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  Forum: Buchsalon
    Thema: Oscar Wilde
DarketJaja die Schule hat so ihre positiven Seiten, da wird man verpflichtet ein Referat über Oscar Wilde zu halten, weil man ein mal gefehlt hat und sich nicht das über Nietsche unter den Nagel reißen konnte und es entpuppt sich als echter Glücksgriff. Ich hab mir also ne Sammlung von Dramen besorgt und gemerkt, dass der Mann die besten Stücke geschrieben hat, die ich je gelesen hab. Wieso wird eigentlich Shakespeare als DER britische Dichter gefeiert (nein das is ne rhetorische Frage, keine Antwort bitte :D )? Das was ich bisher gelesen habe zeichnet ein so feines Bild der damaligen Zeit, wie es kaum ein anderer je geschafft hat, ich werd morgens in der U-Bahn schon blöd angeschaut, wenn sich mir beim Lesen ein fettes Grinsen aufs Gesicht zaubert. Noch dazu enthalten Stücke und Gedichte wahrscheinlich mehr kluge und gleichzeitig spöttische Sprüche und Aphorismen als bei Lichtenberg oder Kant. Und mit soviel Sprachwitz kann kaum ein deutscher Dichter aufwarten.
Mein persönlicher Lesetip: "The importance of being earnest"
Lohnt sich!
the_DragonriderMein Favorit von Wilde war immer "Das Gespenst von Canterville".
Sternenstaub"The Picture of Dorian Gray" ist von der Idee ganz interessant doch langatmig umgesetzt...

Liegrü

Sternchen
Wolkenfelder... mag ich auch alle aber mein absoluter Favorit ist "Salome"
NoreaDorian gray gehört für mich zu den großartigsten werken überhaupt. kein satz ist in diesem buch ohne bedeutung eingefügt, jede silbe bekommt durch wilde eine eigene melodie. nur wer diese nicht hören kann, für den ist es langatmig. Für jeden anderen wird es zu einer kleinen Bibel.


"Aber Schönheit,wahre Schönheit, endet dort, wo ein intellektueller Gesichtsausdruck beginnt. Der Intellekt an sich ist eine Form der Übersteigerung und zerstört die Ebenmäßigkeit jedes Gesichts. In dem Augenblick, da man sich hinsetzt, um zu denken, wird man ganz Nase oder Stirn oder sonst etwas Scheußliches."

"Ich habe genug von Frauen, die mich lieben. Frauen, die einen hassen, sind viel interessanter."-
"Kaum ein Unterschied."
morvenHab letztens Picture of Dorian Gray gelesen und war wirklich begeistert ...bin grad am lesen seiner Märchen :)
TraumtänzerinThe picture of Dorian Gray fand ich auch absolut genial!
Nethyaich bin gerade bei dorian grey (in originalversion) und komm einfach nicht über das 4. kapitel hinaus...
ich dachte es wäre ein supergeniales buch, aber im moment finde ich es etwas schleppend...
Traumtänzerin@Nethya: Ich muss zugeben, dass ich es bei manchen Teilen auch etwas schleppend fand, aber da muss man durch. Das Ende ist dafür um so spannender. ;)
DarketIch habs inzwischen angefangen und es stimmt, es schleppt sich nen bisserl, wirkt irgendwie zu oppulent und überladen
Lady FrancesIch fand The Picture of DG sehr gut, doch fast genauso interessant wie Wildes Werke war sein Leben- diese tragische Romanze mit Lord Alfred "Bosie" Douglas-und dann das Ende...amour fatale
*schnief*
Könnt ihr mitfühlen????
Liebe Grüße
ClytieNaja... Einerseits tut ermir Leid, dass es für ihn so gelaufen ist, andererseits hat er schon wirklich sehr dekadent gelebt; sowas geht selten gut...

Ich war früher ein Riesenfan von Oscar Wilde und mag ihn immer noch - er war ja wirklich ziemlich geistreich und hatte einen guten Blick für gesellschaftliche Vorgänge und Zustände. Auf der anderen Seite stört mich heute aber doch zunehmend die Tatsache, dass vieles in seinen Werken hauptsächlich dekorativ ist und nicht wirklich viel Inhalt trägt bzw. sind die Symbole, die auftauchen oft sehr einfach gewählt (z.B. in seinen Märchen oder viel Beiwerk bei Dorian Gray - die Stücke finde ich auch immer noch gut).
Das heißt nicht, dass ich ihn für einen schlechten Autor halte, aber seine Werke zu lesen ist für mich heute so wie das Betrachten von Jugendstilgemälden: Hauptsächlich dekorativ und schön anzuschauen, aber oft mit zu wenig Tiefgang für meinen Geschmack. l

Clytie.
neptuniadie märchen - ganz besonders eins: die sphinx ohne geheimnis!

the ballad of reading jail
"he did not wear his scarlet coat
for blood and wine are read
and bood and wine were on his hands
when they found him with the dead ..."

"it's sweet to dance to violins
when love and life are fair
to dance to lutes to dance to flutes
is delicate and rare
but it isn't sweet with nimbled feet
to dance upon the air!"

teleny - obwohl er das nicht mal alleine geschrieben hat, aber die stellen, die von ihm sind stechen wunderschön heraus ... und in einer version gibt es im anschluß auch noch eine kurzgeschichte über einen pfarrer und seinen messdiener, wundervoll tragisch, ach ...
fraeulein grau"teleny"- haach, schweinkram mit kerlen!

nur, um den guten herrn wilde mal wieder nach oben zu schieben..

und, ja, ich mag ihn auch, wenn er jugendfrei schreibt.

macht jemand mit, lieblingszitate-schlacht?

"it is sad. one half of the world doesn't believe in god and the other half doesn't believe in me."
KalypsoGerade lese ich Wildes "Happy Prince and other stories", die er ja für seine Kinder schrieb, neben mir liegt "Oscar Wilde for pleasure"...
Ich mag wie er schreibt!

[i]" In life, we are all in the gutter. Some of us just tend to look up at the stars."[/i]
Bunbury[COLOR=orange].

Kein Mensch schreibt was über "The importance of beeing ernest"? :(

Da ich ja selbst Wildes Ausgeburt bin kann ich bezüglich "The picture of Dorian Grey" eine kleine, nicht allseits bekannte Insiderinformation geben:

Die Empfindung, daß sich das Buch zeitweise bis zu ermüdender Langeweile schleppt häuft sich bei euch nicht zufällig. Das ist aber nicht Oscar's Schuld, es war nämlich so:

Er hatte bei einem Verleger bereits einen Vorausauftrag für einen Roman angenommen und hat ihn auch in der von euch als erfreulich empfundenen Weise fertiggestellt. Ich glaube er hat ihn teilweise während einer Amerikareise geschrieben, steinigt mich jedoch nicht falls ich damit falsch liege.

Bei Abgabe bemängelte der Verleger jedenfalls, daß das Buch nur 80* Seiten habe und das ein ordentlicher Roman mindestens 100* Seiten haben müsse um sich vernünftig verkaufen zu lassen. Trotz Widerspruchs hat er Oscar schließlich überredet noch ein paar Seiten nachträglich zu schreiben um auf das erforderliche Format zu kommen.

Die nachträglich eingefügten Seiten merkt man ganz deutlich als harten Break im Handlungsstrang. Wenn er z.B. anfängt sich seitenlang über bunte Steinsammlungen oder Blumen auszulassen.
Leuten, die noch keinen Kontakt zu Wilde hatten und etwas von ihm lesen wollen rate ich immer knallhart weiterzublättern und alle paar Seiten kurz reinzulesen ob er schon fertig ist und die Handlung weiter geht.
Wie bei einer Werbeunterbrechung bei einem Spielfilm.


Und um abschließend noch in unüblicher Manier eine Antwort auf Darkets rhetorische Frage zu geben, warum Shakespeare als größter britischer Author gefeiert wird:

Das ist meiner Meinung nach nur damit zu erklären das Wilde Ire war.

MfG
Bunbury


[SIZE=1]*die seitenzahlen entsprangen meinem etwas von demenzia praecox gepeinigten erinnerungsvermögen und sind als gute schätzwerte, in jedem falle jedoch als völlig unverbindlich anzusehen. ich glaube, die seiten waren damals aber auch größer...[/SIZE]

.[/COLOR]
AthaIch habe Das Bildnis des Dorian Gray, wie auch Das Gespent von Canterville, sowie einige seiner Märchen gelesen. Wilde gehört einfach in jedes Bücherregal, zumindest aber gelesen. ;)
Demnächst, wenn ich all meine anderen Bücher "abgearbeitet" habe, werde ich mir auch The Impotance Of Being Earnest zulegen.
Lady_AtuarreBonjour...
"Teleny" und "Dorian Gray" sind einfach nur wunderschön...
die expliziten Stellen im "Teleny" *hust hust*.... delikat aber irgendwie würde ohne sie was fehlen. *g*
Findet ihr auch, das Basil ziemlich in Dorian "vernarrt" ist? *ggg*
Der gute Lord auch: *g*


Und Bosie hatte WIlde nicht verdient... *meine Meinung*
asamandra[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Mein persönlicher Lesetip: "The importance of being earnest"
Lohnt sich! [/B][/QUOTE]


Das hätten wir beinahe mit unserer Schultheatergruppe gespielt, aber weil das bei den Schultheatertagen schon so oft dabei war, spielen wir jetzt Shakespeare "Wie es euch gefällt" :( Hatte mich schon so drauf gefreut...
Raeven[QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i]

Und um abschließend noch in unüblicher Manier eine Antwort auf Darkets rhetorische Frage zu geben, warum Shakespeare als größter britischer Author gefeiert wird:

Das ist meiner Meinung nach nur damit zu erklären das Wilde Ire war.
[/QUOTE]

Eine gute Möglichkeit.. *g*
Oder damit, daß Shakespeare keine Prosa schreibt. ;)



@ Clytie:
Soweit ich informiert bin, schrieb Wilde für den Zeitgeschmack seines Publikums. Leichte Unterhaltung verkauft sich immer besser, und er streute an Zynismen ein, was er wagte.
Tiefergehendes schrieb er aber auch, nämlcih "de profundis". Als er wegen seiner Homosexualität im Gefängnis saß.
Novi[QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenstaub [/i]
[B]"The Picture of Dorian Gray" ist von der Idee ganz interessant doch langatmig umgesetzt...[/B][/QUOTE]

*bissel zustimm* aber trotzdem sehr interessant
fraeulein grau"dorian grey" ist stellenweise so langweilig, weil das manuskript dem verleger nicht lang genug war- also hat herr wilde einfach noch hier und da ein paar seiten in die story eingeschoben, als füllstoff, deshalb stockt die handlung hin und wieder..
Novidas kann man ja dann auch überspringen ;)
fraeulein grauoch, soo übel find' ich die passagen gar nicht. man merkt nur eben manchmal, dass da was nicht so ganz zusammenpasst..
Novistimmt, beim ersten mal lesen verliert man leicht den Faden
medievalklausOb Märchen, Kurzgeschichten, Theaterstücke oder Roman - ich kann mich an nichts von O. Wilde erinnern, das mich nicht fasziniert hätte!
Blood Tearsmir haben besonders [i]Eine Frau ohne Bedeutung[/i] und [i]Lady Windermeres Fächer[/i] gefallen, Zitate und Charaktere sind einfach am interessantesten

an Dorian Gray hab ich mich auch lange aufgehalten, irgendwie gings zwischendurch nicht vorwärts (die Spannung fehlte aber auch, weil ich vorher schon Teile des Endes kannte und ne Theateraufführung gesehen hatte)
medievalklaus[QUOTE][i]Original geschrieben von Blood Tears [/i]
[B]mir haben besonders [i]Eine Frau ohne Bedeutung[/i] und [i]Lady Windermeres Fächer[/i] gefallen, Zitate und Charaktere sind einfach am interessantesten

[/B][/QUOTE]

Ja, sind klasse.

Was den Dorian Gray betrifft, hat der sicher seine Längen. Mir ging es schon auch ähnlich, ich kannte eine uralte Verfilmung vorher, die in Schwarzweiß ist, nur das Bildnis war koloriert.
ValravenIch habe bisher nur "The importance of being Earnest" gelesen und fand es besonders sprachlich sehr gelungen und witzig, habe es auch gleich weiterverliehen. Sofern ich die Zeit finde, habe ich auch noch "The picture of Dorian Gray" im Regal stehen...
dyonorbei "The Importance ..." hab ich auf einer busreise schallend gelacht und mir mit einem kumpel wechselseitig den englischen text vorgelesen, woraufhin wir für leicht geistesgestört befunden wurden, aber auch einen ruf als unerschütterliche chaoten weghatten - danke, klasse 12/3!! -;
ansonsten liebe ich die märchen. nennt mich sentimental, aber "The selfish giant" macht mich jedes mal fertig ...
oskadisMeine Favoriten sind das Gespenst von Canterville, das Bildnis von Dorian Gray und seine Märchen. Wenn ich von den dreien eins aussuchen sollte - auf alle Fälle behalte ich die Märchen. Sie zerreissen mir einfach das Herz ...

Ein weiterer Grund dafür, daß Wilde nicht mit Shakespeare auf ein Niveau gestellt wird könnte an dem Skandal liegen, der gegen Ende seiner Karriere stattfand (ja das mit seiner Homosexualität eben). Engländer haben da so eine Art mit umzugehen ...

Gruß

~Oskadis~
Satans-Braut666Irgendwie liest hier jeder Oscar Wilde ... Ich bin aus Zufall auf diese Seite gekommen, weil ich ein ewig langes Referat über diesen Menschen halten muss und gerade im Englisch LK "TIOBE" lesen muss, wozu ich mich nicht zwingen kann ... :( Was findet ihr denn alle so toll an seinen Werken !?

<<< Satans-Braut >>>

:rolleyes:
WintermeerTHe Importance ist einfach genial. Habe noch nie in der Bahn gesessen und so schallend gelacht,sprachlich ist es einfach super.Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich bin froh über jedes Buch das ich ion der Schule nicht gelesen habe. Die die ich lesen mußte sind für mich auf immer verdorben weil man sie totinterpretieren mußte. Also, DANKE an meine Lehrer die mir Shakespeare,Wilde und Chaucer sowie Beowulf geschenkt haben!

GRuß

Wintermeer
Satans-Braut666Hmm, ich hab mich jetzt auch dazu gezwungen dieses Buch zu lesen und es ist garnicht so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe ... Außerdem haben wir noch den Film dazu gesehn, einfach nur lustig :D

Naja, mein Referat hab ich heut fertig gestellt, 35 Seiten purer Oscar Wilde ... :rolleyes:
Pellinore.[I]Wer tief in die Welt gesehen hat, errät wohl, welche Weisheit darin liegt, daß die Menschen oberflächlich sind ... möge niemand zweifeln, daß wer dergestalt den Kultus der Oberfläche nötig hat, irgendwann einmal einen unglücklichen Griff unter sie getan hat.[/I] schreibt Nietzsche in [I]Jenseits von Gut und Böse[/I] und Wilde hat diesen Kultus der Oberfläche sehr, sehr nötig, leider möchte man fast sagen, aber man darf annehmen, daß hier der Hund begraben liegt, warum er nicht an Shakespeare heranreicht - und nicht, weil er ein schwuler Paddy war... Wilde erschöpft sich in Apercus, um seinem Publikum zu beweisen, wie originell er ist - und er ist verdammt originell! Das Gefühl, bei Wilde-Lektüre im öffentlichen Verkehrsmittel angestarrt zu werden, weil man laut vernehmlich kichert... well... - aber so kommt eben nur die Handlung eines [I]Picture of Dorian Gray[/I] oder des [I]Importance of Being Earnest[/I] zustande - die man nach einer durchsoffenen Nacht auf einen Bierdeckel schreiben könnte - und kein Shakespeare-Drama.
LionheartIch hab ein paar von den Märchen gelesen, die fand ich schon als Kind schön aber teilweise furchtbar traurig.
The Picture of Dorian Gray ist genial! Allerdings fand ich es ziemlich gruslig und hab danach schlecht geträumt... aber das liegt wohl eher an meinen schwachen Nerven, ich krieg echt von jedem Scheiß Albträume.
findulashab dorian gray, the improtance und einige kurzgeschichten gelesen. allesamt genial!
Raeven[QUOTE][i]Original geschrieben von Pellinore [/i]
und Wilde hat diesen Kultus der Oberfläche sehr, sehr nötig, leider möchte man fast sagen, aber man darf annehmen, daß hier der Hund begraben liegt, warum er nicht an Shakespeare heranreicht [/QUOTE]

Das impliziert meiner Meinung nach, daß Shakespeare (oder andere, er nur als Beispiel) nie einen Griff unter die Oberfläche getan hat, oder daß er nicht so "unglücklich" war wie der Griff Wildes. Das halte ich für eine gewagte Annahme.
Überspitzt kann man das so auslegen, daß nur der, der dem Kultus der Oberflächlichkeit huldigt, wahrlich unglücklich ist. ;)
Ich weiß nicht, ob ich dem zustimmen kann. ;)

Daß Wilde vieles nur des Applauses wegen und um sich in seinem eigenen Witz zu baden, schrieb, bestreite ich nicht. Ich vermute daran mag es eher liegen, daß er nicht tiefer dringt und somit an Shakespeare nicht heranreicht. Eitelkeit...
PellinoreNun, implicirt es eigentlich nicht. Den Blick [I]behind the appeareance of things[/I], um Wilde noch einmal zu bemühen, compensirt jeder auf seine Weise, frohgemut stimmt er meines Wissens nach niemanden, den Dandy ([I]nota bene:[/I] nicht den Gecken!) in der Tradition Byrons und Baudelaires als Jünger des Kults der Kälte schon gar nicht. [I]Vanitas vanitarum[/I] als Grundlage für Wildes offenbare Oberflächlichkeit, war Grundlage meiner Behauptung, Nietzsches Bemerkung habe ich herangezogen, da ich genauso wenig wie er glaube, diese Eitelkeit und Oberflächlichkeit sei bloßer Selbstzweck - und daß Wilde anders konnte, nur dem Schicksal großer Vorgänger offenbar ein Schippchen schlagen wollte, bemerkte er unter anderem in seinem Essay [I]The Soul Of Man Under Socialism[/I] am Beispiel Byrons:
[QUOTE]Byron’s personality, for instance, was terribly wasted in its battle with the stupidity, and hypocrisy, and Philistinism of the English. Such battles do not always intensify strength: they often exaggerate weakness. Byron was never able to give us what he might have given us. [/QUOTE] Einen seiner dichtesten Texte schrieb Wilde entsprechend erst, als er selbst Opfer von Dummheit, Heuchelei und Spießbürgertum geworden war - nach seinem Aufenhalt im Zuchthaus: [I]De Profundis[/I]...

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