| Sathana | Hat denn jemand schon den Film Alone in the Dark gesehen? Diese Woche soll er bereits in der Sneak gelaufen sein, die ich diese Woche leider verpasst habe. Der Film hat übelst abgeschnitten. Ist er denn wirklich so schlecht?? |
| fabper1980 | Hab den Film auch in der Sneak gesehen und ich muss sagen, das ist mit einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe! Ich hab mir da mal eine Kritik durchgelesen, die genau das wieder gibt, was ich sagen würde. also hier..... ------------------------------------------------------------------------------------------------ Alone in the Dark (2005) Eine Kritik von Rollo Tomasi eingetragen am 17.02.2005, seitdem 73 Mal gelesen Es geht doch tatsächlich immer noch ein Stück blöder! „Alone in the dark“ ist das neue Werk des deutschen Regisseurs Uwe Boll. Aber auch aus diesem „Highlight“ der Filmgeschichte scheinen die Produzenten in den USA nichts gelernt zu haben, denn es stehen noch mindestens drei weitere Filme dieses Ausnahmekönners ins Haus, einer davon sogar mit Ben Kingsley in einer Hauptrolle!!! Sagt mal, liebe Schauspieler, seht ihr euch die Filme eines Regisseurs eigentlich nicht an, bevor ihr eure Zusage zu einem Projekt gebt? „Alone in the dark“ ist wahrer Horror! Allerdings sicher nicht in dem Sinne, den Herr Boll beabsichtigt hat. Kurz zur Story: Es gibt keine! Jedenfalls keine, die ich hier jetzt erzählen könnte. Auch eine mindestens zweiminütige Einführung in die Geschichte konnte da nicht helfen. Es hätte dem Film nur gut getan, wenn man sich während der gesamten Laufzeit von 96 min, die einem echt sehr lange vorkommen können, darauf beschränkt hätte, die ganze Geschichte über einen durchlaufenden Text zu erzählen. Hatte ich „Geschichte“ gesagt? Wie dumm von mir, es gab doch gar keine! Da fällt es natürlich auch schwer, Spannung aufzubauen. Stattdessen macht sich gepflegte Langeweile breit. Der Schnitt des Films gibt einem kaum die Chance, die Story oder die plötzlichen Szenenwechsel halbwegs nachzuvollziehen. Nicht gerade positiv wirken sich in diesem Zusammenhang die ganzen Unplausibilitäten aus. Plötzlich fällt einem der Hauptpersonen ein „Da müssen wir hin!“ oder „Das ist zu tun!“ und – Zack! – wird das auch gemacht. Erklärt wird gar nichts! Doch, halt, ab und zu labert die Hauptperson, ein auf Paranormales spezialisierter ehemaliger Agent, irgendwelches wirres Zeug über seinen Seelenzustand. Da wären Informationen über den Fortgang der Story wertvoller gewesen. Die Mitglieder einer Spezialeinheit tapsen, angesichts einer riesigen Anzahl von Monstern, immer schön alleine durch ein nicht näher spezifiziertes Set und werden dann schön der Reihe nach abgemurkst. Wenn mehrere Soldaten einem der Monster gegenüberstehen, ballern die dann alle schön sinnlos drauf los. Diese Monster können sich wohl nach belieben dematerialisieren, schaffen es aber dann nicht, durch eine abgeschlossene Tür zu kommen. Eine Nonne liegt plötzlich tot im Heim. Die Stadt ist auf einmal komplett evakuiert. Und und und … Apropos Monster: Diese Monster sind sicherlich die schlechtesten Computermonster seit langer, langer Zeit! Dann würde ich jetzt noch was über die Charaktere schreiben, aber auch das ist nicht möglich. Charakterzeichnung Fehlanzeige! Der einzige, über dessen Vergangenheit etwas erzählt hat, ist die Hauptperson, aber das auch so bruchstückhaft, dass eine Identifikation mit der Figur nicht möglich ist. Die Schauspieler können einem schon fast leid tun. Christian Slater in der Rolle der Hauptperson dürfte mit diesem Film wohl den absoluten Tiefpunkt seiner Karriere überstanden haben. Stephen Dorff hätte ich tatsächlich mehr Geschick bei seiner Rollenauswahl zugetraut, aber da habe ich ihm wohl unrecht getan. Und Tara Reid sieht zwar auch mit Brille appetitlich aus, hat aber außer „The big Lebowski“ eigentlich noch gar keinen guten Film gemacht, also muss auch „Alone in the dark“ nicht weiter wundern. Alle Schauspieler agieren lustlos und unbeteiligt, wahrscheinlich, weil sie selber nie verstanden haben, worum es in den einzelnen Szenen denn so geht. Uwe Boll hat übrigens munter bei einer ganzen Reihe Vorbilder geklaut. So sind z. B. Elemente aus „Das Relikt“, „Alien“ und „Starship Troopers“ verwurstet worden, doch geholfen hat es nix. Ach ja: Warum der Film übrigens „Alone in the dark“ heißt, ist mir bisher auch noch nicht klar geworden. Was soll ich sagen? „Alone in the dark“ ist einfach die Gurke des Jahrs! 2/10 -------------------------------------------------------------------------------------------------- Rollo Tomasi übertreibt kein bisschen! Ich versteh nicht, wie es so ein Film in die Kinos schafft, während Filme wie Equilibrium gleich in der Videothek landen. |
| Kampfsau | Alone in the Dark ist die Verfilmung zu einer Videospielreihe. Und die Videospiele sind allesamt sehr gut.Die Geschichte und Handlung der Spiele ist dabei auch sehr gut aufgebaut und alles ergibt im Rahmen des Horrorgenres Sinn. Die Hauptperson im Spiel Edward Carnby ist eine Art Detektiv und hat sich auf den Umgang mit paranormalen Erscheinungen spezialisiert.Ich fand die Figur recht gut und glaubwürdig.Er war ein typischer Zyniker der immer die Kontrolle über sich behält und niemals in der Angst versinkt,sondern instinktiv weiß was zu tun ist.Darum ist er wohl so erfolgreich Zum Film kann ich nichts sagen.Aber die Hauptfigur heißt ebenfalls Carnby.Mich stimmt es nur traurig ,dass man so eine gute Spielvorlage so schlecht umsetzt.Aber Videospiele und Filme funktionieren anders,und sind schwer aufeinander übertragbar.Obwohl man wohl die Hauptschuld auf den Regiesseur schieben kann. Von Silent Hill wird ja auch bald ein Film gedreht.Ich hoffe sie setzen die melancholische und tiefsinnige Spielvorlage auch nur annähernd so gut um. |
| asamandra | Ich hab die Spiele wohl bis zum Erbrechen durchgezockt und ich werd mir trotz aller schlechter Kritiken den Film ansehen. Ich bild mir gern meine eigene Meinung. |
| Seth | Naja, die Handlung und die Dialoge waren nicht allzu toll, aber so einen Film schaut man auch nicht deswegen. Ich fühlte mich gut unterhalten. :-) |
| Blood Tears | [i]so[/i] schlecht fand ich ihn gar nicht, aber sonderlich gut ist der Film echt nicht... nur ist mir der Zusammenhand zwischen dem Film und [i]Wish I Had An Angel[/i] von Nightwish schleierhaft, ich sehe da keinen Grund, Szenen aus dem Film fürs Video zu nehmen *verwirrt-darüber-ist* |
| Shirley McVeigh | [QUOTE][i]Original geschrieben von Blood Tears [/i] [B][i]so[/i] nur ist mir der Zusammenhand zwischen dem Film und [i]Wish I Had An Angel[/i] von Nightwish schleierhaft, ich sehe da keinen Grund, Szenen aus dem Film fürs Video zu nehmen *verwirrt-darüber-ist* [/B][/QUOTE] Wer sagt das es da einen Zusammenhang geben muss ? Was den Film betrifft: Wie eben schon gesagt wurde ist "Alone in the Dark" Uwe Bolls nächste Verfilmung eines Videospieles. Während "House of the Dead" wenigstens für Splatter-Fans mit nen Hang zu B-Movies noch einigermassen unterhaltsam war kann dieser Film in keinster Weise überzeugen. Wie eh schon erwartet hat die Umsetzung nichts mit der grandiosen Horror-Adventure Serie zu tun. Die Besetzung ist zwar mit Christian Slater, Stephen Dorff und Tara Reid ganz gut, nur werden diese gnadenlos unterfordert. Der Film hat fast keine Geschichte, ständig sind die Akteure an Orten und keiner weiss wie die dort hinkommen und was die überhaupt dort zu suchen haben, bis auf einen Splattereffekt is der Film blutleer, es passt einfach nix zusammen und vorhersehbar is er obendrein. Die Erwartungen waren groß, rausgekommen is ein grottenschlechter Film. Ich hoffe Hr. Boll wird BloodRayne ned auch so verhunzen. |