| Dr. Thodt | Hallo, ich bin wohl auf der Suche nach Endzeit-Romanen. Z.B. in dem Stil von King's The Stand, Tripods, MadMax. Kennt jemand welche die empfehlenswert sind? |
| Carnis | Richard Matheson: I am Legend Wird in Deutschland leider nicht mehr publiziert,deshalb müsste du's im Orginal lesen oder vielleicht mal bei E-Bay danach schauen. In dem Buch wird eine apokalyptische Zeit geschildert, in der fast die gesamte Menschheit der Pest zum Opfer gefallen ist und die wenigen Überlebenden sich in Vampire verwandelt haben. Nur einer erweist sich als immun, Robert Neville, der tagsüber Vampire jagt und seine Nächte der Erforschung eines Heilmittels widmet. Ich fand's ganz gut,vielleicht ist das ja auch ein Buch für dich. |
| Lucifer_Sam | Paul Austers 'Im Land der letzten Dinge' fällt mir da ein. Alles schwindet dahin. Elend, Krankheit, Hunger, Tod wohin der Leser blickt. Eine apokalyptische Großstadt als sterbende Welt. Wohl kein typischer Endzeit-Roman. Vieles spielt sich eher im Kopf ab. Anders, als z.B. bei Kings 'The Stand'. 'Der Dunkle Turm', ebenfalls von King, kann ich auch sehr ans Herz legen. Auch wenn die Reihe vielleicht erst in 10 Jahren fertig ist... |
| Icaros | Im Verlag Zaubermond ist die Endzeitsaga "Ashes" erschienen - zumindest die ersten von im englischen Original über 30 (!) Bände. Empfehlenswert ist die Serie jedoch nicht - ich habe mir die ersten beiden Bände angetan, und was sich da vor mir ausbreitete, war konservativ-militaristische US-Propaganda der übelsten und plattesten Sorte:mad: Ansonsten gäb's da noch "Towards the end of time" von John Updike und "Ein Hohelied auf Leibowitz". Ich habe keines der beiden Werke gelesen, aber letzteres zählt wohl zu den Klassikern der phantastischen Literatur. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, wird die Geschichte des Mönchs Leibowitz erzählt, der nach der Apokalypse versucht, in einer in Barbarei versunkenen Gesellschaft die letzten Überreste menschlichen Wissens zu sammeln, um es so vor dem endgültigen Vergessen zu bewahren. Grüße Icaros PS: Ach ja, hätte ich fast vergessen: "Earth abides" von George R. Stewart. |