| Pitch-Black | Kennter das, da liest man nen Buch von nem Schriftsteller aus z.B. England, Amerika, Spanien und dann wurde es natürlich ins Deutsche übersetzt, aber so grottig, das man es echt nicht lesen mag. Irgendwann wirft man es in die Ecke und fragt sich, kann ich soviel English, Spanisch was auch immer um das Original zu lesen?? Was macht Ihr wenn Ihr merkt, das Buch ist schlecht übersetzt? |
| Nnordy | Sofern das Original in Englisch ist: Das Original kaufen. Ich hab mit 14 angefangen, mir die Originale zuzulegen, und kann es nur empfehlen. Man wird dadurch auch wortgewandter und kommt mehr in die Sprache rein. Die ersten 30 Seiten sind meist schwierig, danach gehts immer besser. In einer anderen Sprache als Englisch, die man nicht oder nicht so gut versteht, wäre eine synoptische Ausgabe eine Idee. Oder man versucht es mit der englischen Übersetzung, ev. ist die besser gelungen. Ansonsten bleibt nur - in den sauren Apfel beißen - oder die entsprechende Sprache irgendwann mal lernen... ;) |
| Desengano | hm.. woran merkt man denn, dass ein buch schlecht übersetzt ist?? mir ist nur ab und zu mal aufgefallen, dass man dies oder jenes so im deutschen eher ncith sagt, auf der originalsprache macht es aber sinn.. meint ihr das damit?? oder wie oder was?? ;) |
| sadogoat | hab mal ein Warhammer Fantasy Buch gelesen in dem "Warpstone" mit "Verwerfungsgestein" übersetzt wurde... Übersetzer sollten stets in ihre Muttersprache Übersetzen und nicht von ihrer in eine andere, dann dürfte sowas eigentlich nicht passieren hehe Hab einfach weitergelesen weil ich dank Hintergrundwissens wusste, dass es sich um Warpstein handelt, lustig war es allerdings schon... Bei professionellen Verlägen ist mir sowas eigentlich noch nie aufgefallen...ist ja auch nicht unbedingt so leicht zu bemerken |
| Der_Tod | Ganz besonders schlimm ist es imo bei Fachliteratur. Und da heben sich oft Buecher im IT Bereich negativ von allen anderen ab. Da es da ja keine besondere Stimmung gibt die es zu versauen gilt begnuegt man sich damit Saetze nach der Haelfte zu beenden, fachlich komplett falsch zu uebersetzen und alles umzudrehen oder mitten in wichtigen Scripts einfach mal ein '*** HIER FEHLT NOCH WAS ***' einzubringen. Es schad echt nie die Originale zu lesen. Vom Lerneffekt mal abgesehen hat man wesentlich mehr vom Buch. Genauso wie bei Filmen/Serien. Ivar Combrincks Uebersetzungen sind da ja schon legendaer. Ich sag nur 'Kontroll-Alternativ-Loeschung'... Gruss Tod |
| kauz | hi ich musste das mal bei nem jungen londoner schriftsteller feststellen - der ha bisher zwei bücher draußen, das erste war einfach genial auf deeutsch und das zweite war nurnoch langweilig, irgendwann hab ich dann bemerkt, dass die von unterschiedlichen leuten übersetzt worden sind. Jetzt hab ich mir vorgenommen das zweite auf englisch zu lesen. kauz |
| Desengano | es kommt schon sehr auf den übersetzer an, das ist richtig. mir ist das auch schon mal aufgefallen, wenn von einem autor (am besten noch in einer fortsetzungsreihe) die bücher von unterschiedlichen leuten übersetzt werden. dann werden wörter unterschiedlich übersetzt. verwirrend wird es, wenn man dann nicht mehr weis, wovon jetzt nun die rede ist. *gg* aber das kommt ja nun nciht allzuoft vor.. |
| OLED | [QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Tod [/i] [B] Genauso wie bei Filmen/Serien. Ivar Combrincks Uebersetzungen sind da ja schon legendaer. Ich sag nur 'Kontroll-Alternativ-Loeschung'... [/B][/QUOTE] Also das tut [B]ECHT[/B] weh!!! Übrigens kann ich nur zustimmen die gebotenen Übersetzungen sind gelegentlich sehr mangelhaft. Bei diversen Computerspielen, besonders bei billigeren, von nicht so großen Firmen, ist die Übersetzung absolut schlecht. Mir fällt jetzt zwar kein konkretes Beispiel ein aber ihr kennt das warscheinlich. Leider ist es das Problem mit den Sprachen, dass nie etwas 100%ig richtig übersetzt werden kann. Und wenn auch der Sinn nicht darunter leidet so doch häufig das Flair, wenn ihr versteht was ich meine. |
| Patchoulie | Bah, Billy Elliott-das Buch ist auch so ein Beispiel dafür. Das kam kurz nach dem Film raus und wahrscheinlich musste alles so schnell gehen, dass kein gescheiter Übersetzer mehr gefunden wurde. Einfach furchtbar, grauenhaftes Deutsch und die Bücher zum Film sind sowieso immer eher nicht so toll. Das macht dann auch keinen Spaß, das zu lesen. Grummelnde Grüße Patchoulie |
| Valraven | Das Buch "Traumfinder" von Roger Taylor ist mit einigen Rechtschreib- und Druckfehlern gesegnet, desweiteren wurden die Namen der beiden Hauptfiguren über eine lange Passage hinweg (50 ? Seiten etwa) vertauscht, wenn ich mich nicht irre (allerdings beginnen auch beide mit A). Das verwirrt und ärgert ziemlich.. |
| dai | Kann mich meinen vorrednern nur anschliessen, wenn das Original in Englisch ist, sollte man sich das antun. Vielleicht auch auf Französisch, wer es sich zutrauut. Ich lese nur noch die Originale, klar ist es am Anfang schwierig, aber es hat sehr viele positive Effekte. Man lernt Englisch zB aus dem Kontext zu verstehen, weil man ja nicht jedes Wort nachschlagen will. Der Wortschatz erweitert sich enorm, und wenn man ein wneig Übung hat, ist es wirklich nicht mehr schwer. Ich kann das nur jedem ans Herz legen. Hier in der Schweiz haben wir den Vorteil, dass in den meisten Kinos auch die Kinofilme im O-Ton laufen, mit deutschen und französischen Untertiteln, gewöhnungsbedürftig aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, möchte man es nicht mehr missen. Die Gags sind in den meisten Filmen im Original einfach viel besser. dai |
| fraeulein grau | englisch- oder französischsprachige autoren versuche ich immer, im original zu bekommen. ich lese aber auch sehr gerne sachen von japanischen oder chinesischen autoren (banana yoshimoto, haruki murakami, kenzaburo oe, dai sijian, wei hui, shan sa.. liest hier noch irgendwer sowas?)- wenn mir die übersetzung seltsam vorkommt, hol' ich mir das buch in englisch, das ist manchmal noch den versuch wert... |