| v.a.s.t. | kennt ihn jemand? hab bis jetzt nur 2 bücher von ihm gelesen,habe ein weiteres bestellt ich finde ihn einfach nur genial:rolleyes: |
| charuna | Sicher welche hast du von ihm gelesen, bzw bestellt? Ich habe bis jetzt nur Die ehrbare Dirne gelesen und das Buch fand ich wirklich gut, ich mag seinen kritischen, sarkastischen Schreibstil, welcher auf den ersten Blick harmlos aussieht... :D |
| v.a.s.t. | ihc hab das spiel ist aus und geschlossene geselschafft gelsesen und liebe diese bücher und zeit der reife bestellt:) |
| Nnordy | "Der Ekel" ist Pflichtlektüre für Sartre! |
| Montrose | Ich habe "Der Teufel und der liebe Gott" und "Geschlossene Gesellschaft" gelesen. "Das Spiel ist aus" hoffe ich noch zu lesen. Ich halte "Der Teufel und der liebe Gott" für viel pointierter als "Geschlossene Gesellschaft". In letzerem agieren sich die Personen doch recht mechanisch in die Hölle, der Weg zur Freiheit bleibt offen. In ersterem Werk hingegen probiert Götz aktiv verschiedene Wege aus und dabei wird klar, was Sartre unter Humanismus versteht. Man könnte das Fazit wohl so beschreiben: Idealismus ist Mord an der Liebe. |
| CarpeNoctem | "Im Räderwerk" ist in meinen Augen einfach nur genial, bisher habe ich leider noch nicht mehr von ihm gelesen. |
| Montrose | Okay, "Das Spiel ist aus" hab ich jetzt auch gelesen. Mir scheint, man muß da ein bißchen aufpassen: Sartre stelt manchmal dar, wie er sich eine gute Welt vorstellt. Manchmal stellt er eine mißratene Welt dar, die er aber nicht für zwingend hält. Sartre ist kein Fatalist. Zu "Das Spiel ist aus" war in dem Buch nämlich noch ein kurzes Interview, wie Sartre denn das Drehbuch versteht. In "Das Spiel ist aus" zeigt Sartre, daß Menschen selbst im gesamten Wissen, wie alles zusammenhängt und welche Konsequenzen es haben wird, in ihr Unglück rennen. Dieser Gedanke ist hier noch viel schärfer formuliert als in "Geschlossene Gesellschaft". Das ist schon eine interessante Hypothese: Wissen hilft nicht. So ganz überzeugt mich Sartre aber dann doch nicht, weil er die Motive, warum die Menschen so handeln, nicht so recht ernstnimmt und ihre "Befreiung" nur gestreift wird. Die Frau hätte wohl ihre Rachegelüste aufgeben sollen, der Mann seine politischen Neigungen, und dann wäre das gemeinsame Glück entstanden. Privates Glück muß sich zwangsweise abgrenzen? Vor allem von der Vergangenheit ... hm, geht das denn so einfach, wie sich Sartre das vorstellen mag? Nun, das sind meine Überlegungen, Sartre, so scheint mir, läßt da vieles offen. Ist Sartre deshalb ein schlechter Schriftsteller, weil er mißverständlich ist? Ein guter Schriftsteller, weil er die Leute die Botschaft selbst finden läßt? Oder bin ich einfach zu blöd, um Sarte zu verstehen? :) |
| StrapsenKind | ich habe "der ekel" gelesen, sehr sehr interessant, vor allem seine these zum humanismus die er anhand des autodidakten versinnbildlicht ;) hab noch div. kurzgeschichten gelesen und bin grad über "das sein und das nichts", ist halt ein philisophisches werk und kein roman. |
| TheCatInTheHat | Jean Paul Sartre..einfach genial.. Hab bis jetzt Der Ekel gelesen, Das Spiel ist aus und Geschlossene Gesellschaft(das beste von den dreien).. Kat:o |