| JohnDoe | Er nennt sich John Doe und hat sich damit den Namen geben, der sonst nur für noch nicht identifizierte männliche Leichen verwendet wird. Die John Does der Leichenhallen sind nur noch leere Hüllen, ihre Vergangenheit, ihre Identität haben sie zusammen mit ihrem Leben verloren ... John Doe könnte jeder sein, und jeder kann zu John Doe werden. Ein Mann ohne Vergangenheit und Identität ist auch der, der sich noch im Leben John Doe nennt. Um sich herum sieht er nur noch Verfall und Verkommenheit, Krankheit und Korruption, Leben, die beherrscht werden von Maßlosigkeit, Habsucht, Trägheit, Stolz, Neid, Lust, Zorn, die ganz im Zeichen der sieben Todsünden stehen. Was ist unsere Welt noch Wert? Für John Doe überhaupt nichts. In seinen Augen ist sie ein riesiges Sodom und Gomorrha, durchsetzt von den Krebsgeschwüren der Sünde und des Lasters. Wohin er auch seinen Blick wendet, er sieht keine Menschen, nur Verdammte, die die Qualen des ewigen Feuers verdienen. Die Begegnungen mit ihnen machen ihn krank, er hält den Kontakt, die Nähe zu anderen nicht aus. So wird ihm einmal in der U-Bahn schlecht, als ihn jemand nur anspricht und in ein Gespräch zu verwickeln versucht. Die Welt, die Menschen, das Leben an sich bereiten ihm nichts anderes als Ekel. Deshalb hat er seine Identität ausgelöscht, ist zu John Doe, einem Mann aus dem Nichts, geworden. Sein Leben kennt nur noch ein einziges Ziel, die Ausrottung des Krebses, der die Gesellschaft schon zerfressen hat, und da das Geschwür die Welt geworden ist, bleibt nur eines - die Apokalypse. Ein faszinierender düsterer Alptraum in rasanden Bildern - Sieben [url]www.darktrip.de[/url] |