| ooAlbert | Hi, ich hoffe jetzt mal das ich die richtige sparte gefunden habe für mein anliegen :) Mich würd nämlich mal interessieren, ob irgendwer schonmal was publiziert hat und zwar in papierform (bücher)... Denn ich hab jetzt an 2 Verlage ein Lyrik manuskript geschickt und die haben auch jedesmal sehr interresiert gewirkt. Nur wenn ich dann den vertrag in händen hielt war da ein schöner bogen mit kosten die auf mich abgewältz wurden ... das waren 1500 € bis 5000€ für ein kleines büchlein was im laden für ca 5-6€ stehen sollte, laut deren aussage. die frage die ich mir jetzt stelle, ist das etwa bei jedem verlag so oder gibt es da nichts an förderungen oder spezielle verlage für "jung"-"erst"-autoren? mfg |
| Seneca | 1. Das ist bei jedem Verlag so, die Vorfinanzierung ist die Regel wenn du nicht zufällig Rowling heißt. 2. Förderungen gibt es von verschienen Trägerschaften; die Kunst besteht darin, eine zu bekommen. 3. Schau dochmal [url=http://www.42erautoren.de/CMS/_rubric/index.php?rubric=1]hier[/url] rein. |
| LaChatte | [QUOTE]1. Das ist bei jedem Verlag so, die Vorfinanzierung ist die Regel wenn du nicht zufällig Rowling heißt.[/QUOTE] ... doch auch JK Rowling war nicht mehr als ein unbekannter Newbie, als sie das erste Mal das Manuskript von Harry Potter verschickte. Wenn der Text gut ist, dann wird er früher oder später von einem Verlag auf dessen Kosten publiziert werden. Sonst, wenn da gar nichts geht, ist das Manuskript wohl noch nicht gut genug. ;) |
| Deacan | Grundregeln: - es dauert! Man muss schon mit mindestens 2 - 3 Dutzend Manuskripten rechnen, ehe man überhaupt ein vernünftiges Angebot seitens eines Verlages bekommt. - Wer mutig ist, macht es so wie meine Wenigkeit: Drucken auf eigene Rechnung, ohne Riesenverlag. Das geht eigentlich ganz gut, eine ISBN ist schnell gemacht... Problematisch ist meistens nur, einen kleinen Verlag zu finden, er einen zumindest die "Plattform" stellt. Am besten: Print-on-Demand-Verlage, die bieten zum einen die ISBN und kleinere, kostengünstige Werbung an plus man kann seine Werke auch noch auf Eigenrechnung verkaufen - gerade letzteres ist überlebenswichtig am Anfang. - Eigenes Forum eröffnen! - andere mitbeteiligen... und sei es nur, um "Zeichnungen" etc. zum thema zu erstellen. Dann funktioniert die wichtige Mundpropaganda relativ schnell... Deacan |
| rosenkind | on demand bin ich auch am überlegen, sollte ich mal fertig werden (bin nach einem Jahr erst Anfang 2. Drittel oder gar Viertel). Ein flüchtiger Bekannter konnte aufdieseWeise für man höre und staune 30 Euro seinen Roman veröffentlichen. Die Websiten des Verlags, über den das damals geschah liegen aber schon lange brach. |
| Anne4215 | Muss es gleich der eigene Band sein? Wie wäre es mit Lyrikanthologien? Meiner Erfahrung nach funktioniert das ganz gut. Viele machen auch einen Wettbewerb und veröffentlichen die besten Beiträge (man sollte aber nichts mit Wettbewerbsantrittsgeldern nehmen). Hier ein Link mit Übersichten zu Ausschreibungen und Wettbewerben: [url]www.uschtrin.de[/url] |
| ooAlbert | nun sone topologie kost auch haufenweise geld... ich hab auch solche angebote gehabt: pro benutzer seite mußte ich 2 bücher kaufen ... zu jeweils 30€ das stück... von daher sehr unlukrativ. |
| Deacan | Vielleicht noch ein paar kleinere Tipps: - am besten stellt man dem Druckhaus eine komplett gesetzte Version vor die Nase, fertig formatiert als .pdf-Datei. Warum? Nun, das "setzen" des Textes ist angeblich besonders kostenintensiv... Eigenes Cover spart Designer - selbst den kompletten einband zu gestalten ist fdank Photoshop kein Problem. Deacan PS: bei mir war es so - hier ist das Skript, 530 Seiten, Format ist vorgegeben (20x14 cm), hier ist das cover, bitte geben sie mir die Dicke des Buchrückens an, wir schneidern das selbst zurecht... Zähneknirschend stimmte man zu. Fazit: für unseren Wälzer haben wir weniger als 12 Euro Produktionskosten gehabt... bei Abnahme von 50 Stück... Mehrwertsteuer läßt sich geschäftlich absetzen... |
| ooAlbert | naja mir gehts ja nicht ums drucken das bekommt man überall für wenig geld sondernd as publizieren ... denn die verlage verteilen das zeug ja dann bundesweit und seis auf der buchmesse etc. |
| ooAlbert | weils schonmal angesprochen wurde ... was taugt BoD oder Lulu ?? BoD bietet für 150€ den classic tarif, dh. buch wird flächenddeckend in die buchläden gebracht und gelistet... folgekosten 2€/monat für datenaufbewahrung. Lulu ist wohl preiswerter aber vom prinzip das selbe. das problem was ich da sehe ist die werbung :) oder wäre das dann egal?? |
| Kaija | Hm, kann es nicht vielleicht doch sein, dass hier etwas übertrieben wird? Wenn ich mir so anschaue was es alles für Bücher im Buchhandel gibt. Es gibt so extrem viele kitschige Liebesromane und auch ziemlich 3-Klassige Bücher wie z.B. die "Wahrheit über Mann und Frau" und so auf diesem Niveau. Wie schaffen diese Autoren es denn alle? Ich denke mal es gibt Verlage, die noch nicht so groß sind und sich erst mal noch ordentlich aufbauen müssen. So wirds auch bei den mittlerweile großen Verlagen gewessen sein. Das mit den 42-Autoren mag ne gute Idee sein aber ich habe ehrlich gesagt nichts davon, wenn ich zu einem bestimmten Thema etwas schreiben muss. Irgendwie quantitativ! Ich schreibe doch lieber zu einem Thema, das mir wirklich etwas bedeutet. Schreiben ist für mich ein unverzichtbares Ausdrucksmittel wie für andere Musik oder Malen. |
| Seena | Aaaalso, das erste Buch von meinem Schatz wird gerade verlegt, von einem Mini-Verlag, den ein Arbeitskollege von ihm auf eigene Kosten gegründet hat. Das ist erst das dritte Buch, das rausgebracht wird, aber die ersten beiden waren schon recht erfolgreich. Bei ihm ist es so, dass er finanziell überhaupt keine Verpflichtungen hat - die übernimmt alle der Verlag. Ich denke, man muss halt Leute kennen, damit sowas funktioniert. Natürlich ist das ein finanzielles Risiko, allerdings nur für den Verlag und falls es nicht klappt, muss er trotzdem nichts zahlen. Glück, schätze ich mal. Grüße |
| ooAlbert | nun warum der ganze schmuddelkram im laden steht liegt am vitamin-b, eigener finanzkraft und pseudopopularität ... ich hab meine anfragen weiter gefächert an die verlage ergebnis war jedesmal das gleiche ... Das problem ist halt das kein buchladen auf kommisionsbasis ein unbekanntes buch hinstellt, mal abgesehen davon, das die eh feste vorgaben durch die verlage haben. die verlage wiederum pressen die läden voll mit halbgaren und verdienen sich so gesund, also wozu nachwuchs fördern :) naja mal sehen was sich noch ergiebt. |
| rosenkind | [QUOTE]nun warum der ganze schmuddelkram im laden steht liegt am vitamin-b, eigener finanzkraft und [b]pseudopopularität[/b] ..[/QUOTE] das Problem ist, vermute ich zumindest mal, wie bei allem dasselbe: verkauft wird, was die Masse will und die Masse will nunmal meistens Schrott (sorry). |