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  Forum: Buchsalon
    Thema: "Faust"
LestherTag zusammen!

Wer von euch hat eigentlich "Faust" gelesen bzw. zumindest schon davon gehört? Ich lese es gerade, und kann euch nur eines sagen: Ausprobieren! Echt klasse.

Eigentlich hab ich ganz zufällig damit angefangen - Faust ist das Spezialgebiet von meinem Bruder (macht Matura), und es gibt ja viele verschiedene Fassungen, da hab ich halt mal eine begonnen ... ok, er hat mir echt Lust darauf gemacht.

Kurz zur Handlung: Dr. Faust ist eben ein Mediziner, voller Weltschmerz und auf der Suche nach der WAHRHEIT - der Teufel verspricht, sie ihm zu geben, als Gegenleistung bezahlt Faust mit seiner Seele. (gibt verschiedene version von seinem grauenvollen Tod!!!)
Die Handlung klingt jetzt so richtig Klischee-Blabla, aber das Stück ist ein Meisterwerk! Nicht umsonst haben es so viele Dichter aufgegriffen.
Der 1. Faust ist von Marlowe, den hab ich aber nicht gelesen.
Ich habe angefangen mit dem Faust von Heine, weils der kürzeste ist (ca. 20 Reclam-Seiten), lustig: Der Teufel ist da eine Frau, weil eine Frau laut Heine das einzige Wesen ist, das einen Mann bezwingen kann (heißt "Mephistophela"!)
Derzeit lese ich den Faust von Nikolaus Lenau - der ist GENIALST! Wunderschön romantisch geschrieben, und echt großartig.
Auch gut: Das Puppenspiel "Der Dr. Faust" (anonymer Verfasser), angeblich das "teuflischste" -- die teufelnamen sind super, z.B. "Vitzliputzli" oder "Auerhahn"!!
Den von Goethe habe ich noch nicht gelesen. Ist auch ein ziemlicher Schinken und angeblich nicht so gut.


Also, wenn das keine Buchempfehlung ist !!! :D
Unbedingt reinlesen,

Gruß L.
rochushi.
also faust gehört - so hoffe ich - sehr zur allgemeinbildung (mal vom faust,II abgesehen..) ich hab ihn selber noch nicht ganz gelesen, habe momentan keine zeit für sowas doch irgendwann sollte man das schon gelesen haben. allerdings ist es einfacher, in von anfang an zu verstehen, wenn man jemanden zur seite hat, der den wirklich gut kennt, wie etwa einen deutschlehrer (kommt natürlich auch auf den lehrer an, wie der vorgeht. meiner ist da total genial!)

gruß
rochus
ashipisburning[QUOTE][i]Original geschrieben von Lesther [/i]
[B]Den von Goethe habe ich noch nicht gelesen. Ist auch ein ziemlicher Schinken und angeblich nicht so gut. [/B][/QUOTE]
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Pandora150Ich lese gerade Faust, zumindest habe ich es bis vor kurzem und habe jetzt nur ein anderes Buch vorgezogen. Ich habe auch schon andere Fassungen von anderen Autoren gelesen und die haben mir auch ganz gut gefallen. Manchmal habe ich so ein paar Probleme mit ein paar Stellen, aber wenn man eine Freundin hat, die das schon gelsen hat ist das einfacher. Ich denke wenn man sich drauf einlässt, ist das schon ganz gut zu lesen.
rochusvon welchem "faust" reden wir nun eigentlich? Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um den original faust, den zweiteiligen, den von goethe, handelt..
LaChatteIch habe keinen der oben erwähnten Fausts gelesen, dafür aber das Original mehrfach... auch den zweiten Teil. Das erste Mal verstand ich so gut wie gar nichts, dann ging es bei jedem Durchgang besser.

Und der Goethe'sche Faust ist vielleicht nicht ganz einfach, aber er ist bestimmt nicht schlecht - er ist intensiv, da ist extrem viel an Wissen und Information drein gepackt, er fordert vom Leser, von der Leserin halt eine gewisse Arbeit.

Und das Thema von der Wette zwischen Gott und Satan ist ja uralt, sogar biblisch. Da wetten Gott und Satan drum, ob der Hiob trotz allen Ungemachs, das ihm widerfährt, ein guter Mensch bleiben wird (und er bleibt es)
Schattenwesen1Ich habe bisher nur Goethes Variante des Faust gelesen fanden den aber auch sehr gut.
AlienSexFiend...ich finde den Goethe-Faust auch gut, kann mich gar nicht aufraffen einen anderen zu lesen...:rolleyes:
ShinHotaiShojoWaren das nicht noch schöne Zeiten, wo Schüler Goethes Faust in der Schule lesen durften?
Ein ehemaliger schwarzer Mitschüler schaute mich mal ganz erstaunt an, nach dem ich ihm von Faust erzählt hatte und sagte: "Wow, klingt ja cool, ich dachte immer da geht es um einen Boxkampf" soviel zum Thema Allgemeinbildung. :eek:
Ich frag mich gerade bei diesem Werk, kann eine "Kopie" so anspruchsvoll und genial sein, wie das Original?
Wenigstens den Urfaust sollte man gelesen haben!!!
daiNaja der Urfaust ist doch recht alt.
Ich finde Goethes Faust besser. Und auch wir haben den in der Schule behandelt, wenn auch recht spät erst. Wir haben sogar den Faust 2 gelesen.

Meiner Meinung ein Buch (Faust 1), das zur Allgemienbildung dazugehört.

dai
SylphaIch kann persönlich nur den Urfaust (auch von Goethe) empfehlen. Kurz, knapp, alles drin und leicht verständlich.
Wenn man an der Thematik gefallen gefunden hat, kann man sich immernoch an den Faust 1 von Goethe wagen. Ich durfte mir letztens, Dank Deutsch Leistungskurs und Goethe-fanatischem Tutor, sogar noch den zweiten zu Gemüte führen.
Und den würde ich definitiv nicht empfehelen. Der ist weder spannend, noch verständlich oder irgendwie genial. Ich weiß, ich kritisiere gerade den größten deutschen Dichter, aber ist nunmal aus meiner Schülersicht so. Ist zwar ganz interessant, weil da viele mythologische Figuen auftreten ("Klassische Walpurgisnacht"), aber da kann man sich über die Griechische Mythologie auch anders, mit mehr Spaß, informieren.

Wie das mit Lessings Faust, oder dem von Marlowe (oder so, Inspiration zu Goethes Faust) ist, weiß ich nicht. Nur, dass in den Fassungen vor der Aufklärung (also vor Lessing) Dr Faust nicht gerettet wird, sondern stirbt.
Fury[QUOTE]Den von Goethe habe ich noch nicht gelesen, angeblich auch nicht zu gut.[/QUOTE]
Ist ja köstlich.

Die Ave Maria von Schubert soll ja auch der hinterletzte Käse sein, aber die Version vom Hausmeister der Dagobert - Duck - Schule in Emmenpfingen ist der Brüller!:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
LaChatte[QUOTE]Der ist weder spannend, noch verständlich oder irgendwie genial.[/QUOTE]

Verständlich ist er das erste Mal kaum, spannend auch nicht immer (Oh, wenn nur ständig der Mephisto aktiv wär, das wär geil!), aber genial ist er ganz bestimmt... Goethe hat da so viel Tiefes verarbeitet, da braucht man einfach Zeit, das zu schätzen und zu würdigen.
Sylpha@ LaChatte
Das mag ja sein, aber bei fünf Wochenstunden und Zeitdruck hat man nicht die Zeit das wirklich gut zu behandeln. Außerdem ist es nicht gerade das Schülerfreundlichste Buch. Gut, mag sein dass es ein paar schöne Sätze gab, und auch mit den Analogien schön gespielt wurde, aber das hat Büchner zum Beispiel auch. Ich fande den ersten Teil von Goethe wirklich gut. War schön zu lesen und, in meiner Ansicht(!), sehr viel schönere Sprüche.
Und das Mephistopheles der Mann ist, das ist jawohl klar. Hui, Mephisto ist wirklich eine geniale Figur (in Bezug auf den goeth´schen Faust). Was der so an Kommentaren und Gemeinheiten ablässt ist schon ziemlich gut.
LaChatteJa, Faust II in der Schule wär mindestens ein Semesterprojekt...

oder gleich was für das ganze Gymnasium, und davon ausgehend kann man die ganze europäische Geschichte, Mythologie und Philosophie, Volkswirtschaftskunde, Sexualkunde und die Religion sowieso gleich mitnehmen...
Lesther[QUOTE]Ist ja köstlich. Die Ave Maria von Schubert soll ja auch der hinterletzte Käse sein, aber die Version vom Hausmeister der Dagobert - Duck - Schule in Emmenpfingen ist der Brüller![/QUOTE]

Gut, über Geschmack lässt sich streiten. find den beitrag aber eher ein wenig unproduktiv und außerdem ist es auch nicht besonders überlegt, andere Faust-Dichter mit dem Hausmeister der Dagobert-Duck-Schule zu vergleichen.

Das war das erste.

2. ist Goethe auch nicht der erste gewesen, der Faust aufgeschrieben hat ... dieser lebte nämlich etwa im 15. Jh, die erste Aufzeichnung war "Historia von Dr. Johann Fausten" von unbekanntem Verfasser (1587) und das erste Theaterstück war von C. Marlowe (1604)

Hab auch letztens - um ein Urteil abgeben zu können - im Goethe-Faust geschmökert, aber ja, bin immer noch der meinung, dass er nicht der beste ist.


Gruß,
L.
kristallmondalso ich fand Goethes Faust sehr gut. wir haben ihn eingehend im Deutschunterricht behandelt und meine Lehrerin meinte, ich sei richtig auf geblüht. *lächel*

Die Thematik selbst habe ich persönlich sehr interessant gefunden. Zumal Faust ja nur mehr Wissen erwerben wollte und Mephisto im die menschenlichen Freuden geboten hat. Sonst wäre Faust nicht auf den Handel eingegangen.
Aber das gab es auch schon oft, wo Menschen sich dem "Bösen" überlegen gefühlt haben, und es überlisten wollten.

Andere Stücke über Faust habe ich leider noch nicht gelesen, aber wenn cih wieder mehr Zeit habe, werde ich mir diese wohl zu Gemüte führen. Zumal diese "Geschichten" auf einer "wahren" Begebenheit ruhen.

Gruß
Kristallmond
Dark Slayeralso ich hab faust auch in der schule gelesen und fand das buch wirklich großartig

ich verstehe nur nicht, warum ein buch von mehreren leuten geschrieben wird. reicht nicht eins von einem autor?

wenn ihr so sagt die andern seien auch gut, werde ich mir wohl mal eines davon besorgen müssen da ich nur den von goethe kenne...
Lesther[QUOTE]ich verstehe nur nicht, warum ein buch von mehreren leuten geschrieben wird. reicht nicht eins von einem autor?[/QUOTE]

@ Dark Slayer:

Bei Faust war es so, dass es diesen Menschen tatsächlich gegeben hat und seine Persönlichkeit und das, was er tat, die Schriftsteller reihenweise fasziniert hat, sodass eben mehrere darüber schreiben wollten. Vielleicht kann man das im Entfernteren mit Hitler oder so vergleichen? Über den haben ja auch viele Leute geschrieben.

Was Interessantes: Angeblich wurde der tote Faust auf dem Rücken liegend gefunden, mit dem Gesicht zum Boden - also mit 180° verdrehtem Kopf.

Schönen Tag noch,
L.
CarpeNoctem@ Dark Slayer:
Außerdem ist es ja nicht so, dass Faust in dieser Hinsicht ene Ausnahme darstellt. Man nehme nur einmal Romeo & Juliet - es ist unmöglich, überhaupt noch zu zählen, wie viele Versionen es davon nun gibt - selbst wenn sie leichte Abwandlungen aufweisen, so basieren sie doch alle auf der gleichen Grundlage.
Selbst das heutzutage nur allzu oft als "Original" bezeichnete Werk Shakespeares erzählt nur eine damals schon bekannte Geschichte in anderer Form neu.
Johannesin diesem zusammenhang und wenn man sich für ethmologische zusammenhänger erwärmt sollte man sich mit grimms`märchen beschäftigen ( kein witz)
und dann mit willhellm hauff, daran kann man sehr gut erkennen wie sich erzählungen zu geschichten und dann zur literatur wenden.
NnordyAlso meiner Meinung nach sollte Goethes Faust Pflichtlektüre für alle Schüler sein. Ein besseres und direkteres Stück Literaturgeschichte findet sich nur schwer... Ich hab das Buch damals in der 13. in knappen 3h durchgefressen und war hellauf begeistert...
Der Faust-Stoff an sich ist - wie z.B. der Kassandra-Stoff, der Medea-Stoff u.a. - schon 100 Mal in verschiedenen Fassungen durchgekaut worden und es ist immer was anderes bei rausgekommen. Es ist also mitnichten "die gleiche Geschichte", sondern lediglich das gleiche "Motiv" in verschiedenen Zeiten von völlig unterschiedlichen Dichtern völlig unterschiedlich ausgebaut und interpretiert worden... Man kann hier also auch schlecht von der "selben Geschichte" reden - klar ist sie das im Prinzip schon, aber die Ausgestaltung derselben ist es doch, die den Reiz dran ausmacht (oder ausmachen sollte)... Das ist meine ganz bescheidene Meinung als Germanistin... :D
LestatLioncourt[QUOTE][i]Original geschrieben von Lesther [/i]
[B]Den von Goethe habe ich noch nicht gelesen. Ist auch ein ziemlicher Schinken und angeblich nicht so gut.[/B][/QUOTE]

Aua. Das tut weh.

Den ersten Faust habe ich gelesen, eine Offenbahrung. Ein Meisterwerk ohnesgleichen, wenn ihr mich fragt. Sicher, von der Sprache bekommt man Kopfschmerzen. Aber da muss man durch.

Der Urfaust? Hab schon ein Bild gesehen, eine Skizze, auf der man Goethe den Urfaust dichten sieht. Hab ihn aber noch nicht gelesen. Genauswenig wie ich irgendwelche anderen Versionen gelesen habe. Der Urfaust wird der erste sein, dann kommt Faust... dann Faust Zwei (eigentlich: "Faust - Der Tragödie erster Teil" und "Faust - Der Tragödie zweiter Teil").

Hat jemand ein Timeline?

Grüße,

Lestat
CarpeNoctem---> Google!

Was Faust angeht, habe ich die Daten jedoch jetzt trotzdem kurz zusammengestellt - wenn du mehr wissen willst, kannst du ja den untenstehenden Links folgen:


1772:
Beginn der Arbeit am Urfaust (bis 1774)

1788 - 1790:
Faust, ein Fragment (?)

1797:
Goethe arbeitet auf Drängen Schilers hin weiteram Faust

1797 - 1806:
Faust, der Tragödie Erster Teil

1829:
Faust I. wird in Braunschweig uraufgeführt

1831:
Vollendung von Faust, der Tragödie Zweiter Teil

22.03.1832:
Goethe stirbt in Weimar

1833:
Faust II. wird gedruckt


Quellen:
[URL]http://www.mehr-licht.de/zeittafel.htm[/URL]
[URL]http://home.tiscalinet.ch/biografien/biografien/goethe.htm[/URL]
Fabhcún_DubhKurze Stellungnahme zum Thema "Stoff", "Motiv" etc.:

Die Literaturwissenschaft kennt [b]vier Ebenen[/b]:

1) [b]Thema[/b]: Liebe, Tod, Ehre usw., der Begriff ist insofern denke ich klar.

2) [b]Stoff[/b]: ein grobes Handlungsgefüge, das im Laufe der Geschichte wiederholt aufgegriffen wird, wobei die jeweiligen Autoren (oder auch Komponisten) sich meist mit den vorangegangenen Bearbeitungen auseinandergesetzt haben und bewusst Verweise, Anspielungen usw. einbringen. Stoffe sind z.B. Faust, King Arthur oder Don Juan.

3) [b]Motiv[/b]: ein verschiedenen Texten erscheinendes Handlungselement, so in etwa die Entführung der Königstochter, die Verwandlung Mensch in Tier und umgekehrt oder der (Selbst-)Mord des verliebten Paares, dessen Liebe nicht anerkannt wird.
Wenn innerhalb eines einzigen Buches bzw. in den Werken eines Autors ein bestimmtes Handlungselement immer wieder erscheint, nennt sich das [b]Leitmotiv[/b], z.B. bei "Dinner for one" der Butler und der Tigerkopf.

4) [b]plot[/b]: die konkrete, Text für Text individuelle Handlung.

Grüße
NnordyAch herrje, naja, das mit Stoff und Motiv ist eh fließend... Außerdem war ich nach 2 Erdbeer-Daiquiri, 2 B52'2 und einem Sex on the Beach nicht mehr wirklich völlig klar und da geraten einem die Begriffe schonmal durcheinander...

Also, daher Richtigstellung (wobei ich gerade sehe daß ich vom "Faust-Stoff" gesprochen habe, und "Motiv" in Anführungszeichen gesetzt habe, also gar nicht so unrichtig :D) :

Es ist also mitnichten "die gleiche Geschichte", sondern lediglich der gleiche Stoff in verschiedenen Zeiten von völlig unterschiedlichen Dichtern völlig unterschiedlich ausgebaut und interpretiert worden...

Wie gesagt, letztendlich macht es die GEstaltung des Ganzen. Und da war Goethe einfach m.E. ein ziemlicher Überflieger... :D
Fabhcún_DubhSollte ja auch keine Kritik an Dich sein, sondern nur zur allgemeinen Erleuchtung beitragen. ;)
rever:endIch wusste gar nicht, dass es noch eine andere existiernde Version von Goethes "Faust" gibt! danke für die Hinweise. Ich werd mich mal dranmachen, sie zu lesen...
JandoeDer Urfaust von Goethe war nur eine Vorfassung, die eigentlich nicht weiter veröffentlicht werden sollte. Ist eigentlich nur interessant, wenn man sich mit der Entwicklung von Goethes Chrakter weiter auseinander setzen möchte. "Der Tragödie erster Teil" ist so zu sagen die von Goethe "abgesegnete" Form. "Der Tragödie zweiter Teil" ist Imo eins der wichtigsten Bücher der Weltliteratur. Faust I ist quasi nur die Einleitung.
NoctuaIch habe Faust (natürlich Goethe) auch gelesen. Sehr gutes Buch! Ich mag seinen Schreibstil sehr und blühe darin auf. Nur muss ich gestehen, dass ich "Die Leiden des jungen Werther" bedeutend besser als Faust fand. Ich mag eben die Zeit des Sturm und Drang lieber als die der Klassik. Und Gothe als wilder Stürmer und Dränger liegt mir mehr als Goehte als Klassiker.
;)
GraefinVKrolock[QUOTE][i]Original geschrieben von Noctua [/i]
[B]Und Gothe als wilder Stürmer und Dränger liegt mir mehr als Goehte als Klassiker.
;) [/B][/QUOTE]
ich bin damit einverstanden ^^
wir hatten teilen von Faust in der schule gemacht... die Stück is aber zu schwer für mich.. ich hatte immer problemen mit dem Verstehen solcher sachen :o *sich schäm und versteck*
Die leiden des Jungen Werthers haben mir dagegen sehr gut gefallen. =)
Traumlos[QUOTE][i]Original geschrieben von kristallmond [/i]
[B][...] Zumal Faust ja nur mehr Wissen erwerben wollte und Mephisto im die menschenlichen Freuden geboten hat. Sonst wäre Faust nicht auf den Handel eingegangen. [...][/B][/QUOTE]
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Du oder ich hast oder habe den Anfang der Lektüre nicht recht verstanden.
Ich will mich hier keineswegs mit dir über den Inhalt streiten ... aber habt ihr im Unterricht festgestellt, dass Faust nur mehr Wissen erwerben wollte?

Das kann ich mir nicht vorstellen.

Unsere Deutschlehrerin hätte fast den Verstand bei dem Versuch verloren, uns Faust's Selbstzweifel, sowie sein (Zitat) "tristes Dasein" zu verdeutlichen, so nachdrücklich war sie.
dunkle elfeave,
ich hab grade mit faust angefangen und schon die ersten paar seiten faszinierten mich, wenn ich auch teilweise ein paar stellen nicht ganz versteh.. aber schön langsam muss ich mir auch ein bisschen weltliteratur zu gemüte führen, nicht nur horror-und thrillerbüchlein.. :D

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