| Sheileena | Da verschwunden, an dieser Stelle einfach noch einmal. STORY (aus [URL=http://www.79qmddr.de]http://www.79qmddr.de[/URL] ) Geschichte wird gemacht. Nur für den 21jährigen Alex (Daniel Brühl) geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter (Katrin Saß), eine selbstbewusste Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma - und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder nach acht Monaten die Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten überrollen, wie Coca Cola Jahrzehnte des Sozialismus einfach wegspült, wie man hastig zusammen wachsen lässt, was zusammen gehört. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu retten, muss er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen lassen. Schnell stellt er fest, dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt als erwartet... Geht einfach rein und lasst euch verzaubern. Der Film ist so tragisch, traurig wie komisch. |
| FallenSisko | Alle denken der Film ist eine Komödie. Dabei ist der Film so lustig wie das wahre Leben :( Beste deutsche Filmmusik die ich jeh gehört habe. Bester deutscher Film seit Jahren. Ein Film der eine Zeitepoche wiederspiegelt. |
| Amureija | Ich kann Sisko nur zustimmen! Wunderbar! Mich würde aber auch gern mal die "westdeutsche" Meinung interessieren ... hier in Ossiland war der Film ja ein Knüller. |
| Realgeist | Als ich reingegangen bin, befürchtete ich, dass der Film eine übliche auf das jugendliche Publikum zugeschnittene Komödie ist. Der Film hat aber durchaus traurige Momente und auch der Humor ist alles andere als flach, was ihn zu einer sehr soliden deutschen Produktion macht. Die Musik ist übrigens von Yann Tiersen, der auch die wunderschöne Musik zu "Die fabelhafte Welt der Amélie" komponiert hat. Einige Stücke wurden in beiden Filmen verwendet. |
| FallenSisko | [QUOTE][i]Original geschrieben von Realgeist [/i] [B]Yann Tiersen, der auch die wunderschöne Musik zu "Die fabelhafte Welt der Amélie" komponiert hat. [/B][/QUOTE] Dann sollte man sich seinen Namen mal merken. Ist das ein Deutscher oder ein Franzose? |
| Cenobythe | Franzose; leider sind seine CD's nie zum Sonderpreis zu bekommen (außer momentan der Amelie-Soundtrack bei amazon.de für 7,49); aus diesem Grund habe ich mir bisher nur "L'Absente" geholt .... wunderbare Musik für die Nacht ... |
| AniMee | ich selbst habe den film leider nicht gesehen. ich werde ihn mir erst ansehen, wenn er auf video rauskommt. hier in ostdeutschland wars ein knüller, ja, und es war zu beobachten das vorallem auch viele ältere leute im kino waren. ich habe mit einigen gesprochen und sie waren schlichtweg begeistert.. es spiegelt das leben in der ddr wohl sehr gut wieder. ich habe nur einige szenen gesehen.. leider.. ich denke für die jüngere generation (wie mich) oder westdeutsche ist das ganze vielleicht nicht ganz so gut nachzuvollziehen. um diesen film wirklich zu verstehen muss man wohl einfach dabeigewesen sein. meine tante meinte zb die szene in der der küchenschrank geöffnet wurde und dort drinnen „tempo-linsen“ standen ist für sie unvergesslich.. ich kann damit zb wenig anfangen. ich könnte mir vorstellen das einige den film als eine art komödie ansehen, weil ihnen einfach die persönl. erfahrung fehlt.. weil sie die kleinen versteckten details nicht erkennen oder nicht verstehen.. wer die ddr nur von außen betrachtet hat kann mit sicherheit nicht das denken und fühlen, was ossis fühlen, wenn sie den film sehen.. ich denke da ist eine stärkere emotionale gebundenheit da.. immerhin dreht sich der film um das „gefängnis“ in dem sie lange genug gelebt haben.. aus dem sie glaubten nie entkommen zu können. (ich verstehe bis heute nicht, wie manche dieses sytem gut finden konnten, dafür gekämpft haben, ..) *schwafel* *schwafel* nicht sehr konstruktiver beitrag. weder film gesehen, noch besitze ich großartige erinnerungen an die ddr.. aber bei einem bin ich mir sicher: es ist ein film der das leben einer ganzen ära festhält.. (wie sisko sagte) Ani |
| Tesra | ich hab mir den Film angesehen und fand ihn ganz nett... an die ddr kann ich mich zwar auch noch etwas erinnern, aber hab diese als kind natürlih ganz anders wahr genommen... als ich im kino war, war ich wohl mit meinen 22 jahren eine der jüngsten... toll fand ich den umgang der personen untereinander im film... |
| Poison Ivy | Also ich finde den Film nicht so toll!Ich habe ihn mir ganz anders vorgestellt!Aber anderseits wurde der schon etwas realistisch dargestellt.Die Schauspieler waren auch nicht schlecht,aber trotzdem hat der Film mir nicht gefallen!War enttäuscht!! |
| luscinia | Ich würde den Film eher ins Filmgenre "Drama" stellen. Da ich ihn eher traurig und schwermütig empfand - verlorene Ideale und die Sehnsucht nach dem Vollkommenen. Der leichte Anflug von Humor in diesem Film ist nur das sarkastische Umgehen mit der Realität in der DDR und für Leute, die dieses DDR-Leben nicht kannten nur schwer verständlich. |
| bloodymina | mir hat der film sehr gut gefallen. meiner meinung nach war er auch nicht wirklich eine komödie, wie er ja meistens verkauft wurde, dafür hatte er eine zu starke aussage(also die, die ich aus dem film "herausgelesen" habe). aber das war es auch gerade, was mir so gut gefallen hat. Mina p.s.: die filmmusik ist wirklich schön, schon die zu amelie war einfach im wahrsten sinne des wortes traumhaft. |
| Nienna | den Film an sich fand ich gut, für den deutschen Film endlich mal wieder ein Fortschritt.....doch die Szene in der die Statue durch die Luft fliegt war dann doch etwas zu ..naja...nennen wir es mal übertrieben.# Nienna |
| Lisuf | Ich konnte den Film wohnortbedingt im Südwesten Deutschlands mit einem Kumpel sehen, der den Osten auch noch sehr gut kennt. Da wir beide Ossis sind und scheinbar der Rest des Kinos mit viel zu jungen Leuten und eben Wessis (das benutze ich jetzt ausdrücklich auf keine Art und Weise abwertend) besetzt war, wurden unsere Lacher und Seufzer sicher einigen lästig, die diese Szenen sicher nicht verstanden haben. Also nehme ich mal an, dass sich die Wessis an den Klischeegags langhangelten, aber der Film sonst unverständlich war und deswegen in der Werbung eher als Komödie verkauft wurde. Manche Bilder gingen sehr tief, wenn man diese Zeit noch halbwegs bewusst miterlebt hat. Das Ende war scheußlich, die Rede, die dazu passenden erinnerungsträchtigen und deprimierenden Bilder, ich musste einfach das Kino zusammenschniefen und -heulen. |
| seelenmord | mittelmass, die zone ist mittlerweile über die jahre hinweg von den medien "verfälscht" worden ... der realitätsbezug in diesem film ist schon recht hoch - aber meist ins lächerliche gezogen ~ ansprechender fand' ich da passagen aus der 'stille nach dem schuss' |
| Advocatus Dei | Oh weh, bin ich etwa der erste, der sich hier negativ äussert? Ich habe den Film gesehen und gedacht "Das soll es jetzt gewesen sein? Von diesem Film schwärmen alle?" Nicht dass wir uns falsch verstehen, der Film ist nicht schlecht, nur leider langweilig und realitätsfern! Er ist kein Meilenstein der deutschen Filmgeschichte sondern setzt einfach nur auf Nostalgie und Ostalgie, was gerade in der derzeitigen "Krise", die wir uns ja alle einreden, besonders gut ankommt. Vielleicht fehlt mir als "Wessi" ja auch nur der Bezug oder das "Feeling", aber dass könnte ich mir kaum erklären, da in meinem Freundeskreis sehr viele "Ossis" sind und wir wirklich alle sehr ähnlich aufgewachsen sind. Ich glaube nicht, dass gerade bei der Jugend, die ja in erster Linie das Lebensgefühl einer Generation ausdrückt, die Unterschiede zwischen West und Ost insbesondere in den letzten Jahren der Trennung so gravierend sind. Für viele verbindet sich mit der DDR einfach eine Kindheitserinnerung und somit ein Gefühl von Sicherheit, dass wohl jeder von uns als kleines Kind hatte, lange bevor wir die Begriffe Krieg, Tod oder Wirtschaftskrise verstanden. Der Film weckt mit ein paar Markennamen und ins lächerliche gezogenen Gepflogenheiten ein Heimatgefühl an eine Heimat, die SO nie war. Vielleicht liegt es auch an meinem Alter. Als die Mauer fiel war ich gerade 8 Jahre alt. Vielleicht gehöre ich einfach zu der Generation derer, die mit der DDR nichts mehr zu tun haben. Aber ich erinnere mich noch an den Mauerfall. Damals verstand ich noch nicht, was dort genau passiert war, von einer Trennung wusste ich nicht viel. Dennoch kam nach und nach die Erkenntnis, dass all das, was ich als Kind als ganz normal hingenommen hatte, aussergewöhnlich war. Gerade als Berliner habe ich viel mitbekommen. Seien es U-Bahnen, die durch den Ostsektor fuhren mit patroulierenden Soldaten auf den leeren Ostbahnhöfen, Grenzkontrollen wenn wir mit dem Auto in den Urlaub fuhren, oder sei es der Besuch bei meiner Großtante im Ostteil der Stadt und dieses merkwürdig leichte Geld. Kaum zu glauben, dass die Generation, die derzeit volljährig wird und kaum jünger ist als ich, von alledem nichts mehr mitbekommen hat. Vielleicht ist gerade das der Erfolg von "Good Bye Lenin", dass wir einfach darüber nachdenken. Nach Sonnenallee ist Good Bye Lenin der zweite erfolgreiche Film, der sich mit dem Leben in der DDR auseinandersetzt. Sonnenallee fand ich bei ersten mal auch überhaupt nicht lustig. Inzwischen habe ich den Film viermal gesehen und er wird immer besser. Vielleicht klappt das mit Good Bye Lenin auch irgendwann. Bis dahin ist dieser Film in meinen Augen guter Durchschnitt. |