| Mephisto | Heute sah ich mir, nach weit mehr als über einem Jahrzehnt, einmal wieder die unbeschreibliche Verfilmung Georg Büchner`s "Woyzeck" von Werner Herzog an... Und es überkam mich einmal mehr ein beklemmender Schauer, ob der immensen schauspielerischen Intensität, mit welcher die, durchweg hervorragenden Darsteller, allen voran, ein atemberaubender Klaus Kinski, in der Rolle des Franz Woyzek, aber auch alle anderen, wie die, für ihre Rolle der Marie 1979 als beste Nebendarstellerin auf dem Filmfestival von Cannes nominierte Eva Mattes, Josef Bierbichler als Tambourmajor, Wolfgang Reichmann als Hauptmann, oder Willy Semmelrogge als Doktor, ihre Rollen zu leben wußten... Kinski`s Spiel grenzt nahezu an einen persönlichen Wahnsinn, der, bei dem Mord an Marie, nahezu die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischen läßt! Ein wahrhaft grandioser Film, der sich, in seiner beklemmenden Authentizität der Darstellung, wirklich als Meilenstein der Schauspielkunst, einen Platz in der Riege der besten Filme aller Zeiten, redlich verdient hat! Mephisto |
| LadyGwendoline | Das Buch war schon sehr gut, wenn auch etwas kurz, aber die Verfilmung überragt dieses literarische Werk noch um Längen. Gruß, Gweny |