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  Forum: Buchsalon
    Thema: Dale Carnegie - Sorge Dich nicht, lebe!
Pitch-BlackKennt das Buch wer??? Wenn ja, lebt jemand nach diesen Mustern?? Und was mich noch viel mehr interessiert, ist dadurch das Leben einfacher geworden?? Ich selbst habe es auch schon 2x gelesen, ich finde jedenfalls, das es das Beste Buch auf dem Gebiet der Glücksphilosophie ist. Es ist klar, präzise formuliert und leicht nachvollziehbar. Wem von euch gehts denn genauso??
LaChatteMir!

Und die darin beschriebene Einstellung macht das Leben tatsächlich einfacher, auf lange Sicht.

Moderner finde ich allerdings die "Bestellungen bim Universum" von Bärbel Mohr.
NachtelbinIch selbst habe es nicht gelesen, eine Verwandte von mir aber und sie kann dieses Buch eigentlich gut empfehlen.

"Eigentlich" deshalb, weil es schon eine gewisse positive Grundhaltung braucht, um sich auf das Buch einlassen zu können.

Wenn man wirklich depressiv ist, bringt auch dieses Buch nichts, weil man sich höchstwahrscheinlich nicht dafür öffnen will.

Sie lebt vielleicht nicht konkret nach diesen Regeln, aber diese, und die Denkansätze im Buch an sich, haben sie dazu veranlasst, selbstständig weiterhin positiv zu denken..ohne die Unterstützund irgendwelcher Regeln.

Ich denke, das ist das beste, was man aus diesem Buch ziehen kann.

Gruß, die Nachtelbin
Gurabulualso kennen tue ich dies Buch, es hat es sogar dies Jahr, ich meine im letzten Monat in meinen Harenberg Literaturkalender geschafft. Millionenauflagen, in x-Sprachen übersetzt und 50 Jahre nach seinem Erscheinen noch ein Bestseller: Schlecht kann es nicht sein, obwohl ich es nicht richtig kenne, nur einmal reingelesen habe.
CamouflageHallo Leseratten,

ich kenne das Buch und noch all die anderen, die Dale Carnegie geschrieben hat, bzw. seine Frau hat schreiben lassen (Zitate und Zusammenfassungen seiner Geschichten). Ich glaube, das alles ist in dem Buch "Sorge dich nicht, lebe" enthalten.

Besser gefällt mir aber noch das typische Außendienstlerbuch "Wie man Freunde gewinnt". Auch wenn das Buch schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat, ist es für mich weiter weg vom Leistungsgedanken, als die anderen Bücher von ihm.
Hier wird, meiner Meinung nach, der einfache Umgang zwischen den Menschen (zu seiner damaligen Epoche) dargestellt. Hilfreiche Tipps kann man sich schon abholen, nur haben sich auch die gesellschaftlichen Strukturen, Verhaltensweisen und Gesten stark verändert.

Ein Dale Carnegie ging damals über die Straße und hatte zig Einfälle, wie er Geld und Menschen gewinnen kann und beiderseits das Ego pflegt.

In den Zeiten der E-Mail, der Foren, der virtuellen Schöpfungen, bis zum Handy, kann man sich nicht mehr sicher sein, ob man wirklich eben angesprochen worden ist, oder ob der Mann neben mir sich nicht doch vielleicht eben gerade am Telefon gemeldet hat. Tippt der Mann da eigentlich seinen letzten Willen, oder markiert er nur bloß die nächste Routenplanung in seinem kleinen Handheld?

Das gemeinsame Auftreten, Gastgeber-Spielen, Kennenlernen, Für-Sich-Gewinnen ist leider etwas abhanden gekommen. Koppelt man es mit einem Leistungsgedanken, wären wir sozusagen bankrott.

In zahlreichen Motivationsseminaren und Bestenlisten, kommen immer wieder die Klassiker der aufstrebenden Männer(!) vor, die man einfach gelesen, verstanden und nachgeäfft haben muss, um eben auch etwas von dem sagenhaften Kuchen abzubekommen.

Fazit: Als vergleichende Lektüre mit dem heutigen Alltag und all seiner Erfordernisse im Nichtumgang mit den Menschen, nicht zu gebrauchen. Als Lektüre des Zeitgeschehens und der Meinungen und Interessen vor Jahrzehnten, absolut gut zu gebrauchen.

Ich habe da noch ein paar andere Autoren, die ähnlich geschrieben haben und auch gute Rezepte für den He-Man in uns bereit halten.

Napoleon Hill und Joseph Murphy (wobei Letzterer sehr Bibeltreu schreibt!)
cruel_intentionIch will euch jetzt net entmutigen, aber ich habe gehört und gelesen, dass diese Bücher, insbesondere das Angesprochene der größte Mist sein sollen. Ich hab in der Bücherei ein Buch entdeckt und angelesen, in dem es darum geht der. Der Autor sagt, dass es Betroffenen, die nach diesen Regeln gelebt haben, hinterher wesentlich schlechter ging als vorher!
Genau erklären kann ich euch das jetzt net, aber ich rate euch vorsichtig zu sein. Sich immer nur zu sagen, wenn ich positiv denke, dann passiert mir auch nur positives...Na ja!!!

Bitte zerrupft mich jetzt für meine Meinung net in der Luft, dankr!

MFG cruel intention
Pitch-BlackAlso ich habs jetzt gelesen. Kann es nur empfehlen. Das man dadurch sein Leben umkrempeln muss oder soll, steht außer Frage, aber es gibt positive Ansätze, die einem das Leben in so manch einer Situation erleichtern. Viele Probleme die wir haben, würden gar nicht existieren, würden wir sie mal aus einer anderen Perspektive betrachten. Das Buch entschlüsselt ganz einfache Phänomene, die uns den Alltag manchmal zur Hölle machen können, eben, weil wir nicht darüber nachdenken, warum manches so ist, wie es eben ist. Auch beschäftigen wir uns desweilen mit Problemen, die uns

a) nicht im Geringsten tangieren

b) lassen wir Probleme von anderen an uns ran und uns davon runter ziehen


Ein starker innerer Geist - kann weitaus mehr bewegen!
Gurabuluwas cruel intention schrieb aufgreifend:

Ein bekanntes, sehr informatives und kritisches Buch zum positven Denken ist

Günter Scheich: Positives Denken macht krank.

Der Inhalt ist sehr interessant: Dale Carnegie wird hart kritisiert, viele kommen aber noch schlecher weg. Bei den gebrachten Textbeispielen muß man sagen verdientermaßen.

wie pitchblack schreibt, ist es gerade vernünftig nicht alles zu übernehmen. Leider stellen diese Bücher gerade diesen Anspruch. Dass eine übertrieben negative Denkweise nicht gut ist, dürfte man auch ohne die Lektüre von Dale Carnegie wissen.

Ferner habe zu dem genannten Buch im Internet überwiegend positive Besprechungen gefunden.

Bevor ich das vergesse, wollte ich das mal mitgeteilt haben. Dale Carnegie werde ich aber noch persönlich lesen müssen.
LuziferIch denke auch, daß Carnegies Bücher viel Übertreibung in sich tragen, so dauerpositiv kann kaum ein Mensch leben, wenn er nicht schon sehr viel Energie mit sich bringt und dann braucht er dieses Buch eigentlich nicht.
Auf normale Leser wirkt es eher verstörend, weil sich beim Lesen der Eindruck aufdrängt, daß hier eine Art "Übermensch" am Werke ist.
Für sich selbst kann man mit ein paar einfachen Übungen anfangen, daraus entwickelt sich alles weitere:

- Die Sprache des anderen bewußt wahrnehmen. Beispiel:
Wenn ich jemanden mit "Guten Tag" begrüße und bekomme als
Antwort ein "Hallo", so fühle ich mich nicht richtig wahrgenommen.
Wenn ein Kunde sagt, daß er sich in einem Kleidungsstück nicht
wohl-fühlt, so redet man an ihm vorbei , wenn man erwidert,
daß er aber darin gut aus-sieht.

- Richtig zuhören. Können wenige. Nicht schon während der andere spricht, überlegen "Wann ist der bloß fertig?" , um dann
den eigenen Senf loszuwerden, sondern wirklich zu-hören und darauf eingehen.
Im Zweifelsfall fragen!
Und überhaupt viel fragen, so erfährt man viel, sehr viel über seine Mitmenschen, egal, ob geschäftlich oder privat!
Wer nur erzählt, hört lediglich sich selber sprechen, aber vom Gegenüber erfährt er wenig!
Und da naturgemäß die meisten Menschen lieber selbst sprechen, als zuzuhören, bringen wir sie mit Fragen zum Sprechen und anschließend denken sie von uns "Hey, mit dem konnte man sich aber toll unterhalten", dabei haben wir das Gespräch gelenkt und die anderen zum Sprechen gebracht. Doppelter Nutzen:
Das Gegenüber fühlt sich wohl und wir erfahren eine Menge.

- Beobachten. In ganz banalen Dingen. Schauen, was der andere Mensch an Kleidung trägt; wenn wir ihn kennen, was er neues anhat, komplimentieren. Hört jeder gern, denn , s.o. , die meisten Mitmenschen bemerken so etwas gar nicht.

Usw.

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