| autumnnight | klappen- bzw. buchrückentext: in den moment wurde ein kanonenschuss auf das haus abgefeuert, der sämtliche scheiben erzittern liess... über dem plattenberg stieg eine böse dicke rauchwolke auf, nicht von einem feuer und nicht von einer kanone. da musste etwas mächtiges abgebrochen sein, mehr als ein felsblock, ein stück vom berg... und weiter: am 9. septmeber 1881 in einem kleinen dorf hoch oben in den schweizer bergen: die siebenjährige katharina wird zusammen mit ihrem jüngeren bruder zur grossmutter geschickt. dort soll sie die nächsten tage verbringen, bis die mutter ihr sechstes kind zur welt gebracht hat. tage, in denen das mädchen seine angst zu bekämpfen und ordnung in seine wirren gedanken zu bringen versucht. tage, in denen sich am berg die katastrophe anbahnt. sven siedenberg meint in der süddeutschen zeitung: eine kleine, meisterhafte erzählung, die sich durchaus messen kann mit den novellen eines jeremias gotthelf oder gottfried keller. cornelia staudacher schreibt in der süddeutschen zeitung: auf einzigartige sensible weise versetzt sich hohler in die seele des siebenjährigen mädchens und lässt den leser die diskrepanz zwischen erwachsenen- und kinderwelt nachempfinden. und ich meine dazu: ein stück geschichte.. schweizer geschichte.. geschichte der glarner alpen.. und ein ganz klein bisschen die geschichte meiner vorfahren, die aus der nähe von elm kommen.. ich kenne das unheimliche gefühl, das einen beschleicht, wenn man am fuss eines felsens entlang geht und man teilweise den himmel nicht mehr sieht, weil ein stück des felsens überhängt.. unheimlich.. beklemmend.. beängstigend.. und franz hohler geht nun her und erzählt vom bergsturz in elm.. ich kenne die gegend.. weiss, wie es dort jetzt aussieht.. die geschichte wirkt dadurch noch viel "echter", als sie überhaupt sein kann.. [IMG]http://images-eu.amazon.com/images/P/342312735X.03.LZZZZZZZ.jpg[/IMG] |