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  Forum: Filmpalast
    Thema: Full Metal Village!?!
Mrs. SpookinessHallöchen an alle da draußen,
ich weiß, das Thema gehört vllt nicht unbedingt in ein "Gothic" Board, aber da es ja die GOTHIC Metaller (ach herrje... ;) ) auch noch gibt, frag ich einfach mal unverblühmt nach:

Hat schon einer von euch Glücklichen den seit 19.4. laufenden "Full Metal Village" gesehen? Den Film, der sich um das Dorf und das Festival Wacken dreht, wobei anscheinend dann doch eher um das Dorf, wie man in den Kritiken zu lesen bekommt. Jetzt frage ich einfach mal nach, da ich persönliche Meinungen zu dem Film hören will!! Da in meinem kleinen Kaff und der nächsten Umgebung der Film mit 99%iger Sicherheit NICHT laufen wird, werd ich warten müssen bis er käuflich ist - und mich davor noch mal erkunden, ob er das Geld dann auch wert ist.

Also ich bitte inständigst um Antworten ;D
Mrs. Spookiness*schnarch* Ja HERRSCHAFT, es muss doch schon einer diesen dämlichen Film gesehen haben :mad: Hier gibt`s doch genug Schwermetaller....
VikingIch weiss nicht, ich halte diesen Film für eine recht gute Reportage über eine in Deutschland starke Subkultur und die Beziehung dieser zur konservativen Gesellschaft. Besonders die Tatsache, dass die Regisseurin eine eingewanderte Koreanerin ist, stellt eine gute Beziehung zwischen deutscher Musikkultur und ausländischer Betrachtungsweise dieser dar. Auch wenn dieser Film nicht unmittelbar die schwarze Kultur beleuchtet, ist doch die Betrachtung der Metallerszene als deutsche Subkultur in Beziehung mit der älteren Generation der Bevölkerung ein lehrreicher Ansatz für alle Subkulturangehörigen innerhalb des deutsch- alternativen Kulturempfindens.
Wenn man ehrlich ist, unterscheidet die schwarze Szene nicht all zu viel von den Metallern aller Gruppen, wir sind, alle füreinander, eigenständige Untergruppen von Jugendbewegungen, die in der konservativen Auffassung der Bevölkerung eine Aussenseiterstellung einnehmen und mit zweifeln oder Ablehnung betrachtet werden. Schon deshalb halte ich diesen Film für eine mögliche Brücke zwischen dem Althergebrachten und dem Neuen, dass sich eine Stellung innnerhalb unserer Gesellschaft behaupten möchte, um ein Teil davon zu sein (was natürlich nicht für alle Subkulturellen gilt).
Verallgemeinernd: der Film ist eine feine Sicht auf die Beziehung zwischen Jugendkultur und hergebrachten Werten, die sich, unter derart besonderen Bedingungen, vielleicht in Zukunft und in der Allgemeinheit zu einem neuen Weltbild der Gesellschaft und ihrer Untergruppen zu einer freiheitlichen Form des Zusammenlebens entwickeln mag, was ich für hoffbar halte.
idisiIch hab neulich im NDR einen Bericht zu dem Film + Interview mit der Regisseurin gesehen und sie erzählte darin, was sie dazu veranlasst hat, diese Film zu drehen. Als Einwandererin nach Mittelhessen hat sie sich in Deutschland nie richtig wohl gefühlt. Für sie waren die Deutschen schon immer zu versteift, zu konservativ, zu vorurteilbehaftet. Bis sie wohl durch Zufall von dem kleinen Dorf Wacken und dessen Einwohnern und deren lockeren und toleranten Art mit den Festivalgängern umzugehen gehört hat. (Ich kann das nicht bestätigen, ich war nie da und kenne nur die Geschichten von den hilfsbereiten Bauern, die deie Autos ausm Schlamm ziehen). Sie wollte diesen Film wohl machen, um den Deutschen zu zeigen, wie weltoffen ein Bauernkaff am A**** der Welt sein kann. Ich glaube also auch, dass der Film eher die Bewohner von Wacken und ihr Leben mit und von dem Festival dokumentiert (und wohl gleichzeitig auch den, wie ich in den Ausschnitten den Eindruck erhalten habe, netten und freundlich Umgang der angeblich so bösen Metaller mit den Dorfbewohnern)
Ich würde den Film auch gerne sehn, glaube aber nicht, dass der bei uns läuft, obwohl wir ein Progammkino haben.
Mrs. SpookinessWow, ich danke euch beiden mal für eure Kommentare - aber ich glaube ich hätte ihn mir auch so gekauft :D :rolleyes:

Liebe Grüße, Mrs.Spookiness
BrixaIch geh heute Abend rein (er läuft in Mannheim)! Ich bin schon total gespannt!
Hatte vor ein paar Wochen ein Interview mit der Regisseurin gesehen und fand die total witzig, die Frau. Da war ich noch mehr auf den Film gespannt.

Werde morgen berichten, wie ich ihn fand.
ceravienFull Metal Village - eigentlich ein Muss für jeden Wackengänger!!! :D

Aber vorab schonmal der Trailer, falls ihr ihn noch nicht gesehen habt... (und der ist schon gut!!! :D)

[center][URL=http://www.trailerseite.de/archiv/trailer-2007/full-metal-village-trailer.html]Full Metal Village Trailer[/URL][/center]

Ich habe mir die Preview mit Metalband und Interview der Regisseurin angeschaut und es war saugut...eine wahnsinns Stimmung war im Kino!!!

Im Grunde berichtet der Film um das Dorf und die "Erschaffer" von Wacken und deren Familien...z.B die beiden Bauer, ohne die Wacken gar nicht möglich wäre, da sie die Fleder zur Verfügung stellen, die wir jedes Jahr verwüsten... ;) Ein wenig Dorfleben und die Meinungen der Einzelnen über das Festival...

Die Regisseurin hat echt einen klasse Film hingelelgt...den ich mir auf jeden Fall kaufen werde, wenn er denn als Kauf-DVD raus kommt...
BrixaIch fand den Film sehr unterhaltsam, auch wenn er mir anfangs etwas langatmig vorkam. Doch irgendwie machten die schrulligen - selbst die Alte, die Angst vor den "Satanisten" hatte (warum soll es den Metallern auch anders gehen als den Gothics? :D) -, aber doch irgendwie liebenswerten Leutchen aus Wacken einen sympathischen Eindruck.

Für meinen Geschmack wurde etwas zu wenig vom Open Air berichtet, das hätte ruhig mehr sein können, vielleicht auch Interviews mit den Besuchern. Aber war schon okay, im Grunde ging's ja wohl hauptsächlich um die Einwohner und wie die mit dem Festival und seinen Gästen "umgehen".

Offenbar warten aber viele lieber auf die DVD: Wir waren ungefähr 4 Leute im Kino. *g*

Aber den Satz "Duschen ist kein Heavy Metal" kann ich nicht unterschreiben. :D
bpkdasbaumFalls der TE nen Film über Metal allgemein und Wacken als Festival sehen möchte, dann empfehle ich "Metal - A Headbanger's Journey" von 2005

Full Metal Village geht wie schon erwähnt mehr auf die Bewohner des Dorfes und deren Umgang mit der ganzen Situation ein ...

p.s.: 2004 hat mich nen kleiner 5 Jahre Steppke in Wacken mit den Hörnern begrüßt :D das war vielleicht niedlich ^^
*Pinky*Der Film ist klasse - hab ihn vor ein paar Wochen im Harmonie-Kino in Frankfurt gesehen.
Ich war noch nie auf Wacken (und werde sicher auch nie hingehen), aber der Film ist toll! Eine tolle Dokumentation!

Irgendwie geht der Film einfach ans Herz, gerade wenn man die beiden Teenie-Mädels sieht und hört.. Wie sie über das Dorf & das Festival sprechen. Man bekommt das Gefühl, dass sie endlich mal "ein bisschen weite Welt" schnuppern dürfen, wenn das Festival ist.

Und die beiden "Hero-Bauern" sind ebenso klasse. Perfekt eingefangen. Ich muss immer noch grinsen, wenn ich an eine der letzten Szenen denke, wenn der eine Bauer seine Frau mit ins Bild holt, sie ihm einen schüchternen Kuss gibt und er sich anschließend sowas von herrlich süß & hererwärmend freut... :D ;)
Ihr lest, ich schwärme.. ;) ---> Daumen hoch für "Full Metal Village"... ;)
Brixa@*Pinky*: Das fand ich auch sooo süß. Wie schön, wenn man es so lang miteinander aushält und sich dann immer noch von Herzen liebt. :)
DasNachtwesenIch habe den Film auch vor einiger Zeit gesehen und war begeistert.
Es hat mir zwar etwas lange gedauert, bis endlich das Festival losging, aber auch die Dorfbewohner waren SEHR unterhaltsam. Besonders die älteren Damen beim Kaffeekränzchen, die sich über die schlimmen, bösen Rituale der bösen Metaler empört haben und der Opi mit seinem Trecker waren klasse :D
Ich finde es bemerkenswert, wie so ein paar Menschleins solch ein riesiges Festival ins Rollen bringen konnten.
Also, ich selbst höre eigentlich kaum Metal, werde aber dieses Jahr trotzdem (zum ersten Mal) mit nach Wacken fahren, zT weil mich die Stimmung usw einfach reizt und weil es für mich auch eine Art Urlaub ist, da ich dort mit vielen Freunden hinfahre und die Zeit einfach nur genießen werde (auch wenn mich geschichten wie "dann wurde uns nachts gegens zelt gepinkelt" etc doch etwas abschrecken und die sache mit den sanitären anlagen. klingt vielleicht etwas lächerlich, aber das wird sicherlich das Schlimmste, da ich nicht weiß ob ich mich überwinden kann, auf ein Plumpsklo oder dergleichen zu gehen.. Da stehe ich lieber eine halbe Stunde an.. Aber kann man die ganze Zeit entbehren? >.<)
Brixa[QUOTE][i]Original geschrieben von bpkdasbaum [/i]
Falls der TE nen Film über Metal allgemein und Wacken als Festival sehen möchte, dann empfehle ich "Metal - A Headbanger's Journey" von 2005
[/QUOTE]


Ja, der ist super! *lach*
V.a. "Mr. Snyder, what do you want to do with your life?" (oder so ähnlich, mein Englisch ist eingerostet) Ich fühlte mich sofort an die 80er erinnert. :D

Endlich bin ich mal über sämtliche Unterarten des Metal aufgeklärt. ;)
Und das ist doch Jess Jochimsen, der da (die Synchronisation von Sam Dunn) spricht, oder???
chat de la nuitHallo!

Also, ich war vor einer Woche in dem Film. Er ist doch tatsächlich zwei Tage hier in einem normalen Kino gelaufen, hätte ich echt nie gedacht!
Waren zwar nur 10 Leute da und ich von den Jugendlichen die einzige weibliche Person... *g*

Aber ich fand den Film echt sehr gut!

Einfach gut gezeigt, wie die Leute in dem Dorf mit dem Festival leben und welche Einstellung sie so haben.
Ich denke, dadurch, dass die Regisseurin Koreanerin ist, wurde das auch noch besser gezeigt, als wenn es ein Film von Deutschen gewesen wäre. So war er meiner Meinung nach eher objektiv.

Also, ich finde ihn auf jeden Fall empfehlenswert!
Dirtydevil1981Auch bei uns lief er nun endlich im Kino, und ich muss sagen, dass es die beste Komödie dieses Jahr war. Das war so komisch und echt gut gemacht. Ich glaube man empfindet auch noch mehr verbundenheit zu dem Film, wenn man einmal in Wacken war. Ich war beeindruckt was dieser Ort alles dazu Beiträgt das dieses Festival dort stattfindet. Beim nächsten Besuch werde ich auf jeden Fall besser drauf achten und es auch würdigen. Leider konnte ich dieses Jahr aus arbeitstechnischen Gründen nicht hin. Hm schade.

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