| Lucifer_Sam | [IMG]http://img.veg-tv.info/Earthlings_DVD.jpg[/IMG] Earthlings ist ein ziemlich harter & sehr erschreckender Film, der uns die Massentierhaltung & allgemein unser Verhältnis zu Tieren mit ziemlich drastischen Bildern vor Augen führt. Dennoch - oder gerade deswegen sollte jeder sich den Film ansehen. Man vergisst als 'Konsument' viel zu leicht, wo unsere Nahrung eigentlich herkommt & hier wird einem schonungslos vorgeführt, wie pervers das ganze System wirklich ist, auch wenn man das als Zuschauer hier auf die harte Tour lernt. Fazit: sehr sehenswert & dringend weiterzuempfehlen! [url=http://veg-tv.info/Earthlings]zum Film[/url] |
| Odessa | Danke für diesen Hinweis, den Film hätte ich hier auch beworben, aber noch sah ich ihn nicht, kenne nur die Kritiken. Der Film muß sehr gut sein, aber ich fürchte, auch er wird nichts daran ändern wie gedankenlos und grausam der Mensch mit seinen Mitlebewesen umgeht. Manch Einer ist vielleicht für 2 Stunden entsetzt, aber sobald er vorm nächsten McDonalds steht oder im Supermarkt das Billigfleisch für 3,99 sieht, hat er das Leid der Tiere schon wieder vergessen. :( |
| Lucifer_Sam | Der Film ist wirklich sehr drastisch. Ich persönlich bin nicht gegen Fleischverzehr, nur möchte ich nur, daß Tiere unnötig leiden müssen & das Leid lässt sich minimieren - das Fleisch würde eben 'nur' mehr kosten - aber wir essen sowieso zuviel davon... |
| Odessa | Seh ich ganz genauso. Lieber zahle ich (m)einem Biobauern, der die Tiere ein Leben lang frei auf den Weiden und in großen artgerechten Ställen im Winter hält und der selbst ohne Qualtransporte und Schlachthof-Massaker schlachtet, ein mal in 4 oder 6 Wochen 5 Euro mehr als daß ich jede Woche im Supermarkt das Fleisch aus Massentierhaltung und ähnlich Unsäglichem konsumiere. Kommt so gesehen ja sogar auch noch billiger, und man kann es mit gutem Gewissen essen. - Von Kosmetik und Tierversuchen dafür ganz abgesehen. Ein Faß ohne Boden... :( |
| Der Kavalier | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Seh ich ganz genauso. Lieber zahle ich (m)einem Biobauern, der die Tiere ein Leben lang frei auf den Weiden und in großen artgerechten Ställen im Winter hält und der selbst ohne Qualtransporte und Schlachthof-Massaker schlachtet, ein mal in 4 oder 6 Wochen 5 Euro mehr als daß ich jede Woche im Supermarkt das Fleisch aus Massentierhaltung und ähnlich Unsäglichem konsumiere. Kommt so gesehen ja sogar auch noch billiger, und man kann es mit gutem Gewissen essen. - Von Kosmetik und Tierversuchen dafür ganz abgesehen. Ein Faß ohne Boden... :( [/B][/QUOTE] Du sprichst mir aus der Seele Odessa! :) *seufz* Wenn nur alle so denken würden... :rolleyes: |
| funktion | Ich frag mich ernsthaft od es sinn hat meinen Standpunkt nochmal dar zu legen, oder ob ihn nicht schon längst jeder 10 mal gelesen hat... Ich fasse mich kurz: Auch durch Biofleisch entsteht problemlos vermeidbares Leid. Man bedenke, dass diese (in der Regel) Tiere konventionell transportiert und geschlachtet werden. was vllt auch immer noch ein Puunkt ist ist die Verohung des schlachtenden Menschen. Ich hör jetzt auf bitte nehmt keine stellung zu meiner aussage sonst wird das hier nur wieder ein procontrafleisch thread :D Der Film btw ist sehr gut gemacht. Ich würd ihn kaufen wenn ich wüsste wo :rolleyes: |
| Der Kavalier | OK, ich gehe nicht näher darauf ein, aber eine Frage kann ich mir nicht verkneifen: Entsteht durch das Verzeheren von Fleisch nicht immer in gewisser Weise "Leid"? Tiere kitzelt man ja nicht tot, oder? :rolleyes: Wer Fleisch essen will, wird sich dessen jawohl bewusst sein, oder? Aber egal, back to Topic! :D |
| Odessa | funktion, wegen Kaufen: [url]www.petacatalog.org/prodinfo.asp?number=VP546[/url] :) |
| funktion | aaaah super danke @ Der Kavalier ich wollte nur bei dem satz von Odessa [QUOTE]Der Film muß sehr gut sein, aber ich fürchte, auch er wird nichts daran ändern wie gedankenlos und grausam der Mensch mit seinen Mitlebewesen umgeht. Manch Einer ist vielleicht für 2 Stunden entsetzt,[/QUOTE] Zur abwechslung mal wieder missionieren und bemerken, dass Fleischkonsum einfach nicht zu rechtfertigen ist, und dass das Biosiegel nur dazu dient Menschen das schlechte Gewissen zu nehmen. Aber das hab ich hier alles schon viel zu oft gesagt... |
| Mrs. Spookiness | Von dem Film habe ich noch garnichts gewusst, werde mich bei nächster Gelegenheit erkundigen wo ich ihn anschauen kann. Ja, was wir mit der Tierwelt machen ist grauenvoll - erinnert mich an eine 5 (?) teilige Reportage namens "Ware Tier", in der der Weg eines Schlachtviehs wie Kuh, Schwein, von der Geburt bis zum Platz auf dem Billigfleischregal verfolgt wird. Man stelle sich vor, sie leben nur 3 Monate auf grausamste Art, werden gemäßtet bis zum Erbrechen und dann wie ein Gegenstand auf dem Fließband (!) geschlachtet - 3 Monate, und das nur, dass sich irgendwelche fetten, gewissenlosen Idioten den Bauch vollschlagen können. Zum Glück bin ich Vegetarier... Freilandhaltung wäre doch ein Kompromiss, den man eingehen könnte!? Aber nein... Und sich dann wundern, warum auf einmal Epedemien wie die Klauenseuche und die Vogelgrippe auftauchen... |
| Lucifer_Sam | @ Mrs. Spookiness: [QUOTE]werde mich bei nächster Gelegenheit erkundigen wo ich ihn anschauen kann[/QUOTE] das brauchst du nicht. Klick einfach auf die letzten zwei Wörter meines Eröffnungsbeitrages :) |
| Der Kavalier | [QUOTE][i]Original geschrieben von funktion [/i] [B]aaaah super danke @ Der Kavalier ich wollte nur bei dem satz von Odessa Zur abwechslung mal wieder missionieren und bemerken, dass Fleischkonsum einfach nicht zu rechtfertigen ist, und dass das Biosiegel nur dazu dient Menschen das schlechte Gewissen zu nehmen. Aber das hab ich hier alles schon viel zu oft gesagt... [/B][/QUOTE] Genau das meinte ich, "missionieren" kannst du woanders...:eek::mad: Meine Güte, als ob jemand wirklich aufhört Fleisch zu essen, weil irgendjemand, irgendwas geschrieben hat...:rolleyes: |
| Mrs. Spookiness | [QUOTE][i]Original geschrieben von Der Kavalier [/i] [B]Meine Güte, als ob jemand wirklich aufhört Fleisch zu essen, weil irgendjemand, irgendwas geschrieben hat...:rolleyes: [/B][/QUOTE] Warum nicht? @Lucifer_Sam: Danke für den Film! Er hat auf erschreckende Weise die Dinge gezeigt, die wir als alltäglich empfinden und akzeptieren... Man kann nur hoffen, der Mensch wacht bald auf aus seinem Schönheitsschlaf und merkt, dass er nicht alleine lebt auf dieser Welt. Und anstatt für immer größer werdende Menschen immer mehr unschuldige Tiere abzuMETZELN, wäre doch mal eine Alternative, dafür zu sorgen, dass der Menschenbestand wieder dezimiert wird!? Kontrovers, sicherlich, wie ich mir das jetzt vorstelle weiß ich selbst nicht... Aber man sollte in Ländern wie China, Amerika und den europäischen Staaten mal ein Erzeugungsverbot von 40 Jahren verhängen, vielleicht hilft das ja was... Wir werden einfach zu viele, schlicht und ergreifend. |
| maskentänzerin | so.. jetzt gebe ich auch noch meinen Senf dazu: Also der Film ist wirklich genial gemacht! Habe ihn einmal gesehen und - auch wenn ich immer mal wieder auf 'Pause' drücken musste, um das Gesehene zu verarbeiten - mir das 'angetan'... Es ist sehr heftig, was dort zum Teil gezeigt wird und ich glaube, es sind auch Szenen/Verhaltensweisen dabei, die so mancher gar nicht mit "einer schlechten Behandlung der Tiere" (wusste jetzt nicht wie ich es anders formulieren sollte) in Verbindung bringen würde (-> z.B. Haustiere)... Aber auch wenn die Szenen z.T. sehr schlimm sind und sehr nahe gehen, ist es für mich ein MUSS, dass man diesen Film gesehen hat. Selbst ein Fleischesser sollte genau wissen, woher es eigentlich kommt und wie es wirklich zugeht... Wenn derjenige danach immer noch Fleisch isst... okay.. seine Entscheidung... Verurteile ich nicht. Aber zurück zum Film: Also wie gesagt, super gemacht und wirklich 'sehenswert'... mfg maskentänzerin |
| Mrs. Spookiness | Ich musste an manchen Stellen auch auf Pause drücken oder sie letzten Endes ganz überspringen, da ich das nicht mitansehen konnte und den Tränen nah war - was heißt nahe, ich habe geflennt wie ein kleines Kind... Auch wo das herkommt, was wir tragen: warum kann man sich nicht mit Kunstleder zufrieden geben?! Oder mit Kunstpelz?! Oh Gnade Gott, ich bin wirklich dafür dass eine neue Pest ausbricht und die Hälfte der Menschheit wegrafft; da muss man sich ja schämen, den Namen Mensch zu tragen, wirklich. |
| Tsafried | Wenn hier in zwei Wochen ein neuer Rechner steht, der a) schnell genug ist und b) genug Speicherplatz für einen Film hat, werd ich ihn mir ansehen. |
| Der Kavalier | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mrs. Spookiness [/i] [B]Warum nicht? @Lucifer_Sam: Danke für den Film! Er hat auf erschreckende Weise die Dinge gezeigt, die wir als alltäglich empfinden und akzeptieren... Man kann nur hoffen, der Mensch wacht bald auf aus seinem Schönheitsschlaf und merkt, dass er nicht alleine lebt auf dieser Welt. Und anstatt für immer größer werdende Menschen immer mehr unschuldige Tiere abzuMETZELN, wäre doch mal eine Alternative, dafür zu sorgen, dass der Menschenbestand wieder dezimiert wird!? Kontrovers, sicherlich, wie ich mir das jetzt vorstelle weiß ich selbst nicht... Aber man sollte in Ländern wie China, Amerika und den europäischen Staaten mal ein Erzeugungsverbot von 40 Jahren verhängen, vielleicht hilft das ja was... Wir werden einfach zu viele, schlicht und ergreifend. [/B][/QUOTE] :rolleyes: Meine Güte, wie das klingt..."unschuldige Tiere abzuMETZELN"... Das klingt als ob jmd mit einer Kettensäge fröhlich in einer Kuhweide umherrennen und alles umnieten würde, was ihm in die Quere kommt. Es gibt nun einmal Milliarden Menschen auf der Welt die Fleisch essen. Und die wird man sicherlich auch nicht alle missionieren können. Soll heißen, wenn nicht alle miteinander Veganer werden würden, dann müsste man nach wie vor Tiere umbringen, um sie zu essen. Und da wir nunmal ein "paar" mehr sind, benötigt man (aus logistischer Sicht heraus )einfach eine Massentierhaltung. Prikelnd finde ich das zwar auch nicht...aber es wird sich leider nicht ändern lassen. Die Menschheit wird nicht wegen ein paar militanter Einzelner komplett auf Fleischkonsum verzichten. Auf sowas könnte ich gut verzichten...Menschen die einen missionieren wollen, das fängt bei militanten Ökos an und hört bei Sekten, etc. auf... |
| Mrs. Spookiness | [QUOTE][i]Original geschrieben von Der Kavalier [/i] [B]:rolleyes: Meine Güte, wie das klingt..."unschuldige Tiere abzuMETZELN"... Das klingt als ob jmd mit einer Kettensäge fröhlich in einer Kuhweide umherrennen und alles umnieten würde, was ihm in die Quere kommt. Es gibt nun einmal Milliarden Menschen auf der Welt die Fleisch essen. Und die wird man sicherlich auch nicht alle missionieren können. Soll heißen, wenn nicht alle miteinander Veganer werden würden, dann müsste man nach wie vor Tiere umbringen, um sie zu essen. Und da wir nunmal ein "paar" mehr sind, benötigt man (aus logistischer Sicht heraus )einfach eine Massentierhaltung. Prikelnd finde ich das zwar auch nicht...aber es wird sich leider nicht ändern lassen. Die Menschheit wird nicht wegen ein paar militanter Einzelner komplett auf Fleischkonsum verzichten. Auf sowas könnte ich gut verzichten...Menschen die einen missionieren wollen, das fängt bei militanten Ökos an und hört bei Sekten, etc. auf... [/B][/QUOTE] ...sprach der eingeschränkte Egomane... [QUOTE][B] Das klingt als ob jmd mit einer Kettensäge fröhlich in einer Kuhweide umherrennen und alles umnieten würde, was ihm in die Quere kommt. [/B][/QUOTE] Und du meinst wir tun etwas anderes? Junge Junge, hast du Ahnung... Ich sagte nichts, von wegen Veganer werden, weil mir klar ist, dass so etwas nicht funktionieren würde. Und dass die Menschheit nicht auf Fleischkonsum verzichten wird ist auch klar, wir sind nun mal Allesfresser. Aber es geht doch darum, dass das Tier von uns schlicht und ergreifend zu "Essen" degradiert wird - ein Leben von wenigen Monaten, nur, um danach geschlachtet und gegessen zu werden, daran sehe ich nichts mehr Akzeptables. Und "ein paar zu viele" - ja wo bitte soll das hinführen? Falls die momentane Fertilitätsrate bestehen bleibt, wird der Menschen"bestand" im Jahr 2050 bei 9 Milliarden sein - und weiter zunehmen. Und wo soll dann das weitere Essen herkommen? Wie werden die Bedingungen für die Zuchttiere erst dann aussehen, wenn es der Fleischfresser zu viele sind? Von einem natürlichen Gleichgewicht kann kaum noch die Rede sein, so viel Fleisch, wie der Mensch benötigen wird, wird doch nirgendwo mehr aufzutreiben sein - Massentierhaltung hin oder her. Früher oder später werden wir eine andere Alternative finden müssen, als das gewohnte "Immer mehr für immer mehr Leute", denn bald wird es nichts mehr geben. Nun gut, Leute die meinen es ist ihnen scheissegal, was mit der Welt um sie herum passiert, meine Güte, die sollen tun was sie wollen und hoffentlich bald an Herzverfettung sterben... Es ist auf jeden Fall Schade, dass ein Miteinander auf dieser Erde nicht mehr möglich scheint, da Spezies Mensch zu egozentrisch ist um einzusehen, dass sie nicht alleine sind auf diesem Planeten. |
| Lucifer_Sam | Ich bin froh, das der Film hier einige Diskussionen verursacht & ich finde bei so einem Thema darf man durchaus Emotional werden. @Der Kavalier: deinen Statements entnehme ich, daß du den Film noch nicht gesehen hast, ansonsten würdest du dich wohl nicht über den Begriff 'abmetzeln' beschweren, denn GENAU DAS wird vielerorts getan. Ich kann allgemein nur jedem empfehlen, sich ERST den Film anzusehen, BEVOR er hier etwas postet, denn was weltweit hinter Schlachthofsmauern stattfindet ist nur den allerwenigsten völlig bewusst. In Earthlings bekommt man wenigstens einen Einblick. Desweiteren - und das habe ich bereits zu Anfang des Threads gesagt - ist es durchaus möglich den Tieren ein würdiges Leben & einen weitgehend schmerz- und stressfreien Tod zu ermöglichen. Das einzige, was dagegen spricht, sind die Kosten. & da wir statistisch gesehen ohnehin zuviel Fleisch essen, wäre das auch kein Problem, eher eine Chance auf eine ausgewogenere Ernährung. |
| Der Kavalier | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mrs. Spookiness [/i] [B]...sprach der eingeschränkte Egomane... Und du meinst wir tun etwas anderes? Junge Junge, hast du Ahnung... Ich sagte nichts, von wegen Veganer werden, weil mir klar ist, dass so etwas nicht funktionieren würde. Und dass die Menschheit nicht auf Fleischkonsum verzichten wird ist auch klar, wir sind nun mal Allesfresser. Aber es geht doch darum, dass das Tier von uns schlicht und ergreifend zu "Essen" degradiert wird - ein Leben von wenigen Monaten, nur, um danach geschlachtet und gegessen zu werden, daran sehe ich nichts mehr Akzeptables. Und "ein paar zu viele" - ja wo bitte soll das hinführen? Falls die momentane Fertilitätsrate bestehen bleibt, wird der Menschen"bestand" im Jahr 2050 bei 9 Milliarden sein - und weiter zunehmen. Und wo soll dann das weitere Essen herkommen? Wie werden die Bedingungen für die Zuchttiere erst dann aussehen, wenn es der Fleischfresser zu viele sind? Von einem natürlichen Gleichgewicht kann kaum noch die Rede sein, so viel Fleisch, wie der Mensch benötigen wird, wird doch nirgendwo mehr aufzutreiben sein - Massentierhaltung hin oder her. Früher oder später werden wir eine andere Alternative finden müssen, als das gewohnte "Immer mehr für immer mehr Leute", denn bald wird es nichts mehr geben. Nun gut, Leute die meinen es ist ihnen scheissegal, was mit der Welt um sie herum passiert, meine Güte, die sollen tun was sie wollen und hoffentlich bald an Herzverfettung sterben... Es ist auf jeden Fall Schade, dass ein Miteinander auf dieser Erde nicht mehr möglich scheint, da Spezies Mensch zu egozentrisch ist um einzusehen, dass sie nicht alleine sind auf diesem Planeten. [/B][/QUOTE] Also ersteinmal bin ich ganz sicher kein EGOMANE ;) Zweitens, bin ich sehr wohl der Meinung, dass wir etwas anderes tun. Wenn du meinst, es gebe keinen Unterschied zwischen dem wahlosen Abschlachten, das ich in überspitzter Weise genannt habe und dem was der Film zeigt, dann frage ich mich, ob wir wohl wirklich den gleichen Film geguckt haben? Ein anderes Beispiel: Ein bekannter von mir ist Metzger-Meister, der seine Rinder von einem Bauern bezieht, der die Tiere unter den bestmöglichen Bedingungen an der frischen Luft hält. Die Rinder werden durch ein Bolzenschuss-Gerät getötet. Ist das unmenschlich? Wenn ja, wie sollte/kann man's besser machen? Nochmal für alle: Ich schließe mich Lucifer_Sam vollkommen an, was den Fleischkonsum angeht. Wenn alle Menschen eher nach dem Motto: "Qualität statt Quantität" gehen würden, dann wäre sicherlich Tier und Mensch damit geholfen. TROTZDEM fand ich manche Äußerungen ziemlich unbedacht und überspitzt. Aus diesem Grund mein Statement. Außerdem reagiere ich von Natur aus sehr stark auf den Begriff "missionieren"... @ Lucifer_Sam: Ich habe den Film gesehen, sonst würde ich gar nicht erst anfangen zu diskutieren... Liebe Grüße Der Kavalier |
| Lucifer_Sam | @Der Kavalier: Das freut mich, denn oft ist das anders. Jedenfalls sollte es jedem klar sein, daß man das Leid zwar minimieren (gute Aufzuchtbedingungen, kurze Transportwege, 'stressfreies', schnelles töten), aber nicht ganz vermeiden kann. Jedenfalls sollte es die Pflicht der Menschen sein, den Tieren wenigstens ein humanes Ende zu bereiten. |
| idisi | die letzte Seite an Beiträgen mal missachtend: [QUOTE]Du sprichst mir aus der Seele Odessa![/QUOTE] mir auch! Das ist eine der wenigen Dinge, die ich wohl nie müde werde zu propagieren, auch wenn ich dabei auf noch so viel Ignoranz stoße... Zumindest stimme ich deinen Worten insofern zu, dass die Tiere beim Biobauern am wenigsten leiden. Die Frage, was eine "artgerechte" Haltung für Zuchtvieh ist, halte ich persönlich für nicht so leicht beantwortbar. wenn überhaupt. Traurig ist auch, zu beobachten, dass Menschen, denen die Tiere egal sind, ihr eigener Körper genauso egal ist. Dass 1x pro Woche "hochwertiges" Fleisch gesünder ist als 7x pro Woche TK-Schnitzel vom Discounter o.ä. muss ja eigentlich nicht gesagt werden. Die Menschheit krankt an allen Ecken und Enden. [QUOTE]Jedenfalls sollte es jedem klar sein, daß man das Leid zwar minimieren (gute Aufzuchtbedingungen, kurze Transportwege, 'stressfreies', schnelles töten), aber nicht ganz vermeiden kann. Jedenfalls sollte es die Pflicht der Menschen sein, den Tieren wenigstens ein humanes Ende zu bereiten.[/QUOTE] so in etwa sehe ich das auch. Der Mensch ist rein physiologisch ein Allesfresser. Über die Zeit hat er aber den Respekt vor dem "erlegten" Lebewesen verlernt. |
| Der Kavalier | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lucifer_Sam [/i] [B]@Der Kavalier: Das freut mich, denn oft ist das anders. Jedenfalls sollte es jedem klar sein, daß man das Leid zwar minimieren (gute Aufzuchtbedingungen, kurze Transportwege, 'stressfreies', schnelles töten), aber nicht ganz vermeiden kann. Jedenfalls sollte es die Pflicht der Menschen sein, den Tieren wenigstens ein humanes Ende zu bereiten. [/B][/QUOTE] Genau so würde ich das unterschreiben. Gut finde ich auch, dass idisi das Wort "Respekt" mit eingebracht hat. Das könnte man vielleicht noch ergänzen: Mit so viel Respekt wie möglich. |
| Lucifer_Sam | Ja, aber leider hat der moderne Mensch ja vor kaum noch etwas Respekt... Es ist allgemein ein Problem, daß wir uns inzwischen so weit von der 'Urerzeugung' unserer Nahrung entfernt haben, daß wir kaum noch ein Verhältnis dazu haben. Dieser Abstand hilft es uns, die Verantwortung für das Leid der Tiere abzulehnen denn niemand hat ja tatsächlich Hand angelegt. Man billigt es nur durch den Kauf von günstigem Fleisch usw. Es fehlt einfach das Bewusstsein über den Wert unserer Nahrung. Man muss sich überlegen, wieviel an Lebensmitteln jeden Tag verschwendet (weggeworfen) werden... |
| Der Kavalier | Ja, das stimmt. Aber es ist für die meisten einfach angenehmer, nicht darüber nachzudenken, woher das was sie gerade essen eigentlich kommt. Ich würde sogar wetten, dass es viele einen Dreck schert, woher das Fleisch kommt. Hauptsache es ist verfügbar und billig. Das finde ich eher traurig. :( |
| Lucifer_Sam | Das Stimmt leider. Wenn man Fleisch nur als flache runde Scheibchen oder Schnipsel im Döner kennenlernt, vergisst nur leicht, das es - salopp gesagt - in seiner 'Urform' irgendwann man durch die Gegend gelaufen ist. Darum tut Aufklärung in der Hinsicht wirklich not; sei es durch Filme wie diesen oder durch andere Maßnahmen, wie Werbecampagnen. |