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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Systemfehler Arbeit.
CagliostroSeitdem der Mensch sesshaft geworden ist, ist er schrittweise verblödet.
Ein "Meilenstein" war der Zigarre rauchende Manchesterkapitalist, aber
auch der schafgewordene Arbeiter und seine Monokultur: Arbeiterbewegung.

Alles in der Arbeiterbewegung findet im Kollektiv statt, soziale Kontrolle sorgt
dafür, dass keiner ausschert.
Die Gedankenwelt der Arbeiter weist für "die Arbeit" einen Wert zu, der ihr nicht
zusteht.
Religionsersatz, aber dieser funktioniert nicht, denn "die Arbeit" ist undankbar.
Sie dankt es nicht, dass sie so verehrt wird.
Mal gibt es viel davon, mal weniger.
Arbeit ist antizyklisch und lässt sich nicht beliebig reproduzieren, ebenso wie
Wachstum. Wir haben also nicht nur die Wachstumslüge, auch die Arbeitslüge.

Die Sozialisten sind leider in grossem Masse auf sich selbst hereingefallen,
da sie einen Wert vertreten, der keiner ist.
Denn Arbeit ist kein Wertan sich, nur lästiges Übel.
Der Sozialismus ist ein Konzept aus dem 18.Jahrhundert, damit angestaubt und piefig.
Arbeit in der Vorstellung sozialistischer Dinosaurier ist eine Monokultur, die in keiner
Weise sich nach den Gegebenheiten richtet, somit kann die sozialistische Wirtschaft
auch nicht auf weltweite Schwankungen reagieren.
Es werden auch in trockenen Jahren laut Plan soundsoviele Regenschirme produziert.
Egal.
Aussen vor sind dabei Individualismus und Kreativität, denn mit diesen beiden Fähigkeiten
könnte der einzelne schauen, dass er seine Nische findet und mit etwas Gewitztheit
für sich selbst etwas leistet.
Dies ist der sozialistischen Arbeitsphilosophie aber zuwider.
"Ego" steht auf der Liste der verbotenen Wörter ganz oben.
Alles muss ver-gleich-bar und standardisierbar bleiben.
Damit letztendlich wertlos.
Das hat sehr viel mit Neid zu tun und es erklärt auch, warum die Arbeiterbewegung
im deutschen Sprachraum erfunden wurde.

Im Grunde genommen ist so ein Dasein, als Lohnsklave in jedem Falle philosophisch entwürdigend,
ganz egal ob man an einer Maschine steht und täglich zwölf Stunden Schrauben zählt
oder auch eine Bankfiliale (inkl. gutem Gehalt) leitet.
Diese Form der Arbeit ist immer unmenschlich und entwürdigend, immer!
Da dies alles aber in einer Art Kollektiv passiert, ist eine diagnostizierbare Neurose,
eine Art kollektives Stockholmsyndrom.
Das aber vom Staat und den sozialistischen Gewerkschaften am Leben erhalten wird,
denn die Trostlosigkeit der nichtselbständigen Arbeit wird niemals besser, man kann
aber als Monopolist auftreten und diverse Heilsbotschaften versenden,
dies hält einige Zeit, ist aber im Endeffekt nutzlos.
Die Arbeitslüge hält sich wie Kaugummi oder wie Schimmel.
Sie ist eins der letzten atavistischen Relikte einer einst patriarchalen Zeit.
Die Zukunft gehört dem Individuum.
Der schafgewordene Herdenarbeiter ist ein auslaufmodell, genauso wie seine
kapitalistischen oder sozialistischen Schäferhunde.
Der mündige Mensch kommt weder aus dem Markt noch aus dem Umerziehungslager.
Der mündige Mensch ist einer, der sich nicht erpressen, aber auch nicht mit Geld
abstillen lässt.
Nur weil mein Bauch korrupt ist, hört mein Hirn, damit mein Widerspruchsgeist nicht auf.
Arbeit ist eher ein Antichrist, denn eine heilige Sache.
Die fremdbestimmte Arbeit ist Sklaverei. In jedem Fall.
Der Tatbestand der Sklaverei ändert sich nicht durch Zeitarbeitskonten, nette Investoren
oder durch Steinmayer.
OdessaWeißt Du was, Cagliostro? Ich stimme Dir zu, im Grunde stimme ich Dir völlig zu. Denkt man "von der Wurzel" und quasi "von Anbeginn der Menschheit" an darüber nach (dahingehend ähnlich argumentieren ja oft auch Cabal und Ronin), ist es natürlich absolut abartig, dieses ganze Gedöns mit "Arbeit" und dafür bezahlt werden.

"Natürlich" im weiteren Sinne von "angeboren" oder "biologisch normal" ist/wäre (für mich zumindest), daß Mensch autark lebt: man hat seine Scholle (allein oder mit seinem Clan, gerne auch dem "selbstgewählten" sprich dem Lebensgefährten), man ernährt sich von den Früchten dieser Scholle und/oder geht auf die Jagd. Man benötigt dazu weder Supermärkte noch Kaufhäuser, ist dabeiaber natürlich auf Gedeih und Verderb den Launen der Natur und des Wetters, der Bodenbegebenheit (Mist, wenn man in seinem Landstrich nur Lehm oder steinigen Acker hat, da wächst dann wenig) sowie vor allem der eigenen Gesundheit und körperlichen Kraft ausgeliefert.

Aber leider ist dieses Modell fast nirgendwo mehr lebbar. Wir sind zu viele Menschen, der Platz reicht nicht aus - und nicht Jeder ist ein Bauer und/oder Jäger. Auch ich wüßte nicht, ob ich dazu in der Lage wäre, dieses Modell in letzter Konsequenz und 100%ig authentisch zu leben. Ich bin zwar ein sehr aktiver, "fleißiger" Mensch in dem Sinne, daß ich ein bäuerliches Leben mit viel körperlicher Arbeit (besagtes "Gemüse, Getreide und Obst anbauen, die Felder bestellen, das Vieh versorgen") kenne, schätze und auch - noch - halbwegs ausüben kann derzeit trotz "Altersbeschwerden" und körperlichem Verschleiß. Aber schon beim Thema "Jagd" hört es dann beispielsweise auf bei mir, da ich nicht fähig bin, auch nur eine Maus zu töten, geschweige denn ein Reh zu erlegen oder ein Kalb zu töten damit ich an dessen Fleisch komme. Vom Herstellen der eigenen Kleidung - Schafe scheren, Wolle erhalten, Spinnen, Stricken/Nähen etc. - mal ganz abgesehen, ich habe dahingehend weder Talente noch Neigungen.

Wie also leben (können), ohne sich diesem System von "Arbeit" - was immerhin ermöglicht daß man auch ohne eigene Scholle und eigenen Acker Nahrung kaufen kann - anzupassen? Was wären die Alternativen? Ganz ehrlich, ich weiß keine. So gerne ich auch Alternativen hierzu hätte :(
XenomorphArbeit ist scheiße - in jedem Fall - und die Parasiten und Schacherer, die weichen müssten sind diejenigen, die das System der Lohnsklaverei erfunden haben, es kontrollieren und am Leben erhalten - nicht die Arbeitslosen, die keine fremdbestimmte Arbeit mehr haben - oder ganz einfach keinen Bock mehr darauf...solange man die Wirtschafts- und Finanzbonzen nicht in die Wildnis schickt, ihnen Spaten und Pflugschar in die Hand drückt, damit [I]sie[/I] endlich einmal selber für ihr Überleben sorgen - oder von den Geiern gefressen werden, wenn sie es nicht können - wird sich daran auch nie etwas ändern...denn wenn die Kapitalisten erst weg sind, bleibt für die übrigen doch gleich eine ganze Menge mehr vom natürlichen Reichtum, die Möglichkeiten autarker Lebensmodelle anstelle der kapitalistischen Ausbeutung durch Lohnsklaverei werden sich rapide vergrößern...
ArrogantNickHallo....

...noch vor gar nicht langer Zeit, hätte ich zugestimmt. Bis ich einige Jahre Zuhause saß ohne Notwendigkeit zum Arbeiten, was ich folglich auch nicht tat. Die Tage dehnten sich vor mir in endlosen 24 Stunden. Ich wusste irgendwann nicht mehr wozu ich aufstand oder was ich hätte mit mir anfangen sollen, es war, als sei ich abgeschnitten von der Welt, so ohne Tagwerk und Sinn in meinem Leben. Irgendwann begann ich, mir Betätigungsfelder zu suchen und empfand es nur als recht und billig, dass ich, so ich meine Zeit damit verbrachte, für Andere diverse Tätigkeiten durchzuführen, dafür eine Gegenleistung erhielt. Es war die Anerkennung für mein Tun. Tja, so arbeitete ich wieder - und ich war/bin sehr froh darum. Fazit: Arbeit ist nicht immer Scheiße. Nur dann, wenn sie mir keinen Raum mehr für MICH lässt. Viele Dinge tue ich auch ohne Bezahlung, denn die sehe ich darin, dass mein Leben dadurch Struktur und Sinn erhält. Mich macht das glücklich und zufriedener. Gibt es einen besseren Grund zum Arbeiten?

Man müsste vielleicht mal den Begriff der "Arbeit" neu definieren.

Grüßle
Mischa
Manleyganz ehrlich? ich vermisse hier einen ernsthaften diskussionsansatz. was ich bislang gelesen habe, sind zwar unterschiedliche meinungen zum thema arbeit, aber sonst? cagliostro, vielleicht formulierst du noch mal, was du eigentlich diskutieren möchtest.
Ronin76[QUOTE]...noch vor gar nicht langer Zeit, hätte ich zugestimmt. Bis ich einige Jahre Zuhause saß ohne Notwendigkeit zum Arbeiten, was ich folglich auch nicht tat. Die Tage dehnten sich vor mir in endlosen 24 Stunden. Ich wusste irgendwann nicht mehr wozu ich aufstand oder was ich hätte mit mir anfangen sollen, es war, als sei ich abgeschnitten von der Welt, so ohne Tagwerk und Sinn in meinem Leben.[/QUOTE]
Lustig, bei mir ist gerade das Gegenteil der Fall. Ich bin froh daß ich nichts zu arbeiten habe, und die Tage vergehen wie im Flug. Allerdings muß ich mich nun mit Spaziergängen körperlich fit halten, denn ohne Bewegung stirbt der Körper.

Arbeit sollte auf das abolut notwendige Minimum reduziert werden. Heute wird vorwiegend unsinnige Arbeit verrrichtet, zb um Bonzen zu füttern oder Schrott zu produzieren. Qualität bei Produkten und damit eine Minimierung der Arbeit ist ein Relikt aus der Vergangenheit. Es sollte auch mal verstanden werden daß Konsumwünsche zB nach Luxusartikeln zu unnötiger Arbeit und Umweltzerstörung führen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Nunja, Arbeit ist immer schlecht, wenn man sie selbst verrichten muss. Ist das der Tenor, auf den man sich hier einigt?[/QUOTE]

o.Ó ....Du hast mein Post aber schon gelesen, oder? Im Übrigen lebte ich in der Zeit meines arbeitslosen Daseins auch nicht vom Staat, sondern vom, zum Glück sehr guten, Einkommen meines Mannes, der damit auch sehr einverstanden war, da wir hier unser ureigenes System der Arbeitsteilung haben.

*etwas verwirrt ab*

....
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Nunja, Arbeit ist immer schlecht, wenn man sie selbst verrichten muss. Ist das der Tenor, auf den man sich hier einigt?
Mal sehen, ob ich das verstehe. Den armen Irren, die sich jeden Morgen zur Arbeit bequemen und die fast die Hälfte ihres Bruttoeinkommens an Steuern und Abgaben entrichten, damit andere den ganzen Tag spazieren gehen und sich über die Schädlichkeit der Arbeit im Allgemeinen ergehen können, ist ohnehin nicht zu helfen?[/quote]

Sie sind in der Tat arme Irre, ganz arme Würstchen, weil sie nicht durchschauen, dass sie die Verarschten, die Betrogenen und Belogenen sind, weil sie nicht dahintersteigen, dass ein Lohnarbeitsyerhältnis - und erst recht der daran hängende Zinswucher der Banken als Mit- oder gar Hauptprofiteuren - [I]immer[/I] ein unfairer Deal ist, bei dem der Lohnsklave [I]immer[/I] der Verlierer ist - denn die verarbeitete und zu Kapital umgeschmiedete Lebenszeit ist ein unersetzliches Gut - du erleidest einen Verlust, der durch keinen Lohn der Welt aufgewogen werden kann, deine verlorene Lebenzeit gibt dir dein blöder Chef nicht zurück - verstehst du...? Nun vermutlich verstehst du nicht, aber egal...im übrigen ist das, was du beschreibst, exakt das Funktionsprinzip des Kapitalismus - nur stört es dich dabei, wenn Leute "spazierengehen", die es eigentlich nicht dürften - die Arbeitslosen - weil ihre Nibelungentreue zum Malocherethos es ihnen doch verwehren müsste, nicht wahr...? - während der Bonze, der Bankier, der Börsenmakler, der Was-weis-ich -Chef von Daimler Benz es dürfen...das beanstandest du - dass die "falschen" Leute das richtige tun: nach ihrem Gusto und ihrem Gutdünken mit ihrer Lebenszeit zu verfahren - während es dich bei den Reichen nicht stört, die das nötige Geld im Sack haben...höchst seltsam...

[quote]Schlau soll also sein, wer von dem lebt, was andere erarbeiten?
[/QUOTE]

Demnach sind die Kapitalisten also schlau - treffende Erkenntnis, weil es ja auch der Wahrheit entspricht - weil sie es noch immer schaffen, dass die Mehrheit in Lohnarbeit keine Sklaverei, sondern ein wertvolles Gut sieht - darin besteht der Trick - und die auf diese Lüge noch immer hereinfallen, halten das System genauso am Leben wie ihre Sklavenhalter es tun...
ArrogantNickNa ja....

..das hier:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Hast Du auch die anderen Posts gelesen?
Siehst Du - Um die ging es mir.
[/B][/QUOTE]

...geht aus dem hier:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Nunja, Arbeit ist immer schlecht, wenn man sie selbst verrichten muss. Ist das der Tenor, auf den man sich hier einigt?[/B][/QUOTE]

...nicht wirklich hervor. Ich sehe (noch) keinen Tenor auf den sich geeinigt würde, aber gut, war ja auch als Frage formuliert. Ergo - Antwort: Nein!

****

Ich fand den Einwurf von shadowflower, betreffs des Schulsystems, eigentlich ganz gut, denn die aktuelle Erwerbsarbeit wird ja tatsächlich von allerlei Unbill überschattet, vorrangig das des Lohndumpings an allen Ecken. Ich persönlich sehe es so, dass da am Dringlichsten etwas geschehen müsste. Es kann nicht sein, dass Arbeit sich nicht lohnt, bzw. dass man nicht davon leben kann. Das schafft Notlagen und diese wiederum killen Potential ohne Ende. Die Rechnung kommt - irgendwann....


Grüßle
Mischa
xxxzinixxxendlich mal jemand der mein system "arbeit ohne geld" verstehen könnte...
danke arrogantnick!!!
aber womöglich denken auch nur frauen so... !?
Odessa:D Nix, "So weit, so übereinstimmend mit Dir".... ich habe 30 Jahre lang malocht hier, mein Mann wird es noch weitere 27 Jahre lang tun (müssen) und wir kriegen mittlerweile täglich das Kotzen, wenn wir sehen wen und was wir davon alles "durchfüttern" und "mit-tragen" mit unseren Steuern - und damit meine ich nicht Hartz-IV-Empfänger, sondern sehe es ähnlich wie Mischa und zini.

Ich wollte nur darauf hinaus, daß die GRUNDidee - gehen wir vom Neandertal und den Anfängen der Menschheit aus - tatsächlich nicht vorsah, daß Menschen irgendeine "bezahlte Tätigkeit" verrichten nur um sich dann vom Lohn dieser Tätigkeit z. B. Nahrung kaufen zu können (die eigentlich jedem Menschen auf diesem Planeten "frei" zusteht, denn die Felder, Wiesen und Waldfrüchte gehören doch allen Menschen!) und die sie wiederum von Leuten für teuer Geld kaufen müssen, die diese Nahrung erst herstellen bzw. verarbeiten mußten. Diese "künstliche" Kette ist schon irgendwie dämlich, wenn man sich das menschliche Urmodell "Jeder ernährt sich selbst" und niemand besitzt "Allgemeingüter" wie Wasser, Wald, Wiese, Felder, ansieht. Das es aber so ja, wie erwähnt, nur noch seltenst bis gar nicht gibt, und was imho heute einfach auch nicht mehr funktionieren könnte bei unserer milliardenfachen Anwesenheit auf diesem ausgebluteten Planeten.
OdessaEs kann nicht sein, dass Arbeit sich nicht lohnt, bzw. dass man nicht davon leben kann.
---

Das ist genau der Punkt - wie krank ist es eigentlich, wenn ich in München DREI Jobs brauchte, nur um mit dem 1. meine Miete zahlen zu können, mit dem 2. das Fahrgeld UM überhaupt zum Job zu kommen sowie Telefonrechnung, internetzugang und eine Hausratversicherung begleichen zu können und vom 3. Job (am Wochenende in einer Tankstelle putzen) dann die Lebensmittel und Kleidung für mein Kind und mich bezahlen zu können?

Und nein ich war keine "Hilfskraft", ich war/bin gut ausgebildete Fachkraft im Öffentlichen Dienst (gewesen). Dessen Gehälter jedoch für Angestellte so dermaßen niedrig waren, daß man mit 20 Jahren keine - umgerechnet - 1000 Euro netto damals hier im ach so goldenen Westen verdient hatte in BAT-Stufen IX - VII und das bei Mieten in München, die schon damals sogar bei Sozialwohnungen in Bereichen zwischen - ebenfalls wieder umgerechnet in heutige Währung - 300 bis 400 Euro lagen.

Wie krank ist ein System, das sowas zuläßt? Wie schwer kann es sein, Gehälter anzupassen meinethalben wirklich nach Bundesland und jeweilige dortige Mieten und Lebenshaltungskosten angepaßt? Wie unfair ist es, wenn jemand in Berlin im ÖD 1.200 Euro verdient, aber mit Miete und Fahrkosten keine 300 Euro Fixkosten hat, während der gleiche Arbeiter in Rosenheim, Oberbayern, für seine 1.200 Euro schon 1.100 Euro nur für eine 3-Zimmer-Wohnung warm hinlegen muß?
Ronin76@Nix

Wer zwingt dich denn zu arbeiten ? Macht es dir denn keinen Spaß ? Kann es sein daß du Dinge gegen deinen Willen tust, wie zB zu arbeiten ? Gehe spazieren und denke mal darüber nach.



@xxxzinixxx

[QUOTE]endlich mal jemand der mein system "arbeit ohne geld" verstehen könnte... danke arrogantnick!!! aber womöglich denken auch nur frauen so... !?[/QUOTE]
Mich würde interessieren wie dein System funktionieren würde. Und bitte nicht gegen Männer schimpfen, es ist Absicht der Herrschenden die Gesellschaft zu spalten, hier im Forum kann man das auch wunderbar erkennen. Frau gegen Mann, Arm gegen reich, Lohnarbeitende gegen Nichtarbeitende, Ausländer gegen Deutsche, usw. Umso mehr es an Solidarität in der Gesellschaft mangelt, desto leichteres Spiel haben die Machthaber
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Die Arbeit anderer abzuwerten, indem man sie generell für bekloppt hinstellt, ist in meinen Augen unterste Kajüte. Und es ist - mit Verlaub - eine Einstellung, die ich in keinster Weise billige.

Selbst wenn ich damit hier eine unpopuläre Meinung vertrete.[/QUOTE]

Ich bin Deiner Meinung. Allerdings mit der Erweiterung, dass ich finde, man sollte diese Arbeit auch in Punkto Lohn wertschätzen/angemessen vergüten. (siehe Ilos Post)

Grüßle
Mischa
Ronin76@Nix

Die eigene Meinung zu vertreten ist keine Abwertung von Anderen. Ich kann es durchaus akzeptieren daß es Leute gibt die gerne arbeiten. Ich kann es jedoch nicht tolerieren wenn jemand fordert, daß jeder arbeiten muß. zB weil sie oder die Mehrheit es tun. Hier fängt für mich Faschismus an. Ich kann dir versichern daß viele Krankenpfleger und Müllmänner genauso denken wie Xeno und meine Wenigkeit, und sagen, daß Arbeit scheiße ist.

[QUOTE]Und zwischen zwei Spaziergängen andere Leute darüber aufklären, welche Dinge sie kaufen sollen?[/QUOTE]
Wieso verdrehst du ständig Dinge, oder kapierst du meine Beiträge einfach nicht ? Ich befehle niemandem was er kaufen soll. Deine Rhetorik wird auch Verleumdung genannt.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Sollten dann nicht die wenig Wertgeschätzten sich darüber aufregen, anstatt die Spaziergänger oder diejenigen, die Arbeit generell für einen Systemfehler halten? Und die die Arbeitenden für dumm halten? [/B][/QUOTE]

Vollkommen richtig - aber die sind in aller Regel mit ihrer Arbeit beschäftigt/ausgelastet. ;)

....
moreAlso ich wäre dann mal dafür, dass wir den Sozialstaat abschaffen. Ronin soll kein HartzIV oder Arbeitslosengeld bekommen. Dafür bin ich bereit weniger Sozialabgaben zu bezahlen. Leider heißt das für mich gleichzeitig dass ich mehr Geld für Konsumzwecke und meine eigene Freizeitgestaltung habe, aber ich würde für Ronin dieses Opfer zu bringen!
XenomorphWas mich stört, ist der Arbeitszwang - nicht die Arbeit als solche und dass es Leute gibt, die nichts lieber tun als zu arbeiten - falls es solche Menschen wirklich gibt - und ebenda beginnen bei mir die Zweifel - denn spätestens hier widersprechen sich die Arbeitsverherrlicher selbst: einerseits sehen sie in der Arbeit einen universellen Wert, den es zu schätzen gilt - und deshalb mokieren sie sich über jeden, der das anders sieht und geradeheraus sagt, dass Arbeit scheiße ist...doch hier hinkt die Argumentation bereits, denn wenn Arbeit wirklich so toll ist und soviel mehr Spass macht als in der Sonne spazierenzugehen - warum ist dann nicht jeder so erpicht darauf, zu arbeiten wie sie es sind..? Und sind sie selbst so erpicht darauf...? Denn warum regen sich dann diese Glückspilze, die selber Arbeit haben und diese so lieben, wie sie behaupten - jedes Mal so sehr darüber auf, wenn andere lieber spazieregehen oder vor der Glotze hocken...? Warum stört es mich, wenn jemand etwas nicht tut, was ich selber gerne tue...? Woran könnte das nur liegen...?
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Denn warum regen sich dann diese Glückspilze, die selber Arbeit haben und diese so lieben, wie sie behaupten - jedes Mal so sehr darüber auf, wenn andere lieber spazieregehen oder vor der Glotze hocken...? Warum stört es mich, wenn jemand etwas nicht tut, was ich selber gerne tue...? Woran könnte das nur liegen...?[/QUOTE]

Weil sie jeden Tag früh morgens aufstehen und acht Stunden malochen, damit besagte "andere" sorglos ihre Tage im Grünen oder vor dem Fernseher verbringen können....?
Ronin76@Nix

[QUOTE]Wer allerdings von den sauer verdienten Kröten anderer lebt, sollte diese Menschen nicht noch dumm machen und geringschätzen, wie Du es tust. [/QUOTE]
Und wieso nicht ? Ich persönlich lebe nicht von den sauer verdienten Kröten anderer, sondern von den Leuten die mir diese Situation ermöglicht haben, damit sie selbst arbeiten können, was sie deshalb ja gerne tun. Ich bin jedoch inzwischen mit meiner Situation ganz zufrieden, auch wenn ich micht stark einschränken muß. Ich lebe auch von den Beiträgen welche ich in der Vergangenheit geleistet hatte, als ich noch Lohnarbeiter war. Auch ich zahle Steuern wie zB Mehrwertsteuer und finanziere dadurch zB deinen Lohn. Erst durch Leute wie mich hast du Arbeit mein Lieber, du solltest also schon etwas dankbarer sein. Im Prinzip bin ich dein Arbeitgeber.


[QUOTE]
Dass Du im Zusammenhang mit Arbeit von Faschismus sprichst, gibt mir im übrigen zu denken.[/QUOTE]
Das hoffe ich auch stark.
CabalIch finde es schön dass in solchen Threads grundsätzlich immer nur zwischen dem aufopfernden, leidgeplagten und damit heroisierten Märtyrer Arbeiter und dem faulen und damit ausgegrenzten Arbeitslosen unterschieden wird. Wirklich ganz großes Kino.

MfG
Cabal
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
...doch hier hinkt die Argumentation bereits, denn wenn Arbeit wirklich so toll ist und soviel mehr Spass macht als in der Sonne spazierenzugehen - warum ist dann nicht jeder so erpicht darauf, zu arbeiten wie sie es sind..? Und sind sie selbst so erpicht darauf...? Denn warum regen sich dann diese Glückspilze, die selber Arbeit haben und diese so lieben, wie sie behaupten - jedes Mal so sehr darüber auf, wenn andere lieber spazieregehen oder vor der Glotze hocken...? Warum stört es mich, wenn jemand etwas nicht tut, was ich selber gerne tue...? Woran könnte das nur liegen...? [/QUOTE]

Hm Xeno,
ich denke das liegt zum Teil eben mit daran, dass die (hohen) Sozialabgaben, deutlich niedriger wären, müssten die Menschen die arbeiten, nicht die mit finanzieren, die das nicht tun. Ich persönlich machte die Erfahrung, dass, je mehr man verdient und je zufriedener man mit der eigenen Arbeit ist, sprich je besser es einem selbst geht, man sich immer weniger über die Leute ärgert, die nicht arbeiten mögen. Eigentlich ärgert es mich gar nicht. Mir tun solche Menschen eher ein bisschen leid. Wie gesagt, ich bin es sehr zufrieden MIT Arbeit.

Grüßle
Mischa
xxxzinixxx@ ronin 76: nein, nein, das mit den männern fiel mir nur so auf in letzter zeit... gerade heute wieder extrem, wo meinem nachfolger sofort 1,50 € mehr als mir angeboten wurde, und er trotzdem überlegte... verständlicherweise...
mein system basiert auf dem jetzigen stand. nur alles ohne geld. ganz einfach. und doch so utopisch. die meisten lehnen es ab, weil sie es sich einfach nicht vorstellen können, daß menschen freiwillig arbeiten könnten...
Ronin76Ok, kann man dein System irgendwo genauer begutachten ? Wenn es ohne Geld ist, aber alles gleich bleibt, ist es doch wie jetzt, nur eben ohne Geld. Es würde sich also im Prinzip nicht viel ändern, nur daß man keinen Geldbeutel mehr benötigt, und die Verwaltung evtl reduziert wird. Ich könnte es mir vorstellen freiwillig zu "arbeiten", wenn ich dafür eine ausreichende Grundversorgung hätte, was aktuell nicht der Fall ist. Jede Utopie hat auch die Chance Realität zu werden, denn die Realität von heute war die Utopie von gestern.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Tsafried [/i]
[B]Weil sie jeden Tag früh morgens aufstehen und acht Stunden malochen, damit besagte "andere" sorglos ihre Tage im Grünen oder vor dem Fernseher verbringen können....? [/B][/QUOTE]

Das musste ja jetzt kommen - aber du hast die richtige Antwort schon gegeben: Es ist der Neid. Solange man sich mit anderen vergleicht, auf das schielt, was sie tun oder lassen, haben oder nicht haben - oder ob man selbst von ihrem Tun oder Lassen profitiert oder nicht - wird man selber immer unzufrieden bleiben - und diese Denkweise ist beabsichtigt weil sie der Motor jedweder Konkurrenz ist - und Konkurrenzdenken die Triebfeder des Kapitalismus ist - womit wir wieder ganz am Anfang und bei den Grundlagen des Übels angelangt wären...
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Das musste ja jetzt kommen - aber du hast die richtige Antwort schon gegeben: Es ist der Neid. Solange man sich mit anderen vergleicht, auf das schielt, was sie tun oder lassen, haben oder nicht haben - oder ob man selbst von ihrem Tun oder Lassen profitiert oder nicht - wird man selber immer unzufrieden bleiben - und diese Denkweise ist beabsichtigt weil sie der Motor jedweder Konkurrenz ist - und Konkurrenzdenken die Triebfeder des Kapitalismus ist - womit wir wieder ganz am Anfang und bei den Grundlagen des Übels angelangt wären... [/QUOTE]

Selbstverständlich musste das kommen.

Im Übrigen würde mich interessieren, wer, glaubst Du, hat Deinen Rechner gebaut...? Oder Deine Kleidung genäht, oder das Haus errichtet, in dem Du wohnst? Ich sag's Dir - böse Kapitalisten, die Geld verdienen wollten, indem sie die Bedürfnisse von Menschen befriedigten, die so dumm waren, dafür zu zahlen. Und zu arbeiten, um zahlen zu können.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Das musste ja jetzt kommen - aber du hast die richtige Antwort schon gegeben: Es ist der Neid. Solange man sich mit anderen vergleicht, auf das schielt, was sie tun oder lassen, haben oder nicht haben - oder ob man selbst von ihrem Tun oder Lassen profitiert oder nicht - wird man selber immer unzufrieden bleiben - und diese Denkweise ist beabsichtigt weil sie der Motor jedweder Konkurrenz ist - und Konkurrenzdenken die Triebfeder des Kapitalismus ist - womit wir wieder ganz am Anfang und bei den Grundlagen des Übels angelangt wären... [/QUOTE]

Xeno,
das kann so nicht ganz stimmen. Es wird auf die 'Mächtigen' geschimpft, die angeblich an allem Schuld sind. Auf wen sind die denn neidisch? Denn wenn Neid die Triebfeder für den Kapitalismus ist, so müsste er die Macher desselben doch auch bewegen. (?) Im Übrigen verweise ich nochmals auf mein letztes Post. Ich habe kein Problem damit, Ronin oder sonstwen mit durchzufüttern, warum auch? Ich habe nur den Eindruck, dass er mit seinem Spazierengehen auch nicht so restlos zufrieden ist. ;-)

Grüßle
Mischa
Schwarzer PrinzHat der Threadersteller auch vernünftige, realisierbare Alternativen zu bieten ? Damit meine ich nicht H4 bzw. ALG.

Im gegenwärtigen System fällt mir keine Alternative ein, ausser man ist ein sog. Aussteiger, lebt im Wald oder in den Bergen und ernährt sich von Beeren und Wurzeln. Oder man ist stinkreich.

Und ich meine hier auch nicht derzeit utopische andere Systeme, die vermutlich die nächsten Jahre nicht kommen werden....



:rolleyes:
smart_hicksIch würde zwischen sinnstiftender und ausbeuterischer Arbeit unterscheiden. Es liegt in der Natur des Menschen schöpferisch tätig zu sein, auch wenn man ihn nicht dazu zwingt. Ein Mensch der sich keinen Reizen aussetzt und nichts tut wird wahnsinnig und in seinem Willen gebrochen, was auch als Foltermethode angewandt wird: Weiße Folter. Jeder Mensch beschäftigt sich in seinem Leben mit der Frage nach dem Sinn des Lebens. Da die meisten Leute manipuliert wurden, ist der Sinn ihres ärmlichen Daseins häufig tatsächlich die Arbeit bzw. dem Arbeitgeber und dem Kapital zu dienen. Bei mir liegt dies nicht an vorderster Stelle. Mein Lebenssinn besteht darin etwas zu schaffen und andere Menschen daran teilhaben lassen. Manche definieren ein Ziel für ihr Leben und versuchen dieses auf jedem Fall zu erreichen - dies sind meist die Karrieristen. Daran ist nichts verwerflich, allerdings müssen sie sich damit abfinden, dass Ziele anderer Menschen die eigenen Ziele kreuzen, was dazu führt, dass sie über Leichen gehen, um dieses Ziel zu erreichen. Da wären wir bei den Mächtigen oder denjenigen die es gerne sein wollen. Ihr Ziel ist die Profitmaximierung und die Ansprüche des Arbeitnehmers sind ihnen dabei im Weg. Ein barbarischer Akt, der in den Medien nicht verschwiegen sondern propagiert wird, als den idealen Weg. Wer jedoch von Menschen mit größenwahnsinnigen Zielen ausgeschaltet wird, sieht sich in der Position des Verlierers, der gesellschaftlich geächtet wird. Das Handeln von Bankstern, Kapitalisten, Großindustriellen wird nicht geächtet, selbst wenn es asozial und ausbeuterisch ist, sondern ist Teil des Systems und dementsprechend wird uns die Notwendigkeit dieses Wahnsinns eingeimpft und hacken lieber auf den bösen Arbeitslosen herum, wie ich auch einer bin und es oft zu spüren bekomme. Vom Tellerwäscher zum Millionär - haha, sehr witzig. Viele Menschen werden strukturell daran gehindert sinnstiftende Arbeit zu machen. Entweder wird ihnen die finanzielle Grundlage entzogen oder sie werden verleumdet. Ein gezieltes Mittel um Lohnsklaverei zu ermöglichen ist auch die Verschuldung der Menschen. Menschen die Arbeiten können sich häufig nicht mit ihrer Arbeit identifizieren, weil sie ihnen sinnlos erscheint und sie das endgültige Produkt nicht sehen. Ich finde: Niemand sollte arbeiten müssen (sie werden es auch ohne staatliche Aufforderung in kleinerem Maßstab für sich oder andere tun) aber jeder der Arbeiten möchte, soll das tun was ihm gefällt und nicht das was ihm aufgezwungen wird. Der Lohn dient nur zum Überleben aber der Sinn der Arbeit ist immer noch das Produkt des schöpferischen Aktes und damit der eigentliche Lohn für sich und andere. Das wäre eine für mich sinnstiftende Arbeit in diesem (wie ich finde) schlechten monetären System.

Gruß

Hicks
xxxzinixxx@ ronin76: tatsächlich kann man etwas in der art finden: die [URL=http://www.freie-ressourcen.de/]tauschhandelsfreie[/URL] gesellschaft.
entspricht nicht 100% meiner vision, aber schon so ziemlich.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Tsafried [/i]
[B]Selbstverständlich musste das kommen.

Im Übrigen würde mich interessieren, wer, glaubst Du, hat Deinen Rechner gebaut...? Oder Deine Kleidung genäht, oder das Haus errichtet, in dem Du wohnst? Ich sag's Dir - böse Kapitalisten, die Geld verdienen wollten, indem sie die Bedürfnisse von Menschen befriedigten, die so dumm waren, dafür zu zahlen. Und zu arbeiten, um zahlen zu können. [/B][/QUOTE]

Na und? - du benutzt doch vermutlich auch einen Rechner, den du nicht gebaut hast - und wenn ich keinen Rechner hätte, so könnte ich dasselbe auch mit Federderkiel und Tinte auf einem Bogen Papier niederschreiben - auch wenn die Tinte schon jemand anders gemacht hat, meine persönliche Leistung ist der Akt des Schreibens, nicht das dazu benötigte Werkzeug - und es ist mir egal, woher ich diese Werkzeuge bekomme oder auf welchem Wege ich sie mir aneigne...es zählt allein der Zweck, der die Mittel heiligt...denn meine Gedanken wären dann immer noch dieselben wie jetzt - und das [I]Denken[/I] und diese Gedanken zu äußern, lasse ich mir nicht verbieten - weil ich es als mein grundlegenstes Menschenrecht für mich herausnehme, es zu tun...und ich nutze dazu halt nur das, was mir gerade zur Verfügung steht...aber wenn du einen Rechner hast, und deine Meinung hier kundtust, darf ich auch...denn genau darauf will ich hinau: Dass Leute wie du verlangen, die stolz auf ihren wer weiss wie gutbezahlten Job sind, dass all die, die es nicht können oder wollen, "gefälligst die Klappe halten"sollten...aber ich habe auch eine Meinung - und zufällig gerade einen Rechner - vielleicht bin ich ja ein großer Magier und habe ihn mir allein durch Gedankenkraft herbeimaterialisiert...oder ich habe ihn einfach jemandem geklaut, der sowieso schon zuviel davon hatte - und wenn dem so wäre, würde ich dir nicht verraten, wie das geht, weil du ja so gerne malochst - doch egal, woher ich ihn habe, es zählt allein das Faktum, das ich ihn habe, um jetzt und hier diesen Text niederzuschreiben - allein dieses Faktum zählt...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
Na und? - [....]...es zählt allein der Zweck, der die Mittel heiligt...denn meine Gedanken wären dann immer noch dieselben wie jetzt - und das [I]Denken[/I] und diese Gedanken zu äußern, lasse ich mir nicht verbieten - weil ich es als mein grundlegenstes Menschenrecht für mich herausnehme, es zu tun...[/QUOTE]

...und wirkst dabei verbittert, verbiestert, triefend vor Gift und Galle, frustriert und, in meinen Augen, auf infantile Weise grotesk. Dabei könntest Du den ganzen Tag spazierengehen und Dich Deines arbeitslosen Daseins freuen. Woran es wohl liegt, dass Du stattdessen in Foren herumgeiferst? Und Du willst mir erzählen, Arbeit sei scheiße? Wenn ich Dich lese, dann weiß ich, wie scheiße es erst ohne Arbeit sein muss. :rolleyes:

q. e. d.

...
Odessa----
Na und? - du benutzt doch vermutlich auch einen Rechner, den du nicht gebaut hast -
---

Xeno *sachte anstubs* - es ist aber doch auch nicht Tsafried, der den "dummen Arbeitssklaven" vorwirft DASS sie arbeiten gehen (um Rechner zu bauen, CDs zu pressen, Kinofilme herzustellen, Flugzeuge zu bauen/fliegen die einen in das Urlaubsland bringen oder im Supermarkt dafür zu sorgen daß man täglich Fleisch und Brot dort kaufen kann) und er regt sich - im Gegensatz zu Dir - auch nicht darüber auf, daß er und Andere am "kapitalistischen Warenerzeugungsprozess" beteiligt sind (DU selbst bist es ja auch, Du bist also auch wie wir Alle ein hochkapitalistischer Ausbeuter der von der Arbeitskraft Anderer profitiert, folge ich Deiner eigenen Logik *G*). Er hat lediglich sachlich, ohne persönlichen Angriff, Deine Meinung hinterfragt bzw. auf Widersprüche darin hingewiesen, und ohne dieses Aufeinander Eingehen gäbe es doch gar kein Gespräch:-).

Tsafried ist übrigens Musiker (verdient damit keinen Cent sondern macht es aus Leidenschaft und Liebe zur Musik) und quasi nebenberuflich noch Schüler/Student, das nur noch am Rande ;-). Man sehe mir nach daß ich den Mann an meiner Seite in seiner virtuellen Abwesenheit hier wenigstens dahingehend verteidige, daß ich die simplen Fakten seines Lebens klarstelle :D
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[B] - auch wenn die Tinte schon jemand anders gemacht hat, meine persönliche Leistung ist der Akt des Schreibens, nicht das dazu benötigte Werkzeug - und es ist mir egal, woher ich diese Werkzeuge bekomme oder auf welchem Wege ich sie mir aneigne...es zählt allein der Zweck, der die Mittel heiligt...[/QUOTE]
ach, sieh mal einer an, du würdest tinte klauen, um diesen wust niederzuschreiben? sieht so dein utopia aus?
und wenn der typ, der tinte herstellt, dir die visage zerböseln könnte, müssest du deine gedanken in den schnee pinkeln. aber achje. wir haben sommer. worüber ich froh bin *in die sonne geh*
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i]
[B]ganz ehrlich? ich vermisse hier einen ernsthaften diskussionsansatz. was ich bislang gelesen habe, sind zwar unterschiedliche meinungen zum thema arbeit, aber sonst? cagliostro, vielleicht formulierst du noch mal, was du eigentlich diskutieren möchtest. [/B][/QUOTE]

Im Grunde mache ich der "Arbeiterbewegung" den Vorwurf das Übel selbst nie überwunden zu haben,
ja niemals die Absicht gehabt zu haben, das Übel zu überwinden.
Sie wollte das Übel stets nur verbessern und in letzter Konsequenz geht das nicht.

Es gibt keine Form unselbständiger Arbeit, die nicht unwürdig wäre, ob teuer bezahlt oder auch nicht,
ob bunte Schraubenzieher oder keine.

Die Alternative wäre mehr Selbständigkeit der Menschen, vielleicht doch das bedingungslose Bürgereinkommen und naja...wirksame Massnahmen der
Familienplanung weltweit.
moreIch habe immer so den Eindruck - da es ja immer die Gleichen sind die Jammern, dass dieser Thread von Anfang an als Kuschel-Gruppe und als Selbstabsolutionsthread der ewig Gleichen Meckerbande diente. Da war noch nie ein Diskussionsansatz drin. Die Puste kann man sich sparen.
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i]
[B]Hat der Threadersteller auch vernünftige, realisierbare Alternativen zu bieten ? Damit meine ich nicht H4 bzw. ALG.

Im gegenwärtigen System fällt mir keine Alternative ein, ausser man ist ein sog. Aussteiger, lebt im Wald oder in den Bergen und ernährt sich von Beeren und Wurzeln. Oder man ist stinkreich.

Und ich meine hier auch nicht derzeit utopische andere Systeme, die vermutlich die nächsten Jahre nicht kommen werden....



:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Zum einen habe ich (noch) einen Arbeitsplatz,
zum anderen ging es mir nicht um die materiellen Aspekte der Arbeit, vll. gar nichtmal um die moralischen Aspekte, eher um die philosophischen...
Vor der Moral, kommt das Essen (frei nach B.Brecht).

Arbeit ist kein vollständiger Wert, an sich.
Es ist nichts spirituelles an einem nichtselbständigem Brotberuf.
Nun, ich lebe in einem System, das mir die Berufung nicht zubilligt die ich habe, stattdessen muss ich mich um den Brotewerb kümmern. Dem komme ich auch nach, aber es macht mich nicht glücklich.
Wird es nie! Auch nicht dann, wenn ich es mir zurechtlüge.
Ronin76Nix ich werde deine Phrasendrescherei nun einfach ignorieren da du nicht über die geistige Reife verfügst, an einer Diskussion teilzunehmen. Es ist schade wenn Menschen unfähig sind außerhalb ihrer faschistischen Schubladen zu denken.

PS: Ich gehe nun spazieren
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i]
[B]Zum einen habe ich (noch) einen Arbeitsplatz,
zum anderen ging es mir nicht um die materiellen Aspekte der Arbeit, vll. gar nichtmal um die moralischen Aspekte, eher um die philosophischen...
Vor der Moral, kommt das Essen (frei nach B.Brecht).

Arbeit ist kein vollständiger Wert, an sich.
Es ist nichts spirituelles an einem nichtselbständigem Brotberuf.
Nun, ich lebe in einem System, das mir die Berufung nicht zubilligt die ich habe, stattdessen muss ich mich um den Brotewerb kümmern. Dem komme ich auch nach, aber es macht mich nicht glücklich.
Wird es nie! Auch nicht dann, wenn ich es mir zurechtlüge. [/B][/QUOTE]

Okay, das kann ich so unterschreiben :)

Es gibt natürlich Berufe, die einen evtl. glücklich machen können.
Ich zB. schaute öfter mal den History Channel. Da kommen öfters Experten (zumeist Professoren) des Altertums und der Geschichte zu Wort. Sowas würde mir zB. gefallen, da sehr geschichtl. interesiert. Nun, da ich zu faul war (evtl. auch nicht schlau genug) damals mehr zu lernen, zielstrebiger zu sein etc. (die Palette der vergangenen Verfehlungen, wenn auch die faule Jugend ihren Reiz hatte), muss ich mir den eher mauen Job, den ich nun habe ja tlw. selber zuschreiben.

Ausserdem merke ich grade, dass ich auch vom Job Virus befallen bin, denn "Job" ist ja kein tolles Wort....:rolleyes:

Welche Berufung hast Du denn, wenn ich fragen darf?
Odessa---
Tja, das hätte ein sinnvoller Thread werden können, wenn man z.B. zwischen Arbeit und dem allgegenwärtigen "Job" fein unterschieden hätte.
----

Mache ich doch gerne, auch weil ich Cagliostros philosophischen Ansatz für durchaus ergiebig erachte ;-).

Das Wort Arbeit selbst nutze ich z. B. auch oft im Zusammenhang mit "ich arbeite an mir" oder ich "möchte etwas rausarbeiten" in einem Gespräch - also alles Dinge, die ich mit positiv besetzten Tätigkeiten verbinde. Arbeit brauche ich wie die Luft zum Atmen, ich bin sie seit ich 15, 16 war auch gewohnt. Ob es die bezahlte geregelte "Büro"-Arbeit in einer Ausbildungs-, dann Arbeitsstelle war über fast 28 Jahre lang oder ob es die härtere "Knochen-"Arbeit jetzt ist, die ich seit 3 Jahren auf einem Bauernhof mit meinen Tieren und einem großen Haushalt verrichte ohne Entgelt - es befriedigt mich dahingehend, daß ich jeden Tag weiß was ich geleistet habe, und daß das was ich tat einen Sinn machte: die Tiere sind glücklich und gut versorgt, ich konnte mich körperlich austoben und ausreichend bewegen, ich sehe die "Früchte" meiner Arbeit sozusagen sogar täglich wachsen (auf dem Feld und im Garten), und ich bin mein eigener Herr und in 90% der Fälle kann ich mir die Arbeit frei einteilen und relativ flexibel dabei sein.

Arbeit in diesem Sinne also betrachtet - unabhängig von "Arbeitsstelle, Gehalt, Chef-Angestellten-Verhältnis" und ähnlichen Dingen - , gibt meinem Leben eine gewisse Struktur und Sinnhaftigkeit, die ich nie missen möchte. Und trotz dieser täglichen Arbeit schaffe ich es, meinen Hobbies (u. a. zu Schreiben, ab und zu malen, Lesen, Musik zu hören/bald auch wieder selbst zu machen) nachzugehen und habe Zeit für Freunde und Familie.

In diesem Sinne kann ich "Arbeit" nur als positiv betrachten; negativ wird es für mich erst dann, wenn Arbeit etwas ist/wird worüber sich ein Mensch alleinig "definiert" im Sinne von z. B. "Ich bin Ingenieur/Anwalt/Arzt, boah was bin ich doch toll nur wegen meines Berufes". So jemand hat aber ein generelles Problem mit dem eigenen Selbstwertgefühl und das ist dann nicht "der Arbeit" an sich anzukreiden.


Job - meist wohl eher negativ oder "oberflächlicher" besetzt, im Sinne von "vorübergehend" oder "nur als Broterwerb", ohne größere eigene Befriedigung oder Sinnhaftigkeit bei der hierbei ausgeübten Tätigkeit.
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Ich habe immer so den Eindruck - da es ja immer die Gleichen sind die Jammern, dass dieser Thread von Anfang an als Kuschel-Gruppe und als Selbstabsolutionsthread der ewig Gleichen Meckerbande diente. Da war noch nie ein Diskussionsansatz drin. Die Puste kann man sich sparen. [/B][/QUOTE]

Die Fähigkeit der Selbstreflektion ist halt nur bei wenigen Menschen vorhanden. Manche meinen aber dann evtl. sie erscheinen selbstbewusst, ist aber ein Irrtum der leicht durchschaut werden kann. Diskussionen sind kaum drin, da eh jeder auf seinem Standpunkt beharrt....Selbstabsolution trifft es gut, nun da waren "schwarze" (soweit hier noch welche vorhanden sind) schon immer gut drin ;)
smart_hicksKomischerweise bilden sich bei solchen Themen immer zwei Lager die sich erbittert bekämpfen, na ja, ich wurde (vielleicht zum Glück) ignoriert. Ich finde es ist an der Zeit den Begriff Arbeit, wie er heute gebraucht wird, umzudefinieren. Wenn hier einige Leute mit der Arbeit, die sie vollrichten, zufrieden sind und der Lohn passt, ist das eine schöne Sache, aber es trifft längst nicht auf die ganze arbeitende Bevölkerung zu. Ich spreche jetzt mal für eine Reihe von psychisch Kranken in meinem Umfeld, die entwürdigende, ausbeuterische Arbeit vollrichten müssen, ohne entlohnt zu werden. Das was viele Studenten kennen, ist die endlose Aneinanderreihungen von ausbeuterischen Praktika, bei denen auch der psychisch Erkrankte keinen Cent sieht, da es als helfende Maßnahme für die Psyche angepriesen wird. Es gibt Behindertenwerkstätten, in denen sinnlose Arbeit vollrichtet wird, ohne eine Besserung des Zustandes des Arbeitenden zu erreichen (ich kenne da einen Menschen, bei dem sogar das Gegenteil eintrat). Ein Beispiel in Münster (wo ich wohne): [url]http://www.westfalenfleiss.de/werkstaetten/ism/ISM.php[/url] . Entweder es handelt sich um harte körperliche Arbeit oder um serielle Tätigkeiten, also beispielsweise das Eintüten von Samen in kleine Beutel. Finanziert wird das in der Regel von der ARGE. Zudem gibt es Maßnahmen wie Rümpelfix ([url]http://www.ruempelfix.com/index.php[/url] ), einem privaten Unternehmen, dass geistig/psychisch Behinderte beschäftigt und einen Lungerhohn auszahlt (in der Regel werden die "Beschäftigten" auch hier von einer staatlichen Institution finanziert). Alles angeblich zu unserem Wohl und zur Vorbereitung auf den ersten Arbeitsmarkt, der aufgrund unserer psychischer Erkrankungen, die einen großen Einschnitt in das Leben zur Folge haben, sowieso für uns nicht da ist. Ich gehe täglich zur ATW (Arbeitstrainingswerkstatt) und verzweifel an dieser trotteligen Arbeit, die ich dort vollbringen soll - für nichts und wieder nichts. Trotzdem werde ich von solchen Konservenbüchsen wie nix angespuckt, dafür das ich in dieses System nicht integriert bin (was ich mittlerweile auch gar nicht mehr sein möchte). Trotz das ich in der Vergangenheit schon viele dieser Maßnahmen gemacht habe, ist mir der ach so wichtige Einstieg ins Berufsleben nicht gelungen. Wenn "die" mich nicht wollen, wieso soll ich sie dann für einen Arbeitsplatz anbetteln. Wenn ich wirklich gebraucht werde, wieso muss ich immer noch Bewerbungen schreiben? Einfach nur Käse, aber jene die zufrieden sind, stellen sich solche Fragen nicht, die sehen das alles als Selbstverständlichkeit an.

Gruß

Hicks
Schwarzer PrinzDu schreibst Bewerbungen, weil Du es musst :) Punkt. Sonst wird das Geld zusammengestrichen....ob diese sinnlose Versendung von Bewerbungen mit Portrait Foto und Design Mappe sinnvoll sind, ist ein anderes Thema. In anderen Ländern geht das deutlich einfacher und unbürokratischer. Wobei das wieder etwas OT wird.

Man sagt ja immer selber schuld, wer als Student Praktika (also nach Abschluss) für fast lau macht. Mag auch stimmen, allerdings sind die Studenten nun auch nicht mehr das, was sie mal in den 70ern (oder so) waren. Weiters ist denen natürlich langweilig wenn sie zu Hause sitzen und gar nichts machen, da lassen sie sich lieber ausbeuten. Bzw. wenn auch hier das Amt/Arge im Spiel ist, sicher auch mit Zwang. Das kann man so schwarz/weiß nicht sehen. 1€ Jobs oder ausbeuterische Zeitarbeit wären hier andere Themen die ja in selbe Richtung gehen. Sicher hat da die Globalisierung und der sog. Neo Liberalismus einige unschöne Dinge hervorgebracht....

All diese Arbeiten für Niedriglohn sind noch dazu meist nicht wirklich Jobs die hohe Ansprüche haben bzw. evtl. eine Befriedigung bringen. Ausser halt den geringen Lohn den man mehr bekommt bzw. zusätzlich zu ALG... würde sowas mal in nem Profi Musikstudio oder in einer Redaktion machen. Vorausgesetzt man lernt da was.... Aber Kugelschreiber zusammenbauen oder den Hof fegen ?

Eine solche Werkstätten für Behinderte u/o psysisch Kranke kenne ich auch. Da gab es mal einen Tag der offenen Tür wo wir waren (wir das war vor ca.2 Jahren ein Kurs wo ich vom Arbeitsamt aus war). Fands nicht toll, stupide Tätigkeiten zumeist, die Frage ist inwieweit die Kranken mehr leisten können und wollen. Sollte beides bejaht werden können, halte ich diese Arbeiten für bedenklich.
Cabal[QUOTE][b]Zitat: Schwarzer Prinz[/b]
Du schreibst Bewerbungen, weil Du es musst :) Punkt. Sonst wird das Geld zusammengestrichen....ob diese sinnlose Versendung von Bewerbungen mit Portrait Foto und Design Mappe sinnvoll sind, ist ein anderes Thema. In anderen Ländern geht das deutlich einfacher und unbürokratischer. Wobei das wieder etwas OT wird.[/QUOTE]

Ich glaube nicht dass du Verstanden hast, wie sich smart_hicks Situation darstellt. Er dürfte momentan kaum Bewerbungen schreiben um seine Stütze aufrechtzuerhalten. Und selbst wenn, sieht man an, wie sehr diese Maßnahme (Bewerben oder Sozialhilfe gestrichen) eine Kunstmaßnahme ist, die kaum einem Menschen da draußen entspringt. Ein Zwang für Menschen, die "das alles" weder wollen, noch für Richtig halten, und nach ihrer Meinung (natürlich) auch nicht gefragt werden, aber parieren müssen.

Wenn dieses System so kaputt ist, dass es neben der privatwirtschaftlichen Arbeit keine anderen Alternativen (und das sogar nur für Minderheiten) zum Überleben anbieten kann (oder will), ist dies schiere Gleichmacherei. Diskriminierung kommt als Nebeneffekt dieses Umstandes kostenlos mit rein, das muss man nicht mehr danach suchen.

MfG
Cabal
Schwarzer PrinzStimmt, das System ist kaputt und korrupt. Aber das ist nix neues.... besser wäre es Alternativen zu bringen. Ich habe keine Alternativen, deswegen arbeite ich ja und bin ein Rad im System...

War aber mal länger arbeitslos, Alternative ist das nicht. Ausser man kann auf sehr niedrigem Niveau leben oder hat anderweitige Quellen. Vom psycho Aspekt rede ich hier noch gar nicht (viele empfinden arbeitslos sein, als Herabstufung, Minderung des Wertes des eigenen Lebens etc. - was aber so ja durchaus propagiert wird)....

Denn eine Arbeitslosenquote gegen 3-4% - also seeehr niedrig käme den "Oberen 10000" bzw. den Großunternehmen sehr ungelegen. Logo, je mehr Arbeitslose desto mehr Druck auf die die noch arbeiten und desto niedriger der Preis der Arbeit.

Und solange die Wirtschaft in D hauptsächlich vom Export getragen wurde, konnte es diesen Exportunternehmen auch gleich sein, wenn die Inlands Käuferschichten durch Verarmung der Bevölkerung wegbrachen. Nun sehen wir in der Krise, dass uns grade der Inlandskonsum fehlt....wobei ich das auch positiv sehe - sinnloser Konsum um des Kaufens willen - viele sinnlose Luxusgüter zB. - ist natürlich auch ökologisch und moralisch eher negativ zu sehen. In my view at least....
Cabal[QUOTE][b]Zitat: Schwarzer Prinz[/b]
Stimmt, das System ist kaputt und korrupt. Aber das ist nix neues.... besser wäre es Alternativen zu bringen. Ich habe keine Alternativen, deswegen arbeite ich ja und bin ein Rad im System...[/QUOTE]

Dies ist im Zusammenhang mit dem Rest deines Postes doch erst interessant.
Eine Alternative? Ich hätte da eine: Ein nicht korruptes und nicht kaputtes System. Das wird ja wohl nicht so schwer sein? Aber bedenken wir nur die ganzen Nebenwirkungen, die das hätte...
Das Kritische ist doch überhaupt nicht, dass wir in einer freien Marktwirtschaft leben (müssen). Das Kritische ist, dass die Annehmlichkeiten, Freiheiten und Alternativen, die mit einem humanem System anhergehen, nicht erwünscht sind. Ob dies in einer Diktatur oder Demokratie der Fall ist, ist dabei doch vollkommen zweitrangig.
Das Kritische ist, dass wir im angeblich humanstem System der Welt leben, dass langsam ganz offen zeigt: Es ist uns scheißegal, was ihr eigentlich wollt.
Es ist ja nicht so, dass wir als verwöhnte Wessis, anders als im fernen Osten momentan, aufgrund unserer Luxusverwöhntheit irgendwelchen Autoritäten gegenüber eine Gefahr wären. Insofern kann es jedem Machthaber auch scheißegal sein, wieviele Freiheiten er seinen Untertanen lässt, solange sie nur seine Macht begründen. Wenn wir unsere Systeme vergleichen erhält dabei außschließlich dieser Wohlstandswert gegenüber allen anderem den Vorrang. Natürlich kann ich hier frei meine Meinung äußern aber wem nützt das, wenn es eh nichts bewegen wird? Was bringen denn Dutzend Fernsehre im Wohnzimmer und 500€ teure Hardware für den Computer?
Unterhaltung. Seichte, verdummende Unterhaltung.

Natürlich kann ich versuchen Alternativen zu entwickeln und versuchen sie umzusetzen, aber wem nützt das letztendlich? Seien wir doch mal ehrlich genug zu sagen dass Alternativen gar nicht erwünscht wären. Die Masse liebt ihre materielle Verwöhntheit. Die wollen Nix anders als genau das, egal welche Opfer das noch fordern möge. Wie soll ich da etwas umsetzen? Dazu müsste ich erstmal Menschen bekehren.
Jeder humane Mensch müsste einsehen dass der Luxusverwöhnte sein Feind ist, der nichts Anderes als seinen Wohlstand kennt, bevor sich etwas bewegt. Die Toleranzschiene hat uns in eine Sackgasse geführt. Wir sind nicht gewollt und als Minderheit auch nicht ausschlaggebend. Eigentlich müssten wir der Sache bewaffnet entgegentreten wenn es daran geht Alternativen zu schaffen. Schließlich müssen als allererstes alle Hürden für die Alternativen beseitigt werden...

MfG
Cabal
CabalVon dir habe ich auch keine bessere Antwort erwartet. Macht Nix. Auf meiner Ignore wirst du dich sicher wohl fühlen.

MfG
Cabal
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[...] Wenn "die" mich nicht wollen, wieso soll ich sie dann für einen Arbeitsplatz anbetteln. Wenn ich wirklich gebraucht werde, wieso muss ich immer noch Bewerbungen schreiben? [b]Einfach nur Käse, aber jene die zufrieden sind, stellen sich solche Fragen nicht, die sehen das alles als Selbstverständlichkeit an.[/b]
[/QUOTE]

Also dieses ewig gleiche Gejammer und diese Unterstellungen, gehen mir auf den Keks. Mein Mann und ich, wir begannen 1996 in Rostock als Obdachlose. Über das Sozialamt bekamen wir, da wir uns bemühten, zwei Maßnahmen und mein Mann später eine Umschulung. Zu der Zeit war ich auf höchster Dosis Kortison und machte jahrelange Psychotherapien um meine Vergangenheit zu verarbeiten.

Wir haben gekämpft und heute, dreizehn Jahre später, leben wir sehr gut. Aber dazu muss man einfach auch mal den Arsch hochkriegen. Und ja, wir haben beim Arbeitgeber meines Mannes um einen Job 'gebettelt', denn der zahlt derartig weit über Tarif, da lohnt sich ein bisschen betteln. Ich arbeite freiberuflich, denn ausgelernt habe ich nix. Aber ich habe mich autodidaktisch in die Webtechnik eingearbeitet und in das Schreiben von Auftragsartikeln.

Und nochmal - hör auf zu heulen und heb den Hintern.

Besten Gruß
Mischa
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Also dieses ewig gleiche Gejammer und diese Unterstellungen, gehen mir auf den Keks. Mein Mann und ich, wir begannen 1996 in Rostock als Obdachlose. Über das Sozialamt bekamen wir, da wir uns bemühten, zwei Maßnahmen und mein Mann später eine Umschulung. Zu der Zeit war ich auf höchster Dosis Kortison und machte jahrelange Psychotherapien um meine Vergangenheit zu verarbeiten.

Wir haben gekämpft und heute, dreizehn Jahre später, leben wir sehr gut. Aber dazu muss man einfach auch mal den Arsch hochkriegen. Und ja, wir haben beim Arbeitgeber meines Mannes um einen Job 'gebettelt', denn der zahlt derartig weit über Tarif, da lohnt sich ein bisschen betteln. Ich arbeite freiberuflich, denn ausgelernt habe ich nix. Aber ich habe mich autodidaktisch in die Webtechnik eingearbeitet und in das Schreiben von Auftragsartikeln.

Und nochmal - hör auf zu heulen und heb den Hintern.

Besten Gruß
Mischa [/B][/QUOTE]

Danke Mischa, das spart mir mein Post, an dem ich eben anfing zu schreiben. Besser geht's nicht auszudrücken:)
pulSarSystemfragen machen einen nicht satt. Das ist wohl eher die Domäne der wohlbehüteten Abkömmlinge.

Der schlimmste Systemfehler, den man sich antun kann, ist eh [b]SELBSTÄNDIGE ARBEIT[/b]!
Dafür dass man wirklich was schafft und was für die Konjunktur tut, Steuer abdrückt und keine Rentenansprüche aufbaut, wird man systemseitig behandelt wie der letzte Dreck.

Nur ernsthaft: was sollte es bringen zu rebellieren? Das bringt nur hässliche Post in hässlichen DIN-Lang-Umschlägen.

Solange das nicht JEDER macht und zwar GLEICHZEITIG hat Auflehung / Rebellion nur den einen Sinn: sich ins eigene Knie zu schiessen und persönliche Nachteile zu kassieren. Da müsste man schon mächtig dumm sein in seinem Idealismus.

-----

Freiberufler, Freelancer und Selbständige dürften verstehen, was ich meine. Man hat - so sollte es zumindest sein - Respekt voreinander, weil man weiss, wie sich "das so anfühlt".

Zum Weltverbessern muss man halt auch Ressourcen übrig haben. Nach meiner eigenen Erfahrung kommen da die radikalsten Aussagen fast immer von Leuten, die noch nie wirklich gearbeitet haben sondern irgend was mit -ismus oder -ogik oder -ologie studieren. Das sind dann die, die auch sonst gerne für alle möglichen anderen sprechen. Vor allem für die armen armen Minderheiten, die "vom System" geschändet werden.

[b]Wenn Ihr Systemfehler sehen wollt, dann sucht ganz konkret nach all dem, was man von der Steuer absetzen kann, wenn man reich (genug) ist![/b]
Wenn Ihr Ungerechtigkeit in Zahlen sehen wollt, dann vergleicht das, was ein Ladenbesitzer oder Handwerker oder Händler an Arbeitsaufwand hat und unterm Strich rausbekommt mit dem, was andere an Boni kassieren und Beratungshonoraren und was die an Stunden dafür "leisten". Und dann müsste man "nur noch" wissen, was jeder von denen effektiv an Steuern zahlt.

Bad Homburg im Taunus ist der Kreis mit der höchsten Millionärsdichte in der Republik. Das Finanzamt dort macht miese. Als eine der wenigen. Systemfehler Arbeit?
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B] Wir haben gekämpft und heute, dreizehn Jahre später, leben wir sehr gut. Aber dazu muss man einfach auch mal den Arsch hochkriegen. Und ja, wir haben beim Arbeitgeber meines Mannes um einen Job 'gebettelt', denn der zahlt derartig weit über Tarif, da lohnt sich ein bisschen betteln. Ich arbeite freiberuflich, denn ausgelernt habe ich nix. Aber ich habe mich autodidaktisch in die Webtechnik eingearbeitet und in das Schreiben von Auftragsartikeln.

Und nochmal - hör auf zu heulen und heb den Hintern.

Besten Gruß
Mischa [/B][/QUOTE]

Habt ihr auch schon das Bundesverdienstkreuz beantragt ? :rolleyes:
Naja, wenigstens habe ich nun Vorbilder zum Nacheifern gefunden :D
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Erst nach 3192 Beiträgen? Hast Du bisher nur Gedichte geschrieben? ;) [/B][/QUOTE]

Lieber Gedichte als Stuss :p
Schwarzer PrinzEs ging um bei Nachtwelten
das Urteil, das sie fällten

Wir sind gut, unser Hintern hoch
ihr seid scheisse, ohne Arbeit doch

Aus Trümmern, sogar obdachlos
weinten aber nicht über unser Los

Wir sind die Roboter, die Helden
...wollen nun auch was gelten (hier!)

Wir sind Nachtwelten, wir sind Deutschland
Ich halt nun meinen Rand


Gut, oder ?
:D

Achtung copyright, Lizenzen können erworben werden. :cool:
pulSarDas eine muss das andere nicht ausschliessen...
*ups*

Öh - Vorschläge für neue Gemeinschaftsgärten bitte einfach an mich -- man kann gerne über alles reden :-)

Wenn es Euch juckt in den Fingern und es dichten soll... sonst kommt Manley und meckert, weil hier fehl am Platze.

....

Ohne Mist - zumindest was das "autodidaktische Selbstbeibringen von Webtechnik" speziell im Google-bot-geilfind-Bereich angeht, so habe ich sehr wohl ein Vorbild gefunden. Sagen wir besser : gute Impulse.
Das Verdienstkreuz vergibt dann die Maschine in Form von Ranking.

Find ich irgendwie fair. Jedenfalls fairer als die "echte Wirtschaftswelt" da draussen.

Genau genommen kann man sogar sagen, dass Arbeit(saufwand) der technisch richtigen Sorte sogar belohnt wird... ganz ohne Vertrag, Arbeitgeber und so.

Abstrakt kann man sogar sagen, dass die Welt-Suchmaschine (so elitär und zentralistisch-unheimlich sie auch sein mag) eine gewisse Gleichheit schafft. Da kann man aus dem stillen Kämmerlein heraus sogar die ganz großen überholen. Aber oft auch nur, weil die zu viel Geld für zu visuelle (Flash)Technik ausgeben. hehe.

Cool und geil zeitgeistig ist es dann, wenn daraus echte Anfragen in der echten Wirtschaft erzeugt werden.
Aus dem virtuellen nichts heraus bzw. aus echtem Interesse.

ARBEITEN - auch im Zusammenhang mit Systemfehler - ergibt da einen anderen Kontext - als den ollen im Sinne von Klassenkampf. Genaugenommen ergibt sich ein Whitehat-Kontext, ein Greyhat-Kontext und ein Blackhat-Kontext.
Ich rate jedem zu whitehat - alles andere ist Roulett.

Sorry für das Offtopic. Hiermit sollte einfach der Begriff Arbeit und System angeschnitten werden...
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i]
Es gibt natürlich Berufe, die einen evtl. glücklich machen können.
Ich zB. schaute öfter mal den History Channel. Da kommen öfters Experten (zumeist Professoren) des Altertums und der Geschichte zu Wort. Sowas würde mir zB. gefallen, da sehr geschichtl. interesiert. Nun, da ich zu faul war (evtl. auch nicht schlau genug) damals mehr zu lernen, zielstrebiger zu sein etc. (die Palette der vergangenen Verfehlungen, wenn auch die faule Jugend ihren Reiz hatte), muss ich mir den eher mauen Job, den ich nun habe ja tlw. selber zuschreiben.
[/B][/QUOTE]

Ja, in einem sehr wichtigen Punkt hast du Recht - es [I]gibt[/I] zumindest theoretisch ein paar sinnvollere Berufe...all jene Berufe, die sich nicht darin erschöpfen, die Existenz von Bankiers zu ermöglichen oder irgendwelche Konsumscheiße zu produzieren, die keine Sau wirklich haben muss...doch auch diese Berufe sind im Kapitalismus an dieselben Vorraussetzungen gebunden, nämlich, dass es ich an erster Stelle um bezahlte Tätigkeiten handelt - jedoch um solche, bei denen im Gegensatz zum stupiden Malocherjob ein kleiner ideeller Mehrwert abfällt...nachdem ich jetzt mal das ganze Sinnlosgelabere von einigen Gutmenschen hier einfach ignorieren möchte, da es sich ohnehin nur um Dumpfmichels Propaganda im Namen des Arbeitsfetisches handelt - möchte ich hierauf kurz eigehen: als sinnvoll kann eine Tätigkeit nur dann empfunden werden, wenn sie nicht um ihrer selbst Willen geschieht oder zu dem Zweck um selber nur "irgendwie am Leben zu bleiben"...das Leben ist für sich genommen kein Wert, es ist bestenfalls eine Last und schlimmstenfalls unerträglich, wenn ein solcher "Sinn" nicht wahrgenommen werden kann, solange der "Inhalt" dieses Gebildes gar keiner ist, sondern nur ein Automatismus, eine Selbstzweckmaschine, die Tätigkeiten verrichtet, von denen andere profitieren...[I]deswegen[/I] hassen auch die größten Arbeitseiferer die Arbeit am allermeisten - weil sie sie nicht mit jenem Sinn zu erfüllen vermag - und wettern daher ständig über alle "Faulenzer" die - vermeintlich - von "ihrer" Arbeit mehr profitieren als sie selbst es tun, einer Arbeit, die gar nicht die ihre ist, weil sie niemals in den Genuss ihrer Erzeugnisse gelangen werden...aber die Existenz von ein paar "Rosinen" im kapitalistischen Kuchen rechtfertigt den Kuchen als solchen keineswegs...diese "Rosinen" bleiben zumeist nur den Strebern und Anpassern vorbehalten, die dafür ihre unbeschwerte Jugend opfern und sich schon früh dem geforderten Leistungswahn unterordnen - z.B. indem sie in der Schule "immer die besten" sein wollen und alles dafür tun, rumschleimen, dass sich die Balken biegen...denn nur wer sich verbiegt und schleimt wo es nur geht, der kommt in diesem System "bis ganz nach oben" und darf sich vielleicht eine der "Rosinen" herauspicken...und das ist oftmals gar keine Frage von besonderer Intelligenz, wie ich das einschätze...wenn man eben nicht der Strebertyp ist, der alles dafür zu opfern bereit ist, nun denn, dann wird man am Ende mit irgendeinem Billigjob abgespeist und darf sich als Idiot und Paria vorkommen...das ist doch so gewollt, damit sollen ebenjene Strebertypen, die das System tatsächlich brauchen kann, richtig angespornt werden... aber mir gings ähnlich wie dir - ich habe studiert - aber es hat nicht gereicht, ich weiss nicht woran es mir letzten Endes mangelte, ob nun an der nötigen Intelligenz oder an der entsprechenden Motivation oder Zielstrebigkeit...wie auch immer, es hat nicht sein sollen, die Summe meiner "Verfehlungen" wog einfach zu schwer...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i]
Es ging um bei Nachtwelten
das Urteil, das sie fällten

Wir sind gut, unser Hintern hoch
ihr seid scheisse, ohne Arbeit doch

Aus Trümmern, sogar obdachlos
weinten aber nicht über unser Los

Wir sind die Roboter, die Helden
...wollen nun auch was gelten (hier!)

Wir sind Nachtwelten, wir sind Deutschland
Ich halt nun meinen Rand


Gut, oder ?
:D
[/QUOTE]

Prima! :) Jetzt müsstest Du Dich nur noch mit dem beschäftigen, was Dich persönlich vorwärts bringen würde/könnte.

****

@puls,
wir haben anscheinend so ziemlich die gleiche Denke mittlerweile. ;)

....
Schwarzer PrinzDanke für den Euro, Nix *freu*.... naja, ich kann schon besser dichten, das war aus dem Stehgreif :confused: Schade, gefällt wohl keinem :(

Vorsicht Xenomorph, gleich kommen wieder die Roboter und zereissen Dein Post (und mein scheenes Gedicht sicher auch :mad: )......ein paar Absätze wären aber ganz cool zur besseren Lesbarkeit.

Hier gibt es auch noch ein Gedicht:


Knigge für Unbemittelte ............

Ans deutsche Volk, von Ulm bis Kiel:
Ihr esst zu oft! Ihr esst zu viel!
Ans deutsche Volk, von Thorn bis Trier:
Ihr seid zu faul! Zu faul seid ihr!

Weiter......

[url]http://www.theonussbaum.de/seiten/arbeitslos/Kinigge%20fuer%20unbemittelte.htm[/url]

...von Erich Kästner.
pulSarPS-Edith: @nick: Scheint wohl so :-)
@Prinz: Clone Dich zwei mal und Du hast nen neuen Gemeinschaftsgarten :-)
((oder finde Mit-Dichter))



Wir leben doch schon lange in der Informationsgesellschaft. Post-industriell.

Vieles an "Ware" besteht aus Nullen und Einsen. Und das eigentliche Kapital ist die [b]Aufmerksamkeit[/b].

Ich gebe zu, dass ist erstmal ein abstraktes Ideal - und ich bin keiner, der das erreicht hat - allerdings so auch nicht angestrebt jedenfalls nicht über rein gedankliche Spinnereien hinaus.

[b]Man kann heute für sich arbeiten, in dem man eine Plattform / ein Portal / ein System / eine Community / ein Social Network ins Weltnetz setzt und dieses dann mit viel viel Arbeit a) überhaupt zum laufen bekommt b) mit Inhalten bestückt und c) es intensiv verlinkt.[/b]

Das mag nur ein winziger Bruchteil sein - klar - nur ganz speziell herausgepickt - klar... aber im Gegensatz zu allen Zeiten vorher GEHT ES!

Frühere Klassenkameraden haben es mir vorgemacht. Die sind jetzt in ihrem Bereich Marktführer - und haben das alles von der Pike auf selbst erschaffen. Denen gönne ich ihre Einnahmen - die haben es sich verdient - sogar in einem Umfeld wie der BRD!

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Man kann auch Geld verdienen in dem man ne coole iPhone App bastelt ((Design-Anfragen nehme ich gerne an -- demnäxt gibt's was, was meinen Duktus tragen wird ....hehe)) und ein paar Cent nebenbei mitnimmt -- je Download -- wenn das Ding zum Renner wird und das iPhone-Volk es sich runterlädt.
Das kann sich durchaus lohnen. Man muss "nur" den Nerv der Gemeinde treffen. Das ist oft verrückter als man denkt.

Man kann auch ein bisschen Kohle machen, wenn man richtig fette mp3s zum Download anbietet. (Ich zähle mich nicht dazu - es mangelt noch am "richtig fetten".).

Man kann davon leben, Dinge online zu er- und zu versteigern. Man muss halt bei alle dem flexibel sein, pfiffig und vor allem mehrgleisig fahren. Solche Existenzen kenne ich - das ist kein Abstraktum.
Da ist ausgerechnet so ein Großkapitalist wie Steve Jobs der ultimative Multiplikator. Da wird einfach mal nebenbei die Vertriebsschiene ganz radikal reduziert. Vom Anbieter zum Abnehmer.
Online-Distribution heisst das Zauberwort. DAS sind Möglichkeiten, von denen früher nur geträumt werden durfte.

Und auch das ist: Arbeit!!!
Denn: von Nix kommt Nix.... (es sei denn der ein oder andere virtuelle Anstands-Euro... find ich sehr anständig - *einendazuwerf*)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von pulSar [/i]
Online-Distribution heisst das Zauberwort. DAS sind Möglichkeiten, von denen früher nur geträumt werden durfte.

Und auch das ist: Arbeit!!!
Denn: von Nix kommt Nix.... [/QUOTE]

*mal dick unterschreibt* :)

...
pulSarIch sehe schon - ausgerechnet die "Alten Säcke" hier und "alten Säckinnen" haben die Zeichen der Zeit kapiert und denken etwas... fast revolutionär. Während und sie Schüler-Kiddies mit marxistisch angehauchter Klassenkampflehre des vorigen Jahrtausends bearbeiten wollen.

strange!

PS: @nix: [url=http://www.youtube.com/watch?v=K6lCu9OVYoU&hl=de]jetzt kannsde noch Wöchenlang schnubbern[/url]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von pulSar [/i]
Ich sehe schon - ausgerechnet die "Alten Säcke" hier und "alten Säckinnen" haben die Zeichen der Zeit kapiert und denken etwas... fast revolutionär. Während und sie Schüler-Kiddies mit marxistisch angehauchter Klassenkampflehre des vorigen Jahrtausends bearbeiten wollen.

strange![/QUOTE]

Ja - verkehrte Welt irgendwie. Ich habe es so erlebt, dass ich, mit meiner Vergangenheit, ohne diese neuen Möglichkeiten, nie und nimmer eine Chance gehabt hätte. Meine Welt ist völlig in Ordnung mit diesen neuen Entwicklungen. Es ist zwar nicht alles toll und einiges schlicht ärgerlich, wie die neue Verbotsmentalität beispielsweise, aber jeder Einzelne hat auch soviele Optionen (etwas aus seinem Potential zu machen) wie noch nie und das empfinde ich als grundsätzlich positiv. Das wiegt vieles auf wie ich finde. :)

....
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Und nochmal - hör auf zu heulen und heb den Hintern.

Besten Gruß
Mischa [/B][/QUOTE]

"Heb den Hintern": Es fällt mir echt schwer bei solchen "Ratschlägen" die Contenance zu wahren, da sie mir Mantrahaft von allen Seiten eingeflösst werden. Für wen solch ich überhaupt den Hintern heben? Für Dich? Für das Kapital? ...oder tatsächlich auch für mich selbst? Und wieso sollte ich nicht heulen dürfen angesichts der Verhältnisse in dieser Gesellschaft? Wie kommst Du zudem darauf, dass ich den ganzen Tag nichts sinnvolles mache (obwohl: mit einigen Leuten hier im Forum zu diskutieren gehört wirklich nicht zu den sinnvollen Dingen in meinem Leben, haha)? Ich will nicht nur Fragen stellen, sondern Dir auch ganz klar sagen: Ich werde so viel heulen bis die Flüsse überlaufen und den ganzen Dreck aus den Städten spülen.

Gruß

Hicks
Schwarzer PrinzDas Eis und die Shakes sind bei McD wirklich halbwegs schmackhaft, vermutlich weil noch mehr Chemie Krams drin ist, als in den "Burgern". Traurig, dass soviele Eltern schon mit den Kindern dorthingehen. So wird diese Kultur schon an den Nachwuchs weitergegeben....schöne neue Welt.

Denke man kann ohne auskommen, auch ohne Bildzeitung, Handy (ein neudeutsches Kunstwort) oder TV.


Sicher, die die es "geschafft haben", ob nun mit Glück oder mit Arbeit, sie werden kein Interesse haben am bestehenden was zu ändern. Ebensowenig wie Politiker, Banker oder Manager ein Interesse an einer Änderung hätten. Denn sie sahnen ja ab und es geht ihnen bestens (mal finanziell gesehen). Banker bekommen trotzdem Bonus Zahlungen, feiern Parties mit Nutten und Champus, während der Steuerzahler die Banken unterstützt.
Schöne neue Welt. Ein paar regt es auf, die meisten zucken mit den Schultern.... aber E. Kästner sagte es ja ganz gut in obig von mir verlinktem Gedicht.

Alles etwas OT, aber verbunden mit dem Thema dennoch.

Wählt weiter eure CDU und SPD, ihr Schafe :D

Nicht nur die dummen Kälber wählen ihre Schlächter selber.
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i]
[B]Okay, das kann ich so unterschreiben :)

Es gibt natürlich Berufe, die einen evtl. glücklich machen können.
Ich zB. schaute öfter mal den History Channel. Da kommen öfters Experten (zumeist Professoren) des Altertums und der Geschichte zu Wort. Sowas würde mir zB. gefallen, da sehr geschichtl. interesiert. Nun, da ich zu faul war (evtl. auch nicht schlau genug) damals mehr zu lernen, zielstrebiger zu sein etc. (die Palette der vergangenen Verfehlungen, wenn auch die faule Jugend ihren Reiz hatte), muss ich mir den eher mauen Job, den ich nun habe ja tlw. selber zuschreiben.

Ausserdem merke ich grade, dass ich auch vom Job Virus befallen bin, denn "Job" ist ja kein tolles Wort....:rolleyes:

Welche Berufung hast Du denn, wenn ich fragen darf? [/B][/QUOTE]

Das ist sehr kompliziert und hängt auch mit untergegangenen Staatswesen zusammen, etc.
Aber auch mit C.G.Jungs Theorie der kardinalen Berufe.
Nun, ich hätte vor ca.100 Jahren einem bestimmten Gemeinwesen in bestimmter Funktion gedient, so wie die Mitglieder meiner Familie 400 Jahre lang auch.
Aber egal. Geht halt nicht.
Der mich umgebende Staat ist nicht meiner, obwohl er selbstherrlich über meine Herkunft und Staatsbürgerschaft entschieden hat.
Er ist mir zu nüchtern und zu fremd.

Beruf kommt von Berufung und hat eben nur eingeschränkt mit vordergründiger Qualifikation zu tun.
Oder auch mit dem Bildungs- und weiterbildungsfetisch.
Etwas Spirituelles, wenn man so will.
Aber nicht in der Ausführung, sondern nur in dem Weg.
Ausserdem ist die Ideologie, dass Jeder alles kann schon mehr als überholt.
Mein Handwerk, dass über die Familie sozusagen bestimmt wäre, ist nur legal, wenn es in staatlicher Form angeboten wird und die Legalität gehört zum Selbstverständnis.
Zu anderen Hand-werken habe ich keine Affinität.
Fühle mich also nicht zu einer bestimmten Tätigkeit berufen, weil es sie in dieser Form nicht gibt.
OdessaBeruf kommt von Berufung und hat eben nur eingeschränkt mit vordergründiger Qualifikation zu tun.
---

Amen, Cagliostro. Du wirst mir langsam richtig sympathisch ;-).



*Achtung, langer Beitrag - Vorwarnung*

Was mich mittlerweile nur noch verzweifeln lässt hierzulande, ist diese "Papier- und Zeugnis-Hörigkeit". Dieses elend kleingeistige, imho tatsächlich grundpreussische Gedankengut, daß man alles via Zeugnissen, Qualifikationen, Stempeln, egal was Hauptsache "Papieren", definieren könnte. Ich konnte mir nie leisten zu studieren. Da ich mit 16 auf eigenen Beinen stand ohne jegliche Familie drumrum (Witwe geworden, eigener Hausstand der ja finanziert werden mußte usw.), mußte und wollte ich IRGENDWAS arbeiten, um weiterhin mein mir wichtiges eigenes Dach über dem Kopf und meinen täglich gefüllten Kühlschrank zu finanzieren. Also machte ich eine Ausbildung und arbeitete danach vorwiegend in staatlichen Krankenhäusern, Unikliniken und Gerichten. Der Witz dabei war (was sich vor allem in der Psychiatrie zeigte): meine Fähigkeiten scheinen überwiegend im sozial/emotionalen, empathischen Bereich zu liegen. Es war in nahezu jeder Arbeitsstelle, so sie ein Krankenhaus war, der Fall, daß die Patienten zu mir kamen mit ihren Problemen, Fragen oder auch einfach nur wenn sie sich "ausheulen" wollten. Die dafür angestellten Psychologen, Sozialpädagogen und sonstiges Fachpersonal standen meist irgendwann nur noch schulterzuckend daneben und meinten (sinngemäß die Kommentare zusammengefaßt): "Die Leute erzählen Dir nach 5 Minuten ihr ganzes Leben wofür wir Dutzende von Therapiestunden brauchen - mach Du das ruhig weiter, aber lass es bloß niemand wissen daß Du keine Ausbildung hast dafür, denn das gäbe einen Mordsärger."

Denn es ist natürlich "verboten" und würde zur fristlosen Kündigung geführt haben, hätte irgendwer damals erfahren daß da eine "akademisch ungebildete" Person über Stunden und Tage die psychologische Betreuung von z. B. Suizidalen, Autisten, Multitoxen auf Entzug und manisch Depressiven übernahm. Und daß diese Person noch nicht mal wußte damals was der Unterschied ist zwischen Psychologe und Psychiater und sie eigentlich der Meinung war, daß dieser ganze "Psychoscheiss" die Leute noch viel mehr "gaga" im Kopf macht als wenn man sie einfach nur in Ruhe "anders" sein ließe und ihnen allenfalls "Hilfe zur Selbsthilfe" anbieten würde, ihnen zeigen würde wie sie mit ihrer "Störung" durchs Leben kommen OHNE sich dabei mit Psychopharmaka vollzudröhnen. Im Gegensatz zu den zwar fachlich hochstudierten aber dafür oft menschlich völlig unsensiblen, am Patienten in keinster Weise interessiert seienden Ärzten habe ich die Patienten also einfach nur "gefühlt", ihnen zugehört ohne zu "analysieren" und zu "werten", habe sie in mein Herz und meinen Kopf gelassen und mich naiv-offen einfach nur auf ihre Gefühle eingelassen. Und was auch immer es ist, was da so wirkte wie es wirkte, es ist etwas was ich nur dankbar annehme und allzugerne auch "offiziell" in den Dienst dieser Menschen stellen würde. Wenn man mich denn ließe, auch ohne hierfür sinnloses Abitur und Studium - denn Beides besagt nichts, gar nichts, aus über das Vorhandensein von Sensibilität, Achtung vor einem Kranken, soziale Kompetenz, Spiritualität (für mich für jeden "Heiler" unabdingbar) und sonstige EQ- Fähigkeiten, die es in diesem Berufszweig definitiv mehr braucht als nur trockenes Schulwissen, das sich jeder aus Büchern anlesen kann ganz egal wie sozial/emotional inkompetent man charakterlich ist.

Ich hoffe sehr, mein Beispiel kommt auch so "rüber" wie ich das meine - ich versuche nur zu schildern, daß es für Menschen, die nicht die erforderlichen bildungstechnischen Qualifikationen haben für einen speziellen Beruf, nahezu unmöglich ist, ihrer "Berufung" zu folgen. Es ist diese Dreckshörigkeit gegenüber Bildungsstufen und Ausbildungssystemen, die ich ankreide. Die sich nicht danach richtet wie fähig oder beruf-en jemand ist, sondern nur blind danach geht, welche Studien/Ausbildungsgänge jemand durchlaufen hat, ganz egal wie charakterlich/menschlich geeignet er für den gewählten Beruf dabei ist. Und daran hat weder das "böse Geld" noch das "böse Kapital" schuld, sondern einzig und allein dieser fast schon religiöse Regulierungs- und Normierungswahn, wonach jeder Pubs nur mit 3fachem Durchschlag, beglaubigter Abschrift und notariell gestempelter Urkunde auch ein Pubs sein darf :q .


Nachtrag: mir ist natürlich klar, daß manche Dinge/Berufe "gelernt" werden müssen. Ein Chirurg muß selbstverständlich gründliches "erlerntes" Fachwissen haben über Anatomie und wie er wo schneiden muß, gar keine Frage. Und es braucht dazu auch sicherlich ein "Studium". Ebenso muß ein Rechtsanwalt Gesetze und §§ kennen und sich Rechtskunde aneignen, sowas ist keine Sache von "Emotionalität" oder "Begabung". Aber es gibt eine Menge von Tätigkeiten, die man gut NUR nach "Talent" und "Begabung" ausüben könnte (das Schreiben/Journalismus zum Beispiel). Und dann sollte man das auch tun dürfen, ohne von diesen nutzlosen - da absolut nichts über die wahre menschliche Befähigung aussagenden - "Qualifikationen" mit irgendwelchen Noten und Schulabschlüssen daran gehindert zu werden.
ArrogantNickHm Ilo,
Du KÖNNTEST es tun. Ich schreibe auch professionell Artikel und das ohne spezielle Ausbildung. Und Du weißt, dass ich das gleiche 'nach-5-Minuten-Lebensbeichte-Phänomen' mir gegenüber auch immer wieder beobachte. Ich sehe meine Stärke ebenfalls in jenem Bereich. Pulsi sagte es schon und ich erzählte Dir davon (ich habe ein Gesundheitsportal für Selbstheilung in der Planung), das Internet ist DIE Möglichkeit auf diesem Sektor. Man darf im Übrigen Beratungen anbieten. Was Du nicht darfst, das ist, Dich mit Titeln schmücken die Du nicht hast, was ich aber auch okay finde. Kostenpflichtige Lebensberartung jedoch, ist hierzulande erlaubt. ~> Weiteres dann demnächst mal am Telefon ;-)

Grüßles
Mischa
OdessaMischa, ich weiß. Es ging mir nur darum rauszu"arbeiten", wie kontraproduktiv es sein kann, wenn man sich nur nach Noten, Abschlüssen und Urkunden richtet bei der Vergabe einer Stelle statt nach Engagement, Persönlichkeit und sozialer/menschlicher Kompetenz ;-).
ArrogantNickDas sehen wir identisch - wen wundert's? ;)

.
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Beruf kommt von Berufung und hat eben nur eingeschränkt mit vordergründiger Qualifikation zu tun.
---

Amen, Cagliostro. Du wirst mir langsam richtig sympathisch ;-).



*Achtung, langer Beitrag - Vorwarnung*

Was mich mittlerweile nur noch verzweifeln lässt hierzulande, ist diese "Papier- und Zeugnis-Hörigkeit". Dieses elend kleingeistige, imho tatsächlich grundpreussische Gedankengut, daß man alles via Zeugnissen, Qualifikationen, Stempeln, egal was Hauptsache "Papieren", definieren könnte. Ich konnte mir nie leisten zu studieren. Da ich mit 16 auf eigenen Beinen stand ohne jegliche Familie drumrum (Witwe geworden, eigener Hausstand der ja finanziert werden mußte usw.), mußte und wollte ich IRGENDWAS arbeiten, um weiterhin mein mir wichtiges eigenes Dach über dem Kopf und meinen täglich gefüllten Kühlschrank zu finanzieren. Also machte ich eine Ausbildung und arbeitete danach vorwiegend in staatlichen Krankenhäusern, Unikliniken und Gerichten. Der Witz dabei war (was sich vor allem in der Psychiatrie zeigte): meine Fähigkeiten scheinen überwiegend im sozial/emotionalen, empathischen Bereich zu liegen. Es war in nahezu jeder Arbeitsstelle, so sie ein Krankenhaus war, der Fall, daß die Patienten zu mir kamen mit ihren Problemen, Fragen oder auch einfach nur wenn sie sich "ausheulen" wollten. Die dafür angestellten Psychologen, Sozialpädagogen und sonstiges Fachpersonal standen meist irgendwann nur noch schulterzuckend daneben und meinten (sinngemäß die Kommentare zusammengefaßt): "Die Leute erzählen Dir nach 5 Minuten ihr ganzes Leben wofür wir Dutzende von Therapiestunden brauchen - mach Du das ruhig weiter, aber lass es bloß niemand wissen daß Du keine Ausbildung hast dafür, denn das gäbe einen Mordsärger."

Denn es ist natürlich "verboten" und würde zur fristlosen Kündigung geführt haben, hätte irgendwer damals erfahren daß da eine "akademisch ungebildete" Person über Stunden und Tage die psychologische Betreuung von z. B. Suizidalen, Autisten, Multitoxen auf Entzug und manisch Depressiven übernahm. Und daß diese Person noch nicht mal wußte damals was der Unterschied ist zwischen Psychologe und Psychiater und sie eigentlich der Meinung war, daß dieser ganze "Psychoscheiss" die Leute noch viel mehr "gaga" im Kopf macht als wenn man sie einfach nur in Ruhe "anders" sein ließe und ihnen allenfalls "Hilfe zur Selbsthilfe" anbieten würde, ihnen zeigen würde wie sie mit ihrer "Störung" durchs Leben kommen OHNE sich dabei mit Psychopharmaka vollzudröhnen. Im Gegensatz zu den zwar fachlich hochstudierten aber dafür oft menschlich völlig unsensiblen, am Patienten in keinster Weise interessiert seienden Ärzten habe ich die Patienten also einfach nur "gefühlt", ihnen zugehört ohne zu "analysieren" und zu "werten", habe sie in mein Herz und meinen Kopf gelassen und mich naiv-offen einfach nur auf ihre Gefühle eingelassen. Und was auch immer es ist, was da so wirkte wie es wirkte, es ist etwas was ich nur dankbar annehme und allzugerne auch "offiziell" in den Dienst dieser Menschen stellen würde. Wenn man mich denn ließe, auch ohne hierfür sinnloses Abitur und Studium - denn Beides besagt nichts, gar nichts, aus über das Vorhandensein von Sensibilität, Achtung vor einem Kranken, soziale Kompetenz, Spiritualität (für mich für jeden "Heiler" unabdingbar) und sonstige EQ- Fähigkeiten, die es in diesem Berufszweig definitiv mehr braucht als nur trockenes Schulwissen, das sich jeder aus Büchern anlesen kann ganz egal wie sozial/emotional inkompetent man charakterlich ist.

Ich hoffe sehr, mein Beispiel kommt auch so "rüber" wie ich das meine - ich versuche nur zu schildern, daß es für Menschen, die nicht die erforderlichen bildungstechnischen Qualifikationen haben für einen speziellen Beruf, nahezu unmöglich ist, ihrer "Berufung" zu folgen. Es ist diese Dreckshörigkeit gegenüber Bildungsstufen und Ausbildungssystemen, die ich ankreide. Die sich nicht danach richtet wie fähig oder beruf-en jemand ist, sondern nur blind danach geht, welche Studien/Ausbildungsgänge jemand durchlaufen hat, ganz egal wie charakterlich/menschlich geeignet er für den gewählten Beruf dabei ist. Und daran hat weder das "böse Geld" noch das "böse Kapital" schuld, sondern einzig und allein dieser fast schon religiöse Regulierungs- und Normierungswahn, wonach jeder Pubs nur mit 3fachem Durchschlag, beglaubigter Abschrift und notariell gestempelter Urkunde auch ein Pubs sein darf :q .


Nachtrag: mir ist natürlich klar, daß manche Dinge/Berufe "gelernt" werden müssen. Ein Chirurg muß selbstverständlich gründliches "erlerntes" Fachwissen haben über Anatomie und wie er wo schneiden muß, gar keine Frage. Und es braucht dazu auch sicherlich ein "Studium". Ebenso muß ein Rechtsanwalt Gesetze und §§ kennen und sich Rechtskunde aneignen, sowas ist keine Sache von "Emotionalität" oder "Begabung". Aber es gibt eine Menge von Tätigkeiten, die man gut NUR nach "Talent" und "Begabung" ausüben könnte (das Schreiben/Journalismus zum Beispiel). Und dann sollte man das auch tun dürfen, ohne von diesen nutzlosen - da absolut nichts über die wahre menschliche Befähigung aussagenden - "Qualifikationen" mit irgendwelchen Noten und Schulabschlüssen daran gehindert zu werden. [/B][/QUOTE]

Genialer Beitrag und ein gutes Beispiel für sinnstiftende Arbeit. Diesen Papier-Wahn veranschaulicht auch gut das Beispiel von Gert Postel (sein Buch heißt "Doktorspiele"), welcher Urkunden, Zeugnisse und Gutachten fälschte und es nach ganz oben im psychiatrischen Wesen schaffte, allerdings eher mit der Begabung des Hochstapelns als mit Empathie ausgestattet :). Ich finde es gut, dass Du Deine empathischen Fähigkeiten zum Wohl der psychisch erkrankten Menschen einsetzt. Gerade in pädagogischen und psychiatrischen Berufen verlaufen Gespräche mit "Klienten" oder "Patienten" (wie auch immer) nicht auf Augenhöhe und man fragt sich als betroffene Person, ob die "Autorität" einem wirklich helfen will oder ausschließlich nach gelernter Theorie verfährt.

Edit: Ich finde es gut, dass Du auch den Unterschied zwischen Psychiater und Psychotherapeut hervorhebst. Ein Psychiater ist mehr an Prozessen im Gehirn und der Wirkung von Psychopharmaka interessiert als an der Änderung der sozialen Situation des Patienten. Ein Schulmediziner wie er im Buche steht. Verhaltenstherapeuten können einem aber auch auf die Eier gehen, weil sie an einem herum erziehen und (immer!) besser wissen, was für den Menschen gut ist.

edit edit: Ich möchte nur noch anmerken, dass ich Dir bei dem Punkt "böses Kapital" nicht zustimme, aber man kann sich ja nicht in allem einig sein. Ich denke schon, dass der Kapitalismus eine gefährliche Sache ist und mehr Leid als Freude bringt.

Gruß

Hicks
CagliostroEdit edit: Ich möchte nur noch anmerken, dass ich Dir bei dem Punkt "böses Kapital" nicht zustimme, aber man kann sich ja nicht in allem einig sein. Ich denke schon, dass der Kapitalismus eine gefährliche Sache ist und mehr Leid als Freude bringt.

Gruß

@Hicks

Der "böse" Kapitalist und der etwas vernagelte Sozialist sind zwei Seiten der gleichen Medaille.
Sie ändern beide nichts am Grundübel.
Dass nichtselbständge Arbeit als solche unwürdig ist.

Es war würdig mit Kameraden Mammuts zu jagen,
es war vielleicht grade noch würdig mit anderen Wikingern zu Brandschatzen und Morden,
aber in dem Moment, wo hirnlose Teilschritte einer Tätigkeit zum Prinzip erhoben werden, bist du jedesmal der Depp.
Der Mensch muss Herr der Arbeit sein, um seine Würde wiederzuerlangen.
Nicht die Arbeit Herr über den Menschen, in welcher Form auch immer.
Den grössten Verrat (um beim Eingangsthread zu bleiben) haben die Sozialisten und Gewerkschaften
begangen.
Sie haben das spiessige Bus-Schlafen-Arbeit-System
nur befeuert, niemals versucht zu überwinden.
Sie hatten eigene Sportklubs, Malerkurse oder Motorradvereine, aber immer und stets im Kollektiv und immer nur als Ablenkung vom Hauptthema, das
der Mensch die Arbeit aus den Händen gegeben hat
und sie in Teilschritten teuer zurückkaufen musste,
ob finanziell, sozial oder moralisch.
Der Mensch muss Herr über seine Werke sein, sich in der Arbeit ausdrücken und niemand verpflichtet sein.
CagliostroDoppler Effekt....
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i]
[B]Edit edit: Ich möchte nur noch anmerken, dass ich Dir bei dem Punkt "böses Kapital" nicht zustimme, aber man kann sich ja nicht in allem einig sein. Ich denke schon, dass der Kapitalismus eine gefährliche Sache ist und mehr Leid als Freude bringt.

Gruß

@Hicks

Der "böse" Kapitalist und der etwas vernagelte Sozialist sind zwei Seiten der gleichen Medaille.
Sie ändern beide nichts am Grundübel.
Dass nichtselbständge Arbeit als solche unwürdig ist.

Es war würdig mit Kameraden Mammuts zu jagen,
es war vielleicht grade noch würdig mit anderen Wikingern zu Brandschatzen und Morden,
aber in dem Moment, wo hirnlose Teilschritte einer Tätigkeit zum Prinzip erhoben werden, bist du jedesmal der Depp.
Der Mensch muss Herr der Arbeit sein, um seine Würde wiederzuerlangen.
Nicht die Arbeit Herr über den Menschen, in welcher Form auch immer.
Den grössten Verrat (um beim Eingangsthread zu bleiben) haben die Sozialisten und Gewerkschaften
begangen.
Sie haben das spiessige Bus-Schlafen-Arbeit-System
nur befeuert, niemals versucht zu überwinden.
Sie hatten eigene Sportklubs, Malerkurse oder Motorradvereine, aber immer und stets im Kollektiv und immer nur als Ablenkung vom Hauptthema, das
der Mensch die Arbeit aus den Händen gegeben hat
und sie in Teilschritten teuer zurückkaufen musste,
ob finanziell, sozial oder moralisch.
Der Mensch muss Herr über seine Werke sein, sich in der Arbeit ausdrücken und niemand verpflichtet sein. [/B][/QUOTE]

Man macht es sich einfach die Welt in Kapitalisten und Kommunisten zu teilen, aber ich kann Deinen Standpunkt nachvollziehen. Ich bin mir aber sicher, dass viele Sachen, die wir heute für selbstverständlich und sinnvoll halten, nicht dem Kapitalismus zu verdanken sind. Die soziale Absicherung (Neusprech-Version: soziale "Hängematte"), gesetzliche Krankenversicherung und Arbeitnehmerrechte: Woher kommen die? Vom Industriellen oder Kapitalisten? Nein, der Kapitalismus hat in seiner langen Geschichte schon häufig seine hässliche Fratze gezeigt - in der Gegenwart auch... ich hoffe zum letzten mal. Man muss nicht den Kommunismus einführen um (zumindest etwas) mehr Gerechtigkeit in die Welt zu tragen. Wir man am Beispiel China erkennt ist der Kommunismus auch nur eine Variante des Kapitalismus (halt die andere Seite der Medaille, wie Du so schön geschrieben hast)

Gruß

Hicks
smart_hicksDer Mensch muss Herr über seine Werke sein, sich in der Arbeit ausdrücken und niemand verpflichtet sein.
Der Mensch muss Herr über seine Werke sein, sich in der Arbeit ausdrücken und niemand verpflichtet sein.
Der Mensch muss Herr über seine Werke sein, sich in der Arbeit ausdrücken und niemand verpflichtet sein.

Danke, das musste ich einfach spammen :).
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
Der Mensch muss Herr über seine Werke sein, sich in der Arbeit ausdrücken und niemand verpflichtet sein.
[/QUOTE]

erinnert mich an den anfang von den simpsons... nur nebenbei.

ein schöner spruch. gibts dazu auch konkretere gedanken?
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]erinnert mich an den anfang von den simpsons... nur nebenbei.

ein schöner spruch. gibts dazu auch konkretere gedanken? [/B][/QUOTE]

Nun ja, ich bin nicht der Urheber, aber der Satz hat mir einfach auf den ersten Blick gefallen :). Das Du die Frage zu konkreteren Gedanken stellst, ist absolut berechtigt und jetzt erst fange ich an, über diesen Satz nachzudenken. Sollten mehrere Menschen an einem schöpferischen Akt tätig sein, sollte das Entstandene geteilt werden. Ihnen steht es frei, darüber zu verfügen und nicht irgendeinem Arbeitgeber der sich die geschaffenen Dinge einverleibt und in Geld umwandelt. Ob in einer Gruppe oder allein, jeder Mensch hat die Freiheit darüber zu bestimmen, was mit einem Produkt passieren soll und nicht irgendeine Autorität, die am Schaffungsprozess nicht beteiligt war. So verstehe ich für mich selbst den genannten Satz und ich halte die Intention für richtig. Eine Ideale Vorstellung wäre es natürlich, wenn der Staat jedem die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellt um sinnstiftende Arbeit aus eigener Initiative und eigenem Antrieb vollbringen zu können.

Gruß

Hicks
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
Eine Ideale Vorstellung wäre es natürlich, wenn der Staat jedem die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellt um sinnstiftende Arbeit aus eigener Initiative und eigenem Antrieb vollbringen zu können.
[/QUOTE]
öhm, du meinst, da könnten auch so dinge wie computer bei rauskommen?
oder spielt das eher in einer "nicht ganz so" komplexen welt?

mist, ich fang auch schon mit dieser dämlichen fragerei an...

also gut, da sind alles schöne gedankenkonstrukte, die aber alle nur funktionieren, wenn gleichzeitig die gesellschaftliche struktur ne ganz andere ist. StarTrek lässt grüßen.
so wirklich was jenseits von utopia jedenfalls kamm noch nichts, oder hab ichs überlesen?

nochwas, bei manchen hab ich das gefühl, sowas wie "maulnöl, ich wills aufm silbertablett überreicht kriegen" rauszulesen.
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]öhm, du meinst, da könnten auch so dinge wie computer bei rauskommen?
oder spielt das eher in einer "nicht ganz so" komplexen welt?

mist, ich fang auch schon mit dieser dämlichen fragerei an...

also gut, da sind alles schöne gedankenkonstrukte, die aber alle nur funktionieren, wenn gleichzeitig die gesellschaftliche struktur ne ganz andere ist. StarTrek lässt grüßen.
so wirklich was jenseits von utopia jedenfalls kamm noch nichts, oder hab ichs überlesen?

nochwas, bei manchen hab ich das gefühl, sowas wie "maulnöl, ich wills aufm silbertablett überreicht kriegen" rauszulesen. [/B][/QUOTE]

Natürlich spielt das in einer nicht so komplexen Welt. Würde ich eine tragfähige Utopie konstruieren wollen, müsste ich ein Buch mit 1000 Seiten schreiben und selbst dann gäbe es Schwachpunkte für eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Neuordnung. Es gibt halt keine perfekte Welt, aber man kann sich Idealen durch eine Werte-umorientierung zumindest annähern. Viele glauben ja tatsächlich an das sogenannte "ENDE DER GESCHICHTE", wie ich finde ein Irrglaube. Du wirst staunen wie sich die Gesellschaft in 50 Jahren verändert haben wird. Ob zum positiven oder negativen liegt an uns... aber glaubt ruhig weiter, es wird alles so bleiben wie es ist und das gegenwärtige System sei das einzig Wahre (das haben die Menschen vor 2000 Jahren auch schon gesagt). Nein, dann wird sich die Welt zum negativen Wandeln. Ich finde, der Mensch sollte gleichermaßen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachdenken um tragfähige Konzepte zu entwickeln, aber hier sehe ich in dieser gelangweilten und angepassten Gesellschaft keinen Fortschritt. Zudem können in gruppendynamischen Prozessen auch solch wunderbaren Dinge wie Computer entwickelt werden, aber uns wird immer eingeredet, man bräuchte einen Unternehmer. Wichtiger als gehorsam sind eher die sozialen Fähigkeiten der Erschaffer. In meiner Welt stelle ich mir ein Unternehmen ohne Unternehmer vor. In meiner Welt darf jeder den Beruf ausführen, der ihm am meisten Spaß macht und seinen Fähigkeiten entspricht. In meiner Welt wird ein Erbauer oder Erschaffer nicht gezwungen sondern vom Staat unterstützt, um die Visionen zum Wohle der Allgemeinheit und für sich selbst umsetzen zu können. Das klingt alles naiv, aber zumindest mache ich mir überhaupt noch Gedanken. Schwachpunkt ist wohl, dass es möglicherweise Tätigkeiten gibt, die keiner machen möchte, z.B. die Müllabfuhr. Wie gesagt, es handelt sich um eine Skizze, die mit Hilfe anderer Menschen aber mit viel Leben gefüllt werden kann, auch wenn dabei möglicherweise kein perfektes Resultat bei rauskommt. Wichtig ist, welchen Weg man einschlagen möchte und wichtig ist auch, dass die Veränderung und der Wandel sich zuerst in einem selbst vollzieht. Redet über eure Träume, lasst es die Mächtigen wissen...

Gruß

Hicks
|Dunkelschön|[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Beruf kommt von Berufung und hat eben nur eingeschränkt mit vordergründiger Qualifikation zu tun.

Was mich mittlerweile nur noch verzweifeln lässt hierzulande, ist diese "Papier- und Zeugnis-Hörigkeit". Dieses elend kleingeistige, imho tatsächlich grundpreussische Gedankengut, daß man alles via Zeugnissen, Qualifikationen, Stempeln, egal was Hauptsache "Papieren", definieren könnte.

[/B][/QUOTE]

Ich neige langsam dazu überzukommen meine ganzen Bewerbungsmappen sowie "Qualifikationsmaßnahmen" Papierschnippselfurz [Codewort für bewusste Arbeitslosenstatistikenfälschung] gepflegt dem Ofen meiner Schwester überzuführen damit die wenigstens noch einen Sinn erfüllen, das sie im Winter ne warme Wohnung hat.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
Wichtig ist, welchen Weg man einschlagen möchte und wichtig ist auch, dass die Veränderung und der Wandel sich zuerst in einem selbst vollzieht. Redet über eure Träume, lasst es die Mächtigen wissen...
[/QUOTE]
das ist wohl das entscheidende. erstmal selber etwas tun und nicht sprüche klopfen, aber den arsch breitsitzen und warten, bis ihm jemand "seine chance" vor die tür stellt (ist jetzt nicht auf dich bezogen).
alles andere ist nur gewäsch, um sich selbst vor sich und anderen zu rechtfertigen und ich bewundere jeden, der so ein konzept auch wirklich [I]lebt[/I] udn damit was erreicht.

und mir fällt noch ein gutes zitat von Calvin&Hobbes ein:
"wenn es heißt, dass man für den erfolg zur richtigen zeit am richtigen ort sein muss, brauchen wir nur den richtigen ort finden und dort rumhängen, bis der erfolg kommt" "und wenn der richtige ort zufällig vor einem kiosk ist, könnten wir comics lesen, während wir warten!"
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
"wenn es heißt, dass man für den erfolg zur richtigen zeit am richtigen ort sein muss, brauchen wir nur den richtigen ort finden und dort rumhängen, bis der erfolg kommt" "und wenn der richtige ort zufällig vor einem kiosk ist, könnten wir comics lesen, während wir warten!" [/QUOTE]

Na ja, dummerweise hängen die Meisten sich dann lieber eine Flasche Bier an den Hals und warten den Rest ihres Lebens umsonst. Das Gleiche kann man neuerdings auch laut rumnölend in Foren tun. Die virtuelle Klagemauer sozusagen. :D

***

Hicks Gutester,
schon mal daran gedacht, dass, wenn jeder Dir diesen Ratschlag mit dem Hintern heben gibt, da vielleicht auch ein ganz klein wenig was dran sein könnte? Mir ist es ehrlich gesagt egal. Ich schrieb ja schon, dass ich kein Problem damit habe, ein paar Leute mit durchzufüttern, die keine Lust auf Arbeit haben. Ich habe es ohne Arbeit versucht, für mich war es nichts. Zumal ich nicht jeden Cent dreimal umdrehen mag, das wäre einfach nicht meins. Ich lebe gerne gut. Jedoch wenn Du schreibst, Du magst lieber 'Heulen bis die Flüsse überlaufen', aber sonst nix ändern, ja mei, auch gut, ist Dein Leben. Jeder so wie er halt mag und mancher hält das Leiden Christi eben für die Rolle seines Lebens. Hier im Forum scheint es von diesen Kandidaten gleich ein ganzes Nest zu geben. :D Nix für ungut, viel Spaß noch beim weiteren Jammern, ich gönn's jedem von Herzen, wenn es denn so deutlich gewollt wird.

Grüßle
Mischa
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Na ja, dummerweise hängen die Meisten sich dann lieber eine Flasche Bier an den Hals und warten den Rest ihres Lebens umsonst. Das Gleiche kann man neuerdings auch laut rumnölend in Foren tun. Die virtuelle Klagemauer sozusagen. :D

***

Hicks Gutester,
schon mal daran gedacht, dass, wenn jeder Dir diesen Ratschlag mit dem Hintern heben gibt, da vielleicht auch ein ganz klein wenig was dran sein könnte? Mir ist es ehrlich gesagt egal. Ich schrieb ja schon, dass ich kein Problem damit habe, ein paar Leute mit durchzufüttern, die keine Lust auf Arbeit haben. Ich habe es ohne Arbeit versucht, für mich war es nichts. Zumal ich nicht jeden Cent dreimal umdrehen mag, das wäre einfach nicht meins. Ich lebe gerne gut. Jedoch wenn Du schreibst, Du magst lieber 'Heulen bis die Flüsse überlaufen', aber sonst nix ändern, ja mei, auch gut, ist Dein Leben. Jeder so wie er halt mag und mancher hält das Leiden Christi eben für die Rolle seines Lebens. Hier im Forum scheint es von diesen Kandidaten gleich ein ganzes Nest zu geben. :D Nix für ungut, viel Spaß noch beim weiteren Jammern, ich gönn's jedem von Herzen, wenn es denn so deutlich gewollt wird.

Grüßle
Mischa [/B][/QUOTE]

Zwei Welten kollidieren :).

...aber denk nicht nur an die Arbeitslosen, die es sich durch Deine Arbeit gut gehen lassen.

Gruß

Hicks
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
...aber denk nicht nur an die Arbeitslosen, die es sich durch Deine Arbeit gut gehen lassen.
[/QUOTE]

Wenn es ihnen denn mal gut ginge. Aber selbst das scheint ja schon zuviel Arbeit zu sein. :p Und keine Sorge, ich denke sehr wenig an Nutzer des Sozialsystems, da ich mit denen eigentlich keine Probleme habe. Genausowenig wie mit dem Sozialsystem selbst.

Schlaf schön!
Grüßle
Mischa
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Wenn es ihnen denn mal gut ginge. Aber selbst das scheint ja schon zuviel Arbeit zu sein. :p Und keine Sorge, ich denke sehr wenig an Nutzer des Sozialsystems, da ich mit denen eigentlich keine Probleme habe. Genausowenig wie mit dem Sozialsystem selbst.

Schlaf schön!
Grüßle
Mischa [/B][/QUOTE]

Wieso schließt Du von mir auf andere. Angeblich soll es den meisten Arbeitslosen gut gehen, wenn sie mit einer Dose Bier vorm Fernseher hocken und bei der neuesten Staffel Germany's Next Top Model sich in ihr versifftes Unterhemd wichsen, welches sich um den dicken Bauch spannt...

...so die landläufige Meinung.

Gute Nacht

Hicks
moreDafür wäre mal eine Definition von "Arbeit" notwendig, die hier sehr viele mit Quälerei, Vormundschaft, Entmündigung und Zwang gleichsetzen.

Ich würde mal gewagt die These aufsetzen: Dem Menschen ist die Arbeit angeboren. Der Mensch per se will Arbeiten.

Die Arbeit ist nicht das System, sondern das was sich um die Arbeit herum entwickelt hat, ist eine Systematesierung von Arbeit.

Und träumen wir mal von einer Welt ohne Arbeit. Selbst wenn sie möglich wäre. Es käme jemand der die Bedürfnisse der Menschen befriedigen kann und dafür entlohnt werden möchte. Und da viele Menschen die gleichen Bedürfnisse haben wird er Leute suchen, die für Geld das machen, wozu er alleine nicht fähig ist. Solange der Mensch Bedürfnisse hat, wird er arbeiten. Und solange der Mensch nach Anerkennung strebt wird er kreativ sein und ebenso arbeiten. Um Arbeit werden wir niemals herum kommen. Selbst im rosigsten Utopia. Der Mensch ist mit Arbeit untrennbar verbunden.

Und es wird immer Menschen geben, die das nutzen um daraus ihren Vorteil zu schlagen. Das liegt in der Natur des Menschen. Gier, Bedürfnisse und deren Befriedigung.
Der Kommunismus hat nicht funktioniert. Dabei hat er sich doch so schön angehört... In der Theorie.
smart_hicksIch habe nie angezweifelt, dass es in der Natur des Menschen liegt zu erschaffen und zu zerstören. Wir sollten auch endlich vom Thema Kommunismus wegkommen (nicht jede Alternative ist sofort Kommunismus) und uns eigene Gedanken für eine mögliche Zukunft machen. Wie ich schon schrieb: Das System, wie wir es kennen, wird bald Geschichte sein und daher sollten wir schon mal die Weichen stellen, statt darüber zu diskutieren wie doof Arbeit ist... in der gegenwärtigen Form ist Arbeit nun mal für viele Menschen Scheisse.

Gruß

Hicks
OdessaIch würde mal gewagt die These aufsetzen: Dem Menschen ist die Arbeit angeboren. Der Mensch per se will Arbeiten.
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Ersetze "Arbeit" durch "Beschäftigung", und ich stimme Dir zu ;-). Dahingehend daß der Mensch eine Beschäftigung - was nicht automatisch irgendeine "Arbeitsstelle" ist - braucht. Für den Geist, für den Körper, für seine innere Ausgeglichenheit; das ist es zumindest was ich für mich brauche, schon immer brauchte.
moreÜber solche Alternativen wurde ja an anderer Stelle bereits ausführlichst diskutiert. Und die einzige Alternative die ich momentan als, zumindest hypothetisch, machbar ansehe ist diese hier:

[URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,386396,00.html]oh ja... klick mich an![/URL]

Arbeitslosigkeit sollte in dieser Gesellschaft keine Schande sein, trotzdem sollte sich Beschäftigung auszahlen.
Schwarzer Prinz[url]http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama256.html[/url]

Panorama vom 04. Juni 2009
Geschönte Statistik: Wie die Regierung die Arbeitslosenzahl herunterrechnet


Unglaubliche Arroganz....:mad:
OdessaViel zu kurz kommt mir hier der Aspekt, dass man aus Arbeit auch Anerkennung, Wertschätzung und Selbstachtung schöpfen kann. Ich tue dies zumindest. Dass Arbeit anstrengend ist, steht dem nicht entgegen.
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Ich verstehe diese Argumentation wiederum überhaupt nicht, Nix - denn es geht ja doch gar nicht darum daß "Arbeit" Anerkennung bringen kann und Spaß machen kann. Das stritt hier NIEMAND ab, und das streite gerade ich absolut nicht ab, denn gerade mir hat meine Arbeit immer Anerkennung gebracht von allen Seiten, und dafür nahm ich ja sogar lebenslang das Hungergehalt im ÖD in Kauf - weil ich aus ideologischen Gründen diese "Jobs" machte, und mich freute daß ich damit Menschen helfen konnte :).

Aber ich wehre mich auch sehr dagegen, daß man hier - was more und Du ansatzweise machen - den Leuten aufdrängen will daß man eine ArbeitsSTELLE haben muß um sich "vollwertig" oder "beschäftigt" zu fühlen - denn das ist eine imho, sorry, herablassende Diskriminierung z. B. jeder Hausfrau, Mutter oder zig Milliarden Frauen/Männer auf diesem Planeten die aus Gründen immer NICHT in einem sog. "angestellten Arbeitsverhältnis" stehen - ganz einfach weil sie das weder wollen noch "brauchen" noch sie die Möglichkeit dazu haben (ich sage nur: Beduinenstämme in der Wüste, Amazonas-Dschungel-Völker usw.)

Ich habe wie gesagt fast 28 Jahre lang "gearbeitet" nach diesen gängigen "Arbeits-Maßstäben". Und habe mich dadurch weder "besser" oder "überlegener" noch sonstwie "toller" gefühlt als die Menschen, die nicht gegen "Entgelt" und mit Arbeitsvertrag etwas "arbeiteten". Und ich verwahre mich deswegen auch jetzt dagegen, daß man Arbeit immer nur mit "ich muß wo angestellt/selbständig sein und es muß ein von irgendwem bezahlter Job sein, anders ist ein Mensch arbeitslos somit faul und somit nichts wert" gleichsetzt. Denn wie Du ja weißt bin ich auch jetzt jeden Tag von morgens 5 bis abends meist 22 Uhr recht gut beschäftigt hier am Hof, mache immer noch div. ehrenamtliche Sachen ohne die hier 2-3 Tierheime nicht mehr existieren würden und einige behinderte und alte Menschen recht einsam/traurig wären, und von der Politik die ich lokal in ganz bescheidenem Umfang (mit)mache im Landkreis gar nicht zu reden - und ich kriege aber für all das kein "Gehalt". Aber es macht mir FREUDE, ich sehe einen Sinn in dieser Beschäftigung, ich kann mir die Pausen und evtl. nötig seiende Auszeiten (wegen Schmerzen, wie heute mal wieder) selbst einteilen was ich bei nun bald 50% Schwerstbehinderung sehr schätze, und ich verwahre mich deswegen sehr dagegen, daß man mir (oder anderen Hausfrauen, Hobby-Bauersfrauen, Künstlern die auch in dem Sinne nicht "arbeiten" etc.) sagen würde man "tut nichts" nur weil man nicht (mehr) gegen Gehaltsscheck und mit Arbeitsvertrag tätig ist ;-).

Dahingehend auch mein Einwand mit dem "es ist angeboren" - sorry, das ist einfach nur unrichtig und hat auch überhaupt nichts mit dem Modell Bürgergeld zu tun. Denn "Arbeit" in der Art wie sie hier definiert wird, ist erst mit Beginn der Industrialisierung entstanden und kann allein deswegen überhaupt nicht "genetisch"/biologisch angeboren sein. Der Mensch kam nicht auf diesen Planeten und hatte im Neandertal dann schon "Arbeitsverträge und Gleitzeitregelung", oder? ;-) Und nur darauf bezog sich meine Antwort - auf dieses Argument "Arbeit ist angeboren".

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Möglicherweise ist auch die Erkenntnis frustrierend, das einem nicht jede Arbeit/Tätigkeit/Beschäftigung offensteht? - Sei es mangels persönlicher Eignung, mangelnder Qualifizierung, unzureichendem Willen oder einfach aus Pech.
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Ich weiß nicht ob Du meinen Beitrag dahingehend richtig verstanden hast: ich bin frustriert darüber daß hierzulande dumme, inkompetente und absolut un-berufene Menschen Arbeitsplätze innehaben dürfen, in denen sie kranke Menschen sogar noch kränker machen dürfen - nur weil sie "fähig" waren, jahrelang Bücher während eines Studiums auswendig zu lernen. DAS war meine Aussage dahinter - daß es einige Tätigkeiten gibt, die man durchaus auch OHNE irgendwelche "Stempel und Zertifikate" ausüben kann zum Wohle der Menschen, und das sollte eigentlich in medizinischen Berufen der Sinn sein oder? ;-)
Manley@smart_hicks: in der leiste direkt über deinem beitrag gibt es einen edit-button. klickst du darauf, gibt es auch eine option "beitrag löschen", ganz oben.
moreLiebe Odessa, wenn du mir nahe bringst an welchen Punkten ich Arbeitlose diskriminiere oder gering schätze, wäre ich dir sehr dankbar. Das möchte ich nämlich nicht auf mir sitzen haben.

Du weißt sehr gut, dass ich selbst sehr lange arbeitslos war. Und ich sehr darunter litt, was man (auch du) gut in meinen Pfaden nachlesen konnten.

Das einzige was ich verurteile sind Menschen die auf Kosten anderer leben und diese auch noch als dumm bezeichnen. Das finde ich dreist und unverschämt. Wenn man schon nicht arbeiten will, sollte man zumindest dankbar sein, dass man von diesem - ach-so-schrecklichen System aufgefangen wird und eigentlich sogar recht annehmlich davon leben kann.
Odessamore, es geht/ging mir darum, daß Du und Nix meines Verständnisses nach "Arbeit" nur im Sinne von "angestellter Tätigkeit" definieren, was ich so verstehe daß jemand der das NICHT tut, "arbeitslos" und somit auch "untätig" sei. Sorry an Dich (und auch Herrn Nix *g*), wenn ich das unklar formuliert habe bzw. Euch mißverstand. Du weißt ja daß wir alle öfters mal aneinander vorbeireden einfach nur wegen (meist meiner) dämlichen Formulierungen oder weil man was falsch verstanden hat ;).

Und wie Du sehe ich es, was den letzten Absatz betrifft, das ist auch bekannt denn ich schrieb das schon öfters auch in diversen threads, dahingehend also ganz klar: Zustimmung.
moreNaja ich bezog mich auf das Wort Arbeit, da Nix folgenden Satz schieb:

[QUOTE]Ist Arbeit an sich tatsächlich ein Systemfehler?[/QUOTE] den ich aufgreifen wollte.

Wenn ich in der Freizeit an einem Bild "arbeite" ist dies für mich genauso "Arbeit" wie angestellt zu "arbeiten". Da wir hier in Baden-Württemberg den Begriff "Arbeit" mit dem Wort "Geschäft" oder "Schaffen" ersetzen.
Das Wort "Arbeit" ist teilweise negativ geprägt, drum verstand ich zwar dein Posting, liebe Odessa, war trotzdem aber irritiert, da du mich ja schon eine Weile privat kennst.

In meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, versuchen wir immer arbeitslosen Hausfrauen und Arbeitslosen eine Wertigkeit zu vermitteln. Denn der Mensch definiert sich natürlich nicht nur durch das was er beruflich leistet. Eine Hausfrau/Mutter/Vater ist ebenso Wert und würdig geachtet zu werden. Und die Arbeit an einem Haus im eigenen Garten oder in der Erziehung ist teilweise härter als ein Tag im Büro. Jeder Mensch ist wertig, unabhängig davon ob er arbeitet oder nicht.
Jedoch kann eine angestellte Tätigkeit weitere Anerkennung bringen. Und das veranlasst viele Menschen dazu nach angestellter Arbeit zu streben. Abgesehen von der finanziellen Sicherheit die sie bringt. Aber das Sozialleben in einem Betrieb ist nicht zu unterschätzen und wurde hier zwar schon genannt. Aber ich denke das ist eine der ausschlaggebenden Gründe für angestellte Arbeit. Und ein Grund dafür, warum das System so funktioniert und so viele Menschen sich schlecht fühlen, wenn sie sog. "arbeitslos" sind.

Viele Arbeitslose, mit denen ich ehrenamtlich arbeite, geben als Grund - warum sie unbedingt wieder arbeiten wollen - nicht Geld an, sondern: Mal wieder unter Menschen zu kommen + ausgelastet und zufrieden zu sein.

Also scheint ja unser Wohlbefinden und unsere soziale Zufriedenheit elementar mit angestellter Beschäftigung zusammen zu hängen.
OdessaNix - guckst Du bitte meinen Beitrag über Dir. Und nein ich wollte mich nicht angegriffen fühlen von Dir, wieso auch, ich schätze Dich sehr. Gerade deswegen war/ist mir wichtig DASS ich Dich "richtig" verstehe und Du mich. Nochmal: sorry wenns falsch rüberkam, aber das haben wir ja jetzt geklärt ;).

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Du siehts also in Deiner Tätigkeit keine Arbeit? Mein Opa hat jahrelang ehrenamtlich Museumsführungen gemacht und ich bin sehrwohl der Ansicht, dass dies Arbeit ist. Vielleicht hättest Du Arrogants Anstoß aufnehmen sollen, dass man sich erstmal darüber im Klaren sein sollte, was Arbeit bedeutet.
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Und ich habe esnur für MICH so definiert, daß ich unterschied zwischen "Arbeit" im Sinne von "Arbeit" in einer Arbeitsstelle, die man ausüben MUSS zum Broterweb, und "Beschäftigung" im Sinne von: alles was man macht/tut auch wenn es nicht in einer "Arbeitsstelle" ist.

Ich glaube, es ist wirklich ein rein grammatisches und Definitionsproblem nur um den Begriff Arbeit. Ich habe versucht, meine Meinung dazu klarzumachen und zu differenzieren, vor allem wollte ich all die Hausfrauen/-männer quasi "miteinbeziehen". Kam wohl auch falsch rüber. Anyhow - für mich erledigt und sorry für falsche "Verdachtsmomente" meinerseits ;-)
TsafriedOdessa sah in Deinen/Euren Posts den Aspekt nicht-arbeitsvertraglich festgehaltener Arbeit einfach nicht berücksichtigt. Ihr habt erklärt, dass das nicht so gemeint war, sie sagte: Sorry, wenn ich's falsch verstanden habe, ich wollte nur Dich richtig verstehen und meine Meinung (zu "nicht-bezahlter" Arbeit) darlegen.

Wo ist das Problem?
OdessaMeine Güte Nix, ich habe lediglich klargestellt daß für mich nicht nur "angestellte" Arbeit in einer Arbeitsstelle "Arbeit" ist und daß ich "Beschäftigung" als quasi Oberbegriff sehe, und daß Du mich dafür als saudumm titulierst empfinde ich wiederum als ziemlich traurig. Denn nein, ich disqualifiziere gar nichts ab was jemand ehrenamtlich macht, ich habe nur mein eigenes soziales Engagement als etwas bezeichnet was ich für mich selbst nicht als großartige anstrengende Arbeit sehe weil es für mich eine PRIVATE Sache ist. Nur darin diese meine Unterscheidung: Arbeit und quasi "privates" Vergnügen im Ehrenamt für mich, denn mir IST es ein Vergnügen. Daß Du mir diese Unterscheidung die ich für mich mache auch negativ auslegst, ist traurig genug für mich. Aber gut, wie auch immer - ich habe mich bei Dir entschuldigt, mehr kann ich nicht machen. Und PN ziehe ich vor bei privaten Sachen, aber hier ging es doch um die Diskussion in dem thread, also habe ich auch öffentlich weiterdiskutiert mit Dir.

Nochmal: SORRY. Was kann/soll ich noch tun damit Du mir verzeihst?
Manleyihr könntet auch mal wieder zum thema zurück kommen, statt euch gegenseitig eure vermeintlichen verfehlungen und missverständnisse aufzuzählen. sprache, und insbesondere geschriebene ohne gestik und mimik dazu, ist eben nicht immer nur das, was a sagt, sondern für gewöhnlich eher das, was b versteht...
smart_hicksIch will einfach nur noch einmal deutlich machen, dass nicht jeder, der Arbeit verrichtet, damit auch wirklich zufrieden ist. Viele Menschen, die ich kenne, erkennen in ihrer Arbeit keinen Sinn, fühlen sich schlecht bezahlt, bekommen eben KEINE Anerkennung und machen sie nur um über die Runden zu kommen, aber das habe ich schon mal erwähnt. Wenn ihr mit der Arbeit zufrieden seid und auch genügend Anerkennung zur Aufwertung des Selbstbewusstseins bekommt, ist das natürlich eine feine Sache, aber auch hier ist das Lohnsystem in der Regel völlig ungerecht und unverhältnismäßig und das sage ich ganz objektiv, wenn man sich beispielsweise Statistiken anschaut, in denen die Verteilung des Reichtums in unserer Gesellschaft beschrieben wird. Ob ihr jetzt zufrieden seid oder nicht, es ist und bleibt ungerecht und wenn ihr das nicht seht, seid ihr in der Tat dumm (was ich vorher eigentlich nie behauptet habe).

So, jetzt könnt ihr mich meinetwegen auf die Liste unerwünschter Personen setzen. Ich bin vielleicht etwas zu deutlich geworden...

Gruß

Hicks
moreNun, dass viele Menschen leider gezwungen sind Arbeiten anzunehmen, die ihres Erachtens keinen Sinn machen, unterbezahlt und gering geschätzt werden, habe ich als ehemaliger Call-Center-Agent deutlich zu spüren bekommen.
Arbeit um über die Runden zu kommen verrichten viele. Und wer sich nicht in Betriebsräten und Gewerkschaften zusammenschließen kann um sich effektiv zu wehren ist tatsächlich arm dran. Über das Thema Mindestlohn gibts im übrigen auch schon einen interessanten Thread.

Ich bin aber der Meinung - und sicher ziehe ich jetzt den Zorn vieler auf mich - dass man mit guter Weiterqualifizierung und der Einstellung, dass man eben nicht alles nehmen muss was einem vor die Füße fällt durchaus an einen Job kommt, der einen halbwegs zufrieden macht. Natürlich kann kein Familienvater oder allein erziehende Mutter oder, oder, oder sich hinstellen und sagen, so lange der Traumjob nicht an die Türe klopft leben wir halt von HartzIV. Aber dranbleiben lohnt sich da, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Wobei ich sogar im übelsten Call-Center den Umgang mit Kollegen der Arbeitslosigkeit bevorzugt habe.
Ronin76more das ist eine Illusion. Wir leben in einer Welt der begrenzten Ressourcen, das bedeutet daß es diese tollen Jobs eben auch nur begrenzt gibt. Vermutlich meinst du im Idealfall eine Tätigkeit welche motivierend und subjektiv sinnvoll ist und dazu noch einen hohen Lohn bietet. Dieser hohe Lohne bedeutet jedoch, daß dafür jemand anderst einen schlechten Lohn bekommt, es ist mit einer Waage vergleichbar. Da die Ressourcen begrenzt sind, besonders das Geld, kann so etwas nur zu einem Ungleichgewicht führen. Ich möchte so etwas nicht mehr verantworten, auch wenn es primär zu meinen Ungunsten geht. Daher halte ich es für wichtig auch mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen zu können, und persönliche Opfer erbringen zu können damit es zu einer ausgeglicheneren Verteilung der Ressourcen kommen kann.
OdessaIch habe vom ersten Beitrag an versucht, den Begriff "Arbeit in diesem System/Fehler?" für mich zu definieren, seine positiven als auch negativen Aspekte herauszudefinieren und ging auf Argumente hier ein, die dem zustimmten oder widersprachen, und mache es ein letztes Mal gerne nochmal, weil ich das Thema und Cagliostros Fragestellung wirklich interessant finde und hoffe, daß man einen Konsens oder gemeinsamen Nenner findet der niemand brüskiert oder der vielleicht auch einen Ansatz bietet für neue Argumente:

1. Ich bin der Meinung, daß sich Arbeit lohnen muß. Ich gehörte immer zur Fraktion der schlecht bezahlten (ÖD, ich erwähnte es öfters), denen man oft genug sagte: "Du wärst besser dran, wenn Du Arbeitslosengeld bzw. Sozi kassieren würdest." Dem wäre rein rechnerisch übrigens tatsächlich fast immer so gewesen und was ich für einen Skandal im "System" halte, Thema: "Man muß von seiner Arbeit leben können und zwar besser leben können als wenn man nicht arbeiten würde". Ich habe es trotzdem stets vorgezogen, jeden auch sog. "Drecksjob" anzunehmen (was mit jetzt weit über 40, auf einem Bergbauernhof ohne Anschluß an öffentliche Verkehrsmittel lebend weil der Partner nun mal HIER seinen sicheren Job hat mit dem derzeit höheren/sicheren Einkommen das uns ernährt) nur um weiter selbst irgendwie irgendwas "arbeiten" zu können. Das ist allerdings natürlich nur meine urpersönliche Einstellung da ich mich selbst damit wohl fühle, und wenn jemand eine andere Einstellung hat und sagt "Ich mache das nicht", akzeptiere ich das genauso, solange dieser Mensch mich nicht für meine Einstellung verhöhnt.

2. Zur Frage "Systemfehler Arbeit" kann ich nur in aller Bescheidenheit wiederholen: ich habe leider KEINE Patentlösung. Denn wir leben nun mal in diesem System und ich kann kein anderes aus dem Ärmel schütteln. Ich stimme in einigen Punkten mit Ronin und Xenomorph sogar überein, was die Kritik an Arbeitsbedingungen etc. angeht, und das tun sicher die meisten Arbeitnehmer, die schon mal für Dumpinglohn arbeiten mußten oder die durch miese Arbeitsbedingungen (Mobbing, Überforderung, Unterforderung, rein physische Belastungen die zu z. B. Berufskrankheiten führten etc.) geschädigt wurden. Da ich jedoch *Kreis schließt sich* selbst keine bessere Alternative weiß, muß ich mir eingestehen daß ich kleiner Wurm ziemlich hilflos bin und nur die Wahl habe: mitmachen, so gut ich es kann und ohne mich dabei zu sehr zu verbiegen oder gar zerbrechen zu lassen, oder aus dem System auszusteigen - dann aber mit ALLEN Konsequenzen sprich: von diesem System dann auch nichts mehr anzunehmen. Also weder die von Steuergeldern/"Kapital" finanzierten Krankenhäuser mit lebensrettender Technik aufsuchen wenn ich wieder einen Herzinfarkt habe oder der Krebs wieder ausbricht noch die Straßen benutzen die mich auch im Winter bei 2 Meter hoch liegendem Schnee sicher zum nächsten (mit Lebensmitteln gefüllten) Supermarkt bringen noch die Bibliotheken und Schwimmbäder in denen ich meine Freizeit gerne verbringe aufsuchen, denn alles das sind von der "Sozialgemeinschaft" mit Arbeit und Steuergeldern aufgebaute Dinge die ich persönlich nicht missen möchte.

Ich habe mich also - vor allem als ich die Verantwortung für ein Kind übernommen habe - für ersteres entschieden und verblieb in diesem System; das mir immer noch mehr Lebensqualität bietet als ein (von mir während meiner Jugend ernsthaft mal angedachtes) Aussteigerleben auf einer Insel, wo ich aber, wenn es blöd läuft, nur von Kokosnussverzehr und Muschelketten-Verkauf an Touristen leben müßte (wie es mein "Bruder" tatsächlich macht). Ich versuche mein Bestes dafür/darin zu leisten in diesem "System" das ich natürlich mit all seinen Fehlern immer noch sehe und auch kritisiere, aber ich versuche es allein schon weil ich damit einigen Anderen wenigstens ein bißchen helfen kann - sh. ehrenamtliche Engagements - und versuche weiterhin dabei, mich nicht zerbrechen zu lassen.

3. "Unter Menschen sein" als Grund für "angestellte Arbeit": more, ich kenne genau das auch, stimme Dir völlig zu und finde es auch wunderbar was Du da an Hilfestellung leistest. Jedoch ist mir und auch Dir bekannt, daß viele Leute überwiegend deswegen mies drauf waren was das "Soziale" betraf, weil ihnen von außen suggeriert wurde sie wären nichts wert ohne Karriere. Gerade Männer bekamen oft genug zu hören von Nachbarn oder den "lieben Verwandten", daß sie "looser" und "Schlaffis" wären weil sie keinen Job mehr hatten. Diese Menschen litten also mehr an der verächtlichen Reaktion der Umwelt auf ihre Arbeitslosigkeit als sie am Verlust der Kollegen als Sozialkontakt litten. Denn die Mehrzahl der Menschen (ich zumindest habe meine ganzen Sozialkontakte schon immer im Privaten und nicht durch die Arbeitsstelle) hat ja durchaus Sozialkontakte (Freunde, Familie, Hobbies, Vereinstätigkeit) außerhalb der Arbeitsstelle und vereinsamt somit nicht durch den Verlust selbiger. Schlimm ist es natürlich WENN es so ist, daß ein Mensch völlig vereinsamt weil die Arbeitsstelle der einzige Ort war wo er mit Menschen zusammentraf. Diesen Menschen sollte man imho dahingehend helfen, sich dringend auch außerhalb einer Arbeit in Sozialkontakte zu begeben. Das wiederum gelingt durch Hobbies wie z. B. den Besuch von Sportclubs, Bücher-Lesungen/Besprechungen, gemeinsame Ausflüge, erwähnte ehrenamtliche Tätigkeiten und sonstige Dinge im Privaten, wo "Menschen auf Menschen" treffen und dadurch ein stabiles Netz haben mit positivem Nebeneffekt: durch diese Kontakte tun sich oft arbeitstechnisch Möglichkeiten auf.

Davon abgesehen gibt es aber auch eine Menge Leute, was man allein in div. Beiträgen auf diesem Forum lesen kann, die viel lieber NICHT ständig unter ihnen völlig gleichgültig seienden Menschen sind und es gibt noch viel mehr Menschen, die gut 90% ihrer Kollegen und Chefs nicht mögen oder mit ihnen täglich Ärger haben und durch diese angespannte Situation krank werden. Es gibt also - wie Smart Hicks schon richtig anführte - natürlich auch NEGATIVE Punkte beim Thema "unter Menschen sein in der Arbeit" und ich finde, auch das sollte man hier anführen dürfen (ohne daß man deswegen ja "die Arbeit" per se schlechtreden würde), weil es einfach Fakten sind die jedem Betriebsrat, jeder BG/Krankenkasse und den. Arbeitsgerichten bekannt sind. Jedoch auch hier mein klares Statement: ich habe KEINE Patentlösung für solche Fälle, denn es gibt immer Situationen im Leben wo man mit Menschen nicht klarkommt aber trotzdem sich irgendwie arrangieren muß. Ist übel, ist mies, ist furchtbar wenn es Einen selbst betrifft - aber ich weiß keine allgemeingültige Lösung dafür, es tut mir leid.

4. Ich würde mir wünschen, daß sich Leistung wieder lohnt und zwar Leistung der Art, daß Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen als "Solidargemeinschaft" und zusammen an einem Strang ziehen. Meinen Hut ziehe ich persönlich vor all den Männern und Frauen die z. B. in der Freiwilligen Feuerwehr oder beim THW sind, und ich würde jedem Einzelnen von ihnen das Bundesverdienstkreuz verleihen für ihre Einsätze die sie in ihrer Freizeit, oft genug nach 8-10 Stunden "regulärer" Arbeit, machen. Gleiches gilt für die Leute, die noch mit 70 ihre Renten-Freizeit damit verbringen, ehrenamtlich Babysitter zu spielen für die Kinder von Alleinerziehenden, und gilt für all die Menschen die wegen ihrer niedrigen Rente - trotzdem sie jahrelang malocht haben - noch mit 65 "jobben" müssen als Aushilfsgärtner oder Klofrau, nur damit sie sich die Butter aufs Brot leisten können. Weil dieses "System" genau diese Menschen, die für genausowenig Geld wie ich gearbeitet haben über Jahrzehnte, am meisten abstraft durch Rentenkürzungen etc., während wir an anderer Stelle - marode Banken, Auslandseinsätze der BW etc. - Millionen an Steuergeldern verschwenden.

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Ich bin aber der Meinung - und sicher ziehe ich jetzt den Zorn vieler auf mich - dass man mit guter Weiterqualifizierung
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Richtig, more, auch das sehe ich wie Du - nur ein Problem stellt sich oft: wie das bezahlen? Wenn man keinen Cent hat weil man sein Leben lang nur so viel verdiente, daß man davon seine Fixkosten bezahlen konnte und man, wenn man arbeitslos wird, noch nicht mal 700 Euro Arbeitslosengeld bekommt - von was dann eine teure Umschulung finanzieren oder 200 Euro pro Monat kostende Weiterbildungen? Ich habe von meinem Arbeitsamt damals keine Hilfe dahingehend erhalten, es hieß nur: "Sie HABEN doch eine Superausbildung, nun warten Sie einfach bis was Passendes kommt". Ich habe natürlich nicht gewartet wie Du weißt, sondern morgens um halb vier aufm Bauernmarkt dann halt Stände aufgebaut und Kisten geschleppt. Und denke noch heute daß es richtig war, sich für keinen Job zu schade zu sein, denn ich bin in meinem Kulturkreis mit dem Spruch "Arbeit schändet nie" großgeworden und finde nicht, daß es mir geschadet hat, ganz ohne beim Arbeitsamt gemeldet gewesen zu sein jede sich mir bietende Erntehelfer- und Putzstellen-Tätigkeit zu übernehmen. Im Gegenteil erweitert es den Horizont ungemein wenn man sieht, wie verächtlich so manch Einer plötzlich mit einem umgeht, nur weil man nicht mehr die "Frau Chefsekretärin" oder "Die rechte Hand vom obersten Bayerischen Richter" ist....
more@ Ronin: Falsch, ich bekomme keinen guten Lohn. Ich kann nur mit diesem Standart leben, weil ich einen Partner habe und wir daher zwei Gehälter. Alleine hätte ich nicht viel mehr als du, vermutlich.

Das System weist grobe Fehler auf. Trotzdem funktioniert es. Die Fehler die gemacht werden, müssen verbessert werden. Drum sage ich aber auch, dass man sich eben NICHT alles gefallen lassen muss. Denn wenn man sich auf diesen krummen Deal einlässt, zeigt man nur, dass der Fehler im System eben funktioniert.

Ich bin lange der Meinung gewesen, wenn ich nur "irgendwas" arbeite, dann wird das sich sicher irgendwann auszahlen. Dadurch, dass ich so abgrundtief damit auf die Schnautze gefallen bin, so übel, wie man damit nur fallen kann, habe ich damals beschlossen, dass ich warten werde, und WENN ich auf Sozi angewiesen sein würde. Ich würde so lange weitersuchen bis ich etwas gefunden habe, mit dem ich kann.
Und das muss nicht unbedingt eine Arbeit sein, in der ich voll und ganz aufgehe. Es sollte nur etwas sein, dass ich mich würdig entlohnt fühlte. Keine 4,50 € pro Stunde mehr. Das finde ich Menschenverachtend, fand ich immer und drum bin ich auch in der Gewerkschaft damit dagegen mit breiter Front angegangen wird. Desswegen stelle ich mich auf die Hinterbeine und rate jedem ab, sich zu verschachern. Denn so lange wir sowas abnicken, so lange werden solche lächerlichen Löhne gezahlt.
Von Arbeit MUSS man leben können. Es kann nicht sein, dass es Unternehmen gibt die sich darauf verlassen, dass der Staat schon den Rest des Lohnes trägt. Denn das geht vom Konto ALLER Arbeitnehmer ab. Und somit gibt es Unternehmen die alle Bürger dafür zahlen lassen, dass sie Hungerlöhne zahlen um sich zu bereichern.

Und deshalb wird arbeitssuchenden Menschen ein schlechtes Gewissen gemacht. Und deshalb nehmen sie alles an, weil man ihnen einredet, zuviel zu wollen, und eigentlich im Grunde genommen faul und bequem zu sein. So degradiert man sie zu Schandflecke der Gesellschaft. Und deshalb glauben die Leute die bei KiK oder bei der Bäckerei Katz oder Kamps arbeiten tatsächlich, dass sie ja noch Glück haben.

Das ist meiner Ansicht nach der größte Fehler im System. Dass es in Deutschland Untnehmen gibt, die darin sogar noch Unterstützung finden, wie beispielsweise die Deutsche Post, die ihren Briefträgern auch nur einen Hungerlohn zahlen.

Der Mensch kann nur effektiv sein, wenn er zumindest eine Grundversorgung gewährleistet hat. Die Alternative Arbeitslosigkeit sollte sich garnicht stellen.

Arbeit an sich ist kein Systemfehler. Der Systemfehler ist, dass den Menschen Angst eingejagt wird, sie unter derartigem Arbeitsdruck leiden, dass ich schon fast von Zwang sprechen würde.

Vollbeschäftigung ist ein Mythos! Wir haben so viele Jahre dafür gearbeitet, dass der Mensch mehr Freizeit hat und weniger arbeiten muss. Jetzt müssen wir schauen, dass wir eine neue Einstellung zu Beschäftigung bekommen. Es ist nicht wahr, dass jeder Mensch eine Arbeitsstelle finden kann. Und daher muss umstruckturiert werden. Arbeitslosengeld und HartzIV werden das Problem nicht lösen können. Aber was man tun könnte, weiß ich nicht. An diesem Punkt ist mein Latein am Ende.
OdessaDas ist meiner Ansicht nach der größte Fehler im System. Dass es in Deutschland Untnehmen gibt, die darin sogar noch Unterstützung finden, wie beispielsweise die Deutsche Post, die ihren Briefträgern auch nur einen Hungerlohn zahlen.
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Und das unter miserabelsten Arbeitsbedingungen. Grade mal 3 Minuten hat ein Zusteller für das Zustellen seiner ""Ware" pro Kunde - sehe ich, daß hierbei oft bis in den 5. Stock gelaufen werden muß, ein Einschreibenformular unterschrieben werden muß, der Zusteller wie hier bei mir erst mal 200 Meter in eine Privatstraße einfahren muß und um Gehöfte laufen muß etc., vieles davon Dinge, die oft noch nicht mal in der (zeitlichen) Hand des Zustellers sondern der Schnelligkeit des Kunden liegen, ist das ein unglaublicher Skandal. Meine Zustellerin hat mir schon oft gesagt, daß sie "nicht mehr kann", sich öfters mal schon überlegt hat Kunden wie mich zu fragen, ob es okay wäre wenn sie nur noch alle zwei Tage die Post bringt nur damit sie 5-10 Minuten einsparen kann die sie für "Mietshäuser mit mehreren Stockwerken und schweren Paketen" dann verwenden kann.... eine Frechheit, sowas, wie man da mit Menschen die willig und fleißig eine Arbeit verrichten und weiterhin verrichten wollen, umgeht.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i]
[B]sprache (...) ist eben nicht immer nur das, was a sagt, sondern für gewöhnlich eher das, was b versteht... [/B][/QUOTE]

Ungewöhnliche Theorie.
Vielleicht lassen wir die Sprache dann besser weg.
OMG

:rolleyes:
Manley[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Ungewöhnliche Theorie.
Vielleicht lassen wir die Sprache dann besser weg.
OMG

:rolleyes: [/B][/QUOTE]

unglücklich ausgedrückt. ersetze sprache durch kommunikation... ;) und nein, dass heißt nicht, dass man sie weglassen soll. nur manchmal überlegen, ob man aus dem eigenen geschriebenen noch etwas anderes herauslesen kann als eigentlich gemeint war...:)
Ronin76[QUOTE]Und deshalb wird arbeitssuchenden Menschen ein schlechtes Gewissen gemacht. Und deshalb nehmen sie alles an, weil man ihnen einredet, zuviel zu wollen, und eigentlich im Grunde genommen faul und bequem zu sein. So degradiert man sie zu Schandflecke der Gesellschaft. Und deshalb glauben die Leute die bei KiK oder bei der Bäckerei Katz oder Kamps arbeiten tatsächlich, dass sie ja noch Glück haben.[/QUOTE]
Ich bin nun etwas verwundert, daß wir da im Grunde gleicher Meinung sind. Ich hatte mein halbes Leben fast nur schlecht bezahlte Jobs, und inzwischen verweigere ich dieses System komplett. Ich lasse mir nicht länger ein schlechtes Gewissen einreden. Ich stimme dir auch völlig zu daß diese Zustände erst durch das ständige Nachgeben der Beschäftigten zustande gekommen ist. Früher wurden Gewerkschaftler und Betriebsräte oft ausgelacht, wie zB im speziellen Fall bei Ericson/Marconi/ANT/Telefunken in Backnang. Ein paar Jahre später wurden 90% der Belegschaft nach und nach entlassen.
moreVielleicht im Grunde der gleichen Meinung. Deswegen lasse ich mich aber noch lange nicht verhöhnen, wenn man auf meine Kosten lebt und die Menschen die einen bezahlen nur als "der Staat" oder "das System" abtut. Ich denke ein wenig Bescheidenheit an dieser Stelle wäre angebracht.
smart_hicksich werde mich an der Diskussion nicht mehr beteiligen.
Ronin76Es soll keine Verhöhnung sein, vermutlich fühlst du dich getroffen weil du Beamtin bist. Es sind nicht die arbeitenden Steuerzahler welche meine komfortable materielle Existenz ermöglichen. Oder hast du mir schon mal eine Zuwendung zukommen lassen, ohne daß ich es bemerkt habe ? Nein keine Steuern, eine direkte Zuwendung ! Mit deinen Steuern finanzierst du ganz andere Dinge aber nicht mich und auch keine sogenannten und stigmatisierten "Arbeitslosen" auch wenn du gerne glauben willst, was man dir durch Gesetze und Medien berichtet.

Kann es ein daß du hauptsächlich in der Lohnsklaverei arbeitest, weil dir suggeriert wird, daß du nur dann ein wertvoller Mensch bist ? Weil du sozial sein willst, da soziale Menschen respektiert und geschätzt werden. Würdest du dich ohne diese heilige Arbeit unnütz und als Schädling fühlen ? Nun, ich fühle mich nicht so, da ich meinen Geist von diesen Dogmen befreit habe.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Es sind nicht die arbeitenden Steuerzahler welche meine komfortable materielle Existenz ermöglichen.[/B][/QUOTE]

Aber anscheinend, bist du es auch nicht, der deine komfortable materielle Existenz ermöglichst. Bist du nicht ein Geldsklave, wenn du nicht selbst in der Lage bist dein Einkommen zu sichern und somit von anderen permanent abhängig bist?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Mit deinen Steuern finanzierst du ganz andere Dinge aber nicht mich und auch keine sogenannten und stigmatisierten "Arbeitslosen" auch wenn du gerne glauben willst, was man dir durch Gesetze und Medien berichtet. [/B][/QUOTE]

Und woher kommt das Geld für den Unterhalt von Arbeitslosen? Wer verdient es, mit seiner Arbeit?
Wenn man Arbeit für Sklaverei hält, ist es dann nicht unmoralisch von der Arbeit anderer zu profitieren? Immerhin profitiert man von der Sklaverei: macht einen das nicht zu einem Ausbeuter?
XenomorphDas ganze System ist so beschaffen, dass so gut wie jeder der Ausbeuter irgendeines anderen ist - doch sind es die einen mehr als die anderen...o.k., man könnte hier erneut den berühmten Spruch aufs Tapet bringen: "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein"...ich habe nie behauptet, davon frei zu sein...niemals und nirgends...aber dennoch steht es mir zu, das System als solches zu kritisieren...gerade umso mehr, als dass ich mir der Tatsache voll bewusst bin, dass ich neben einem Opfer zugleich auch Täter bin, allein schon durch den Umstand, dass ich hier lebe und damit an der ungerechten Verteilung der Ressourcen einen - wenngleich geringfügigen - Anteil habe...ich versuche zwar, mich dem Zugriff des Systems zu verweigern wo es nur geht - nur geht es eben nie zu 100% - außer mittels der einen Lösung, der "Endlösung", dem selbstgewählten Tod, der durchaus eine brauchbare Option sein kann...ohne jeden Zweifel ist er das...doch um auf das Thema "Arbeit" zurückzukommen: Hat sich nie jemand gefragt, warum gerade die objektiv nützlichsten und sinnvollsten Berufe - Landwirte, Müllabfuhr, Handwerker, Feuerwehr, Sanitäter, etc. zumeist auch die schlechtbezahltesten sind...? Wohingegen Manager, Juristen, Konzernchhefs von Opel und Daimler-Benz, Bankiers, etc. die an sich überhaupt keinen praktischen Nutzen haben - sondern nur das Geld anderer zählen um davon ihren Anteil einzustreichen - das Geld nur so in den Hals gestopft bekommen, sonbald sie nur den Mund aufmachen...? In der Tat, für jene "besserverdienenden" Personengruppen ist das "Schlaraffenland", das es für den gewöhnlichen Lohnsklaven geschweige denn den Arbeitslosen nicht geben soll - tatsächlich Realität...ganz zu schweigen vom Staat selbst und seinen Funktionären, Politikern, Kadis, Staatsanwälten: gutbezahlte Jobs gibt es nur, weil auf einen gutbezahlten Job mindestens zehn schlechtbezahlte kommen - das ist das ganze Geheimnis...denn was an der Lohnarbeit bezahlt wird, ist nicht ihr objektiver Nutzwert, oder der Wert des Endproduktes - auch nicht das Ausmaß der Leistung, welches vonnöten ist, um dieses herzustellen - nein, bezahlt wird allein die soziale "Rolle", die ein Beruf verkörpert...und da zählt der Kadi in einer extrem hierarchischen Ausbeutergesellschaft natürlich tausendfach mehr als der Müllmann - weil er als Funktionär des Staates die Insignien der Macht trägt - dafür wird er so gut bezahlt und komfortabel versorgt, nicht für die Tätigkeit, die er in dieser Funktion ausübt...auch nicht dafür, dass er ein paar Paragraphenbücher auswendig lernen musste, um den Job zu erhalten - nicht viel anders verhält es sich auch beim Opel-Manager: Es zählt allein die Rolle, die er als Inhaber dieses Postens konzernintern ebenso wie "nach außen hin" vor der Weltöffentlichkeit repräsentiert - nicht das, was er objektiv leistet - denn das interessiert bestimmt keine Sau...
Goat93[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[b]Und woher kommt das Geld für den Unterhalt von Arbeitslosen? Wer verdient es, mit seiner Arbeit?
[/B][/QUOTE]

theorethisch bist du es selbst, der es verdient.

Arbeitslosengeld ist ein Versicherungsbeitrag den jeder Arbeit-
nehmer pauschal % vom Lohn zahlt. Die Kohle geht in einem
Gemeinsamen Arbeitslosengeldtopf zur Sicherung der Arbeits-
lage.
Theorie 1.: Das Geld vermehrt sich durch Finanzsituation
(Zinsen) selbst und wird durch die Mehrheit der Arbeit-
nehmer aufgestockt

Realität1.: Das Geld wurde genutzt um irgendein Haushalts-
loch zu stopfen.

Realität 2: Geh tanken, dann bezahlst du rente+arbeitslosengeld.
Kinch[QUOTE]
Hat sich nie jemand gefragt, warum gerade die objektiv nützlichsten und sinnvollsten Berufe - Landwirte, Müllabfuhr, Handwerker, Feuerwehr, Sanitäter, etc. zumeist auch die schlechtbezahltesten sind...? Wohingegen Manager, Juristen, Konzernchhefs von Opel und Daimler-Benz, Bankiers, etc. die an sich überhaupt keinen praktischen Nutzen haben - sondern nur das Geld anderer zählen um davon ihren Anteil einzustreichen - das Geld nur so in den Hals gestopft bekommen, sonbald sie nur den Mund aufmachen...?[/QUOTE]

Das ist schnell erklärt: Es gibt unterbezahlte Beruf, weil sich Menschen finden die für das Geld die Tätigkeit ausreichend gut ausfüllen. Und es gibt überbezahlte Berufe, weil es Arbeitgeber gibt, die diese Summen bezahlen.

Manager, Juristen und Bankiers haben übrigens durchaus ihren Sinn und einen praktischen Nutzen. Wenn du jemals dein eigenes Unternehmen haben solltest, kannst du es entweder selbst leiten oder du stellst jemanden ein, der das für dich macht. Das derjenige dann für seine Arbeit Geld verdient finde ich persönlich gerechtfertigt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i]
[B]theorethisch bist du es selbst, der es verdient.[/B][/QUOTE]

Ich, Kinch, bin es der das Geld für die Arbeitlosen verdient?
Goat93Du verdienst einen Teil des Gesamten Arbeitslosen-
geldes, deines inklusive, solltest du Arbeitslos werden.
Das ist wie mit der Pflegeversicherung oder AOK oder so.


Die Idee war, du zahlst da ein für DEINE zukünftige
eventuelle Arbeitslosigkeit, damit du nicht ohne alles
dastehst und in der Zwischenzeit bekommen die
bedürftigen davon was, solange sie Arbeitslos sind.
Damit das funzt, muß es mehr Arbeiter wie Arbeitslose
geben und das Geld darf nicht für irgendetwas Artfremden
ausgegeben werden.
Das hat auch guddi funktioniert, bis man das Geld eben doch
für was Artfremdes ausgegeben hat und nicht zurückzahlen
konnte. Rein rechnerisch ist die Renten und die Arbeits-
losenkasse immer noch RANDVOLL, trotz DDR Zusammen-
wuchs und zwischenzeitlichen Arbeitsflauten und sogar
der Finanzkrise...
KinchAha, kurz: Die arbeitende Bevölkerung verdient durch ihre Arbeit, das Geld für die Arbeitslosen? Diese beiden Mengen sind natürlich nicht immer disjunkt.

Du sprichst an, dass das Geld zweckentfremdet wurde. Ich bin kein Ökonom, aber macht es überhaupt ökonomisch Sinn Geld "zu parken"? Angenommen ich habe X Milliarden durch Steuern eingenommen. Soll ich dann allen ernstes das Geld irgendwo parken, bis es vielleicht mal gebraucht wird, während es gleichzeitig wichtige Bereiche gibt, die unterfinanziert sind?
Soweit ich weiß, dürfen aus diesen Gründen Steuern auch gar nicht zweckgebunden erhoben werden.
Bin aber wie gesagt kein Ökonom, aber mir ist die Kritik zu pauschal.

Ich finde es nur etwas eigenartig, Arbeit zu verdammen, wenn man selbst auf die Arbeit anderer angewiesen ist. Xenomorphs Einwand, dass es dazu keine andere Wahl gibt, stimmt nur insofern, als das alles was man konsumiert auch irgendwann einmal produziert sein muss. Da sich Dinge nicht selbst produzieren, muss jemand dafür arbeiten. Die Frage ist nur, ob man selbst dafür arbeitet oder andere dafür arbeiten lässt.
Diese Kausalität hat sich allerdings kein Mensch ausgedacht, sondern ist leider Resultat physikalischer Gesetze.
Ronin76[QUOTE]Ich finde es nur etwas eigenartig, Arbeit zu verdammen, wenn man selbst auf die Arbeit anderer angewiesen ist.[/QUOTE]
Das Dilemma welches nur zu gerne übersehen wird ist doch, daß Beschäftigung und Nichtbeschäftigung untrennbar voneinander sind. Das eine kann ohne das andere nicht existieren und Beide sind Symptome der gleichen Einheit. Man könnte diese Einheit als "Arbeitsabhängigkeit" bezeichnen, sie hat jedoch je nach politischer Orientierung und Weltanschauung viele Namen. Nach diesem Prinzip ist jeder Arbeitende ein potentieller Arbeitsloser und jeder Arbeitslose ein potentieller Arbeiter. Es ist also paradox wenn ein Arbeitender über Arbeitslose schimpft, da damit das ganze System in Frage gestellt wird. Im Prinzip ist diese Beschimpfung ein revolutionärer Akt, der die eigene Unzufriedenheit mit dem politischen System zum Ausdruck bringt und den Weg des geringsten Widerstandes geht.

Die Entlohnung von Arbeit ist nochmal ein ganz anderes Thema auf welches ich nicht eingehen werde. Ansonsten kann ich die letzte Aussage von Xenomorph nur bestätigen.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Das Dilemma welches nur zu gerne übersehen wird ist doch, daß Beschäftigung und Nichtbeschäftigung untrennbar voneinander sind. Das eine kann ohne das andere nicht existieren und Beide sind Symptome der gleichen Einheit.[/B][/QUOTE]

Inwiefern könnte ich denn nicht zur Arbeit gehen, wenn du zur Arbeit gehen würdest?
Ich weiß: Deine Theorie von der begrenzten Arbeit. Ich behaupte mal das Gegenteil: Je mehr Menschen arbeiten, desto mehr Arbeit gibt es auch.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Im Prinzip ist diese Beschimpfung ein revolutionärer Akt, der die eigene Unzufriedenheit mit dem politischen System zum Ausdruck bringt und den Weg des geringsten Widerstandes geht.[/B][/QUOTE]

Ich sehe das ein wenig anders: Es wird nicht über den Zustand der Arbeitslosigkeit geschimpft, sondern über die Verweigerungshaltung arbeiten zu gehen. Es ist also keine Ablehnung des Systems, sondern einer individuellen Haltung.
Denn weigert sich jemand Arbeiten zu gehen und bezieht dennoch Geld vom Staat bedeutet das in der Konsequenz, dass entweder alle anderen Arbeitslosen weniger Geld bekommen können, oder alle Arbeitenden mehr Geld aufwenden müssen. Wenn sich jemand ohne Not dafür entscheidet, die (materielle) Lebensqualität anderer Menschen einzuschränken, kann das in einigen Fällen durchaus kritikwürdig sein, oder?

Außerdem hätte ich noch gerne die Frage beantwortet, wer deiner Meinung nach nach das Geld für die Arbeitslosen erwirtschaftet, wenn nicht der arbeitende Steuerzahler?
Ronin76[QUOTE]
Zitat: Original geschrieben von Ronin76

Das Dilemma welches nur zu gerne übersehen wird ist doch, daß Beschäftigung und Nichtbeschäftigung untrennbar voneinander sind. Das eine kann ohne das andere nicht existieren und Beide sind Symptome der gleichen Einheit.


Zitat: Original geschrieben von Kinch

Inwiefern könnte ich denn nicht zur Arbeit gehen, wenn du zur Arbeit gehen würdest?
Ich weiß: Deine Theorie von der begrenzten Arbeit. Ich behaupte mal das Gegenteil: Je mehr Menschen arbeiten, desto mehr Arbeit gibt es auch.
[/QUOTE]

Arbeit kann auf jeden Fall auch gezielt erzeugt werden, es wäre jedoch unsinnig zB einen Haufen Dreck von A nach B zu schaufeln, um ihn dann am nächsten Tag wieder von B nach A zu transportieren. Diese unsinnige Arbeit existiert jedoch tatsächlich und zwar im großen Stil. Ein Beispiel dafür ist das sehr günstige Transportwesen welches ohne Rücksicht auf ökonomische Schäden dazu benutzt wird um zb Produktionsvorgänge zur Gewinnmaximierung des eigenen Unternehmens an (viele) weit entfernte Standorte innerhalb eines Kontinents zu verteilen. Dazu gesellen sich sehr hohe nationale Lohngefälle.

Beispiel: [URL=http://wirtschaft.t-online.de/c/15/88/47/88/15884788.html]Krabbenfischerei in der Nordsee[/URL]

Krabben werden in der Nordsee auf hoher See gefangen und gelangen dann über den Heimathafen nach Marokko wo sie gepult werden. Anschließend gelangen sie nach Holland oder Deutschland von wo aus sie zu den (weit entfernten) Händlern und Endabnehmern gelangen.

Eine spezielle Antwort auf deine Frage kann ich dir nicht geben, da sie eine fiktive Unterstellung beinhaltet.


[QUOTE]
Zitat: Original geschrieben von Ronin76

Im Prinzip ist diese Beschimpfung ein revolutionärer Akt, der die eigene Unzufriedenheit mit dem politischen System zum Ausdruck bringt und den Weg des geringsten Widerstandes geht.


Zitat: Original geschrieben von Kinch

Ich sehe das ein wenig anders: Es wird nicht über den Zustand der Arbeitslosigkeit geschimpft, sondern über die Verweigerungshaltung arbeiten zu gehen. Es ist also keine Ablehnung des Systems, sondern einer individuellen Haltung.
[/QUOTE]
Da es individuell ist, schließt es die von mir beschriebene Haltung der Arbeitenden gegenüber den Nichtarbeitenden nicht aus. Du bestätigst jedoch meine Annahme, daß sich vor allem die Deutschen sehr stark über Arbeit identifizieren und es nicht gerne haben wenn das nicht alle tun. Als ob es keine wichtigeren Dinge gäbe die durchaus auch sozial und hilfreich für die Mitmenschen sein können aber nicht als Arbeit bewertet werden oder gar Anerkennung fänden. ZB in Nachtwelten versuchen die Welt zu verändern ;)

[QUOTE]
Zitat:
Original geschrieben von Kinch

Denn weigert sich jemand Arbeiten zu gehen und bezieht dennoch Geld vom Staat bedeutet das in der Konsequenz, dass entweder alle anderen Arbeitslosen weniger Geld bekommen können, oder alle Arbeitenden mehr Geld aufwenden müssen. Wenn sich jemand ohne Not dafür entscheidet, die (materielle) Lebensqualität anderer Menschen einzuschränken, kann das in einigen Fällen durchaus kritikwürdig sein, oder?
[/QUOTE]

Wenn man Geld als begrenzte Ressource betrachtet, was es jedoch nur kurzfristig ist, stimmt dies durchaus. Geld an sich ist jedoch nichts Wert. Andererseits werden Produkte und Dienstleistungen durch eine abnehmende Kaufkraft auch günstiger und die Sache relativiert sich. Die Mechanismen der Marktwirtschaft sind also komplizierter als man auf den ersten Blick erkennen kann.

[QUOTE]
Zitat:
Original geschrieben von Kinch

Außerdem hätte ich noch gerne die Frage beantwortet, wer deiner Meinung nach nach das Geld für die Arbeitslosen erwirtschaftet, wenn nicht der arbeitende Steuerzahler?
[/QUOTE]
Cui bono? Unternehmen und die auch davon mitfinanzierte Staatskasse. Es sollte kein Geheimnis sein, daß Arbeitslose ganz gezielt von diesen beiden Gruppierungen als Instrument benutzt werden um Arbeitnehmer erpessbar zu halten und das komplette Lohnniveau stark zu senken, dh die Gewinne zu maximieren. Es wird natürlich öffentlich versucht die Arbeitnehmer als die Finanzierer auszugeben, da diese Sozialabgaben wie die Arbeitslosenversicherung leisten müssen. Die Folge sind Neid und Wut (vielleicht schon selbst erfahren). Nur so funktioniert das Erpressungssystem, und es funktionert sogar nach über 100 Jahren noch ausgezeichnet. Inzwischen beinahe ein Selbstläufer.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
Ich sehe das ein wenig anders: Es wird nicht über den Zustand der Arbeitslosigkeit geschimpft, sondern über die Verweigerungshaltung arbeiten zu gehen. Es ist also keine Ablehnung des Systems, sondern einer individuellen Haltung.
Denn weigert sich jemand Arbeiten zu gehen und bezieht dennoch Geld vom Staat bedeutet das in der Konsequenz, dass entweder alle anderen Arbeitslosen weniger Geld bekommen können, oder alle Arbeitenden mehr Geld aufwenden müssen. Wenn sich jemand ohne Not dafür entscheidet, die (materielle) Lebensqualität anderer Menschen einzuschränken, kann das in einigen Fällen durchaus kritikwürdig sein, oder?

[quote]Außerdem hätte ich noch gerne die Frage beantwortet, wer deiner Meinung nach nach das Geld für die Arbeitslosen erwirtschaftet, wenn nicht der arbeitende Steuerzahler? [/QUOTE]

Auf tausend Umwegen, die das von den Lohnsklaven als Steuern abgepresste Geld bis dahin genommen hat, mag das teilweise so sein - der Staat erpresst Geld von seinen Untertanen - doch davon wird nur ein sehr geringer Teil verwendet, um ein paar Arbeitslose am Leben zu erhalten - der größte Teil dessen, was "deine" Arbeit in Form von Steuern erwirtschaftet, wird für Kriege aufgewendet, - [I]dafür[/I] drückst du in erster Linie Steuern an deinen geliebten Staat ab...der Staatsglaube, des Deutschen einzig wahre Religion...
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]...... Wir man am Beispiel China erkennt ist der Kommunismus auch nur eine Variante des Kapitalismus (halt die andere Seite der Medaille, wie Du so schön geschrieben hast)

Gruß

Hicks [/B][/QUOTE]

Künstler kommen meinem Ideal schon am nähsten.

Sie stellen einzigartige Dinge her. Es ist ihnen aber nicht verboten ihre Kunstwerke zu verkaufen.
Entweder tragen sie ein hohes Risiko oder sie denken nicht darüber nach, weil es ihnen oft um die Sache geht.
Die höhere Sache. Die Kunst, die Philosophie dahinter.
Sie bezahlen ihren Anspruch oft teuer (siehe Lebenshaltungskosten) und nur wenige können davon leben.
Aber sie sind absolute Individualisten.
Sie sind ausserhalb der Regeln, weil sie für das was sie tun, keine oder andere Regeln wie Lieschen Müller brauchen.
Weil sie nicht von der Unabänderlichkeit des Systems überzeugt sind und weil man sie nicht mit 800EUR Rente kaufen kann.
SenecaDir ist aber schon klar das die meisten Künstler, eben die welche nicht groß raus kommen weil die Galeristen ihrte Werke schon verkaufen bevor sien überhaupt fertig sind, of noch einem ganz normalen Job nachgehen müssen om die Ateliermiete zahlen zu können?

Ich weis da zufällig wovon ich sprechen...auch in die Künstlersozialkasse aufgenommen zu werden ist ncht leicht....dazu wollen die oft eine Abschluss an einer Kunsthochschule etc. sehen.
Als "Künstler" bist du auch nur Unternehmer auf dem Niveau eines Kioskbetreibers...aber die haben zumindest Laufkundschaft!
Goat93[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]Aha, kurz: Die arbeitende Bevölkerung verdient durch ihre Arbeit, das Geld für die Arbeitslosen? Diese beiden Mengen sind natürlich nicht immer disjunkt.

Du sprichst an, dass das Geld zweckentfremdet wurde. Ich bin kein Ökonom, aber macht es überhaupt ökonomisch Sinn Geld "zu parken"? Angenommen ich habe X Milliarden durch Steuern eingenommen. Soll ich dann allen ernstes das Geld irgendwo parken, bis es vielleicht mal gebraucht wird, während es gleichzeitig wichtige Bereiche gibt, die unterfinanziert sind?
Soweit ich weiß, dürfen aus diesen Gründen Steuern auch gar nicht zweckgebunden erhoben werden.
Bin aber wie gesagt kein Ökonom, aber mir ist die Kritik zu pauschal.

[/B][/QUOTE]

Wenn du ein Bankkonto hast und da 1.000 Euro einzahlst.
Diese Summe dann mit 5% verzinst. Also 5% der 1.000
Euro bekommst du pro Jahr für das Anlegen des Geldes.
Damit du die Zinsen bekommst, mußt du das Geld dalassen.
Das betrifft einen gewissen Grundstamm an Geld, der immer
vornhanden sein sollte/eigentlich wäre.
Nocheinmal: Das Geld kommt NICHT von den Steuern. Es KANN,
sollte ein Engpass anstehen, von den Steuern ZUgezahlt
werden, das eigentliche Geld kommt von der Arbeitslosen-
VERSICHERUNG, die jeder Arbeitnehmer zahlt.
Dadurch das es KEINE Steuern sind, gibt es auch KEINE
Möglichkeit, das Geld für Steuerangelegenheiten oder irgend-
etwas anderem auszugeben, da das eine mit dem anderen
garnichts zu tun hat.
Du zahlst von deiner Hundesteuer auch keine Autobahnaus-
bauten.
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]

Das Modell des bedingungslosen Grundeinkommens finde ich auch auch einen positiven Ansatz.
Ist nur die Frage, wie das die Unternehmen sehen, denen man dann auf eine gewisse Weise auch nicht mehr bedingungslos zur Verfügung steht, denn dieses Modell würde auch unabhängiger von Arbeitsverhältnissen und Arbeitszwängen machen.
Ich finde jeder sollte die Option haben, sich zu entscheiden, ob er arbeiten möchte oder nicht. Und mit einem solchen Modell wären auch eher Möglichkeiten gegeben, an eigenen Interessen zu arbeiten und diese Umzusetzen. Man wäre unabhängiger und könnte sich so einen Bereich schaffen, der sinnvolle Arbeit produziert. Es könnte die Arbeit zur Eigenständigkeit unterstützen. [/B][/QUOTE]

Das bedingungslose Grundeinkommen ist für mich die schlüssigste Antwort auf die Frage nach Freiheit und Gerechtigkeit innerhalb unserer Gesellschaft.

Der Reichtum und die Produktivität sind immens, während auf der anderen Seite die relative (und absolute) Armut wächst.

Lohnarbeit reicht für viele nicht mehr aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, während gerade in den kulturellen und sozialen Bereichen Arbeit nicht mehr bezahlbar ist, nämlich überall dort, wo die Produktivität stagniert, weil der Einsatz von Maschinen nicht möglich ist.

Ich finde es nicht überspitzt zu sagen, dass durch die Koppelung von Arbeit und Einkommen, Arbeit im Grunde genommen Zwangsarbeit ist. Ohne Vermögen gibt es die Option, nicht zu arbeiten, nicht. Die derzeitigen Transferleistungen reichen kurzfristig für das Existenzminimum. Für mehr aber nicht. Hartz IV-Empfänger sind faktisch vom kulturellen Leben ausgeschlossen und haben überhaupt nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten am öffentlichen Leben teilzunehmen. Was ist daran demokratisch, wenn ein großer Teil der Bevölkerung auf diese Weise daran gehindert wird, am Prozess der politischen Willensbildung teilzunehmen?

Der derzeitige Stand der Diskussion über das Grundeinkommen ist ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Letztendlich geht es doch um die Frage, ob wir allen Mitgliedern unserer Gesellschaft ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen wollen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
Das bedingungslose Grundeinkommen ist für mich die schlüssigste Antwort auf die Frage nach Freiheit und Gerechtigkeit innerhalb unserer Gesellschaft.

Der Reichtum und die Produktivität sind immens, während auf der anderen Seite die relative (und absolute) Armut wächst.
[/QUOTE]

Dir ist aber schon bewusst, dass mit den Steueranpassungen (Mehrwertsteuer war im Gespräch), über die dieses Grundeinkommen finanziert werden sollte, die Kaufkraft dieser, ich glaube es waren pro Nase 1200 Euro oder sowas, auf jetziges ALGII-Niveau absinken würde? Dann gäbe es zum (wie gehabten) Arbeiten um das Ganze wieder aufzustocken, nur noch die Alternative, Kinder am Fließband zu produzieren, um den jeweiligen Satz abzugreifen. Es bliebe also im Grunde alles beim Alten, nur ohne zwischengeschlalteten Wasserkopf.

....
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Dir ist aber schon bewusst, dass mit den Steueranpassungen (Mehrwertsteuer war im Gespräch), über die dieses Grundeinkommen finanziert werden sollte, die Kaufkraft dieser, ich glaube es waren pro Nase 1200 Euro oder sowas, auf jetziges ALGII-Niveau absinken würde?

.... [/B][/QUOTE]

Die Befürworter sagen, das wird nicht in dem Maße der Fall sein, weil zwar der Mehrwertsteueranteil an den Preisen steigt, dafür aber alle versteckten Steuern in den Preisen entfallen, nämlich alle Steuern, die Unternehmer außer der Umsatzsteuer abzuführen haben. Im Modell von Götz W. Werner und anderen gibt es keine Steuern außer Konsumsteuern, sprich Mehrwertsteuer. Damit könnten Unternehmer bei weitaus niedrigeren Preisen (den Mehrwertsteueranteil mal außen vor gelassen) den gleichen Profit erzielen. Außerdem sind gestaffelte Konsumsteuern angedacht, bei denen Dinge des täglichen Bedarfs wie z. B. Lebensmittel geringer besteuert werden.

Selbst wenn Deine Annahme stimmt, jeder Hartzer wird Dir sagen, dass für ihn die Aussicht ein Einkommen auf Hartz IV-Nievau zu beziehen, ohne die ARGE am Hals zu haben, plus die Möglichkeit unbeschränkt dazu verdienen zu können, schon ein Traum ist.

Die Höhe des Grundeinkommens in Euro ist auf dem jetzigen Stand der Diskussion eh nur ein Anhaltspunkt. Eine der grundsätzlichen Fragen ist doch, welches Niveau ein bedingungsloses Grundeinkommen haben sollte:

Existenzminimum (wie Hartz IV u. ä.) oder ein "Kulturminimum", d. h. ein Einkommenshöhe, die tatsächlich (wenngleich auf niedrigem Niveau), die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

Zudem: Du steigst hier in die Diskussion der Machbarkeit ein. Die erste Frage sollte jedoch sein: "Wollen wir das?" und nicht "Können wir das?". Es geht erstmal um die Denkbarkeit. Deshalb meine Frage: Findest Du das völlig losgelöst von der Realisierbarkeit überhaupt gerecht? Oder steckt in der derzeitigen Kopplung von Lohnarbeit und Einkommen mehr Gerechtigkeit?
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]@ Cagliostro

Mein Ideal ist auch die Kunst :) ... leider hab ich noch keine bestimmte Umsetzung gefunden
Kunst ist wie Schokolade ... sie macht diese Welt erträglicher
ein Künstler schafft sich seine ganz eigene Welt und seine Arbeit ist die Wahrnehmung und das Innere ...

....
wie Odessa schon schreibt ... man braucht für alles einen passenden Abschluss ... Papierkram ...
...[/B][/QUOTE]

Die Welt wird durch Schokolade oder Kunst nicht erträglicher...aber erträglich.

Odessa schreibt (richtigerweise) auch, dass Arbeit sich lohnen muss, ich wage es einmal das zu interpretieren:
Nun, das finanzielle ist klar, die Miete muss bezahlt werden, aber dieses sich lohnen bezieht sich auch darauf, dass man nicht stundenlang rumsitzt mit lauter desillusionierten Leuten.
Arbeit ist Lebenszeit. Ergo müsste man irgendwas lernen dabei oder coole Leute kennenlernen
oder an Persönlichkeit reifen usw.
Dies ist im Bereich der nichtselbständig arbeitenden
nicht erkennbar. Das ist in der Regel nicht üblich, dass man philosophisch und persönlich wächst am Arbeitsplatz, es geht nur um Zeit schinden.
Warum beschäftigen sich so viele Menschen mit Dingen,die mit der Arbeit nix zu tun haben:
Kaffee schlürfen, Buschfunk anheizen (Quaken bishin zu Mobbing), Lesen, Internetten usw.
Das kostet die Wirtschaft jählich Milliarden.
Das Argument, dass sog.sozialzeiten fürs Unternehmen +die Kommunikation gut sind, ist nur halbherzig.
Den Leuten ist langweilig, sie sind nicht integriert und sie identifizieren sich nicht mit der Aufgabe.
Aber im Grunde werden sie das nie, weil es sich um parallele Linien handelt, die sich nie treffen.
Ein Betriebsausflug oder auch Lächelkurse helfen da wenig.
Der Mensch ist nicht Herr seiner Arbeit, ergo versucht er dem Arbeitgeber (instinktiv und unbewusst) zu schaden.
Die Katzen scheissen auch ins Bett, wenn sie unzufrieden sind.
Die moderen Arbeit macht nur Frust, weil erwachsene Menschen wie im Kindergarten tun müssen, was andere sagen. Andere, die ihre Qualifikation nicht immer erarbeitet haben, sondern vielleicht nur ausgesessen.
Es gibt ja auch keine natürlichen Autoritäten in einer flachen Hirarchie.
Das Pseude-kumpelhafte in den Büros erledigt dann den Rest an menschlichem Zusammenhalt.
xxxzinixxxmeine arbeit bringt mir am meisten spaß, wenn mir niemand hineinfunkt. ich vertrete gerade meine öse und es ist der himmel auf erden! ich bin abends total kaputt, aber glücklich!
warum müssen vorgesetzte auch immer ihren kopf durchsetzen, egal wie hirnrissig dieser ist??? da müsste man mal was machen können! ich möchte IMMER die alleinige verantwortung für meinen arbeitsplatz haben!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
Deshalb meine Frage: Findest Du das völlig losgelöst von der Realisierbarkeit überhaupt gerecht? Oder steckt in der derzeitigen Kopplung von Lohnarbeit und Einkommen mehr Gerechtigkeit?[/QUOTE]

Ich sage es mal so: Das Grundeinkommen wäre ebenfalls ungerecht. Ein Beispiel dafür wäre die Personen, die keine Kinder bekommen können. Die wären also nach wie vor im Zuverdienerzwang, während die Menschen, die ein Kind nach dem anderen bekommen, sich keine Sorgen machen müssten. Zumindest bei dem Modell was bisher im Gespräch war, würden sie ja mit jedem Kind, von Anbeginn an, den kompletten Satz bekommen. Und das ist nur ein Beispiel von unzähligen Ungerechtigkeiten, die sich auf diese Weise auftun würden.

Das jetzige System ist ebenfalls extrem ungerecht und ich tendiere eher dazu, zu sagen, dass die grundlegende Abschaffung der Finanzwirtschaft via Zins und Zinseszins, sowie die Einführung eines Mindestlohns und zwar von einem, von dem man gut leben kann, die Probleme beseitigen würde. Aber das ist Utopie...

Grüßle
Mischa
fxsendAbgesehen davon, dass Kinder auch Kosten verursachen - die Höhe des Grundeinkommens für Kinder ist in manchen Modellen niedriger, als das von Erwachsenen. Aber das ist fast schon wieder ein Detail.

Was gegen den Mindestlohn spricht ist, dass dieser nur ein Einkommen für diejenigen garantiert, die auch tatsächlich eine Arbeitsstelle haben. Hohe Mindestlöhne vernichten sogar Arbeitsplätze, da der Rationalisierungsdruck wächst. Wir müssen einfach endlich der Tatsache ins Auge sehen, dass es in einer entwickelten Volkswirtschaft niemals ausreichend viele Arbeitsplätze geben wird, um jedem, der arbeiten will und kann (!) in "Lohn und Brot" zu bringen.

Die Abschaffung von Zins und Zinseszins schafft kein mehr an Gerechtigkeit. Sie würde schlicht weg bedeuten, dass Unternehmer nur eingeschränkt Investitionen tätigen können und der Handel nicht mehr ausreichend viele Waren in vernünftiger Zeit zur Verfügung stellen kann. Der ganze Mythos um Zins und Zinseszins ist mir eh schleierhaft. Als ob hier jemand Geld ohne Gegenleistung bekäme. Der Zins ist doch letztendlich nur der Preis dafür, dass mir jemand für einen gewissen Zeitraum Kapital zur Verfügung stellt. Warum sollte derjenige das tun, wenn dabei nichts für ihn rausspringt?

Aber zurück zum Start: Das größte Hindernis bei der Diskussion um das Grundeinkommen ist doch eigentlich die Neiddebatte: Warum soll jemand etwas dafür bekommen, dass er nichts tut? "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!" heißt es zwar nicht in der Bibel, aber ich glaube bei Augustinus. Vergessen werden bei diesem Argument zwei Dinge:

Erstens, wie zuvor schon wiederholt gesagt, es gibt nicht genug Lohnarbeitsplätze. Zweitens, das Grundeinkommen geht an alle, schafft also gleiche Bedingungen für alle. Wer spartanisch (aber menschenwürdig) davon leben will, kann dies tun ohne zu arbeiten. Wer mehr möchte, kann soviel dazu verdienen wie er mag, ohne das ihm die Arge oder das Finanzamt gleich wieder die Hälfte davon abnimmt.

Zudem glaube ich, dass nur eine Minderheit die Hände in den Schoß legen wird. Die einen nicht, weil sie weiterhin drei mal im Jahr nach Malle wollen, die anderen, weil ihnen ihre Arbeit Freude macht und Selbstverwirklichung bringt. Diese Arbeit muss unter Umständen noch nicht mal bezahlt sein. Ich glaube, die ehrenamtliche Tätigkeit würde einen viel höheren Stellenwert erhalten. Was für eine Bereicherung für das Gemeinwesen.
Ronin76Ich kann dir bis auf diesen Punkt soweit folgen und auch zustimmen:

[QUOTE]Die Abschaffung von Zins und Zinseszins schafft kein mehr an Gerechtigkeit. Sie würde schlicht weg bedeuten, dass Unternehmer nur eingeschränkt Investitionen tätigen können und der Handel nicht mehr ausreichend viele Waren in vernünftiger Zeit zur Verfügung stellen kann. Der ganze Mythos um Zins und Zinseszins ist mir eh schleierhaft. Als ob hier jemand Geld ohne Gegenleistung bekäme. Der Zins ist doch letztendlich nur der Preis dafür, dass mir jemand für einen gewissen Zeitraum Kapital zur Verfügung stellt. Warum sollte derjenige das tun, wenn dabei nichts für ihn rausspringt?[/QUOTE]
Es ist schon wichtig zu verstehen was Zinsen überhaupt sind. Dazu muß man jedoch erst mal das Geldsystem verstehen. Geld ist primär nur sein Material wert und es wird verwendet um vorwiegend materiellen Dingen einen Gegenwert zu geben. Dies wird Deckung genannt. Hier fängt jedoch schon das Problem an, da Geld nur aus Papier und billigem Metall besteht und so nie einen realistischen Gegenwert erbringen kann ! Der Großteil des heutigen Geldes liegt sogar nur noch in Form von Bits und Bytes vor, existiert also im Grunde gar nicht. Urprünglich wurde Geld einmal durch das Edelmetall Gold gedeckt.

Wenn nun auf einen Gegenstand wie zB Geld, Zinsen erhoben werden, wird aus dem Nichts ein Wert "erschaffen" und der Gegenstand auf welchen die Zinsen erhoben werden damit abgewertet und die gesamte verfügbare Geldmenge vergrößert. Es wurde also aus dem Nichts neues Geld erschaffen. Das nennt sich Inflation. Da dieser aus dem Nichts erschaffene Wert über keine (materielle) Deckung verfügt ist das logischerweise Betrug. Auf die gleiche Weise werden auch Kredite erschaffen und vergeben. So kam es im Laufe der Zeit daß Geld heute kaum noch über eine Deckung verfügt. Vermutlich nur noch im Bereich von 1/100 oder noch weniger.

Anstatt Zinsen könnten auch Gebühren zum Einsatz kommen, hier findet keine Wertschaffung aus dem Nichts statt. Sondern Geld wechselt den Besitzer.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Geld ist primär nur sein Material wert und es wird verwendet um vorwiegend materiellen Dingen einen Gegenwert zu geben.[/B][/QUOTE]

Geld ist eine Abstraktion von Wirtschaftsleistung. Sein Sinn ist es den Handel zu verbilligen und zu vereinfachen.
Im Grunde ist es eine Art "Versprechen". Wenn ich dir Verspreche dir einen Barren Gold zu geben, dann ist dieses Versprechen einen Barren Gold wert.
Wenn wir abgemacht haben, dass das Versprechen handelbar ist, also dass ich es nicht nur dir geben kann sondern jeden den du als Empfänger bestimmst, dann kannst du zum Autohändler gehen und dir ein Auto für das Versprechen kaufen. Wenn es handelbar sein soll, fixiert man es am besten schriftlich. Et voila wir haben ein Wertpapier, bzw. Geld.
Geld hat überhaupt nichts mit seinem Material zu tun.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Wenn nun auf einen Gegenstand wie zB Geld, Zinsen erhoben werden, wird aus dem Nichts ein Wert "erschaffen" und der Gegenstand auf welchen die Zinsen erhoben werden damit abgewertet und die gesamte verfügbare Geldmenge vergrößert.[/QUOTE]

Wenn ich dir meine Wohnung vermiete verlange ich dafür Mieten, weil ich, solange du in der Wohnung bist, die Wohnung nicht mehr bewohnen kann.
Wenn ich dir nun Geld gebe... na?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Anstatt Zinsen könnten auch Gebühren zum Einsatz kommen, hier findet keine Wertschaffung aus dem Nichts statt.[/QUOTE]

Gut, dann zahl halt ne Monatliche Gebühr von so und so viel prozent.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Sondern Geld wechselt den Besitzer. [/QUOTE]

Warum sollte Geld — vom Konsum mal abgesehen — überhaupt den Besitzer wechseln, wenn es sowas wie Zinsen nicht gibt?
Wenn ich jemanden 100 Euro gebe und er garantiert mir in 10 Jahren 100 Euro zurück zugeben, warum das Ganze?
Ohne Zinsen kein Kapitalmarkt. Ohne Kapitalmarkt haben wir ne Wirtschaftskrise, wie man sehen kann, weil Firmen kein Geld für ihre Investitionen oder Schuldendeckung bekommen können.
Nun, vielleicht ist das ja dein Ziel: Wenn die Firmen pleite gehen gibt es einige Lohnsklaven weniger.
ArrogantNickLetzte Äußerung von mir dazu, da ich es als sinnlos ansehe zum Thema Kapitalmarkt zu diskutieren, da scheiden sich die Geister sowieso unvereinbar.

~> Gäbe es keine Möglichkeit mehr, Geld, Geld verdienen zu lassen, würde a/ das Geld wieder in Umlauf kommen, da keine Notwendigkeit/kein Sinn mehr bestünde, es zu horten - b/ das Geld in REALE Investitionen fließen, da dies die einzige, verbleibende Möglichkeit wäre, es für sich arbeiten zu lassen, indem man es in z. B. eine Firmengründung steckt - c/ endlich Lohnarbeit einen Sinn machen, da Arbeit und Leistung, die einzige weitere Möglichkeit wäre, an/zu Geld zu kommen.

Geld ist ein universelles Tauschmittel. Das was der Kapitalmarkt daraus machte indem es sich selbst vermehren kann, ist der Grund für sehr viel kranke Scheiße, nicht nur in diesem Land. Und, da muss ich Xeno mal beipflichten, das Lohngefälle ist ein schlechter Witz, denn die wirklich gesellschaftserhaltenden Berufe (z. B. Müllmann, Bäcker, Polizist, Krankenpfleger usw.), die sollten vernünftig entlohnt werden und nicht die völlig maßlose Überbezahlung irgendwelcher, größtenteils auch noch korrupter, Gierlappen in ihren Glaspalästen, ausbaden müssen.

Habe fertig / schönen Tag noch und Ciao

.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Gäbe es keine Möglichkeit mehr, Geld, Geld verdienen zu lassen, würde a/ das Geld wieder in Umlauf kommen, da keine Notwendigkeit/kein Sinn mehr bestünde, es zu horten[/QUOTE]

Kannst du das ausführen? Warum sollte man Geld verleihen, wenn man damit eh kein Geld verdienen kann? Was für einen Grund gäbe es, den Aufwand und das Risiko der Leihe auf sich zu nehmen?

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
- b/ das Geld in REALE Investitionen fließen, da dies die einzige, verbleibende Möglichkeit wäre, es für sich arbeiten zu lassen, indem man es in z. B. eine Firmengründung steckt[/QUOTE]

Du meinst sowas wie Aktien?

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
- c/ endlich Lohnarbeit einen Sinn machen, da Arbeit und Leistung, die einzige weitere Möglichkeit wäre, an/zu Geld zu kommen.[/QUOTE]

Lohnarbeit würde nicht nur Sinn machen, sondern wäre auch zwingend nötig. Wenn du ein Haus bauen willst, das angenommen 100 000 Euro kostest musst du das Geld natürlich sofort besitzen, da du ohne Kapitalmarkt keine Kredite aufnahmen kannst, da es ohne Zinsen auch keine Banken (in der Form) geben würde.
Altersvorsorge wäre dann übrigens entweder das ganze Geld in Firmen zu investieren oder unter der Matraze zu horten. Sowas wie Renten/Anleihen könnte man dann ja auch vergessen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Das was der Kapitalmarkt daraus machte indem es sich selbst vermehren kann, ist der Grund für sehr viel kranke Scheiße, nicht nur in diesem Land.[/QUOTE]

Sag mal, wie stellt ihr euch das vor, dass sich Geld selbst vermehrt? Geld wird investiert, durch den Kapitalmarkt. Zinsen bekommt man deshalb auf sein Geld, weil das Geld in irgendeiner Form angelegt wird, wo es sich refinanziert. Zum Beispiel eben in eine neue Firma.

Am Kapitalmarkt lief/läuft eben vieles falsch, das stimmt. Aber den Menschen verbieten zu wollen Zinsen für ihr Ersprartes zu verlangen, finde ich schon etwas ... na ja naiv.

Im Übrigen trifft das Lohngefälle auf viele Bereiche zu. Warum bekommt ein Fussballspiele, eine Sängerin, ein Modeschneider zig Millionen? Arbeitet er härter als ein Müllmann, Polizist was auch immer?
Aber was ist die Alternative? In einer AG bestimmen die Aktionäre mehr oder weniger das Gehalt der Manager, die sie einstellen um ihre Firma zu leiten. Willst du ihnen verbieten die Gehälter zu bezahlen, die sie für angemessen halten? Sollen die Gehälter, die eine Firma ihren Arbeitnehmern zahlt gesetzlich vorgeben werden?
ArrogantNickKinch, ich wollte, wie ich schrieb, nicht zum Kapitalmarkt diskutieren. Aber gut, dann mal Gegenfrage ~> wozu brauche ich ein Haus für Hundertausende, wenn ich das Geld nicht habe? Wozu braucht es Zinsen, wenn ich mir nichts leihe, sondern erst einmal lerne, mit dem zu haushalten, was ich mit meiner Arbeit erwirtschafte? Was glaubst Du, warum so viele US-Bürger z. Z. auf der Straße sitzen? Schlicht und ergreifend, weil sie alles auf Pump aufbauten, ihr ganzes Leben und dann platzte die Blase, das große Nichts.

Die angebliche Wertsteigerung ihrer Häuser, woraufhin ihnen die Banken immer höhere Kredite gewährten, entpuppte sich als das, was ich anprangere, nämlich eine große Spekulationsblase. Das hat mit realen Werten nichts mehr zu tun und genau da liegt die Crux.

~>Dokutipp: (arte-Dokumentation online anzuschauen bei Google) [url=http://video.google.de/videoplay?docid=2908872903314615899&ei=j6MESfakL4-o2wL-mY3EDg&q=dokumentation+USA]Klick![/url] (Man achte auf das Datum und die vorausgesagte Krise!)

....

Altersvorsorge (ohne einen Zinsmarkt) könnte z. B. über Immobilienanteile (Mieteinnahmen) stattfinden und das ist nur ein Beispiel von unzähligen. Wider dieser Kreditmentalität, des sich alles leisten Wollens ohne es sich leisten zu können. Mehr mehr mehr, haben haben haben.... und doch nicht glücklich werden, mit dem ewig nicht voll zu kriegenden Hals, DAS ist das, worauf die Entmenschlichung im Kapitalismus fußt.

Ich bin dafür nicht mehr zu haben.

Grüßle
Mischa

edit: Und noch eine wirklich nette, unterstützenswerte Webseite ~> [URL=http://www.derknauserer.at/info.php]Klack![/URL]

....
ArrogantNickCeltvis,
das Problem ist doch, dass die wenigsten Banken wirklich seriös arbeiten. Da werden Dir zu Krediten dazu, gesetzwidrig Versicherungen untergejubelt, die Dich fast die doppelte Summe zurückzahlen lassen (uns mal geschehen und nicht nur uns, entsprechendes Institut wurde abgemahnt und ließ sich dann was neues einfallen) und dazu gibt es auch ansonsten endlose Beispiele.

Aber vielleicht habe ich mich tatsächlich unklar ausgedrückt. Es braucht mE keinen Kapitalmarkt, der auf reinen Zinsen und Renditen basiert. Wenn Du Dir z. B. nur anschaust, WANN Aktienkurse steigen, nämlich besonders dann, wenn wieder Arbeiter wegrationalisiert werden können, was sich dann als angeblich effizientere Produktion, positiv auf den Kurs niederschlägt. Dann die ganzen Termingeschäfte, die nahezu dazu einladen in großem Stil Rohstoffe zu vernichten. Das hängt meines Erachtens alles zusammen. Und ich gehe davon aus, würde man das ganze System reformieren, Immobilienpreise sehr moderat werden würden, ebenso wie viele andere. Wenn Du dann ein gutes Einkommen hättest, was Du mit viel ehrlicher Arbeit problemlos erzielen könntest, so würdest Du nur eine begrenzte Zeit ein 'Mietsklave' sein, hättest aber eine sehr reelle Chance, alsbald in der eigenen Hütte zu sitzen und das ganz ohne Kredite im Nacken.

Ich müsste einen ganzen Roman tippen, wollte ich all dies erläutern. Für mich ist es jedoch nach längerer Überlegung Fakt, dass diese Art Finanzwirtschaft, wie sie heute Gang und Gäbe ist, weltweit immer mehr Menschen in die Armut katapultieren wird. Denn Effizienz bedeutet Abbau; und Wachstum kann nur dadurch erzielt werden, dass an einem Ende abgebaut wird (Produktion) und am anderen Ende mehr verkauft wird. Wer aber bitte, soll noch etwas kaufen wenn alle überschuldet sind? Dieses System muss über kurz oder lang kollabieren, und sei es, dass das Ende der Rohstoffe erreicht wird, wenn nun jeder in der Welt ein Auto fahren muss/will. Irgendwann ist einfach Ende im Gelände.

Ähm.... ja.... jetzt bin ich total verwurschtelt. :D Verstehe mich bitte nicht falsch, ich genieße Konsum durchaus und müsste lügen, wollte ich mich als konsequenten Konsumverweigerer bezeichnen (das weißt Du ja auch, siehe FK ;-)) - aber dennoch mache ich mir so meine Gedanken und probiere zumindest, mich etwas bewusster zu verhalten.

Ich versuche es mal so zusammen zu fassen: Ich bin dafür, dass Spekulationsgeschäfte und das Jonglieren mit nicht realen Werten, rigoros abgeschafft werden und ein Verstoss extrem hart geahndet wird. Ebenso bin ich für die Einführung eines ordentlichen Mindestlohns und für die Begrenzung der Löhne nach oben hin (bei wirklich exorbitanten Einkommen/ Managergehältern/ Werbeeinnahmen für Prominente / Boniverbot u. ä.). Ja, ich denke, das würde schon sehr vieles verbessern. Und die Börsen der Welt gehören mAn komplett geschlossen.

Grüßle
Mischa
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
Allerdings - und das werde ich nicht müde zu betonen - halte ich solch frommen Wünsche für utopisch und nicht durchsetzbar.[/quote]

Aber Klar ist das Utopie, Celtvis! Unter der Prämisse bin ich ja in die Diskussion eingestiegen. Eine Utopie (Grundeinkommen), gegen quasi meine Variante davon, jedoch nicht minder utopisch. Ich bin mir vollkommen im Klaren, dass das System welches wir aktuell haben, das System ist, welches sich über Generationen entwickelt hat und es konnte sich nur durchsetzen, weil es der Natur des Menschen (und seiner Geschäftemacherei) am nächsten kommt. Ebenso ist mir klar, dass es dennoch, auch wenn es viel zu verbessern gibt/gäbe, das System ist, was den allermeisten Menschen Komfort bringt, denn selbst ein Arbeitsloser in diesem System, lebt im Grunde in Saus und Braus, wollte man ihn mit früheren Tagelöhnern z. B. vergleichen oder mit Minenarbeitern Ende des 18'ten Jahrhunderts.

Dieses System, hat kontinuierlich auch Verbesserungen für den Einzelnen hervorgebracht, da es Fortschritt ermöglicht. All das weiß ich und dennoch halte ich das, auf was wir da mE zusteuern, für ziemlich bedenklich. Denn man kann alles überbertreiben und genau das tun wir auf (markt)-wirtschaftlichem Sektor momentan ganz gewaltig (imho).

[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
Zumindest, solange das System nicht komplett kollabiert ist und daran glaube ich noch nicht.[/quote]

Stimmt schon, Endzeitpropheten gab es zu allen Zeiten und wir sind noch immer da. Das heißt aber nicht, dass nicht doch irgendwann mal Schluss ist. Wir waren noch nie so effizient wie heute, besonders im Verbrauch von Rohstoffen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
Gegen eine Schließung der Börsen würde ich allerdings ein sofortiges Veto einlegen wollen - würde es mir doch den Spaß kleiner Zockereien nehmen.[/quote]

Och, ein Abend im Casino kann auch spaßig sein. ;)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
P.S.: Ich war ehrlich gesagt etwas irritiert, daß Du solch eine website verlinkt hast, was aber am "nicht-wirklich-kennen" liegen könnte. ;) [/QUOTE]

Hm.... ich finde nicht nur die Erklärung gut, auf die Seite verlinkte ich ja direkt (info.php), in der ja auch erläutert wird, dass es nicht um den Systemsturz geht, sondern um eine grundsätzliche Sensibilisierung und bewussteren Umgang - das war mir schon einmal sehr sympathisch. Auch die Infos auf den Unterseiten, unter 'Faken' z. B., sind durchaus sichtenswert. Insofern irritiert mich jetzt ein wenig, dass Du irritiert bist. ....

Grüßle
Mischa
Waldemar[QUOTE]War aber mal länger arbeitslos, Alternative ist das nicht. Ausser man kann auf sehr niedrigem Niveau leben oder hat anderweitige Quellen. Vom psycho Aspekt rede ich hier noch gar nicht (viele empfinden arbeitslos sein, als Herabstufung, Minderung des Wertes des eigenen Lebens etc. - was aber so ja durchaus propagiert wird)....[/QUOTE]

Jup, kommt daher, dass sich die meisten über Arbeit definieren. Über die Arbeit, die das "Überleben" sichert. Wenn man bedenkt, dass heutzutage viele trotz Arbeit in relativer Armut leben, und trotzdem Hartz 4 aufstocken. Dazu noch die Repression des Amtes erleben und genießen. Und wieviel Sicherheit gibt heutzutage schon eine "normale" Arbeit?? Geschweige Zeitarbeit Lohnsklavrei usw..

Ich persönlich war auch mal lange Arbeitslos. Gelernter CNC Fräser, dann aus Berufskrankheit Industriekaufmann BWL studiert. Habe diese (Frei)Zeit immer sehr gut genutzt. Mir war nie langweilig und hatte immer Beschäftigung. Herabstufung oder Minderung hatte ich nie empfunden, weil ich mich nie über die "Arbeit" definiere.. Die Arbeit war für mich nur Mittel zum Zweck. Der berühmte Spruch: Ich arbeitet immer um zu Leben, aber lebte nie um ausschließlich zu Arbeiten. Und war das der Fall, hörte ich auf. Objektive Wertschätzung wird es nicht geben, die muss man sich alleine geben..

Ansonste muss ich Cabal recht geben, Sozialneidiskusionen im Punkto Arbeit sind immer ganz großes Kino..Für mich stinkt der Fisch von oben und das war schon immer so.
Ronin76@Kinch
[QUOTE]Warum sollte Geld — vom Konsum mal abgesehen — überhaupt den Besitzer wechseln, wenn es sowas wie Zinsen nicht gibt? Wenn ich jemanden 100 Euro gebe und er garantiert mir in 10 Jahren 100 Euro zurück zugeben, warum das Ganze? Ohne Zinsen kein Kapitalmarkt. Ohne Kapitalmarkt haben wir ne Wirtschaftskrise, wie man sehen kann, weil Firmen kein Geld für ihre Investitionen oder Schuldendeckung bekommen können. Nun, vielleicht ist das ja dein Ziel: Wenn die Firmen pleite gehen gibt es einige Lohnsklaven weniger.[/QUOTE]


Wieso konnten Firmen kein Geld bekommen ?

Wieso haben sie überhaupt Schulden ?

Wieso ist zB die BRD so hoch verschuldet, daß sie nicht einmal die Zinsen zurückzahlen kann ?

Das gleiche mit Brasilien und zahlreichen Drittweltländern einschließlich der USA welches das höchstverschuldete Land auf der Erde ist.

[b]Wer fordert diese Schulden und Zinsen ein und profitiert davon ?[/b]

Wer wird dadurch zur mächtigsten Organisation der Welt ?



Überlegungen dazu:

[URL=http://e.blip.tv/scripts/flash/showplayer.swf?file=http%3A%2F%2Fblip.tv%2Frss%2Fflash%2F1423207%3Freferrer%3Dhttp%25253A%25252F%25252Finfokrieg.tv%25252F%26source%3D3&showplayerpath=http%3A%2F%2Fblip.tv%2Fscripts%2Fflash%2Fshowplayer.swf&feedurl=http%3A%2F%2Fbillhicks23.blip.tv%2Frss%2Fflash&brandname=blip.tv&brandlink=http%3A%2F%2Fblip.tv%2F%3Futm_source%3Dbrandlink&enablejs=true]Geldsystem und Finanzkrise (von Prof. Dr. Bernd Senf)[/URL]

[URL=http://video.google.com/videoplay?docid=7065205277695921912]Zeitgeist Addendum[/URL] (Der Film ist in 4 Abschnitte unterteilt, Abschnitt 1 behandelt das Geld- und Bankwesen)



[QUOTE]Wenn man bedenkt, dass heutzutage viele trotz Arbeit in relativer Armut leben, und trotzdem Hartz 4 aufstocken. Dazu noch die Repression des Amtes erleben und genießen.[/QUOTE]
Danke das auch mal erwähnt wird. Nicht einfach so gibt es seit vielen Jahren auch in Deutschland die "Working Poor".
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Wieso haben sie überhaupt Schulden ?
[/quote]

Weil etwa ein nicht näher benannter Wohnwagenhersteller am Jahresanfang zufällig nicht die 10 Millionen Euro übrig hat, die er braucht, um die Materialkosten für das Jahr vorzufinanzieren...?
KinchDie Ninja-Kredite und der Handel mit ihnen fand ich auch schon vor der Krise ziemlich mies. Das ist ein Problem mangelnder Kontrolle innerhalb des Kapitalmarks, bzw. innerhalb des Vorstands des Unternehmens. Es muss für den Kapitalmarkt und innerhalb der Unternehmen sicherlich ein effektiveres System der gegenseitige Kontrolle eingerichtet werden, damit derartig unseriöse Machenschaften nicht solche Kreise ziehen können.
Das der generelle Handeln mit Werten deshalb verboten werden sollte, finde ich ökonomisch Unsinnig und vor allem wiederspricht es meinem Empfinden von "Eigentum": Wenn ich Geld verleihen will, sollte ich das Recht dazu haben, wenn ich Geld leihen will, ebenfalls. Genauso wie ich mein Auto verkaufen darf oder meine Wohnung vermieten.

Da nicht eine einzige meiner Fragen beantwortet wurde, erlaube ich mir diesen Luxus auch mal.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]zu dem Geld und den Zinsen ...

hier noch die Geschichte von Fabian dem Goldschmied

[url]http://www.youtube.com/watch?v=70VPBU11U-E[/url] [/B][/QUOTE]

DANKE! :D

...
Ronin76@Tsafried

Meine Fragen waren zwar allgemein gestellt, aber da du nun das Beispiel des Wohnwagenherstellers genannt hast frage ich, wieso er die Materialkosten vorfinanzieren muß ? Oder ist es inwischen so zur Norm geworden daß alles auf Pump gekauft wird ? Ich meine da stimmt doch von Grund auf etwas nicht, das kann auf diese Weise von vornherein in 90% der Fällen nur schief gehen, um das zu erkennen muß man nicht mal ein Mathematiker sein. Oder würdest du einen Kredit in Höhe von € 100.000 (zB für eine Wohnung) aufnehmen, wenn du im Monat gerade mal € 1000 brutto verdienen würdest, so daß noch ca €100 für die monatliche Tilgung übrig bleiben ? Die Rückzahlung würde dann ohne Berücksichtigung der Zinsen, Zinseszinsen und Inflation 84 Jahre benötigen.



@Shadowflower - Goldschmied Fabian

Nur mal so als Hintergrundinformation..
Der Produzent des Filmes ist Michael Hinz alias Michael Kent. Er war oder ist immer noch Mitglied bei der Scientology Church und hat Kontakte zur sogenannten rechten Szene. Er hat für Scientology schon einige schwere Betrügereien zB in Stuttgart durchgeführt und schon viele Propagandageschichten erfunden. Ich selbst hatte zu dem Film und dieser Person letztes Jahr Recherche durchgeführt. Hatte das davor auch nicht gewußt und es bedeutet auch nicht daß der Film zwangsläufig auf Lügen basiert. Dazu darf sich jeder selbst eine Meinung bilden. ;)

Was ich jedoch an diesem Film bemerkenswert finde ist, daß sich dort rechtes wie auch linkes "Gedankengut" überschneidet. Beide Gruppen werden vom Staatsapparat und den öffentlichen Medien oft und gerne diffamiert und als (dem Staat und verbündeten Partnern wie Konzernen) gefährlich eingestuft.

[url]http://www.ingo-heinemann.de/Kent-Hinz.htm[/url]

[url]http://www.michaelkent.de[/url] (Sabine Hinz ist seine Frau)
Skeptikersau[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]@Kinch



Wieso konnten Firmen kein Geld bekommen ?

Wieso haben sie überhaupt Schulden ?

Wieso ist zB die BRD so hoch verschuldet, daß sie nicht einmal die Zinsen zurückzahlen kann ?

Das gleiche mit Brasilien und zahlreichen Drittweltländern einschließlich der USA welches das höchstverschuldete Land auf der Erde ist.

[b]Wer fordert diese Schulden und Zinsen ein und profitiert davon ?[/b]

Wer wird dadurch zur mächtigsten Organisation der Welt ?

[/QUOTE]

Warum alle westlichen Länder verschuldet sind, liegt daran, dass man mehr ausgibt als man hat. Tiefere Gründe sind:


- die Mentalität, alles sofort und ohne Gegenleistung haben zu wollen.

- die Mentalität, nicht über Heute hinausdenken zu können

- das Außerkraftsetzen der Marktgesetze im Finanzbereich durch Manipulaiton von Zinsen, die wiederrum uferlose Verschuldung ermöglichen; Stichworte: fiat money bzw. fractional reserve banking

- die Praxis der Politker, sich über Verschuldung Wählerstimmen zu kaufen, in dem man uferlose Sozialleistungen verteilt (das ist einer der Hauptgründe) und die Illusion eines Wohlstands ohne Arbeit, einer Freiheit ohne Leistung nährt

- generell ein marodes und verschwenderisches Sozialsystem (Rentenversicherung, Krankenversicherung), dass keine Anreize zum Gesundseinwollen bietet

- (in den USA) Erzwingung von Krediten in großem Stil an nicht-kreditwürdige Personen, weil diese angeblich "diskriminiert" werden

- grundsätzlich irrwitizgen Wirtschafts"lehren" wie der Keynesianismus und solch wirren Meinungen, eine Volkswirtschaft könne durch Geld verteilen, Verschuldung oder Konsum reicher werden

- Dauersubventionierung von Nicht-Staatsbürgern, Agrarlobby usw...

- überhöhte Zahlungen an bestimmte Staatsdiener (dieses Phänomen ist noch wesentlich schlimmer als irgendwelche Hartz IV-Empänger).


Lösung: Umstellung des Währungssytems (das ist unerläßlich !) auf Goldstandard oder ähnliches in der Richtung. Kernproblem ist das staatliche Geldmonopol. Wiedereinführung des Kapitalismus und der Verantwortlichkeit des Einzelnen (das ist nämlich der Grundgekanke des Kapitalismus). Banken keine Chance lassen, Verluste auf den Steuerzahler abzuschieben.

Zinsen an sich oder Spekulation an sich sind nicht böse. Schlecht werden beide erst in unserem sozialistisch organisierten Geldsystsem.

Viele Grüße

Dr. O.
Skeptikersau[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
[B]Ich brauche ein Haus oder eine Wohnung für Hunderttausende, wenn ich keinen Bock habe, durch Mietzahlungen einem anderen das Leben zu finanzieren, wo hier so oft von "Lohnsklaven" geschrieben wurde, möchte ich gern den Begriff des "Mietsklaven" einbringen.
[/B][/QUOTE]

Ach, und die Leute die das Haus oder die Wohnung gebaut und instand halten müssen, erwartest Du von denen etwa, dass sie Dir gefälligst umsonst eine Wohnung hinzustellen haben ? In welcher Welt lebst Du denn ? Wer erwartet, umsonst Wohnungen zu bekommen, den dürfte man wohl am ehesten als jemanden bezeichnen, der anderer zu seinen Gunsten versklaven will.

Also : im Glashaus nicht mit Steinen werfen...

Viele Grüße

Dr. O.
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptikersau [/i]
Ach, und die Leute die das Haus oder die Wohnung gebaut und instand halten müssen, erwartest Du von denen etwa, dass sie Dir gefälligst umsonst eine Wohnung hinzustellen haben ?
[/QUOTE]

Natürlich, Eigentum verpflichtet schließlich. Wenn die Kapitalistensau schon so viel Kohle besitzt um ein Haus hinstellen zu können, dann soll sie nicht auch noch so unverschämt sein und dafür Miete verlangen.
Wo kämen wir da hin!?

( aber wenn Haus bauen, dann bitte auch was gescheites. Auf Plattenbau hat natürlich auch keiner Lust )


@Skeptikersau

zu deinem vorletzten Beitrag absolute Zustimmung! Besonders hierzu


[QUOTE]
- die Mentalität, alles sofort und ohne Gegenleistung haben zu wollen.

- die Mentalität, nicht über Heute hinausdenken zu können

- die Praxis der Politker, sich über Verschuldung Wählerstimmen zu kaufen, in dem man uferlose Sozialleistungen verteilt (das ist einer der Hauptgründe) und die Illusion eines Wohlstands ohne Arbeit, einer Freiheit ohne Leistung nährt[/QUOTE]

Wundert sich noch jemand darüber, dass die Linkspartei in unseren Parlamenten sitzt?
Ronin76[QUOTE]
Zitat:
Original geschrieben von Celtvis
Ich brauche ein Haus oder eine Wohnung für Hunderttausende, wenn ich keinen Bock habe, durch Mietzahlungen einem anderen das Leben zu finanzieren, wo hier so oft von "Lohnsklaven" geschrieben wurde, möchte ich gern den Begriff des "Mietsklaven" einbringen.
[/QUOTE]
[QUOTE]
Zitat:
Original geschrieben von Skeptikersau
Ach, und die Leute die das Haus oder die Wohnung gebaut und instand halten müssen, erwartest Du von denen etwa, dass sie Dir gefälligst umsonst eine Wohnung hinzustellen haben ? In welcher Welt lebst Du denn ? Wer erwartet, umsonst Wohnungen zu bekommen, den dürfte man wohl am ehesten als jemanden bezeichnen, der anderer zu seinen Gunsten versklaven will.

Also : im Glashaus nicht mit Steinen werfen...
[/QUOTE]
Das war nicht die Aussage von Celtvis. Wer anderen spekulativen Unsinn unterstellt, den dürfte man wohl am ehesten als jemanden bezeichnen, der andere zu seinen Gunsten diffamieren will. Und schon ist das Glashaus kaputt.


[QUOTE]Wundert sich noch jemand darüber, dass die Linkspartei in unseren Parlamenten sitzt?[/QUOTE]
Das betrifft nicht nur die Linkspartei sondern vor allem die lange etablierten Parteien wie CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP, da die Linkspartei nur über einen sehr geringen Einfluss verfügt und auch noch nie der Regierungskoalition angehört hat.
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]@Tsafried

Meine Fragen waren zwar allgemein gestellt, aber da du nun das Beispiel des Wohnwagenherstellers genannt hast frage ich, wieso er die Materialkosten vorfinanzieren muß ? Oder ist es inwischen so zur Norm geworden daß alles auf Pump gekauft wird ? [/B][/QUOTE]

In Industrie und Handel ist dies das Normalste der Welt. Funktioniert unter Kaufleuten schon seit Jahrhunderten prächtig. Verwechsel doch nicht Kredite für Investionen und Kredite für Konsum. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Wie war noch gleich das Thema? Richtig. Arbeit. Meine These ist nach wie vor, das der Systemfehler darin liegt, das Einkommen an Arbeit gekoppelt ist. Muss das so sein?
Skeptikersau[QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i]
[B]Auch wenn Ronin76 schon etwas zu diesem posting schrieb (dafür ein Dankeschön), möchte ich auch noch etwas erwidern:

Würde ich erwarten, daß sie mir mein Haus oder meine Wohnung umsonst hinstellen, bräuchte ich nicht die von mir erwähnten Hunderttausende.
Somit ist der erste Teil Deines postings schon widerlegt.

Für eine Wohnung oder ein Haus, daß ich besitze, muß ich natürlich unter Umständen auch Instandhaltunskosten oder Modernisierungsmaßnahmen zahlen - aber das ist zugegebenermaßen nicht leicht zu verstehen, ich weiß, ich weiß, beim nächsten mal werde ich detailliert die Nebenkosten meiner Wohnung auflisten (nein, werde ich nicht, das ist reine Rhetorik, aber darüber kann man sich im Allgemeinen auch leicht selbst informieren), damit nicht irgend ein Traumtänzer versucht, mir Aussagen zu unterstellen, die ich nirgendwo erwähnt habe.
Damit ist auch Teil zwei Deines postings wiederlegt.

Na, wer hat jetzt im Glashaus mit Steinen geworfen?

Ein Tipp: Lies meine Beiträge richtig, ohne da Dein persönliches Feindbild des bösen versklavenden Kapitalistenschweins hinein zu interpretieren.

Einige der von Dir benutzten Schlüsselwörter und Forderungen ("fiat money bzw. fractional reserve banking", "Umstellung des Währungssytems ... auf Goldstandard") kenne ich aus Foren dieser Edelmetallfreaks, die aller Welt weismachen wollen, man müsse all sein Geld in Edelmetall stecken, so man nicht finanziell untergehen will. Kommst Du aus der Ecke? Das würde einiges erklären. [/B][/QUOTE]

Bizarr, bizarr, Deine Gedanken. Kein einziger meiner Gedanken wurde widerlegt, vielmehr haben eine Menge Strohmänner Haue bekommen.

a) Also nochmal Deine Worte:

"Ich brauche ein Haus oder eine Wohnung für Hunderttausende, wenn ich keinen Bock habe, durch Mietzahlungen einem anderen das Leben zu finanzieren, wo hier so oft von "Lohnsklaven" geschrieben wurde, möchte ich gern den Begriff des "Mietsklaven" einbringen.
Leider gibt es keine Wohnung für zwoeurofuffich, also müssen es wohl hundert- zumindest aber zigtausende Euronen sein, die ich für ein Haus oder eine Wohnung ausgebe."

Hm. Du stilisierst Dich hier als "Mietsklaven". Der Begriff Sklave beinhaltet, dass Du die Mietzahlung offenbar für ein Unrecht hältst und Dich durch die Miete versklavt fühlst (sonst würdest Du diesen Begriff ja nicht benutzen). Wenn aber Miete Unrecht ist, dann muss es in Deinen Augen Recht sein, Wohnraum unentgeltlich zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das wiederrum bedeutet, dass Du es für richtig hältst, dass Du gerne eine Wohnung umsonst bekommen würdest, also ohne Miete. Was wiederrum vorraussetzt, dass andere für dich die Mietwohnung ohne Gegenleistung erstellen sollen. Ich habe nichts anderes getan, als Deinen Gedanken des "Mietsklaven" zu seinem logisch zwingenden Ende zu führen.
Durch die Tatsache, dass Du in der Realität viel Geld brauchst, ein Haus zu kaufen, wird meine Argumentation ganz und gar nicht entwertet - denn schließlich würdest Du gerne keine Miete zahlen und trotzdem gerne eine (nicht-gekaufte) Wohnung haben und in Kauf nehmen, dass andere diese ohne Gegenleistung von Dir erstellen.


b)
Ich habe selber geschrieben, dass eine Instandhaltung eines Hauses Geld kostet (hast Du wohl überlesen ? daher solltest Du nicht anderen den Tip geben, Texte genauer zu lesen, während Du selbst dies nicht tust...). Daher verstehe ich Deinen Kommentar bezüglich der Instandhaltungskosten nicht. Was willst Du mir damit sagen ?

c)
Zum meinem "persönlichen Feindbild des bösen versklavenden Kapitalistenschweins".

Jetzt wird es gänzlich lustig ! Wenn Du meine Beträge gelesen hast, wirst Du feststellen, dass ich mich klipp und klar prokapitalistisch geäußert habe. Kritisiert habe ich die Tatsache, dass heute Hans und Franz alles umsonst haben wollen - kritisiert habe ich also ein von Grund auf SOZIALISTISCHE Einstellung.

d)
Zum Goldstandard. Nein, ich hasse Gold und Silber und bin der Auffassung, dass die Regierungen die Wirtschaft mit immer mehr Papiergeld überschwemmen sollen und Sparer umgehend erschossen gehören. Mal im Ernst: es sprechen verflucht wenig Gründe für unser Papiergeldsystem mitsamt seiner ständigen Geldmengenerweiterung. Geldmengenerweiterung bzw. die Entwertung der einzelnen Geldeinheit hat uns schon mehrere Katastrophen beschert. Beispiele sind u.a. das spätrömische Reich und die Inflation in Deutschland 1923/24, die Wirtschaftskrise 1929 UND die jetzige Krise. fiat money ist inhärent instabil. Geldmengenerweiterung geschieht auch häufig über das Bankensystem und Schulden. Geldmengenerweiterung nützt den Schuldenmachern und zerstört Ersparnisse. Die perverse Vorstellung, Sparer seine Volksschädlinge, wurzelt im fiat-money-System. usw. usw.
Lies Dich mal wirklich in die Materie ein, dann wirst Du finden, dass die Argumente der Goldverfechter (Baader, Sennholz, Mises, Rothbard etc.) ziemlich gut sind, wenn es auch nahezu ausgeschlossen ist, dass solche Ideen in der Realität umgesetzt werden. Richtig bleiben die Ideen aber trotzdem.
Man wird sich nicht mehr lange über solche Ideen lustig machen...

Viele Grüße

Dr. O.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptikersau [/i]
Mal im Ernst: es sprechen verflucht wenig Gründe für unser Papiergeldsystem mitsamt seiner ständigen Geldmengenerweiterung. Geldmengenerweiterung bzw. die Entwertung der einzelnen Geldeinheit hat uns schon mehrere Katastrophen beschert.[/QUOTE]

Na gut, dann hier auch noch einmal: [URL=http://video.google.de/videoplay?docid=1352552668588051041]Linktipp[/URL] (Ist laaang, lohnt sich mE jedoch.)

Grüßles
Mischa

PS: Ich bin ebenfalls Pro-Kapitalismus, denn ich partizipiere im nicht geringen Maße daran und mag das Leben durchaus, welches mir dieses System erst ermöglicht. Allerdings fürchte ich, dass wenn es ungebremst so weiterläuft wie bisher, es nur eine Frage der Zeit ist, wann sich alles [i]logisch zwingend[/i] vor die Wand fahren muss. Es wird dann wohl nur noch zu klären sein, wie hart der Aufschlag wird und wen es folglich alles trifft (und inwieweit).

....
Ronin76Gold ist auch nur eine weitere Währung/Rohstoff welche durch Spekulationen und kontinuierliche, kontrollierte Förderung äußerst instabil ist. Wer den Rohstoff fördert und die Goldminen in Besitz genommen hat, beherrscht auch den Goldmarkt. Bei Diamanten beherrscht zB ein Syndikat aus drei Firmen den Markt: Oppenheimer-Familie, De Beers und Anglo American. Wieso nicht gleich wieder mit Salz oder Pfeffer handeln ?

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis[/url]
CagliostroGrundsätzlich gab es den Handel schon zu Zeiten der alten Griechen oder Phönizier, es ist auch nichts schlechtes mit Ressourcen und Waren zu haushalten.
Insofern ist der "Kapitalismus" auch in Ordnung, wobei
das Wort vielleicht etwas belastet sein mag.

Die Entwicklung ist halt ausgeufert, es sollte eigentlich keine Oligarchen geben, die die Preise diktieren können und die dafür schlechte Ware liefern.
Denn das ist eben nur kriminell.

Das Idealbild ist sicher dass jeder möglichst ohne grossen Aufwand eine Imbissbude aufmachen können sollte...
Wobei eben der Markt die Qualität diktiert.
Respektive die Konkurrenz.
Die Imbissbude hat Zulieferer und so weiter...
Eigentlich ist die kleine Einheit immer die vernünftige.

Ein Stahlwerk, wie schön. 5000 Arbeitsplätze, super!
Zack Bumm. Markt bricht zusammen, Arbeitsplätze weg.
Monokultur? Achwas Neue Zeit, wir machen Halbleiter,
Landeszuschuss: 2000 Arbeitsplätze, super!
Ministerpräsident wiedergewählt.
Zack Bumm, Markt Ko, Halbleiter weg, Arbeitsplätze weg.
Ooch.
Immer das gleiche.
Die Politik kennt nur grosse Einheiten.
Schade.
Skeptikersau[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Gold ist auch nur eine weitere Währung/Rohstoff welche durch Spekulationen und kontinuierliche, kontrollierte Förderung äußerst instabil ist. Wer den Rohstoff fördert und die Goldminen in Besitz genommen hat, beherrscht auch den Goldmarkt. Bei Diamanten beherrscht zB ein Syndikat aus drei Firmen den Markt: Oppenheimer-Familie, De Beers und Anglo American. Wieso nicht gleich wieder mit Salz oder Pfeffer handeln ?
[/B][/QUOTE]

Wenn Salz und Pfeffer dieselben Eigenschaften wie Gold hätten, wäre das denkbar.

Natürlich bleibt der Preis für Gold nicht immer der Gleiche. Das ist ja gerade der Sinn der Sache.
Preise sind Signale. Ein hoher Goldpreis ist häufig ein Signal für mangelndes Vertrauen in Papiergeld.

Bei einem Goldstandard wäre Gold die Währung und Dollar, Pfund und Euro wären nur andere Namen für eine bestimmte, fix festgelegte Menge Goldes (z.B. stehen 500 Dollar nur stellvertretend für eine Unze Gold) Das hat dann aber nichts mit der Festlegung eines Preises für Gold zu tun, denn das kann man nur in einem fiat money-System tun.

Viele Grüße

Dr. O.
Skeptikersau[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Na gut, dann hier auch noch einmal: [URL=http://video.google.de/videoplay?docid=1352552668588051041]Linktipp[/URL] (Ist laaang, lohnt sich mE jedoch.)

Grüßles
Mischa


.... [/B][/QUOTE]

Ist wirklich lang und lohnt sich nur bis zur 22. Minute. Da endet nämlich die weitgehend zutreffende Beschreibung des heutigen Geldsystems und beginnen die Verschörungstheorien.
Nicht, dass manche Kritik an den USA nicht gerechtfertigt wäre. Aber der Film verharmlost übelste Gestalten wie Saddam Hussein und das ist nicht vertretbar. Ebenso ist nicht vertretbar, nur die USA die Schuld an dem fiat money zu geben. Andere Staaten, gerade auch Drittweltstaaten (die angeblichen Opfer der USA) treiben es mit der eigenen Währung noch viel bunter und tragen somit eine viel größere Schuld an der Verarmung der eigenen Bevölkerung wie die USA.

Das penetrante Herumhauen auf dem Wort Profit stört mich ebenfalls. Die Filmmacher haben den Sinn des Profits nicht verstanden: nur mit viel Profit, also auch viel Kapital, lassen sich neue und innovative Techniken erschließen. Um dieses Kapital zu bekommen, muss man manchmal auch an die Börse gehen. Technische Fortschritte sind also ohne viel Kapital kaum denkbar, deshalb steht die Technikfreundlichkeit des Films auch im Gegensatz zu dessen stramm antikapitalistischer Tendenz.
Mann kann natürliche technische Fortschritte auch anders erreichen: in dem man Leute für diesen Zweck zwangsarbeiten oder freiwillig arbeiten lässt. Nichtsdestotrotz bleibt immer der Fakt, dass man an die für den technischen Fortschritt notwendigen Mittel erst einmal herankommen muss (Rohstoffe usw.). Auch Windkräfträder und Sonnenkollektoren müssen gebaut werden.

Außerdem birgt der Film einen weiteren Kardinalfehler: aus der Tatsache, dass unser Geldsystem nicht funktioniert, wird gefolgert, dass Geld generell böse sei. Das ist ein non sequitur. Es ist paradox, dass der Film Ron Paul einblendet und versucht zu vereinnahmen. Ron Paul ist ein Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, ein eintschiedener Kapitalist, der Rothbard kennen dürfte, welcher wiederrum Geld als Segen bezeichnet hat, aber das fiat money als Fluch.

Nicht zu vergessen, dass der Film ausblendet, dass

a) zum Schuldenmachen immer zwei gehören

b) der Hauptschuldentreiber der Staat ist, und zwar vor allem der Wohlfahrtsstaat; solch eine Einsicht wäre den Filmemachen wohl nicht "politisch korrekt" genug vorgekommen

Das Venus-Projekt ist, so wie es sich darstellt, für mich keine auch nur ansatzweise taugliche Problemlösungsalternative. Desweiteren durchzieht den Film ein unangenehm egalitärer Klang.

Siehe auch:

[url]http://ef-magazin.de/2009/06/18/1288-zeitgeist-addendum-ii-widerspruch-gegen-kritik-am-film[/url]


Viele Grüße

Dr. O,
xxxzinixxx[QUOTE]nur mit viel Profit, also auch viel Kapital, lassen sich neue und innovative Techniken erschließen[/QUOTE]
und da ist sie wieder, die große lebenslüge, die allen immer wieder eingebleut wird, damit sie auch ja spuren...
Ronin76Meiner Meinung nach kann Geld eine nützliche Verteilung von Ressourcen verhindern, da vorwiegend durch Angebot und Nachfrage sowie Preisabsprachen (Kartelle) die Preise gebildet werden. Es kommt also zur Bildung eines Durchschnittswertes. Nun ist es aber so daß eine Ressource primär einem subjektiven Nutzen und Wertgefühl unterliegt. Werbung spielt zb eine große Rolle bei der Bildung eines Wertempfindens. Dies zeigt sich ganz gerne bei sogenannten Luxusartikel welche häufig ein großes Wertgefälle zwischen Herstellungskosten inkl Materialwert in Relation zum Verkaufspreis aufweisen. So kann zB ein Sammlerstück für Person-A nutzlos sein, jedoch von Person-B sehr geschätzt und benötigt werden. Wegen aktueller Marktpreise wird Person-A den für ihn nutzlosen Gegenstand jedoch wahrscheinlich nicht günstig an Person-B abgeben, sondern versuchen ihn möglichst gewinnbringend zu verkaufen. Das sollte doch mal zu denken geben.
Skeptikersau[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]und da ist sie wieder, die große lebenslüge, die allen immer wieder eingebleut wird, damit sie auch ja spuren... [/B][/QUOTE]

Danke für die tiefsinnige Auseinandersetzung. Gegenargumente hast Du nicht zufällig ?

Meinst Du, es kostet keine Anstrengung, die für technischen Innovationen benötigen Rohstoffe irgendwo her zu bekommen ? Meinst Du, die Leute, die diese Rohstoffe besorgen, dürfen keine Bezahlung erhalten ?

Ein System ohne Profit und Geld würde (Agrar)kommunismus sein und Millionen von Toten fordern. Ich glaube, das wurde schonmal ausprobiert.

Übrigens: ich sehe nirgendwo in Deutschland eine relevante Organisation, die etwas für das Phänomen des Gewinns übrig hat. Daher kann auch niemanden irgendetwas Positives über den Gewinn eingebleut werden. Egal ob links, ob rechts, ob Schule oder Uni, ob Kirchen oder Gewerkschaften: alle jammern darüber, dass es "zuviel Profit" gäbe, was natürlich blühender Unsinn ist. Die Gewinnquote der Unternehmen liegt bei 2 %.

Viele Grüße

Dr. O.
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptikersau [/i]
[B]...

Übrigens: ich sehe nirgendwo in Deutschland eine relevante Organisation, die etwas für das Phänomen des Gewinns übrig hat. Daher kann auch niemanden irgendetwas Positives über den Gewinn eingebleut werden. Egal ob links, ob rechts, ob Schule oder Uni, ob Kirchen oder Gewerkschaften: alle jammern darüber, dass es "zuviel Profit" gäbe, was natürlich blühender Unsinn ist. Die Gewinnquote der Unternehmen liegt bei 2 %.

Viele Grüße

Dr. O. [/B][/QUOTE]

Deine Ausführungen erinnern mich an diverse Unverbesserliche, die immer noch behaupten, dass etwa Franz Josef Strauss im Alleingang bewirkt hätte, dass aus dem Agrarland Bayern einer der modernsten HiTec-Standorte Europas geworden sei.
Erstens ist das Blödsinn, zweitens wäre Bayern seiner Tradition und seiner Bestimmung zufolge als Agrarland glücklicher.
Strauss hat Bayern an den Profit verkauft, damit die Seele des Landes.
Solche Beispiele gibt es zuhauf.
Wer braucht Riesenfabriken?
Ronin76[QUOTE]Egal ob links, ob rechts, ob Schule oder Uni, ob Kirchen oder Gewerkschaften: alle jammern darüber, dass es "zuviel Profit" gäbe, was natürlich blühender Unsinn ist. Die Gewinnquote der Unternehmen liegt bei 2 %.[/QUOTE]
Wie sieht es mit der Gewinnquote der Zentralbanken und Großkonzerne wie ExxonMobil oder Volkswagen aus ?

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Unternehmen_der_Welt[/url]

Die Firma eines Freundes, welche Zulieferer für die Daimler AG ist, hat gerade 2/3 seiner Mitarbeiter entlassen. Kündigungsschutz war aufgrund der besonderen Situation nicht mehr vorhanden es gab lediglich Abfindungen. Ein Grund war daß im Geschäftsjahr bei 90 Mitarbeitern nur ca 70.000 € Gewinn übrig blieben weil die Firma Daimler jährliche Preissenkungen angeordnet hatte und den Zuliefererbetrieb wie Eigentum behandelte. Ein weiterer Grund war die Dummheit und Hilflosigkeit des Firmenchefs welcher sich nur wenig andere Auftraggeber sichern konnte und zum Teil wegen mangelnder Kompetenz bei Kunden Hausverbot hatte. Die Firma ist heute auch baulich in einem sehr miserablen und lebensgefährlichen Zustand.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptikersau [/i]
[B]Ein System ohne Profit und Geld würde (Agrar)kommunismus sein und Millionen von Toten fordern. Ich glaube, das wurde schonmal ausprobiert.
[/B][/QUOTE]

Räum mal erst die Millionen von Leichen weg, die der Kapitalismus bislang aufgetürmt hat, bevor du hier solch hohle Phrasen herausposaunst - also, schnapp dir den Spaten und heb die Gräber aus...kannst dir aussuchen, wo du anfangen möchtest: in Afrika, in Afghanistan, Lateinamerika, Hiroshima, Vietnam -? Oder doch lieber gleich hier in diesem unseren Land, wo du deinen [I]Scheißkapitalismus[/I] direkt vor der Haustüre hast...? Es liegt bei dir...

PS:

ich habe gestern übrigens nur mit großer Mühe der Versuchung widerstanden, beim spazierengehen im Park pausenlos "Scheißkapitalismus" zu brüllen - und dabei auf einem Bein zu hüpfen und mir einen runterzuholen...

...ich mach mich gleich nass vor lachen...:D
xxxzinixxx@skeptikersau:
ja, genau ersteres meine ich. sie verzichten allerdings freiwillig, wie alle anderen auch, auf bezahlung.
warum fordert kommunismus tote? doch nur, wenn sich ein diktator für allmächtig hält. wozu gibt es computer?
und ich denke, die leute jammern nicht, sie klagen nur an. und was sie beklagen ist, daß aus viel geld einfach so noch viel mehr geld gemacht werden kann. ganz ohne arbeit. ich frage mich, warum diese menschen immer besser wegkommen, als die, die sich grundsätzlich verweigern. sie kosten uns ganz sicher einiges mehr pro kopf und monat. du solltest dich nicht bei irgendwelchen organisationen nach profit erkundigen, sondern in der wirtschaft. alles andere ist unlogisch.
WaldemarWie sagte meine Oma immer simpel.. "Geld kommt zu Geld und von richtiger Arbeit ist noch keiner reich geworden..."
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[B]Räum mal erst die Millionen von Leichen weg, die der Kapitalismus bislang aufgetürmt hat, bevor du hier solch hohle Phrasen herausposaunst - also, schnapp dir den Spaten und heb die Gräber aus...kannst dir aussuchen, wo du anfangen möchtest: in Afrika, in Afghanistan, Lateinamerika, Hiroshima, Vietnam -? Oder doch lieber gleich hier in diesem unseren Land, wo du deinen [I]Scheißkapitalismus[/I] direkt vor der Haustüre hast...? Es liegt bei dir...

PS:

ich habe gestern übrigens nur mit großer Mühe der Versuchung widerstanden, beim spazierengehen im Park pausenlos "Scheißkapitalismus" zu brüllen - und dabei auf einem Bein zu hüpfen und mir einen runterzuholen...

...ich mach mich gleich nass vor lachen...:D [/B][/QUOTE]



...Lenin: bis zu zehn Millionen böse, sture Bauern hinweggeräumt.

Stalin: zwanzig Millionen böse Bauern, Arbeiter und Soldaten wegen lauten Denkens....hinweggeräumt.

Die Frage ist, ob beide wirklich Sozialisten waren?
Sie waren bestenfalls Kommunisten.
xxxzinixxxich würde sie als diktatoren bezeichnen.
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i]
[B]ich würde sie als diktatoren bezeichnen. [/B][/QUOTE]

In Südamerika, jederzeit.
Skeptikersau[QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i]
[B]Deine Ausführungen erinnern mich an diverse Unverbesserliche, die immer noch behaupten, dass etwa Franz Josef Strauss im Alleingang bewirkt hätte, dass aus dem Agrarland Bayern einer der modernsten HiTec-Standorte Europas geworden sei.
Erstens ist das Blödsinn, zweitens wäre Bayern seiner Tradition und seiner Bestimmung zufolge als Agrarland glücklicher.
Strauss hat Bayern an den Profit verkauft, damit die Seele des Landes.
Solche Beispiele gibt es zuhauf.
Wer braucht Riesenfabriken? [/B][/QUOTE]

Ich verstehe jetzt nicht, wie Du von meinen Äußerungen auf Schwanz Josef Strauß kommst, aber ich sage mir: ich muss nicht alles verstehen.

Viele Grüße

Dr. O.
Skeptikersau[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[B]Räum mal erst die Millionen von Leichen weg, die der Kapitalismus bislang aufgetürmt hat, bevor du hier solch hohle Phrasen herausposaunst - also, schnapp dir den Spaten und heb die Gräber aus...kannst dir aussuchen, wo du anfangen möchtest: in Afrika, in Afghanistan, Lateinamerika, Hiroshima, Vietnam -? Oder doch lieber gleich hier in diesem unseren Land, wo du deinen [I]Scheißkapitalismus[/I] direkt vor der Haustüre hast...? Es liegt bei dir...

PS:

ich habe gestern übrigens nur mit großer Mühe der Versuchung widerstanden, beim spazierengehen im Park pausenlos "Scheißkapitalismus" zu brüllen - und dabei auf einem Bein zu hüpfen und mir einen runterzuholen...

...ich mach mich gleich nass vor lachen...:D [/B][/QUOTE]

Glücklicherweise muss ich das nicht mitansehen. Vielleicht kannst Du aber Deinen Anblick noch als "moderne Kunst" verkaufen, irgendeinen hochtrabenden Quatsch dazu erzählen, um dann als "Intellektueller" zu gelten.

Der Hinweis auf Millionen Tote in Kambodscha sind also "hohle Phrasen". So können nur revolutionäre Zellen denken.

Die Staaten werden je antikapitalistsicher, je kriegerischer sie werden. Nicht umsonst sind Krieg und Marktwirtschaft äußerste Gegenpole. Kriegführende Staaten sind Systeme, die parasitär die Errungenschaften des Kapitalismus für sich verwenden.

A ja, Afrika: da fällt mir das nette äthiopische Beispiel ein: Sozialistische Regierung karrt Bauern (um 1984) irgendwohin, wo sie nichts anbauen können, die Bauern verhungern, äthiopische Regierung, damals eine der brutalsten Diktaturen der Welt, spielt sich als Opfer "des Westens" auf und der Westen zahlt auch noch. Eine Schmierenkomödie ersten Ranges wie der ganze Rest der Entwicklungshilfe auch.

Ich werde jetzt so degeneriert sein, mein kapitalistisches Abendessen zu genießen. Ich vergaß: ich habe eben noch eine imperalistsiche Cola getrunken.
Pöser Junge, ich.
:q
Ave atque vale

Dr. O.
Waldemar[QUOTE]Die Staaten werden je antikapitalistsicher, je kriegerischer sie werden. Nicht umsonst sind Krieg und Marktwirtschaft äußerste Gegenpole. Kriegführende Staaten sind Systeme, die parasitär die Errungenschaften des Kapitalismus für sich verwenden[/QUOTE]


Naja, das sind noch hohlere Phrasen.. dem Kapitalismus ist es doch scheißegal wo eigentlich der Krieg stattfindet. Hauptsache es rollt der Rubel. Amerika als der große Gralshüter des Kapitalismus (naja diese Zeiten scheinen vorbei zu sein) wird doch der Kapitalismus auch langsam suspekt. Sogar den Kapitalisten! In der Not werden doch grade kapitalistische Grundsätze über Bord geworfen. Verstaatlichungen, Regulierungswahn, immer neue Milliardenausgaben. In den USA ist der starke Staat auf dem Vormarsch.. Mal sehen wann wir unsere Cola aus dem Volkseigenenbetrieb schlürfen dürfen. :)
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von Skeptikersau [/i]
[B]Ich verstehe jetzt nicht, wie Du von meinen Äußerungen auf Schwanz Josef Strauß kommst, aber ich sage mir: ich muss nicht alles verstehen.

Viele Grüße

Dr. O. [/B][/QUOTE]

Müssen nicht.
Wobei nicht können eher hier im Forum vorherrscht. Egal.

Des Waffenhändlers Dialektik ist mit deiner Vergleichbar, du musst den New Yorker Puffbesucher dabei noch nicht mal mögen.
Ronin76[QUOTE]Die Staaten werden je antikapitalistsicher, je kriegerischer sie werden. Nicht umsonst sind Krieg und Marktwirtschaft äußerste Gegenpole. Kriegführende Staaten sind Systeme, die parasitär die Errungenschaften des Kapitalismus für sich verwenden.[/QUOTE]
Ok dann scheint das ein Grund dafür zu sein, wieso die USA nun am finanziellen Zusammenbruch angelangt sind, aber lange Zeit hat Kapitalismus + Krieg sehr gut zusammengepasst und tut es meiner Meinung nach noch immer. Und es gab und gibt Leute die haben an diesen Kriegen verdient, und verdienen auch jetzt im Moment daran, wie schon erwähnt wurde. Daher gab es ja auch den 1. und 2. Weltkrieg. Und danach den Vietnamkrieg und den Koreakrieg, usw. Der Vietnamkrieg wurde ja zb absichtlich so lange wie möglich am Laufen gehalten, um möglichst viel Gewinn durch die ganzen Waffen- u. Chemiegeschäfte zu machen. ZB existieren angeblich Beweise daß die USA dem nordkoreanischem Feind durch Geheimdienste Informationen über Anfriffspläne zugeschanzt haben und wichtige strategische Ziele wie Radaranlagen absichtlich nicht zerstört wurden. Die UDSSR sind vermutlich ähnlich vorgegangen. Und es waren ja nicht nur die USA und die UDSSR welche an Vietnam und vielen anderen Kriegen stark verdient haben, sondern auch Europa, darunter besonders die Rüstungsindustrie von Frankreich, Deutschland und Polen.
CagliostroKrieg+Kapitalismus sind schwarzmagisch, also kein Wert an sich, sondern aufzehrend.

Für nichtmagisch interessierte BWLer heisst das, dass Rüstung keinen Mehrwert schafft, weil sie ja letztlich aus Steuermitteln finanziert wird.
Und Rüstungsgüter entweder auf Kasernenhöfen verschimmeln oder in Kriegen ohne Sinn und Verstand
zerstört werden.
Jeder Arbeitsplatz in der Rüstungsindustrie ist also zu 100% subventioniert und könnte nicht auf dem freien Markt bestehen, insofern ist es eine sehr labile Wirtschaftsform und dementsprechend eine sehr unsichere Kostenstelle.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i]
[B]Jeder Arbeitsplatz in der Rüstungsindustrie ist also zu 100% subventioniert und könnte nicht auf dem freien Markt bestehen, insofern ist es eine sehr labile Wirtschaftsform und dementsprechend eine sehr unsichere Kostenstelle. [/B][/QUOTE]
Da ich zufällig einblicke in die Rüstungsindustrie habe,m kannb ich Dir versichern das diese Branche sehr Krisensicher ist...sie ist in der Krise sogar sicherer als in guten zeiten. Derzeit kaufen alle wie bekloppt ein, und Sei Dir sicher.....aus Deutschland kommen nur 25% der Aufträge...warte mal....was stand da so in der Auslieferung

Singapur, Schweiz, Niederlande, Norwegen, Belgien.

Irgendwas Deutsches habe ich in den letzen 6 Wochen nicht in der Auslieferung gesehen.
Da werden echten Mehrwerte geschaffen....also rein Volkswirtschaftlich betrachtet.
Wir wollen mal nicht vergessen das Deutschland gleich nach den USA der zweitgrößte Waffenexporteur ist.

Du hast Übrigens Recht...die Rüstungsindustrie könnte auf die Art und Weise nicht bestehen, wenn sie privatwirtschaftlich ausgerichtet wäre. Das hat das Management ja auch schon erkannt udn setzt nun massiv aus Leiharbeiter aus Ostdeutschland...die sind in aller Regel durch vorherige Arbeitlosigkeit besser qualifiziert, weil die ARGEN gerne mal 3000-4000 Euro für Fortbildung bezahlen, und zudem mit geringerern Bruttolöhnen zufrieden. Der Nettolohn wird dann mit steuerfreien fahrkostenzuschlägen aufgebessert...wer weiter fährt, hat mehr netto raus.

So wundert es mich icht ds ich schon länger beobachte das viele Leute aus Sachsen in Hessen...und Hessen oder Niedersachsen in Sachsen oder Meck-Pomm arbeiten....so hält man den Arbeitsmarkt in Bewegung.
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i]
[B]Krieg+Kapitalismus sind schwarzmagisch, also kein Wert an sich, sondern aufzehrend.

Für nichtmagisch interessierte BWLer heisst das, dass Rüstung keinen Mehrwert schafft, weil sie ja letztlich aus Steuermitteln finanziert wird.
Und Rüstungsgüter entweder auf Kasernenhöfen verschimmeln oder in Kriegen ohne Sinn und Verstand
zerstört werden.
Jeder Arbeitsplatz in der Rüstungsindustrie ist also zu 100% subventioniert und könnte nicht auf dem freien Markt bestehen, insofern ist es eine sehr labile Wirtschaftsform und dementsprechend eine sehr unsichere Kostenstelle. [/B][/QUOTE]

Das Böse ist immer und überall!
Ronin76Der esoterische Begriff der Schwarzen Magie ist eine Analogie zu Begriffen wie "schlecht", "böse", und "negativ", und entspringt einem dualen Weltbild. Ich stimme zu daß Krieg und Kapitalismus aufzehrend sind, da jeweils produzierte und gewachsene Werte entweder vernichtet werden, oder weit hinter den Möglichkeiten zurückbleiben (zB Obsoleszenz, schleichender Fortschritt, Umweltzerstörung, Verhinderung).

Der Systemfehler Arbeit, womit die Abhängigkeit von Erwerbsarbeit gemeint ist, geht ja auch damit einher, daß es häufig nicht nur an der von linken Politikern proklamierten Umverteilung der Ressourcen mangelt, sondern daß größtenteils überhaupt keine Umverteilung stattfindet. Man sollte sich also die Frage stellen, wodurch Arbeit entsteht, wenn man Arbeit reduzieren will. Und natürlich auch weshalb die meisten Menschen von Erwerbsarbeit abhängig sind. Es hat viel mit Enteignung, Vorenthaltung, und Inbesitznahme zu tun, welches der Nährboden für Erwerbssklaverei ist. Erst durch die Möglichkeiten zur Selbstversorgung, zur Selbstverteidigung, und den direkten Zugang zu Ressourcen kann diese Form der Sklaverei beendet werden. Pazifismus ist dabei eine naive und hinderliche Einstellung, ja geradezu schafsgleich, welche den Herrschenden (Wölfen) in die Hände spielt. Antimilitarismus ist da schon zielgerichteter und sinnvoller. Das erfordert daß man sich darüber bewusst wird, daß Staaten kriminelle Organisationen sind, welche von Großkapitalisten gegründet und gesteuert werden.
Waldemar[QUOTE]Das Böse ist immer und überall![/QUOTE]

Seit John Steed weiß das jeder hier im Forum :)
Wüsti@Waldemar
Menschen können sich manchmal sehr zum positiven ändern, er
hat sich geändert, und warum fängst du wieder an.....?
:confused:
WaldemarWarum, weil ichs kann :)

Menschen ändern sich nicht. Die charakterlichen Eigenschaften eines Menschen sind nicht veränderbar. Sie werden als Kind, Kleinkind oder evtl. vor der Geburt stark beeinflusst und geprägt. Charakter" bedeutet "die eigentliche Natur eines Menschen, den festen Grundzug seines Wollens und Handelns. Der Charakter ist angeboren. Er ist kein Werk der Kunst oder der dem Zufall unterworfenen Umstände, sondern das Werk der Natur selbst. Er offenbart sich schon im Kinde, zeigt dort im Kleinen, was er künftig im Großen sein wird.

Menschen können ihr Verhalten ändern anpassen. Aber wenn es um tiefes Vertrauen und absolute Verlässlichkeit geht, sind die charakterlichen Eigenschaften entscheidend. Der Kern bleibt erhalten, vielleicht lügen die "angepassten" nur besser.
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Seit John Steed weiß das jeder hier im Forum :) [/B][/QUOTE]

Wir schreiben das Jahr 2013 und Waldi glaubt immer noch, dass vor der 30erSpielstrasse
Dinos vorbeilaufen.
Viel Spass noch mit deinem Lagerfeuer.....
OdessaMenschen können ihr Verhalten ändern anpassen. Aber wenn es um tiefes Vertrauen und absolute Verlässlichkeit geht, sind die charakterlichen Eigenschaften entscheidend. Der Kern bleibt erhalten, vielleicht lügen die "angepassten" nur besser.
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Das ist ausbaufähig... hat es mit dem zu tun worüber wir gestern sprachen? Als Du besorgt meintest, Marinus müßte sich wohl oder übel ein bißchen bei Vorstellungsgesprächen "verstellen" lernen und sich selbst "verkaufen können", damit er einen Job bekommt? Das wäre ja dann das was ich meinte zu Dir von wegen "Wenn man kein egozentrischer und selbstverliebter Prahlhans ist, dann KANN man das an sich aber nicht erzwingen".... ? Meinst Du das damit, von wegen "Kern bleibt erhalten"? :)
WaldemarHallo Ilo,

ja, und ich meine das nicht negativ. Der "gute" Kern von Deinem Mann bleibt erhalten. :)
M. MarinusDu machst mir Mut, danke. Aber ich fürchte selbst dass ich es nicht wirklich schaffen werde, an die Position zu kommen die es bräuchte, um das System von innen heraus zum Guten zu ändern. Denk nur mal - wärst Du Personalchef eines Konzerns, der bestehen muss im internationalen Wettbewerb und angesichts asiatischer Lohndumping-Verbrechen als Konkurrenz, und ich würde Dir als Betriebsprüfer oder Unternehmensberater verbieten wollen dass Du Leiharbeiter einstellst, Leute kündigst und Dir auch vorrechne in meiner erstellten Prüfungsbilanz, dass Du es Dir leisten kannst und es auch tun solltest, Löhne von [b] mindestens 3.200 brutto[/b] zu zahlen und das trotz horrender Steuerlast in D-Land - würdest Du so jemand einstellen, der Dir noch dazu klar sagt dass er denkt, dass viel zu viel in aufgeblasene Verwaltungsköpfe und Managergehälter fließt statt dahin wo wirklich gearbeitet wird in der Firma? Ich habe so eine Einstellung durchblicken lassen bei einem Vorstellungsgespräch bei einer großen Schuhfirma in Rosenheim. Ein mildes Lächeln a la Schön dass sie Idealist sind, aber wir gehen mit sowas wie Ihnen pleite war alles :(.
WaldemarJa, Daniel. Natürlich musst Du das für dich selbst entscheiden. Wieviel Idealismus kann ich mir bewahren und was für einen Preis bin ich bereit zu zahlen, bei dem System das nunmal auf den absoluten Profit aufbaut, mitzuspielen. Die Miete muss bezahlt werden, das Geld ist die Angel, an der wir alle zappeln.

Aber: Erkenne dich selbst + Omnia ubique! Es gilt also, statt drei- oder zweidimensionalen Denkens auch die vierte Dimension der Zeit in die Überlegungen einzubeziehen. Ist das was ich wirklich möchte unter dem Strich durchsetzbar usw usf.

Ich denke, dass kannst Du nur, indem Du Dir erstmal diesen Grundgedanken bewußt werden läßt. Das kann auch ein langfristiges Ziel sein. Nämlich die Selbständigkeit.. Ein Freund von mir, geht diesen Weg. Und seine Geschäft läuft von zu Hause privat. Und es läuft hervorragend :) Das war nur ein Beispiel
OdessaDaniel hier, kam gerade heim von der Klausur: Das ist ein guter Punkt, ich möchte ja später mit Scheol zusammen (wenn der seinen Finanzwirt durchhat) eine eigene Kanzlei aufmachen am liebsten in Tirol. Nur der Weg bis dahin - der ist Jahre lang, bei mir als auch bei Scheol der mit dem gewünschten Studium erst noch anfangen muss, und dazwischen ist bei mir genau das: Fixkosten in Höhe von mind. 1600, Rückzahlung vom Studienkredit in Höhe von dann gut 12000 Euro inklusive. Aber lass uns das das nächste Mal am Telefon bereden, Du bist da guter Ansprechpartner als selber Volkswirt und hast sicher noch Tipps für mich :), dank Dir bis dahin!
KampfsauDas mit der Arbeit ist echt ein Kreuz. Ich wünsche dir Daniel natürlich viel Erfolg aber es wird wohl einfach nicht funktionieren viel Erfolg zu haben, ohne sich mehr oder weniger zu verstellen.

Man muss schon handfeste Kenntnisse und Fähigkeiten haben die man direkt in viel Kohle umsetzen kann um in der Hinsicht Druck auf Arbeitgeber ausüben zu können.

Hab ich bei Arbeitgebern auch schon erlebt, dass einige der besser bezahlten Mitarbeiter anderen Mitarbeitern gezielt Wissen vorenthalten oder jüngere Mitarbeiter nur oberflächlich in bestimmte Fachgebiete einarbeiten, damit sie selber halt bei Gehalt und Arbeitsplatzsicherheit Druck auf die Chefs ausüben können.

Manchmal wurden sogar gezielt Falschinformationen weitergegeben um Konkurrenten zu schaden, so dass diese z.B. bei Vorgesetzten inkompetenter erscheinen als sie sind.

Das ist asozial, schadet der Firma als Ganzes mehr, als dass es nutzt aber die Individuen profitieren nunmal davon. Ich meine gerade in der Verwaltung. In der Produktion kann man ziemlich genau ausrechnen, wieviel Gewinn ein Mitarbeiter durch seine Arbeit erwirtschaftet aber in der Verwaltung eines Unternehmens ist das nicht so genau zu beziffern.

Dort wird ja quasi der Gewinn dann entsprechend aufgeteilt und dann verdient halt nicht der am meisten Geld, der wirklich am meisten am Gesamtgewinn beteiligt ist, sondern derjenige der den richtigen Leuten den Eindruck vermittelt, seine Arbeit sei besonders wertvoll.

Deswegen glaube ich wirklich, dass Daniel auch aus Angst von manchen ferngehalten wird, die die Konkurrenz fürchten.

Darum ist Selbstmarketing so unheimlich wichtig, wer zahlt denn für die Dinge wirklich den Preis, den sie wert sind? Ich komme ja aus der Chemie und es ist einfach unglaublich was Marketing ausmachen kann.

Im Laden kostet Adidas Duschgel teilweise um die 3 Euro, wisst ihr eigentlich wie teuer die Rohstoffe zur Herstellung dafür sind? Ich vermute mal 60-70 Cent wären immer noch hochgegriffen für die paar Salze , Tenside und Aromen.Das meiste zahlt man doch wirklich nur für den Namen und die Gestaltung der Flasche und die Werbung.

Also Daniel, prahl einfach mal ein bischen, bei dir wäre es nichtmal Blenderei. Du bist geil, du hast mit anfang 20 schon die Frau fürs Leben, ein 1er Abitur einen 1er Bachelorabschluss in verkürzter Zeit, du lernst die meisten Dinge viel schneller und einfacher als die meisten anderen Menschen. Und du bist auch kein hässlicher, kleiner Gnom mit Pickelgesicht, hast schon bei einer bedeutenden Firma wie KPMG gearbeitet und du weißt auch was harte, entbehrungsreiche Arbeit ist und wie man sich durchs Leben schlägt.

Mich wundert sowieso, wie du da so bescheiden und ruhig bleiben kannst. Andere Leute die ähnlich erfolgreich sind, bei denen habe ich eher das Gefühl die glauben sie seien Gottes Geschenk an die Erde und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ihnen die Welt zu Füßen liegt. Ist zwar auch übertrieben aber das ist es doch, was man braucht.

Ich wünschte , ich hätte mehr von diesem Urvertrauen in mich selber.
OdessaDas ist lieb was Du da schreibst von meinem Mann, und ich sehe das selbst nicht anders. Aber gerade diese Bescheidenheit ist es ja auch, was ihn so liebenswert macht, und einen Teil dazu trage ich mit bei indem ich immer die "böse" bessere Hälfte bin, die ihn "erdet" wie er das immer nennt. Mit so Sprüchen wie (natürlich liebevoll gemeint): "Du magst ja ein Genie sein in dem und dem und dies und das alles super können - ABER solange ich es noch bin, die Dir die Butter im Kühlschrank zeigt, die Du - typisch männlicher Tunnelblick *g* - nicht findest wenn sie nur 2,5 cm weiter links steht als sonst: so lange gibts keinen Grund, sich schon als ausgereift zu betrachten".

Du weißt wie das gemeint ist (Du hast uns ja im Umgang miteinander erlebt über Tage) - nur liebevoll und witzelnd, aber es sind genau diese Dinge die Daniel auch braucht und schätzt, der kleine Einstein (der bekanntermaßen ja auch nicht fähig war, sich in seinem eigenen Kleiderschrank zurechtzufinden weil er mit viel Größerem wie Raum und Zeit beschäftigt war *G*)...

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mit Anfang 20 die Frau fürs Leben gefunden
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Ich berichtige: er war 16, als er sich schon sicher war "DIE krieg ich". Drei Jahre später als er 19 war, hab ich das dann auch erfahren und wie man sieht, hat es ja geklappt ;-)
Ronin76[QUOTE]Im Laden kostet Adidas Duschgel teilweise um die 3 Euro, wisst ihr eigentlich wie teuer die Rohstoffe zur Herstellung dafür sind? Ich vermute mal 60-70 Cent wären immer noch hochgegriffen für die paar Salze , Tenside und Aromen.Das meiste zahlt man doch wirklich nur für den Namen und die Gestaltung der Flasche und die Werbung.[/QUOTE]
Hinzu kommen auch noch die Kosten für Produktion und Transport. Ein großes Problem für die Konsumenten sind die vielen Kartelle mit ihren Preisabsprachen. Die Strafzahlungen sind lächerlich gering, und Preisabsprachen werden nur selten nachgewiesen. Das I-Tüpfelchen der Machtdemonstration der Konzerne ist dann, wenn Strafbeträge duch erneute, geheime Preisabsprachen und branchendeckend höhere Produktpreise ausgeglichen werden, wie das beim Kaffee-Kartell vor 1 bis 2 Jahren zu beobachten war.

Es wäre noch wichtiger, zuerst mal ein Auge auf all die vielen Zwangssteuern an den Staat zu werfen, denn dagegen sind die hohen Produktpreise Peanuts. Die durchschnittliche, prozentuale Steuerbelastung eines Erwerbssklaven beträgt ca. 70%, und selbst erwerbslose Sklaven zahlen mindestens 19% Mehrwertsteuer zurück an den Staat, wobei die Transfergeldleistungen letztendlich fast vollständig wieder in den Wirtschaftskreislauf gelangen. Vor allem aufgrund der hohen Steuerlast sind zB die meisten Menschen dazu gezwungen sich relativ teure Wohnungen zu mieten, wo sie jederzeit ganz schnell obdachlos auf der Straße enden können, anstatt ein eigenes Heim für sich beanspruchen und verwalten zu können. Der Aufbau einer relativ sicheren und freien Existenz bleibt ihnen damit verwehrt.

Aus ungesicherten Quellen:
In einem ca. 300 Jahre währenden Zeitabschnitt zur Zeit des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gab es lediglich die Zehntsteuer, welche dem Namen nach 10% betrug. Die durchschnittliche Arbeitszeit betrug ca. 30 Stunden in der Woche, was durch die heutige maschinelle Automatisierung sicherlich auf 10 Stunden verkürzt werden könnte, ohne daß die Bevölkerung Einbußen im Lebensstandard hätte. Durch die Zahlungsforderungen der regierenden Fürsten, welche sich wiederum durch das Zinssystem der Bänker und teure Feldzüge mit Schulden belasteten, wurden aus diesen 10% am Ende einer langen Epoche des Wohlstandes jedoch bis zu 90% Steuerbelastung für die Bevölkerung, und dadurch zB der 30-jährige Krieg eingeleitet.

In Analogie dazu betrug die durchschnittliche Steuerbelastung für das Proletariat in den Anfangsjahren der BRD auch nur ca. 10%, woraus dann rasch Wohlstand entstanden war und zu einem Babyboom geführt hatte. Allein durch die Steuerbelastung und den dadurch resultierenden Lebensstandard, der relativ gut oder schlecht sein kann, lässt sich Population also gezielt kontrollieren. Hier stellt sich dann die Frage, was mit dem überschüssigen Geld gemacht wird, welches der Bevölkerung unter Androhung und Anwendung von Gewalt geraubt wurde. Nur ein geringer Teil davon wird für allgemeine Infrastruktur und im Sinne der Bevölkerung verwendet. Ich behaupte daß der Großteil davon nicht zurück an die Allgemeinheit fließt. Vielmehr werden damit (geheime) Forschungs- und Überwachungsprojekte, sowie Kriege finanziert. Und natürlich gibt es auch noch die bekannten Marmor-Paläste von zB Banken, Versicherungen, Regierungen, und der wenigen Superbereicherten, während für die Allgemeinheit bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird.
OdessaDie durchschnittliche, prozentuale Steuerbelastung eines Erwerbssklaven beträgt ca. 70%,
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Meinst Du jetzt alle Steuern, auch MIT der MWSt, eingerechnet, und mit Sozialabgaben (die zum größten Teil mittlerweile ja auch für Steuerzwecke mißbraucht werden...) ?


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Vor allem aufgrund der hohen Steuerlast sind zB die meisten Menschen dazu gezwungen sich relativ teure Wohnungen zu mieten, wo sie jederzeit ganz schnell obdachlos auf der Straße enden können, anstatt ein eigenes Heim für sich beanspruchen und verwalten zu können. Der Aufbau einer relativ sicheren und freien Existenz bleibt ihnen damit verwehrt.
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Das ist die Crux für mich schlechthin - Du arbeitest in Deutschland nämlich wirklich, nicht nur in Oberbayern sondern in sehr vielen Großstädten von Süd bis Nord, meist mit einem Nettogehalt echt nur noch für Deine Miete/Nebenkosten: [url="http://www.immobilienscout24.de/expose/70137292?referrer=SCOUT_ID_SEARCH&ftc=5905"] 3 Zimmer, stinknormale 88 qm, bisserl Loggia dabei[/url] - warm 1.600 Euro. Das bekommen die allerwenigsten "normalen" Angestellten/Arbeiter als Nettolohn! Also geht man im Hauptjob für die Miete arbeiten, im Zweitjob am Abend/nachts oder am WE erwirtschaftet man dann die paar Nutscherl für die Fahrtkosten (Bus-Monatsticket, Stromrechnung, 1-2 nötige Versicherungen, Telefon/inet-Pauschale und Nahrung auf aber bescheidenstem Niveau). Da lob ich mir doch den ach so "pöhsen" Oberst Ghaddafi noch posthum - in seinem Land bekam jedes Brautpaar wenigstens ein Haus/eine Wohnung als Besitz, weil ein mietfreies Dach über dem Kopf schon mal die beste Basis ist für ein planbares und in Sachen "Nest" existenzgesichertes Familienleben.

Wie aber heute in Zeiten von unbezahlten Praktika ("Generation unbezahltes Dauerpraktikum - die grenzenlose Ausbeutung unserer Jugend" titeln ja schon "konservative System-Medien" mittlerweile empört immer öfter) oder Trainee-Stellen, in denen man als 25- bis Mittdreißigjähriger von 800 Euro im Monat leben soll in Städten wie Hamburg, Düsseldorf, München oder Frankfurt, ein junger Mensch überhaupt noch sein eigenes Leben, geschweige denn das mit einem Partner und Kinderwunsch, planen soll - ein Rätsel. Es ist nicht möglich, Punkt. Ich kenne derzeit wirklich niemand in meinem Bekanntenumfeld, der als 18- bis 30jhr. auch nur den "Luxus" genießen würde wenigstens eine UNbefristete Arbeitsstelle zu haben - egal ob Akademiker oder Nichtakademiker... die Leute sitzen alle in befristeten Jobs, meist nur drei bis max. zwei Jahre befristet, werden darin ausgebeutet und ausgeblutet in bis zu 75-Stunden-Jobs bei einem meist mehr als mickrigen Gehalt für die vertraglich vereinbarte 40-Stunden-Woche, eh klar, oder hangeln sich von Leiharbeiterjob zu Leiharbeiterjob, werden für drei oder fünf Tage auf Baustellen oder für drei Wochen in Callcenter geschickt, und danach wieder gekündigt bis neue Aufträge, vielleicht 4-5 Monate später, kommen und wo man sie dann über Sub-Sub-Leiharbeitstochter-Firmen erneut einstellt.

Ach ja, und daß bitteschön ein 24jähriger Uni-Abgänger mit allen Diplomen und am besten noch einer Doktorarbeit gefälligst aber schon 5-7 Jahre Berufserfahrung vorweisen soll, gleichzeitig also während seiner Schul- und Unizeit schon vollzeit gearbeitet haben müsste dafür (was definitiv NICHT geht, rein gesetzlich schon nicht) und bitteschön mindestens 3-5 Semester lang im Ausland war bevorzugt China und Brasilien momentan - eine Selbstverständlichkeit. Und jaaa immer schön "flexibel" dabei sein, also ein fester Wohnort mit eigener Wohnung wird eher ungern gesehen, "Wir zahlen Ihnen auch Unterkünfte in Wohnheimen weil wissen Sie Herr Ingenieur/Herr Facharbeiter, es kann sein daß wir Sie schon nächsten Monat dringend in unserem Werk in Bulgarien - dort produziert es sich einfach billiger Sie verstehen - oder in Taiwan brauchen, und dann ist es gut wenn Sie nicht mit sowas wie einem Mietvertrag belastet sind. Deswegen bevorzugen wir auch ledige kinderlose männliche Mitarbeiter, höhö wenn ich das mal so unter uns sagen darf von Mann zu Mann, aber mit Frauen hat man ja immer das Risiko daß die schwanger werden und dann hat es sich was mit mal hier mal da in rumschicken und die wollen dann ja auch geregelte Arbeitszeiten wegen der Kinder..." Hatte da gestern eine gute Diskussion mit more darüber, Stichwort auch "Gehälter" und wie unglaublich ungleich da die Schere klafft. Die einen malochen 60 Stunden für keine 1400 Euro netto, die anderen bekommen für eine 30-Stunden-Woche über 5000 brutto, und das bei häufig gleicher Ausbildung/Studium. Irgendwas kann da doch nicht mehr stimmen.

Schöne neue Arbeitswelt.
Ronin76[QUOTE]Meinst Du jetzt alle Steuern, auch MIT der MWSt, eingerechnet, und mit Sozialabgaben (die zum größten Teil mittlerweile ja auch für Steuerzwecke mißbraucht werden...) ?[/QUOTE]
Ja. Sozialabgaben sind ja im Prinzip auch Steuern.


[QUOTE]Da lob ich mir doch den ach so "pöhsen" Oberst Ghaddafi noch posthum - in seinem Land bekam jedes Brautpaar wenigstens ein Haus/eine Wohnung als Besitz, weil ein mietfreies Dach über dem Kopf schon mal die beste Basis ist für ein planbares und in Sachen "Nest" existenzgesichertes Familienleben.[/QUOTE]
Falls das dort wirklich so war, wovon ich auch schon einige Male gelesen habe, war das ne relativ tolle Sache, wovon man in der ach so freien und demokratischen, westlichen Welt nur träumen kann (die westliche Welt ist natürlich nicht frei, sondern das Gegenteil !). Bei Nachwuchs, und anscheind auch bei Vermählungen, gabs nochmal einen nicht gerade kleinen Batzen dazu. Dagen sind die US-arabischen Staaten wie Bahrain, Quatar, und die VAE, die ja wie Libyen auch sehr von Öl und Gas profitieren, die schlimmsten Diktaturen, wo die Bevölkerung massiv unterdrückt wird und Frauen nicht mal Autofahren dürfen. Alles damit sichergestellt ist, daß der Westen und hier besonders die USA, mit Erdöl versorgt wird, weil sich ein paar Nasen daran dumm und dämlich verdienen.


[QUOTE]Irgendwas kann da doch nicht mehr stimmen.[/QUOTE]
Was unternimmst du dagegen ? Ich selbst bin ja so etwas wie ein Totalverweigerer und eine Rarität in dieser Stadt sowie dem Umfeld. Ich versuche so wenig Steuern wie möglich zu zahlen, wenig zu konsumieren, und den Staat und die Konzerne damit so weit wie möglich in ihre Schranken zu verweisen. An Aufstand ist aber nicht zu denken, da die Mehrheit der Menschen aktiv das System unterstützen und von ihm mehr oder weniger überzeugt sind. Dh sie zahlen brav ihre Steuern, machen sich von Lohnarbeit abhängig, konsumieren viel, und gehen auch noch wählen. Und natürlich sagen sie im Ernstfall zu Allem Ja und Amen, wie es sich für obrigkeitshörige Bürger gehört. Besonders ältere Mitmenschen, aber auch interessanterweise die Jugend, scheint da besonders geschädigt zu sein. Was die Jugend betrifft, warten Viele nur darauf daß mal wieder ein Führer vorbei kommt, um es erwerbslosen Sozialschmarotzern und anderen Randgruppen mal so richtig zu zeigen. Das äußern sie jedoch meistens nur dann wenn sie angetrunken sind.
Stonehenge[QUOTE][i]Geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Man sollte sich also die Frage stellen, wodurch Arbeit entsteht, wenn man Arbeit reduzieren will.[/B][/QUOTE]
Der alberne Werner hatte einen guten Spruch: "Arbeit zieht Arbeit nach sich." Leute die viel arbeiten haben weniger Zeit sich um andere Lebensdinge zu kümmern, brauchen daher technische Hilfsmittel wie Autos und verstärkt Dienstleistungen wie Handwerk, Kinderbetreuung, Pflegedienste oder -heime, Gesundheits-/Rehamaßnahmen etc. Das alles zieht einen Haufen Arbeit (für Andere) nach sich und kann den durch Mehrarbeit erzielten Einkommensgewinn leicht wieder auffressen solang man nicht gerade für Stundenlöhne jenseits von Gut und Böse arbeitet. Deswegen vielleicht zuallererst überlegen, wieviel (Erwerbs-)Arbeit brauch ich als Mensch wirklich, das zweite Problem einen zumutbaren Arbeitsplatz mit reduzierter Arbeitszeit zu finden sollte man allerdings auch nicht unterschätzen. Zudem sind für Minimalisten einige Fallstricke eingebaut wie z.B. die 450-Euro-Grenze (früher 400 Euro), unterhalb derer man sich selbst zu horrenden Tarifen krankenversichern müßte.

[QUOTE][i]geschrieben von Odessa [/i]
[B] 3 Zimmer, stinknormale 88 qm, bisserl Loggia dabei - warm 1.600 Euro.[/B][/QUOTE]
Vermutlich alles auf Doppelverdienerhaushalte ausgelegt, als Alleinverdiener bleibt da nur in "mietärmere" Gegenden abzuwandern (auf die Gefahr hin, daß dann auch der Verdienst proportional abnimmt) oder sich mit WG-Zimmer bzw. 1-bis 2-Raumwohnung zu begnügen... Kinder in die Welt zu setzen würde ich mir in so einer Situation erst recht verkneifen, da können die Politiker jammern wie sie wollen.

[QUOTE][B]Da lob ich mir doch den ach so "pöhsen" Oberst Ghaddafi noch posthum - in seinem Land bekam jedes Brautpaar wenigstens ein Haus/eine Wohnung als Besitz, weil ein mietfreies Dach über dem Kopf schon mal die beste Basis ist für ein planbares und in Sachen "Nest" existenzgesichertes Familienleben.[/B][/QUOTE]
Mit gewisser Einbuße an persönlicher Freiheit vermutlich. So ähnlich wars nach meiner Erinnerung auch in der DDR (Mieten und Grundnahrungsmittel billigst, Ehekredit zinslos oder mit Mickrigstzinsen).

[QUOTE][i]Signatur von Ronin76 [/i]
[B]Arbeitsplätze sind für uns die schönsten Plätze in Deutschland (SPD) - Brüder, durch Sonne zur Arbeit (Die Grünen)
Sozial ist, was Arbeit schafft (Union) - Arbeit muss sich wieder lohnen (FDP)
Arbeit soll das Land regieren (PDS) - Arbeit macht frei (NSDAP)[/B][/QUOTE]
Die Seuche Arbeitsfetisch scheint über Partei- und sogar Systemgrenzen hinweg ausgeprägt zu sein (SED: [i]Mein Arbeitsplatz, mein Kampfplatz für den Frieden[/i] usw.) Nicht umsonst wurde der Teil der Marx'schen Schriften der sich mit Arbeits- und Warenfetisch beschäftigt damals nicht gerade an die große Glocke gehängt ;-)

Die Frage nur: Kennt jemand was Besseres, was auch funktioniert und nicht gleich von benachbarten militärisch hochgerüsteten "Arbeitsdiktaturen" geschluckt wird? Ansonsten bleibt für unwillige wohl doch nur der Weg des individuellen Rückzugs und teilweisen Ausklinkens aus der Leistungsgesellschaft...
Ronin76[QUOTE]
Die Frage nur: Kennt jemand was Besseres, was auch funktioniert und nicht gleich von benachbarten militärisch hochgerüsteten "Arbeitsdiktaturen" geschluckt wird? Ansonsten bleibt für unwillige wohl doch nur der Weg des individuellen Rückzugs und teilweisen Ausklinkens aus der Leistungsgesellschaft...
[/QUOTE]
Alternativen sind bekannt, es mangelt jedoch an Menschen mit Überzeugung und der Bereitschaft zur Veränderung. Die Gehirnwäsche der dominierenden Kapitalisten, daß Lohnarbeit und Abhängigkeit etwas Gutes und unbedingt Notwendiges sind, ist sehr tief verankert. Das fängt schon damit an daß Arbeit grundsätzlich mit Lohnarbeit gleichgesetzt wird, was jedoch falsch ist. Tatsächlich ist alles Arbeit, und Lohnarbeit nur der Aspekt der kapitalistischen Ausbeutung. Mal mehr, mal weniger.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Alternativen sind bekannt, es mangelt jedoch an Menschen mit Überzeugung und der Bereitschaft zur Veränderung. [/B][/QUOTE]
Ein Grund ist vermutlich, daß der Leidensdruck noch nicht groß genug ist. Das derzeit dominierende System wird wohl erst mit Wucht vor die Wand fahren (und leider viel Wertvolles mit in den Abgrund reißen), bevor eine kritische Masse aufweckt.

[QUOTE][B] Das fängt schon damit an daß Arbeit grundsätzlich mit Lohnarbeit gleichgesetzt wird, was jedoch falsch ist. [/B][/QUOTE]
Ein wichtiger Punkt den ich vergessen hatte, zu erwähnen. Eigenes Beispiel: In den letzten Jahren selten so gut gefühlt wie an Tagen mit freiwilligen Arbeitseinsätzen wie Heckenpflanzungen bei einem Biobauern. (Lohn: Gute Verpflegung + ggf. einige Naturalien, ganztags frische Luft und Natur, Zusammenkunft mit netten/interessanten Menschen und das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun)
WüstiLeute hier geht es um das Thema um welches ihr euch zuletzt bei
Bundestagswahl unterhalten habt.
;)




von Stonehenge :

[QUOTE]Der alberne Werner hatte einen guten Spruch: "Arbeit zieht Arbeit nach sich." Leute die viel arbeiten haben weniger Zeit sich um andere Lebensdinge zu kümmern, brauchen daher technische Hilfsmittel wie Autos und verstärkt Dienstleistungen wie Handwerk, Kinderbetreuung, Pflegedienste oder -heime, Gesundheits-/Rehamaßnahmen etc. Das alles zieht einen Haufen Arbeit (für Andere) nach sich und kann den durch Mehrarbeit erzielten Einkommensgewinn leicht wieder auffressen solang man nicht gerade für Stundenlöhne jenseits von Gut und Böse arbeitet. Deswegen vielleicht zuallererst überlegen, wieviel (Erwerbs-)Arbeit brauch ich als Mensch wirklich, das zweite Problem einen zumutbaren Arbeitsplatz mit reduzierter Arbeitszeit zu finden sollte man allerdings auch nicht unterschätzen. Zudem sind für Minimalisten einige Fallstricke eingebaut wie z.B. die 450-Euro-Grenze (früher 400 Euro), unterhalb derer man sich selbst zu horrenden Tarifen krankenversichern müßte.[/QUOTE]

Also ich wäre für Arbeitszeitverkürzung. Was auch die Linke einführen will.
Wüsti[QUOTE]Manchmal wurden sogar gezielt Falschinformationen weitergegeben um Konkurrenten zu schaden, so dass diese z.B. bei Vorgesetzten inkompetenter erscheinen als sie sind.

Kampfsau[/QUOTE]


Da stand noch etwas mehr , doch ich mag gerade nicht soviel kopieren.
Ich danke für den Einblick in die Arbeitswelt die du so kennen gelernt hast Kampfsau.
Aber auch die Einblicke von Odessa und Daniel, die ich so sonst nicht bekommen würde.(In solche Branchen).
Ist interessant. Hört sich nach Leistungsgesellschaft an.
Dabei dachte ich immer, je besser der Abschluß (Berufsabschluß) um so mehr hat
man dann seine Ruhe danach.
Je höher qualifiziert um so mehr hat man seine Ruhe , meinte ich.
WüstiGerade gelesen, hatte davon schon bei der Wahlkampfrede von Gregor Gysi gehört und fand es eine gute Sache, Doch bin nun sehr enttäuscht, sich für 35 statt für durchschnittlich 40 stunden auszusprechen finde ich sind nur Peanuts.:(
angesichts der Leute die sich wirklich kaputt schuften müssen in Fabriken und anderen körperlich sehr belastenden Stellen.
Bin also sehr enttäuscht, aber der Grundgedanke so auch mehr neue Arbeitsstellen zu schaffen ist ja nicht so verkehrt.
Und es wäre immerhin ein Anfang.
Auch wenn ich der Meinung bin , daß die Industrinationen sowieso viel zu viel produzieren, aber das ist wieder ein anderes Thema.
Habe dazu einen richtig interessanten Bericht zu in der GEO neulich gelesen, doch bin nun zu müde daß zu erklären.



[URL=http://www.linksfraktion.de/themen/arbeitszeitverkuerzung/]Die Partei , die Linke zu Arbeitszeitverkürzung[/URL] :(
Fuck up Evil@Wüsti
Ich habe Die Linke auch für eine ernstzunehmende Partei gehalten, aber wie sie die vielen, wirklich guten Forderungen finanzieren will bleibt mir schleierhaft.

Und wenn sich in ihren Reihen noch mehr von solchen Subjekten wie Shredder sammelt, ist die Partei eh verloren.

Naja, abwarten und hoffen, dass mal eine linke Kraft auftaucht, die mehr zu bieten hat.


:rolleyes:
Alterkelte@Shredder

deine Leidenschaft in Ehren,aber Besessenheit tut selten gut.

Kannst du dir eigentlich vorstellen, dass der Siegeszug des Sozialismus nicht deswegen
vorangeht, weil er in seiner realen Ausprägung einfach als unattraktiv erwiesen ist?
Und Idealismus in Ehren, aber so funktioniert der Mensch nicht, wie du glaubst.
Ronin76[QUOTE]Naja, abwarten und hoffen, dass mal eine linke Kraft auftaucht, die mehr zu bieten hat.[/QUOTE]
Aufgrund dieser fatalen Einstellung, nämlich der konditionierten Hilflosigkeit und Obrigkeitshörigkeit, wirst du nie das bekommen was du willst.
[color=orange][SIZE=5][b]DU[/b][/SIZE][/color] mußt diese Kraft selbst sein, und nicht auf einen Heilsbringer hoffen !

Und es gibt noch genügend andere, linke Parteien, neben der Partei Die Linke, nur wird dir keine Partei der Welt helfen können. Aus der Partei Die Linke wird niemals eine echte Opposition hervorgehen können, und diese Partei ist viel weniger links und mehr rechts als viele glauben wollen. Dazu gibt es zwei interessante Artikel:

[url]http://www.wsws.org/de/articles/2013/11/30/link-n30.html[/url]
[url]http://www.wsws.org/de/articles/2013/11/16/part-n16.html[/url]

(Trotzkistisches Online-Magazin des Internationalen Komitee der Vierten Internationale)

[QUOTE]Beide Fraktionen der Linkspartei vertreten Spielarten rechter, bürgerlicher Politik. Um ihre Interessen zu verteidigen, müssen Arbeiter diese Partei zurückweisen und sich sowohl gegen die Europäische Union als auch gegen den wachsenden Nationalismus wenden, den die EU hervorbringt.[/QUOTE]

Opposition ist nur außerparlamentarisch möglich ! Ich halte die Partei Die Linke als ein weiteres Instrument der New World Order, um wahre Opposition zu verhindern. Wer die EU befürwortet, befürwortet auch die NWO.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Aufgrund dieser fatalen Einstellung, nämlich der konditionierten Hilflosigkeit und Obrigkeitshörigkeit, wirst du nie das bekommen was du willst.
... [/B][/QUOTE]

Aber ich habe doch schon das was ich will, ich bin doch zufrieden mit dem was ich habe.
Ich spreche auch keinem Arbeitslosen sein Arbeitslosengeld ab, ich fühle mich nur etwas ausgenutzt, wenn ich für Leute, die eigentlich selbst für ihren Unterhalt sorgen könnten, mitarbeiten muss und damit meine ich jetzt nicht die Bosse, die gaaaanz oben sitze, ja ich weiss, dass ich auch für die mitarbeite.
:rolleyes:
Und jetzt wird die "Null-Bock-auf-Arbeit - Fraktion" wieder sagen, Dich zwingt ja keiner zu arbeiten, aber auf meine Frage wie CII es sich hier vorstellt, wenn wirklich ALLE seinem Beispiel folgen würden, hatte er ja auch keine Antwort, ausser das es ohne die bösen Industrien ja auch weniger Umweltschäden geben würde und das ja schonmal positiv wäre.... :q

Und es zeugt auch nicht von guter Erziehung jeden mit einer anderen Einstellung zur Arbeit gleich als Dumm-Michel zu betiteln oder gar wie Shredder mit indirekten Nazi-Vergleichen zu kommen.

Aber gut wir schreiben hier im Kaiser, wo der Ton auch mal heftiger ausfallen kann.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]

Ich spreche auch keinem Arbeitslosen sein Arbeitslosengeld ab, ich fühle mich nur etwas ausgenutzt, wenn ich für Leute, die eigentlich selbst für ihren Unterhalt sorgen könnten, mitarbeiten muss und damit meine ich jetzt nicht die Bosse, die gaaaanz oben sitze, ja ich weiss, dass ich auch für die mitarbeite.
[/QUOTE]

Zumal das eine mit dem anderen ja auch nichts zu tun hat. Warum sollten wir uns von "unten" ausbeuten lassen, nur weil das auch von "oben" geschieht?
WaldemarWeil du es verdient hast... von allen am Meisten.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Weil du es verdient hast... von allen am Meisten. [/B][/QUOTE]

Naja wenigstens bist Du ehrlich und nicht so scheinheilig wie die anderen,
Deine stinkfaule Einstellung macht das aber auch nicht besser.
:(
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]...
Und es gibt noch genügend andere, linke Parteien, neben der Partei Die Linke, nur wird dir keine Partei der Welt helfen können. Aus der Partei Die Linke wird niemals eine echte Opposition hervorgehen können,.... [/B][/QUOTE]

Welche grosse linke Partei gibt es denn, die ich auf dem Wahlzettel übersehen habe ??? :confused:

aber selbst wenn, Du hast meinen Verdacht ja nur bestätigt, dass alle Parteien demselben Ziel folgen und der Rest Augenwischerei ist... auf den aber ein paar ( Shredder ) noch reinfallen.
:D :eek: :D
Ronin76[QUOTE]Ich spreche auch keinem Arbeitslosen sein Arbeitslosengeld ab, ich fühle mich nur etwas ausgenutzt, wenn ich für Leute, die eigentlich selbst für ihren Unterhalt sorgen könnten, mitarbeiten muss und damit meine ich jetzt nicht die Bosse, die gaaaanz oben sitze, ja ich weiss, dass ich auch für die mitarbeite.[/QUOTE]
Diese Schlußfolgerung, daß du für Erwerbslose mitarbeitest und sie somit finanzierst, ist nicht richtig. Du zahlst Arbeitslosensteuer (Versicherung) an den Staat, und nicht an Erwerbslose. Prinzipiell könnte diese Steuer einen ganz anderen Namen haben, da sie nicht zweckgebunden und unkontrollierbar ist. Die BRD hatte sich schon immer querbeet aus allen Steuertöpfen bedient, so zB auch aus der Rentenkasse. Die Steuer Arbeitslosenversicherung dient einmal dazu die Beschäftigten zu täuschen und zu beruhigen, daß sie im Fall von Erwerbslosigkeit versorgt sein würden, aber wie alle Zwangssteuern vor Allem dazu, die Bevölkerung zu schröpfen und durch die Abhängigkeit von Geld und Sachleistungen kontollieren (steuern) zu können. Es ist aber auch bekannt, daß diese Versorgung bei ALG I + II wegen den Sanktionen keineswegs garantiert und gewährleistet ist. Du als angeblich lohn/-gehaltsabhängige Beschäftigte arbeitest also in erster Linie für Kapitalisten (als Unternehmerin wärst du das selbst), den Staat, und erst danach für dich selbst, jedoch nicht für Erwerbslose.

Was ich aufzeigen möchte ist, daß es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Arbeitslosenversicherung und der Ausschüttung von Arbeitslosengeld gibt. Durch die Entfremdung und Unkontrollierbarkeit der Steuern und Transfergeldleistungen durch die Beschäftigten und Erwerbslosen, hat das Eine nichts mit dem Anderen zu tun. Staatliche bzw kapitalistische Propaganda behauptet allerdings das Gegenteil, nämlich daß die Arbeitslosenversicherung direkt für die Erwerbslosen verwendet wird, um damit durch den Faktor Neid Beschäftigte gegen Unbeschäftigte aufzuhetzen. Das altbekannte Prinzip von Teile und Herrsche. Menschen sind da sehr berechenbar und einfach zu kontrollieren.

Deine Behauptung, daß Erwerbslose eigentlich selbst für ihren Unterhalt, also für ihre Existenz, sorgen könnten ist nur teilweise richtig. Erstens gibt es strukturell zu wenig Arbeitsplätze, bzw zu viele Menschen pro Arbeitsplätze, was ohne die Existenzbindung an Arbeitsplätze gar kein Problem wäre, daher ja zB die Forderung nach einem BGE. Laut der offiziellen Zahl des Bundesamt für Statistik (Destatis) kommen auf jede offene Arbeitsstelle gerundet 6 Erwerbslose. Anhand den verdeckten Erwerbslosen, welche statistisch nicht als Erwerbslose erfasst werden, wird inoffiziell von 7-8 Erwerbslosen pro offene Stelle ausgegangen.

Und dann gibt es sehr viele Erwerbslose, die ihre Existenz aus gesundheitlichen Gründen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr durch Erwerbsarbeit sichern können, denen jedoch Sozialhilfe verweigert wird, weil es zB keine aussagekräftigen, ärztlichen Befunde gibt. Davon sind insbesondere erwerbslose Menschen betroffen, welche an Symptomen leiden, welche sich durch die diagnostische Labor- und Gerätemedizin nicht nachweisen lassen: Chronische Schmerzen sowie andere Nervenleiden, psychosomatische Symptome, psychische Symptome, chronische Erschöpfung, etc. Erwerbslose leiden aufgrund der Stigmatisierung in der Bevölkerung und der Repressionen durch Arbeitsagenturen und Jobcenter besonders häufig unter psychischen und psychosomatischen Symptomen. Ich schreibe bewußt von Symptomen und nicht von Krankheiten, da Menschen mit Symptomen nicht krank sein müssen, sondern zB ihr Umfeld krank (pervertiert) sein kann.

Erwerbslose (und Beschäftigte !) können aber meistens gar nicht selbständig für ihre Existenz sorgen, weil der Staat ihnen diese Möglichkeit grundlegend verweigert bzw unmöglich macht. Jemand der selbständig und damit unahängig ist, lässt sich eben nicht kontrollieren und benutzen. Gesetze und Zwangssteuern sind Feinde jeder Selbständigkeit/Autonomie. Selbständigkeit ist ja nicht wie sehr häufig irrtümlich angenommen, das Vermögen sich durch erwerbsabhängige und existenzielle Arbeit, an der sich Kapitalisten bereichern, selbst am Leben halten zu können, sondern Autonomie. Erwerbslose und Beschäftigte können erst dann selbständig für ihren Unterhalt sorgen, wenn sie die Krankheit Staat beseitigt und überwunden haben.


[QUOTE]Zumal das eine mit dem anderen ja auch nichts zu tun hat. Warum sollten wir uns von "unten" ausbeuten lassen, nur weil das auch von "oben" geschieht?[/QUOTE]
Im hierarchischen Machtsystem der BRD gibt es keine Ausbeutung von unten, zudem ist deine Aussage im Prinzip ein Oxymoron (ja da ist es wieder), oder hast du schon mal nen Obdachlosen mit eigener Villa und eigenem Rolls Royce gesehen, der in Saus und Braus lebt ?


[QUOTE]Wer nicht in der Lage ist zu differenzieren, hat schon verloren.

Es gibt unbestritten die Union des Kapitals - aber es kann auch eine Union der Menschen geben. Und eine solche wäre der erste Schritt zur Dezentralisierung der Macht, der Überwindung von Nation und Grenzen.[/QUOTE]
Die EU ist ein Konstrukt der Neuen Weltordnung. Aus vielen kleinen Nationalstaaten wird ein größerer Superstaat gebastelt, während die einzelnen Individuen der Bevölkerung immer mehr in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, und Macht noch mehr zentralisiert wird. Die EU ist definitiv keine Union der Menschen.


[QUOTE]Welche grosse linke Partei gibt es denn, die ich auf dem Wahlzettel übersehen habe ???[/QUOTE]
Es war nicht von einer großen, linken Partei die Rede. Linke Parteien waren je nach Bundesland die PSG, MLPD, DKP, und die "Bergpartei, die ÜberPartei". Und dann gab es noch nicht eindeutig linke Parteien wie Die Partei, Partei der Nichtwähler, und die Nein!-Idee. Die großen Parteien waren übrigens auch mal so klein...


[QUOTE]
aber selbst wenn, Du hast meinen Verdacht ja nur bestätigt, dass alle Parteien demselben Ziel folgen und der Rest Augenwischerei ist... auf den aber ein paar ( Shredder ) noch reinfallen.
[/QUOTE]
In diesem Punkt bin ich mit Shredder nicht einig. Dem großen Ziel (EU -> NWO) würde ich allerdings nur die großen, im Bundestag vertretenen Parteien einschließlich der Linkspartei zurechnen. Das bezieht sich allerdings nicht auf alle einzelnen Mitglieder, da auch dort die Meisten das nicht raffen, weil sie nicht zum eingeweihten Fürungsstab gehören, sondern auf die Agenden dieser Parteien. Bei der EU sind sich ja trotz angeblicher Differenzen (Schauspielerei) all diese Parteien einig.
Waldemar[QUOTE]Dem großen Ziel (EU -> NWO) würde ich allerdings nur die großen, im Bundestag vertretenen Parteien einschließlich der Linkspartei zurechnen.[/QUOTE]

Ja, das kappiert die Linkspartei leider nicht, dass der Euro und die EU Wegbereiter war, der als größter Raubzug in der Geschichte verzeichnet werden sollte.

Die sogenannte "Schuldenkrise" oder Finanzkrise mit immer größerem Euro Rettungsschirm, versklavt die zahlenden Völker Europas und zwingt die Südländer (PIIGS) zu unerfüllbaren Sparmaßnahmen. Die Sparpakete würgen in diesen Ländern komplett die Wirtschaft ab.
Der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM ist der Höhepunkt der geplanten Finanzmafia...
Ronin76[QUOTE]Eine solche EU läge eben gerade nicht im Interesse einer NWO.[/QUOTE]
Doch, da sich auch so eine Weltregierung installieren lässt. Die EU ist dazu nur die Vorstufe. Vielleicht dauert es dann nur ein paar Jahre länger.

Sowohl Nationalstaaten als auch Superstaaten wie die EU bedeuten (Fremd-)Herrschaft, was ich als Anarchist ablehne. Egal in welcher Form die organisiert sind. Besonders linke Gruppierungen wie die Partei Die Linke werden instrumentalisiert, um die NWO zuerst in Form einer EU umzusetzen. Dazu werden die tollsten Illusionen von einer friedlichen Welt verbreitet, was jedoch aufgrund der asymetrischen Machtverhältnisse strukturell überhaupt nicht möglich ist ! Aufgrund dieser Asymetrie welche durch die starken, autoritären Hierarchien entsteht, wird es auch weiterhin starke Konflikte bis hin zu Kriegen geben. Aber es gibt Hoffnung denn sowohl das Römische Imperium, Hitlers Arierreich, als auch Stalin´s Sowjetunion sind gescheitert. Von daher ist es reaktionär für die EU zu sein, und nicht wenn man dagegen ist. Schon mit Hitler wurde versucht einen europäischen Superstaat zu etablieren, und nun gibt es mit der EU einen neuen Versuch mit neuer Strategie. Bekanntlich wurden die Bevölkerungen der Nationalstaaten sowohl bei der Haltung zur EU als auch beim Euro diktatorisch übergangen, oder es wurde so lange abgestimmt bis das Abstimmungsergebnis gepasst hatte, nachdem vorab massiv Propaganda pro EU und Euro betrieben worden war. Bekanntlich wurde Hitler von den teilweise gleichen Konzernen finanziert, welche heute die NWO unterstützen.

Weshalb Superstaaten und Weltregierungen noch gefährlicher und tödlicher als Nationalstaaten sind ist, daß dort Macht noch mehr zentralisiert ist, und die Bevölkerung noch weniger Einfluß hat und Widerstand leisten kann. ZB weil durch die überlegene Logistik und Technik der Herrschenden, Truppen zur Widerstandsbekämpfung viel mobiler eingesetzt werden können. Um dies zu üben werden schon seit einigen Jahre deutsche Polizisten und Soldaten im Ausland eingesetzt, während auch ausländische Polizisten (zB Britische) in der BRD eingesetzt werden. Innerhalb Nationalstaaten werden Polizisten aus allen Ecken des Staates herangekarrt um Widerstände niederzuschlagen. Ein weiterer Grund zum Vorteil der Herrschenden ist, daß sich diese Menschen grundsätzlich völlig fremd sind, und die Hemmschwellen zur Gewaltanwendung daher auch viel niedriger sind. Dies wurde zB beim Schwarzen Freitag in Stuttgart vor 3 Jahren erfolgreich praktiziert wo junge Knüppelbullen aus Bayern und Ostdeutschland, sowie noch anderen Regionen gegen Stuttgarter und andere Einheimische eingesetzt wurden. Ein Stuttgarter Polizist hätte wahrscheinlich nicht so extrem gegen die "eigene" Bevölkerung gehandelt. Und jetzt stell dir mal vor, wie es gewesen wäre wenn stattdessen US-amerikanische oder arabische (Qatar, VAE) Polizisten (alles totalitäre Diktaturen und bekannt für extreme Gewaltanwendung) eingesetzt worden wären.. dann hätte es nämlich mit großer Sicherheit mehrere Tote und nicht nur Schwerverletzte gegeben. Die Demonstranten waren übrigens völlig friedlich und bestanden auch aus vielen Schülern und alten Menschen, was der Polizei bekannt war. Angebliche Kastanienwürfe wie sie von der Polizei behauptet wurden, konnten nicht nachgewiesen werden.

[url]http://www.freitag.de/autoren/mcmac/stuttgart-30-09.2010[/url]

Mir sind selbst Nationalstaaten noch zu große Machtstrukturen, daher befürworte ich regionale und noch kleinere autonome Selbstverwaltungsgebiete, welche sich selbst versorgen und verwalten können. Je kleiner eine Einheit ist, desto besser kann sie ihre Befürfnisse erkennen und befriedigen. Mir ist eine Bewegung in Richtung Individualismus weitaus lieber als die von dir gewünschte Bewegung Richtung globaler Kollektivismus. Im globalen Kollektiv, welches eine Extremform des kollektiven Nationalismus sein kann, spielt das Individuum keine Rolle, und wird deshalb massiv unterdrückt werden. Sowohl im Dritten Reich als auch in der Sowjetunion und bei Mao´s Langem Marsch war dies für Individuen, also auch die Gesamtbevölkerung, katastrophal. Bei den alten Römern war dies sicherlich ähnlich.

Meine Grundfrage an dich lautet: Ist Die Linke hierarchisch oder anarchistisch organisiert und eingestellt ? Die Antwort lautet: hierarchisch.

Ist sie autoritär (Grundlage einer Diktatur) oder antiautoritär eingestellt und organisiert ? Die Antwort lautet: autoritär

Gregor Gysi ist nämlich ein autoritärer Diktator innerhalb seiner Partei, ganz so wie es eben bei Kommunisten Tradition ist. Dazu sage ich mal ganz deutlich NEIN !
Changeling IINaja, "klassenlos und herrschaftsfrei" sind ja nichts anderes als Synonyme für Anarchismus...demnach besteht im Prinzip schon Einigkeit darüber, was wir wollen, wie das Endziel aussehen soll -doch Differenzen in Bezug auf den bestmöglichen Weg, dies zu erreichen...einerseits bin ich ebenso kein Freund totalitärer oder gar globaler Superstaaten, man sieht ja am Beispiel des neoliberalen Folter- und Faschistenstaates USA sehr deutlich, wohin das führt: die USA kontrolliert ja u.a. auch die EU, die EU -in ihrer bestehenden Form - ist damit eine reine Lakaienorganisation Zions und seiner NWO-Schergen...eine Weiterentwicklung dieser Idee wäre dann eine Welt, wie wir sie bei Orwell vorfinden, eine Welt, die unter zwei bis drei Superstaaten aufgeteilt ist, die ihre Bevölkerungen totalitär unterjocht und versklavt haben...oder wie z.B. bei J. Samjatin, "Wir" von einem allmächtigen "einzigen Staat" kontrolliert wird...

...andererseits ist es vermutlich nicht möglich, dieses weltumspannende, übermächtige Herrschaftssystem allein in kleinen, autonomen Gruppen zu besiegen -es bedarf also einer Synthese aus beiden Wegen: Der Parlamentarismus ist dabei jedoch grundsätzlich abzulehnen, da er einzig und allein repressives und faschistisches Herrschaftsinstrument des Monopolkapitals ist - und als solches grundsätzlich antilibertär, also autoritär -eingestellt ist...Parteien, auch solche, die -noch - nicht der neoliberalen Einheitspartei Deutschlands = CDU/CSU, FDP, SPD/Grüne - angehören, können im günstigsten Fall ein paar Körner Sand in das System streuen - mehr aber auch nicht - weitaus wahrscheinlicher ist, dass sie irgendwann selber vom System integriert und gleichgeschaltet werden, alsdass eine -oder wenn überhaupt mehrere - linke Parteien das System von innen heraus destabilisieren und umkrempeln: der "Marsch durch die Institutionen" war von jeher Illusion und ein Marsch, der direkt nach Zion führt - das beste Beispiel hierfür, das die jüngere Geschichte der BRD hierzu liefert, sind wohl die Grünen, die in ihrer Frühzeit, als sie erstmals auftraten schon die Idee hatten, den BRD-Parlamentarismus mit ausserparlamentarischem Widerstand zu kombinieren um ihn so zu überwinden - das Vorhaben scheiterte jedoch kläglich, und wir wissen, was daraus wurde: Die Grünen wurden zu der schmierigsten und verkommensten neoliberalen Fußvolk-Partei im ganzen BRD-Zirkus, zu Bütteln und aktiven Mit-Verschwörern bei der Installation und Durchsetzung des faschistischen Hartz-IV Programms: "die Grünen" - eine neoliberale und neofaschistische Heloten- und Büttelpartei der herrschenden NWO -und dasselbe Schicksal droht den wenigen noch verbliebenen linken Parteien, die noch im Rennen sind -besser wäre es vor diesem Hintergrund von daher vermutlich, sich ganz auf außerparlamentarische Aktivitäten zu verlegen, wie es beispielsweise die FAU tut - der ich zwar -noch -nicht angehöre, die aber den vielversprechenderen Ansatz einer anti-autoritären, basisdemokratischen Umgestaltung der Gesellschaft verfolgt...

...
Waldemar[QUOTE]Und wir sagen dazu klipp und klar JA! Denn am Ende stehen weder "Anarchismus", "Kommunismus", "Sozialismus", noch andere "-ismen"...sondern die klassenlose und herrschaftsfreie Gesellschaft![/QUOTE]

Glaubst du Dein Gesülze tatsächlich selber?... Naja... Kommunisten (zu denen ich dich mal zähle) und alle ismen waren schon immer realitäts- und weltfremd.
Waldemar[QUOTE]Dann werde halt glücklich in deinem einzig wahren real existierenden Kapitalismus und geh (an)schaffen..![/QUOTE]

Standard Plattitüde? Ich gehe nicht arbeiten und das ist gut so..
Fuck up Evil:D :D :D :D :D :D :D :D :D
Waldemar[QUOTE]Schlimmste könnte Dir nämlich erst noch bevorstehen![/QUOTE]

Weiteres Gelaber von Dir? :)
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]...sondern die klassenlose und herrschaftsfreie Gesellschaft!
... [/B][/QUOTE]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Naja, "klassenlos und herrschaftsfrei" sind ja nichts anderes als Synonyme für Anarchismus...demnach besteht im Prinzip schon Einigkeit darüber, was wir wollen, wie das Endziel aussehen soll
... [/B][/QUOTE]

Das "Endziel" :eek: :D :D
werdet ihr sicher beide nicht mehr erleben...
sich über den Weg dorthin zu streiten ist also völlig überflüssig.
Es amüsiert aber jene, die nicht an eure Verschwörungstheorien glauben, also immer weiter so.
Immer dem Feind entgegen. Alle zusammen, denn nur gemeinsam seid ihr stark.


:D :D :D
Kampfsau[QUOTE]Das "Endziel"[/QUOTE]

Die Nuss wird gerommelt bis zum Endsieb xD
WüstiKampfsau, was ist das denn für ein Spruch ?Ist mir wohl zu hoch.

[QUOTE]und dasselbe Schicksal droht den wenigen noch verbliebenen linken Parteien, die noch im Rennen sind -besser wäre es vor diesem Hintergrund von daher vermutlich, sich ganz auf außerparlamentarische Aktivitäten zu verlegen, wie es beispielsweise die FAU tut - der ich zwar -noch -nicht angehöre, die aber den vielversprechenderen Ansatz einer anti-autoritären, basisdemokratischen Umgestaltung der Gesellschaft verfolgt...[/QUOTE]

Hmmm Changeling, habe sogar mal auf die Seite geklickt von FAU.
Müßte aber erst eine PDF aufmachen , um die Ziele zu verstehen. Muß mal morgen meinen Liebsten fragen.( Dafür bin ich noch zu blöd:o ).
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Hat Dir die Pharma-Industrie etwas in dein Wasser gemischt?...soll ja im Michel-Land, wo man aus Scheiße Gold macht, gelegentlich vorkommen.... [/B][/QUOTE]

Du bist schon so von Deiner Sekte ... bzw. Partei beeeinflusst, dass Du eh keine weitere Meinung mehr zulässt, nicht mal mehr die Meinung von anderen Hartzern, die Dir doch eigentlich ALLE Recht geben müssten.
:rolleyes:

Daher jucken mich Deine Provokationen und Beleidigungen nicht, Du bist halt völlig verblendet von einer Ideologie, die fern ab der Realität ist.

völlig indoktriniert halt, Du tust mir sogar ein wenig leid.
:rolleyes:
Kampfsau[QUOTE]Kampfsau, was ist das denn für ein Spruch ?Ist mir wohl zu hoch.[/QUOTE]

[url]http://www.youtube.com/watch?v=wGPGSyCreJA[/url]

Ab 1:15
Waldemar[QUOTE]völlig indoktriniert halt, Du tust mir sogar ein wenig leid.[/QUOTE]

Obwohl ich nicht mit der Meinung von Shredder konform gehe, sind sie mir seine Meinungen immer noch lieber, als jene, wie Du sie teilst.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Hat Dir die Pharma-Industrie etwas in dein Wasser gemischt?...soll ja im Michel-Land, wo man aus Scheiße Gold macht, gelegentlich vorkommen.... [/B][/QUOTE]

Aha, schon wieder eine VT. Jetzt werden nicht nur Linkspartei-Abgeordnete psychiatrisiert um sie aus dem Weg zu schaffen - jetzt schüttet die Pharma-Industrie auch Chemikalien in unser Trinkwasser, die uns "vermicheln" sollen.

Lass mich raten: anstatt Leitungswasser zu trinken sollen wir nun alle ein Mineralwasser kaufen, das nicht mit Michel-Chemie durchsetzt wurde:


[B]San Pellegrino! Das sozialistische Sprudelwasser mit dem Roten Stern![/B]



[IMG]http://www.getraenkeservice-muenchen.com/shop/catalog/images/2579-Sanpellegrino-16x0,75l.jpg[/IMG]
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Das "Endziel" :eek: :D :D
werdet ihr sicher beide nicht mehr erleben...
sich über den Weg dorthin zu streiten ist also völlig überflüssig.
Es amüsiert aber jene, die nicht an eure Verschwörungstheorien glauben, also immer weiter so.
Immer dem Feind entgegen. Alle zusammen, denn nur gemeinsam seid ihr stark.


:D :D :D [/B][/QUOTE]

...und als durch und durch systemabhängiges, "Ja und Amen" blökendes Bunzel-Schaf bist du schwächer als wir alle zusammen...für Dich ist sowieso alles überflüssig - und am allermeisten du selbst -denn irgendwann brauchen sie dich nicht mehr -du bist schon längst tot -und hast sogar deinen eigenen geistigen Tod verpennt -meinen Glückwunsch, du bist der perfekte Systembunzel, wie diese Sklavengesellschaft ihn braucht -und noch etwas, so sehr du deine (mit-)Verantwortung für den Zustand dieser Welt auch leugnest: du bist schuldig - schuldig für den Tod zahlloser Menschen auf der ganzen Welt, wie z.B. den Flüchtlingen im Mittelmeer, die u.a. aufgrund der Drei-Affen-Mentalität von Leuten wie Dir -abegesoffen sind, weil sie im VerwertungSSieb des Systems als "Bodensatz" (O-Ton Springer-weisskraut) hängengeblieben sind - und Ja Kampfsau, du bist ebenso gemeint, falls du nicht nur ein weiterer Fakenick vom Weihnachsmann bist!!!aber dU darfst gern deinen Schlaf der (selbst-)Gerechten weiterschlafen, du bist derart armselig und mickrig, dass man sich noch nicht mal ernsthaft über dich aufregen kann, allenfalls kann man sich über dich und deine bodenlose Naivität krumm- und totlachen, mit Sicherheit tun das deine Sklavenhalter längst...aber vielleicht gibt es irgenwann noch das böse Erwachen für Realitätsleugner wie dich...und dann möchte ich nicht in deiner Haut stecken -ehrlich nicht...

...man kann eigentlich gar nicht glauben, dass es Menschen wie dich überhaupt gibt, es ist eigentlich gar nicht möglich, dass ein solches Ausmass an Ignoranz -oder Gehirnwäsche - bei ein-und derselben Person vorhanden ist - eigentlich kann das nur Parodie sein, und vielleicht ziehst du hier auch einfach nur eine große Show ab, und das ist alles nur ein Fake, was du hier schreibst....

...
weisskreutzAch herrje, was für ein knuffiger Rundumschlag... :D

Grundaussage:

"Wer nicht meiner Meinung ist, ist a) ein Nichts, b) an allem Schuld und c) wird noch sehen was er davon hat!"

Ich denke mal, wenn CII endlich in seiner 4-qm-Box™ sitzt kann man ihn dabei filmen, wie er wütend gegen den Flatscreen trommelt und die Welt verflucht, während er am Nährmassenschlauch nuckelt...
KampfsauEr ist halt krank, die Tatsache dass er beleidigend und provokativ auftritt. ändert nichts daran.
WaldemarEs fragt sich wer hier wirklich krank ist.. Kampfsau. Die Tatsache, dass Du andere abwertest und Dich dabei in ein besseres Licht rücken möchtest. Oder einfach schlicht zu naiv und dumm bist, das perfide System zu verstehen? Die radikalere Rhetorik ist genau die Antwort auf diese Gesellschaft in der nur Gier, Geiz, Egoismus und Verantwortungslosigkeit - "Spalte und herrsche" als Tugenden gelten... und die fertig sind, mit den herrschenden Eliten in Politik und Wirtschaft.
Fuck up Evil@Changeling II
Ich bin nicht schuldig am Tod von ertrunkenen Flüchtlingen etc.
Du hast so einen Schwachsinn ja schon einmal angedeutet . . .
Ich bin höchstens dafür mitverantwortlich, dass Leute wie Du hier überhaupt mitschreiben dürfen und können, aber danach werde ich ja nicht gefragt, wie es vielleicht in der Schweiz mal üblich wäre.
Nein mir wird es einfach vom Gehalt abgezogen, aber das kapierst Du ja auch nicht, da Du weder den Sinn einer Solidar-Gemeinschaft verstehst, nocht was ich denn mit Gehalt überhaupt meine.
:rolleyes:
Ach es ist aber auch schwer mit Dir.
Und natürlich gibt es Leute über mir, ich bin ja nicht selbsständig, aber wenn Du die schon Sklavenhalter nennst, wie nennst Du denn Deine Jobcenter-Angestellten ?!?!?
Sind das Deine Aufpasser, oder was ?!
Du sitzt 24 h in einem Glashaus und hörst einfach nicht auf mit Steinen um Dich zu schmeissen.
Du bist hier so ziemlich das kleinste Licht und merkst es noch nicht einmal.

Übernimm doch mal Verantwortung für Dein Leben und belaste nicht Deine Mitmenschen !
Kampfsau[QUOTE]Es fragt sich wer hier wirklich krank ist.. Kampfsau. Die Tatsache, dass Du andere abwertest und Dich dabei in ein besseres Licht rücken möchtest.[/QUOTE]

Die Frage stellt sich nicht, da die Antwort ziemlich eindeutig ausfällt. Es mag ja sein, dass der Herr mit dir in gewissen Punkten Ansichten mit dir teilt.

Das ändert aber nichts daran, dass man Changeling nicht für voll nehmen kann. Mit dem will ich nicht auf einer einsamen Insel stranden und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch du es nicht lange mit ihm aushalten könntest.


[QUOTE]Oder einfach schlicht zu naiv und dumm bist, das perfide System zu verstehen? [/QUOTE]

Ich bin immer offen für berechtigte Systemkritik. Natürlich werden Arbeitnehmer oft ausgenutzt, natürlich entfallen aufgrund der Tatsache der Produktivitätsteigerung Arbeitsplätze. Natürlich sind Arbeitsbedingungen oft schlecht und ungerecht. Das sind alles Dinge über die man diskutieren kann und die man auch verändern kann.

Arbeit AN SICH wird aber auch in 30 Jahren noch gemacht werden MÜSSEN. Darunter auch lästige und anstrengende Arbeit. Wird diese Arbeit nicht erledigt, ist die Gesellschaft einfach nicht überlebensfähig . Darüber kann man nicht diskutieren. Darum ist der Threadtitel an sich doch bereits absurd.

Es ist nunmal FAKT, dass Menschen die nicht arbeiten durch Menschen versorgt werden, die Arbeit verrichten. Da kann man sich querstellen wie man will, es ist nunmal so. In 20 Jahren sind es vielleicht ein paar weniger aber vermutlich immer noch zig Millionen auf die man nicht verzichten kann.

Das ist in Zeiten der Vollautomatisierung wie bei Star Trek anders aber wir sind lange nicht so weit. Bis dahin bedarf es noch einer Menge ARBEIT.

Ob einen jetzt die Arbeitgeber mehr ausnehmen als die Arbeitsverweigerer die sich eigentlich selbst versorgen könnten, ist doch keine sinnvolle Frage.

Eine Relativierung rechtfertigt noch lange keine Tat. Sozialleistungen auszunutzen wird niemals als Heldentat angesehen, nur weil irgendwelche Großunternehmen Milliarden hinterziehen.

[QUOTE]Die radikalere Rhetorik ist genau die Antwort auf diese Gesellschaft[/QUOTE]

Meine Rhetorik ist keine Antwort auf diese Gesellschaft. Mein Beitrag war einfach nur ein Ausdruck dafür. warum ich es für sinnlos erachte, Changeling noch großartig Aufmerksamkeit zu schenken. Und deswegen gehe ich auf deinen Beitrag auch viel ausführlicher auf Sachebene ein, weil ich bei dir die Hoffnung habe, dass du noch diskussionsfähig bist.

[QUOTE]auf diese Gesellschaft in der nur Gier, Geiz, Egoismus und Verantwortungslosigkeit - "Spalte und herrsche" als Tugenden gelten...[/QUOTE]

Das ist doch genau euer Problem. Natürlich gibt es NUR noch negative Werte die in dieser Gesellschaft gelebt werden. . .

Wenn ich sage wie es ist, nämlich dass man mit einer Person die so menschenverachtende und weltfremde Ansichten wie Changeling vertritt, nicht vernünftig diskutieren kann, dann steht meine Aussage in diesem abgelegenen Gothicforum natürlich repräsentativ für die kranke Gesellschaft.



[QUOTE]... und die fertig sind, mit den herrschenden Eliten in Politik und Wirtschaft.[/QUOTE]

Du verwechselt da was. Nur weil die Menschen von Leuten wie dir oder Changeling abgeschreckt sind, heißt das noch lange nicht, dass Unzufriedenheit mit Politik und Wirtschaft kein Problem mehr ist.

Falls es euch so scheint, ist es doch eure eigene Schuld. Man kann doch nicht wie Changeling oder Cagliostro sagen 40 Mio arbeitende Menschen in Deutschland sind ausnahmslos psychisch gestört, obwohl man ohne diese Menschen doch gar nicht auf dem jetzigen Niveau überleben könnte.

Zumindest kann kann man sowas nicht sagen und dann noch erwarten, dass solche Menschen von irgendjemanden ernst genommen werden, der selber eine sinnvollen Beschäftigung nachgeht, vielleicht auch noch einen Partner und Kinder zu versorgen hat.

Da fehlt allein schon die Vorbildfunktion und dann ist da natürlich die mangelnde Umsetzbarkeit der vertretenden, weltfremden Ansichten.

Der Vermutung dass es sich bei euch um frustrierte Menschen handelt, die von den Erwartungen der Gesellschaft überfordert sind, scheint deutlich realistischer. Natürlich gibt es Menschen, die zwischen die Räder der Gesellschaft geraten aber die effektivste Form der Hilfe ist die Selbsthilfe und die Fähigkeit andere für gemeinsame Ziele zu mobilisieren.

Was ich bei dir sehe, das ist jemand der es aufgegeben hat. Das ist jemand der dieser ach so bösen Gesellschaft an allem die Schuld gibt, was im eigenen Leben schief gelaufen ist. Das ist doch ein psychologischer Schutzmechanismus den ein 14 Jähriger durchschauen kann. Anstatt sich einzugestehen dass man in der Gesellschaft versagt hat, hat dann einfach mal die Gesellschaft versagt. Anstatt sich zu fragen, was man selber an der eigenen Situation hätte besser machen können, sagt man sich einfach, dass die zig Millionen anderen in diesem Land es alle falsch machen.

Das ist hilfreich, wenn man tatsächlich keinerlei Chance hat, seine Situation zu verbessern. Er macht einen nur blind für Möglichkeiten die bestehen, um das eigene Leben tatsächlich zu verbessern.
Waldemar[QUOTE]Das ist hilfreich, wenn man tatsächlich keinerlei Chance hat, seine Situation zu verbessern. Er macht einen nur blind für Möglichkeiten die bestehen, um das eigene Leben tatsächlich zu verbessern.[/QUOTE]

Die einzige Verbesserung wäre für mich der Freitot. Sonst gibt es nichts mehr... und dann kannst Du dich noch drüber freuen.
weisskreutzSelbstmotivation ist halt schwer. Da geht so mancher in die Spree, weil es doch allzu mühsam ist sein Leben in die Hand zu nehmen...
Wüsti[QUOTE]Er macht einen nur blind für Möglichkeiten die bestehen, um das eigene Leben tatsächlich zu verbessern.[/QUOTE]

Hallo Kampfsau ,

meintest du mit -er- damit einen Benutzer hier, oder hattest du dich
verschrieben und wolltest [I]es[/I] schreiben?
Ersteres macht für mich mehr Sinn.
KampfsauLass mal gut seien weisskreutz, ab einem gewissen Punkt sind Depressionen ein biologisches Leiden. Da geht nicht mehr viel mit "zusammenreissen". Ich hätte jetzt halt nicht gedacht, dass es so schlimm um dich steht Waldemar.

Ich bin sicherlich nicht froh wenn du dich umbringst aber ich bin auch kein Therapeut und das hier sind ja auch nur Meinungen
Fuck up Evildem letzten Beitrag von Kampfsau vom 10.12.2013 kann ich nichts mehr hinzufügen, er hat wirklich alles gesagt.
hätte ich nicht besser formulieren können.


:)
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]dem letzten Beitrag von Kampfsau vom 10.12.2013 kann ich nichts mehr hinzufügen, er hat wirklich alles gesagt.
hätte ich nicht besser formulieren können.


:) [/B][/QUOTE]


...wäre ja wohl auch extrem überflüssig und unlogisch, deinen eigenen Aussagen zu widersprechen...:rolleyes:
KampfsauWenn nicht Arbeit an sich gemeint ist, sondern Lohnarbeit im Speziellen, dann hätte man diesen Thread auch "Systemfehler Lohnarbeit" nennen sollen. Das ist aber nicht passiert.

Und wenn man die Bedingungen von Arbeit und die Verteilung von Gütern wie sie vorherrschen als falsch ansieht, dann soll man doch bitte erklären wie man sich eine Alternative vorstellt.

Und dann muss man auch rein praktische Fragen beantworten wie, wer kümmert sich um die Infrastruktur ? Wie wird die Herstellung der Nahrung organisiert? wer übernimmt die medizinische Versorgung der Bevölkerung? wie soll die Herstellung von Waren des allgemenen Bedarfs organisiert werden? Wer kümmert sich um die Logistik der Waren ? Wie gestaltet sich Bildung und Ausbildung der Bevölkerung? Wer genau bestimmt, welche Arbeit sinnvoll ist und anhand welcher Maßstäbe?

Wenn man auf all diese Fragen eine zufriedenstellende Antwort weiß, die auch genauerem Nachfragen standhält, dann geht das auch in ein "Michelhirn" rein.

Nur bisher kamen dazu keine brauchbaren Antworten. Ich vermute mal es liegt hauptsächlich daran, dass kaum Erfahrungen mit Arbeit an sich gibt oder das nötige berufliche Wissen fehlt, um solche Systeme überhaupt verstehen zu können.

Das ist ja auch absolut logisch. So wirkliche Kenntnisse über Bau, Stadtplanung, Technik, Logistik,Krankenversorgung und den ganzen Kram scheinen aus irgendeinem Grund nur die Lohnsklaven zu haben.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Das ist ja auch absolut logisch. So wirkliche Kenntnisse über Bau, Stadtplanung, Technik, Logistik,Krankenversorgung und den ganzen Kram scheinen aus irgendeinem Grund nur die Lohnsklaven zu haben. [/QUOTE]

Das ist eben das Prinzip. Die Lohnsklaven erzeugen Produkte und Dienstleistungen auf deren Produktion sie vielleicht momentan gerade keine Lust haben. Dafür aber können sie dann aber genau jene Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, die sie gerade wünschen. Der Arbeit muss also auch ein entsprechendes Bedürfnis gegenüber stehen, für dessen Befriedigung Menschen ihrerseits bereit sind Arbeitsleistung zu erbringen.

Geht man aber hin (wie es hier mancher fordert) und akzeptiert jegliche Arbeit die geleistet wird - ob sie nun nachgefragt wird oder nicht - als Beitrag der Zugriff auf die erzeugten Produkte und Dienstleistungen legitimiert, so dreht sich das Prinzip um: jeder produziert und dienstleistet wie er gerade Lust hat, aber selten kann jemand die Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, die er gerne hätte.

Variante 1 bedeutet also exemplarisch folgendes: ein Bäckermeister bäckt die Frühstücksbrötchen, obwohl er lieber gerade mit seinem Akkordeon eine schwungvolle Polka aufspielen würde. Er muss den Moment der Unlust überwinden und sich damit trösten, dass er erst nach Ladenschluss in seiner Freizeit musizieren kann.
Variante 2 hingegen hieße: der Bäckermeister bäckt heute keine Brötchen und legt eine flotte Nummer hin - akustisch untermalt von den knurrenden Mägen seiner Kundschaft, die vor seinem Geschäft Schlange steht und versucht den Hunger zu verdrängen, indem sie einer Musik lauscht, obwohl sie Polka eigentlich nicht leiden kann.

Natürlich gibt es noch Variante 3: alle haben gerade Bock genau das zu produzieren was gerade dem Bedarf entspricht, während alle gerade dem bedürfen was momentan produziert wird. Das nennt sich dann Kommunismus und ist erkennbar ein Hirngespinnst. Vertreten wird diese Variante hauptsächlich von erfolglosen Künstlern, Politaktivisten und Faulpelzen, was auch nachvollziehbar ist. Dahinter steckt der Wunsch, dass ihre überflüssigen und nicht gewürdigten Aktivitäten mit Helau begrüsst werden (Anerkennung), während sie sich mit gierigen Händen an den Produkte und Dienstleistungen gütlich tun können, die andere mühsam (und an manchen Tagen auch lustlos) erarbeitet haben (Bedarfsbefriedigung).
In ihrem Egoismus und ihrer maßlosen Selbstüberschätzung kommt ihnen nicht einmal der Gedanke, sich auch mal die einfache Frage zu stellen: Ist mein Beitrag denn erwünscht? Sie wollen der Gesellschaft ihre "Leistungen" aufzwingen und sich gleichsam von ihr aushalten lassen. Und da diese das nicht akzeptieren will, führen sie einen Feldzug gegen sie.

Das erinnert an die englische Haltung im Opium-Krieg, als das Empire einen blutigen Krieg gegen China führte, um dieses zu zwingen eine Ware die es nicht haben wollte und der chinesischen Bevölkerung schadete (Opium) weiterhin als Handelsgut zu akzeptieren, und damit England (quasi im Tausch) weiter die erlesenen Waren Chinas ausführen konnte.
Porzellan im Tausch gegen Gift - das ist wie Nahrung im Tausch gegen Politaktivismus. Also genau was Shredder und Co. sich so als neues Gesellschaftskonzept vorstellen. Wir sollen jene mit durchfüttern, die uns erklärtermaßen kaputt machen wollen, damit sie ihr Zerstörungswerk schneller vollenden können...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]...
Dafür sorgen die jenigen, die auch heute schon treu-dumm tagtäglich aufstehen - mit dem Unterschied, dass sie es für sich selbst tun und somit trotz Egoismus und Selbstverwirklichung ein Gesellschaftsmodell verwirklichen, welches auf Solidarität beruht - eben weil ein jeder davon [i]selbst[/i] profitiert. ... [/B][/QUOTE]

Wie motivierst Du denn diejenigen, die jetzt/im Moment eine sehr schwere/anstrengende/gefährliche Arbeit verrichten und die den direkten Nutzen für sich selbst nicht sofort sehen ?!?!?
:confused:

Deine Theorie ist schön und gut, solange man sie durch die gaaaanz rosa-gefärbte Brille betrachtet.

realistisch betrachtet kommen aber unweigerlich immer wieder dieselben Fragen auf :

[QUOTE] [i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
wer kümmert sich um die Infrastruktur ? Wie wird die Herstellung der Nahrung organisiert? wer übernimmt die medizinische Versorgung der Bevölkerung? wie soll die Herstellung von Waren des allgemenen Bedarfs organisiert werden? Wer kümmert sich um die Logistik der Waren ? Wie gestaltet sich Bildung und Ausbildung der Bevölkerung? Wer genau bestimmt, welche Arbeit sinnvoll ist und anhand welcher Maßstäbe?

Nur bisher kamen dazu keine brauchbaren Antworten. Ich vermute mal es liegt hauptsächlich daran, dass kaum Erfahrungen mit Arbeit an sich gibt oder das nötige berufliche Wissen fehlt, um solche Systeme überhaupt verstehen zu können.

Das ist ja auch absolut logisch. So wirkliche Kenntnisse über Bau, Stadtplanung, Technik, Logistik,Krankenversorgung und den ganzen Kram scheinen aus irgendeinem Grund nur die Lohnsklaven zu haben.[/QUOTE]
KampfsauMich freut zumindest, dass die Unterhaltung jetzt zumindest das Potential hat, in die Richtung einer tatsächlichen Diskussion zu gehen.

[QUOTE] Eine Gesellschaft, in der die Teilhabe aller an der wirtschaftlichen Wertschöpfung und die gesellschaftliche Mitbestimmung Grundvoraussetzung ist.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit oder?[/QUOTE]

Schön und gut. Nur mehr Mitbestimmung in der Gesellschaft im Allgemeinen nicht das Thema.Wobei sich auch hier die Frage stellt, wer in welchem Maße Einfluss auf die gesellschaftlichen Entschedungen hat und wie man abweichende Meinungen berücksichtigt? Man kann es schließlich nicht jedem Recht machen in einer Gemeinschaft.

Und eine Teilhabe an der wirtschaftlichen Wertschöpfung haben Lohnarbeiter doch bereits jetzt. Das ist ja ihr Lohn, von dem sie entsprechende Waren erhalten.Wenn man sagt, dass dieser Anteil zu wenig sei, dann könnte man doch prinzipiell einfach deren Lohn erhöhen.

[QUOTE]Dafür sorgen die jenigen, die auch heute schon treu-dumm tagtäglich aufstehen - mit dem Unterschied, dass sie es für sich selbst tun und somit trotz Egoismus und Selbstverwirklichung ein Gesellschaftsmodell verwirklichen, welches auf Solidarität beruht - eben weil ein jeder davon selbst profitiert.[/QUOTE]

Wieso treu-dumm? Die sind eben nicht treu dumm. Es gibt nunmal viele Arbeiten die keinen Spaß machen aber die gemacht werden müssen.

Jemand der in einem Stahlwerk arbeitet, sieht sicherlich nicht ein, warum ein Shredder der im Sommer auf einer Decke liegt und die Wolken zählt, genauso viel Anspruch auf die erwirtschafteten Leistungen der Gesellschaft haben soll.

Gute Facharbeiter in der Stahlverarbeitung kriegen RICHTIG fette Gehälter, DAS ist der Grund warum die sich das antun. Denn damit können sie dann um die Welt fliegen, sich fette Häuser und Autos kaufen, teure Hobbies ausführen,während der Arbeitslose zwar Zeit hat aber eben nur sehr begrenzt an den erwirtschafteten Gütern teilhaben kann und DESWEGEN kommen wir als Gesellschaft an guten Stahl.

[QUOTE]...sie wurden zu Lohnsklaven, weil Fähigkeiten oder Kenntnisse, die einen Marktwert definieren, bereits vorhanden sind. Sie könnten diese Fähigkeiten oder Kenntnisse also auch ganz ohne Verfügungsgewalt anwenden - außer dem Kapitalisten gäbe es nichts und niemanden, der sie daran hindern könnte.[/QUOTE]


Du sagst wer sollte sie daran hindern zu arbeiten? Ich frage mich aber, WAS sollte sie motivieren?

Erstmal müsste man sich irgendwie einigen, wie und für was man die Ressourcen jetzt einsetzen will und dann muss man es natürlich hinkriegen, dass nicht immer mal ein halbes Dutzend Arbeiter einfach mal abhaut, weil sie gerade keinen Bock hat.

Und wie will man verhindern, dass ein Bau nicht halbvollendet aufgegeben wird, weil man gerade in einer Phase nervtötenden Phase der Umsetzung ist ?

[QUOTE]Du bestimmst das - der reale Bedarf.[/QUOTE]

Aber das tu ich doch jetzt schon. Wenn ich etwas nicht will,dann kaufe ich es nicht. Wenn niemand etwas kauft, dann würde auch ein beinharter Kapitalist es nicht produzieren.


[QUOTE]weißkreutz lebt in einer Traumwelt, denn genau das Gegenteil seiner Ausführungen trifft zu, die kapitalistische Marktwirtschaft will uns zum Großteil Waren aufdrängen, die entweder gar nicht gewünscht sind (sogenannte Ladenhüter), nicht notwendig sind, aber zu solchen stilisiert werden (Werbung) oder gewünscht wird, aber für viele nicht erschwinglich sind (Luxus). [/QUOTE]

AUch hier sehe ich keinen Zwang. Niemand muss sich immer den neuesten Fernseher kaufen, niemand muss sich einen Neuwagen kaufen und man kann auch nur soviel essen, wie in den Darm reinpasst. Und dass es viele unnütze Waren gibt ist sicherlich auch Verschwendung aber wenn es nur nach dem notwendigen Bedarf gehen würde, dann gebe es doch gar keine richtige Auswahl.

Vielen Menschen würde das sicherlich nicht gefallen. Was willst du denn dagegen machen eine "umindoktrination" ?

[QUOTE]Nicht umsonst wird im Kapitalismus zwischen Bedarf und Bedürfnis unterschieden, denn letztgenannte sind durch gesellschaftliche Indoktrination generierbar und dienen gleichzeitig der Legitimation dafür, dass menschliche "Grundbedürfnisse" - die faktisch jenem Bedarf entsprechen - eben nicht als unentgeltliche Voraussetzung gelten, sondern diese erst "er(lohn)arbeitet" werden müssen. Bullshit![/QUOTE]

Hier ist die entscheidene Kante wo wir uns immer trennen

Menschen die nicht arbeiten können werden doch finanziert, alte, kranke, behinderte. Arbeitsfähige müssen auch nicht arbeiten, wenn strukturbedingt gar keine Arbeit vorhanden ist. Die Grundbedürfnisse werden also prinzipiell Grundvoraussetzungen angesehen, die zu erfüllen sind.

Nur tu mal nicht so, als wäre die Versorgung etwas, dass selbstverständlich vom Himmel fällt. Sie wird durch Zwang erreicht, also auch dem Zwang zu arbeiten, wenn man dazu in der Lage ist.

Das klingt erstmal ganz furchtbar aber wie will man die Arbeit die niemand machen will und die doch gemacht werden soll, sonst lösen ?Entweder man bietet den Leuten gegenüber Leuten die diese Arbeit nicht ausüben materielle Vorteile oder man lässt die die nicht arbeiten nicht an den Errungenschaften der arbeitenden Bevölkerung teilhaben.

Das ist an sich nicht wirklich ungerecht.

[QUOTE]Nicht nur die Lohnarbeit ist überflüssig, sondern die Arbeit an sich wird es mit steigender Produktivität zunehmend.[/QUOTE]

Das stimmt teilweise

[QUOTE]In den USA gibt es schon heute ein patentiertes Modell zur Baumwollernte, welches an einem Tag das einbringen würde, was 1000 Plantagenarbeiter in Indien in einer Woche ernten. Der technologische Fortschritt wird durch den Kapitalismus gebremst, denn solange menschliche Arbeitskraft billiger ist bleibt diese bestehen.[/QUOTE]

Dann würde ich gerne mal eine Quelle dazu haben. Wenn eine Maschine so schnell arbeitet wie 7000 indische Arbeiter, warum sollte die Textilindustrie darauf nicht zurückgreifen? Wie genau sieht diese Maschine denn aus ?

Klingt wieder wie so ne Phantasterei die du nicht beweisen kannst.

[QUOTE]Die einzigen Bereiche die sich nicht austomatisieren ließen wären intellektueller Natur wie z.B. Forschung und individuelle Dienstleistungen am Menschen wie z.B. Altenpflege - letztgenannte würden jedoch dadurch überflüssig, weil die Menschen mehr Zeit hätten für sich selbst und Angehörige. Aus (fremdbestimmten) Berufen würde viel mehr Berufung.[/QUOTE]

Das ist doch Quatsch. Man kann nicht jede manuelle Arbeit automatisieren oder zumindest in absehbarer Zeit nicht. Der Aufwand wäre doch in keinerlei Verhältnis zu dem Nutzen. Sogar das Militär, dem das Kanonenfutter ausgeht, schafft es nichtmal ein Fahrzeug herzustellen, dass selbstständig im Konvoi fahren kann und die sparen da nicht an Anstrengungen und Geld.

Man müsste ja erstmal auch viele Millionen Maschinen herstellen, die zig Millionen Lohnarbeiter ersetzen.

Ein Mensch ist doch viel geschickter und anpassungsfähiger als eine Maschine. Je näher eine Maschine diesen menschlichen Eigenschaften kommt, desto komplizierter wird sie auch. Und dann muss sie ja auch jemand entwickeln,produzieren, warten und verbessern können. Die Ansprüche an diese Spezialisten würden gigantisch ansteigen.

Wenn die Menschheit nur noch von Maschinen und Robotern am Leben gehalten wird, dann beherrschen die Menschen die die Roboter am Laufen halten indirekt doch die gesamte Gesellschaft.

Von diesen Menschen und ihrer Arbeit hängt das Wohlergehen der Gesellschaft ab, was ihnen eine gewaltige Macht geben würde.
Was würde diese Menschen dann davon abhalten, ihre Vorstellung der Gesellschaft aufzudrängen?

Sie würden sich wohl als eine Elite der Gesellschaft ansehen und könnten die Ressourcen dieser Gesellschaft nach ihrem belieben nutzen. Im Prinzip doch auch nicht anders als deine verhassten Großkapitalisten.

Dann hätten die halt keine Soldaten und Polizisten, sondern Kampfroboter und Drohnen.


[QUOTE]wie z.B. Altenpflege - letztgenannte würden jedoch dadurch überflüssig, weil die Menschen mehr Zeit hätten für sich selbst und Angehörige. Aus (fremdbestimmten) Berufen würde viel mehr Berufung.[/QUOTE]

Ich weiß nicht ob Altenpfleger überflüssig werden. Die haben vertiefte Kenntnisse der Anatomie und Medizin und gute Pflege kann nicht jeder.
Wüsti[QUOTE]Immer locker bleiben, nicht verzagen - und den Arno Dübel fragen![/QUOTE]

Shredder, was ist das denn , wie geil, habe kurz laut lachen müssen. Du bist schon echt so eine Punkersau oder so etwas oder??(Nett gemeint).

Leider bin ich zu erschöpft um die letzten Beiträge hier zu lesen auch die von Kampfsau. Glaube die muß ich lesen.
KampfsauJoa Arno Dübel , war ja klar dass der Shredder keine vernünftigen Antworten auf solche Fragen findet und dann mit so einem Blödsinn kommt.

Warum soll ich meine Zeit damit verschwenden, auf jede seiner Aussagen einzugehen ? Er hat schließlich die Ansicht, dass man im Einzelhandel sein Geld alleine durch die Produktion von Waren verdient und nicht durch den Verkauf.

Das stimmt einfach nicht, selbst wenn im Einzelhandel viel weggeworfen wird. Die halten sich immer noch mit Verkäufen über Wasser. Und selbst wenn es durch Subventionen mal anders sein sollte, Indirekt bezahlt immer jemand die Zeche.

Wenn jemand solche grundlegenden Dinge nicht versteht, dann muss man seine Zeit auch nicht mit antworten verschwenden, die er sowieso nicht versteht.
AlterkelteNun, ich sehe mich als eine Art Unternehmer, der natürlich seine Arbeitskraft so teuer wie möglich verkaufen muss/darf/kann/soll.

Nur leider beisst sich diese Haltung mit der Arbeitsreligion, die ja in weiten Teilen aus sozialistischer Tradition stammt und den pösen,pösen Gott der "Kapitalisten" ersetzen sollte und selbst zur Nervensäge wurde.

Nichtselbständige Arbeit, und dazu zählt auch mein "Unternehmertum" (Angebot meiner Arbeitskraft), ist im Grunde immer mehr oder minder sinnvoll bzw. darf letztendlich nicht mein Einkommen davon abhängen, weil von nix kommt nix.
Es gäbe auch wenig Alternativen, denn 80% mind. der angebotenen Arbeit ist im Grunde sinnlos. Arbeit an sich, so wie sie angeboten wird ist stark zu hinterfragen.
Was würde es mir im esoterischen Sinne nutzen die Pakete von anderen Leuten zu sortieren? Im Grunde gar nix.
Die Frage nach der Moral stellt sich so nicht, ja ich weiss auch, dass man mit so einer Haltung ein KZ leiten kann, aber das wäre dann vielleicht doch ein Spezialfall der Moral.
Wie dem auch sei, die Arbeitsreligion erregt mich sexuell nicht sonderlich.
Eher machen mich kleine Scheinchen an, denn mit denen kann ich machen, was ich will.
Ja, ich bin eine dieser vielen Nutten der Arbeitswelt.
Alles andere ist einfach eine teutsche Illusion.
Wie wir alle Wissen kommt in Teutschland die Frage nach der Moral immer an den falschen Stellen und sind lustigerweise so gestrickt, dass man mit dieser Moral niemand rettet und allen anderen alles vermiesst.
Verflixte Tradition.
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
[B]Nun, ich sehe mich als eine Art Unternehmer, der natürlich seine Arbeitskraft so teuer wie möglich verkaufen muss/darf/kann/soll.

bla bla. [/B][/QUOTE]

Ach Johnboy ist wieder da und haut wieder ein vom Stapel. Da geht mir gleich das Herz auf :)
Alterkelte@Waldi
Halte durch!
Wir arbeiten an einer Pickelhaubenversion, damit auch du dieses Forum irgendwann verstehst.
Ronin76War mir schon klar daß dein Abschied mal wieder nicht von langer Dauer sein konnte, Mr. Steed. Die Sehnsucht nach Waldi war wohl zu groß. :D

[url]https://www.youtube.com/watch?v=iDMgV-L2lvs[/url]
AlterkelteIm Grunde genommen ist der Mensch auch für Müssiggang geboren und seine privaten Aktivitäten, die vom Individualismus abgedeckt sind, müssen in keiner Weise den Vorschiften kollektiver oder sozialistischer Arbeit entsprechen.
Wie mir z.B. ein Job das bringen soll, was ich zum Leben brauche, mit Arbeitsethik soll mich niemand langweilen und wie es dem Kollektiv geht ist mir im Grunde schnurz.
Es wäre vermutlich nicht erfolgreich mit mir den Sozialismus aufzubauen.
Muss ich jetzt ins Umerziehungslager ????
Kampfsau[QUOTE]Der Einzelhandel produziert überhaut nichts !!! Er beschafft und vertreibt Waren eines Produzenten als Absatzmittler an den Endverbraucher. [/QUOTE]

Die eine Sache muss ich noch richtig stellen

Das war wirklich etwas ungenau formuliert, im Prinzip aber nicht falsch.Der Produzent verdient nur für die Produkte, die ihm abgekauft werden und der Einzelhandel nur durch das, was der Endverbraucher abkauft.

Wenn du also schreibst, dass diese Leute Geld dafür verdienen, Sachen in den Müll zu werfen ist das erstmal prinzipiell falsch.


[QUOTE]Im Grunde genommen ist der Mensch auch für Müssiggang geboren und seine privaten Aktivitäten, die vom Individualismus abgedeckt sind, müssen in keiner Weise den Vorschiften kollektiver oder sozialistischer Arbeit entsprechen. Wie mir z.B. ein Job das bringen soll, was ich zum Leben brauche, mit Arbeitsethik soll mich niemand langweilen und wie es dem Kollektiv geht ist mir im Grunde schnurz. Es wäre vermutlich nicht erfolgreich mit mir den Sozialismus aufzubauen. Muss ich jetzt ins Umerziehungslager ????[/QUOTE]

Ich glaube auch, dass ein Großteil der Menschen ganz glücklich wäre, wenn er den ganzen Tag nichts anderes machen würde als Fressen, Saufen, Drogen nehmen, Sex haben, Schlafen, Faulenzen und Spielen.

Was aber bisher auch immer der Fall war, ist dass der Mensch externem Druck ausgesetzt war, der ihn dazu Zwang in irgendeiner Form aktiv zu werden oder zumindest andere für einen arbeiten zu lassen.

So oder so, man musste zumindest irgendeine Form der Leistung bringen, sei es eben durch eigene Arbeit oder das Geschick zu haben, andere zu überzeugen für einen zu arbeiten.

Letzteres ist auch eher die Ausnahme und selbst Ludwig der XVI wurde geköpft, weil er es zu weit trieb.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]

Ich glaube auch, dass ein Großteil der Menschen ganz glücklich wäre, wenn er den ganzen Tag nichts anderes machen würde als Fressen, Saufen, Drogen nehmen, Sex haben, SchlaWas aber bisher auch immer der Fall war, ist dass der Mensch externem Druck ausgesetzt war, der ihn dazu ZwSo oder so, man musste zumindest irgendeine Form der Leistung bringen, sei es eben durch eigene Arbeit oder das Geschick zu haben, andere zu überzeugen für einen zu arbeiten.

Letzteres ist auch eher die Ausnahme und selbst Ludwig der XVI wurde geköpft, weil er es zu weit trieb. [/B][/QUOTE]

Nö, bei den Römern z.B. musste man das nicht, bzw. nur, wenn man ein Sklave -also gebürtiger Nicht-Römer - war - - wenn man jedoch dem Patriziat angehörte und Julius Caesar oder Octavian, bzw. Augustus, Tiberius, Caligula oder Nero hieß...dann brauchte man bloss genug Sklaven, die einem die Bäder und Aquädukte bauten, die das Wasser lieferten, in denen man herumplanschen konnte - und konnte sich in der Arena daran erfreuen, wie Gladiatoren sich gegenseitig in Stücke hieben oder von den Löwen zerissen wurden, und konnte sich dann auf dem Nachauseweg schnell noch eine Kreuzigung reinziehen... ich muss gestehen, diese Zeit hatte etwas für sich, sie besaß im Gegensatz zur modernen Pöbelwelt des niederen und sklavischen -dienenden - Geistes Charisma und Größe, es war das Goldene Zeitalter der Menschheit... - aber auch nur, wenn man hoch oben auf der kaiserlichen Tribüne hockte, den Senat und den Pöbel zu Füßen, die den Applaus spendeten - so hätte mir die Existenz als das minderwertige Geschöpf "Mensch" sogar gefallen - für eine Zeit zumindest...Caligula -nun ja, der musste ebenso wie Gaius Julius Caesar den Preis dafür zahlen, wie midestens zwei andere nach ihnen ebenso, insofern stimmt es - aber davor hatten sie das ganze Volk zu ihren Füßen -und durften treten, wann immer sie Lust hatten....
...doch selbst der durchnittliche Sklave lebte -gemessen natürlich am damals vorherrschenden Lebensstandard -noch besser und freier als der Hartz IV Mensch von heute....
weisskreutzDa muss ich Changeling Recht geben. Die römische Gesellschaft war beeindruckend - insbesondere ihr Wahlrecht. So wurde nicht per Einzelstimme abgestimmt, sondern die Bürger versammelten sich je nach Einkommen und Vermögen in den sog. Centurien, von denen jede als Gesamtheit eine Stimme hatte. Der Witz war, dass die Centurien aus verschieden vielen Angehörigen bestanden.

So bildeten 12 [i]Equites[/i] (Ritter) jeweils zusammen eine Zenturie. Ritter waren allerdings keine Adligen, sondern einfach Menschen die mehr als 400.000 Sesterzen ihr Eigen nannten - Millionäre also nach heutigem Stand. Die Bürgerlichen hingegen - heute wohl der Stand der Besserverdienenden und Akademiker - mussten sich zu je 60 bis 80 Mann in den Zenturien der Zensusklassen der [i]Principes[/i] oder [i]Hastati[/i] sammeln.

Die Besitzlosen - Leute wie Klingeling und Waldi - gehörten alle zusammen zu der Centurie der [i]Proletarii[/i]. Diese vielen Tausend hatten zusammen eine einzige Stimme. Soviel wie 12 Millionäre oder 60-80 Bürgerliche, also.

Ja, das könnte man sich, soweit man im Unterschied zum Alten Rom auch Frauen in den Centurien zulässt, durchaus überlegen wieder solch ein Zensuswahlrecht einzuführen... :cool:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Da muss ich Changeling Recht geben. Die römische Gesellschaft war beeindruckend - insbesondere ihr Wahlrecht. So wurde nicht per Einzelstimme abgestimmt, sondern die Bürger versammelten sich je nach Einkommen und Vermögen in den sog. Centurien, von denen jede als Gesamtheit eine Stimme hatte. Der Witz war, dass die Centurien aus verschieden vielen Angehörigen bestanden.

So bildeten 12 [i]Equites[/i] (Ritter) jeweils zusammen eine Zenturie. Ritter waren allerdings keine Adligen, sondern einfach Menschen die mehr als 400.000 Sesterzen ihr Eigen nannten - Millionäre also nach heutigem Stand. Die Bürgerlichen hingegen - heute wohl der Stand der Besserverdienenden und Akademiker - mussten sich zu je 60 bis 80 Mann in den Zenturien der Zensusklassen der [i]Principes[/i] oder [i]Hastati[/i] sammeln.

Die Besitzlosen - Leute wie Klingeling und Waldi - gehörten alle zusammen zu der Centurie der [i]Proletarii[/i]. Diese vielen Tausend hatten zusammen eine einzige Stimme. Soviel wie 12 Millionäre oder 60-80 Bürgerliche, also.

Ja, das könnte man sich, soweit man im Unterschied zum Alten Rom auch Frauen in den Centurien zulässt, durchaus überlegen wieder solch ein Zensuswahlrecht einzuführen... :cool: [/B][/QUOTE]

Du wärst dort vermutlich nur ein dreckiger Lump -ein Besitzloser -was Du genaugenommen ja auch hier bist - hättest also rein gar nichts zu entscheiden gehabt -genau wie hier...

...es würde dir also überhaupt nichts nützen...in der Arena hätten sie dich den Löwen vorgeworfen...und die hätten sich hoffenlich reichlich Zeit mit dir gelasssen...und ich hätte -von der kaiserlichen Tribüne -gern dabei zugesehen...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
Du wärst dort vermutlich nur ein dreckiger Lump, ein niederes Stück menschlichen Abfalls gewesen -ein Besitzloser -was Du genaugenommen ja auch hier bist - hättest also rein gar nichts zu entscheiden gehabt -genau wie hier...[/QUOTE]

Ach ja? Was glaubst du denn, wer Hartz 4 herbeigewählt hat? ;)

Wie ich dir schon sagte: das System ist letztlich egal, da immer die selben Menschen am Drücker sitzen. So wäre ich im Alten Rom ein Bürgerlicher gewesen, wie ich es jetzt auch bin, und du wärst eben ein Besitzloser gewesen, wie eben jetzt auch. Steinzeit, Anarchie, Mittelalter, Kommunismus, Faschismus oder Demokratie... egal! Der Tätige steht oben, und der Faule muss darben. Das war tatsächlich immer so.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

So bildeten 12 [i]Equites[/i] (Ritter) jeweils zusammen eine Zenturie. Ritter waren allerdings keine Adligen, sondern einfach Menschen die mehr als 400.000 Sesterzen ihr Eigen nannten - Millionäre also nach heutigem Stand. Die Bürgerlichen hingegen - heute wohl der Stand der Besserverdienenden und Akademiker - mussten sich zu je 60 bis 80 Mann in den Zenturien der Zensusklassen der [i]Principes[/i] oder [i]Hastati[/i] sammeln.
[/B][/QUOTE]

Korrektur: Wenn du solche "Akademiker" mit geklauten bzw. gekauften akademischen Titeln meinst, neureiche, hochnäsige Flitzpiepen wie dich also, dann kannst Du es gleich vergessen...ich bin Akademiker -du aber nicht, denn du bist nur ein Heuchler und Hochstapler, der sich mit geklauten Errungenschaften schmückt...

...nun, wenn du Akademiker als "reich" bezeichnest, dann müsste ich eigentlich der Millionär sein....
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

[B]Ach ja? Was glaubst du denn, wer Hartz 4 herbeigewählt hat? ;)[/quote]

Neureicher Abschaum, wer sonst...? Du bist nur deren Erfüllungsgehilfe, mehr nicht...
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]


So bildeten 12 [i]Equites[/i] (Ritter) jeweils zusammen eine Zenturie. Ritter waren allerdings keine Adligen, sondern einfach Menschen die mehr als 400.000 Sesterzen ihr Eigen nannten - Millionäre also nach heutigem Stand. Die Bürgerlichen hingegen - heute wohl der Stand der Besserverdienenden und Akademiker - [/B][/QUOTE]

...und da liegt auch schon der Denkfehler: die Besitzenden mussten überhaupt nichts "verdienen" -sie hatten es einfach -entweder das - oder durch den Militärdienst erworben -das war die zweite Möglichkeit -denn allein der galt als tugend- und ehrenvolle Aufgabe und eines freien Römers würdig...niedere Arbeiten, wie Du sie verrichtest -und wie Sie dir als geborenem Pöbel-Geist auch zustehen - hingegen waren den Sklaven vorbehalten...und genau dort wäre auch dein Platz gewesen...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
Korrektur: Wenn du solche "Akademiker" mit geklauten bzw. gekauften akademischen Titeln meinst, neureiche, hochnäsige Flitzpiepen wie dich also, dann kannst Du es gleich vergessen...[/QUOTE]

Du hast natürlich Recht damit, dass es auch Akademiker gibt, die nicht viel verdienen - mit Sozialpädagogik oder Kunstgeschichte kommt man in aller Regel nicht sonderlich weit. Doch stimmt die Aussage dahingehend, dass Akademiker in ihrer Masse zu den sog. Besserverdienenden gehören.



[QUOTE]ich bin Akademiker -du aber nicht, denn du bist nur ein Heuchler und Hochstapler, der sich mit geklauten Errungenschaften schmückt...[/QUOTE]

Naja, ich hab immerhin zwei Urkunden in meinen Ordnern abgelegt, die mir bestätigen, dass ich einer bin. Und natürlich kann meine Alma Mater jederzeit die Echtheit der Urkunden bestätigen. Insofern...

Aber ich weiß ja, Klingeling. Du hast ja die "Schule des Lebens" besucht und bist damit natürlich der Professor der Herzen. Was brauchst du auch nen Abschluss? Ist doch eh alles Faschismus! Du gibts dir deine Grade einfach selbst, weil du ja so "frei" bist... :D

[QUOTE]...nun, wenn du Akademiker als "reich" bezeichnest, dann müsste ich eigentlich der Millionär sein.... [/QUOTE]

Ich habe sie als "bürgerlich" bezeichnet. Die Reichen sind die [i]Equites[/i].
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]...und da liegt auch schon der Denkfehler: die Besitzenden mussten überhaupt nichts "verdienen" -sie hatten es einfach -entweder das - oder durch den Militärdienst erworben -das war die zweite Möglichkeit -denn allein der galt als tugend- und ehrenvolle Aufgabe und eines freien Römers würdig...niedere Arbeiten, wie Du sie verrichtest -und wie Sie dir als geborenem Pöbel-Geist auch zustehen - hingegen waren den Sklaven vorbehalten...und genau dort wäre auch dein Platz gewesen... [/B][/QUOTE]

Es gibt schon einen Grund warum diese Wahleinheiten "Centurien" hießen - es waren zugleich militärische Einheiten, denn das Wahlrecht hing an der Wehrpflicht. Die Angehörigen mussten ihre Militärausrüstung selbst stellen, und zwar je nach Vermögen und Einkommen. Zumindest war das bis zu den Reformen des Marius so. Und das hätte eben bedeutet, dass ich mir eben die Ausrüstung eines schweren Infanteristen hätte kaufen müssen, und du als Besitzloser schlicht wehrunwürdig gewesen wärst, und im Falle des Falles für die niederen Tätigkeiten im Feldzug herangezogen worden wärst - Latrinenschaufeln zum Beispiel (dafür hätte man niemals einen teuren Sklaven verwendet, sondern eben die Proletarii).

Ja, die Römer wussten schon, wie man ne Demokratie richtig aufzieht... :)
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

[B]Du hast natürlich Recht damit, dass es auch Akademiker gibt, die nicht viel verdienen - mit Sozialpädagogik oder Kunstgeschichte kommt man in aller Regel nicht sonderlich weit. Doch stimmt die Aussage dahingehend, dass Akademiker in ihrer Masse zu den sog. Besserverdienenden gehören.[/quote]

Und...? Das liegt doch nicht an mir, oder...? ich interessiere mich leider nicht für irgendwelchen Hochfinanz-Quatsch -sondern habe mich -früher einmal -für Kunst, Literatur und Geschichte interessiert, na und...?





[quote]Naja, ich hab immerhin zwei Urkunden in meinen Ordnern abgelegt, die mir bestätigen, dass ich einer bin. Und natürlich kann meine Alma Mater jederzeit die Echtheit der Urkunden bestätigen. Insofern...
[/QUOTE]

...und selbst wenn die echt sind - menschlich gesehen bleibst du doch ein absoluter Flop, ein Cyber- Hooligan und Rowdy, der nichts anderes kann, als andere -aus seiner Deckung heraus - mit Dreck zu bewerfen, ohne dabei seine Visage zu zeigen -wahnsinnig mutig, ehrlich - denn: würdest du mir all das, was du mir hier unterbreitest, auch persönlich, unter vier Augen, ins Gesicht sagen...?...und wenn Dir diese Abschlüsse -in welchen Fächern auch immer -wirklich so viel bedeuten und soviel gebracht hätten -dann hättest du diese dummen und stupiden Pöbeleien, die du hier nun schon seit Jahren betreibst, nicht nötig...also kannst du in deinem "wirklichen Leben" nicht mehr sein als ein ganz erbärmlicher Schlappschwanz - auch wenn du hier den Eindruck erweckst, so auszusehen wie Arnold Schwarzenegger und so schlau wie Einstein zu sein...ich habe aber meine Zweifel, dass du im "wirklichen" Leben eine besonders eindrucksvolle Erscheinung bist...wahrscheinlich würdest Du da nicht einmal das Maul aufkriegen, um einmal "klingeling" zu rufen -denn mehr als dieses eine Wort gibt dein Grips ohnehin nicht her...
KampfsauRedet ihr jetzt wirklich über das römische Reich ?

Weisskreutz, darauf muss man doch echt nicht eingehen. Allein schon der Schwachsinn die Lebenssituation eines römischen Sklaven über die eines ALG2 Empfängers zu stellen ?

Ich dachte als Außenstehender müsste man sofort sehen, dass Changeling wahrscheinlich einfach seine Medikamente nicht eingenommen hat.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
Und...? Das liegt doch nicht an mir, oder...? ich interessiere mich leider nicht für irgendwelchen Hochfinanz-Quatsch -sondern habe mich -früher einmal -für Kunst, Literatur und Geschichte interessiert, na und...?[/QUOTE]

Tja, und auch da versagt, ne? :)

[QUOTE]...und selbst wenn die echt sind - menschlich gesehen bleibst du doch ein absoluter Flop, ein Cyber- Hooligan und Rowdy, der nichts anderes kann, als andere -aus seiner Deckung heraus - mit Dreck zu bewerfen, ohne dabei seine Visage zu zeigen -wahnsinnig mutig, ehrlich - denn: würdest du mir all das, was du mir hier unterbreitest, auch persönlich, unter vier Augen, ins Gesicht sagen...?[/QUOTE]

Sicher doch. Warum denn nicht?

[QUOTE]...und wenn Dir diese Abschlüsse -in welchen Fächern auch immer -wirklich so viel bedeuten und soviel gebracht hätten -dann hättest du diese dummen und stupiden Pöbeleien, die du hier nun schon seit Jahren betreibst, nicht nötig...[/QUOTE]

Ach, das hat sich aus der Diskussion hier ergeben. Da ich sonst in keinerlei Foren rumhänge, sind die paar Minuten die ich hier ab und an mal investiere nicht wirklich ein Verlust für mich.
In jedem von uns steckt doch auch ein Tierquäler, und da ich aber keine Tiere quälen will, lass ich hier halt dich mit deiner Jammerei auflaufen. Warum auch nicht? Das behütet mich davor, allzu mitleidig zu sein, wenn ich sehe wie schnell Leute zwischen rehäugigem Mitleidsgeheische und boshafter Wadenbissigkeit hin- und herschalten können.

[QUOTE]also kannst du in deinem "wirklichen Leben" nicht mehr sein als ein ganz erbärmlicher Schlappschwanz - auch wenn du hier den Eindruck erweckst, so auszusehen wie Arnold Schwarzenegger und so schlau wie Einstein zu sein...[/QUOTE]

Weder noch, aber ich kann durchaus zufrieden sein ;)

[QUOTE]ich habe aber meine Zweifel, dass du im "wirklichen" Leben eine besonders eindrucksvolle Erscheinung bist...wahrscheinlich würdest Du da nicht einmal das Maul aufkriegen, um einmal "klingeling" zu rufen -denn mehr als dieses eine Wort gibt dein Grips ohnehin nicht her... [/QUOTE]

Es ist viel schlimmer: ich habs geklaut von Alter Kelte. Ich bekenne mich hiermit schuldig plagiiert zu haben :D
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Redet ihr jetzt wirklich über das römische Reich ?

Weisskreutz, darauf muss man doch echt nicht eingehen. Allein schon der Schwachsinn die Lebenssituation eines römischen Sklaven über die eines ALG2 Empfängers zu stellen ?[/QUOTE]

Mir ging es auch eher darum, CII aufzuzeigen, wie es ihm im Römischen Reich so ergangen wäre, wo er es doch so in den höchsten Tönen lobt.

Immerhin gab es zu der Zeit aber tatsächlich so etwas wie ein BGE. Jeder Bürger Roms hatte das Recht auf einen kleinen Laib Brot - ein Römisches Pfund schwer, wenn ich mich recht entsinne. Aber natürlich waren im Alten Rom die Lebensbedingungen eines Sklaven im Allg. erbärmlich. H4 hingegen ist geradezu königlich dagegen. Übrigens auch im Vergleich zu tatsächlichen Königen des Mittelalters - zumindest in vielerlei Hinsicht.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Redet ihr jetzt wirklich über das römische Reich ?

Weisskreutz, darauf muss man doch echt nicht eingehen. Allein schon der Schwachsinn die Lebenssituation eines römischen Sklaven über die eines ALG2 Empfängers zu stellen ?

Ich dachte als Außenstehender müsste man sofort sehen, dass Changeling wahrscheinlich einfach seine Medikamente nicht eingenommen hat. [/B][/QUOTE]

...komm Sockenpuppe, lass stecken -Medikamente...? ja, vermutlich hast Du einiges intus -denn -informier dich erst mal über die Lebenssituation römischer Sklaven...da gab es nicht nur welche, die nach heutigen Vorstellungen stinkreich waren -sondern auch solche, die extrem viel Einfluss beim Kaiser, bzw. im Senat hatten...lieber erst denken, und dann schreiben, in der Reihenfolge - oder soll ich dir das nochmal extra aufschreiben, damit du es nicht vergisst...?
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
...komm Sockenpuppe, lass stecken[/QUOTE]

Ach, herrje. Siehst du wieder überall Gespenster?
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Es gibt schon einen Grund warum diese Wahleinheiten "Centurien" hießen - es waren zugleich militärische Einheiten, denn das Wahlrecht hing an der Wehrpflicht. Die Angehörigen mussten ihre Militärausrüstung selbst stellen, und zwar je nach Vermögen und Einkommen. Zumindest war das bis zu den Reformen des Marius so. Und das hätte eben bedeutet, dass ich mir eben die Ausrüstung eines schweren Infanteristen hätte kaufen müssen, und du als Besitzloser schlicht wehrunwürdig gewesen wärst, und im Falle des Falles für die niederen Tätigkeiten im Feldzug herangezogen worden wärst - Latrinenschaufeln zum Beispiel (dafür hätte man niemals einen teuren Sklaven verwendet, sondern eben die Proletarii).

Ja, die Römer wussten schon, wie man ne Demokratie richtig aufzieht... :) [/B][/QUOTE]

...nur, das Problem dabei ist -du wärest vermutlich weitaus "Besitzloser" als ich gewesen..da "Besitz" in Rom an Geburtsrecht geknüpft war -was ich ja heute -allerdings ausnahmslos und für jeden - fordere...du hättest erst gar keinen "Besitz" in der Form anhäufen können, wie es in einem verpöbelten Kapitalistenstaat wie der BRD der Fall war, deren -kapitalistische - Masstäbe du irrsinnigerweise noch immer zugrundelegst...du hättest keinen Chef gehabt, dem Du für Geld hättest in den Arsch kriechen können, nun, du hättest es vielleicht als Stricher in einem Bordell versuchen können -männliche Lustknaben waren in Rom, das die Knabenliebe kannte und auch tolerierte, ja durchaus gefragt - das wäre vielleicht eine Chance, die Du hättest nutzen können: ein Stricher zu werden -was dir ja sicher entgegenkäme...
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Ach, das hat sich aus der Diskussion hier ergeben. Da ich sonst in keinerlei Foren rumhänge, sind die paar Minuten die ich hier ab und an mal investiere nicht wirklich ein Verlust für mich.
In jedem von uns steckt doch auch ein Tierquäler, und da ich aber keine Tiere quälen will, lass ich hier halt dich mit deiner Jammerei auflaufen. Warum auch nicht? Das behütet mich davor, allzu mitleidig zu sein, wenn ich sehe wie schnell Leute zwischen rehäugigem Mitleidsgeheische und boshafter Wadenbissigkeit hin- und herschalten können.

Es ist viel schlimmer: ich habs geklaut von Alter Kelte. Ich bekenne mich hiermit schuldig plagiiert zu haben :D [/B][/QUOTE]

Mehr als klauen kannst du auch nicht...so wie halt alles, was du hier absonders nur gequirle Scheiße ist...ein Feigling, der das Internet für seine feigen Attacken nutzt, ohne sich zu zeigen - bravo, ich bewundere dich für deinen "Mut"...dem "Mut" eines U-Bahn-Rowdys, der vor einer schweigenden und eingeschüchterten Masse -vermeitlich - Schwächere anpöbelt und zusammenschlägt - so eine Nummer bist Du...das wirklich Erbärmliche daran ist nur, dass sich hier wie dort nur wenige dagegen stellen....

..aber hier hast Du ja sogar noch deine Sockenpuppen als "Verstärkung", um dich noch ein wenig mutiger zu fühlen -bravo...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]...nur, das Problem dabei ist -du wärest vermutlich weitaus "Besitzloser" als ich gewesen..da "Besitz" in Rom an Geburtsrecht geknüpft war -was ich ja heute -allerdings ausnahmslos und für jeden - fordere...du hättest erst gar keinen "Besitz" in der Form anhäufen können, wie es in einem verpöbelten Kapitalistenstaat wie der BRD der Fall war, deren -kapitalistische - Masstäbe du irrsinnigerweise noch immer zugrundelegst...[/QUOTE]

Im Alten Rom ging es dabei um Geldbesitz, also um Vermögen, und das konnte man natürlich anhäufen und so die Zenturie wechseln. Und selbst wenn du auf tradierten Besitz abheben möchtest (man nennt das im Allgemeinen "Erbe"), so sind auch meine Eltern und Großeltern nicht besitzlos.

[QUOTE]du hättest keinen Chef gehabt, dem Du für Geld hättest in den Arsch kriechen können, nun, du hättest es vielleicht als Stricher in einem Bordell versuchen können -männliche Lustknaben waren in Rom, das die Knabenliebe kannte und auch tolerierte, ja durchaus gefragt [/QUOTE]

Ja, es handelte sich dabei primär um die Sklaven, denen es deiner Ansicht nach so gut ging.

[QUOTE] das wäre vielleicht eine Chance, die Du hättest nutzen können: ein Stricher zu werden -was dir ja sicher entgegenkäme... [/QUOTE]

Ach, wie billig. Ich würde dann doch eher behaupten, dass ich auch im Alten Rom meinen Weg ganz ordentlich gegangen wäre, während du dir deinen Lebensunterhalt eben irgendwie hättest zusammenbetteln müssen.
Wahrscheinlich wärst du in jüngeren Jahren ganz gut durchgekommen, weil dir so viele ältere Senatoren etwas Joghurt oder Ayran geschenkt hätten. Du musstest es ja nur in der Seitengasse mit geschlossenen Augen aus nem Schlauch saugen... :cool:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Ach, wie billig. Ich würde dann doch eher behaupten, dass ich auch im Alten Rom meinen Weg ganz ordentlich gegangen wäre, während du dir deinen Lebensunterhalt eben irgendwie hättest zusammenbetteln müssen.
Wahrscheinlich wärst du in jüngeren Jahren ganz gut durchgekommen, weil dir so viele ältere Senatoren etwas Joghurt oder Ayran geschenkt hätten. Du musstest es ja nur in der Seitengasse mit geschlossenen Augen aus nem Schlauch saugen... :cool: [/B][/QUOTE]

Du bist ein solcher Schlappschwanz, das sie dich vermutlich gar nicht erst in die Armee aufgenommen hätten... selbst wenn Du Dir die beste und teuerste Rüstung hättest leisten können, wärest du wohl nicht genommen worden...denn dafür braucht man nebenbei auch Mut - und das ist nun wahrlich nicht dein Ding, oder...?, du U-Bahn Hooligan, der sich nur an vermeintlich - Schwächere heranwagt, die am besten auch noch unbewaffnet sind - und nur ein großes Maul hat, solange er unsichtbar ist -klingeling - bitte aufwachen -sag ich dazu nur...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
Mehr als klauen kannst du auch nicht...so wie halt alles, was du hier absonders nur gequirle Scheiße ist...ein Feigling, der das Internet für seine feigen Attacken nutzt, ohne sich zu zeigen - bravo, ich bewundere dich für deinen "Mut"...dem "Mut" eines U-Bahn-Rowdys, der vor einer schweigenden und eingeschüchterten Masse -vermeitlich - Schwächere anpöbelt und zusammenschlägt - so eine Nummer bist Du...das wirklich Erbärmliche daran ist nur, dass sich hier wie dort nur wenige dagegen stellen....[/QUOTE]

Wer soll sich denn auch dagegenstellen? Du sagst Frauen, sie mögen für dich die "Beine breit" machen, weil sie es ja auch für den Staat täten. Du kleisterst jedem deine VTs ans T-Shirt und fabulierst von merkwürdigen Systemstrukturen, von denen ja auch alle Teil sind. Du bist irgendwie in jeder Hinsicht ganz unten, und betitelst jeden anderen als "Sklaven". Wer soll dich da bitte schützen?

Hey, es ist halt so. Ich finde es gut, dass du lebst, wie du lebst. Und wenn du Sanktionen bekommst, ist das ebenfalls gut und absolut im Rahmen der Menschlichkeit. Siehe die von mir verlinkte Studie.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Wer soll sich denn auch dagegenstellen? Du sagst Frauen, sie mögen für dich die "Beine breit" machen, weil sie es ja auch für den Staat täten. Du kleisterst jedem deine VTs ans T-Shirt und fabulierst von merkwürdigen Systemstrukturen, von denen ja auch alle Teil sind. Du bist irgendwie in jeder Hinsicht ganz unten, und betitelst jeden anderen als "Sklaven". Wer soll dich da bitte schützen?

Hey, es ist halt so. Ich finde es gut, dass du lebst, wie du lebst. Und wenn du Sanktionen bekommst, ist das ebenfalls gut und absolut im Rahmen der Menschlichkeit. Siehe die von mir verlinkte Studie. [/B][/QUOTE]

..ach, du bist eine Frau...? na sowas -das wusste ich nicht, tut mir ehrlich leid...oder hast du gerade erst eine Geschlechtsumwandlung hinter dIr...? und übrigens: in Rom waren Frauen -im Gegensatz zu heute -noch nicht zum Militärdienst zugelassen...

..im übrigen -wer soll dich eigentlich schützen...? denn irgendwann wirst du sicher feststellen, das keiner für dich irgendeinen Finger bereit ist krummzumachen...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
Du bist ein solcher Schlappschwanz, das sie dich vermutlich gar nicht erst in die Armee aufgenommen hätten... selbst wenn Du Dir die beste und teuerste Rüstung hättest leisten können, wärest du wohl nicht genommen worden...[/QUOTE]

Beim Bund war ich ja schließlich auch, also hätte es für die Legion wohl auch gereicht, oder? Und ich hätte mir sicher nicht die "beste und teuerste Rüstung" leisten köännen. Ich hätte mir aber eine kaufen müssen, wie (fast) jeder andere auch. Ganz einfach.

[QUOTE]denn dafür braucht man nebenbei auch Mut - und das ist nun wahrlich nicht dein Ding, oder...?[/QUOTE]

Mut, Tapferkeit etc.? Soldatische Tugenden? Also, so "deutscher Michelkram"? Ich dachte ich bin so ein Michel, also bin ich wahrscheinlich auch mutig und tapfer. Logisch, oder? ;)

[QUOTE]du U-Bahn Hooligan, der sich nur an vermeintlich - Schwächere heranwagt, die am besten auch noch unbewaffnet sind - [/QUOTE]

Schuldig. Ich habe mich hier tatsächlich auf ein geistiges Duell mit einem Unbewaffneten eingelassen *lach* Ja, du bist wahrlich unbewaffnet...

Ich könnt mich kringeln... :D
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]..ach, du bist eine Frau...?[/QUOTE]

Nö, das hattest du zu FuE gesagt, und das ist eine Frau. Erinnerst du dich nicht mal mehr an deine eigenen unterirdischen Sprüche? :rolleyes:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Mut, Tapferkeit etc.? Soldatische Tugenden? Also, so "deutscher Michelkram"? Ich dachte ich bin so ein Michel, also bin ich wahrscheinlich auch mutig und tapfer. Logisch, oder? ;)[/quote]

...der deutsche Michel ist in der Regel nur dann mutig, wo er meint, im Vorteil zu sein: wenn es gegen Schwächere geht halt...das war bereits im Ersten Weltkrieg der Fall, beim Frankreich-Feldzug, der dann prächtig in die Hose ging -genau wie an der Ostfront ein paar Jahre danach...naja, dann war es mit dem Siegesgeschrei auch ganz schnell wieder vorbei...der Krieg als deutsche Tugend -ja, ist ja heute wieder aktuell...nur war es bei den Römern alles noch ein wenig anders, natürlicher... sicher wollte dieses Reich -genau wie das Deutsche -vor allem eines: expandieren...und dafür brauchten sie ein derart durchorganisiertes Militärwesen...doch sie mussten sich ihre begrenzten Ressourcen tatsächlich auf diesem Wege vergrößern, durch neue Gebiete, die man nutzen, bebauen und besiedeln konnte um Nachschub an Sklaven und Rohstoffen heranzuschaffen, etc...die Gründe waren tatsächlich real, viel weniger ideologisch motiviert als bei modernen Kriegen der Neuzeit -auch wenn es natürlich grundsätzliche Gemeinsamkeiten gibt...



[quote]Schuldig. Ich habe mich hier tatsächlich auf ein geistiges Duell mit einem Unbewaffneten eingelassen *lach* Ja, du bist wahrlich unbewaffnet...

Ich könnt mich kringeln... :D [/B][/QUOTE]

...was für einen Geist denn -den hast du wohl zuhause gelassen...?
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
..der deutsche Michel ist in der Regel nur dann mutig, wo er meint, im Vorteil zu sein: wenn es gegen Schwächere geht halt...das war bereits im Ersten Weltkrieg der Fall, beim Frankreich-Feldzug, der dann prächtig in die Hose ging -genau wie an der Ostfront ein paar Jahre danach...naja, dann war es mit dem Siegesgeschrei auch ganz schnell wieder vorbei...der Krieg als deutsche Tugend -ja, ist ja heute wieder aktuell...nur war es bei den Römern alles noch ein wenig anders, natürlicher... sicher wollte dieses Reich -genau wie das Deutsche -vor allem eines: expandieren...und dafür brauchten sie ein derart durchorganisiertes Militärwesen...doch sie mussten sich ihre begrenzten Ressourcen tatsächlich auf diesem Wege vergrößern, durch neue Gebiete, die man nutzen, bebauen und besiedeln konnte um Nachschub an Sklaven und Rohstoffen heranzuschaffen, etc...die Gründe waren tatsächlich real, viel weniger ideologisch motiviert als bei modernen Kriegen der Neuzeit -auch wenn es natürlich grundsätzliche Gemeinsamkeiten gibt...[/QUOTE]

Genau, und heute müssen wir das alles nicht mehr. Es genügt innovativ zu sein, sich für die Innovationen Rohstoffe einzutauschen und dafür zu sorgen, dass uns niemand das Unsere wegschmarotzt... womit wir wieder bei deinen Sanktionen wären.





[QUOTE]...was für einen Geist denn -den hast du wohl zuhause gelassen...? [/QUOTE]

Klar, ich bin ja auch zuhause ;)
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Genau, und heute müssen wir das alles nicht mehr. Es genügt innovativ zu sein, sich für die Innovationen Rohstoffe einzutauschen und dafür zu sorgen, dass uns niemand das Unsere wegschmarotzt... womit wir wieder bei deinen Sanktionen wären.[/quote]

Irrtum -dennn diese Rohstoffe gehören uns allen -mir ebenso wie Dir - und gerade aufgrund der von Dir erwähnten Innovationen und sehr viel weiterentwickelten technischen Möglichkeiten ist das System, das Menschen davon ausgrenzt, perfide und menschenverachtend -da es längst möglich ist, die vorhandenen Rohstoffe für jeden nutzbar zu machen...und nur ewiggestrige Systemfreaks kapieren das nicht...

...das Römische Reich war insofern gerecht, alsdass es ein Produkt der damals bekannten, viel begrenzteren Möglichkeiten der Produktion/Rohstoffgewinnung war...gemessen an den viel beschränkteren technischen Möglichkeit war es in der Umsetzung dieser vorhandenen Methoden viel effektiver, fortschrittlicher und sozial gesehen weiter entwickelt als der Kapitalismus...hätten die Römer schon Maschinen, Roboter und Automaten bauen können - sie hätten ihr System in weniger als einem Jahrhundert derart umgestaltet, dass niemand mehr irgenwelche Drecksarbeiten -unfreiwillig hätte machen müssen...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
Irrtum -dennn diese Rohstoffe gehören uns allen -mir ebenso wie Dir [/QUOTE]

Nein, sie gehören jenen die sie aus der Erde holen. Und wenn du sie haben willst, dann wirst du sie wohl tauschen müssen.

[QUOTE]und gerade aufgrund der von Dir erwähnten Innovationen und sehr viel weiterentwickelten technischen Möglichkeiten ist das System, das Menschen davon ausgrenzt, perfide und menschenverachtend -da es längst möglich ist, die vorhandenen Rohstoffe für jeden nutzbar zu machen...[/QUOTE]

Schön, wie du über die Innovationen und die Arbeit anderer Menschen bestimmen willst, ohne auch nur einen Handstreich zu ihrer Entstehung beigetragen zu haben.


[QUOTE] ...das Römische Reich war insofern gerecht, alsdass es ein Produkt der damals bekannten, viel begrenzteren Möglichkeiten der Produktion/Rohstoffgewinnung war...gemessen an den viel beschränkteren technischen Möglichkeit war es in der Umsetzung dieser vorhandenen Methoden viel effektiver, fortschrittlicher und sozial gesehen weiter entwickelt als der Kapitalismus...hätten die Römer schon Maschinen, Roboter und Automaten bauen können - sie hätten ihr System in weniger als einem Jahrhundert derart umgestaltet, dass niemand mehr irgenwelche Drecksarbeiten -unfreiwillig hätte machen müssen... [/QUOTE]

Die Sklaverei und auch die Leibeigenschaft endete mit der industriellen Revolution. Volkswirtschaftlich gesehen sind Maschinen das Äquivalent zu Sklaven. Mit ihren Sklaven verfügten die Römer also sozusagen über das, wofür wir heute Maschinen nutzen. Die Römer waren dennoch nicht in der Lage sämtliche Arbeit der freien Menschen durch Sklavenarbeit zu ersetzen, obwohl sie Sklaven aller Bildungsschichten zur Verfügung hatten. Das römische System war in dieser Hinsicht also nicht fortschrittlicher- auch nicht relativ und entsprechend ihrer Zeit.

Außerdem ist es, wie bereits erwähnt, eine Frage der Gerechtigkeit dich in ruhelosem und gehetztem Zustand zu halten, weil du eben bist wie du bist. Wir schulden es nachfolgenden Generationen, dass wir nicht dulden was uns krank macht. Wir schulden es ihnen, weil die gesamte Menschheit vor uns es auch nicht geduldet hat, und wir davon profitiert haben und deshalb leben können, wie wir es tun. Wir haben kein Recht es uns gut gehen zu lassen, aufgrund der Errungenschaften die vor uns erarbeitet wurden, nur um unseren Nachkommen einfach mal gar nichts neues zu hinterlassen, auf dem sie wiederum aufbauen können.
Waldemar[QUOTE]Volkswirtschaftlich gesehen sind Maschinen das Äquivalent zu Sklaven[/QUOTE]

Nur solange Menschen nicht billiger und austauschbar sind. Zu dem gibt es heute mehr Sklaven auf der Welt als jemals zuvor.

Terre des hommes / Kinder in Not Organisation - hat Zahlen, nach denen mehr als zwölf Millionen Menschen als Sklaven betrachtet werden müssen. Diese Zahlen sind von den Vereinten Nationen bestätigt. Etwa die Hälfte sind Kinder und Jugendliche, Opfer von Menschenhandel.

Und heute sind die Sklaven nicht mehr in Ketten. Aber das ändert nichts an dem Ausbeutersystem...

[url]http://www.globalslaveryindex.org/[/url]

Danach sind die Länder mit dem – im Verhältnis zur Bevölkerung – höchsten Anteil an Sklaven Mauretanien, Haiti und Pakistan. Absolut gesehen allerdings leben die meisten Sklaven in Indien (14 Millionen), China (2,9 Millionen) und Pakistan (2,1 Millionen). Insgesamt verteilen sich drei Viertel aller Menschen, die heute wie Sklaven gehalten werden, auf nur zehn Länder.

In Europa ist die Sklaverei am verbreitetsten in Albanien (Rang 51), Montenegro (53) sowie in Tschechien und Ungarn (beide 54). Am relativ besten ist die Situation in Island, Irland und Großbritannien. Deutschland findet sich nach Angaben des Berichts von Walk Free mit geschätzten 10.000 bis 11.000 Sklaven auf Rang 136.

Die absoluten Zahlen dieses ersten Index seiner Art sind höher als bisherige Schätzungen der UNO. Deren Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hatte zuletzt 21 Millionen weltweit geschätzt. Ein Grund für die jetzt höhere Zahl ist die in dem Bericht weitergefasste Definition von Sklaverei. Walk Free zählt dazu ausdrücklich auch Schuldknechtschaft, Zwangsheirat und Menschenhandel.

„Die Ketten der modernen Sklaverei sind nicht immer physischer Art – manchmal sind es eskalierende Schulden, Einschüchterung, Täuschung, Angst oder gar eine 'Heirat', die einer jungen Frau oder einem Mädchen ohne deren Zustimmung aufgezwungen wird und was dazu genutzt wird, eine Person gegen ihren Willen festzuhalten, ohne dass es dafür Schlösser oder Ketten braucht“, heißt es in der Studie
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Nein, sie gehören jenen die sie aus der Erde holen. Und wenn du sie haben willst, dann wirst du sie wohl tauschen müssen.[/quote]

Ach, du bist also Bergarbeiter...? Scheinst ja viele Talente zu haben...und was hast du ansonsten zum tauschen anzubieten -wobei ich die Idee des Tausches übrigens gar nicht mal so schlecht finde -Äpfel oder Birnen vielleicht...? Nein, hast du nicht -weil du nämlich nichts besitzt, als deinen verfallenden, madigen Leib und seine - schwindenden -Kräfte, die Du auf dem Lohnsklavenmarkt "eintauschen" könntest - und dem Bergarbeiter, dem geht es nicht besser als Dir, denn ihm gehört [I]kein einziges Stück Kohle[/I], das er da unten aus dem Flöz kratzt...denn ihm gehört dasselbe wie Dir: [I]Nichts!![/I] nur seine Arbeitskraft, die Kohle "gehört" dem Minenbesitzer...und der hat garantiert noch niemals auch nur ein einziges Gramm Kohle selber, mit eigenen Händen angefasst, geschweige denn aus der Erde geholt...dieser Wurm in Frack und Stehkragen, dem "gehört"die Kohle -und zwar sämtliche Kohle....und nebenbei eine Villa auf einer einsamen Südseeinsel, wo er sich totlacht über dich -aber das hatten wir ja alles schon zur Genüge...



[quote]Schön, wie du über die Innovationen und die Arbeit anderer Menschen bestimmen willst, ohne auch nur einen Handstreich zu ihrer Entstehung beigetragen zu haben.[/quote]

Ach? Hast Du das Rad erfunden...? Das Fernrohr...? Oder die Kernspaltung entdeckt...? oder was auch immer...wenn nicht, dann halt besser dIe Klappe...




[quote]Die Sklaverei und auch die Leibeigenschaft endete mit der industriellen Revolution. Volkswirtschaftlich gesehen sind Maschinen das Äquivalent zu Sklaven. Mit ihren Sklaven verfügten die Römer also sozusagen über das, wofür wir heute Maschinen nutzen. Die Römer waren dennoch nicht in der Lage sämtliche Arbeit der freien Menschen durch Sklavenarbeit zu ersetzen, obwohl sie Sklaven aller Bildungsschichten zur Verfügung hatten. Das römische System war in dieser Hinsicht also nicht fortschrittlicher- auch nicht relativ und entsprechend ihrer Zeit.[/quote]

Genau -die Sklaven waren die "Maschinen" der Römer, die ihnen, zumindest das allermeiste -abnehmen konnten...und deswegen waren diese viel freier als Du oder ich es je waren...

[quote]Außerdem ist es, wie bereits erwähnt, eine Frage der Gerechtigkeit dich in ruhelosem und gehetztem Zustand zu halten, weil du eben bist wie du bist. Wir schulden es nachfolgenden Generationen, dass wir nicht dulden was uns krank macht. Wir schulden es ihnen, weil die gesamte Menschheit vor uns es auch nicht geduldet hat, und wir davon profitiert haben und deshalb leben können, wie wir es tun. Wir haben kein Recht es uns gut gehen zu lassen, aufgrund der Errungenschaften die vor uns erarbeitet wurden, nur um unseren Nachkommen einfach mal gar nichts neues zu hinterlassen, auf dem sie wiederum aufbauen können. [/B][/QUOTE]

Der Kapitalismus wird nachkommenden Menschengenerationen, falls es überhaupt noch welche geben wird -und falls das überhaupt wünschenswert ist, was ich ohnehin nicht denke - nur wüstes Land und verbrannte Erde hinterlassen...und ich existiere nicht, um dem System, Dir, oder irgendwem sonst in irgendeiner Form dienlich zu sein oder einen Nutzen zu bringen, schmink dir das besser ab -wenn Du es so willst, bitte, tu, was du nicht lassen kannst - ich hindere dich nicht daran, für andere, für das System zu existieren...also, für mich gilt nur: nach mir die Sintflut -die hoffentlich bald kommt...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
Ach, du bist also Bergarbeiter...? Scheinst ja viele Talente zu haben...[/QUOTE]

Ja, entweder man ist Bergarbeiter, oder man muss eben [u]tauschen[/u]. Und das was man tauscht, ist eben das was man erarbeitet. So einfach ist das. Und da du nichts tauschen willst bzw. nichts zum tauschen hast, gibts halt Hartz unter Sanktionsvorbehalt.

[QUOTE]Ach? Hast Du das Rad erfunden...? Das Fernrohr...? Oder die Kernspaltung entdeckt...? oder was auch immer...wenn nicht, dann halt besser dIe Klappe...[/QUOTE]

Einfach weiterlesen, dann beantwortet sich dein Gequake von selbst. Der Part mit den Generationen, Cholo...

[QUOTE]Genau -die Sklaven waren die "Maschinen" der Römer, die ihnen, zumindest das allermeiste -abnehmen konnten...und deswegen waren diese viel freier als Du oder ich es je waren...[/QUOTE]

Richtig, und dennoch mussten die Römer selbst auch arbeiten - trotz der "Maschinen". Hat sich was mit "fortschrittlich", hm?
Deine "Sklavenmaschinen" tragen übrigens Namen, wie "Waschmaschine", "Bus" oder "Handstabmixgerät".

[QUOTE]Der Kapitalismus wird nachkommenden Menschengenerationen, falls es überhaupt noch welche geben wird -und falls das überhaupt wünschenswert ist, was ich ohnehin nicht denke - nur wüstes Land und verbrannte Erde hinterlassen...und ich existiere nicht, um dem System, Dir, oder irgendwem sonst in irgendeiner Form dienlich zu sein oder einen Nutzen zu bringen, schmink dir das besser ab -wenn Du es so willst, bitte, tu, was du nicht lassen kannst - ich hindere dich nicht daran, für andere, für das System zu existieren...also, für mich gilt nur: nach mir die Sintflut -die hoffentlich bald kommt... [/QUOTE]

Ja, und ich an dieser Stelle bin einfach dafür, dass es nur für dich eine Sintflut gibt - eine Sintflut von Sanktionen. Es geht einfach genau darum, dass du getilgt wirst - weggewaschen. Jede Generation bringt Fehler hervor und du gehörst eben zu jenen unserer Zeit. Das ist zunächst nicht weiter schlimm, aber Fehler bedürfen der Korrektur.
Und das bedeutet: entweder korrigierst du dich selbst, oder du wirst - einem Computer-Virus gleich - in eine Art (Sanktions-)Quarantäne gesteckt. Von dort aus kannst du gerne fluchen und alle anderen als Sklaven bezeichnen, doch letztlich können wir freien Menschen so ohne große Einschränkung weitermachen mit unserem Menschenheitsprojekt namens [I]Zivilisation[/I].
Ronin76[QUOTE]
Ja, und ich an dieser Stelle bin einfach dafür, dass es nur für dich eine Sintflut gibt - eine Sintflut von Sanktionen. Es geht einfach genau darum, dass du getilgt wirst - weggewaschen. Jede Generation bringt Fehler hervor und du gehörst eben zu jenen unserer Zeit. Das ist zunächst nicht weiter schlimm, aber Fehler bedürfen der Korrektur.
Und das bedeutet: entweder korrigierst du dich selbst, oder du wirst - einem Computer-Virus gleich - in eine Art (Sanktions-)Quarantäne gesteckt. Von dort aus kannst du gerne fluchen und alle anderen als Sklaven bezeichnen, doch letztlich können wir freien Menschen so ohne große Einschränkung weitermachen mit unserem Menschenheitsprojekt namens Zivilisation.
[/QUOTE]
Du solltest auf der Bühne auftreten du Komiker. :) Tomaten und Eier liegen schon parat. CII hat vielleicht noch ein paar Waschbetonplatten gebunkert mit welchen er dich pflastern kann. ^^


[QUOTE]Richtig, und dennoch mussten die Römer selbst auch arbeiten - trotz der "Maschinen". Hat sich was mit "fortschrittlich", hm? Deine "Sklavenmaschinen" tragen übrigens Namen, wie "Waschmaschine", "Bus" oder "Handstabmixgerät".[/QUOTE]
Wobei deine wohl der Volksempfänger ist.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Ja, und ich an dieser Stelle bin einfach dafür, dass es nur für dich eine Sintflut gibt - eine Sintflut von Sanktionen. Es geht einfach genau darum, dass du getilgt wirst - weggewaschen. Jede Generation bringt Fehler hervor und du gehörst eben zu jenen unserer Zeit. Das ist zunächst nicht weiter schlimm, aber Fehler bedürfen der Korrektur.
Und das bedeutet: entweder korrigierst du dich selbst, oder du wirst - einem Computer-Virus gleich - in eine Art (Sanktions-)Quarantäne gesteckt. Von dort aus kannst du gerne fluchen und alle anderen als Sklaven bezeichnen, doch letztlich können wir freien Menschen so ohne große Einschränkung weitermachen mit unserem Menschenheitsprojekt namens [I]Zivilisation[/I]. [/B][/QUOTE]

[I]Du[/I] solltest "korrigiert" werden - und zwar komplett von dieser Welt weg-korrigiert...da deine Existenz ganz eindeutig ein Fehler ist.

"Zivilisation" - ? ach ja, Hitlers "Germania" wurde ja noch immer nicht fertiggestellt - :rolleyes: ...da gibt es in der Tat noch sehr viel zu tun für echte Zivilisationsmemmen...also, du freier Sklave, tja, wieder so ein Oxymoron, damit hast du's aber echt - hol schon mal Spaten und Schaufel aus dem Keller, damit es noch zu deinen Lebzeiten was wird und du als neuer Reichspropagandaminister dort einziehen kannst...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B][I]Du[/I] solltest "korrigiert" werden - und zwar komplett von dieser Welt weg-korrigiert...da deine Existenz ganz eindeutig ein Fehler ist.[/QUOTE]

Bla bla bla :rolleyes: Naja, wir sehen ja wer hier faktisch entfernt wird... ;)

[QUOTE]"Zivilisation" - ? ach ja, Hitlers "Germania" wurde ja noch immer nicht fertiggestellt - :rolleyes: ...da gibt es in der Tat noch sehr viel zu tun für echte Zivilisationsmemmen...also, du freier Sklave, tja, wieder so ein Oxymoron, damit hast du's aber echt - hol schon mal Spaten und Schaufel aus dem Keller, damit es noch zu deinen Lebzeiten was wird und du als neuer Reichspropagandaminister dort einziehen kannst... [/QUOTE]

Schon lustig, dass du Schmarotzer dich an den Errungenschaften der Zivilisation laben willst, aber gleichsam diese Zivilisation ablehnst. So sind Linke eben: man lebt von der Substanz, bis nichts mehr da ist. Da würde ich doch sagen, es ist besser dich klein zu halten, bis zu dem Elend selbst ein Ende setzt. Dann hat Boes wieder was für seine Tod-durch-Hartz-4-Statistik.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Bla bla bla :rolleyes: Naja, wir sehen ja wer hier faktisch entfernt wird... ;)



Schon lustig, dass du Schmarotzer dich an den Errungenschaften der Zivilisation laben willst, aber gleichsam diese Zivilisation ablehnst. So sind Linke eben: man lebt von der Substanz, bis nichts mehr da ist. Da würde ich doch sagen, es ist besser dich klein zu halten, bis zu dem Elend selbst ein Ende setzt. Dann hat Boes wieder was für seine Tod-durch-Hartz-4-Statistik. [/B][/QUOTE]

...es ist aber noch eine Menge Substanz da, von der ich zehren kann -deshalb "liebe" ich deine "Zivilisation" auch so sehr - denn indem ich das, was ich benötige, von ihr abzweige, richte ich sie gleichzeitig zugrunde -so schlägt man halt zwei Fliegen mit einer Klappe....

...was im Klartext soviel bedeutet wie:sich das nehmen, was man braucht, was man nicht braucht, liegenlassen, was einem im Weg ist, kaputtschlagen - denn das ist die einzig richtige Taktik in einer vom Feind besetzten Umgebung...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]...es ist aber noch eine Menge Substanz da, von der ich zehren kann -deshalb "liebe" ich deine "Zivilisation" auch so sehr - denn indem ich das, was ich benötige, von ihr abzweige, richte ich sie gleichzeitig zugrunde -so schlägt man halt zwei Fliegen mit einer Klappe.... [/B][/QUOTE]

Das wird sie überleben. Es geht, wie gesagt, darum dass du gehetzt und ruhelos bist - als Dauerzustand. Dass du zitternd darauf wartest, wann denn mal wieder der Stab über dir gebrochen wird. Die seelischen und psychischen Verheerungen, die das ohne Zweifel anrichtet, sind der Preis für dein Denken und Tun. Du hast nur dieses eine Leben, Klingeling, und du hast es dir selbst verbockt. Die Tatsache, dass du deinen Lebenssinn daraus schöpfst, anderen zur Last zu fallen, zeigt ja wie wenig dir geblieben ist.

Diese Gesellschaft überlebt das. Sie überlebt zehntausende deiner Sorte. Und sie alle hängen an der Sanktion und glauben dennoch sie würden, wenn schon nicht im Guten so doch zumindest im Üblen, einen Fußabdruck hinterlassen. Sind die paar Ocken, die du da rausleierst deine eigene Zerstörung wert? Du hast diese Frage für dich offenbar mit "Ja" beantwortet.
Nun gut! Dann kann der Tanz ja weitergehen. Dieses System wird aufzeigen, wie wenig du dir selbst noch wert sein kannst...
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Diese Gesellschaft überlebt das. Sie überlebt zehntausende deiner Sorte. [/QUOTE]

Aber nicht eine Million - Korrektur: [I]das System[/I] überlebt sie nicht - und es gibt weit mehr von "mir" als nur eine Million - "die Gesellschaft" überlebt sie schon, das stimmt...

...denn "die Gesellschaft - das bin ich...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Aber nicht eine Million[/QUOTE]

Es sind aber keine Million - es sind wenige Zehntausend ;)

[QUOTE]...denn "die Gesellschaft - das bin ich... [/B][/QUOTE]

Nur in deiner kleinen Welt.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Aber nicht eine Million - Korrektur: [I]das System[/I] überlebt sie nicht - und es gibt weit mehr von "mir" als nur eine Million ... [/B][/QUOTE]

Was kannst Du schon gross gegen das System tun ? ? ?
Du leierst dem Staat Hartz IV heraus, na toll... hälst Dich an keine Regeln -> erhälst Sanktionen und dadurch eventuell weniger Geld -> tust dem Staat also noch weniger weh... was richtest DU schon an ?
;)

Na also, gar nichts !

Dieser Staat wird wohl noch genauso weiterfunktionieren wie jetzt, wenn wir alle hier schon lange ein Festmahl für die Würmer waren.

:rolleyes:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Was kannst Du schon gross gegen das System tun ? ? ?
Du leierst dem Staat Hartz IV heraus, na toll... hälst Dich an keine Regeln -> erhälst Sanktionen und dadurch eventuell weniger Geld -> tust dem Staat also noch weniger weh... was richtest DU schon an ?
;)

Na also, gar nichts !

Dieser Staat wird wohl noch genauso weiterfunktionieren wie jetzt, wenn wir alle hier schon lange ein Festmahl für die Würmer waren.

:rolleyes: [/B][/QUOTE]

It's Sockenpuppen-time...:rolleyes:

...ein Troll kommt eben selten allein - und wenn doch, dann tut er einfach so, als wäre er es nicht...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]It's Sockenpuppen-time...:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Guck mal, Klingeling, wer da alles gleichzeitig angemeldet ist. Technisch ist das über eine einzelne IP nicht möglich ;)
Changeling IINa, bezahlter BND-Provokateur...? ist deine Taktik endlich aufgegangen...? und ich soll glauben, dass ihr nur einen schäbigen Computer habt, von dem aus ihr euch einloggen könnt...? Haha, du bist wirklich eine Lachnummer...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]It's Sockenpuppen-time...:rolleyes:

...ein Troll kommt eben selten allein - und wenn doch, dann tut er einfach so, als wäre er es nicht... [/B][/QUOTE]

Du bist ja dümmer als erwartet...
aber ist das Dein einziges Argument um die Beiträge zu widerlegen ?
armselig.
:rolleyes:

Ich habe hier schon geschrieben, da gab es weder Ronin, noch weisskreutz, noch Dich, aber spinn Du mal ruhig weiter, Argumente für Deine blödsinningen Verschwörungstheorien und Dein asoziales Verhalten hast Du ja schon lange nicht mehr.
Da ist mir der Spinner von der Linkspartei ja noch lieber, obwohl sich für den die eigene Partei wohl schon schämen wird.
:rolleyes:
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Du solltest auf der Bühne auftreten du Komiker. :) Tomaten und Eier liegen schon parat. CII hat vielleicht noch ein paar Waschbetonplatten gebunkert mit welchen er dich pflastern kann...[/B][/QUOTE]

Und genau wegen solcher Aussagen werdet ihr hier nicht mehr so ganz ernst genommen.
:(
Wüsti[COLOR=purple]Ja , vor allem finde ich ihn wirklich witzig. So wie hier habe ich unter anderm wegen ihm schon lange nicht mehr gelacht. Du (Ronin) kannst aber auch witzig sein. Und noch q Weißkreutz, ich finde du könntest Politiker werden , oder ein Buch schreiben. Du hst so eine imeens eLebenserfahrung und so einen großen Geist. Kennst du einen Jan Grossarth, ich lese gerade nebenbei - wenn ich Zeit habe, das Buch Aussteigen..... von ihm, er schreibt auch sehr witzig und ist auch sehr belesen. Mit ihm würdest du dich verstehen. So , ich erwarte keine Antworrt. Schönen Abend.[/COLOR]
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Na, bezahlter BND-Provokateur...? ist deine Taktik endlich aufgegangen...? und ich soll glauben, dass ihr nur einen schäbigen Computer habt, von dem aus ihr euch einloggen könnt...? Haha, du bist wirklich eine Lachnummer... [/B][/QUOTE]

Nun, ich denke, allein dein -für deine Verhältnisse als quasi Dauergast hier - ungewöhnlich langes Schweigen hierauf spricht Bände -wo doch sonst postwendend immer derselbe dumme Spruch kommt, hm...? Ja, du bist durchschaut, weisskraut -den Verdacht hatte ich übrigens schon lange, da es nur zu logisch war...deine Taktik ist nämlich exakt die eines Provokateurs...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Na, bezahlter BND-Provokateur...? ist deine Taktik endlich aufgegangen...? und ich soll glauben, dass ihr nur einen schäbigen Computer habt, von dem aus ihr euch einloggen könnt...? Haha, du bist wirklich eine Lachnummer... [/B][/QUOTE]

Überleg mal: der BND legt hier ab 2003 Profile an, in der Erwartung dass du dich hier möglicherweise einmal anmelden wirst, und stellt mehrere Mitarbeiter ab, um sich mit dir zu befassen? Ich glaube du überschätzt die Bedeutung deiner Person ein wenig...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Nun, ich denke, allein dein -für deine Verhältnisse als quasi Dauergast hier - ungewöhnlich langes Schweigen hierauf spricht Bände -wo doch sonst postwendend immer derselbe dumme Spruch kommt, hm...? Ja, du bist durchschaut, weisskraut -den Verdacht hatte ich übrigens schon lange, da es nur zu logisch war...deine Taktik ist nämlich exakt die eines Provokateurs... [/B][/QUOTE]

Ich kann nur antworten, wenn ich zufällig gerade ins NW schaue, weißt du? ;)
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Wüsti [/i]
[B][COLOR=purple]Ja , vor allem finde ich ihn wirklich witzig. So wie hier habe ich unter anderm wegen ihm schon lange nicht mehr gelacht. Du (Ronin) kannst aber auch witzig sein. Und noch q Weißkreutz, ich finde du könntest Politiker werden , oder ein Buch schreiben. Du hst so eine imeens eLebenserfahrung und so einen großen Geist. Kennst du einen Jan Grossarth, ich lese gerade nebenbei - wenn ich Zeit habe, das Buch Aussteigen..... von ihm, er schreibt auch sehr witzig und ist auch sehr belesen. Mit ihm würdest du dich verstehen. So , ich erwarte keine Antworrt. Schönen Abend.[/COLOR] [/B][/QUOTE]

Haben wir nun langsam all unsere Sockenpuppen zusammen...? Oder fehlen noch welche...?
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Haben wir nun langsam all unsere Sockenpuppen zusammen...? Oder fehlen noch welche...? [/B][/QUOTE]

Es fehlen noch Alterkelte, Adabsurd, Kampfsau, die andere, Demon17, Creobotra, Fry und noch ein paar andere. Aber die haben grad frei oder sind im Urlaub. Die zionistischen NWO-Nazis sind da sehr kulant was die Gestaltung unserer Freizeit betrifft.

Aber wir sind alle auf dich angesetzt - alles in allem um die zwei Dutzend BND-Agenten sind wir. Aber das hast du ja längst durchschaut... :D
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]...Ich glaube du überschätzt die Bedeutung deiner Person ein wenig... [/B][/QUOTE]

ein wenig ?!?!?! :eek: :D

er ist weniger wichtig wie ein Satzzeichen in der BILD-Zeitung.

:p
eine Andere... Oh Mann.. ich weis nich ob ich jetzt lachen soll oder weinen.. entweder du verarscht uns alle (was ich aufrichtig für dich hoffe) oder du krazt an einer Psychose. Solltest du kiffen, lass es- sofort- !.
Das soll keine Beleidigung sein sondern ein wirklich gutgemeinter Rat.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]ein wenig ?!?!?! :eek: :D

er ist weniger wichtig wie ein Satzzeichen in der BILD-Zeitung.

:p [/B][/QUOTE]

Genau :D

Nur leider hält er sich für einen großes Ausrufezeichen auf dem Titelblatt...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
Es geht, wie gesagt, darum dass du gehetzt und ruhelos bist - als Dauerzustand. Dass du zitternd darauf wartest, wann denn mal wieder der Stab über dir gebrochen wird. Die seelischen und psychischen Verheerungen, die das ohne Zweifel anrichtet, sind der Preis für dein Denken und Tun.[/QUOTE]So züchtet man Amokläufer.

[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
Und sie alle hängen an der Sanktion und glauben dennoch sie würden, wenn schon nicht im Guten so doch zumindest im Üblen, einen Fußabdruck hinterlassen. Sind die paar Ocken, die du da rausleierst deine eigene Zerstörung wert? Du hast diese Frage für dich offenbar mit "Ja" beantwortet.[/QUOTE]Hier muss ich dir in gewisser Weise Recht geben: Alle hängen am [b]GELD[/b] - das ist das Problem.


[QUOTE]Dann kann der Tanz ja weitergehen. Dieses System wird aufzeigen, wie wenig du dir selbst noch wert sein kannst...[/QUOTE]Wenn die Menschen endlich lernen würden, sich selbst etwas wert zu sein, würde dieses System auseinanderbröckeln.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Alterkelte [/i]
Im Grunde genommen ist der Mensch auch für Müssiggang geboren und seine privaten Aktivitäten, die vom Individualismus abgedeckt sind, müssen in keiner Weise den Vorschiften kollektiver oder sozialistischer Arbeit entsprechen.
Wie mir z.B. ein Job das bringen soll, was ich zum Leben brauche, mit Arbeitsethik soll mich niemand langweilen und wie es dem Kollektiv geht ist mir im Grunde schnurz.[/QUOTE]Einige deiner "privaten Aktivitäten" werden mit Sicherheit dazu dienen, ab und zu irgendwas in den Bauch zu bekommen, und auf Dauer macht der Müssiggang in Einsamkeit keinen Spaß. Da ist ein kleines Kollektiv (und sei es nur in Gestalt eines zusätzlichen Weibleins) eine willkommene Abwechslung. :)

[QUOTE]Es wäre vermutlich nicht erfolgreich mit mir den Sozialismus aufzubauen.
Muss ich jetzt ins Umerziehungslager ????[/QUOTE]Sozialismus kann durchaus Spaß machen, wenn man ihn nicht mit allerlei unnützer "Politik" überfrachtet.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ich glaube auch, dass ein Großteil der Menschen ganz glücklich wäre, wenn er den ganzen Tag nichts anderes machen würde als Fressen, Saufen, Drogen nehmen, Sex haben, Schlafen, Faulenzen und Spielen.[/QUOTE]Das ist ja im wesentlichen auch das was die anderen Tiere so tun. Man müsste nur das Ganze so organisieren, dass es sich selbst reproduziert. Ansätze dazu gibt es bereits.
So gibt es in [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Gaviotas"]Gaviotas[/URL] eine Wasserpumpe, die von einer Kinderschaukel angetrieben wird. Das heute weit verbreitete Computer-Betriebssystem [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Linux"]LINUX[/URL] ist aus Spielereien heraus entstanden, und in Anlehnung an das Open-Source-Konzept von Linux wurde das [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/FreeBeer"]"Free Beer"[/URL] entwickelt. Mit einem [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source_Ecology"]"lebensgroßem Lego"[/URL] können allerlei Maschinen zusammengebaut werden, um einer Gruppe von etwa 200 Personen ein "nachhaltiges Leben mit dem Komfort moderner Zivilisation" zu ermöglichen ...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
So züchtet man Amokläufer.

Hier muss ich dir in gewisser Weise Recht geben: Alle hängen am [b]GELD[/b] - das ist das Problem.[/QUOTE]

Es ist kein Problem, denn du glaubst ja wohl nicht im ernst, dass Changeling in einer Tauschgesellschaft ohne Geld irgendetwas zum Tauschen anzubieten hätte. Und jetzt komm mir bitte nicht mit deinen langweiligen "Jedem-nach-seinen-Bedürfnissen"-Theorien aus dem 19. Jhd., denn mir sind die Bedürfnisse von Changeling nämlich ehrlich geasgt wumpe (was mich natürlich nicht davon abhält ihm zuzugestehen, dass er sich die Befriedigung seiner Bedürfnisse gerne erarbeiten kann).

[QUOTE]Wenn die Menschen endlich lernen würden, sich selbst etwas wert zu sein, würde dieses System auseinanderbröckeln.[/QUOTE]

Als die Menschen sich bewusst wurden etwas Wert zu sein, ist seinerzeit der Sozialismus auseinandergebröckelt. Ich erwähne es nur am Rande. ;)

[QUOTE]Sozialismus kann durchaus Spaß machen, wenn man ihn nicht mit allerlei unnützer "Politik" überfrachtet.[/QUOTE]

Ist das jetzt so ein "Vegan 4 fun"-Käse? So eine Art "Selbstfindung beim Latrinentauchen"? Ne, lass mal stecken. Ich hab die Bilder gesehen, von dem geräumten Occupy-Camp vor ein paar Tagen, und wie die da ganz spaßig sozialistisch gehaust haben. Bäh! Für Sozialismus bin ich ehrlich gesagt zu eitel...

[QUOTE]Das ist ja im wesentlichen auch das was die anderen Tiere so tun. Man müsste nur das Ganze so organisieren, dass es sich selbst reproduziert. Ansätze dazu gibt es bereits.[/QUOTE]

Dann mach das doch. In Ostdeutschland stehen mehrere Dörfer quasi leer. Da sind nur noch ein paar Alte, und die können sich nicht wehren und geben sofort kleinbei wenn du ihnen mit der Faschismuskeule drohst.
Dort gehst du einfach hin - mit 200 geistigen Brüdern - und machst (eine weitere) sozialistische Kommune auf. Ist ja nicht so, dass man das in Deutschland nicht dürfte. Allerdings wird das wie üblich nicht lange funktionieren, weil echte Sozis sich schnell gegenseitig aufn Senkel gehen. Deswegen brauchen sie ja auch immer ganze Völker, die sie unter ihr System zwingen und mit ihrer Ideologie gängeln können.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Es ist kein Problem, denn du glaubst ja wohl nicht im ernst, dass Changeling in einer Tauschgesellschaft ohne Geld irgendetwas zum Tauschen anzubieten hätte. Und jetzt komm mir bitte nicht mit deinen langweiligen "Jedem-nach-seinen-Bedürfnissen"-Theorein aus dem 19. Jhd.[/quote]

Hätte ein Lohnstricher wie Du ohne seinen Zuhälter/Chef denn irgendetwas zum "tauschen" anzubieten...? wohl kaum -ausser seinem Proletenhirn vielleicht, dass du aber längst die Toilette heruntergespült hast...wird übrigens von deinem Hartz IV Regime nicht zurückerstattet -wenn du hoffenlich erst selber dort angekommen bist, wo Du andere hinwünscht...denn ich wünsche Dir, dass Du schon bald deinen Scheiß-Job endgültig verlierst -und dann deine Nahrung aus Mülltonnen fischen darfst...denn Hartz IV ist ja bekanntlich nur was, für die Looser -und du als System"Sieger" wirst ja niemals dort landen -aber schon morgen kann deine "Nützlichkeit" für deinen Herrn und Meister enden und ebenso obsolet sein wie dein verficktes Weltbild...und du endlich auf dem Boden der Tatsachen landen, so wie Waldemar und Ronin es bereits gesagt haben... musstest am Sonntag wohl mal wieder richtig Dampf ablassen, was...? bevor du dann wieder deinem Chef 8 Stunden pro Tag in den Allerwertesten kriechen darfst... und wenn du ganz viel Glück hast, kommt zu guter letzt vielleicht ein Obdachloser mit einer rostigen Brechstange vorbei, der dir den Gnadenstoss gibt -um dir die letzten paar cent abzunehmen...



[quote]Als die Menschen sich bewusst wurden etwas Wert zu sein, ist seinerzeit der Sozialismus auseinandergebröckelt. Ich erwähne es nur am Rande. ;)[/quote]

Du jedenfalls bist weder Dir etwas wert -noch anderen - irgendwann werden selbst deine "Freunde" dich fallenlassen -schneller, als eine heiße Kartoffel zu Boden fällt -weil sie nämlich genau so große Arschgesichter wie du sind...



[quote]Bäh! Für Sozialismus bin ich mir ehrlich gesagt zu eitel...[/quote]

Wohl eher zu BLÖD.



[quote]Deswegen brauchen sie ja auch immer ganze Völker, die sie unter ihr System zwingen und mit ihrer Ideologie gängeln können. [/B][/QUOTE]

Das hat der faschistische Mob - Gewalttäter wie Du mitsamt ihren Brüdern - doch längst getan...und euch wird man wohl auch nur durch massive Gegengewalt wieder los werden...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
...denn ich wünsche Dir, dass Du schon bald deinen Scheiß-Job endgültig verlierst -und dann deine Nahrung aus Mülltonnen fischen darfst...[/QUOTE]

Naja, dann suche ich mir halt nen neuen Job. Es entzieht sich irgendwie meinem Verständnis, warum der Verlust der Arbeit unmittelbar - oder auch nur mittelbar - zum Leben aus Mülltonnen führen sollte.


[QUOTE]Das hat der faschistische Mob - Gewalttäter wie Du mitsamt ihren Brüdern - doch längst getan...und euch wird man wohl auch nur durch massive Gegengewalt wieder los werden... [/QUOTE]

Oh ja! Die "massive Gegengewalt" von ein paar Zehntausend Vollsanktionierten. Die "massive Gegengewalt" derjenigen, die zu faul sind fünf Bewerbungen im Monat zu schreiben. Sind wir doch mal ehrlich: für "Gegengewalt" bist du viel zu bequem und faul... :D
Kampfsau[QUOTE]Hätte ein Lohnstricher wie Du ohne seinen Zuhälter/Chef denn irgendetwas zum "tauschen" anzubieten...? ,[/QUOTE]

Die meisten "Lohnstricher" können etwas, das andere als wertvoll erachten.

Der Straßenbauer baut Straßen, der Hausmeister hält Gebäude instand, der Arzt behandelt Kranke, der Logistiker beherrscht die effektive Warendistribution und Lagerung. Also ja, sie haben eine ganze Menge anzubieten.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Die meisten "Lohnstricher" können etwas, das andere als wertvoll erachten.

Der Straßenbauer baut Straßen, der Hausmeister hält Gebäude instand, der Arzt behandelt Kranke, der Logistiker beherrscht die effektive Warendistribution und Lagerung. Also ja, sie haben eine ganze Menge anzubieten. [/B][/QUOTE]

Nun ja, Du musst aber auch versuchen das aus der Sicht eines stinkfaulen Hartzers wie Changeling zu sehen, was ist, wenn man gar nichts kann was man anbieten könnte ?!?!?!

:eek: :rolleyes:

Dann sieht es wirklich finster aus.
Ronin76@FuE
[QUOTE]Nun ja, Du musst aber auch versuchen das aus der Sicht eines stinkfaulen Hartzers wie Changeling zu sehen, was ist, wenn man gar nichts kann was man anbieten könnte ?!?!?![/QUOTE]
[QUOTE]
Aber Du musst das bööööhse System auch aus der Sicht eines wirklich stinkefaulen Hartzers sehen Da macht Dir schon das Aufstehen ANGST !!![/QUOTE]
2x die gleiche Antwort in zwei verschiedenen Themen schreiben kann ich auch:

Wobei du damit nur deine eigene Sichtweise schilderst. Da sich der Mensch selbst am nächsten ist, kann man davon ausgehen daß FuE stinkfaul ist und Angst vor dem Aufstehen hat. Zu versuchen dies auf stigmatisierte Erwerbslose zu projezieren, lässt wiederum deutliche Rückschlüsse auf die Lebenssituation von FuE zu, deren einzige Möglichkeit sich erhaben zu fühlen wohl darin besteht, andere schlechtzureden.




@Kampsau
[QUOTE]Der Straßenbauer baut Straßen, der Hausmeister hält Gebäude instand, der Arzt behandelt Kranke, der Logistiker beherrscht die effektive Warendistribution und Lagerung. Also ja, sie haben eine ganze Menge anzubieten.[/QUOTE]
Vor allem ihre Arbeitskraft, welche meistens beliebig ersetzbar ist. Jedoch sinkt die Nachfrage nach Arbeitskräften immer mehr und damit auch der Wert von Arbeitskräften. An sich nicht Schlimmes, jedoch schlimm wenn daran Menschenleben und Existenzen geknüpft sind. Daher ist es im Interesse aller Lohnstricher wenn Erwerbsarbeit und Existenzsicherung getrennt werden, und ergo ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt wird. Dieser Paradigmenwechsel wird wohl die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts sein.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Wobei du damit nur deine eigene Sichtweise schilderst. Da sich der Mensch selbst am nächsten ist, kann man davon ausgehen daß FuE stinkfaul ist und Angst vor dem Aufstehen hat. Zu versuchen dies auf stigmatisierte Erwerbslose zu projezieren, lässt wiederum deutliche Rückschlüsse auf die Lebenssituation von FuE zu, deren einzige Möglichkeit sich erhaben zu fühlen wohl darin besteht, andere schlechtzureden.[/QUOTE]

Wenn du dich über gierige Banker aufregst, Ronin, können wir hier dann im Umkehrschluss davon ausgehen, dass du eigentlich nur projizierst, und eigentlich selbst unendlich raffgierig bist? ;)
Kampfsau[QUOTE]Vor allem ihre Arbeitskraft, welche meistens beliebig ersetzbar ist. [/QUOTE]

Ersetzbar ist prinzipiell alles und jeder, das ist kein Argument gegen Arbeit an sich.


Es ändert aber prinzipiell nichts daran, dass selbst in einer geldlosen Tauschgesellschaft bestimmte Fähigkeiten gefragter als andere sind, weil sie "schwerer" zu ersetzen sind.

[QUOTE]Jedoch sinkt die Nachfrage nach Arbeitskräften immer mehr und damit auch der Wert von Arbeitskräften.[/QUOTE]

Es werden weniger Arbeitskräfte benötigt aber die die benötigt werden, werden immer wertvoller und unabdingbarer, eben weil an jeden einzelnen Arbeitsplatz eine höhere Produktivität gekoppelt ist.

Außerdem steht dem gegenüber eine immer ältere Gesellschaft im immer weniger Neugeborenen.


[QUOTE]An sich nicht Schlimmes, jedoch schlimm wenn daran Menschenleben und Existenzen geknüpft sind.[/QUOTE]

Das System ist so angelegt, dass arbeitende Menschen prinzipiell ihre Existenz sicheren können.

Arbeitslose Menschen erhalten (wenn auch knapp) ausreichende Leistungen um davon leben zu können.

[QUOTE]Daher ist es im Interesse aller Lohnstricher wenn Erwerbsarbeit und Existenzsicherung getrennt werden, und ergo ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt wird.[/QUOTE]

Du schreibst dass es ein Problem gibt, wenn es nicht mehr genügend Arbeitsplätze gibt.

Nur es ist bereits jetzt so, dass man nicht arbeiten muss, wenn tatsächlich keine Lohnarbeit vorhanden ist.

Die Existenz der Menschen in diesem System ist erst dann gefährdet, wenn sie nicht arbeiten WOLLEN, nicht wenn sie es nicht können oder keine Arbeit vorhanden ist.

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wird es erst dann ein Thema sein können, wenn wir einen Technologisierungsgrad wie bei Wall E, Star Trek oder Idiocracy erreicht haben.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]

[quote]Ersetzbar ist prinzipiell alles und jeder, das ist kein Argument gegen Arbeit an sich. [/quote]

Warum nicht...? "Arbeit" ist kein absoluter Begriff, sondern systemgebunden und im kapitalistischen System auch systemtragend, bzw. -erhaltend:.."Arbeit" ist hier allein ein Synonym für Lohnstricherei -und die ist längst ersetzbar geworden -siehe weiter unten...

[quote]Es ändert aber prinzipiell nichts daran, dass selbst in einer geldlosen Tauschgesellschaft bestimmte Fähigkeiten gefragter als andere sind, weil sie "schwerer" zu ersetzen sind[/quote]

Und wenn schon -das spricht überhaupt nicht dagegen...da diejenigen, die diese "nicht ersetzbaren" -wobei das ohnehin meist nur ein vorrübergehender Zustand ist - das in einer herrschaftsfreien Gesellschaft allein ihretwegen und aus freien Stücken tun -umgekehrt es ihnen aber auch keinen Vorteil einbringt, die hergestellten Produkte anderen vorzuenthalten, da es ja kein materielles Besitzdenken gibt in einer Gesellschaft, in der sowohl "Existenzsicherung" alsauch Wohlstand allen per Geburtsrecht zustehen -so wie es allein richtig und eigentlich selbstverständlich ist...




[quote]Das System ist so angelegt, dass arbeitende Menschen prinzipiell ihre Existenz sicheren können. [/quote]

Tolles Eigentor -da ich dir in dem Punkt nämlich absolut Recht gebe: selbst für den Durchschnitts-Lohnstricher reicht der Sklavenlohn meist nur zum "existieren" -nicht aber zum "leben" - nämlich dem, was ein Mensch, für den MATERIELLE Bedürfnisse eben nur die notwendige Basis für das darstellen, was ihn -als Menschen erst ausmacht...wenn es bei Dir jedoch nicht so ist, nun, so ist das allein dein Problem - dann bist du eben nur eine arme(Kampf) Sau...

[quote]Arbeitslose Menschen erhalten (wenn auch knapp) ausreichende Leistungen um davon leben zu können.[/quote]

Falsch, du verwechselst -als typischer Michel -wieder einmal - "leben" mit "exisistieren" - wobei selbst letzteres im Rahmen des staatsterroristischen Hartz-IV-Regimes für viele schwierig wird -wenn ihnen auch noch jenes -selbst nach dem GG des BRD-Unrechtsstaates - [I]jedem[/I] zustehende "Existenz-Minimum" noch aberkannt wird...wie es eben nur in einem Verbrecherstaat, in dem Kriminelle und ihre Marionetten an der Macht sind, möglich sein kann..



[quote]Du schreibst dass es ein Problem gibt, wenn es nicht mehr genügend Arbeitsplätze gibt. [/quote]

Nö, es ist kein Problem, es ist eigentlich die Lösung -nur im beschränkten, weil ideologisch vorgegebenen - Rahmen des kapitalistischen Strichersystems wird es mehr und mehr ein Problem -in umgekehrt proportionalem Verhältnis übrigens, wie es ohne dieses verschwinden würde - doch es besteht fort, weil der Michel nach wie vor an die Lüge von der "alternativlosen" Lohnschinderei glaubt -und das soll er ja auch tun...

[quote]Nur es ist bereits jetzt so, dass man nicht arbeiten muss, wenn tatsächlich keine Lohnarbeit vorhanden ist.[/quote]

[quote]Die Existenz der Menschen in diesem System ist erst dann gefährdet, wenn sie nicht arbeiten WOLLEN, nicht wenn sie es nicht können oder keine Arbeit vorhanden ist.[/quote]

Da besteht überhaupt kein Widerspruch -da beides zutrifft: A gibt es längst nicht mehr genug Lohnarbeitsplätze in diesem Stricher-System, eben weil sie selbst schon durch die vorhandenen -aber bei weitem noch nicht voll genutzten - technischen Weiterentwicklungen bereits teilweise obsolet geworden sind, die aber dennoch schon so weit vorangeschritten sind, um die Illusion von der Notwendigkeit einer "Vollbeschäftigung" für alle als Farce und Opium für unverbesserliche und ewiggestrige Dumm-Michel zusammenbrechen zu lassen..
...und B habe ich in der Tat keine Lust, weil ich mir dessen voll bewusst bin - und weit besseres und sinnerfüllenderes mit meinem Leben und meiner sehr begrenzten Zeit, die mir auf dieser Welt noch bleibt - anstellen kann als auf den Lohn-Strich zu gehen...

[quote]Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wird es erst dann ein Thema sein können, wenn wir einen Technologisierungsgrad wie bei Wall E, Star Trek oder Idiocracy erreicht haben. [/B][/QUOTE]

Das ist auch wieder reine Propagandalüge, ein typisches Dumm-Michel-Geseiere, um die Wahrheit zu verschleiern, und um die Lohnstricher gefügig und dumm zu halten: die von dir erwähnten Technologien existieren bereits -zumindest in Ansätzen, wahrscheinlich teilweise aber schon auf einem Level, dass dem besagter Filme zumindest schon sehr nahe kommt, werden vom System aber unterschlagen, bzw. nur den Regierenden, bzw. Mächtigen zugänglich und nutzbar gemacht, und das bedeutet meist für militärische und machtpolitische Zwecke, um die Helotenheere noch wirksamer überwachen/kontrollieren und bei Gefahr -wenn sie sich wirklich auflehnen, ausmerzen zu können, vgl. Kampf- und Überwachungsdrohnen, was bei Michels mit künstlich reduziertem Hirnvolumen wie Dir, die freiwillig alles glauben, was BLÖD ihnen so zuflötet, aber kaum zu "befürchten" ist...

...man kann davon ausgehen, dass in den geheimen und supergeheimen Regierungsstützpunkten wie Area 51 längst solche -und noch unglaublichere - Dinge erforscht und getestet werden wie bei "Matrix" oder "Terminator" -und dass zumindest schon Prototypen existieren -aber um es genau zu wissen, frag besser mal bei deinen Sklavenhaltern an, bei Staatsterroristen wie Obama oder Merkel, denn die lachen sich über staatsgläubige Dumm-Michels wie dich ins Fäustchen, die sich von offiziellen "Dementis" in Bezug auf solche Dinge so schön verschaukeln lassen....

Wenn Gott gewollt hätte, dass der Michel fliegt - dann hätte er ihm Flügel gegeben.

Wenn Gott gewollt hätte, dass der Michel denkt - dann hätte er ihm ein Hirn gegeben.
KampfsauWenn es so einfach ist, mit Technologie ein Leben ohne Arbeit zu führen, dann bau dir doch einfach ein paar Roboter, die für dich den Haushalt schmeißen und für dich Regale bei Aldi befüllen, deinen Papierkram erledigen , zu deinen lahmen Geschichten applaudieren und dir dann vor´m Schlafengehen noch einen keulen.

Was weißt du schon über Technologie?

Fabulierst hier von irgendwelchen Matrixgeschichten aus Area 51. Schreib dich doch einfach mal bei einer TU in Mechatronik ein, dann wirst du irgendwann lernen, auf welchem Stand wir wirklich sind.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Wenn es so einfach ist, mit Technologie ein Leben ohne Arbeit zu führen, dann bau dir doch einfach ein paar Roboter, die für dich den Haushalt schmeißen und für dich Regale bei Aldi befüllen, deinen Papierkram erledigen , zu deinen lahmen Geschichten applaudieren und dir dann vor´m Schlafengehen noch einen keulen.

Was weißt du schon über Technologie?

Fabulierst hier von irgendwelchen Matrixgeschichten aus Area 51. Schreib dich doch einfach mal bei einer TU in Mechatronik ein, dann wirst du irgendwann lernen, auf welchem Stand wir wirklich sind. [/B][/QUOTE]

...ach komm schon, Michel, du verscheißerst mich schon wieder -und dich am allermeisten: -und du meinst, die wüssten mehr als Du -oder würden dir die Wahrheit eingestehen...? wie auch immer...die Theorie von der Teleportation beispielsweise -die gab es lange vor "Star Trek" - und es ist bereits möglich, einzelne Elementarteilchen - wenn nicht sogar ganze Atome - zu ent- und anschliessend zu remateriailsieren -und bald schon werden es auch komplexe Gegenstände sein -und irgendwann auch Menschen...ebenso verhält es sich mit Zeitreisen und dem "Raumzeit-Krümmer" ("Warp"), den ein französischer (-oder spanischer...?) Physiker namens Miquel Alcubierre mathematisch längst zweifelsfrei bewiesen hat...


..und mich interessiert deine Ideologie auch nicht, ich weiss nur, was ich will , wie ich leben möchte und was ich will -und nur das ist der richtige Ansatzpunkt, du bist ein Dinosaurier, zum Aussterben verdammt, mit deinen rückwärtsgewandten Ideen...denn zum einen gehört mein Leben mir -und das allein hat ungleich höhere Priorität als irgendwelche Autobahnen, die angeblich gebaut werden "müsssen", damit der deutsche Michel an seinem geheiligten Michel-Wochenende und den staatlich diktierten, geistlosen deutschen Michel-Feiertagen, wenn er mal wieder seinen heißersehnten Freigang hat, im Stau stehen kann...btw: da du ja so für Autobahnen bist - und dich so sehr für Volk und Führer ins Zeug legen möchtest: nur zu bitte, keiner vermiest es dir...denn mir reicht schon ein einsamer Feldweg, wo man möglichst wenige deiner Sorte antrifft...
weisskreutzIst ja immer wieder lustig, wenn Leute die so überhaupt keine Ahnung von technologischen Möglichkeiten haben, solche reisserischen Wissenschaftsdokus für bare Münze nehmen... ;)
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Wüsti [/i]
[COLOR=purple]... Kennst du einen Jan Grossarth, ich lese gerade nebenbei - wenn ich Zeit habe, das Buch Aussteigen..... von ihm ...[/COLOR][/QUOTE]Hallo Wüsti,
Ich habe mal einen [URL="http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=83980"]Thread im "Buchsalon"[/URL] erstellt,
wo über das Buch diskutiert werden kann, Fragen dazu gestellt werden können usw.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Ist ja immer wieder lustig, wenn Leute die so überhaupt keine Ahnung von technologischen Möglichkeiten haben, solche reisserischen Wissenschaftsdokus für bare Münze nehmen... ;) [/B][/QUOTE]

Noch einige weitere Details für ewiggestrige, geistig beschränkte Dumm-Michels gibt es [url="http://de.wikipedia.org/wiki/Warp-Antrieb"]hier[/url].
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Noch einige weitere Details für ewiggestrige, geistig beschränkte Dumm-Michels gibt es [url="http://de.wikipedia.org/wiki/Warp-Antrieb"]hier[/url]. [/B][/QUOTE]

Klingeling, du kannst noch nicht mal selbst für deine Ernährung sorgen, willst dich aber durch die Gegend beamen - was schon nach Heisenberg ein Ding der Unmöglichkeit sein muss - und schwadronierst über physikalische Sandkastenspiele, die schon in der Theorie derartige Energiemengen benötigen, dass die gesamte Erde sie nicht aufbringen könnte und außerdem eine Materie benötigt, die es nur theoretisch gibt, da sie noch nie beobachtet wurde. Aber das alles wird dir ja von den pöhsen Zionisten-Nazis der Springer-NWO vorenthalten... :rolleyes:

Wieso setzt du dich nicht mit einer leeren Milchflasche in die Fussgängerzone und bettelst damit um Energie? Wenn du genug Warpenergie in deinem Milchkännchen gesammelt hast, kannst du dich ja vielleicht wegbeamen! :D
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Ist ja immer wieder lustig, wenn Leute die so überhaupt keine Ahnung von technologischen Möglichkeiten haben, solche reisserischen Wissenschaftsdokus für bare Münze nehmen... ;) [/B][/QUOTE]

Ich kann mir auch nicht erklären, wie manche Leute glauben können, wir wären schon auf dem technologischen Stand ala Star Trek etc.

Und selbst wenn manche Technologien schon weiter fortgeschritten sind als die Mehrheit glaubt, ( wie ich es beim Erdöl schon schrieb) wenn manche Konzerne mehr Gewinne damit machen, dass dies der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht wird, dann können wir doch herzlich wenig dagegen tun, oder !?

:rolleyes:

Ich würde auch lieber ein Auto fahren, dass mit Leitungswasser fährt, als mit teurem Super-Benzin.

Aber selbst bei den utopischsten Vorstellungen der VTler bleiben noch soviele Arbeitsplätze offen, die nicht von Robotern ersetzt werden könnten, dass die ganze Diskussion um dieses Star-Trek - Thema unnötig ist.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Aber selbst bei den utopischsten Vorstellungen der VTler bleiben noch soviele Arbeitsplätze offen, die nicht von Robotern ersetzt werden könnten, dass die ganze Diskussion um dieses Star-Trek - Thema unnötig ist. [/QUOTE]

Insbesondere ja, weil die Robotisierung ja nicht Arbeit zerstört, sondern neue Arbeit ermöglicht - gerade in der Dienstleistungsbranche.
Kampfsau[QUOTE]und du meinst, die wüssten mehr als Du -oder würden dir die Wahrheit eingestehen...? wie auch immer...die Theorie von der Teleportation beispielsweise -die gab es lange vor "Star Trek" - und es ist bereits möglich, einzelne Elementarteilchen - wenn nicht sogar ganze Atome - zu ent- und anschliessend zu remateriailsieren -und bald schon werden es auch komplexe Gegenstände sein -und irgendwann auch Menschen...[/QUOTE]

Und ich dachte immer, bisher konnten nur Quantenzustände übertragen.

Die "Ent- und Rematerialisierung" ist doch der entscheidende Punkt.

Man bräuchte die Informationen über die gesamte Konfiguration alle Teilchen innerhalb eines Menschens und deren Anordnung in Raum und Zeit.

Man bräuchte eine Maschine die einen Menschen

1.Quasi sofort zusammenbaut, so dass der Prozess nicht durch Naturgesetze wie Schwerkraft mittendrin gestört wird

und einen Computer der

2.Soviel Rechenkapazität und Rechengeschwindigkeit aufweist, wie es momentan auf dem ganzen Planeten nicht gibt.

[QUOTE]..und mich interessiert deine Ideologie auch nicht, ich weiss nur, was ich will , wie ich leben möchte und was ich will -und nur das ist der richtige Ansatzpunkt, du bist ein Dinosaurier, zum Aussterben verdammt, mit deinen rückwärtsgewandten Ideen...denn zum einen gehört mein Leben mir -und das allein hat ungleich höhere Priorität als irgendwelche Autobahnen, die angeblich gebaut werden "müsssen",[/QUOTE]

Und die restliche Menschheit interessiert sich nicht für deine schwachsinnigen Ideen und da du alleine nicht über die Fähigkeiten oder Mittel verfügst, diese Ziele umzusetzen, haben sie auch keine wirkliche Konsequenz.

[QUOTE]Wir sind schon längst auf einem Stand, von dem Du als Arbeitsfetischist noch nicht einmal träumen kannst, Du kannst Dir ja von dem was technologisch möglich ist selbst ein Bild machen und einer jener internationalen Messen aufsuchen. Der einzige Haken ist, dass es für die meisten Kapitalisten nicht investitionswürdig ist, weil amerikanische Knastarbeiter, deutsche Niedriglöhner und indische Kinderhände nach wie vor billiger sind.[/QUOTE]

Ach Quatsch, ein Arbeitgeber würde sofort einen Menschen mit einer Maschine austauschen, nur noch Instandhaltung und Energiekosten.

Keine Pause, kein Lohn, kein Urlaub,kein Feierabend, keine Gewerkschaften, kein Schlafen,keine Betriebsrente usw usf nur Energie und Instandhaltung.

ALLES würde für einen Roboter sprechen, der Punkt ist doch eher der, dass die Maschinen von heute nichtmal nen gescheiten Gärtner ersetzen könnten.

Denn auch der braucht sowas wie gesunden Menschenverstand und den kann kein Programm der Welt simulieren.

Arbeit kann bisher noch nicht autonom von Maschinen unternommen werden, und dort wo sie menschliche Arbeit ersetzen kann, bedarf sie zumindest noch konstanter menschlicher Überwachung und Steuerung. Eine arbeislose Gesellschaft kann es also noch nicht geben, da muss man den Tatsachen einfach ins Auge sehen
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]

Und die restliche Menschheit interessiert sich nicht für deine schwachsinnigen Ideen und da du alleine nicht über die Fähigkeiten oder Mittel verfügst, diese Ziele umzusetzen, haben sie auch keine wirkliche Konsequenz. [/B][/QUOTE]

gut so...und mich interessiert es nicht die Bohne, für diese "restliche Menschheit" inklusive dir, die übrigens viel kleiner ist, als du denkst oder dir lieb sein kann, den Rücken krumm zu machen und mein Leben zu vergeuden...

...
KampfsauMusst du ja nicht, kannst ja irgendwen fragen ob er/sie dir einfach so was gibt.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Musst du ja nicht, kannst ja irgendwen fragen ob er/sie dir einfach so was gibt. [/B][/QUOTE]


...die Menschen in der BRD sind halt einfach zu dumm, um es wert zu sein,in den Genuss von etwas besserem als diesem Scheißhaus zu kommen -aber du bist eben nur ein Michel -und daher kann man von Dir kaum erwarten, dass du solche Einsichten und Zusammenhänge jemals erkennen wirst...du liebst dein Scheißhaus - und deinen dir darin zugewiesenen Platz ...

...nur, wie erklärst du dir dann eigentlich, dass es, obwohl es immer mehr Arbeitslose, also für das Lohnsklavensystem nicht mehr benötigtes "humankapital" gibt -und dich darf man ja getrost als solches bezeichnen - die Produktivität in allen Industriezweigen ungebrochen weiter ansteigt, und in immer kürzeren Zeitintervallen noch mehr Konsumschrott, den größtenteils ohnehin niemand braucht, zu erzeugen...? (wenn der nämlich wegfiele, würde sich das Gesamtmass an "notwendiger Arbeit" nämlich nochmals drastisch verringern, und zwar mindestens halbieren...) es tritt also genau das ein, was du nicht wahrhaben willst -denn wenn deine Lohnstricher-Ideologie, die ja fordert, dass "jeder" in diesem Scheißsystem "gefälligst arbeiten müsse", damit es nicht kollabiert -was ja im übrigen genau das wäre, was ich mir wünsche - richtig wäre, so müssten längst deutliche Mangelerscheinungen in sehr vielen Industriezweigen erkennbar sein, die erkennbare Defizite in der Produktivität nach sich ziehen, diese müsste also stagnieren, bzw rückläufig sein -ist sie aber nicht -und in den Geldkatzen der Kapitalistenschweine herrscht derweil das wahre Eldorado -weil es eben genug Trottel wie dich gibt, die ihrer eigenen Verarsche freudig glauben und ihr dankend Vorschub leisten...
weisskreutzIch versuchs mal...

[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
...nur, wie erklärst du dir dann eigentlich, dass es, obwohl es immer mehr Arbeitslose, also für das Lohnsklavensystem nicht mehr benötigtes "humankapital" gibt[/QUOTE]

Gar nicht, denn die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie seit Anfang der 90er nicht mehr.

[QUOTE] -und [...] die Produktivität in allen Industriezweigen ungebrochen weiter ansteigt, und in immer kürzeren Zeitintervallen noch mehr Konsumschrott, den größtenteils ohnehin niemand braucht, zu erzeugen...?[/QUOTE]

Wieso entscheidest ausgerechnet [i]du[/i] was Konsumschrott ist? Schreibst du nicht deine Kommentare mit Konsumschrott (Computer)? Kleidest du dich nicht in Konsumschrott (Szenekleidung mit monotonem Farbanspruch)? Hast du die Wohnung nicht vollgestopft mit Zeug, das andere Menschen, denen der Kram nichts bedeutet, ebenfalls als Konsumschrott bezeichnen würden?

[QUOTE]wenn der nämlich wegfiele, würde sich das Gesamtmass an "notwendiger Arbeit" nämlich nochmals drastisch verringern, und zwar mindestens halbieren...[/QUOTE]

Wie in der 132-Studie-Studie ersichtlich, ist es ja tatsächlich so, dass du zum gesunden Selbsterhalt, nicht wirklich viel arbeiten müsstest. Da deine Ansprüche sich aber offensichtlich stark an das angleichen, was du anderen als "Konsumschrott" andichten möchtest, ist nicht ersichtlich inwiefern du anders als andere sein sollst.

Wenn wir mal ganz ernsthaft und ohne jede Polemik die Annahme aufstellen, dass du den ganzen "Konsumschrott" nicht brauchst und dich mit einem einfachen, grundlegend abgesicherten Leben zufrieden geben würdest, und dass wir für dich mal den ganzen Schnick-Schnack streichen könnten, der so viel Arbeit verursacht, dann könntest du tatsächlich mit sehr wenig Arbeitszeit auskommen.

Rechne:

- 200 bis 250 € bei sparsamem Leben in einer WG oder einer kleinen Wohnung auf dem Land
- 140 bis 160 € Lebenskosten nach Studie
- 13% Abzüge Krankenversicherung bei einem 450-€-Job

Du müsstest tatsächlich - wenn dir jede Form von Konsum egal ist - rein mit einem 450-€-Job auskommen. Das bedeutet für dich: eine Woche Arbeit im Monat, und den Rest frei zum sinnieren, spazieren, philosophieren.

Du hast nämlich durchaus Recht damit, dass der Großteil der Arbeit dem Konsum und dem Fortschritt geschuldet ist. Wenn man ohne das alles auskommen kann, und nur das Mindeste ansetzt was man zu einem gesunden Leben benötigt, dann kommt man sehr locker und unangestrengt durch.


Aber ganz ehrlich: ich glaube bei dir halt nicht dran. Ich erinnere mich noch zu gut an die Anarcho-Kommune-Debatte, wo man deine Ansinnen noch ernst genommen und dir auch noch alles rausgesucht hat, was du wissen müsstest damit es funktioniert, nur um dich dann beobachten zu müssen, wie du den Fussel im Suppenkessel zu suchen beginnst.

Mir ist während der Teilnahme in diesem Forum eines klar geworden: man kann - wenn man es denn ernst meint und tatsächlich möchte - in Deutschland sehr gut ein gesundes, einfaches und arbeitsarmes Leben führen. Man kann locker sagen "Ich brauch keinen Konsum" und sich einem alternativen Entwurf widmen. Das geht einfach deswegen, weil heutige Technologien, Infrastrukturen und Produktionsweisen die Basics so günstig gemacht haben, und auch weil Dinge wie Kleider und Möbel von vielen Leuten noch weitgehend intakt aussortiert werden, nur weil sie nicht mehr dem Geschmack entsprechen. Man muss wahrlich kein [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ff!_%C3%96ff!]Jürgen Wagner alias Öff! Öff![/URL] sein, um ohne Konsum zu leben.

Aber: Günstig heißt nicht umsonst. Wenn also einer glaubt, er müsse halt [i]überhaupt[/i] nicht arbeiten, dann hat er sich getäuscht. Wer aber sagt, er selbst(!) möchte viel weniger arbeiten, weil er der Ansicht ist, er brauche ja den größten Teil des Produzierten nicht, dann finde ich das absolut in Ordnung. Schließlich gehts ja mit erheblich Weniger auch, und ich bin froh dass hierzulande und in dieser Zeit Menschen [U]für sich(!)[/U] auch eine solche Entscheidung treffen können.
Kampfsau[QUOTE]...die Menschen in der BRD sind halt einfach zu dumm, um es wert zu sein,in den Genuss von etwas besserem als diesem Scheißhaus zu kommen -aber du bist eben nur ein Michel -und daher kann man von Dir kaum erwarten, dass du solche Einsichten und Zusammenhänge jemals erkennen wirst...du liebst dein Scheißhaus - und deinen dir darin zugewiesenen Platz ...[/QUOTE]

Dann bin ich und der Rest der Menschheit halt doof, wenn du dich dadurch besser fühlst

Ich habe lediglich geschrieben, welche Möglichkeiten dir bleiben. Du willst was aber die Gesellschaft ist dir nichts schuldig.

Wenn du nicht arbeiten willst,dann bleibt dir doch nur, dir einen Gönner oder eine Gönnerin zu suchen, die/der dir freiwillig das gibt, was du willst. Eine andere Möglichkeit bleibt dir in diesem Leben nicht.

Außer irgendwie anders reich zu werden.

[QUOTE]...nur, wie erklärst du dir dann eigentlich, dass es, obwohl es immer mehr Arbeitslose, also für das Lohnsklavensystem nicht mehr benötigtes "humankapital" gibt -und dich darf man ja getrost als solches bezeichnen - die Produktivität in allen Industriezweigen ungebrochen weiter ansteigt, und in immer kürzeren Zeitintervallen noch mehr Konsumschrott, den größtenteils ohnehin niemand braucht, zu erzeugen...?[/QUOTE]

Wie Weißkreutz schon schrieb, wenn der Konsumschrott sowieso überflüssig ist, brauchst du doch gar nicht mehr Geld um dir mehr davon zu kaufen und es gibt nicht mehr Arbeitslose.

Das kann man sich dadurch erklären, dass es

1. immer mehr Rentner gibt

2. immer weniger junge Menschen und Kinder

3. Kapazitäten für Dienstleistungsberufe, Pflegeberufe usw frei wurden und

4. dass die deutsche Volkswirtschaft eine exportorientierte Gesellschaft ist, die im weltweiten Wettstreit mit anderen Nationen steht und ihren hohen Lebensstandard ( ja der deutsche Lebensstandard ist im welweiten Vergleich hoch auch für Arbeitslose) nur mit einer erhöhten Produktivität sicherstellen kann.

[QUOTE] (wenn der nämlich wegfiele, würde sich das Gesamtmass an "notwendiger Arbeit" nämlich nochmals drastisch verringern, und zwar mindestens halbieren...) es tritt also genau das ein, was du nicht wahrhaben willst -denn wenn deine Lohnstricher-Ideologie, die ja fordert, dass "jeder" in diesem Scheißsystem "gefälligst arbeiten müsse", damit es nicht kollabiert -was ja im übrigen genau das wäre, was ich mir wünsche - richtig wäre,[/QUOTE]

Was wäre denn "unnötige" Arbeit die wegfiele ? Wenn auf einmal Millionen nicht für die grundlegende Infrastruktur notwendige Jobs wegfallen würden, dann könnten wir zwar alle überleben aber es wäre ein Leben mit viel Zeit aber weniger Gestaltungsmöglichkeiten

Wir brauchen nicht in jedem Baumarkt zig verschiedene Wandfarben, eine einzige würde ausreichen, wir bräuchten keine Restaurants, wenn jeder zuhause den selben Standardherd hat.Wozu noch soviele Bauarbeiter, wenn wir alle nach dem Baukastenprinzip, ähnlichen Wohnraum für alle haben könnten?

Wozu noch durchgehender Busverkehr ? Ohne Restaurants , Bars, Kinos, Theatern usw in denen Leute arbeiten, müsste doch sowieso kaum wer rechtzeitig irgendwo hin.
Wüsti[COLOR=darkred][QUOTE]Wenn also einer glaubt, er müsse halt überhaupt nicht arbeiten, dann hat er sich getäuscht. Wer aber sagt, er selbst(!) möchte viel weniger arbeiten, weil er der Ansicht ist, er brauche ja den größten Teil des Produzierten nicht, dann finde ich das absolut in Ordnung. Schließlich gehts ja mit erheblich Weniger auch, und ich bin froh dass hierzulande und in dieser Zeit Menschen für sich(!) auch eine solche Entscheidung treffen können.[/QUOTE[/COLOR] Zitat : Weißkreutz

Ich finde das auch ziemlich gut und bin froh............



[COLOR=darkred]QUOTE]Was wäre denn "unnötige" Arbeit die wegfiele ? Wenn auf einmal Millionen nicht für die grundlegende Infrastruktur notwendige Jobs wegfallen würden, dann könnten wir zwar alle überleben aber es wäre ein Leben mit viel Zeit aber weniger Gestaltungsmöglichkeiten. [/QUOTE] [/COLOR]
Z: Kampfsau

Hallo Kampfsau,

das wäre doch gut (viel Zeit) .

[COLOR=darkred] ][QUOTE] Wir brauchen nicht in jedem Baumarkt zig verschiedene Wandfarben, eine einzige würde ausreichen, wir bräuchten keine Restaurants, wenn jeder zuhause den selben Standardherd hat.Wozu noch soviele Bauarbeiter, wenn wir alle nach dem Baukastenprinzip, ähnlichen Wohnraum für alle haben könnten?[/QUOTE] [/COLOR]

Wie meinst du das mit dem Baukastenprinzip? Restaurants braucht auch kein Mensch oder , wenn man mehr Zeit hat kann man ja auch selbst kochen.

[COLOR=darkred][QUOTE]Wozu noch durchgehender Busverkehr ? Ohne Restaurants , Bars, Kinos, Theatern usw in denen Leute arbeiten, müsste doch sowieso kaum wer rechtzeitig irgendwo hin.[/QUOTE] [/COLOR]

Theater, Kino, Discos , Bars , so etwas brauche ich z.B nicht. Bus auch nicht unbedingt, weil ich in der Innenstadt wohne.
Doch wer es braucht.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Wüsti [/i]
[B][COLOR=darkred] [/COLOR]
Z: Kampfsau

Hallo Kampfsau,

das wäre doch gut (viel Zeit) .

[COLOR=darkred] ] [/COLOR]

Wie meinst du das mit dem Baukastenprinzip? Restaurants braucht auch kein Mensch oder , wenn man mehr Zeit hat kann man ja auch selbst kochen.

[COLOR=darkred] [/COLOR]

Theater, Kino, Discos , Bars , so etwas brauche ich z.B nicht. Buauch nicht unbedingt, weil ich in der Innenstadt wohne.
Doch wer es braucht. [/B][/QUOTE]


...ein Michel kommt selten allein -und tut ers doch, dann gibt er vor, er wäre es nicht - doch Michel bleibt Michel -addiert man zu einem Michel einen weiteren hinzu, so ergibt das zwar 2 Michels, doch geht damit keine Verdopplung des Hirnvolumens einher - denn dieses beträgt nach wie vor gleich Null...und auch bei Drei-, Vier oder Fünf Michels erhöht sich das Gesamthirnvolumen nicht, denn: Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm -beim Michel ist es andersrum...

also weisskreutz -ganz gleich, welche Mühe du dir auch machst, uns zu suggerieren: "ich bin viele..." viel -oder auch nur ein wenig - intelligenter wirst Du/werdet Ihr auch dann nicht sein, wenn ihr tausend- oder milliardenfach in der Überzahl wäret, ebenso wenig, wie wenn Du wirklich nur ein einzelner bist, der uns immer und immer wieder vom Gegenteil zu überzeugen versucht...

...gäääähn, dein "Einfallsreichtum" langweilt mich....
KampfsauIch glaube in einer Sache hast du Recht, dein Hirnvolumen muss wirklich größer als das unserer Hirne sein. Es drückt sicherlich schon gegen die Schädelwand, anders kann ich mir den Blödsinn hier nicht erklären xD
Alterkelte[QUOTE][i]
also weisskreutz -ganz gleich, welche Mühe du dir auch machst, uns zu suggerieren: "ich bin viele..." viel -oder auch nur ein wenig - intelligenter wirst Du/werdet Ihr auch dann nicht sein, wenn ihr tausend- oder milliardenfach in der Überzahl wäret, ebenso wenig, wie wenn Du wirklich nur ein einzelner bist, der uns immer und immer wieder vom Gegenteil zu überzeugen versucht...
[/B][/QUOTE]

Bravo, diese Aussage ist eines Josef S. würdig.........
Die Überzeugung, dass der Recht hätte, der andere physisch überrollt.
Quasi Opas Dampfwalze.
Ein Mensch hat also nur Recht, wenn er seine Kritiker zusammen mit tausenden anderen Unglücklichen, die man versklaft, hirngewaschen oder verarscht hat, an der Spitze einer Panzerarmee überfährt?
Deine Theorie schliesst die Möglichkeit kategorisch aus, dass man sich mal irren könnte, wenn man einmal den einzig richtigen Weg gegangen ist.
In meinen Augen macht dies dich kaum weise, sondern eigentlich nur verrückt.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
also weisskreutz -ganz gleich, welche Mühe du dir auch machst, uns zu suggerieren: "ich bin viele..."[/QUOTE]

Ach, herrje, Klingeling. Willst du das jetzt immer so machen? Sobald du merkst, dass du argumentativ kein Land mehr siehst, zündest du irgendwelche Sockenpuppen-VT-Nebelkerzen?

Hast dich ja schon vor Kurzem lächerlich gemacht, als du meintest FuE sei eine Sockenpuppe, obwohl ersichtlich war, dass mehrere Personen gleichzeitig angemeldet waren. Daraufhin hast du ja deine Theorie entwickelt, der BND hätte sich hier mit mehreren Agenten schon vor Jahren angemeldet, nur um dich - sobald du dich anmeldest - zu verfolgen...

Und das alles, weil du dich in der Behauptung, du brauchtest keinen Konsum und brauchst stattdessen Zeit zum sinnieren, sowie in den Fakten der 132-Euro-Studie, welche aufzeigen wie günstig eine Leben ohne Konsum ist, verheddert hast? Tja, was sol man da noch sagen...
Waldemar[QUOTE] Fakten der 132-Euro-Studie[/QUOTE]


Mit dieser Studie kannst du dir argumentativ den Arsch abwischen. Und alles andere wäre nur Verschwendung. Das Ganze erinnert an die Armenfürsorge um 1900. Ein Kind würde nach diesen Berechnungen gerade einmal 79 Euro bekommen. Das ist in etwa der monatliche Bedarf eines Hundes in einem Tierheim... Aber ein Hund wäre mir immer mehr wert, als ein Untermensch wie du.

Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das der Deutschen. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden – die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.” ……. Napoleon Bonaparte ...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Mit dieser Studie kannst du dir argumentativ den Arsch abwischen. Und alles andere wäre nur Verschwendung. Das Ganze erinnert an die Armenfürsorge um 1900. [/QUOTE]

1. War die Armenfürsorge natürlich ein Meilenstein der Sozialpolitik
2. Berücksichtigt die Studie den gesamten Bedarf für ein gesundes Leben nach UN und DGE

[QUOTE]Ein Kind würde nach diesen Berechnungen gerade einmal 79 Euro bekommen.[/QUOTE]

Blödsinn. Jetzt meint man - angesichts der Länge des Beitrags - du hättest dich mal nicht als verbaler Heckenschütze gegen Alterkelte betätigt, und dann isses doch wieder nur Mumpitz. Du hast die Studie ja noch nicht mal angeschaut, denn sie befasst sich ausschließlich mit dem Bedarf eines [i]gesunden Single-Mannes mittleren Alters mit einem Körpergewicht von 70 kg[/i]. Von Kindern ist nirgends die Rede.
Dein effektheischerisches Empörungsgeschwafel über Kinder ist genauso erstunken und erlogen, wie deine selbst ausgedachten persönlichen Umstände, die vom Amt nicht anerkannt werden. Da erübrigt sich alles weitere bei dir.


P.S.: Napoleon hat sich schwer geirrt, denn die Deutschen fanden ihre Nation und bekämpften ihren Feind ;)
Heute ist es freilich nicht mehr der Franzose, sondern gewisse Gruppen innerhalb - gut zu erkennen daran, dass sie die Deutschen verächtlich machen und gleichzeitig bei ihnen schmarotzen wollen... mein lieber Waldemar...
WaldemarDu redest Mumpitz.. wie immer.

Der Kinderregalsatz setzt sich aus dem prozentualen Anteil + Alter des Kindes - vom Regelsatzes eines Singles zusammen. Deshalb ist es auch scheissegal was deine tolle Studie beschreibt.

Und mein lieber weisskreutz, versuchs doch einfach mal mit Logik und Fachkenntnis...

Und Napoleon hatte recht, du bestätigst ihn hier regelmäßig
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Der Kinderregalsatz setzt sich aus dem prozentualen Anteil + Alter des Kindes - vom Regelsatzes eines Singles zusammen. Deshalb ist es auch scheissegal was deine tolle Studie beschreibt.[/QUOTE]

Die Studie ist nicht Hartz 4. Wenn du auch nur ein wenig Ahnung hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass die Studie mit der Warenkorb-Methode arbeitet, und nicht - wie das SGB - mit irgendwelchen Referenzgruppen. Daher müsste die Ermittlung des Mindestbedarfs eines Kindes, wollte man die Methodik der Studie heranziehen, ebenfalls mit einem Warenkorb arbeiten. Da kann man nicht einfach prozentuale Abschläge machen, sondern da müssten dann - je nach Alter - Kinderspielzeuge, Schulmaterialien, Windeln usw. aufgelistet werden. Dinge also, die zu einem gesunden Erwachsenen überhaupt nicht gehören.

Der Bedarf wäre nach der Warenkorb gesondert zu berechnen, wenn die Beispielperson eine andere wäre. Zum Beispiel:

- gesunde Frau mittleren Alters
- gesunde Schwangere mittleren Alters
- gesundes Kleinkind
- pubertierender Jugendlicher, männlich
- Mann mittleren Alters, Diabetiker Typ 2b

All diese Menschen bräuchten eine gesonderte Bedarfsbestimmung, die sich nicht einfach mal prozentual ermitteln lässt.

[QUOTE]Und mein lieber weisskreutz, versuchs doch einfach mal mit Logik und Fachkenntnis...[/QUOTE]

Habe ich ja, wie ich es eben demonstriert habe. Du wiederum, der einfach mal so irgendwelche prozentualen Abschläge vornimmt, obgleich dieses Vorgehen aus einer ganz anderen Bedarfsermittlungspraxis stammt, zeigst deine Unkenntnis und dein Unvermögen dich mit einem Thema zu beschäftigen, hier ja glänzend auf.
Deshalb ists halt auch nix mit dem Studium geworden, Waldi. Dazu muss man sich nämlich mit einer Thematik befassen ;)

[QUOTE]Und Napoleon hatte recht, du bestätigst ihn hier regelmäßig [/QUOTE]

Dass du ein eher schwächlicher Feind bist, heisst ja nicht, dass du nicht der "wahre" Feind bist, Waldi ;)
Waldemar[QUOTE]All diese Menschen bräuchten eine gesonderte Bedarfsbestimmung, die sich nicht einfach mal prozentual ermitteln lässt.[/QUOTE]


:D :D :D :D :D :D :D

Ach echt, dann hältst Du, wie selbst das Bundesozialgericht derzeitige Reglung für verfassungswidrig... und forderst eine bedarfsgerechte Regelung für Kinder? (B 14/11b AS 9/07 R und B 14 AS 5/08 R) Oh Oh.. und das aus deinem Schandmaul. Nur damit du dir zurechtbiegen kannst was in deine nicht vorhandene Argumentationskette passt? Ach wie schön das niemand weiß, das deine Studie ist.. der größte Scheiss!
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]:D :D :D :D :D :D :D

Ach echt, dann hältst Du, wie selbst das Bundesozialgericht derzeitige Reglung für verfassungswidrig... und forderst eine bedarfsgerechte Regelung für Kinder? (B 14/11b AS 9/07 R und B 14 AS 5/08 R) Oh Oh.. und das aus deinem Schandmaul. Nur damit du dir zurechtbiegen kannst was in deine nicht vorhandene Argumentationskette passt? Ach wie schön das niemand weiß, das deine Studie ist.. der größte Scheiss! [/B][/QUOTE]

Nicht ganz, du kleiner Lümmel ;)
Da Hartz 4 ja um das dreifache gegenüber dem Studienergebnis erhöht ist, kann getrost davon ausgegangen werden, dass der weitaus größte Teil aller Bedarfsfälle darin bereits vorhanden ist. Denn: Abweichungen, wegen Nahrungsmehrbedarf, Hygieneartikel etc. machen in der Preisklasse natürlich allerhöchstens Abweichungen von kleinen zweistelligen Beträgen aus. Da wo es dann richtig teuer wird, sind wir ja dann bei den Fällen der Kranken- und Pflegeversicherungen bzw. wir haben es bereits mit einem Frührentner zu tun, und diese Fälle sind ja nicht in der Regelleistung drin, sondern werden auch in der Studie als separat gewertet.

Meine Aussage war ja nicht, dass es keine bedarfsgerechte Regelung geben soll. Meine Aussage ist, dass unter enger (und auch weiter) Anlegung der Anforderungsbedingungen, Alg2 eigentlich [U]immer[/U] überhöht ist.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Musst du ja nicht, kannst ja irgendwen fragen ob er/sie dir einfach so was gibt. [/B][/QUOTE]

Es hört sich zwar noch dümmer an als obiger - wohl sarkastisch gemeinter Satz -aber im Prinzip entspricht genau das der Wahrheit.

Und damit beginnt auch schon das Problem: nämlich, dass derart fortschrittliche Technologien -die längst schon existieren -vom Staat und den Großkonzernen unterschlagen werden...

....das geschieht einerseits im Sinne der Profitmaximierung -die Ausbeutung von Lohnsklaven ist für das warenproduzierende System und seine Sklaven-Ökonomie elementar -andererseits, um eine Emanziperung vom System -und damit technologische und wirtschaftliche Autonomie andersdenkender Gruppierungen - zu verhindern...denn diese beiden Entwicklungen wären die mit Abstand größte Bedrohung für das warenproduzierende System -die somit um jeden Preis verhindert werden sollen...desweiteren sollen fortschrittliche Technologien natürlich ausschliesslich vom Staat für militärische Zwecke -und damit gegen das lohnversklavte Fußvolk - genutzt werden: nicht ohne Grund ist Area 51 eine abgeschirmte Militärbasis inmitten der Wüste von Nevada, wo Aussenstehende nichtmal bis auf einige Kilometer herangelassen werden....
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]

nicht ohne Grund ist Area 51 eine abgeschirmte Militärbasis inmitten der Wüste von Nevada, wo Aussenstehende nichtmal bis auf einige Kilometer herangelassen werden.... [/B][/QUOTE]

Danke Data! Lernen Sie endlich menschlichen Humor
weisskreutzJa, da hat es halt diese mediale Phase gegeben, in der Jugendliche und junge Erwachsene sich erst für die Fiktionen aus Star Trek begeistern - inclusive des sauteuren Merchandisings, bestehend aus bunten, strampelanzugähnlichen Uniformen und Büchern voller "technischem Hintergrund" - und sich im Anschluss jahrelang im verschwörungswuchernden Ermittlungsgestrüpp von Akte X verlieren konnten.
Da muss man sich nicht wundern, dass manche glauben, die freimaurerischen Nazi-Zionisten hätten in der Wüste Nevada eine vom Kampfstern Apollo 11 abgeschossene Enterprise klingonischer Bauart in einem Hangar geparkt. Allerdings hat sich in Zeiten der Hartz-Sanktionen die Sehnsucht vom Warpantrieb auf den Replikator der Raumschiff-Kantine verlagert - vor allem wenn Erdbeeren grade so teuer sind...
Changeling IIIch brauche keine Erdbeeren, da ich kein Vegetarier bin -und wenn man sie -oder was auch immer sonst - doch braucht, dann nimmt man es sich einfach - und wenn derjenige, der etwas hat, das man benötigt es nicht freiwillig herausrücken will -oder wenigstens zu teilen, dann wendet man eben List, Täuschung -oder einfach Gewalt an, um es zu bekommen...ich habe damit im übrigen absolut kein Problem - denn schliesslich sind es Schweine wie ihr, die es längst im großen Stil vormachen, wie es funktioniert...

...
eine Anderestrunzblöder Heuchler..
weisskreutzTja, wenn Klingeling meint...

[IMG]http://mnfx.com/mnfxwordpress/wp-content/uploads/2010/03/shotgun_cat.jpg[/IMG]
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von eine Andere [/i]
[B]strunzblöder Heuchler.. [/B][/QUOTE]

Ihr seid ohnehin allesamt dumme Arschlöcher - im übrigen tut ihr mir damit einen großen Gefallen -nämlich mir in allem Recht zu geben, was ich über niederes, verblödetes, verdorbenes, degeneriertes Menschentum wie euch schon längst weiss...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Ihr seid ohnehin allesamt dumme Arschlöcher - im übrigen tut ihr mir damit einen großen Gefallen -nämlich mir in allem Recht zu geben, was ich über niederes, verblödetes, verdorbenes, degeneriertes Menschentum wie euch schon längst weiss... [/B][/QUOTE]

Ich bin nicht dumm... :(


:D

Köstlich... wirklich köstlich... :D
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Ihr seid ohnehin allesamt dumme Arschlöcher - im übrigen tut ihr mir damit einen großen Gefallen -nämlich mir in allem Recht zu geben, was ich über niederes, verblödetes, verdorbenes, degeneriertes Menschentum wie euch schon längst weiss... [/B][/QUOTE]

:q

Der dumme Junge vergisst nur, dass Diebe wohl in keiner Gesellschaftsform geduldet werden.
:rolleyes:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]:q

Der dumme Junge vergisst nur, dass Diebe wohl in keiner Gesellschaftsform geduldet werden.
:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Die Gesetze von Untermenschen, von Natur aus Schwachen und geborenen Sklaven, die ihren "Besitz" schützen wollen - intressieren mich wohl kaum - denn nur die Schwachen brauchen eine "Gesellschaft" und irgendwelche Zwangsgesetze... Besitzlose, die selber "Besitz" anderer sind -so wie du ...

Besitz und bürgerliches Eigentum basieren ohnehin immer auf zuvor erfolgten Enteignungen (="Diebstahl") -sind somit null und nichtig, Anmassungen von Untermenschen, die meinen eigenen Bedürfnissen im Wege stehen, die das einzig und allein relevante Kriterium sind...

Von daher gilt für Dich:[url="http://www.youtube.com/watch?v=_D7DTtRuYew"] Slaves Shall Serve[/url]
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von eine Andere [/i]
[B]strunzblöder Heuchler.. [/B][/QUOTE]

Inwiefern sind meine Behauptungen den "Heuchelei"... ?Weil ich nur dasselbe einfordere, was du vermutlich als für deine Person richtig und selbstverständlich erachtest...? doch indem Du -oder weisswurst - oder wer sonst, mir dieselben Ansprüche und den Respekt verweigern, die Du selber für Dich einforderst - entlarvst Du selbst dich als der Heuchler...
weisskreutzDarauf können wir uns einigen. Dir steht zu, was alle anderen auch ganz selbstverständlich ohne selbst eine Gegenleistung zu erbringen einfordern: [B]Nichts![/B]

Denn niemand hier fordert etwas, sondern wir alle tauschen lediglich ein. Wir tauschen etwas was wir anzubieten haben gegen etwas anderes - in der Regel Geld. Und dieses Geld tauschen wir dann wiederum ebenfalls für etwas ein, nämlich Güter und Dienstleistungen. Und wenn jemand nicht tauschen möchte, dann fordert von uns auch niemand, dass wir tauschen müssten. Von daher ist alles genau so, wie du selbst sagst, dass es sein sollte.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Tja, wenn Klingeling meint...

[IMG]http://mnfx.com/mnfxwordpress/wp-content/uploads/2010/03/shotgun_cat.jpg[/IMG] [/B][/QUOTE]

Wow, die Wumme gefällt mir aber - also, immer schön vorsichtig, falls es irgendwann -zu später oder auch zu früher - Stunde an deiner Haustür KLINGELT -denn schneller als du ahnst, könnte sie[url="http://www.youtube.com/watch?v=ulzSWLGw9HI"] auf Dich gerichtet[/url] sein:
Waldemar[QUOTE]Der dumme Junge vergisst nur, dass Diebe wohl in keiner Gesellschaftsform geduldet werden.[/QUOTE]

So ein Schwachsinnsgelaber. Wenn man bedenkt in was für einem Dreckssystem du hier von "Dieben" redest.. kann man sich nur kaputtlachen. Die europäischen Banken haben sich z.B, 2011 bei der EZB insgesamt 500 Milliarden Euro zu 1 % auf 3 Jahre geliehen, um sie dann z. B. in Staatsanleihen anzulegen. Bei einer Verzinsung der Anleihen mit nur 4 % sackten die Banken auf diese Weise für nichts ... / GARNICHTS/ ..15 Milliarden Euro pro Jahr ein, die zu Lasten der europäischen Steuerzahler gehen. Ganz zu schweigen von Kosten der Volkswirtschaften für das Casinozocken (Hochfrequenzhandel, Over the Caunter bzw. Under the Table - Billoinengeschäfte abseits der Börsen von denen keiner was weiß usw usf.)

Das zeigt, dass die Banken nach der von ihnen verursachten (gewollten) Krise nicht etwa in ihre Schranken verwiesen wurden, sondern von unseren Volksverrätern gehätschelt und gepäppelt werden oder wie "Diebe" behandelt werden, denen man aus "Furcht" lieber gleich das Portemonnaie übergibt.

Dazu noch die lächerliche Geldschöpfung. Schuldgeldsystem - Geld wird aus NICHTS per Kredit erschaffen und gegen Zinsen verliehen. An seiner entscheidenden Stelle hat der Kapitalismus nicht mehr zu bieten als eine große Illusion. An die man glauben muss..

Deshalb brauchen wir immer Wachstum. Das ist eine Systemkrise, die nur mit einem reset des systems (inflation und/oder währungsreform) aufgelöst werden kann. Das verheizen hunderter milliarden euro dient nur dazu, vor dem "reset" noch einmal hübsch von "fleissig" nach reich zu verteilen. In diesem Kontext ist natürlich der gemeine H4 Empfänger zu veruteilen. Ja, das macht Sinn. Zwar nur in deine beschränkten Welt, aber wat solls.
Wüsti[QUOTE]denn schneller als du ahnst, könnte sie auf Dich gerichtet sein:[/QUOTE] [I]By Changeling[/I]

Das ist finde ich dermaßen geschmacklos. Weißkreutzs Bild war ja witzig, aber du mußt dann mit so was krassem kommen.

Wann macht "er" mal was gegen dich? :rolleyes:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Wüsti [/i]
[B][I]By Changeling[/I]

Das ist finde ich dermaßen geschmacklos. Weißkreutzs Bild war ja witzig, aber du mußt dann mit so was krassem kommen.

Wann macht "er" mal was gegen dich? :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Nein, das Bild mag oberflächlich betrachtet "witzig" aussehen -ebenso wie jener, von TTP bereits erwähnte "Dokumentarfilm" von vor rund 70 Jahren -doch um das zu durchschauen, fehlen dir wohl leider die Geschichtskenntnisse - denn das, was das Bild in Wahrheit aussagt, ist nicht weniger, als dass mir das Lebensrecht -zumindest das Recht auf ein den vorherrschenden sozialen Standards angemessenes - Leben abgesprochen wird...von daher ist es alles andere als "witzig" -und meine Reaktion zeigt lediglich in aller Deutlichkeit auf, was das Bild in Wahrheit aussagt, [I]was wirklich, "im Klartext" an Aussage dahintersteckt...[/I]

...doch auf seine "Gegenleistung" kann der faschistische Hurenbastard noch lange warten...sehr lange -so lange, bis die Sterne vom Himmel fallen...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]
...
Besitz und bürgerliches Eigentum basieren ohnehin immer auf zuvor erfolgten Enteignungen (="Diebstahl") -sind somit null und nichtig, Anmassungen von Untermenschen, die meinen eigenen Bedürfnissen im Wege stehen, die das einzig und allein relevante Kriterium sind...
[/B][/QUOTE]

mal wieder so ein Quatsch von jemandem, der wohl noch nie irgend etwas besessen hat, aber die Wortwahl ist bezeichnend...
jetzt sind die anderen nicht mehr die dummen Michel, sondern schon Untermenschen... Aha.

:eek:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]
...doch auf seine "Gegenleistung" kann der faschistische Hurenbastard noch lange warten...sehr lange -so lange, bis die Sterne vom Himmel fallen... [/B][/QUOTE]

Meine Güte, gibt es für dein offensichtliches Tourette-Syndrom denn keine Pillen ?!?!

oder hat sich der dumme Junge einfach nicht mehr im Griff ?!

:rolleyes:

EDIT :
Du hättest den Beitrag ruhig stehen lassen können, er hätte nur Dein Tourette-Syndrom unterstrichen, aber keine Sorge, ich habe ihn gelesen.
:)
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]mal wieder so ein Quatsch von jemandem, der wohl noch nie irgend etwas besessen hat, aber die Wortwahl ist bezeichnend...
jetzt sind die anderen nicht mehr die dummen Michel, sondern schon Untermenschen... Aha.

:eek:



Meine Güte, gibt es für dein offensichtliches Tourette-Syndrom denn keine Pillen ?!?!

oder hat sich der dumme Junge einfach nicht mehr im Griff ?!

:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Du kannst mich mal - ich habe deine dummen Albernheiten satt...fällt Dir eigentlich nichts besseres ein...? - und deine PNs...die habe ich nicht vegessen, glaub mir....heuchelst Gesprächsbereitschaft - nur um mich dann zu hintergehen und zu verspotten...doch das wirst du bereuen, falls du es je wieder versuchst...aber du hast es nicht besser verdient - diese "Wortwahl" ist in deinem Falle absolut angemessen...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Du kannst mich mal - ich habe deine dummen Albernheiten satt...fällt Dir eigentlich nichts besseres ein...? - und deine PNs...die habe ich nicht vegessen, glaub mir....heuchelst Gesprächsbereitschaft - nur um mich dann zu hintergehen und zu verspotten...doch das wirst du bereuen, falls du es je wieder versuchst...aber du hast es nicht besser verdient - diese "Wortwahl" ist in deinem Falle absolut angemessen... [/B][/QUOTE]

Ach komm setz doch den Original-Beitrag ein, oder soll ich es tun ?!
:)
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Ach komm setz doch den Original-Beitrag ein, oder soll ich es tun ?!
:) [/B][/QUOTE]

das ist mir gleich...du hast doch damit angefangen...mit dieser trollerei - du hast mich als erstes persönlich beleidigt und angegriffen...du fragtest mich neulich nach "Clockwork Orange", richtig...? das war der Anlass - ich wollte Dir versuchen zu erklären, wie ich diesen Film verstanden habe...stattdessen kommst du mit deinen dummen Bemerkungen...das war der Anlass...mal abgesehen davon, dass du mir auch schon zuvor immer blöde gekommen bist...doch damit ist Schluss - aber: sofern du bereit bist, dich zu entschuldigen, bin ich es auch - das ist mein letztes Angebot für einen fairen "Deal", wie ich finde...wenn du ablehnst, auch gut -dann weiss ich wenigstens, das ich immer schon Recht hatte....
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]...du fragtest mich neulich nach "Clockwork Orange", richtig...? das war der Anlass - ich wollte Dir versuchen zu erklären, wie ich diesen Film verstanden habe...[/B][/QUOTE]

Ach so, Du willst wirklich öffentlich über dieses abscheuliche Zitat von Dir reden ?!?!

an mich gerichtet :

[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]...ich würde ja gern mal bei Dir auf ein freundliches "hallo"vorbeischauen -etwa so "freundlich" wie der gute Alex aus "Clockwork Orange" - mein absoluter Lieblings-Held und erklärtes Vorbild -bei einem seiner berühmten "Überraschungsbesuche"...

..in diesem Sinne: "I'm Singin' in The Rain..." [/B][/QUOTE]

Ich hatte Dich persönlich angeschrieben um Dir die Schande zu ersparen.
:rolleyes:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Ach so, Du willst wirklich öffentlich über dieses abscheuliche Zitat von Dir reden ?!?!

an mich gerichtet :



Ich hatte Dich persönlich angeschrieben um Dir die Schande zu ersparen.
:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Was für eine "Schande"...? - und welches zitat...? oder willst du nur wieder weiter provozieren...?....und welche Nachricht meinst du jetzt genau...? -die von neulich, wo es um den Film ging...? wobei ich deine Reaktion darauf -sofern es sich nicht wirklich um reine Provokation, bzw. Anmache gehandelt hat, nach wie vor nicht verstehe...ja, richtig, ich bezog mich auf den Film - was natürlich sarkastisch gemeint war - ja, das stimmt...der Rest aber -leider -nicht....
fxsendWarum habt Ihr eigentlich so viele Jahre gebraucht, um endlich zum Kern der Sache zu kommen?
Wüsti@Fxiend (oder so)

Oh du meinst , was sich neckt....:D

Süüüüüß
weisskreutzHuiuiui, da hat unser Klingelmäuschen aber mal wieder ordentlich ausgepackt... :D

Aber da muss man verständnisvoll sein, denn überlegen wir doch mal, wie schwer er es hat.
Zunächst einmal lebt er in dem Glauben, der Bundesnachrichtendienst hätte sich hier vor vielen Jahren mit mehreren Agenten eingeloggt, die hier auf der Lauer liegen sollten, bis Klingeling sich im NW anmeldet. Er wähnt sich also als Person von einer dunklen Macht verfolgt.
Darüber hinaus wurde sein Weltbild massiv erschüttert, als seine geäußerte Ansicht, dass das Star Trek-Schlaraffenland in greifbarer Nähe sei, und nur von finsteren Mächten verhindert werde, die aus Machtgier die Technologie dazu unter Verschluss hielten, für allgemeines Gelächter gesorgt hat.
Außerdem wurde aufgezeigt, dass seine maßlosen materiellen Ansprüche, die seiner Ansicht nach nötig sind, damit er überhaupt existieren können soll, nicht rechtfertigbar sind. Im Gegenteil! Hartz 4 ist bereits stark überhöht und ein Drittel dessen wäre für eine Existenz, die eines Klingeling angemessen ist, bereits ausreichend.

Nimmt man all das zusammen muss es nicht verwundern, wenn er sich in unterirdischen Schimpftiraden, haltlosen Drohungen und exzessiven Gewaltphantasien ergeht. Aber was solls?

Die Beleidigungen sind ja nur Worte, während seine jämmerliche Existenz als gesellschaftlicher Auswurf ja ein Faktum ist. So kann man zum Beispiel jemanden zwar als "Penner", "Mörder" oder "Hure" bezeichnen, jedoch sind das dann ja nur - wenn auch beleidigende - Worte. Was aber, wenn jemand wirklich Penner, Mörder oder Hure ist? Dann ist die Bezeichnung zwar keine Beschimpfung, sondern lediglich eine Tatsachenbeschreibung, aber gleichzeitig umso schlimmer, da es eben Wirklichkeit ist. In diesem Sinne, ist es natürlich besonders schmerzhaft für Klingeling, wenn man seine Identität als Auswurf benennt.

Seine Drohungen wiederum sind dabei ziemlich lächerlich. Wenn er ankündigt, dass er jemanden "besuchen" kommen möchte oder dass jemand bereuen wird, was er geäußert hat, so ist das nichts als das Maulheldengehabe eines abgeschriebenen Tagediebs, der in seiner selbstverschuldeten Ohnmacht den Scheinriesen markiert.

Seine Gewaltphantasien sind dabei nur ein Symptom dieser Ohnmacht, in denen er auszugleichen versucht, dass er im [i]real life[/i] als Person gar nicht stattfindet. Es ist als gäbe es ihn nicht, denn sein Kellerloch - nebst stumm vor sich hin vegetierendem Inhalt - könnte auch schlicht inexistent sein und selbst als Spaziergänger verwirbelt er höchstens ein bisschen die Luft...
Wüsti[QUOTE]Seine Drohungen wiederum sind dabei ziemlich lächerlich. Wenn er ankündigt, dass er jemanden "besuchen" kommen möchte oder dass jemand bereuen wird, was er geäußert hat, so ist das nichts als das Maulheldengehabe eines abgeschriebenen Tagediebs, der in seiner selbstverschuldeten Ohnmacht den Scheinriesen markiert.[/QUOTE]

Du bist auch noch Hobbypsychologe , mann , mann :eek: :D

Daß du ihn nicht magst , wissen wir inzwischen. Ich habe ja Hoffnung , daß in ihm ein guter Kern ist. Er braucht nur Liebe.

Auswurf finde ich übrigens ein schlimmes Schimpfwort, jedoch hat Changeling ja auch schlimme Dinge zu dir und anderen gesagt. Doch du mußt dich doch nicht jedesmal auf diesen Level hinab begeben.

Hast du nicht was besseres zu tun, du Superbrain? * lieb guck*
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Wüsti [/i]
Du bist auch noch Hobbypsychologe , mann , mann :eek: :D [/QUOTE]

Da braucht es doch keine Psychologie dazu. Es ist doch offensichtlich, dass er niemandem etwas tun kann, da er ja an einem Computer sitzt ;)

[QUOTE]Daß du ihn nicht magst , wissen wir inzwischen. Ich habe ja Hoffnung , daß in ihm ein guter Kern ist. Er braucht nur Liebe.[/QUOTE]

Du meinst seine [i]Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Li-hie-be[/i]? :D

[QUOTE]Auswurf finde ich übrigens ein schlimmes Schimpfwort, jedoch hat Changeling ja auch schlimme Dinge zu dir und anderen gesagt. Doch du mußt dich doch nicht jedesmal auf diesen Level hinab begeben.[/QUOTE]

Deswegen beleidige ich ihn ja auch nicht - genau wie alle anderen auch nicht - sondern liefere lediglich eine Tatsachenbeschreibung ab. Es mag ihn ja schmerzen, wenn das Offensichtliche ausgesprochen wird, aber wo hätte er sich denn eine besondere Rücksichtnahme verdient? Er schreit ja geradezu danach, ihn zu als das zu benennen was er ist. Und das tun wir hier...

[QUOTE]Hast du nicht was besseres zu tun, du Superbrain? * lieb guck* [/QUOTE]

Ich bin nicht schlauer als andere Menschen. Guck dir zum Beispiel mal an, wie wunderbar Kampfsau die VTs zum Thema Erdöl und Klimawandel ausräumt. Da kann man noch gut was lernen.
Wüsti[QUOTE]Ich bin nicht schlauer als andere Menschen. Guck dir zum Beispiel mal an, wie wunderbar Kampfsau die VTs zum Thema Erdöl und Klimawandel ausräumt. Da kann man noch gut was lernen.[/QUOTE] [COLOR=deeppink]Ja da hast du schon Recht, es ist wichtig , dies auszuräumen(auch wenn ich das leider noch nicht durch gelesen habe) , er ist auch ein Superbrain.Noch was: Lass dich nicht ärgern.(Du, der die Wahrheit lässig ausspricht). Und zu nur Feststellen hast du auch irgendwie recht. Doch wenn das immer zu weiterem Tärz führt also er dann wiederum danach was blödes sagt, ist es halt manchmal etwas albern. Naja... [/COLOR]
Waldemar[QUOTE] Ihr seid ohnehin allesamt dumme Arschlöcher - im übrigen tut ihr mir damit einen großen Gefallen -nämlich mir in allem Recht zu geben, was ich über niederes, verblödetes, verdorbenes, degeneriertes Menschentum wie euch schon längst weiss...[/QUOTE]

Ja, genau das denke ich auch immer, wenn ich diesen Mist hier lese.. von weisskraut und co.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]


..
[quote]Nimmt man all das zusammen muss es nicht verwundern, wenn er sich in unterirdischen Schimpftiraden, haltlosen Drohungen und exzessiven Gewaltphantasien ergeht. Aber was solls?[/quote]

...wenn es doch alles bloss "leere drohungen" sind -wovor hast du dann eigentlich solche Angst...? Du hast mir z.B. in deinen ersten Beiträgen hier schon den Tod, bzw. das Verrecken in einem Kellerloch gewünscht - [I]ohne überhaupt irgend etwas über mich zu wissen!![/I] - was erwartest du da eigentlich noch...? dass man dir da noch den Respekt zollt, den du anderen verweigerst..? bei etwas so Perversem und Niederem wie dir wird ohnehin keine "Gewaltphantasie" mehr dem gerecht, was du wirklich verdient hast...für dich gäbe es keinen Tod und keine Folter, die schmerzhaft genug wäre...

[quote]Die Beleidigungen sind ja nur Worte, während seine jämmerliche Existenz als gesellschaftlicher Auswurf ja ein Faktum ist. So kann man zum Beispiel jemanden zwar als "Penner", "Mörder" oder "Hure" bezeichnen, jedoch sind das dann ja nur - wenn auch beleidigende - Worte. Was aber, wenn jemand wirklich Penner, Mörder oder Hure ist? Dann ist die Bezeichnung zwar keine Beschimpfung, sondern lediglich eine Tatsachenbeschreibung, aber gleichzeitig umso schlimmer, da es eben Wirklichkeit ist. In diesem Sinne, ist es natürlich besonders schmerzhaft für Klingeling, wenn man seine Identität als Auswurf benennt.[/quote]

Du als "Allwissender", kennst demnach die "Wahrheit" über andere...? masst Dir aufgrund deines vorgefertigten, statischen Weltbildes, nämlich dem eines verblendeten Fanatikers, mit dem verglichen jeder Taliban ein aufgeschlossener Mensch ist, an, über mich "urteilen" zu können...? mal abgesehen davon, dass dir Spatzenhirn derartiges REIN GAR NICHT ZUSTEHT, sind deine "Fakten", auf die du dich dabei immer beziehst, entweder allein deinem WAhn und blindem Fanatismus entsprungen -oder aber aus der ideologischen Propagandaschmiede des Springer-Kartells...ich halte dich mittlerweile auch für nicht mehr ganz dicht, bzw. für einen ausgewachsenen Psychopathen...das Paradoxe dabei ist, dass du im "wirklichen" Leben wahrscheinlich so klein und unauffällig bist, dass niemand dich wahrnimmt - und Leute, die dich dort nur so kennen, als braven Biedermann, der jeden morgen das Haus verlässt und freundlich grüßt, vermutlich aus allen Wolken fallen würden über die gottgleichen Allmachtsphantasien eines geistig beschänkten kleinen Michels, der im "wirklichen" Leben nur ein frustrierter kleiner Lohn-Stricher ist, der seinem Gottvater-Chef als Fussabstreifer zu diensten zu sein hat...denn ich glaube eigentlich kaum, dass du in Wahrheit der 1,90-Hühne mit integriertem Arier-Nachweis aus dem SS-Lehrbuch bist, als der du dich selbst hallzunierst....meine "Beleidigungen" sind dagegen lediglich Reaktion auf das wirklich untermenschliche Gehabe, das du hier an den Tag legst, und was du hier fortwährend demonstrierst, denn du bist derjenige, der mich hier "bedroht", zwar nicht direkt, doch mit deiner Hass- und Lügenppropaganda, erhoffst du dir ja sicherlich so etwas wie Unterstüzung durch die "Öffenlichkeit" zu erringen - und mich hier abermals als"Abschaum" zu beleidigien, damit entblösst du dich nur einmal mehr als der feige, virtuelle U-Bahn-Hooligan, der du bist, der sich nur dann "stark" fühlt, wenn er sich hinter der Unsichtbarkeit in Foren wie diesem hier verschanzt, um aus der vermeintlichen- "Sicherheit" heraus zuzuschlagen...wie es Feiglinge nun einmal tun...denn, wenn du wirklich so "mutig" bist- warum zeigst du dann nicht endlich deine Scheiß-Visage und gibst dich öffentlich zu erkennen, z.B.in irgendeiner VerbBLÖDungs TV -Sendung, die Leuten wie Dir ja mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gern einen Platz in ihrer kostbaren Primetime-Sendezeit für das niedere Michelvolk einräumen würden - um dort deine Hasspredigten zu halten, wo jeder die dazugehörige Visage sehen kann...? Warum traust du dich das denn nicht...? oder hast du etwa die Hosen voll ...?-was hättest du denn zu fürchten, da die "öffentliche Meinung" ja ohnehin hinter dir steht...?

[quote]Seine Drohungen wiederum sind dabei ziemlich lächerlich. Wenn er ankündigt, dass er jemanden "besuchen" kommen möchte oder dass jemand bereuen wird, was er geäußert hat, so ist das nichts als das Maulheldengehabe eines abgeschriebenen Tagediebs, der in seiner selbstverschuldeten Ohnmacht den Scheinriesen markiert.[/quote]

Besser ein "Tagedieb" als ein deutschdummer, deutschnationaler, spatzenhirniger Prahlhans...ja, und ich hoffe in der Tat, dass du irgendwann einmal jedes einzelne Wort, dass hier oder anderswo je aus deinem dreckigen Maul gekommen ist, bereuen wirst...aber, wenn du dich wirklich so "sicher" wähnst, was diese "gewaltphantasien" betrifft -warum beweist du es dann nicht endlich? -indem du uns deine Visage zeigst...?hat der feige U-Bahn-Hooligan, der sich nur solange "stark" fühlt, solange er andere von hinten auf die Schienen schubsen kann, etwa Schiß, dass diese "Gewaltphantasien real werden könnten?

...also, ich wäre z.B. dafür dich zu[url="http://www.youtube.com/watch?v=8W5D5ebIdL8"] kastrieren[/url] - so wie alle "Deutschen" übrigens, damit derart mediokres und inferiores Menschentum wie du sich nicht weiter vermehren und die Welt vergiften kann -denn Krankheitserreger wie du gehören ausgemerzt, bevor sie zur Seuche werden...

[quote]Seine Gewaltphantasien sind dabei nur ein Symptom dieser Ohnmacht, in denen er auszugleichen versucht, dass er im [i]real life[/i] als Person gar nicht stattfindet. Es ist als gäbe es ihn nicht, denn sein Kellerloch - nebst stumm vor sich hin vegetierendem Inhalt - könnte auch schlicht inexistent sein und selbst als Spaziergänger verwirbelt er höchstens ein bisschen die Luft... [/B][/QUOTE]

...und du bist ein Symptom dieser -durch und durch kranken und degenerierten -"Gesellschaft"... und als Spaziergänger zertrete ich hin und wider gern mal ein Insekt - ich hoffe daher, dass du iregendwann mal unter meinem Stiefel klebst...
Wüsti[QUOTE]Deswegen beleidige ich ihn ja auch nicht - genau wie alle anderen auch nicht - sondern liefere lediglich eine Tatsachenbeschreibung ab. Es mag ihn ja schmerzen, wenn das Offensichtliche ausgesprochen wird, aber wo hätte er sich denn eine besondere Rücksichtnahme verdient? Er schreit ja geradezu danach, ihn zu als das zu benennen was er ist. Und das tun wir hier...[/QUOTE]

[COLOR=indigo]@weißkreutz , das stimmt .

@ Changeling, warst du denn schon in einer TV- Sendung? Mir kommt es mittlerweile so vor, daß deine Beiträge von vorneherein, eher eine Art Auslaßventil für dich waren. Sollte man die garnicht ernst nehmen? Naja , es gibt im FK extra einen Schreiraum. Ich glaube, daß Weißkreutz an erster Stelle versucht hat zu erklären, daß die Geld- Gesselschaft nicht nur Fluch ist, daß jeder wenn er sich anstrengt ein relativ gutes Leben haben kann. Deine Verallgemeinerungen sind vielen auf den Keks gegangen weil du auch sie damit meintest ( Michel). Dann haben sie irgendwann etwas dazu gesagt.Eine zeitlang ja garnicht. Was hast du denn erwartet , daß dir alle immer Recht geben ? Oder hast du garnichts erwartet? Evt. waren deine Beiträge zunächst nur als Satire gemeint? Doch hier ging es um ernshafte Ansichten.ab einem gewissen Punkt, hättest du einfach den Kürzeren ziehen können, auch wenn du vor wut evt. gekocht hast, denn meienr Meinung nach hatte dich Weißkreutz intellektuell schon vor Wochen "besiegt". Es wurde danach etwas absurd. Er hätte sich am besten ab da an auch nicht mehr zu deinem bullshit äußern sollen. nun ja viel Spaß noch. Wenn es hilft. Evt. machst du auch ein Buch. [/COLOR]
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
Du meinst seine [i]Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Li-hie-be[/i]? :D[/quote]

Gewalt ist universell, und bedarf -da Naturgesetz -keiner besonderen Legitimation...meist ist sie einfach schlichtweg rational begründet -um zu überleben, bzw. an das zu gelangen, was man zum Überleben -und darüberhinaus für alles weitere - benötigt -so gesehen ist Gewalt völlig wertneutral...

Natürlich kann auch "Liebe" dahinterstehen, klar...etwa um Menschen, die man liebt, vor deutschdummen Faschisten und Hooligans zu schützen...aber Hass ist natürlich weitaus tragfähiger - Gewalt an sich ist aber weder "gut" noch "schlecht", sondern lediglich ein Werkzeug, das als solches ebenso wertneutral ist, wie ein Hammer, mit dem man Nägel in die Wand -oder in etwas anderes - schlägt, weder gut noch schlecht ist... entscheidend ist allein der Zweck und ob dieser "gut" ist -also z.B. die eigenen Vorstellungen und Ziele durchzusetzen - denn dieser allein heiligt die Mittel...





[quote]Ich bin nicht schlauer als andere Menschen. Guck dir zum Beispiel mal an, wie wunderbar Kampfsau die VTs zum Thema Erdöl und Klimawandel ausräumt. Da kann man noch gut was lernen. [/B][/QUOTE]

...ein blind gefolgsamer, leichtgläubiger Trottel wie Kampfsau ist wohl kaum der geeignete Massstab für die "Beweisekraft" deiner sämtlich aus Propagandaquellen aus der Springer-Schule zusammengekleisterten "Wahrheiten", bzw. "Widerlegungen"...denn der würde sogar glauben, dass die Erdkruste aus Plastik besteht -wenn du es behauptest und einen entsprechenden "wissenschaftlichen Beweis" als Zitat anführst, der ebenjenes behauptet...
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Ich bin nicht schlauer als andere Menschen. Guck dir zum Beispiel mal an, wie wunderbar Kampfsau die VTs zum Thema Erdöl und Klimawandel ausräumt. Da kann man noch gut was lernen. [/B][/QUOTE]

Ja, ebenso so "schlau" wie der dort - Denn:[url="http://www.youtube.com/watch?v=xwtQDgK11CU"] Du bist Deutschland!![/url]
Waldemar[QUOTE]Ich bin nicht schlauer als andere Menschen. Guck dir zum Beispiel mal an, wie wunderbar Kampfsau die VTs zum Thema Erdöl und Klimawandel ausräumt. Da kann man noch gut was lernen[/QUOTE]

Er hat garnichts ausgeräumt... schon garnicht den anthropischen Klimawandel. Da eiert er rum mit Pseudowissen und spricht es anderen ab. Kennst du ja von dir...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
...wenn es doch alles bloss "leere drohungen" sind -wovor hast du dann eigentlich solche Angst...? [/QUOTE]

???

[QUOTE]Du hast mir z.B. in deinen ersten Beiträgen hier schon den Tod, bzw. das Verrecken in einem Kellerloch gewünscht -[/QUOTE]

Habe ich nicht. Ich habe gesagt, dass dein Leben gut ist wie es ist.

[QUOTE] [I]ohne überhaupt irgend etwas über mich zu wissen!![/I][/QUOTE]

Naja, du breitest doch dein Leben und deine Ansichten schon eine ganze Weile aus. All das zusammen ergibt dann eben ein Bild von dir, nech? ;)

[QUOTE]- was erwartest du da eigentlich noch...? dass man dir da noch den Respekt zollt, den du anderen verweigerst..? bei etwas so Perversem und Niederem wie dir wird ohnehin keine "Gewaltphantasie" mehr dem gerecht, was du wirklich verdient hast...für dich gäbe es keinen Tod und keine Folter, die schmerzhaft genug wäre...[/QUOTE]

Huiiii!! :D

Siehst du? Und ich bin so nett, und wünsche dir nichts weiter, als die Fortsetzung deiner Lebenssituation.

[QUOTE]Du als "Allwissender", kennst demnach die "Wahrheit" über andere...? masst Dir aufgrund deines vorgefertigten, statischen Weltbildes, nämlich dem eines verblendeten Fanatikers, mit dem verglichen jeder Taliban ein aufgeschlossener Mensch ist, an, über mich "urteilen" zu können...? mal abgesehen davon, dass dir Spatzenhirn derartiges REIN GAR NICHT ZUSTEHT, sind deine "Fakten", auf die du dich dabei immer beziehst, entweder allein deinem WAhn und blindem Fanatismus entsprungen -oder aber aus der ideologischen Propagandaschmiede des Springer-Kartells...[/QUOTE]

Viel einfacher. Faktenlage sind deine eigenen Äußerungen. Nichts weiter.

[QUOTE]das Paradoxe dabei ist, dass du im "wirklichen" Leben wahrscheinlich so klein und unauffällig bist, dass niemand dich wahrnimmt [/QUOTE]

Naja, so wie man mich halt wahrnimmt. Ich bin kein Prominenter, oder so. Nur ein ganz normaler Mensch mit Hang zu dunkler Kleidung... :cool:

[QUOTE]und Leute, die dich dort nur so kennen, als braven Biedermann, der jeden morgen das Haus verlässt und freundlich grüßt, [/QUOTE]

Ja, tatsächlich grüße ich meine Nachbarn. Und ich unterhalte mich sogar mit ihnen. Was soll ich sonst tun? Sie anpöbeln? :rolleyes:

[QUOTE]vermutlich aus allen Wolken fallen würden über die gottgleichen Allmachtsphantasien eines geistig beschänkten kleinen Michels, der im "wirklichen" Leben nur ein frustrierter kleiner Lohn-Stricher ist, der seinem Gottvater-Chef als Fussabstreifer zu diensten zu sein hat...denn ich glaube eigentlich kaum, dass du in Wahrheit der 1,90-Hühne mit integriertem Arier-Nachweis aus dem SS-Lehrbuch bist, als der du dich selbst hallzunierst....[/QUOTE]

Was für Allmachtsphantasien? Und was für ein Hühne? Ich habe weder das eine noch das andere nahegelegt. Ich lebe ganz einfach nur mein Leben wie es mir gefällt, und kann sehr zufrieden damit sein. Nichts weiter.

[QUOTE] denn du bist derjenige, der mich hier "bedroht", zwar nicht direkt, doch mit deiner Hass- und Lügenppropaganda, erhoffst du dir ja sicherlich so etwas wie Unterstüzung durch die "Öffenlichkeit" zu erringen - [/QUOTE]

Es ist ein kleines Forum, Klingeling. Von was füpr einer Öffentlichkeit sprichst du? :rolleyes:
Außerdem bedrohe ich dich nicht. Ich lege nur dar, dass es dir gut genug und eigentlich [i]zu[/i] gut geht. Weniger wäre angemessen, und dass dies nicht gegen deine "Menschenwürde" verstößt habe ich dargelegt.

[QUOTE]und mich hier abermals als"Abschaum" zu beleidigien, [/QUOTE]

Auswurf, Klingeling, Auswurf. Und natürlich Schmarotzer. Ergibt sich alles aus deinen eigenen Äußerungen.

[QUOTE]damit entblösst du dich nur einmal mehr als der feige, virtuelle U-Bahn-Hooligan, der du bist, der sich nur dann "stark" fühlt, wenn er sich hinter der Unsichtbarkeit in Foren wie diesem hier verschanzt, um aus der vermeintlichen- "Sicherheit" heraus zuzuschlagen...wie es Feiglinge nun einmal tun...denn, wenn du wirklich so "mutig" bist- warum zeigst du dann nicht endlich deine Scheiß-Visage und gibst dich öffentlich zu erkennen, z.B.in irgendeiner VerbBLÖDungs TV -Sendung, die Leuten wie Dir ja mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gern einen Platz in ihrer kostbaren Primetime-Sendezeit für das niedere Michelvolk einräumen würden - um dort deine Hasspredigten zu halten, wo jeder die dazugehörige Visage sehen kann...? Warum traust du dich das denn nicht...? oder hast du etwa die Hosen voll ...?-was hättest du denn zu fürchten, da die "öffentliche Meinung" ja ohnehin hinter dir steht...?[/QUOTE]

Naja, weil ich a) nicht zu den Menschen gehöre, die in solche Diskussionsrunden eingeladen werden (Politiker, Wissenschaftler etc.), b) keine Lust hätte auf so eine Veranstaltung c) weil die Dinge letztlich doch sowieso in die richtige Richtung laufen (Sanktionspraxis) und d) da ich, wie du selbst sagtest, ja sowieso den überwiegenden Teil der öffentlichen Meinung, als zumindest ähnlich annehmen kann.

[QUOTE]Besser ein "Tagedieb" als ein deutschdummer, deutschnationaler, spatzenhirniger Prahlhans...ja, und ich hoffe in der Tat, dass du irgendwann einmal jedes einzelne Wort, dass hier oder anderswo je aus deinem dreckigen Maul gekommen ist, bereuen wirst...aber, wenn du dich wirklich so "sicher" wähnst, was diese "gewaltphantasien" betrifft -warum beweist du es dann nicht endlich? -indem du uns deine Visage zeigst...?hat der feige U-Bahn-Hooligan, der sich nur solange "stark" fühlt, solange er andere von hinten auf die Schienen schubsen kann, etwa Schiß, dass diese "Gewaltphantasien real werden könnten?[/QUOTE]

Ach, falls du es vergessen hast, das mit dem "besuchen kommen" und das "bereuen was man gesagt hat" hattest du doch gar nicht zu mir gesagt. Aber das haben wir ja schon festgestellt, dass du halt nur rauslaufen lässt und hinterher offenbar nichts mehr davon weißt.

[QUOTE]...also, ich wäre z.B. dafür dich zu[url="http://www.youtube.com/watch?v=8W5D5ebIdL8"] kastrieren[/url] - so wie alle "Deutschen" übrigens, damit derart mediokres und inferiores Menschentum wie du sich nicht weiter vermehren und die Welt vergiften kann -denn Krankheitserreger wie du gehören ausgemerzt, bevor sie zur Seuche werden...[/QUOTE]

Als krank würde ich eigentlich immer das verstehen, was nicht lebens- oder erhaltensfähig ist.
Ein beziehungs- und freundeskreisloser Sozialschmarotzer der schwer auf die 50 zugeht scheint mir dann doch eher prototypisch "kränklich" zu sein... mal abgesehen davon, dass hier eine Kastration geradezu überflüssig ist, da die Lebensweise ja faktisch jede Fortpflanzung ausschließt.

[QUOTE]...und du bist ein Symptom dieser -durch und durch kranken und degenerierten -"Gesellschaft"... und als Spaziergänger zertrete ich hin und wider gern mal ein Insekt - ich hoffe daher, dass du iregendwann mal unter meinem Stiefel klebst... [/QUOTE]

Nur verwirbelte Luft, Klingeling. Nur verwirbelte Luft...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Er hat garnichts ausgeräumt... schon garnicht den anthropischen Klimawandel. Da eiert er rum mit Pseudowissen und spricht es anderen ab. Kennst du ja von dir... [/B][/QUOTE]

Seine Erklärung war immerhin schlüssig und seine Erwiderungen auf die deinigen geduldig und nachvollziehbar. Du hast mehr von "Lüge" und "Äpfel und Birnen" gesprochen, sowie von "Glauben". Eure Unterhaltung liest sich wie eine Diskussion zwischen Ken Jebsen und Harald Lesch, und du bist nicht derjenige, der den roten Pulli trägt.

Ansonsten beeindrucken deine Kurzauftritte ja eher wenig, wie man an unserer kleinen Unterhaltung zum Existenzminimum ja gut sehen konnte. Du bist in aller Regel derart schnell widerlegt, dass du dich ja idR nur auf ein paar Heckenschützenangriffe in Form von Zweizeilern beschränkst. Da war dein Abtausch mit Kampfsau dann doch ein eher seltenes Phänomen, bei dem du allerdings - wie üblich - nicht wirklich punkten konntest. Naja, das wär ja dann schon kein Phänomen mehr, sondern geradezu ein Wunder gewesen...
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Seine Erklärung war immerhin schlüssig und seine Erwiderungen auf die deinigen geduldig und nachvollziehbar. Du hast mehr von "Lüge" und "Äpfel und Birnen" gesprochen, sowie von "Glauben". Eure Unterhaltung liest sich wie eine Diskussion zwischen Ken Jebsen und Harald Lesch, und du bist nicht derjenige, der den roten Pulli trägt.

Ansonsten beeindrucken deine Kurzauftritte ja eher wenig, wie man an unserer kleinen Unterhaltung zum Existenzminimum ja gut sehen konnte. Du bist in aller Regel derart schnell widerlegt, dass du dich ja idR nur auf ein paar Heckenschützenangriffe in Form von Zweizeilern beschränkst. Da war dein Abtausch mit Kampfsau dann doch ein eher seltenes Phänomen, bei dem du allerdings - wie üblich - nicht wirklich punkten konntest. Naja, das wär ja dann schon kein Phänomen mehr, sondern geradezu ein Wunder gewesen... [/B][/QUOTE]

...als totalverblödetes, dummdeutsches System-Arschloch kannst du halt immer nur dieselbe Scheiße daherlabern: Arier-Nachweis Inside - Hirn leider nicht - wie bei allen "anständigen Deutschen" eben...darauf darfst du Dir jetzt auch gern so richtig einen runterholen - tu es lieber bald, solange du noch die Möglichkeit dazu hast...
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Dir steht zu, was alle anderen auch ganz selbstverständlich ohne selbst eine Gegenleistung zu erbringen einfordern:[/quote]

...und drauf geschissen...

[quote][B]Nichts![/B]
[/QUOTE]

...denn genau das bist Du. Und Dein Scheißsystem -und ich "fordere" auch nichts, denn das bringt eh nix in diesem Dreckssystem...was sollte ich da auch noch "fordern", hä...? bei Bedarf versuche ich stattdessen einfach an die die Dinge zu gelangen, die ich gerade benötige -legal, illegal, scheißegal...

...im übrigen fürchte ich für dich, dass du deine eigene "Systemrelevanz" mal wieder masslos überbewertest -wie überhaupt deine gesamte "Wichtigkeit"...denn es ist 10 mal wahrscheinlicher, dass dein eigenes, geliebtes Dreckssystem Dir am Ende den Rest gibt, dass du in der Grube landest, die du selber mitgeschaufelt hast, alsdass es irgendein böser, böser "Heckenschütze" mit einer Heckler&Koch tut...denn es gibt immer einen noch größeren Trottel und ein noch dümmeres Arschloch als dich in diesem Dreckssystem - darauf solltest du gefasst sein -ja, man sollte es nicht für möglich halten, doch schließlich leben wir ja in "Deutschland", welches wenigstens in der Kategorie ein Land der wahrhaftig unbegrenzten Möglichkeiten ist -und schon morgen kann dein gottgleicher Michel-Chef dich durch einen noch dümmeren Fußabtreter ersetzen....
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
Gewalt ist universell, und bedarf -da Naturgesetz -keiner besonderen Legitimation...meist ist sie einfach schlichtweg rational begründet -um zu überleben, bzw. an das zu gelangen, was man zum Überleben -und darüberhinaus für alles weitere - benötigt -so gesehen ist Gewalt völlig wertneutral...[/QUOTE]

Ach, ja... der gute alte Sozialdarwinismus. Anscheinend schneidest du dabei aber nicht sonderlich gut ab, hm? Sonst würdest du nicht so merkwürdige Solidaritätsansprüche stellen, die jeden zu deinen Gunsten in die Pflicht nehmen sollen ;)

[QUOTE]Natürlich kann auch "Liebe" dahinterstehen, klar...etwa um Menschen, die man liebt, vor deutschdummen Faschisten und Hooligans zu schützen...aber Hass ist natürlich weitaus tragfähiger - Gewalt an sich ist aber weder "gut" noch "schlecht", sondern lediglich ein Werkzeug, das als solches ebenso wertneutral ist, wie ein Hammer, mit dem man Nägel in die Wand -oder in etwas anderes - schlägt, weder gut noch schlecht ist... entscheidend ist allein der Zweck und ob dieser "gut" ist -also z.B. die eigenen Vorstellungen und Ziele durchzusetzen - denn dieser allein heiligt die Mittel...[/QUOTE]

Sehr gut. In diesem Sinne ist auch jede Form von Staatsgewalt gegen dich legitim. Der Zweck ist, die Schmarotzer nieder zu halten, was den Vorstellungen und Zielen der von dir so heiß geliebten Deutschen wiederspiegelt, und der Staat setzt dann eben die nötigen Mittel ein. Sehr gut... :)
Waldemar[QUOTE]Ansonsten beeindrucken deine Kurzauftritte ja eher wenig, wie man an unserer kleinen Unterhaltung zum Existenzminimum ja gut sehen konnte.[/QUOTE]

Weil ich eigentlich gar keinen Bock haben mich mit Gehirnruinen wie dir zu unterhalten. Weil ich auch glaube, dass du einfach nur provozieren willst

Für Einzeller wie dich reicht normal ein Wort schon aus... Retard!
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
...denn genau das bist Du. Und Dein Scheißsystem -und ich "fordere" auch nichts, denn das bringt eh nix in diesem Dreckssystem...was sollte ich da auch noch "fordern", hä...? bei Bedarf versuche ich stattdessen einfach an die die Dinge zu gelangen, die ich gerade benötige -legal, illegal, scheißegal...[/QUOTE]

...Marterpfahl... ähm, ich meine natürlich Knast.

[QUOTE]...im übrigen fürchte ich für dich, dass du deine eigene "Systemrelevanz" mal wieder masslos überbewertest -wie überhaupt deine gesamte "Wichtigkeit"[/QUOTE]

Naja, so systemrelevant wie jeder andere Arbeitende auch. Mehr muss ja auch nicht.

[QUOTE]...denn es ist 10 mal wahrscheinlicher, dass dein eigenes, geliebtes Dreckssystem Dir am Ende den Rest gibt, dass du in der Grube landest, die du selber mitgeschaufelt hast, alsdass es irgendein böser, böser "Heckenschütze" mit einer Heckler&Koch tut...[/QUOTE]

Woher du dir solche "Wahrscheinlichkeiten" ziehst, bleibt wohl ewig dein Geheimnis. Rational erkennbar sind sie nicht. Außerdem: wenn einer eine H&K trägt nennen wir von der geheimen faschistischen Weltregierung ihn [i]Scharf[/i]schütze. Der Heckenschütze trägt immer eine AK und nen roten Stern am Revers (um mal alle Klischees auf den Tisch zu legen).

[QUOTE]denn es gibt immer einen noch größeren Trottel und ein noch dümmeres Arschloch als dich in diesem Dreckssystem - darauf solltest du gefasst sein -ja, man sollte es nicht für möglich halten, doch schließlich leben wir ja in "Deutschland", welches wenigstens in der Kategorie ein Land der wahrhaftig unbegrenzten Möglichkeiten ist -und schon morgen kann dein gottgleicher Michel-Chef dich durch einen noch dümmeren Fußabtreter ersetzen.... [/QUOTE]

Nö, hab nen Tarifvertrag... :D
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Weil ich eigentlich gar keinen Bock haben mich mit Gehirnruinen wie dir zu unterhalten. Weil ich auch glaube, dass du einfach nur provozieren willst [/QUOTE]

Klar, mein kleiner hypochondrischer Freund. Hat man ja gesehen. Erst wirfst du mit Kinderprozenten um dich, wo keine sind. Und dann argumentierst du gegen Dinge, die nie jemand behauptet hat. Hast schnell kein Land mehr gesehen - unschwer nachzulesen.

[QUOTE]Für Einzeller wie dich reicht normal ein Wort schon aus... Retard! [/QUOTE]

Für hypochondrische Pseudo-Krüppel wie dich gibt es auch ein Wort: Kretin!
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Klar, mein kleiner hypochondrischer Freund. Hat man ja gesehen. Erst wirfst du mit Kinderprozenten um dich, wo keine sind. Und dann argumentierst du gegen Dinge, die nie jemand behauptet hat. Hast schnell kein Land mehr gesehen - unschwer nachzulesen.



Für hypochondrische Pseudo-Krüppel wie dich gibt es auch ein Wort: Kretin! [/B][/QUOTE]

...geistige Blindgänger und Hirn-Rohrkrepierer wie du knallen zwar sehr laut - nur umfallen tut davon niemand -ausser vor Lachen vielleicht...denn da "oben" haben sie dich ja schon längst kastriert - und dabei auch ganze Arbeit geleistet -jetzt fehlt nur noch das "unten"...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]...geistige Blindgänger und Hirn-Rohrkrepierer wie du knallen zwar sehr laut - nur umfallen tut davon niemand -ausser vor Lachen vielleicht...denn da "oben" haben sie dich ja schon längst kastriert - und dabei auch ganze Arbeit geleistet -jetzt fehlt nur noch das "unten"... [/B][/QUOTE]

Wie gesagt: es ist gut wie du lebst. Ein kleines gescheuchtes Tierchen. Immer unter Strom und den Puls auf 180 wenn die Sanktion droht. Das ist wunderbar so... :D

Sieh es ein, Klingeling. Bei dir wirds nicht besser und bei mir wirds nicht schlechter. Da kannst du von Kastrationen und Fussabtretern schwadronieren wie du willst. Zwar weiß ich natürlich, dass die Politik so schnell nicht auf das Existenzminimum im engeren Sinne gehen wird - und ich wünsche es auch nicht jedem - aber per Sanktion gehst du immerhin auf jenes im weiteren Sinn - aufgefangen nur durch Lebensmittelgutscheine.

Alle anderen hingegen, die du hier stets meinst anpöbeln zu müssen, leben sehr gut und führen außerhalb deines Köpfchens ein gutes Leben, und das ist entscheidend... :)
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Wie gesagt: es ist gut wie du lebst. Ein kleines gescheuchtes Tierchen. Immer unter Strom und den Puls auf 180 wenn die Sanktion droht. Das ist wunderbar so... [/B][/QUOTE]

nö, ganz sicher nicht -ich habe einen sehr gesunden Schlaf -den ich auch voll ausnutze, da mich niemand zum früh aufstehen für irgendein dummes Chef-Arschloch zwingt...den ganzen Tag, verbringe ich allein mit Dingen, die mir Spaß machen - so sieht das "wahre" Leben für mich aus, von dem du niedere Kreatur nur träumen kannst...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]nö, ganz sicher nicht -ich habe einen sehr gesunden Schlaf -den ich auch voll ausnutze, da mich niemand zum früh aufstehen für irgendein dummes Chef-Arschloch zwingt...den ganzen Tag, verbringe ich allein mit Dingen, die mir Spaß machen - so sieht das "wahre" Leben für mich aus, von dem du niedere Kreatur nur träumen kannst... [/B][/QUOTE]

Ja, mit Spazieren und Wettern. Wie erquicklich! :D
Ronin76[QUOTE]Ja, mit Spazieren und Wettern. Wie erquicklich![/QUOTE]
Der gesunde Schlaf bestätigt dies.


[QUOTE]
Sieh es ein, Klingeling. Bei dir wirds nicht besser und bei mir wirds nicht schlechter. Da kannst du von Kastrationen und Fussabtretern schwadronieren wie du willst. Zwar weiß ich natürlich, dass die Politik so schnell nicht auf das Existenzminimum im engeren Sinne gehen wird - und ich wünsche es auch nicht jedem - aber per Sanktion gehst du immerhin auf jenes im weiteren Sinn - aufgefangen nur durch Lebensmittelgutscheine.
[/QUOTE]
Lebensmittelgutscheine fangen gar nichts auf. Es ist eine freiwillige Leistung der Jobcenter, wodurch auch hier das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum mit Füßen getreten wird. Es gibt kaum Geschäfte welche Lebensmittelgutscheine annehmen. Aus diesen zwei Gründen sind solche Gutscheine ein Bluff.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Der gesunde Schlaf bestätigt dies.[/QUOTE]

Jaaa... :D

[QUOTE]Lebensmittelgutscheine fangen gar nichts auf. Es ist eine freiwillige Leistung der Jobcenter, wodurch auch hier das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum mit Füßen getreten wird. Es gibt kaum Geschäfte welche Lebensmittelgutscheine annehmen. Aus diesen zwei Gründen sind solche Gutscheine ein Bluff. [/QUOTE]

Bislang ist keiner tot vom Baum gefallen, also funktioniert es. Außerdem, wenn man so viel Zeit hat, ist ein längerer Spaziergang bis zu den Discountern im Rahmen. Das sorgt dann auch für einen gesunden Schlaf, der dies bestätigt ;)
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Weil ich eigentlich gar keinen Bock haben mich mit Gehirnruinen wie dir zu unterhalten. Weil ich auch glaube, dass du einfach nur provozieren willst

Für Einzeller wie dich reicht normal ein Wort schon aus... Retard! [/B][/QUOTE]

Das find ich jetzt einfach gut, wenn Zweizeller anderen Lebenshilfe leisten.
TheTurningPoint[QUOTE]... Einzeller ...[/QUOTE][QUOTE]... hypochondrische Pseudo-Krüppel ...[/QUOTE][QUOTE]... geistige Blindgänger und Hirn-Rohrkrepierer ...[/QUOTE][b][COLOR=red]Nun kriegt Euch mal wieder ein!
Auf die Dauer wird dieses Herumgekeife echt langweilig und nervig![/COLOR][/b]
rainravenWORD!!

Vor allem warte ich immer noch auf konkrete Veranschaulichung, wie man dann anscheinend "leben" sollte, wenn man kein Geld und keine Arbeit und nichts zu bieten hat. Speziell, wie Changeling II's Alltag denn aussieht.
Denn mit "sich nehmen, was man braucht und das notfalls mit List und Gewalt" wird man nirgends weit kommen, fürchte ich... :rolleyes:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]
[B]WORD!!

Vor allem warte ich immer noch auf konkrete Veranschaulichung, wie man dann anscheinend "leben" sollte, wenn man kein Geld und keine Arbeit und nichts zu bieten hat. Speziell, wie Changeling II's Alltag denn aussieht.
Denn mit "sich nehmen, was man braucht und das notfalls mit List und Gewalt" wird man nirgends weit kommen, fürchte ich... :rolleyes: [/B][/QUOTE]

O.K, immerhin mal eine vernünftige und ernsthafte Frage ganz ohne Provokation und alberne Versuche, den anderen sofort ins Lächerliche zu ziehen...leider gibt es darauf aus meiner Sicht der dinge heraus nur eine "vorläufige" Antwort, die der momentanen Situation entspricht:

...brauchst du denn Geld...? mein "Alltag" sieht aus deiner Sicht vielleicht nicht gerade supertoll aus, aber momentan langt es noch, um über die Runden zu kommen, ohne auf wirklich Wesentliches verzichten zu müsssen...sicher, das kann sich rasch und jederzeit ändern -und ich hoffe und erwarte auch nicht, in diesem System besonders alt zu werden -genaugenommen habe ich einige selbstgesetzte "Limits" schon längst überschritten...heute mache ich schon längst keine "Pläne" mehr, für irgendeine "Zukunft", die es indiesem System für mich nicht gibt -ich lebe einfach jeden Tag so, als wäre es der letzte -was ja in meinem Falle auch absolut möglich ist, da ich mir von diesem System weder iregendwelche "Chancen" noch ein "Leben" erhoffen kann, das ich mir wirkich vorstelle, versuche ich einfach, die wenigen "Schlupflöcher" in der "System-Firewall" aufzuspüren und auszunutzen -ein Vergleich, der unserem systemverliebten Freund weisskraut sicherlich zusagen wird, um mich erneut als "parasit" zu bezeichnen, nun soll er, denn er hat damit vollkommen Recht: denn in einer feindlichen Umgebung, also vom Feind okkupierten Land, sind "parasitäre" Taktiken ganz einfach die effektivsten Überlebenstrategien...somit zielt seine beabsichtigte Beleidigung auch vollkommen ins Leere, da der Begriff in seiner ideologischen Welt eine moralisch wertende Kategorie ist, die eben ein systemkonformes Wertsystem vorraussetzt, das ich nicht teile...
rainraven...und jetzt nochmal auf deutsch:

Wie sieht denn Dein Tag-so gelebt, als ob es der letzte wäre-aus? Wohnst Du irgendwo? Hast Du ein Dach über dem Kopf und was zum Anziehen? Hast Du es warm? Wo kriegst Du Essen her und wo wäschst Du Dich? Womit verbringst Du Deine Zeit? Einen Rechner scheinst Du ja zu besitzen, der (und vieles anderes) braucht ja auch Strom, also muß der auch bezahlt werden. Was ist, wenn Du mal krank bist? Gehst Du auf die Straße und raubst Leute aus? Weil Du meinst, sie besäßen etwas, was ihnen "nicht zustände" (aber Dir?) oder weil sie "feindlich" wären?

Das ist nicht provokativ, sondern völlig ernst gemeint.

Mir ist klar, daß es auch ein paar Aussteiger gibt, die sich der Konsumgesellschaft weitgehend verweigern und sich selbst irgendwo in der Natur versorgen und in einem Bauwagen leben oder dergleichen, aber völlig autark können die auch nicht leben, da sie immer auf irgendwelche Ressourcen aus der "Zivilisation" angewiesen sind. Aber der Großteil der Menschen hier kann und will wahrscheinlich so auch gar nicht leben.
Und nicht für jeden ist das System so schlimm, daß man sich ausgebeutet fühlen muß. Wer eine Tätigkeit ausübt, die einem weitgehend Spaß macht, unter Kollegen und Vorgesetzten auch Freunde hat und seine eigene Meinung sagen darf, ohne Konsequenzen zu befürchten, für den ist Arbeiten nicht unbedingt eine Last.
Ich war selbst mal zwei Jahre lang arbeitslos, und diese Zeit war bei weitem keine "Freiheit", sondern eine beschissene Bürde, ich konnte nicht "ich" sein, weil mir das Geld zum Spaß-am-Leben-Haben fehlte, weil ich mich schlecht behandeln lassen mußte von Behörden (heute weiß ich, daß dies unberechtig geschah, damals aber konnte ich mich nicht wehren) und weil ich Ängste und Depressionen haben mußte, da ich keine Sicherheit hatte. Sowas ist kein "Leben" für mich.

Ich hätte gedacht, daß mir hier wirklich ein alternatives Modell der perfekten Gesellschaft ohne Geld und Konsumwahn vorgestellt wird, wie man es "besser" machen könnte, aber das wurde es nicht, und ich bin leider nicht schlauer als zuvor.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]
Ich hätte gedacht, daß mir hier wirklich ein alternatives Modell der perfekten Gesellschaft ohne Geld und Konsumwahn vorgestellt wird, wie man es "besser" machen könnte, aber das wurde es nicht, und ich bin leider nicht schlauer als zuvor.[/QUOTE]Vor einiger Zeit habe ich [URL="http://www.schloss-tonndorf.de"]eine Gemeinschaft hier in der Nähe[/URL] besucht, in der ein alternatives Modell "im Kleinen" gelebt wird, wo Jeder einigermaßen selbst bestimmen kann, wann und wie lange er was tut. Zur Schaffung und Erhaltung von Wohnraum trägt Jeder nach seinen Fähigkeiten bei. Es gibt unter anderem eine gemeinsame Kleiderkammer und einen Car-Sharing-Verein ...
Um das in dem umgebenden Wirtschaftssystem rechtlich abzusichern, ist ein recht kompliziertes Geflecht aus Wohnungsgenossenschaft und diversen Vereinen entstanden.

Interessant ist in dieser Hinsicht auch der im Buch [URL="http://g-ecx.images-amazon.com/images/G/03/books/PDF/leseproben/9783570501238.pdf"]"Vom Aussteigen und Ankommen"[/URL] beschriebene [URL="http://www.likatien.de"]"Stamm der Likatier".[/URL]
Den kenne ich allerdings nur aus dem Buch und aus diversen [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Stamm_der_Likatier"]Internet-Infos.[/URL]
rainravenJa, solche alternativen Projekte (im Sinne von Öko-Alternativ) sind mir bekannt.
Ich hab aber speziell gemeint, vielleicht gibt es noch etwas anderes, ein Modell, wo man in einer ganz normalen Wohnung in der Stadt leben bleiben kann, nicht nur Selbstgezogenes essen kann, tragen kann, was man will, auch mal modische und nicht nur ökologische Klamotten, ausgehen und Besitz haben kann und an gängiger Kultur und Veranstaltungen teilnehmen kann. Denn so idyllisch so ein sozio-ökologisches Miteinander doch sein kann, für jemanden, der kein Familienmensch ist, sich nicht um Alte oder Kranke kümmern kann, gerne für sich ist und nicht von Anderen abhängen will, vielleicht auch noch bestimmte Krankheiten, Hobbies oder Bedürfnisse hat, für die er spezielles "Equipment" benötigt, das eben nicht aus Holz oder dem Ertrag der eigenen Hände oder des eigenen Gartens hergestellt werden kann, ist so eine Kommune dann doch eher nichts. Ohne herkömmlichen Zahlungsverkehr und Konsum wohl eher nicht, oder?

Changeling II erläutert mal, wie er so zurechtkommt, denn er umschreibt alles sehr schön, was er NICHT tun will, aber was er eigentlich tut, daß es ihm gut geht oder er am Leben bleibt, das weiß ich nicht.
Vielleicht ist er ja auch Mitglied einer solchen Kommune?
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]
[B]...und jetzt nochmal auf deutsch:

Wie sieht denn Dein Tag-so gelebt, als ob es der letzte wäre-aus? Wohnst Du irgendwo? Hast Du ein Dach über dem Kopf und was zum Anziehen? Hast Du es warm? Wo kriegst Du Essen her und wo wäschst Du Dich? Womit verbringst Du Deine Zeit? Einen Rechner scheinst Du ja zu besitzen, der (und vieles anderes) braucht ja auch Strom, also muß der auch bezahlt werden. Was ist, wenn Du mal krank bist? Gehst Du auf die Straße und raubst Leute aus? Weil Du meinst, sie besäßen etwas, was ihnen "nicht zustände" (aber Dir?) oder weil sie "feindlich" wären?
/B][/QUOTE]

Also, ich lebe zusammen mit meinen Eltern, die weitgehend in derselben Situation sind - zusammen - wir leben von den "Resten" aus der schon lange zurückliegenden Zeit, als mein Vater noch gearbeitet und ziemlich "gut" verdient hat, ja...was ihn mental ruiniert und zum ausgehöhlten Wrack (er leidet u.a. an Altersdemenz und Depressionen...) hat werden lassen...die Uhr läuft also ab - wenn es vorbei ist, tritt für mich sofort "Plan B" in Kraft, der eigentlich schon immer "Plan A" war -also der Komplettausstieg aus dieser Gesellschaft und dem Leben...bis dahin versuche ich einfach, jeden Tag im Rahmen dieser begrenzten Möglichkeiten noch halbwegs erträglich zu gestalten...ich denke, du hast verstanden...auf die sogenannten "Alternativen" scheiße ich dabei, denn die sind alle nur Augenwischerei -da man, solange das System "ausserhalb" etwa -irgendwelcher Kommunen (vgl. z.B Pariser Kommune und Münchener Räterepublik als den bekanntesten historischen Beispielen...) - weiterbersteht und intakt bleibt, man ja doch stets in seinem Netz gefangen bleibt...wenn einem die Faschisten beispielsweise Strom, Wasser oder etwas anderes an elementarem abdrehen, oder militärisch dazu in der Lage sind, es einem wegzunehmen - sieht man doch, dass das Quattsch ist -solange der äussere Feind, das System, nicht zerschlagen oder komplett ausgelöscht wurde -was ich wohl leider nicht mehr erleben werde...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]
Ich hab aber speziell gemeint, vielleicht gibt es noch etwas anderes, ein Modell, wo man in einer ganz normalen Wohnung in der Stadt leben bleiben kann[/QUOTE]Mischformen sind da großteils möglich.

Bei den Likatiern gibt es die [URL="http://www.likatien.de/likatien/aukrlebe.php/cPath/info_aufbau_aukr_aukrlebe"]"Lebemenschen",[/URL] die z.B. in der Stadt in Häusern wohnen, die dem Stamm gehören, aber einer eigenen Arbeit anderswo nachgehen, oder umgekehrt in Betrieben des Stammes arbeiten und in eigenen Häusern oder normalen Mietwohnungen leben.
(Diese Infos sind wie gesagt aus zweiter Hand, und von mir noch nicht persönlich nachgeprüft.)

Im Schloss Tonndorf wohnen auch Leute, die in Erfurt, Weimar oder anderen Städten arbeiten, und z.B. Fahrgemeinschaften bilden.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]

Mir ist klar, daß es auch ein paar Aussteiger gibt, die sich der Konsumgesellschaft weitgehend verweigern und sich selbst irgendwo in der Natur versorgen und in einem Bauwagen leben oder dergleichen, aber völlig autark können die auch nicht leben, da sie immer auf irgendwelche Ressourcen aus der "Zivilisation" angewiesen sind....[/quote]

Genau - und das wird auch so bleiben und der jetzige Zustand sich nicht grundlegend verändern lassen, solange der Zugang zu den "Ressourcen" nicht frei ist und jedem offensteht -sondern exklusiv an materiellen Besitz gekoppelt bleibt...

[quote]Und nicht für jeden ist das System so schlimm, daß man sich ausgebeutet fühlen muß. Wer eine Tätigkeit ausübt, die einem weitgehend Spaß macht, unter Kollegen und Vorgesetzten auch Freunde hat und seine eigene Meinung sagen darf, ohne Konsequenzen zu befürchten, für den ist Arbeiten nicht unbedingt eine Last. [/B][/QUOTE]

...das ist im Rahmen einer solchen systemkonformen Existenz aber zumeist Utopie - höchstens aber reines Glück, einen der "besseren" Ruder-Plätze auf der großen Sklaven-Galeere zugewiesen zu bekommen, wo man z.B. nahe an der Bordwand an der frischen Luft sitzt - und der Nebenmann wenigstens kein Arschloch wie weisswurst ist...doch die Tatsache bleibt auch hier bestehen, dass man nach wie vor der Hierarchie des Systems -"Chef und Staat" - untertan und ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bleibt - und man dich jederzeit auf einen der "schlechten" Plätze im finsteren Unterdeck versetzten kann, wenn man für das "bessere" Oberdeck nicht mehr taugt - und am Ende - wenn Fleisch und Geist schliesslich schwach werden und sich verabschieden - wird man in jedem Fall als Hai-Futter über Bord geworfen...
rainravenund wie soll Deiner Meinung nach dann also der (All)Tag aussehen, wenn man nicht zur Arbeit gehen müßte, wo soll man Essen, Kleidung, Gebrauchsgegenstände, Strom, medizinische Versorgung, etc. das alles herbekommen und wie? Wovon soll man leben? Wie hängt das alles zusammen, wie kommt eines zum anderen?
KampfsauAntworten hat er doch nicht, darum ja der Gedanke an Selbstmord.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]
[B]und wie soll Deiner Meinung nach dann also der (All)Tag aussehen, wenn man nicht zur Arbeit gehen müßte, wo soll man Essen, Kleidung, Gebrauchsgegenstände, Strom, medizinische Versorgung, etc. das alles herbekommen und wie? Wovon soll man leben? Wie hängt das alles zusammen, wie kommt eines zum anderen? [/B][/QUOTE]

...ist eigentlich nicht -mehr -mein Problem...da ich nicht vorhabe, die Probleme der Menschheit noch weiterhin zu meinen eigenen zu machen...ich habe auf diese Fragen im übrigen bereits in diversen anderen Threads geantwortet -wobei ich sie natürlich so gesehen nicht wirklich für immer und für jeden beantworten kann -denn das kannst nur du alleine, ausgehend von der Frage: Was will ich selbst [I]für mich?[/I]
AlterkelteJawoll Kitapflicht bis 27, danach Verbeamtung und Weiterbeschäftigung als Ausländer- Frauen- oder Müllbeauftragte im strukturschwachen Raum, damit sie niemanden nerven.........
rainravenEiniges hier ist doch sehr aufschlußreich.

Nun, ich bin bei weitem kein Freund des vorherrschenden (Kapital-und Wirtschafts-) Systems und habe wie gesagt auch schon meine negativen Erfahrungen mit dem "nicht gebraucht werden" und "abgelehnt werden" hinsichtlich Arbeit und Wohnung gemacht, und ich entspreche vielleicht in psychischem und äußeren Erscheinungbild nicht immer der "Norm", was mit ein Grund dafür gewesen sein mag, -aber das "Warum" tut ja nicht viel zur Sache, wenn es aus verschiedensten Gründen jeden treffen kann.

Ich befürworte Engagement für eine gute Sache, wenn ich es als sinvoll und nützlich ansehe und es von Erfolg gekrönt ist. Ich verstehe mancher Leute Beweggründe, Ansichten oder Verhalten nicht, das muß ich vielleicht auch nicht, aber Anderen, Unbeteiligten, sollte -wennschon- dadurch nicht geschadet werden.

Ich bin nicht der Meinung, daß einem Menschen alles mühelos zufliegen sollte, man sollte sich schon angemessen um etwas bemühen, das man haben, konsumieren oder benützen will, weil es ja auch einen gewissen Wert darstellt. Schließlich muß jedes Lebewesen einen gewissen Aufwand betreiben, sich um Nahrungserwerb, Verteidigung, Fortpflanzung und Erhaltung der Gesundheit und des Wohlergehens zu bemühen. Ich denke auch, daß dies ein ganz normales Naturgesetz ist. Bloß sollte deswegen nichts und niemand übermäßig ausgebeutet werden.
Populaptionen, die ihre Grundlagen überstrapazieren, richten sich selbst zugrunde.

Man ist leider in der Gesellschaft IMMER von Anderen irgendwie abhängig, von deren Gutdünken, Wohlwollen oder Antagonismus und muß sich damit irgendwie zurechtfinden. Alles, was Vorteile bringt, hat auch irgendwo Nachteile. Auch wenn diese nicht sofort deutlich werden. Und so hat z.B. unsere überproportionale Ausbreitung auf der Welt und unser Wachstum Nachteile für alle, weil eben Ressourcen knapp werden und Ellenbogen vorherrschen. Ich sage nicht, daß das toll ist und so sein soll, aber es ist nun mal Tatsache, mit der man auf die eigene bestmögliche Art zurechtkommen muß.

Es ist immer eine Gratwanderung zwischen Gewissen, Vernunft und eigener Belastungsgrenze, daß man bei möglichst geringer Belastung das Bestmöglichste für sich herausholen kann. Natürlich kann man dem ganzen System auch den Rücken kehren-wie auch immer das im Einzelfall aussehen mag...

Hier wird geschimpft über deutsche "Michel" (wie genau sich der auch immer definiert, denn ich mag den Namen Michael sehr gern, kenne auch ein paar und denke nicht, daß es ein Schimpfwort sein sollte), die ohne Hirn arbeiten gehen und irgendeinem Chef im Kapitalismus dienen, noch reicher zu werden, ohne selbst einen Finger zu rühren, aber ich denke, das ist auch nur ein Teil des Ganzen. Ich glaube tatsächlich, die meisten Leute (Deutschen?) sind nicht mal so unzufrieden mit ihrer Situation, weil sie sich nicht übermäßig ausgebeutet fühlen, weil sie vielleicht was arbeiten, was sie auch selbst erfüllt oder bestätigt und nicht nur Geld bringt, und den Lebensstandard, den sie sich dafür leisten können, rechtfertigt ihren Aufwand auch.
Natürlich gibt es Leute, die vermeintlich unverdient zu Reichtum kommen oder es gibt Leute, denen es zu Unrecht schlecht geht, und es wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung, daß dies nicht überhand nimmt.
Doch leider muß man dabei auch viele Hintergründe kenne oder Einzelsituationen berücksichtigen, um die Gesamtsituation richtig zu behandeln, was mir auch nicht bewußt war, da ich eher zum Schwarzweißdenken neige. Und da ist es halt manchmal schwer, pauschal zu handeln oder zu urteilen....
weisskreutzDas ist im Großen und Ganzen die Haltung die jeder vernünftige Diskutant hier in den letzten 2 Jahren mehr oder weniger vertreten hat. Da bist du bei Klingeling, Cheddar und Waldi aber an der falschen Adresse. Ich kann fast ein Diagramm erstellen, wie die weitere Diskussion verlaufen wird incl. der Schlüsselwörter, Wortwendungen und Argumentationsschemata die aufgewendet werden.

Naja, der Film wird nie alt... *popcorn mampf*
rainravenNaja, ich bemüh mich halt, die Beweggründe Anderer zu verstehen. Früher war ich auch einer eher radikalen Meinung, so "gegen alles, was kaputt macht" und vor allem gegen alles, was mir Angst macht (und das ist viel), und ich hab in jede Schikane hineininterpretiert, daß sie NUR mir geschieht und absichtlich NUR gegen mich gerichtet ist, aber man hat mir auch einiges erklärt und ich hab verstanden, daß manche Dinge eben nicht nur schwarz oder weiß sind und Mißstände nicht so einfach aus der Welt zu schaffen, wie mancher es gerne hätte.
DASS in der modernen Gesellschaft auch einiges gewaltig schief läuft, darin sind sich viele einig. Aber so einfach mal abschaffen geht halt leider nicht (mehr).


Um die Motive einzelner Leute zu verstehen, müßte man mehr über sie und ihre Situation wissen, auch wenn mich allzu Privates ja nichts angeht. Aber ich kann niemanden vorneweg verurteilen, von dem ich mir möglicherweise nur ein falsches Bild mache. Polemik und Fäkalausdrücke haben für mich aber in jeder Diskussion (zumindest nicht auf einem öffentlichen Forum und zwischen mehr oder weniger Fremden) nichts verloren...
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Ich kann fast ein Diagramm erstellen, wie .. bla bla scheisse ich bin. *popcorn mampf* [/B][/QUOTE]
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

Aber da muss man verständnisvoll sein, denn überlegen wir doch mal, wie schwer er es hat.
Zunächst einmal lebt er in dem Glauben, der Bundesnachrichtendienst hätte sich hier vor vielen Jahren mit mehreren Agenten eingeloggt, die hier auf der Lauer liegen sollten, bis Klingeling sich im NW anmeldet. Er wähnt sich also als Person von einer dunklen Macht verfolgt.
Darüber hinaus wurde sein Weltbild massiv erschüttert, als seine geäußerte Ansicht, dass das Star Trek-Schlaraffenland in greifbarer Nähe sei, und nur von finsteren Mächten verhindert werde, die aus Machtgier die Technologie dazu unter Verschluss hielten, für allgemeines Gelächter gesorgt hat.
Außerdem wurde aufgezeigt, dass seine maßlosen materiellen Ansprüche, die seiner Ansicht nach nötig sind, damit er überhaupt existieren können soll, nicht rechtfertigbar sind. Im Gegenteil! Hartz 4 ist bereits stark überhöht und ein Drittel dessen wäre für eine Existenz...[/quote]

Dumm-Michel, jetzt halt mal die Luft an:... denn der Einzige, der hier für permanentes Gelächter sorgt, bist du - denn: über Spanien lacht die Sonne, über ewiggestrige, deutschnationale Spinner wie dich die ganze Welt...

...und natürlich bist du schon persönlich dort gewesen, um dich vor Ort davon zu überzeugen, dass all meine Behauptungen unwahr sind...?deine Meinung, dass z.B. Area 51 nur ein Hirngespinst sei, ist eben auch nur eine Meinung, irgendwelche "Fakten", die dies belegen, hast du ebensowenig, wie ich irgendwelche Beweise dafür habe...deine "Widerlegungen" sind demnach nichts wert, rein gar nichts, nur leeres, dummes Geschwätz - genau wie alles übrige von Dir auch...

...alles, was nicht in dein beschränktes Weltbild passt, pauschal als "Verschwörungstheorie" zu diffamieren ist eben nicht dasselbe, wie etwas zu widerlegen...denn das kannst du nicht -und damit besitzen auch meine Annahmen weiterhin Gültigkeit, Punkt...Solange, bis das Gegenteil wirklich zweifelsfrei bewiesen werden kann, gehe ich weiterhin davon aus, dass fortschrittliche Technologien von den Herrschenden unter Verschluss gehalten werden...

..in einem Punkt muss ich mich allerdings selbst korrigieren - und Dir einmal voll und ganz Recht geben, was dich sicher freuen wird: dass es von staatlicher Seite künftig noch mehr und noch drastischere Repression, bzw. deine vielgbeschworenen "Sanktionen" gegen alle Hartz IV-Menschen in der BRD, wie es auf Neusprech heisst, geben soll...

...denn je mehr Hass dieses System säät -desto größer und heisser wird irgendwann das Feuer des Hasses sein, das dieses System verschlingt...also, kippp schön weiter Öl rein, damit es noch heisser brennt -und heisser, und heisser...und tatsächlich steht das BRD-Regime mit neue Repressionsplänen gegen Arbeitslose, bzw. -unwillige - ja längst in den Startlöchern...nein, du hattest Recht -die sollen sich noch mehr ins Zeug legen als bisher, um möglichst auch noch den letzten Rest von "Existenzminimum" zu kappen...denn umso wahrscheinlicher wird es, dass dadurch irgendwann auch der letzte Rest von "Zivilisation" sich als Bluff entlarvt, der hinweggefegt wird, um dem nackten Kampf ums Dasein Platz zu machen - denn wenigstens ein paar werden sich mit aller Kraft dagegen auflehnen, wenn ihnen die materielle Existenzgrundlage entzogen wird...umso wahrscheinlicher wird es, den Hass, der alles verschlingt, zu erwecken -womit du selbst die unten gestellte Frage, "Wie kann ein Mensch nur so gnadenlos sein..?" hinlänglich beantwortet hast, denn: Können "wir" wirklich so gnadenlos sein wie "IZO" es uns lehrt...?

[url="http://www.youtube.com/watch?v=4GwHIL91ShA"]Oh yes, we can...[/url]

[I]"...Wurde Wohlstand erst einmal Allgemeingut, würde er keinen Rang mehr verleihen. Man konnte sich durchaus eine Gesellschaft vorstellen, in der der [I]Wohlstand[/I], im Sinne von persönlicherm Besitz und Luxus, gleichmäßig verteilt war, während die [I]Macht[/I] in den Händen einer kleinen, privilegierten Kaste blieb. Doch in der Praxis konnte eine solche Gesellschaft nicht lange stabil bleiben. Denn wenn alle in der gleichen Muße und Sicherheit lebten, würde die große Masse der Menschen, die normalerweise durch die Armut verdummt sind, sich weiterbilden und selbstständig zu denken lernen; und waren sie erst einmal soweit, würden sie früher oder später dahinterkommen, daß die privilegierte Minderheit keine Funktion besaß und sie hinwegfegen. Auf lange Sicht war eine hierarchische Gesellschaft nur auf der Basis von Armut und Ungleichheit möglich."[/I]

George Orwell -"1984"
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]... denn wenigstens ein paar werden sich mit aller Kraft dagegen auflehnen, wenn ihnen die materielle Existenzgrundlage entzogen wird...umso wahrscheinlicher wird es, den Hass, der alles verschlingt, zu erwecken... [/B][/QUOTE]

Wie kann denn "Hass der alles verschlingt" von " ein paar" ausreichend geschürt werden ? ? ?

Ich denke diese "paar" , die sich auch noch gegen die letzte Sanktion stellen, werden ganz einfach obdachlos.

ist traurig, aber bestimmt nichts worüber sich Angela Sorgen machen müsste.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
...und natürlich bist du schon persönlich dort gewesen, um dich vor Ort davon zu überzeugen, dass all meine Behauptungen unwahr sind...?[/QUOTE]

Ja, ich bin dort gewesen und konnte mich mit eigenen Augen überzeugen, dass in dieser Basis nichts was über eine Stealth-Teekanne hinausgeht erprobt wird. Ich habe dort Zugang, weil ich als Handlanger der NWO dazu berechtigt bin. Deshalb kann ich das aus vollem Herzen so behaupten. Und wenn du mir nicht glaubst, ist es an dir dies zu widerlegen, denn genau so funktioniert bei dir Argumentation.

[QUOTE]deine Meinung, dass z.B. Area 51 nur ein Hirngespinst sei, ist eben auch nur eine Meinung, irgendwelche "Fakten", die dies belegen, hast du ebensowenig, wie ich irgendwelche Beweise dafür habe...deine "Widerlegungen" sind demnach nichts wert, rein gar nichts, nur leeres, dummes Geschwätz - [/QUOTE]

Tja, normalerweise wärst du, der Behauptungen aufstellt, tatsächlich verpflichtet zumindest Hinweise zu erbringen, welche deine Behauptung nahelegen. Da das aber bei dir anders läuft, widerlege ich dich einfach mit der Aussage, dass ich dort gewesen bin und mich mit eignen Augen überzeugen konnte, dass alles Unsinn ist was du von dir gibst.

[QUOTE]...alles, was nicht in dein beschränktes Weltbild passt, pauschal als "Verschwörungstheorie" zu diffamieren ist eben nicht dasselbe, wie etwas zu widerlegen...denn das kannst du nicht -und damit besitzen auch meine Annahmen weiterhin Gültigkeit, Punkt...[/QUOTE]

Nö. Punkt.

Bei normaler Argumentation würde übrigens alleine schon der Stand der Wissenschaft ausreichen, um deine Behauptungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als unwahr zu erkennen.

[QUOTE]Solange, bis das Gegenteil wirklich zweifelsfrei bewiesen werden kann, gehe ich weiterhin davon aus, dass fortschrittliche Technologien von den Herrschenden unter Verschluss gehalten werden...[/QUOTE]

DAS ist dir unbenommen. Natürlich kannst du davon ausgehen. Ich gehe dann aufgrund dieser Sachlage davon aus, dass du ein Verschwörungsspinner bist.

[QUOTE]..in einem Punkt muss ich mich allerdings selbst korrigieren - und Dir einmal voll und ganz Recht geben, was dich sicher freuen wird: dass es von staatlicher Seite künftig noch mehr und noch drastischere Repression, bzw. deine vielgbeschworenen "Sanktionen" gegen alle Hartz IV-Menschen in der BRD, wie es auf Neusprech heisst, geben soll...[/QUOTE]

Sanktionen nur die Schmarotzer natürlich ;)

[QUOTE]...denn je mehr Hass dieses System säät -desto größer und heisser wird irgendwann das Feuer des Hasses sein, das dieses System verschlingt...also, kippp schön weiter Öl rein, damit es noch heisser brennt -und heisser, und heisser...und tatsächlich steht das BRD-Regime mit neue Repressionsplänen gegen Arbeitslose, bzw. -unwillige[/QUOTE]

"-unwillige" ist hier besonders wichtig.

[QUOTE] - ja längst in den Startlöchern...nein, du hattest Recht -die sollen sich noch mehr ins Zeug legen als bisher, um möglichst auch noch den letzten Rest von "Existenzminimum" zu kappen...[/QUOTE]

Was ist denn der "Rest eines Existenzminimums"? Ich dachte ohne Minimum hört man auf zu existieren?!

[QUOTE]denn umso wahrscheinlicher wird es, dass dadurch irgendwann auch der letzte Rest von "Zivilisation" sich als Bluff entlarvt, der hinweggefegt wird, um dem nackten Kampf ums Dasein Platz zu machen - denn wenigstens ein paar werden sich mit aller Kraft dagegen auflehnen, wenn ihnen die materielle Existenzgrundlage entzogen wird...umso wahrscheinlicher wird es, den Hass, der alles verschlingt, zu erwecken -womit du selbst die unten gestellte Frage, "Wie kann ein Mensch nur so gnadenlos sein..?" hinlänglich beantwortet hast, denn: Können "wir" wirklich so gnadenlos sein wie "IZO" es uns lehrt...?[/QUOTE]

Joah, ist auch cool. Könn wa machn, ne? Großer Spaß. Das hätte was von zivilisatorischer Reinigung. Schön, wenn du dich dazu zur Verfügung stellst :D
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Also, ich lebe zusammen mit meinen Eltern... [/B][/QUOTE]

wissen Deine Eltern was Du hier so schreibst ?!?!

Ich denke nicht, oder ?!
sie würden sich wohl dermaßen schämen und Dir sofort den Internet-Anschluss kappen.
:(
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]wissen Deine Eltern was Du hier so schreibst ?!?!

Ich denke nicht, oder ?!
sie würden sich wohl dermaßen schämen und Dir sofort den Internet-Anschluss kappen.
:( [/B][/QUOTE]

Leider bist du ein hoffnungsloser Fall von Beklopptheit bis unter die Hirnschale - aber, um deine Frage dennoch ehrlich zu beantworten: wenn sie es wüssten, dann würden sie mir in allem Recht geben...da sieht man mal wieder, wie gut du hier bislang aufgepasst hast, was ich u.a. von meinem Vater beschrieben hatte - und wie dieses Untermenschen-System ihn zum Wrack gemacht hat -aber das willst du Hirnblase ja alles nicht wissen, hab ich Recht...? Dir geht es wieder nur um deine infantilen und perversen Selbstbefriedigungsgelüste, dir einen runterzuholen...

...gut, ich habe mich mehr als einmal um ein vernünftiges Gespräch mit Dir bemüht - das habe ich ehrlich gemeint und mit besten Absichten getan - doch wie ich sehe, ist ein solches "Experiment" bei dir reine Zeitverschwendung -so aussichtslos wie das Vorhaben der Alchemisten, aus Blei Gold zu gewinnen...einen Hund stubenrein zu bekommen ist ein reines Kinderspiel dagegen..

...in dem Sinne:..zieh Leine -und nimm deine Alterego-primitivkelte-Sockenpuppe am besten auch gleich mit...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Leider bist du ein hoffnungsloser Fall von Beklopptheit bis unter die Hirnschale - aber, um deine Frage dennoch ehrlich zu beantworten: wenn sie es wüssten, dann würden sie mir in allem Recht geben...da sieht man mal wieder, wie gut du hier bislang aufgepasst hast, was ich u.a. von meinem Vater beschrieben hatte - und wie dieses Untermenschen-System ihn zum Wrack gemacht hat... [/B][/QUOTE]

Das habe ich schon gelesen, aber ich bezweifle doch stark, dass Deine Eltern mit diesem individuellen Schicksal deines Vaters :
Deinen Hass auf nahezu alle Bürger dieses Landes rechtfertigen würden, Deine Gewaltphantasien gegen Andersdenkende,
Deine Diebstahl-Offenbarungen bis hin zu subtilen Vergewaltigungs-Androhungen.
:rolleyes: :eek: :rolleyes:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Das habe ich schon gelesen, aber ich bezweifle doch stark, dass Deine Eltern mit diesem individuellen Schicksal deines Vaters :
Deinen Hass auf nahezu alle Bürger dieses Landes rechtfertigen würden, Deine Gewaltphantasien gegen Andersdenkende,
Deine Diebstahl-Offenbarungen bis hin zu subtilen Vergewaltigungs-Androhungen.
:rolleyes: :eek: :rolleyes: [/B][/QUOTE]

In Sachen "Gewalt gegen Andersdenkende" bist du wohl unschlagbar, würde ich sagen - und was aus meiner Sicht gerechtfertigt ist und was nicht, entscheide ganz allein ich...

...was für ein "Diebstahl" ist es denn, den du meinst...? dein gesamtes "Eigentums-" und Besitzstreben basiert doch eben darauf - also sitzt du mittendrin im Glashaus -und solltest besser nicht mit Steinen um dich werfen -mal davon abgesehen, dass du ohnehin nur mit Dreck um dich wirfst...ja, aber mal davon abgesehen, dass ich auf deine "moralischen" Einwände eines Systembefürworters gepflegt scheiße - hättest du schon Recht: wenn es irgendwann nur noch um das "nackte Überleben" für mich geht -wäre ich absolut bereit, dafür alle Mittel einzusetzen, auch die "illegalen"...insofern liegst du mit deiner Einschätzung schon nicht falsch...nur verdrehst du wie alle Systemstricher es tun -Ursache und Wirkung...

..."vergewaltigt" wirst du übrigens jeden Tag: von deinem Chef, der Dir deine Lebensszeit stiehlt -also ein echter Dieb, der sich auf deine Kosten bereichert - und hier ist der Begriff vollkommen angemessen, da er Dir etwas wegnimmt, was du niemals zurückbekommen wirst -vom Staat, der von dir Schutzgeld erpresst und dir auf schritt und tritt sagt, was du zu tun und zu lassen hast...du wirst von diesem faschistischen Untermenschen-System jeden Tag ausgenutzt, vergewaltigt und bestohlen -und du lässt es mit dir machen - schön, das ist deine Sache, weil du offenbar zu schwach oder zu feige bist, dich dagegen aufzulehnen -also passt die Metapher von der Vergewaltigung zu 100% -denn sie widerfährt dir jeden Tag - und du lässt es zu - und darauf bezog sich meine Anspielung ja auch...
weisskreutzAha... Ein Typ - um die 50 Jahre alt - lebt noch bei seinen Eltern, und erzählt an anderer Stelle davon, dass er weiß wie er etwas aus dem System leiern kann...

Für mich hört sich das schlicht und einfach nach jemand an, der sich nicht einfach irgendwie Sozialleistungen zu erschleichen versucht - was ja schon verwerflich genug wäre - sondern nach einem, der seinem alten Vater die Altersrücklage wegsaugt.

Muss man nichts weiter zu sagen... :q
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]...-also passt die Metapher von der Vergewaltigung zu 100% -denn sie widerfährt dir jeden Tag - und du lässt es zu - und darauf bezog sich meine Anspielung ja auch... [/B][/QUOTE]

das meine ich gar nicht und das weisst Du auch.
:o
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]das meine ich gar nicht und das weisst Du auch.
:o [/B][/QUOTE]

...du kapierst es nur wie üblich nicht - oder verdrehst es absichtlich, so dass es für dich passend ist...tja, nimms nicht so schwer - mit einem IQ unterhalb des geistigen weiSSwurst-Äquators ist es halt schwer, irgend etwas auf dieser Welt zu RAFfen...
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]...du kapierst es nur wie üblich nicht - oder verdrehst es absichtlich, so dass es für dich passend ist...tja, nimms nicht so schwer - mit einem IQ unterhalb des geistigen weiSSwurst-Äquators ist es halt schwer, irgend etwas auf dieser Welt zu RAFfen... [/B][/QUOTE]

Die Frage ist halt, ob man auf Dauer als argumentative Instanz anerkannt wird, wenn langweilige Klischees zur Grundausstattung gehören.
Jetzt mal davon abgesehen, dass du meist Parolen klopfst, die wir schon viele tausend mal gehört haben und die dadurch nicht bewiesen sind.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Aha... Ein Typ - um die 50 Jahre alt - ... [/B][/QUOTE]

Wie kommst Du denn darauf, dass er um die 50 Jahre alt ist ?
:eek:

Ich schätze ihn auf 18 - max. 25 Jahre alt.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Wie kommst Du denn darauf, dass er um die 50 Jahre alt ist ?
:eek:

Ich schätze ihn auf 18 - max. 25 Jahre alt. [/B][/QUOTE]

Das hat er mal an anderer Stelle erwähnt - zu einer Zeit als man sich noch ernsthaft mit seinen Anliegen auseinander gesetzt hat, und man noch nicht wusste, dass es ihm eigentlich nur ums Klagen geht und nicht um Auswege oder Möglichkeiten. Ist mir im Gedächtnis geblieben, weil ich mir da schon Gedanken gemacht hatte, wie viele Möglichkeiten man denn noch hat, wenn man sich in dem Alter so vergaloppiert hat. Für mich eine Horrovision, weshalb ich da auch noch Mitleid hatte...
Ronin76[QUOTE]
wissen Deine Eltern was Du hier so schreibst ?!?!

Ich denke nicht, oder ?!
sie würden sich wohl dermaßen schämen und Dir sofort den Internet-Anschluss kappen.
[/QUOTE]
Erzähl mehr von daheim FuE..
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]

[B]Das hat er mal an anderer Stelle erwähnt - zu einer Zeit als man sich noch ernsthaft mit seinen Anliegen auseinander gesetzt hat, und man noch nicht wusste, dass es ihm eigentlich nur ums Klagen geht und nicht um Auswege oder Möglichkeiten. Ist mir im Gedächtnis geblieben, weil ich mir da schon Gedanken gemacht hatte, wie viele Möglichkeiten man denn noch hat, wenn man sich in dem Alter so vergaloppiert hat. Für mich eine Horrovision, weshalb ich da auch noch Mitleid hatte... [/QUOTE]

Für weitaus wahrscheinlicher halte ich, dass du hier der Vergaloppierte bist...denn welche "Auswege oder Möglichkeiten" hättest du denn, aus diesem "Leben" noch auszusteigen wenn du es denn wolltest...?...für mich wäre ein "Leben", wie deines vermutlich aussieht, absolut unerträglich, eine Horrorvision - vor der ich mich zeitlebens schon gefürchtet habe - innerlich habe ich diesen Weg für mich daher auch schon früh verworfen...meine ersten tieferen und bewussten Zweifel am herrschenden System kamem mir schon mit etwa 14, insofern liegt FuE, die mich ja wider besseres Wissen irgendwo unter 25 einordnet, gar nicht mal so verkehrt, alsdass in diesem Alter bei mir wirklich die definitive Abkehr von diesem System erfolgte...

...doch andererseits liegt sie damit -auf heute bezogen - natürlich völlig falsch, da Menschen, die sich jetzt etwa in diesem Alter befinden -also etwa zwischen 25 und 35 - in der Mehrheit so denken wie [I]Du[/I] - und von daher würde ich dich rein altersmässig auch genau in jenem Bereich verorten: ich schätze dich - jetzt mal so über den Daumen - auf keinen Fall älter als Anfang 30...Anfang bis Mitte 20 erscheint mir da eher noch realistischer...

Menschen meiner Altersgruppe hingegen - also so um die 40-50 - haben größtenteils noch die 68er oder deren Nachwehen miterlebt, viele, so wie auch mich, hat dies nachhaltig geprägt: "Ich will niemals so werden wie mein Vater" war damals ein bekanntes Credo...nicht allen ist dies gelungen, wie man an Fischer, Cohn-Bendit und anderen Ex-Spontis sehr deutlich verfolgen kann, die heute brave, angepasste Bürger und Systemstricher wie Du sind - und all das verkörpern, was sie damals zutiefst verabscheut haben...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B] insofern liegt FuE, die mich ja wider besseres Wissen irgendwo unter 25 einordnet... [/B][/QUOTE]

"wider besseres Wissen " ?!?!??!

Wie könnte ich dein wirkliches Alter denn kennen ?
Ich kann mir nur anhand deiner Beiträge ein Bild machen, nicht mehr und nicht weniger.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]"wider besseres Wissen " ?!?!??!

Wie könnte ich dein wirkliches Alter denn kennen ?
Ich kann mir nur anhand deiner Beiträge ein Bild machen, nicht mehr und nicht weniger. [/B][/QUOTE]

...doch - das hättest du wissen können... da ich es schon in mehreren Beiträgen erwähnt hatte...du scheinst unter ziemlichen Gedächtnislücken zu leiden...vielleicht solltest du mal einen Neurologen aufsuchen...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]...doch - das hättest du wissen können... da ich es schon in mehreren Beiträgen erwähnt hatte... [/B][/QUOTE]

glaubst Du ernsthaft ich lese alle deiner idiotischen, von Beschimpfungen strotzenden Beiträge ?!
:eek:
AlterkelteDer Arbeitsfetisch ist in jenem Moment entstanden, als von dominant-aggressiven Sozialisten/Atheisten Gott abgewählt wurde.
So ganz ohne Religion schien es dann doch nicht zu gehen, also erfand man die Arbeitsreligion.......
Dies bedeutete, dass jegliche staatlich organisierte oder sanktionierte Arbeit so lange Sinn machen muss, bis sie Sinn macht.
Vorgesetzte wurden dabei zu einer Art Politoffizier, der Fragen über Sinn und Zweck einer Arbeit rigoros unterdrückte....
Es gibt viel zu tun in meinem Leben, nicht alles davon wäre eine Art Gemeinschafts- oder Kollektivwerk. Schon gar nicht wäre es etwas, das für Aufmärsche und Tschinderassabum am 1.Mai taugen würde.
Bin also nicht wirklich stinkfaul. Allerdings stört mich einfach der hier geltende Arbeitsbegriff, der im Grunde die Beschäftigung tausender verhindert.
Es gibt zu viele Dingen, die wie Kaugummi unterm Sitz kleben wie im Stadtbus.........

- Der Anspruch auf Grabsteinverträge verhindert tendenziell die Arbeitsqualität, wie man
im öffentlichen Dienst erkennen kann. Der Ö.D. ist stellenweise ein botanisches Rückzuggebiet für
Versager aller Art, die sich da durch den 8STundenTag mogeln können.
- Es geht nicht um Arbeit machen, es geht um Arbeit haben als eine quasireligiöse Vorgabe-
Was in der sogenannten Arbeitszeit passiert, ist unerheblich.
Meistens wird der Geburtstag des Hundes vom Praktikannten gefeiert, einfach weil keine Arbeit da ist, sie zu virtuell ist oder die gelangweilten Angestellten keine Lust auf Kundengespräche haben. Kommt auf die Branche an............mitunter haben bestimmte Fachbereiche Kunden, die man in der Pfeife rauchen kann.
- Selbstverwiklichung ist nicht der Gegenstand der organisierten Arbeit. Wer dies nach soundsoviel Jahren immer noch glaubt, ist ein religiöser Freak und voll auf den Bildungsfetisch hereingefallen.........
Man kann qua Beruf auch nicht zum besseren Menschen mutieren......Krankenschwestern und Kindergärtnerinnen haben keinen amtlichen Ausweis als gute Menschen. Wem das was bringen soll? Vielleicht haben da manche ein sehr, sehr kleines Ego.

Lange rede, kurzer Sinn: die "Linke" (nicht die Partei), war zu spiessig und zu sehr von der Angst besetzt, dass manche die Revolution wirklich ernst nehmen hätten können, sodass sie bewusst darauf verzichteten die pseudoreligiösen Anteile am Fetisch Arbeit
zu überwinden. Im Gegenteil, die Liturgie der Arbeitsreligion ist ja links besetzt.
Arbeit (vor allem haben) ist kein religiöser Wert an sich.
Es gibt Dinge, die getan werden müssen, unbestritten, aber es hat längst nicht diese
esoterische Bedeutung, wie manche glauben.
Der Systemfehler Arbeit besteht eben darin, dass die Arbeitsreligion kein Wert an sich ist.
rider26Tut mir leid Leute, aber soviel gequirlte Scheiße habe ich selten auf einem Haufen gelesen. "Arbeitsfetisch", "Systemfehler", "Systemstricher" bla bla bla.. das ist doch alles der totale Unsinn. Der Mensch hat von Anbeginn seiner Existenz für sein Essen seinen Hintern in Bewegung setzen müssen. Zu keinen Zeiten der Menschheitsgeschichte kamen die gebratenen Tauben durchs Nichtstun geflogen. Daß das hier einige Leute allen Ernstes anzunehmen scheinen zeigt lediglich die sesselfurzende Dekadenz der heutigen Zeit. Und daß das so einfach nicht funktionieren will, das wiederum zeigt, daß im Grunde noch immer alles läuft wie eh und je. Und das ist auch gut so. Wo wären wir denn, hätte es nie ein Streben nach Verbesserung gegeben? Über Chancengleichheit brauchen wir auch nicht reden, die gab es ebenfalls noch nie. Jeder so gut wie er eben kann. Der Eine hat dabei mehr Glück als der Andere. Ja, das Leben ist ungerecht. Daraus dennoch das Beste zu machen, das ist die eigentliche Herausforderung. Und wenn man sich dann als "Systemstricher" anmachen lassen muss, nur weil man sein Bestes für sich und sein Leben tut, dann zeigt das nur, dass der der das nicht tut, warum auch immer, zu den eher verbiesterten Zeitgenossen gehört. Aber vielleicht ist ja auch das ein erstrebenswertes Ziel, wer weiß das schon, wenn man man nicht selbst so drauf ist. Nur daß der "Systemstricher" Geld für seine Bemühungen bekommt. Immerhin etwas. Immerhin erprobt. Immerhin ein wenig Zufriedenheit durch Anerkennung im Gegenwert. Daß es oft zu wenig ist, darüber könnte man reden. Meiner Meinung nach dennoch allemale besser als in einem Forum anonym Leute zu bepöbeln, weil die einen anderen Weg einschlagen als man selbst. Sowas Bescheuertes, mit dem Finger auf die Anderen zu zeigen, denen es besser gelingt für sich zu sorgen. Aber gut, wers braucht. Irgendwo muss die Energie ja hin. Der Eine geht halt arbeiten und der Andere regt sich darüber auf. So haben alle was zu tun. Noch vor gar nicht langer Zeit haben arbeitslose Leute an Hausecken gesessen und gebettelt. Insofern, selbst den Armen geht es so gut wie nie zuvor. Ist doch alles prima. Ich weiß wirklich nicht was manche Scheiber für ein Problem haben. Sie haben doch genau das was sie wollen. Sogar ein interessiertes Publikum, das ihren empörten, beleidigenden Ergüssen fasziniert folgt. Was will man denn noch mehr? Will man überhaupt mehr? Denn dazu müsste man bei sich selbst was ändern.

Oder es erbarmt sich endlich mal jemand und macht der da: [url]http://www.youtube.com/user/JasmineBerlin/videos[/url] begreiflich, was für einen Imageschaden sie für die Arbeitslosen/Hartzer bedeutet. Nein, die ist kein Fake, die meint das ernst. Ja, das ist ein Extrem. Aber das gibt es. Genauso wie der "Lohnstricher", der seinem Chef in Arsch kriecht, ein Extrem ist. Beides gibt es. Beides ist jedoch nicht die Regel. Das nur mal als kleine Relativierungshilfe bezüglich der argumentativen Realitätsverschiebung. ;) Habe die Ehre..
rainravenganz meine Rede...
Fuck up Evil@Changeling II

wohnst Du rein zufällig in Lorsch ?
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]
[B]Tut mir leid Leute, aber soviel gequirlte Scheiße habe ich selten auf einem Haufen gelesen. "Arbeitsfetisch", "Systemfehler", "Systemstricher" bla bla bla.. das ist doch alles der totale Unsinn. Der Mensch hat von Anbeginn seiner Existenz für sein Essen seinen Hintern in Bewegung setzen müssen. Zu keinen Zeiten der Menschheitsgeschichte kamen die gebratenen Tauben durchs Nichtstun geflogen. Daß das hier einige Leute allen Ernstes anzunehmen scheinen zeigt lediglich die sesselfurzende Dekadenz der heutigen Zeit. Und daß das so einfach nicht funktionieren will, das wiederum zeigt, daß im Grunde noch immer alles läuft wie eh und je. Und das ist auch gut so. Wo wären wir denn, hätte es nie ein Streben nach Verbesserung gegeben? Über Chancengleichheit brauchen wir auch nicht reden, die gab es ebenfalls noch nie. Jeder so gut wie er eben kann. Der Eine hat dabei mehr Glück als der Andere. Ja, das Leben ist ungerecht. Daraus dennoch das Beste zu machen, das ist die eigentliche Herausforderung. Und wenn man sich dann als "Systemstricher" anmachen lassen muss, nur weil man sein Bestes für sich und sein Leben tut, dann zeigt das nur, dass der der das nicht tut, warum auch immer, zu den eher verbiesterten Zeitgenossen gehört. Aber vielleicht ist ja auch das ein erstrebenswertes Ziel, wer weiß das schon, wenn man man nicht selbst so drauf ist. Nur daß der "Systemstricher" Geld für seine Bemühungen bekommt. Immerhin etwas. Immerhin erprobt. Immerhin ein wenig Zufriedenheit durch Anerkennung im Gegenwert. Daß es oft zu wenig ist, darüber könnte man reden. Meiner Meinung nach dennoch allemale besser als in einem Forum anonym Leute zu bepöbeln, weil die einen anderen Weg einschlagen als man selbst. Sowas Bescheuertes, mit dem Finger auf die Anderen zu zeigen, denen es besser gelingt für sich zu sorgen. Aber gut, wers braucht. Irgendwo muss die Energie ja hin. Der Eine geht halt arbeiten und der Andere regt sich darüber auf. So haben alle was zu tun. Noch vor gar nicht langer Zeit haben arbeitslose Leute an Hausecken gesessen und gebettelt. Insofern, selbst den Armen geht es so gut wie nie zuvor. Ist doch alles prima. Ich weiß wirklich nicht was manche Scheiber für ein Problem haben. Sie haben doch genau das was sie wollen. Sogar ein interessiertes Publikum, das ihren empörten, beleidigenden Ergüssen fasziniert folgt. Was will man denn noch mehr? Will man überhaupt mehr? Denn dazu müsste man bei sich selbst was ändern. [/quote]

Jeder, der so redet wie du - sitzt bereits mittendrin im Boot..bilde dir nur weiterhin schön was auf deinen Arbeitsfetisch ein, und dass du vielleicht im Leben nach dem Tode dafür im Paradies wohnen darfst...denn insgeheim erhoffen sich ja alle Arbeitswütigen genau das - weil sie wissen, dass die Buckelei nur das ist: vergeudete Zeit und für die Katz...denn die Wahrheit ist, dass du zum "Dank" für dein vergeudetes Leben allenfalls bei einer schäbigen Rente auf knapp über -oder noch nicht einmal - Hartz-IV - Niveau auf den Sensenmann warten darfst...als altes, hinfälliges Wrack nämlich...und danach, wenn es endlich vorbei ist -dann gibt es auch kein Nektar und kein Ambrosia und keine Harfenklänge mehr...aber glaub das alles nur schön weiterhin - dein Chef-arschloch wird es dir danken - und sich schön eins ins Fäustchen lachen...du sitzt längst mit weiSSwurst im selben, leckgeschlagenen Boot, zwei intellektuelle Leichtmatrosen auf Kreuzfahrt, die im selben Boot um die wette paddelen, der eine sitzt vorne am Bug, der andere am Heck, und beide rudern in die entgegengesetzte Richtung, nur ist das Boot ausser euch noch mit millionen anderer Deppen überladen und munter am absaufen...die ganze scheiß-Menschheit eben: Narrenschiff Ahoi!...und FuE darf mit einem abgebrochenen Kochlöffel das Wasser aus dem Boot schaufeln und versuchen, das Leck mit Stroh abzudichten: da habt ihr alle richtig schön viel "Arbeit" und alle Hände voll zu tun, da ihr ja unbedingt am Leben bleiben und als wackere "Helden der Arbeit" - welche bekanntlich frei macht - in Walhalla einziehen wollt...alle haben dabei was zu tun, jeder liefert dem anderen die "Beweise" dafür, im Recht zu sein und wie toll das das Leben doch ist -weil eben alle im selben Kahn sitzen...während ich von meiner Insel aus dabei zuschaue, wie die Menschheit absauft- und mir köstlich einen ablache über euch alle...denn auf der Insel ist alles vorhanden, was ich wirklich noch benötige: ein Baum und ein langer Strick...denn mehr als dieser Dinge bedarf es eigentlich nicht, um den existenziellen Fehler namens "Mensch" zu korrigieren...
rider26[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Jeder, der so redet wie du - sitzt bereits mittendrin im Boot..bilde dir nur weiterhin schön was ein auf deinen Arbeitsfetisch ein, ..etc..[/B][/QUOTE]

Keine Ahnung davon wie ich lebe, aber mal hübsch Unterstellungen in den Raum werfen. Junge, so kann das nix werden. Hättest einfach mal nachfragen müssen, ist aber scheinbar zuviel verlangt. Nur zur Info, ich brauche nicht (mehr) arbeiten im Sinne einer regulären Lohnarbeit. Da ich im Eigenheim sitze, folglich keine Miete zahle und darüber hinaus durchaus in der Lage bin mein Geld selbstständig zu verdienen, hat sich das für mich schon lange erledigt. Stink du mal schön weiter ab. Wenn man keine Ahnung hat..
rider26[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
Alterwixseppl[/QUOTE]

:rolleyes:

Und wozu ist sowas nötig? Ich meine außer Aggressionen abzulassen, die vermutlich weniger wären, hättest du was Sinnvolleres zu tun. Wenn ich mir das Geschriebene der Rotfront hier so durchlese, kommt in mir der Verdacht auf, daß Arbeit (im Sinne einer sinnvollen Aufgabe) auch einen erheblichen kurativen Wert zu besitzen scheint. Auf mich wirken die Schreiber der Offensive nämlich deutlich ausgeglichener und weniger oft verbal entgleist. :p
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]
[B]Keine Ahnung davon wie ich lebe, aber mal hübsch Unterstellungen in den Raum werfen. Junge, so kann das nix werden. Hättest einfach mal nachfragen müssen, ist aber scheinbar zuviel verlangt. Nur zur Info, ich brauche nicht (mehr) arbeiten im Sinne einer regulären Lohnarbeit. Da ich im Eigenheim sitze, folglich keine Miete zahle und darüber hinaus durchaus in der Lage bin mein Geld selbstständig zu verdienen, hat sich das für mich schon lange erledigt. Stink du mal schön weiter ab. Wenn man keine Ahnung hat.. [/B][/QUOTE]

Haha, aber du hast den Durchblick, gelle...? hockst im Eigenheim -natürlich dem "selbstverdienten" - und guckst nun auf andere herab...gut, damit bist du aus dem Schneider, hast vermutlich - keinen Chef-KZ-Aufseher und keinen Vermieter-zuhälter -mehr -über Dir, die dich umittelbar knechten, foltern und berauben -gut für dich -nur, wie hast du es angestellt...? indem du zuvor dafür umso intensiver auf dem Lohnstrich gerackert hast vermutlich, und dich dabei an die "richtigen" verkauft hast - es sei denn, du hast im Lotto gewonnen -und da das vermutlich nicht der Fall ist, bist du ebenso ein Lohnsklave, wennauch vielleicht einer der wenigen "besserverdieneden"...
Wüsti[QUOTE]sondern bestenfalls eine sich als priviligiert vorkommende weiSSwurst - beruht wie so oft auf dem in der BRD-Oligarchie einzig anerkannten leistungslosen Einkommen - dem Erben - so wie es bei den selbsternannten "Leistungsträgern" dieser Nation eine Familientradition ist - denn "Leistung" muss sich in kleinbürgerlichen Kreisen bekanntlich lohnen![/QUOTE]

[COLOR=green]imma der gleiche Quark. Sieh es ein, ihr seid mit eurer Ablehnung gegen Arbeit - Lohnarbeit hier fast alleine. Geht doch zu so einem Punkforum oder Hau drauf Forum. Du hast ja schon viel intellligentes abgelassen, Shredder. Bist schon sehr belesen doch dieses Aufregen, weil jemand was für sein Geld tut. Das gerne tut. Das ist dann nicht so intelligent. Schade. Michellady hat gesprochen. Was ich nicht bin. Ich mache ja selbst nichts- keine Lohnarbeit. Ich melde mich nur zu Wort, weil es mir um das Board leid tut. Wenn das immer so weiter geht , mit euch. [/COLOR] :confused:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]

"Arbeitsfetisch", "Systemfehler", "Systemstricher" bla bla bla.. das ist doch alles der totale Unsinn. Der Mensch hat von Anbeginn seiner Existenz für sein Essen seinen Hintern in... Daß das hier einige Leute allen Ernstes anzunehmen scheinen zeigt lediglich die sesselfurzende Dekadenz der heutigen Zeit...[/quote]

Na was denn nu...? Malochst du noch - oder furzt du schon...? ich vermute eher letzteres...

...[quote] Ja, das Leben ist ungerecht. Daraus dennoch das Beste zu machen, das ist die eigentliche Herausforderung.[/quote]

Wenn dem so ist und du das erkannt hast -warum machst du dann mit...? stell dir vor es ist Krieg...und du als braves Herdentier gehst selbstverständlich hin...weil du lieber mitmachst und für die Herrschenden den Arsch hinhältst, anstatt für dich selber zu entscheiden, was für dich gut oder schlecht ist...

[quote]...nur weil man sein Bestes für sich und sein Leben tut[/quote]

...tut man das denn mit Lohnarbeit...? wusste ich noch gar nicht...

[quote][quote] Daß es oft zu wenig ist, darüber könnte man reden.[/quote]

Tja, wie kommt das nur, dass es immer zu wenig ist?, peinlich, peinlich...das (Brutto-) "Normaleinkommenden" des lohnabhängigen BRDlings liegt bei etwa 2500 Euro -wovon knapp tausend an Steuern und sonstigen Zwangsabgaben (=Schutzgeldern) bereits von den staatlichen Dieben vom Sklavenlohn abgezweigt, bzw. zwangsenteignet werden, bevor der arme Lohnstricher von seinem Zuhälter auch nur einen Cent ausbezahlt bekommt...es verbleibt dem Ottonormalstricher mithin noch etwa 1600 Euro an Netto-, bzw Rest-Lohn, über die er wirklich verfügen kann, dh., kann er ja nicht, weil ein Stricher dieser relativ niedrigen Preisklasse ja kaum über Eigenheimbesitz, also Eigentumswohnung oder Haus -verfügt, und daher nun auch noch von seinem Vermieter-zuhälter bestohlen wird...bleiben ihm bei optimistischer Schätzung also noch gut 1300 euro übrig...bevor er überhaupt etwas in Händen hält, wurde er bereits dreifach bestohlen und übervorteilt: von seinem Chef/"Arbeitgeber", der den Mehrwert einstreicht, von der staatlichen Parasitenmafia, die ihren Anteil an Schutzgeldern einbehält und vom Vermieter-Paten, der auch noch seinen Anteil an der Beute geltend macht...da steht unsere arme Strichersau nu ziemlich dumm -und arm da...doch es kommt stets noch schlimmer als Michel denkt, da das läppische Rest-einkommen seines Sklavenlohns im Bestfall gerade mal genügt, um den Sklaven in Funktion zu halten...größere Wartungsarbeiten - etwa ein Krankenhausaufenhalt nach einem Unfall - ist da fast schon Luxus, geschweige denn irgendwelche persönlichen, d.h. eigentlichen Interessen nachzugehen... was angesichts des gnadenlosen Preiswuchers der zionistischen Finanz-Mafia ohnehin illusorisch ist...doch richtig geil wird der organisierte Geiz erst dann, wenn es ans altern und baldige krepieren geht...Alter und Armut sind jeweils für sich genommen allein schon äusserst uncool -doch die Kombination von beidem hat es wirklich in sich: [url="http://www.youtube.com/watch?v=kL476yMzro0"]Bumm, Bumm, Bumm, Bumm, Bumm, Bumm (*großer Trommelwirbel und Fanfaren*)[/url]: die "Altersarmut", das von der BRD-Tyrannei dem Durschnitts-Sklaven zugedachte Entsorgungs-Programm!...Alter ist an sich schon scheiße und ein Grund, das Leben insgesamt abzulehen..wobei es jedoch auch anders ginge, nämlich vital und gesund ein hohes Alter zu erreichen...doch das bleibt in einem System der totalen Zwangs-Enteignung und der Vernichtung durch Arbeit für die allermeisten schlichtweg Utopie...

[quote]Noch vor gar nicht langer Zeit haben arbeitslose Leute an Hausecken gesessen und gebettelt. Insofern, selbst den Armen geht es so gut wie nie zuvor.[/quote]

"Arme", denen es angeblich "gut" geht...wieder so ein Oxymoron (...habe ich weiSSwurst schon zu erklären versucht -vergeblich...), also in etwa so wie ein "gesunder Kranker" - oder lebender Toter (...wobei zumindest letzteres zu 100% passt...) - das übliche BRD-Geschwätz, powered by NWO-Springer ...und wo es doch allen so "gut" geht - warum gibt es dann überhaupt noch "Armut", bzw. "Arme", die betteln...? hast du dir die Frage mal auf der Zunge zergehen lassen..? denn die gibt es nach wie vor - und zwar zuhauf und an jeder Ecke in jeder größeren Stadt...wenn du das wirklich nicht bemerkst, dann bist du entweder blind -oder schon genauso blasiert und von dir eingenommen wie weiSSwurst - und hast es einfach aus deinem Bewusstsein verdrängt...
Ronin76[QUOTE]Lohnarbeit. Ich melde mich nur zu Wort, weil es mir um das Board leid tut. Wenn das immer so weiter geht , mit euch.[/QUOTE]
Mir geht es ähnlich, aber nicht wegen Shredder oder Changeling, sondern wegen den angepassten Kleinbügern unter uns, welche anscheinend zu privilegiert sind um unsere Sichtweisen zu verstehen. Sie sympathisieren meiner Meinung nach nur deshalb mit dem herrschenden politischen Ausbeutungssystem, weil sie meinen davon nicht betroffen zu sein, oder eben auf der Seite der Profiteure stehen, welche sich zB an Hartz-IV Empfängern durch Vorenthaltung "bereichern". Man muß sich das wie bei einem Kuchen vorstellen, welcher die limitierten Ressourcen darstellt: Die Führer picken sich die größten Stücke heraus, der Rest der Gruppe wird auch noch davon satt, aber nur weil sie anderen ihre Stücke wegessen, und lediglich die Krümel übrig lassen. Dieses Verhalten wird durch Gesetze legitimiert welche die Führer selbst aufgestellt haben, und durch rohe Gewalt durchsetzen. Geschützt werden sie dabei von denjenigen, welche satt werden. Derzeit heißt es ja noch immer daß man nur dann ein Anrecht auf ein Kuchenstück hat wenn man dafür für die Herrschenden knechtet (durch die hohen Steuerbelastungen), oder sie eben vor den Hungrigen beschützt. Das Machtsystem ist jedoch am Kippen weil es immer mehr Hungrige gibt, und Lohnarbeit in Deutschland durch gestiegene Effizienz, Automatisierung und Auslandsverlagerung abnimmt. Diese Betrugsmasche funktioniert also immer weniger, wodurch die Tyrannei immer offensichtlicher wird. Die Reaktion der Herrschenden besteht darin die Diktatur immer totalitärer zu gestalten, weil sie sich nur noch so die größten Stücke des Kuchens sichern können. Es ist verständlich wenn Diejenigen welche sich ein Häuschen ergattern konnten und relativ unbesorgt leben können, die Klappe halten und für den Staat sind, es ist jedoch eine fatale und unmoralische Handlungsweise, welche unausweichlich zum offenen Bürgerkrieg führt. Kampf zwischen den Gesellschaftsschichten gibt es ja schon längst, was sich auch hier im Forum äußert.
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Mir geht es ähnlich, aber nicht wegen Shredder oder Changeling, sondern wegen den angepassten Kleinbügern unter uns, welche anscheinend zu privilegiert sind um unsere Sichtweisen zu verstehen. [/B][/QUOTE]

Dann bringts ja echt was, so zu sein.....
rider26Anzunehmen, daß jemand, nur weil er in dem System zurecht kommt, jegliches Verständnis für diverse Frustrationen derjenigen Personen fehlen würde, denen das weniger gut gelingt, spricht von einer Voreingenommenheit, die nicht weniger blasiert ist, als der Vorwurf eben jener Blasiertheit, der hier immer wieder von Seiten der Systemkritiker aufkommt. Natürlich habe ich Verständnis. Darum geht es doch gar nicht. Ich wurde gefragt, wie ich es "angestellt" hätte. Nun ja, gearbeitet im herkömmlichen Sinne habe ich jedenfalls nicht sehr lange. Ich sah es allerdings so, daß Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Manch einer mag das gerne als Arschkriechen bezeichnen. Hat man jedoch kurzzeitig mal den richtigen Hintern geküsst, hat man das sehr schnell nicht mehr nötig. Man kann aus ziemlich wenig ziemlich viel machen, wenn man sich intensiv damit auseinandersetzt. Wobei ich zugeben muss, daß das mittlerweile schwieriger geworden ist als noch vor 10-20 Jahren. Um Geld effektiv für sich arbeiten zu lassen braucht man heute deutlich mehr davon. Kurzum, wenn man nicht mit einem goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommen ist, dann muss man mitunter kämpfen, richtig. Und daß man frustriert ist, wenn man kämpft und kämpft, und nichts dabei herausspringt, das kann ich absolut verstehen. Nur irgendwann sollte man sich dann doch mal überlegen die Strategie zu ändern. Schon Einstein wusste, daß Probleme sich nicht auf die gleiche Weise lösen lassen, auf die sie erst entstanden sind. Also wenn jemand andauernd gegen irgendwas kämpft und es ihm dennoch mies geht dabei, dann läuft da was falsch und anstatt dann Klassenkampf zu rufen und immer weiter zu kämpfen, könnte man es ja mal anders versuchen - freundlich beispielsweise. Zu sich selbst und den Anderen. Dann ergeben sich mitunter völlig neue Möglichkeiten. ;)
Ronin76[QUOTE]Anzunehmen, daß jemand, nur weil er in dem System zurecht kommt, jegliches Verständnis für diverse Frustrationen derjenigen Personen fehlen würde, denen das weniger gut gelingt, spricht von einer Voreingenommenheit, die nicht weniger blasiert ist, als der Vorwurf eben jener Blasiertheit, der hier immer wieder von Seiten der Systemkritiker aufkommt.[/QUOTE]
Es ist blasiert und absurd zu behaupten daß es manchen Menschen weniger gelingt mit dem System zurechtzukommen weil dies voraussetzten würde daß diese Menschen mit dem System zurechtkommen wollen und könnten. Jedoch wollen und können viele Menschen überhaupt nicht mit dem System zurechtkommen, weil das System diese Möglichkeiten strukturell nicht bietet, und verachtenswert ist. Das kapitalistische/faschistische System besteht darin andere Menschen, Tiere und die Natur, zu unterdrücken und auszubeuten. Dies fängt mit dem Anspruch auf Eigentum an, welches dann Anderen vorenthalten wird. Es ist keine Annahme von mir, daß es Menschen gibt welche unsere anarchistischen und kommunistischen Sichtweisen nicht verstehen, sondern eine Erfahrung. Gerade auch hier im Forum.


[QUOTE]Um Geld effektiv für sich arbeiten zu lassen braucht man heute deutlich mehr davon.[/QUOTE]
Geld arbeitet nicht, das tun Menschen. Du möchtest also daß andere Menschen für dich arbeiten, damit du ein angenehmes Leben führen kannst. Dies ist die klassische Sichtweise eines Kapitalisten.


[QUOTE]Schon Einstein wusste, daß Probleme sich nicht auf die gleiche Weise lösen lassen, auf die sie erst entstanden sind.[/QUOTE]
Probleme lassen sich jedoch genauso rückgängig machen wie sie entstanden sind.


[QUOTE]anstatt dann Klassenkampf zu rufen und immer weiter zu kämpfen, könnte man es ja mal anders versuchen - freundlich beispielsweise. Zu sich selbst und den Anderen. Dann ergeben sich mitunter völlig neue Möglichkeiten.[/QUOTE]
Sicherlich hat es deinen Mäzen gefallen, daß du ihnen die Hinterteile geküsst hast, aber erwarte von uns bitte keine Nachahmung. Wir sind weder Arschkriecher noch Hunde.


Wann lässt sich dein Kumpel weisskreutz eigentlich mal wieder hier blicken rider26 ?
rider26[QUOTE]Es ist blasiert und absurd zu behaupten daß es manchen Menschen weniger gelingt mit dem System zurechtzukommen weil dies voraussetzten würde daß diese Menschen mit dem System zurechtkommen wollen und könnten. Jedoch wollen und können viele Menschen überhaupt nicht mit dem System zurechtkommen, weil das System diese Möglichkeiten strukturell nicht bietet, und verachtenswert ist. Das kapitalistische/faschistische System besteht darin andere Menschen, Tiere und die Natur, zu unterdrücken und auszubeuten. Dies fängt mit dem Anspruch auf Eigentum an, welches dann Anderen vorenthalten wird. Es ist keine Annahme von mir, daß es Menschen gibt welche unsere anarchistischen und kommunistischen Sichtweisen nicht verstehen, sondern eine Erfahrung.[/QUOTE]

Jedes System besteht darin, daß jeder zusieht wo er bleibt. Ganz besonders in Anarchie (sprich Gesetzlosigkeit, wo das Recht des Stärkeren regiert) oder im Kommunismus, welcher als solches lediglich als utopisches Modell existiert, man jedoch anhand der Vorläufer, also des Sozialismus (u. a. praktiziert in der gescheiterten DDR), eindeutig sehen konnte wohin es führte. Seilschaften, Kumpanei und diktatorische Gleichschaltung. Daß du ernsthaft das Faustrecht (Anarchie) oder ein überkommenes, der menschlichen Natur ebenfalls unterworfenes, zwangsweise Gleichschaltungssystem propagierst und dem anhängst, nein, das kann ich in der Tat nicht nachvollziehen. Jeder kann (wenn er denn will) im jetzigen System zurechtkommen, wenn er denn bereit ist sich um sich selbst zu kümmern. Mir kommt es bei Leuten wie dir jedoch eher so vor, als ob du lieber anderen Menschen vorschreiben würdest, wie sie die Welt zu sehen hätten, bzw. was besser für sie wäre. Daß du dabei selbst zu kurz kommst, wenn du dich in Utopien versteigt, das empfinde ich als einleuchtend.

[QUOTE]Sicherlich hat es deinen Mäzen gefallen, daß du ihnen die Hinterteile geküsst hast, aber erwarte von uns bitte keine Nachahmung. Wir sind weder Arschkriecher noch Hunde.[/QUOTE]

Ich habe tatsächlich noch nie ein Hinterteil geküsst, sowas interpretieren lediglich von Weltabgewandtheit umnebelte Gehirne in ganz normale Lehrjahre hinein. Das ging auch aus meinem Text hervor. Daß du das derartig aufgreifst offenbart nur deine eigene Engstirnigkeit. Weder Arschkriecher noch Hunde? Stimmt. Wie nennt man noch einmal die Lebensformen, die sich bei einem Wirt einnisten und ungefragt (+ schadhaft) partizipieren? :rolleyes: Mich überzeugen solche Diskussionen, wie beispielsweise diese hier, nur noch mehr davon, daß das System sehr gut funktioniert. Die Schädlinge werden kurzgehalten. Sowas, das solche Töne spuckt, wird in jeder halbwegs soliden Firma nicht eingestellt werden. Das ist das "Gesocks", das mit künstlich erzeugter (oder echter) Alkoholfahne zu spät und pampig beim Bewerbungsgespräch erscheint und lediglich den Schein fürs Amt haben will. Daß solche Typen hier nichts werden, das finde ich vollkommen richtig so!

Mich erinnern Personen, die sich selbst wohl als Kritiker des Systems einstufen, an die folgende Metapher: Herr Müller hasst Hunde. Leider ist er damit in der Minderheit in seiner Stadt. Herr Müller sieht gar nicht ein stattdessen sein eigenes Dasein zu gestalten und hundelos zu leben. Nein! Er meint zu wissen, daß das einzig lebenswerte Leben ein gänzlich hundefreies ist. Eine hundefreie, eine reformierte Stadt, das wäre der Ort an dem er würde leben wollen! Jedoch drehen sich alle nennenswerten sozialen Kontakte und Events um den örtlichen Hundesportverein. Also tritt er diesem Verein bei, denn es gibt schließlich ein Recht auf Teilhabe und außerdem kann er nur so die relevanten Leute erreichen um seine Überzeugung zu propagieren. Er tritt dort in einem T-Shirt mit der Aufschrift "Hunde raus!" auf und wird daraufhin natürlich angesprochen. Er verwickelt sich in hitzige Diskussionen mit den Mitgliedern, die auf ihn zum Teil wohlwolled bis spöttisch aber auch genervt und aggressiv regieren. Sämtliche Argumente und Vorschläge zu einem alternativen Leben, in dem Platz für alle ist, wischt er vom Tisch, stört jede Sitzung mit seinem aggressiven Auftreten und wird schließlich zwangsweise ausgeschlossen. Verbittert und isoliert sitzt er schließlich Zuhause, träumend von einer hundelosen Welt und davon all die Hundeliebhaber, von denen er sich übervorteilt, genötigt und gemobbt fühlt, zwangsweise zu bekehren. Revolution! Wenn er nur was zu sagen hätte! Aber irgendwann.. ! Daß die Hundeliebhaber nichts weiter tun als ihre Hunde zu mögen, ehrlich und von Herzen, das kann er sich einfach nicht vorstellen. Jeder der sowas tut, muss entweder gehirngewaschen, pervers oder strunzdumm sein, das meint jedenfalls Herr Müller. Dabei hatte er noch nie einen Hund. Es gibt so einige Herr Müllers und in diesem Forum scheint eine Sammelstelle zu sein. Sie heulen hier gemeinsam den Mond an. *aahooouuuuu* :D
Ronin76[QUOTE]
Jedes System besteht darin, daß jeder zusieht wo er bleibt. Ganz besonders in Anarchie (sprich Gesetzlosigkeit, wo das Recht des Stärkeren regiert) oder im Kommunismus, welcher als solches lediglich als utopisches Modell existiert, man jedoch anhand der Vorläufer, also des Sozialismus (u. a. praktiziert in der gescheiterten DDR), eindeutig sehen konnte wohin es führte. Seilschaften, Kumpanei und diktatorische Gleichschaltung. Daß du ernsthaft das Faustrecht (Anarchie) oder ein überkommenes, der menschlichen Natur ebenfalls unterworfenes, zwangsweise Gleichschaltungssystem propagierst und dem anhängst, nein, das kann ich in der Tat nicht nachvollziehen. Jeder kann (wenn er denn will) im jetzigen System zurechtkommen, wenn er denn bereit ist sich um sich selbst zu kümmern. Mir kommt es bei Leuten wie dir jedoch eher so vor, als ob du lieber anderen Menschen vorschreiben würdest, wie sie die Welt zu sehen hätten, bzw. was besser für sie wäre. Daß du dabei selbst zu kurz kommst, wenn du dich in Utopien versteigt, das empfinde ich als einleuchtend.
[/QUOTE]
Nicht jedes System besteht aus purem Egoismus. Ganz besonders nicht im Anarchismus/in der Anarchie, was nicht Gesetzlosigkeit sondern Herrschaftslosigkeit bedeutet. In der Gesetzlosigkeit gibt es kein Recht, auch keine Faustrecht, denn Recht ist Gesetz, und zwar meistens das Gesetz der Stärkeren. Es sei denn eine Gruppe formt für sich in freier Übereinstimmung Gesetze. Etwas das es zB in der Diktatur BRD nicht gibt, denn dort werden Gesetze durch Macht aufgezwungen, und sind daher nichts Anderes als Faustrecht. Von Politik und Geschichte hast du auch nicht viel Ahnung, das zeigt deine Einschätzung zu Sozialismus und Kommunismus, die ziemlich daneben ist. Mir scheint es so als ob du völlig von der Systempropaganda indoktriniert bist, die natürlich darauf ausgelegt ist, konkurierende Ideologien und Sichtweisen mies zu machen, also zB Lügen über Anarchismus zu verbreiten, damit die Menschen davor Angst haben, und lieber systemtreu bleiben.


[QUOTE] Mir kommt es bei Leuten wie dir jedoch eher so vor, als ob du lieber anderen Menschen vorschreiben würdest, wie sie die Welt zu sehen hätten, bzw. was besser für sie wäre. [/QUOTE]
Nicht vorschreiben, jedoch aufzeigen. Zum Vorschreiben fehlt mir die Macht, und das wäre auch gegen meine Ideale.


[QUOTE]
Ich habe tatsächlich noch nie ein Hinterteil geküsst, sowas interpretieren lediglich von Weltabgewandtheit umnebelte Gehirne in ganz normale Lehrjahre hinein. Das ging auch aus meinem Text hervor.
[/QUOTE]
Stimmt, du hast nicht geschrieben, daß du selbst ein Hinterteil geküsst hast, nur wieso legst du dies dann Anderen nahe, zumal dir dazu angeblich die Eigenerfahrung fehlt ?

Hier nochmal dein Zitat:
"Ich sah es allerdings so, daß Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Manch einer mag das gerne als Arschkriechen bezeichnen. Hat man jedoch kurzzeitig mal den richtigen Hintern geküsst, hat man das sehr schnell nicht mehr nötig."

[QUOTE]
Mich überzeugen solche Diskussionen, wie beispielsweise diese hier, nur noch mehr davon, daß das System sehr gut funktioniert. Die Schädlinge werden kurzgehalten. Sowas, das solche Töne spuckt, wird in jeder halbwegs soliden Firma nicht eingestellt werden. Das ist das "Gesocks", das mit künstlich erzeugter (oder echter) Alkoholfahne zu spät und pampig beim Bewerbungsgespräch erscheint und lediglich den Schein fürs Amt haben will. Daß solche Typen hier nichts werden, das finde ich vollkommen richtig so!
[/QUOTE]
Finde ich auch richtig ! Denn sonst würden sie zu dem werden was du bist oder warst, nämlich Systemstricher. Das mit der Alkoholfahne ist allerdings etwas zu plump, da einem dann das "Amt" sofort unterstellt verhindert zu haben daß ein Arbeitsverhältnis zustande kommt, was dann eine Sanktion zur Folge hat, welche natürlich per Anwalt angefochten werden kann, und zwar meistens erfolgreich, weil die Jobcenter meistens ohne Rechtsgrundlage agieren. Das sollte man schon etwas subtiler anstellen. Ein Arbeitsplatz ist zB ein prima Umfeld um sich politisch zu betätigen und Sabotage zu betreiben; allerdings ist das ziemlich stressig. Meistens reichen Andeutungen schon aus, damit ein Arbeitsverhältnis nicht zustande kommt. Am Besten schon in der Bewerbung, aber so formuliert, daß es nicht gegen einen verwendet werden kann. Bei Lohn- und Gehaltsvorstellungen sollte man sich natürlich auch nicht zurückhalten.

Deine an den Haaren herbeigezogene Analogie mit den Hunden ist unsinnig, weil ich dann zB in die SPD oder CDU eintreten müsste, also den Hundesportverein. Du gehst einfach zu sehr von deiner eigenen Mentalität aus, Herr Müller.
rider26[QUOTE]Meistens reichen Andeutungen schon aus, damit ein Arbeitsverhältnis nicht zustande kommt. Am Besten schon in der Bewerbung, aber so formuliert, daß es nicht gegen einen verwendet werden kann. Bei Lohn- und Gehaltsvorstellungen sollte man sich natürlich auch nicht zurückhalten.[/QUOTE]

Junge, du bist einfach ein fauler Sack, der meint sich hinter dem roten Gelaber von Ungleichverteilung oder von Bildungsferne deines Gegenüber verstecken zu können. Sowas durchschaut man sehr schnell. Der Einzige dem du damit in die Tasche lügst bist du selbst. Wobei ich das sogar irgendwo verstehen kann. Anders wärest du für dich wohl kaum noch zu ertragen.

[QUOTE]Deine an den Haaren herbeigezogene Analogie mit den Hunden ist unsinnig, weil ich dann zB in die SPD oder CDU eintreten müsste, also den Hundesportverein.[/QUOTE]

Nein. Du lebst freiwillig in dieser Gesellschaft, denn gehen könntest du jederzeit. Du nimmst ihre Infrastruktur in Anspruch, womöglich noch ihre Sozialleistungen. Aber du hasst sie, so wie sie ist und wirst nicht müde das zu verkünden (und sie, wie du es beschreibst, wirtschaftlich zu schädigen). Diese Gesellschaft begründet sich jedoch auf dem Prinzip der Solidarität, was du gänzlich ablehnst. Du willst nur nehmen aber nicht geben. Du bist ein Schmarotzer, denn nicht einmal das Mindestmaß zur Teilhabe bringst du auf - Solidarität. Deshalb bist du genau richtig dort wo du bist, im Abseits nämlich. Und du wirst so lange dort bleiben bis du dein eigenes Verhalten änderst. Oder du machst weiter wie gehabt, dann wird sich dieses Abseits weiter verschärfen, denn ewig lassen sich die entsprechenden Geldquellen zum Glück nicht zum Narren halten. Dann kannst du womöglich irgendwann dein rotes Gedankengut Tag und Nacht in der Fußgängerzone vortragen und hoffen, daß jemand wie ich dir ein paar Cent in deinen Hut wirft.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]

Junge, du bist einfach ein fauler Sack, der meint sich hinter dem roten Gelaber von Ungleichverteilung oder von Bildungsferne deines Gegenüber verstecken zu können. Sowas durchschaut man sehr schnell. Der Einzige dem du damit in die Tasche lügst bist du selbst. Wobei ich das sogar irgendwo verstehen kann. Anders wärest du für dich wohl kaum noch zu ertragen.[/quote]

...und du bist einfach nur ein Systemtrottel, eine typisch faschistische weiSSwurst eben, die für Staat und Kapital den Arsch hinhält und dabei nicht bemerkt, dass er sich damit vor der ganzen Welt zum Clown macht...aber genau das willst du ja offenbar auch sein: ein nützlicher Idiot, ein Streber, der der Obrigkeit in den Arsch kriecht um sich ein paar mickrige Kuchenkrümel an sogenannter "Teilhabe" zu erdienern...ein käuflicher Dienstbote mit der entsprechenden Dienstboten-Software...



[quote]Nein. Du lebst freiwillig in dieser Gesellschaft, denn gehen könntest du jederzeit. Du nimmst ihre Infrastruktur in Anspruch, womöglich noch ihre Sozialleistungen. Aber du hasst sie, so wie sie ist und wirst nicht müde das zu verkünden (und sie, wie du es beschreibst, wirtschaftlich zu schädigen). Diese Gesellschaft begründet sich jedoch auf dem Prinzip der Solidarität, was du gänzlich ablehnst. Du willst nur nehmen aber nicht geben. Du bist ein Schmarotzer, denn nicht einmal das Mindestmaß zur Teilhabe bringst du auf - Solidarität. Deshalb bist du genau richtig dort wo du bist, im Abseits nämlich. Und du wirst so lange dort bleiben bis du dein eigenes Verhalten änderst. Oder du machst weiter wie gehabt, dann wird sich dieses Abseits weiter verschärfen, denn ewig lassen sich die entsprechenden Geldquellen zum Glück nicht zum Narren halten. Dann kannst du womöglich irgendwann dein rotes Gedankengut Tag und Nacht in der Fußgängerzone vortragen und hoffen, daß jemand wie ich dir ein paar Cent in deinen Hut wirft. [/QUOTE]

..und drauf geschissen...

...weiSSwurst - du bist längst enttarnt - gib dir erst gar keine weitere Mühe, dieselbe verquirlte Springer-Kotze unter anderem Namen hier auszukippen...gähhn, wie langweilig und vorhersehbar du bist...glaubst du denn vielleicht, mit dieser billigen Fakenick-Nummer könntest du hier noch irgendwen hinters Licht führen...?
rider26[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]
..und drauf geschissen...

...weiSSwurst - du bist sowieso enttarnt - gib dir erst gar keine weitere Mühe, dieselbe verquirlte Springer-Kotze unter anderem Namen hier auszukippen...gähhn, wie langweilig und vorhersehbar du bist...glaubst du denn vielleicht, mit dieser billigen Fakenick-Nummer könntest du hier noch irgendwen hinters Licht führen...? [/B][/QUOTE]

Du spinnst doch. :rolleyes:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]
[B]Du spinnst doch. :rolleyes: [/B][/QUOTE]

:D :D :D du kannst mich mal - na weiSSwurst, ärgerst du dich jetzt, dass du erkannt wurdest...?

...Volltreffer, Sockenpuppe versenkt...:D
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]:D :D :D du kannst mich mal - na weiSSwurst, ärgerst du dich jetzt, dass du erkannt wurdest...?

...Volltreffer, Sockenpuppe versenkt...:D [/B][/QUOTE]

Nö, Klingeling. Ich hab momentan nur einfach keinen Bock hier zu schreiben, weshalb ich nur still mitlese. Auch bei rider26 lohnt es sich einfach zu schauen, wie lang der Nick schon angemeldet ist, um zu erkennen wie strunzdumm du bist, Klingeling :cool:

Bis heute hat mir niemand erklären können, wozu man unter verschiedenen Nicks schreiben sollte, es sei denn man ist permanent gesperrt worden, wie Sheisser und du. Daher ist es eine mehr als durchschaubare Marotte von dir, hier immer nur an Zweitnicks zu glauben, weil du dir nicht vorstellen kannst, dass deine Lebensphilosophie tatsächlich von mehr als nur einer Person verworfen werden könnte.

Zur Belustigung: warum erzählst du rider nicht mal von deiner Theorie, dass alle Nicks hier schon vor Jahren vom BND angelegt wurden, um dich zu ärgern? :D
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]

Bis heute hat mir niemand erklären können, wozu man unter verschiedenen Nicks schreiben sollte, es sei denn man ist permanent gesperrt worden, wie Sheisser und du. Daher ist es eine mehr als durchschaubare Marotte von dir, hier immer nur an Zweitnicks zu glauben, weil du dir nicht vorstellen kannst, dass deine Lebensphilosophie tatsächlich von mehr als nur einer Person verworfen werden könnte.
[/B][/QUOTE]

Gar nichts wurde von dir "verworfen" - nur du selbst - und dazu bedarf es weiss Gott nicht viel...warum du dich mit dir selbst unterhalten musst...? ganz einfach -weil dir sonst keiner zuhört und dir niemand sonst irgendwie Bestätigung erteilt....denn du bist und bleibst nun mal ein ewiggestriger Dummkopf und armseliger Schmalspur-Intellektueller...und selbst wenn andere -vielleicht sogar milionen - genauso denken wie du..sind sie dadurch nicht etwa klüger oder im Besitz der Wahrheit -sondern lediglich Dummköpfe wie du selbst - und Opfer derselben Lügen...
Wüsti[QUOTE]Oder du machst weiter wie gehabt, dann wird sich dieses Abseits weiter verschärfen, denn ewig lassen sich die entsprechenden Geldquellen zum Glück nicht zum Narren halten. Dann kannst du womöglich irgendwann dein rotes Gedankengut Tag und Nacht in der Fußgängerzone vortragen und hoffen, daß jemand wie ich dir ein paar Cent in deinen Hut wirft.[/QUOTE]

@ Ronin, kann ich mir auch vorstellen daß es so endet mit dir , außer noch den Frei..., bleibt dir doch nichts übrig, wenn du nicht mal Solidarität empfindest. Ist leider so.

@ Changweilig

Du schreibst immer das gleiche, mir kommt wieder der Verdacht auf, daß [B]Du[/B] eine Sockenpuppe bist, evt. von Ronin. Und wenn nicht, dann ein Troll. (Jemand der aus Lust am zerstören nur hier schreibt, daß du das alles hier nicht ernst meint).
Denn so verrückt kann keiner sein - jedesmal zu meinen andere seien die Sockenpuppe von W. nur weil sie die gleiche Meinung haben.
Ich glaube, daß du dich schlapp lachst , weil dir die meisten glauben ,
du wärst so dumm. Doch dumm bist du nicht aber hinterhältig und durchtrieben.


Weil ich glaube nicht, daß du das alles wirklich so siehst.

Ja, ich fand dein Gedicht gut, aber nicht unbedingt die Aussage , du hast viel im Kopf wollte ich sagen.

Umso trauriger, daß du dich hier nicht ganz normal beteiligst , sondern nur rumtrollst.

:mad:
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Nö, Klingeling. Ich hab momentan nur einfach keinen Bock hier zu schreiben, weshalb ich nur still mitlese. Auch bei rider26 lohnt es sich einfach zu schauen, wie lang der Nick schon angemeldet ist... [/B][/QUOTE]

Vielleicht hast du sogar Recht...und ich muss mich korrigieren, sorry, denn: schrieb er nicht weiter oben, dass er längst seine eigene Hütte mit Garten besitzt - und es gar nicht mehr nötig hat, sich für ein Chefarschloch noch jeden Tag zu biegen und zu knechten...? ja, denn genau das schrieb er: während bei Dir noch jeden Tag der Rektalbereich eines Chef-arschloches zur ausgiebigen Begehung auf allen Vieren wartet - und es dir trotz alledem offenbar so ganz viel doch nicht eingebracht hat - ist er längst über den Berg und aus dem Schneider...und das bedeutet: er war schlauer als du - und steckt dich mühelos in die Tasche, nun, das allein ist zugegebenermaßen keine große Leistung, ja, bis dahin gebe ich dir Recht, aber - selbst auf deinem Terrain, bei einem "Heimspiel" innerhalb deiner eigenen Liga - bist du eine Lusche...denn er ist wenigstens in die richtigen Analsektionen des Finanzkapitals vorgedrungen - dorthin, wo noch nie eine WeiSSwurst zuvor gewesen ist... er hat das System wenigstens effizient ausgenutzt, ohne sich dabei vollends krumm zu machen...und geht dafür in seinem Vorgarten jetzt geplegt grillen anstatt von ein paar Wochen Erlebnis-Urlaub als Freizeit-Samurai in Japan zu träumen -während du weiterhin für deine Altersarmut unter der Fuchtel eines Vermieter-Desperados buckeln darfst - na sowas! er hat dich längst abgehängt - wer hätte das gedacht...! selbst in deiner Liga bist du also eine Niete...
Wüsti@ Changweilig

Du schreibst immer das gleiche, mir kommt wieder der Verdacht auf, daß Du eine Sockenpuppe bist, evt. von Ronin. Und wenn nicht, dann ein Troll. (Jemand der aus Lust am zerstören nur hier schreibt, daß du das alles hier nicht ernst meint).
Denn so verrückt kann keiner sein - jedesmal zu meinen andere seien die Sockenpuppe von W. nur weil sie die gleiche Meinung haben.
Ich glaube, daß du dich schlapp lachst , weil dir die meisten glauben ,
du wärst so dumm. Doch dumm bist du nicht aber hinterhältig und durchtrieben.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]

Mich erinnern Personen, die sich selbst wohl als Kritiker des Systems einstufen, an die folgende Metapher: Herr Müller hasst Hunde. Leider ist er damit in der Minderheit in seiner Stadt. Herr Müller sieht gar nicht ein stattdessen sein eigenes Dasein zu gestalten und hundelos zu leben. Nein! Er meint zu wissen, daß das einzig lebenswerte Leben ein gänzlich hundefreies ist. Eine hundefreie, eine reformierte Stadt, das wäre der Ort an dem er würde leben wollen! Jedoch drehen sich alle nennenswerten sozialen Kontakte und Events um den örtlichen Hundesportverein. Also tritt er diesem Verein bei, denn es gibt schließlich ein Recht auf Teilhabe und außerdem kann er nur so die relevanten Leute erreichen um seine Überzeugung zu propagieren. Er tritt dort in einem T-Shirt mit der Aufschrift "Hunde raus!" auf und wird daraufhin natürlich angesprochen. Er verwickelt sich in hitzige Diskussionen mit den Mitgliedern, die auf ihn zum Teil wohlwolled bis spöttisch aber auch genervt und aggressiv regieren. Sämtliche Argumente und Vorschläge zu einem alternativen Leben, in dem Platz für alle ist, wischt er vom Tisch, stört jede Sitzung mit seinem aggressiven Auftreten und wird schließlich zwangsweise ausgeschlossen. Verbittert und isoliert sitzt er schließlich Zuhause, träumend von einer hundelosen Welt und davon all die Hundeliebhaber, von denen er sich übervorteilt, genötigt und gemobbt fühlt, zwangsweise zu bekehren. Revolution! Wenn er nur was zu sagen hätte! Aber irgendwann.. ! Daß die Hundeliebhaber nichts weiter tun als ihre Hunde zu mögen, ehrlich und von Herzen, das kann er sich einfach nicht vorstellen. Jeder der sowas tut, muss entweder gehirngewaschen, pervers oder strunzdumm sein, das meint jedenfalls Herr Müller. Dabei hatte er noch nie einen Hund. Es gibt so einige Herr Müllers und in diesem Forum scheint eine Sammelstelle zu sein. Sie heulen hier gemeinsam den Mond an. *aahooouuuuu* :D [/B][/QUOTE]

Das Beispiel ist vielleicht gar nicht schlecht, da durch Hunde -und die deutschen Spießer lieben ihre Töhlen ja mehr als die eigenen Kinder - nur ihr Auto lieben sie bekanntlich noch mehr - eben für "Nicht-Hundeliebhaber" tatsächlich zumeist nur ein Ärgernis - oder sogar eine Gefahr sind...denn jedes Jahr werden etliche Menschen -insbesondere Kinder und ältere Leute - von freilaufenden oder verwilderten Straßenkötern angefallen, die eigentlich an die Leine gehören...somit ist das Beispiel gar nicht so daneben, da es zeigt, wie eine bestimmte Gruppierung -etwa die Hundebesitzer in diesem Beispiel - sich Privilegien auf Kosten Andersdenkender gewaltsam aneignen - also vermittels einer entsprechenden Lobby, die anderen ihre Vorstellungen aufzwingt...den Hundedreck selber zu beseitigen, dazu sind sich die meisten dann aber zu fein, dass wird dann gerne an Zwangarbeiter, bzw. KZ-Sklaven des Hartz-IV-Regimes "delegiert": "andere werden meinen Dreck schon weg machen", ist ja die erzdeutsche und erzkapitalistische Denkweise, die sich 1:1 auf sämtliche Ebenen des herrschenden kapitalistischen Ausbeutersystems übertragen lässt...richtig wäre, wenn z.B. die "Hundebesitzer" ein eigenes Gebiet -oder bestimmte Bereiche, z.B. innerhalb einer Stadt - zugesprochen bekämen, wo sie unter sich sind - und so leben dürfen wie sie wollen, ohne andere mit diesem "Hobby" zwangsweise zu "beglücken" -und "Nicht-Hundebesitzer" ein anderes ebenso autonomes und selbstverwaltetes Gebiet zur Verfügung hätten, in dem umgekehrt nur ihre Vorstellungen vom Leben gelten..denn genau das bedeutet Anarchie in Wahheit ja: dass jeder ein für ihn lebenswertes Leben wählen kann -ohne erzwungene Gleichschaltung und Zwangs-Gesetze...
rider26Wüsti: Ich glaube nicht, daß Changeling ein Zweitnick von Ronin ist. Erstgenannter erscheint mir deutlich verwirrter. Jemand der schon fast manisch-psychotisch wirkt in seinem Beleidigungswahn. Dafür gibt es sogar eine Diagnose, über die ich zufällig in einem anderen Zusammenhang gestolpert bin. Gib bei der Suchmaschine deiner Wahl mal den Begriff "Verbitterungssyndrom" ein. Ronin wiederum macht auf mich noch einen durchaus geordneten Eindruck. Auch wenn ich mit seinen Ansichten nichts anfangen kann, bzw. sie für selbstschädigend halte. Aber jeder wie er meint.


Changeling:

[QUOTE]..denn genau das bedeutet Anarchie in Wahheit ja: dass jeder ein für ihn lebenswertes Leben wählen kann -ohne erzwungene Gleichschaltung und Zwangs-Gesetze...[/QUOTE]

Na prima, das ist der aktuelle Zustand. Keiner zwingt dich mit Hunden zu leben. Du kannst jederzeit dein Bündel schnüren und dir ein Terrain suchen in dem du vollkommen unbehelligt leben kannst. Aber mal eine andere Frage (geht auch an Ronin), was passiert denn in der ach so schönen anarchistischen Welt, wenn irgendwer beschließt, daß sein frei gewähltes, lebenswertes Leben, darin besteht seine Mitbrüder und Schwestern auszurauben und/oder zu ermorden? Oder, in Anlehnung an den Nachbarstrang, seine 8 Jahre alte Tochter zu vögeln?
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]


Oder, in Anlehnung an den Nachbarstrang, seine 8 Jahre alte Tochter zu vögeln? [/B][/QUOTE]

...es beweist nur endgültig, dass es besser wäre es, wenn degenerierte Untermenschen wie Du von der Welt verschwinden würden -und zwar endgültig...habe ich derartiges denn irgendwo behauptet...? denn genau das ist es ja, was Lügenparasiten des Kapitals von der Springer-Mafia wie ihr immer tun: eure Gegner zu verunglimpfen, zu beleidigen und ihnen genau das zu unterstellen und in die Schuhe zu schieben, was ihr selber tut...
rider26Beantworte doch einfach nur die Frage.

Hier ist sie nochmal: [b]was passiert denn in der ach so schönen anarchistischen Welt, wenn irgendwer beschließt, daß sein frei gewähltes, lebenswertes Leben, darin besteht seine Mitbrüder und Schwestern auszurauben und/oder zu ermorden? Oder, (..), seine 8 Jahre alte Tochter zu vögeln?[/b]

Oder fällt dir dazu schon nichts mehr ein, weil das alles so utopisch ist, daß man es nicht durchdenken muss?
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]
[B]Beantworte doch einfach nur die Frage.

Hier ist sie nochmal: [b]was passiert denn in der ach so schönen anarchistischen Welt, wenn irgendwer beschließt, daß sein frei gewähltes, lebenswertes Leben, darin besteht seine Mitbrüder und Schwestern auszurauben und/oder zu ermorden? Oder, (..), seine 8 Jahre alte Tochter zu vögeln?[/b]

Oder fällt dir dazu schon nichts mehr ein, weil das alles so utopisch ist, daß man es nicht durchdenken muss? [/B][/QUOTE]

Da die Frage rein hypothetisch ist, kann ich sie nicht beantworten -ganz einfach...und ich verstehe ehrlich gesagt auch den Zusammenhang zu dem Thema nicht -weil es nämlich keinen gibt und du nur versuchst, zu provozieren...du bist natürlich auf den Gedanken aus, dass irgendein moralinberündetes, faschistisches Repressionssystem der geeignete Weg wäre, um derartiges zu verhindern, stimmts..? aber dem ist erstens nicht so und zweitens sprichst du damit letztlich wieder nur deine eigenen verdrängten Wünsche aus -weil du nämlich ein verkommenes Stück Scheiße bist - und zwar ein [I]deutsches[/I] Stück Scheiße, Herr Himmler! -unterstellst du allen anderen, das sie es auch sind...

..und im übrigen bist du vermutlich doch nur ein Fakenick von weiSSwurst mit erfundener, alternativer Biographie - da ich nämlich haargenau dieselbe Provokationstaktik wie aus dem Springer-Lehrbuch bei dir erkenne, basierend auf Lügen, Unterstellungen, Nichtwissen(wollen), Ignoranz, Blasiertheit und bodenloser Dummheit...
rider26[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]Da die Frage rein hypothetisch ist, kann ich sie nicht beantworten -ganz einfach...und ich verstehe ehrlich gesagt auch den Zusammenhang zu dem Thema nicht -weil es nämlich keinen gibt und du nur versuchst, zu provozieren...du bist natürlich auf den Gedanken aus, dass irgendein moralinberündetes, faschistisches Repressionssystem der geeignete Weg wäre, um derartiges zu verhindern, stimmts..? aber dem ist erstens nicht so und zweitens sprichst du damit letztlich wieder nur deine eigenen verdrängten Wünsche aus -weil du nämlich ein verkommenes Stück Scheiße bist - und zwar ein [I]deutsches[/I] Stück Scheiße, Herr Himmler! -unterstellst du allen anderen, das sie es auch sind...

..und im übrigen bist du vermutlich doch nur ein Fakenick von weiSSwurst mit erfundener, alternativer Biographie - da ich nämlich haargenau dieselbe Provokationstaktik wie aus dem Springer-Lehrbuch bei dir erkenne, basierend auf Lügen, Unterstellungen, Nichtwissen(wollen), Ignoranz, Blasiertheit und bodenloser Dummheit...[/B][/QUOTE]

Ich zweifele langsam an deiner Zurechnungsfähigkeit. Du kannst die Frage also nicht beantworten. Halten wir folglich fest: Die Frage, was in einem anarchstischen System mit Verbrechern geschehen soll, kann - zumindest von dir - nicht beantwortet werden. Das hat insofern etwas mit dem Thema zu tun, als daß Anarchie hier als Alternative dargestellt wird. Eine Alternative in der noch nicht einmal der Umgang mit Verbrechen geklärt zu sein scheint. Sehr unausgegoren also. Bevor man das Altbewährte, über lange Zeiträume Gewachsene, [b]ernsthaft[/b]zu ersetzen sucht, sollte man schon etwas Handfestes anzubieten haben. Das ist hier augenscheinlich nicht der Fall. Kurzum: Träum weiter. Viel mehr scheinst du im Leben ja nicht mehr zu haben.
Ronin76[QUOTE] Aber mal eine andere Frage (geht auch an Ronin), was passiert denn in der ach so schönen anarchistischen Welt, wenn irgendwer beschließt, daß sein frei gewähltes, lebenswertes Leben, darin besteht seine Mitbrüder und Schwestern auszurauben und/oder zu ermorden? Oder, in Anlehnung an den Nachbarstrang, seine 8 Jahre alte Tochter zu vögeln?[/QUOTE]
Eine sehr hypothetische Frage, welche nur aus anarchistischen Idealen abgeleitet werden kann. Dies wird wohl sehr unterschiedlich gehandhabt werden, falls es denn mal so weit sein sollte, also wenn die Mehrheit der Menschen selbst zu dieser Lebenseinstellung gelangen, weil es im Anarchismus keine Gleichschaltung gibt. Anarchismus ist kein starres vorgegebenes System sondern sehr individuell. Dh Anarchismus ist das Resultat von anarchistischem Verhalten einer Gesellschaft und kann nicht verallgemeinert werden. Auch sind deshalb keine anarchistischen Staaten möglich, jedoch tatsächlich eine lose, anarchistische, und sehr individuelle Weltgemeinschaft. Ich behaupte daß eine anarchistische Gesellschaft aufgrund der Abwesenheit von Zwang und Repression deutlich besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Menschen eingehen und diese befriedigen kann, so daß es kaum noch zu Raub und Mord kommen kann, denn diese Dinge sind das Resultat einer sehr mangelhaften Bedürfnisbefriedigung, wie sie durch Fremdherrschaft und die damit verbundenen Verbote und Bestrafungen, also Gewalt (erzeugt Gegengewalt) entstehen. Herrschaftslosigkeit bedeutet auch sexuelle Selbstbestimmung, dh wenn tatsächlich ein 8-jähriger Mensch sexuellen Kontakt mit einem deutlich älteren Mensch ausüben möchte, wäre das durchaus möglich und würde nicht kriminalisiert und bestraft werden. Voraussetzung ist gegenseitiges Einverständnis ohne Zwang und sonstige Gewalt.


[QUOTE]Junge, du bist einfach ein fauler Sack, der meint sich hinter dem roten Gelaber von Ungleichverteilung oder von Bildungsferne deines Gegenüber verstecken zu können. Sowas durchschaut man sehr schnell. Der Einzige dem du damit in die Tasche lügst bist du selbst. Wobei ich das sogar irgendwo verstehen kann. Anders wärest du für dich wohl kaum noch zu ertragen.[/QUOTE]
Zumindest bin ich nicht so fleissig wie du, welcher sein Geld für sich arbeiten lässt. Tja, ich bin eben nicht so doof deinen Wohlstand durch Arbeit zu finanzieren. Hättest du wohl gerne !


[QUOTE]Nein. Du lebst freiwillig in dieser Gesellschaft, denn gehen könntest du jederzeit. Du nimmst ihre Infrastruktur in Anspruch, womöglich noch ihre Sozialleistungen.[/QUOTE]
Hier sind gleich mehrere Behauptungen falsch, denn..

- Ich lebe seit Geburt zwangsweise in dieser Gesellschaft. Wäre es nicht diese Gesellschaft wäre es eben eine Andere. Das kann man sich nicht wie ein paar Schuhe aussuchen. Deshalb kann von Freiwilligkeit keine Rede sein, da man sich immer in einer Gesellschaft befindet, wenn man nicht gerade alleine auf einer Insel lebt.

- Ich könnte nicht jederzeit gehen, weil ich dafür nicht die Bedingungen erfülle. Welches Land nimmt schon einen Erwerbslosen auf ? Zudem besteht bei mir momentan aufgrund meiner Erwerbslosigeit eingeschränkte Freizügigkeit, also Ortsanwesenheitszwang. Und dann wären noch die Finanzierbarkeit und sonstige Machbarkeiten zu klären, welche eher negativ ausfallen.

- Ich nehme hauptsächlich die Infrastruktur des Staates und die von Konzernen in Anspruch, nicht die der Gesellschaft, da die Gesellschaft über keine nennenswerte Infrastruktur außer etwas Wohnraum verfügt. Staat und Konzerne haben der Gesellschaft ja so ziemlich alles geraubt, darunter auch die Infrastruktur.

- Auch die Sozialleistungen sind vom Staat und nicht von der Gesellschaft. Du darfst mir aber gerne per Dauerauftrag solidarisch etwas zuschießen. Alternativ auch an Ralph Boes. Das wäre dann eine Sozialleistung von der Gesellschaft. Ich bin es jedoch gewohnt von der Gesellschaft nur sehr wenig zu erhalten, dagegen ist der Staat relativ spendabel.


[QUOTE]Diese Gesellschaft begründet sich jedoch auf dem Prinzip der Solidarität, was du gänzlich ablehnst.[/QUOTE]
Solidarität ist interessengesteuert, jedoch haben die meisten Menschen in dieser Gesellschaft andere Interessen als ich. Sie wollen eben lieber Sklaven bleiben, weshalb sie von mir dafür keine Solidarität erhalten. Das Prinzip der Solidarität beschränkt sich in dieser Gesellschaft nur auf ganz bestimmte Dinge wie Staat, Kirchen und Vereine (Fußball !), endet jedoch bei Erwerbslosen und anderem Pöbel und Gesocks um es mal in der Sprache dieser Gesellschaft auszudrücken. Ich solidarisiere mich nur mit Teilen der Gesellschaft, wie zB Changeling und Ralph Boes, weil ihre Interessen und Werte weitgehend mit meinen identisch sind. Und eben mit Denjenigen welche sich mit mir solidarisieren. Du verstehst offensichtlich überhaupt nicht was Solidarität bedeutet, was micht jedoch nicht wundert, da du als kapitalistisches Kind das natürlich nicht kennen kannst.

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Solidarität[/url]


[QUOTE] Du willst nur nehmen aber nicht geben.[/QUOTE]
Ach, ich gebe mehr als ich nehme. Kannst du das auch von dir behaupten ? Ich mache jedoch wiederholt die Erfahrung daß die meisten Menschen viel zu satt sind, und daher nichts annehmen. Egal ob es sich dabei um materielle Werte wie Nahrung, oder um Wissen handelt.


[QUOTE]Du bist ein Schmarotzer, denn nicht einmal das Mindestmaß zur Teilhabe bringst du auf - Solidarität. [/QUOTE]
Du als Kleinkapitalist bist Schmarotzer, welcher Menschen wie mich von der Teilhabe ausschließt. Dafür auch noch Solidarität einzufordern, ist extrem zynisch. Daß du ein großer Befürworter von "Arbeit macht frei" bist, wissen wir ja inzwischen. Wenn du nur so frei wärst. Alles in Allem habe ich leider den Eindruck daß du ein Dummschwätzer bist, der sich immer wieder selbst widerspricht.


[QUOTE]...Volltreffer, Sockenpuppe versenkt...:D[/QUOTE]
Oh ja ! :cool: Da hatte wohl jemand Probleme mit seinem Namen und musste deshalb auf einen Zweitaccount zurückgreifen.


[QUOTE]Auch bei rider26 lohnt es sich einfach zu schauen, wie lang der Nick schon angemeldet ist, um zu erkennen wie strunzdumm du bist, Klingeling[/QUOTE]
weisskreutz 2011, rider26 2012. Es sprichts nicht dagegen daß es nicht dein Zweitaccount sein könnte, weisskreutz. Inhaltlich seid ihr jedenfalls identisch.


[QUOTE]
@ Ronin, kann ich mir auch vorstellen daß es so endet mit dir , außer noch den Frei..., bleibt dir doch nichts übrig, wenn du nicht mal Solidarität empfindest. Ist leider so.
[/QUOTE]
Ach ja ? Weisst du der Mangel an Solidarität für die richtige Sache liegt ganz bei dir weisskreutz/rider26/Wüsti (?). Ich frage mich nur immer wieder ob ihr Sockenpuppen oder Klone seid. Oder ist die Gleichschaltung und Verdummung der Gesellschaft inzwischen schon so weit fortgeschritten, daß fast Alle nur noch das Gleiche labern ? Von Denken kann ja schon gar keine Rede mehr sein, denn Denkanstöße gab es mehr als genug.


[QUOTE]Doch dumm bist du nicht aber hinterhältig und durchtrieben.[/QUOTE]
Das seid nur ihr Sockenpuppen, jedoch nicht Changeling. Schade daß hier keine Mods mehr anwesend sind, welche diesem Unwesen ein Ende bereiten könnten. Bei Alterkelte ist man sich aber auch nicht sicher, da er schon mal entlarvt wurde.


[QUOTE]Na prima, das ist der aktuelle Zustand. Keiner zwingt dich mit Hunden zu leben. Du kannst jederzeit dein Bündel schnüren und dir ein Terrain suchen in dem du vollkommen unbehelligt leben kannst.[/QUOTE]
Anstatt daß wir unsere Bündel schnüren wäre es zumindest für uns besser wenn du dein Bündel schnüren würdest, rider26. Dann könnten wir dein Haus besetzen, und würden uns in deinem Garten lecker Nahrung anpflanzen und so ein ganzes Stück Autonomie erhalten. Uns hättest du dann auch los und könntest völlig solidarisch in deiner neuen Gesellschaft leben. :) Aber ob sie dich mögen werden ?... andere Menschen für sich arbeiten lassen, und so.

Und dann hast du noch die ganzen Zwangsgesetze und die (mediale) Gleichschaltung vergessen, wobei man in der Stadt oder im Dorf zwangsweise auch immer wieder auf Hunde trifft, man also nicht ohne sie leben kann. Der aktuelle Zustand ist also daß man stets mit Hunden als auch mit Zwangsgesetzen konfrontiert wird, wobei Hunde das weitaus kleinere Übel sind. Dieser Zustand hat mit Anarchie rein gar nichts zu tun, und ist genau das Gegenteil, nämlich Herrschaft, also eine Diktatur.


[QUOTE]..und im übrigen bist du vermutlich doch nur ein Fakenick von weiSSwurst mit erfundener, alternativer Biographie - da ich nämlich haargenau dieselbe Provokationstaktik wie aus dem Springer-Lehrbuch bei dir erkenne, basierend auf Lügen, Unterstellungen, Nichtwissen(wollen), Ignoranz, Blasiertheit und bodenloser Dummheit...[/QUOTE]
Das hatte ich auch so wahrgenommen. Gerade die Wort- und Sinnverdreherei, für die weisskreutz den Joseph-Goebbels-Preis verdient hätte.

[URL=http://www.directupload.net][IMG]http://s14.directupload.net/images/140222/uyd7656a.jpg[/IMG][/URL]
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]
[B]Ich zweifele langsam an deiner Zurechnungsfähigkeit. Du kannst die Frage also nicht beantworten. Halten wir folglich fest: Die Frage, was in einem anarchstischen System mit Verbrechern geschehen soll, kann - zumindest von dir - nicht beantwortet werden. Das hat insofern etwas mit dem Thema zu tun, als daß Anarchie hier als Alternative dargestellt wird. Eine Alternative in der noch nicht einmal der Umgang mit Verbrechen geklärt zu sein scheint. Sehr unausgegoren also. Bevor man das Altbewährte, über lange Zeiträume Gewachsene, [b]ernsthaft[/b]zu ersetzen sucht, sollte man schon etwas Handfestes anzubieten haben. Das ist hier augenscheinlich nicht der Fall. Kurzum: Träum weiter. Viel mehr scheinst du im Leben ja nicht mehr zu haben. [/B][/QUOTE]

"Verbrechen" werden von den Herrschenden gemacht, "Verbrechen" bestehen nur aufgrund [I]ihrer[/I] Gesetze, einer subjektiv begründeten "Moral" von "gut" und böse" , die jeweils interessengebunden ist....deshalb ist der begriff schlichtweg nicht anwendbar auf eine herrschaftsfreie Gesellschaft, da es keine "Gesetze" gibt, die den Menschen gewaltsam aufgezwungen werden und [I]gerade dadurch[/I] ein freies Denken und gewaltfreies Handeln gefördert werden -, daher meine Gegenfrage: was erzeugt "Verbrechen" in [I]diesem[/I] System...? denn darüber solltest du mal nachdenken -was einen kleingeistigen Systemstricher wie dich natürlich völlig überfordert: wie entsteht Gewalt in der bürgerlichen Gesellschaft? - denn darauf läuft es letztlich doch immer hinaus, in einem System, in dem jeder von Kindesbeinen an Gewalt ausgeliefert ist, der Gewalt "von oben" nämlich, wo man bereits in der Grundschule, wenn nicht gar schon im Kindergarten zum Gehorsam gegen über Obrigkeit und Staat trainiert wird, wo man lernen muss, sich zu verstellen und die Klappe zu halten, "Ja und Amen" zu sagen, und dass man nur dann etwas bekommt, wenn man sich immer schön verstellt und darum bettelt...ja genau - das ist der Kern der Sache: Gewalt...Knast und ähnliches, damit wird ja schon kleinen Kindern Angst eingejagt, damit sie auch immer schön brav dass tun, was Herrchen Staat will - und was von den Oberen verlangt wird - weil Herrchen Staat sonst nach Hundchen Bulle schreit...und Menschen, die ihr Leben lang immer Gewalt ausgeliefert sind, kommen irgendwann auf solche Ideen wie die, die du in geheuchelter Betroffenheit oben genannt hast -sie wenden Gewalt an - nur leider wendet sie sich nur höchst selten gegen die Richtigen, dorthin, wo es angebracht wäre und wo sie richtig am Platz wäre: gegen den Staat und den von ihm gekauften uniformierten Mob nämlich...denn angepasste Schleimscheißer , so Leute wie du und weiSSwurst, die denken ja nicht einmal daran...ihr seid der Endpunkt der Evolution, das Geschmeiß namens "Mensch"....und wenn ihr es seid, dann will ich garantiert nicht mit dabei sein, nicht mit euch zusammen in eurem absaufenden Boot sitzen...!
rider26[QUOTE][i]Original geschrieben von Changeling II [/i]
[B]"Verbrechen" werden von den Herrschenden gemacht, "Verbrechen" bestehen nur aufgrund [I]ihrer[/I] Gesetze, einer subjektiv begründeten "Moral" von "gut" und böse" , die jeweils interessengebunden ist....deshalb ist der begriff schlichtweg nicht anwendbar auf eine herrschaftsfreie Gesellschaft, da es keine "Gesetze" gibt, die den Menschen gewaltsam aufgezwungen werden ..[/B][/QUOTE]

Aha. Anarchie bedeutet also doch Gesetzlosigkeit. Etwas, das Ronin zwei Seiten zurück noch bestritten hat. Ihr solltet euch vielleicht erst einmal über eure Utopieentwürfe einigen. Danach kann man noch einmal versuchen sich ernsthaft zu unterhalten. Zwischenzeitlich muss ich hier am Anwesen was tun. Das Grundstück ist ziemlich groß und muss bewirtschaftet werden. Zur Not könnte ich da noch einen ganzen Schwung Systemkritiker aufnehmen, samt ihres Geraffels. Aber das lass ich lieber, sonst demonstriert ihr mir hier noch quer entlang der Zäune und verschreckt die Nachbarn, anstatt euch nützlich zu machen. Ich lade mir lieber ein paar (aufrechte deutsche) Kapitalistenschweine ein (in Ermangelung hier wohnhafter Ausländer), die helfen mit und anschließend gibts lecker was vom Grill. :D [size=1]Im Übrigen bin ich noch immer nicht weisskreutz, aber ich mag seine Postings, genauso die von Kampfsau. Teilweise köstlich das hier nachzulesen.[/size]
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von rider26 [/i]

Wüsti: Ich glaube nicht, daß Changeling ein Zweitnick von Ronin ist. Erstgenannter erscheint mir deutlich verwirrter. Jemand der schon fast manisch-psychotisch wirkt in seinem Beleidigungswahn. Dafür gibt es sogar eine Diagnose, über die ich zufällig in einem anderen Zusammenhang gestolpert bin. Ronin wiederum macht auf mich noch einen durchaus geordneten Eindruck. Auch wenn ich mit seinen Ansichten nichts anfangen kann, bzw. sie für selbstschädigend halte. Aber [B] Jedem das Seine![/B][/quote]

Ja, genau dieser Schlusssatz lag dir dabei doch auf der Zunge, hab ich Recht..? Ja, ja, heute wird ja für alles und jedes eine eigene Krankheit erfunden und gefakete Diagnosen erstellt, damit die Pharmafia auch weiterhin schön ihre horrenden Profite erzielt...mal schaauen - welche Krankheit könnte denn bei dir vorliegen?: das hirntoter Dummkopf-Syndrom vielleicht...?

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