| Winterborn | [QUOTE]Aus der Amazon.de-Redaktion White Mike liebt Milch-Shakes von Häagen-Dazs. Es sind die besten der Welt, fünf Dollar das Stück. Seine Frühstücks-Cornflakes isst er am liebsten mit einem Teelöffel, weil er sie mit möglichst wenig Milch im Mund kauen möchte. White Mike ist 17, liest Camus und Nietzsche, und er ist ein Drogendealer. Er gehört zu den privilegierten superreichen Teenagern Manhattans und versorgt seine Altersgenossen mit dem Stoff, aus dem die Träume sind. In den gerade begonnenen Winterferien sind seine Dienste besonders gefragt, denn es steigen eine Menge Partys in der Stadt, und die Gäste wollen versorgt sein. Das absolute Highlight soll die Silvesterfete werden, doch keiner der Teens ahnt, dass es für viele unter ihnen die letzte Party ihres Lebens werden wird. Der amerikanische Nachwuchsautor Nick McDonell gehört selbst zu den reichen Schnöseln New Yorks -- sein Vater ist ein erfolgreicher Verleger, die Mutter ist Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Der Debütroman Zwölf trägt starke autobiografische Züge, und als Insider kennt McDonell die Szene natürlich in- und auswendig. Er zeichnet ein düsteres Bild der Verfassung der reichen New Yorker Kids: Sie können sich alles leisten, doch sie suchen den ultimativen Thrill, um der Langeweile und geistigen Verwahrlosung ihres Luxuslebens zu entkommen. In ihrer selbstzerstörerischen Sucht nach Sex, Drogen und Gewalt steuern sie zielstrebig und unaufhaltsam auf das bittere Ende zu. McDonell versteht es auf vorzügliche Weise, dieses Abgleiten in den Wahnsinn zu dokumentieren. Sein Roman ist schon jetzt mehr als eine viel versprechende Talentprobe. Man darf nun also sehr gespannt sein, ob der junge Autor in der Lage ist, seinem überzeugenden Erstlingswerk weitere Hits folgen zu lassen. --Christoph Reudenbach[/QUOTE] Ich habe das Buch zuerst als Hörbuch (gelesen von Charlotte Roche, sehr geil) gehört und dann nochmal im Original gelesen. Ich finde es zwar sehr "unterhaltsam", sofern man ein ein Buch, das in einem Amoklauf endet, unterhaltsam finden kann, aaber ich finde den "gesellschaftskritischen" Ansatz jedoch dürftig. Überzogen oder nicht, fragt man sich da als Deutsche, die keine Ahnung hat, was in der Upperclass von New York abgeht. Und da stellt sich mir auch die Frage: Darf man dieses Buch als Satire betrachten oder eher nicht? |
| Desengano | uff.. ist schon ewig her, dass ich das buch gelesen habe.. ich denke nicht, dass es gesellschaftskritisch sein soll. eher beeindruckend, provozierend. man stutzt und purzelt so drüber. ich hab schon sehr viele solcher pop-romane gelesen. ich denke, sie wollen einfach mit krassen themen unterhalten. wenn man dann nochmal ne runde über die upperclass nachdenkt umso besser. klar. irgendetwas will der autor immer in seinem buch mitteilen. aber ich denke einfach, weil dieses buch so schrecklich überzogen ist, ist es nicht wirklich gesellschaftskritisch. es bleibt einfach die frage offen, ob es wirklcih so krass zugeht. möglich ist es allemal und der amoklauf ist für mich einfach ein lautes ende. irgendwie muss man ein buch ja zu ende bringen. *lach* ich bin aber schon gespannt, ob der bursche nochwas schreiben will. weiß da jemand was drüber? achja.. und wer auf sowas steht, dem würde ich mal die romane von lolita pille ans herz legen. geiler stoff. :cool: |