| blutrotes leid | guten abend, seit kurzer Zeit habe ich meine Passion für japanische Schrifsteller entdeckt. meine erste Lektüre war " das bad". udn danach kam direkt noch ein buch und noch ein buch. ich bin wirklich fasziniert und hin und weg. ich finde es ist ein gänzlich anderer schreibstil und anderer wortgebrauch als der europäische. ich wollte fragen ob es hier leute gibt die auch gerne bücher japanischer schriftsteler lesen? oder ob sie besondere lieblings schreiber haben?? grüßend... |
| Fallin_Angel | natürlich! Ganz wichtig zu nennen ist Haruki Murakami, mein Lieblings-Autor schlechthin. Er dürfte auch der momentan bekannteste und erfolgreichste japanische Schriftsteller sein. Von ihm sind eigentlich alle im deutschen erschienen Bücher zu empfehlen. Außerdem hab ich noch von Yoko Ogawa, Banana Yoshimoto, Yasunari Kawabata, Yousashi Inoue, Kenzaburo Oe und Natsuo Kirino gelesen. Das Japan-Szenario fasziniert mich sehr, deswegen bin ich auch immer auf der Suche nach neuem interessanten Stoff aus diesem Land. Einen besonderen Schreibstil konnte ich allerdings nur bei den Büchern älterer Autoren wie Kawabata feststellen, die in Japan quasi noch zur alten Garde gehören, aber mittlerweile von moderneren Schreibern wie Murakami abgelöst wurden - find ich auch ganz gut so. |
| blutrotes leid | hallo!! herzlichen dank für deine antwort. ich lese zur zeit auch ein buch von murakami. leider kann ich dir nicht den deutschen titel sagen, da ich es auf polnisch lese, aber es hadelt von einem mann und (seinem) schaf, dass irgendwie in seinem körper ist. alles sehr verwirrend manchmal. aber es ist eine köstlichkeit es zu lesen. vielleicht kröne ich ihn auch bald zu meinen schriftseller, aber vorerst werden noch deine anderen japanischen schriftsteller gelesen:-) was mir so sehr gefälltist, dass es manchmal irgednwie so paradox/sinnverzerrt/realitätsfremd/absurd??? geschreiben ist, aber trotzdem noch irgednwie passt. als würde er die realität beschreiben, aber aus einem anderen blickwinkel so dass es eben so erscheint... bisschen fantasy, die aber nur im auge des leser liegt. ich kann gar nciht schnell genung lesen.:-)) vielleicht war schreibstil das falsche wort. ich meine einfach damit, dass es einfach ganz anders ist. die wortwahl.. ausdrucksweise. trotz allem erscheint es mir irgendwie immer eine ruhe auszustrahlen. vielleicht liegt es einfach an dem protagonisten des " schafs buch", da dieser scheinbar ein äußerlich ausgeglichener mensch ist..und sein kontinuirlicher zigaretten verbrauch mag vielleicht auch indirekt diese ruhe verstärken. wenn du mir vielleicht konkret bücher empfehlen könntest?? mit grüßen |
| Sternenstaub | Banana Yoshimoto ist auch ganz zauberhaft. Jedoch schreibt sie weniger abstrakt und spricht oft "direkter" ihre Themen, wie Liebe, Freundschaft, Tod und Verlust an. Jedoch wirken ihre Geschichten nie trivial. Was ich auch so an japanischen Büchern mag ist die beschreibung des Essens - klingt banal, ist aber so..;) |
| Fallin_Angel | @ blutrotes leid: konkret empfehle ich dir Naokos Lächeln - der beste Einstieg in Murakamis Bücher. Und mein Lieblingsbuch schlechthin: Mr. Aufziehvogel. Ein ziemlicher Wälzer, den ich regelrecht verschlungenhabe. Dein momentanes Buch heißt auf Deutsch 'Wilde Schafsjagd', ich find es auch sehr klasse, eben aus den von dir genannten Gründen. Danach empfiehlt es sich, 'Tanz mit dem Schafsmann' zu lesen, sozusagen der nachfolger von Wilde Schafsjagd. Und nicht zu vergessen 'Kafka am Strand', ein ähnlich umfangreiches Werk wie Mr. Aufziehvogel. |
| Kappabani | Ryunosuke Akutagawa Yamamoto Tsunetomo Eiji Yoshikawa Miyamoto Musashi |
| fraeulein grau | ah, murakami. tolle sachen. kafka on the beach ist auch toll, und der schafsmann-nachfolger hiess im original dancedancedance, richtig? ja, gelegentlich fallen bei murakami fische vom himmel und sowas. ich find's sehr charmant, wenn ich auch nicht immer 100%ig alles verstehe.. vom auch schon genannten kenzaburo oe (literaturnobelpreisträger, übrigens) kann ich hier insbesondere "der stolz der toten" empfehlen, das ist so mal für'n verregneten nachmittag oder zwei. ich liiiiebe oe. er schreibt sehr ruhig, dabei meist überaus gefasst, von eigentlich durchweg deprimierenden, fremdartig-traurigen ereignissen.. hat auch diese leicht absurden anflüge, aber gesetzter. ist von der älteren schreibergeneration. bei ihm ist die realität das absurde, die menschen, der schmerz.. charaktere durchleben grosses leid und richtig herbe verletzungen und reagiern darauf eher melancholisch als wütend, da sie mit den situationen überfordert sind. die romane können einen schon ziemlich runterziehen, so von der thematik, aber "der stolz.." ist nicht die geballte ladung. kürzer eben. das geht schon mal. und er schreibt einfach soo schön.. |
| paranoya | "Hotel Iris" von Yoko Ogawa und "Riskante Begierden" von Taeko Ono .... könnte ich dem bereits Gesagten noch hinzufügen.... |
| faydust | Ich bin zwar in der Literatur Japans nicht sonderlich bewandert, kann aber von Kawabata _Schneeland_ und von Oe _Reißt die Knospen ab_ sehr empfehlen. Der _Aufziehvogel_ von Murakami hat mich ebenfalls sehr fasziniert - wer hätte Lust auf einen Dialog über die Suche nach Zimmer 208? |
| Fylgia | Hallo, "Die vierte Zwischeneiszeit" und "das Gesicht des anderen" von Kobo Abe fallen mir da noch ein. Gruß, Fylgia |
| blutrotes leid | dankfein für die tips. ich komme gar nciht dazu irgednwie in die realität zurück kehren vor lauter lesen. ich finde es so schön, die möglichkeit eine andere kultur etwas kennenzulernen und vor allem zu sehen, dass viele dinge trotz der entfernung und den unterschiedlichen kulurelen hintergründen noch gleich sind..aber doch etwas anders. eine etwas andere grundstimmung:-)) |
| fraeulein grau | vorsicht, macht süchtig.. als spätfolge lerne ich gerade in meiner freizeit fremdartige schriftzeichen und mein soziales umfeld hält mich für noch verschrobener als zuvor.. |
| blutrotes leid | die warnung kam zu spät. ich hatte gestern meine zweite geheimschriftzeichenentzifferungskunde. weißt du was mich ärgertn? die tatsache, dass ich nur 2 augen und i hirn habe zum lesen und aufnehnem. stell dir malvor wie toll es wäre, wenn ich oder allgemein die menschen 3 hirne hätten und 6 augen..was man alles an japanischer literatur geichzeitig lesen könnte... mhmm.. gute idee..vielleicht lässt sich da was arangieren ;-) |
| Asmon | Komisch, dass hier noch nicht "der letzte Samurai" Mishima erwähnt wurde. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Mishima_Yukio[/url] |
| Cyanide | Vielleicht könnt ihr mir in diesem Thread helfen ... mir wurde von kurzen von einem Buch erzählt, aber den Titel und den Schriftsteller weiß ich nicht, nur das es sich um einen japanischen Autor handelt. Mir wurde eine Szene erzählt, in der ein Mädchen auf einem Riesenrad sitzt und in die Stadt hinunterblickt. In einem der Häuser sieht sie sich selbst im Fenster ... sie berührt sich, sieht das ihre Haare weiß sind und erkennt das sie eine alte Frau ist. Sagt das hier jemandem etwas und kann mir jemand helfen bezüglich Autor und Buchtitel? Ich weiß die Infos sind mehr als nur bruchstückhaft, aber mir wäre es wichtig wenn es auch nur einen kleinen Anhaltspunkt gäbe! Danke... |
| fraeulein grau | aah.. riesenrad, mädchen, ja.. das motiv ist auf jeden fall von murakami, ich weiss aber nicht aus dem kopf, welches buch.. naokos lächeln? eins von den kürzeren.. |
| Cyanide | @fraeulein grau: Vielen lieben Dank schonmal... ich mach mich jetzt mal im Netz auf die Suche mit deinem Tipp :) |
| Fallin_Angel | Du suchst Sputnik Sweetheart von Murakami ;) |
| Cyanide | Jap danke, hab es eben bestellt :D |
| paranoya | Eines seiner allerschönsten Bücher. Ich fahre nächste Woche nach Griechenland und da nehme ich es mir mit und lese es zum wiederholten Mal... Das Buch ist ein einzges riesiges Gedicht... A Propos typische Riesenrad-Szene: in Hotel Iris kommt auch so eine Kirmes-Szene vor... Dazu gibt's gleich noch ein Murakami-Motive-Quiz (nein, keine Brunnen oder Katzen): Ich bin gerade dabei Kafka am Strand fertig zu lesen und da gibt es eine Szene relativ weit vorn, in der Sakura aus einer Tasse mit Mumin-Motiv trinkt. (Ihr kennt doch ncoh die Mumin-Familie aus dem Fernsehen? Diese finnische Zeichentrick-Serie mit den kleinen Trollen aus dem Wald?) Seit ich nun diese Szene gelesen habe zermartere ich mir das Hirrn, in wlechem anderen Murakami Buch noch mal eine Mumintasse vorkam aber ich finde die Stelle nicht mehr! Irgend jemand eine Idee?? |
| ashipisburning | [QUOTE][i]Original geschrieben von Asmon [/i] Komisch, dass hier noch nicht "der letzte Samurai" Mishima erwähnt wurde.[/QUOTE] Komisch ist das kein bißchen. Und warum das so ist, steht ein paar Beiträge weiter oben. [QUOTE]ich finde es so schön, die möglichkeit eine andere kultur etwas kennenzulernen und vor allem zu sehen, dass viele dinge trotz der entfernung und den unterschiedlichen kulurelen hintergründen noch gleich sind..aber doch etwas anders. [/QUOTE] Es darf also durchaus exotisch sein, dabei aber nicht zu fremd. Aber einen Tod durch seppuku zu beschreiben und das die Frau des Selbstmörders dann mit in den Tod geht, ist dann wohl doch zu anders und von solchen Autoren gibt es dann auch keine meterhohen Stapel in den Buchkaufhäusern. Übrigens will mir das "noch" aus dem zweiten Zitat nicht aus dem Kopf. Viele Dinge sind [B]noch[/B] gleich? |
| fraeulein grau | wer samurais mag, soll doch einfach gleich das hagakure von tsunetomo yamamoto lesen.. ich finde das voll toll! " der samurai steht um halb fünf auf, rasiert sich die stirn und poliert seine fingernägel.." das sind doch mal tips zum richtigen leben, wie sie mir zusagen.. |
| halfbee | menschen kennen murakami!! ich weiß, er ist sehr bekannt, aber ich kenne hier niemandem mit dem ich über ihn reden kann, sozusagen. ich hab einen tread aufgemacht, zum schafsmann.würd mich freuen wenn mal einer vorbeischauen würde. auch wegen der anderen bücher. ich hab ihn inzwischen zu meinem absoluten lieblingsautor erklärt. so absurd das buch auch sein mag, ich erkenne mich teilweise in den charakteren wieder, yuki v.a. und die hauptperson.oh, und gotanda^^würde zu gerne sehen wie es den jetzt aussieht,wenn er den bunsenbrenner anzündet. ich kann jedenfalls koreanische literatur auch sehr gut empfehlen. ich habe "zeit zum toastbacken" gelesen, "die geschichte des herrn han"von Hwang Sok-yong und noch einige andere. ich finde es irgendwie faszinierend, wie anders asiatische literatur ist, und dabei hab ich außer diesen büchern noch gar nichts davon gelesen.es ist jedenfalls ganz anders und ich bekomme gar nicht genug davon.aber zurück zum thema. ich empfehle auf jeden fall murakami. |
| Lesther | Ui, Murakami! :) Obwohl hier schon seeeehr viel von ihm steht, muss ich meinen Senf da auch noch dazugeben, und zwar war das eine lustige Geschichte: ich ging in die Buchhandlung, musste eigentlich ein Buch für die Schule kaufen, und da fiel mir ein interessanter Titel namens [B]"Der Elefant verschwindet"[/B] ins Auge - von ebendiesem Haruki Murakami. Ich las die Inhaltsangabe - ein Bäckereiüberfall. Der Bäcker lässt die Täter unter einer Bedingung mitnehmen, was sie wollen: Sie müssen Wagner hören... Klar, dass ich das sofort kaufen musste! =D Es handelt sich um einige Kurzgeschichten, und Murakamis Stil ist einfach einzigartig. Er liest sich leicht, ist aber voll von subtiler Weisheit und Humor, einfach ganz große Literatur! Bin sehr froh, ihn entdeckt zu haben, und da der Elefant bisher noch nicht angesprochen wurde, leg ich euch den hiermit mal ans Herz. Auch schon genannt wurde Banana Yoshimoto, von der ich "Kitchen" gelesen habe, ein Buch, an das ich mich auch gern erinnere. Auch empfehlenswert!! |
| Davey | Ich würde mich gerne falling_angel anschließen. Haruki Murakami ist ein Meister seines Fachs. Seine Bücher sind einfach genial geschrieben. Sehr zu empfeheln finde ich vorallem "Untergrundkrieg", wo es sich um den Giftgasangriff in der Tokioter U-Bahn dreht. |
| paranoya | Ich hab kürzlich noch einen empfehlenswerten japanischen Krimi entdeckt, den ich hier empfehlen möchte, extrem spannend und fesselnd geschrieben, es geht um einen Mord der fast unfallartig passiert (eine Frau bringt im Affekt ihren Mann um als er ihr gesteht dass er das gesamte mühevoll-gemeinsam Ersparte verspielt und "verhurt" hat) und den vier Fabrikarbeiterinen-Kolleginen, die sich aus der Nachtschicht kennen gemeinschaftlich vertuschen (wollen). Ein sadistischer Yakuza, der mit seiner Veranlagung hadert (bespielhaft für die verschiedenen Außenseiter der Gesellschaft, Nachtarbeiterinnen, Halbkriminelle, Gastarbeiter, um die es in dem Roman geht), richtig interessante Beschreibungend er inneren Vorgänge und Gedankenwelten der Beteiligten und die -typisch für japanische Literatur- Kohärenz von Empfingungen und Naturereignissen (Regen, Hitze, Jahreszeiten) runden das ganze stimmungsvoll ab. Zentral ist die Darstellung verschiedener Außenseiter der Gesellschaft und ihre Entdeckung ihrer jeweils ganz persönlichen Form von Freiheit. Wie auch immer diese galagert sein mag. Vorsicht, die Beschreibungen sind an manchen Stellen ganz schön blutig, darauf sollte man sich einlassen können. Nur so als Lesetipp... Natsuo Kirino: "Die Umarmung des Todes" Der Banana Yoshimoto-Empfehlung weiter oben kann ich mich nur anschjließen. "Dornröschenschlaf" fand ich neben "Kitchen" und "Tsukimi" auch wunderschön. |
| Cold Rain | Also ich habe von Banana Yoshimoto "Sly" gelesen, da geht es um einen HIV-positiven Jungen, der mit seinen Freunden eine Reise durch Ägypten macht. Teilweise ja ganz schön und vom Thema her fand ichs gut, aber die Ausführung... naja, ich kann mich der allgemeinen Begeisterung nicht anschließen. Die Stellen, wo die Figuren Gefühle zeigen, sind sehr seltsam, ich weiß nicht, ob es schlecht geschrieben oder eine völlig andere, eben die japanische Art ist, mit Emotionen umzugehen??? Bevor ich da nicht sicher bin, lass ich die japanischen Autoren erstmal im Regal stehen - eigentlich wollte ih Murakami noch versuchen, aber wenn das genauso seltsam ist, wird es mir nciht sonderlich gefallen. Befremdlich. Das triffts wohl. |
| paranoya | Ich hab "Sly" auch gelesen, mich eher durchgequält, muss man sagen und eine Bekannte von mir, die eigentlich die Yamamoto auch mochte hat das auch nur halb gelesen. Vielleicht war das einfach kein guter Einstieg, etwas verkopft, da gebe ich Dir recht aber wenn mans ich darauf einlässt gibt es schon viel, find ich, aber das ist natürlich auch immer sehr subjektiv. Man kann nicht mal ausschließen dass es an der Übersetzung liegt, außer natürlich man kann japanisch. (Ich denke eines der Hauptprobleme liegt darin, dass es einfach im japanischen viel mehr Wörter und Begriffe gibt als im Deutschen.) Es ist einfach einer der größten kulturellen Untschiede, der Umgang mit dem Tod. Ich würde Dir zum Einstieg von Murakami "Gefährliche Geliebte", "Sputnik Sweetheart" oder "Als ich eines Morgends das 100%ige Mädchen sah" empfehlen, NICHT Mister Aufziehvogel, eventuell auch NICHT "Naokos Lächeln", auf alle Fälle. "Kafka am Strand" dann auch später, wenn Du Dich etwas an diese Msichung von real und surreal gewöhnt hast, die bei ihm sehr stark betont ist. |
| Fallin_Angel | Also das perfekte Buch zum Einstieg in Murakamis Bücher ist meiner Meinung nach schon Naokos Lächeln. Auch Wilde Schafsjagd halte ich für geeignet - in beiden Büchern bekommt man einen perfekten Einblick in Murakamis Schreibweise, seine Geschichten und vor allem Phantasie, die er einfließen lässt. Springt der Funke da nicht über, wird wohl auch bei Büchern wie hard boiled wonderland, kafka am strand oder dem grandiosen Mr Aufziehvogel keine Freude aufkommen. Hätte ich mit Büchern wie Gefährliche Geliebte oder dem 100%igem Mädchen angefangen zu lesen, weiß ich nicht ob mich die anderen Werke dann wirklich gereizt hätten. Die Umarmung des Todes ist allerdings wirklich ein klasse Buch, das Feedback bekomme ich auch von jedem, dem ich es empfohlen hatte. Klasse Charaktere und Spannung - ich hoffe, dass bald noch mehr Romane von ihr auf deutsch erscheinen :) |
| paranoya | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fallin_Angel [/i] [B] Die Umarmung des Todes ist allerdings wirklich ein klasse Buch, das Feedback bekomme ich auch von jedem, dem ich es empfohlen hatte. Klasse Charaktere und Spannung - ich hoffe, dass bald noch mehr Romane von ihr auf deutsch erscheinen :) [/B][/QUOTE] Gell? Das hoffe ich auch. Mein erstes Murakami war "Gefährliche Geliebte" und es war genaus so wie ich es mir vorgestellt/gewünscht hatte. Toll! Naja, ist Geschmackssache... Es muss/kann ja auch nicht jedem alles gefallen. Ich kenne jemanden der "Naokos Lächeln" als erstes Buch von H.M. gelesen hatte und danch nichts mehr von ihm lesen wolte weil "das alles so traurig ist"- vielleicht also genau das richtge? ;-) |
| Masomär | [QUOTE]typisch für japanische Literatur- Kohärenz von Empfingungen und Naturereignissen (Regen, Hitze, Jahreszeiten[/QUOTE] Ist das nicht für die gesamte Litaratur typisch? Das macht doch jeder, Steven King fällt mir da nur ein, wo ich neulich was von ihm las, war auch so erstmal voll konkret Ruhe vor dem Strum, Alter, und dann, Alter, voll das Unwetter ej, und alle kloppen sich!!! Ansonsten würde ich jedem nur allzu dringend raten "Dragon Ball" von Akira Toryama zu lesen, dieses literarische Werk umfaßt stolze fünfzig Bänder und ist ein Meilenstein der aktionreichen fantastischen Trakikomödie. Der Leser scheint in das abenteuerliche Geschehen inmitten bombastischer Kulissen regelrecht entführt zu werden!!! Und am allermeisten mag ich die ganzen coolen Bilder!!! Und dann habe ich so ein Samurai-Buch, da sind so bibelmäßig allerlei Geschichten und Parabeln und Gedanken aufgeschrieben, und das ganze läuft halt darauf hinaus, vonwegen, leg alle um, und mach zum Schluss harakiri, und wenn der Shogun (so einer Art Pasha oder Bundeskanzler) dann glaubt, du schlitzt dir jetzt wirklich selber den Bauch auf, falls du halt deine Absichten überzeugend genug vermittlen tust, dann wird er dich bewundern, und meinen, vonwegen, lass es, Alter, ist doch ne Verschwendung, wenn so ein Atze stirbt, komm, ich ernenne dich zum Visier oder so, weil du bist ein ganz Korrekter, sowas mag ich Und dann habe ich mal so ein Buch gelesen, da war so ein kleiner häßlicher Junge, und dann wuchs er auf, und haste nicht gesehen, der hat noch auf irgendwelche Proletarier eingelabert, und die haben in drei Tagen einen Turm errichtet, und ne krasse Olle hat er geheiratet, ich weiß selber nicht mehr worum es im Gesamtkonzept ging. Der Shogun ließ damals allerdings für den Diebstahl einer Münze hinrichten. Irgendwie besonders fand ich den Schreibstil allerdings nicht. Ich hoffe, ihr seid jetzt eine ganze Menge weitergekommen. :) |