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  Forum: Filmpalast
    Thema: Peter Jacksons King Kong
LothlorienWiderwillig ließ ich mich von meiner besseren Hälfte ins Kino schleppen, da ich normalerweise nicht auf Filme mit überdimensionierten Affen stehe. Das Original kannte ich nur aus Auszügen und es interessierte mich auch nur mäßig.
Trotzdem ging ich ganz unvoreingenommen in den Film und ich muß sagen, er packte mich schon nach den ersten paar Minuten, diese Anfangssequenz war absolut genial. Das New York der 30er Jahre wurde meiner Meinung nach sehr überzeugend dargestellt.
Sobald es auf die Insel ging, herrschte Hochspannung, nur unterbrochen durch einige sehr rührende Szenen zwischen King Kong und Ann.
Mich hat dieser Film sehr bewegt und ich würde ihn zu einen der besten der letzten Jahre zählen.

Was meint ihr?
Jaddyich war auch mit meinem freund dazu im kino
ich kannte schon einige szenen da er das game dazu vorher schon durchgezockt hatte...
und er hat mich nicht enttäuscht ausser der anfang war zeimlich langgezogen aber sonst ein klasse film, super schauspieler und effekte ideen typisch peter jackson
CortexNaja. Ich kann nicht sagen, dass er mich enttäuscht hat, weil ich nie Erwartungen hatte. Aber mir gefiel von vornherein die Idee mit Riesengorillas nicht. Das Konzept "King Kong" gehört meiner Meinung nach in Kurzgeschichten, die man auf Seite 35 in einem Buch mit hundert weiteren Kleinmärchen findet.

Leider ist mir der Schauspieler Jack Black als Vollblutkomödiant nicht sonderlich sympathisch aber das ist reine Ansichtssache.

Schlimmer fand ich, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte als könne Ann auch gut ohne den Affen leben. So kamen die Tränen ziemlich übertrieben und nicht nachvollziehbar. Ebenso, dass der Affe so sehr an Ann hängt, obwohl sie nichts gemacht hat als 2 Minuten nen Stepptanz. Hätte sie dem Affen wenigstens etwas vorgesungen oder ... ach, hier fallen mir 1000 Beispiele ein um das Bund zwischen 2 verschiedenen Gestalten enger zu binden.

Jedenfalls fand ich den Film nicht annähernd eines Peter Jackson würdig. Vielleicht könnt ihr meine Ansicht zumindest ein wenig verstehen.
Lothlorien@Cortex

Naja eigentlich war es doch ganz logisch, daß Ann so an ihm hing. Am Anfang sagte ihr alter Revue-Kollege doch, daß er sie auch verlassen müsse, jetzt nachdem sie immer wieder hängengelassen wurde von Menschen denen sie vertraute. Sie war es also gewohnt, daß Menschen die sie gerne mochte, sie im Stich ließen. Und dann kommt King Kong der für sie bis auf's Blut kämpft (die Szene mit den 3 Dinosauriern) und für sie ist es wohl das erste mal im Leben, daß jemand um sie kämpft. Die Wende an diesem Punkt ist ganz offensichtlich. Sie rennt nicht mehr vor ihm weg sondern will bei ihm bleiben.
Psychologisch gesehen litt sie dann wohl auch unter dem Stockholmsyndrom, daß heißt sie verbündete sich mit ihrem Kidnapper.
Warum der Affe an Ann so hing ist wohl auch nachvollziehbar. Erstmal: Sie war wahrscheinlich die erste Blonde die er je zu sehen bekam und sie unterhielt ihn. Man muß sich vorstellen, daß King Kong ein sehr einsames Leben gehabt haben mußte auf dieser Insel. Er als "Gott" verehrt und die Wilden die er nicht als gleichwertige Wesen ansah. Und Ann war in seinen Augen dann plötzlich ein Freund (ein Seelenverwandter wenn man so will) denn sie beide waren in ihren jeweiligen Welten gleichermaßen einsam.
Trinity Gothsiehe hier:
[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=51015&highlight=king+kong[/url]

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