| Mord&Todschlag | Ich weiß nicht so recht ob das hier so funktioniert wie es soll, aber einen Versuch kann ja nicht schaden, was? Ich schreibe gerne, mach das schon seit ich dreizehn bin (Seit 9 Jahren) und tue es immer noch gerne. Ein richtiges Buch, würde ich sagen, ist noch nicht dabei heraus gekommen. Mein Probelm ist folgendes: ich ändere meinen Schreibstil, bau mich auf und werde besser. Dann gefallen mir zwar die Geschichten die ich angefangen habe noch, aber die Erzählweise, mein eigenes Schreiben, finde ich fürchterlich! Vielleicht geht es euch ähnlich wie mir, vielleicht habt ihr sogar das gleiche Problem! Ich zumindest sehe nicht ein mit dem Schreiben aufzuhören, nur weil ich mir selbst ständig im Weg bin! Wenn ich schreibe bin ich ein anderer Mensch, was sag ich mein eigener Gott... na ja, ich meine natürlich GöTTIN!!! Normalerweise passen in mein alltägliches Leben Wörter wie: durcheinander und chaotisch zu mir. Wenn es um meine Geschichten geht bin ich die reinste Erbenszählerin! Ich hab tausende von Listen, und Notizbücher fülle ich Seite um Seite, nur mit Einfällen für die Geschichte, die dann größtenteils gar nicht vorkommen! So hoffe ich, min einem tiefen Seufzter, nette Gestalten kennenzulernen denen es wie mir geht! ich hoffe ihr findet mich hier! Möge Streitaxt und Morgenstern mit euch sein |
| Mord&Todschlag | Zuerst einmal: danke für die Antwort. Ich sollte mal vorweg schicken, dass ich in meiner Nähe niemanden habe der schreibt oder auch nur ansatzweise versteht wie es mir dabei geht. Deswegen wäre ich so ziemlich mit jedem Kommentar zufrieden gewesen, der auch nur andeutet: kenn ich, mach einfach weiter. Ich wusste ja auch gar nicht ob ich hierauf überhaupt eine Antwort bekomme, also: vielen, vielen Danke. Erleichterung macht sich in mir breit und ich muss nicht fürchten, den Boden unter den Füßen zu verlieren! es tut gut mal zur Abwechslung positive Reaktionen darauf zu bekommen, ehrlich!:) |
| Lesther | hehe ich glaube Grund zu fürchten gibt es keinen ... wem geht das nicht so? Ich zumindest habe mich noch nie hingesetzt und ein Meisterwerk geschaffen (so denke ich jedenfalls), und ich schreibe leidenschaftlich seit ich Buchstaben kenne. Früher waren es Gedichte über den Herbst und ähnliches! ;) Diese Art von Brainstorming und Gedankenfetzen aufschreiben, wie du das machst, wäre eine gute Drehbuch-Grundlage ... hast du darüber schon einmal nachgedacht? Nun wie auch immer, das einzige, was ich bis jetzt beendet habe, waren Kurzgeschichten (sie geben mir wieder Mut, wenn ich daran zweifle, je etwas zu Ende schreiben zu können!), und der Tag, an dem das 1. Buch fertig ist, wird für mich ein großer Tag...also kann er ruhig noch ein bisschen auf sich warten lassen. Auf dass du auch einen solchen Tag erlebst! : ) Abendliche Grüße *nach ewiger Absenz durchstreck* |
| SinRaziel | Grinst.. kommt mir doch alles sehr bekannt vor :)) Schreibe seit über zehn Jahren, habe vor ein paar Jahren vier Kurzgeschichten im Internet veröffentlicht und zur Wahl gestellt, bin mit einer auch in die Top Ten gekommen. Selbige habe ich mir Anfang diesen Jahres mal wieder angeschaut - und sofort überarbeitet *lacht* "Du liebe Zeit, was hab ich mir dabei bloß gedacht" - Standardgedanke wahrscheinlich jedes Menschen, der die Schriftstellerei liebt und betreibt. Was bei mir ganz gut funktioniert, um der Gedankenflut Herr zu werden: - Nicht chronologisch schreiben, sondern das, was einem gerade einfällt - Nicht sofort durchlesen, was man für Ideen und erste Entwürfe aufgeschrieben hat, erstmal liegen und "sacken" lassen und später überarbeiten - Eventuell Diktiergerät besorgen und volltexten, wann immer dich die Muse küsst - Bei größeren Plänen (Romane etc.) Stichwortlisten mit Namen, Charakterbeschreibungen, Orte, Zusammenhänge zwischen ihnen etc. anfertigen und, witzigerweise: - Back to the roots.. meine besten Geschichten schreibe ich, wenn ich per Hand schreibe - sprich ohne Rechner, Schreibmaschine etc. Ist zwar frustrierend langsam, aber die Story kann sich im Kopf vollständiger sammeln, während ich schreibe. Lass dich nicht frustrieren. Klar entwickelst du dich weiter, und alte Geschichten können neu überarbeitet einschlagen wie eine Bombe! Habe die überarbeiteten Kurzgeschichten an den Frankfurter Fischer Verlag geschickt, der ziemlich deutlich Interesse bekundet hat. .. sobald ich mir die Vorkasse leisten kann *lacht* Nicht unterkriegen oder demotivieren lassen, immer weiter machen! Wünsch dir noch viel Erfolg! In diesem Sinne... Raz |
| Mord&Todschlag | Wo kommt ihr denn her? Erst bekomm ich gar keine Antworten und wenn ich hier jetzt so rein schaue, gleiche zwei neue! Gut war auch ein paar Tage nicht mehr hier! Ich bedanke mich herlich für alles was ihr geschrieben habt und ich bin sehr sehr froh, dass es noch so ein paar Verrückte wie ich gibt! jetzt muss ich mich nicht mehr selbst so fertig machen und ich mach einfach weiter! Danke danke, an alle leibe Seelen, die hier mitfühlen können! M&T |
| SinRaziel | Kein Problem :) Wenn du mal nen Hänger hast oder sonstwie nicht weiterkommst, kannst du dich auch gerne bei mir melden, manchmal kommt man zu zweit weiter. ^y^ Raz |
| Ardath Bey | Dafür das ich seit der vierten Klasse schreibe bin ich wohl ziemlich schlecht auch sind mir in den letzten Jahren mehr und mehr die Worte und Ideen entglitten. Früher hab ich recht romantisch, verklärtes Zeugs geschrieben, düster und morbide zwar aber alles mit Elfen und anderen Zauberviechern. In den letzten Jahren sind meine Gedichte allerdings immer realistischer, um nicht zu sagen sozialkritisch geworden und ich mußte Feststellen das ich in diesem Feld weit mehr Wortwitz und auch Poesie besitze - siehe meine Kritik zu [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=67589]Fahnenrost[/URL]. Das man Werke immer wieder überarbeitet hängt wohl mit dem älter werden zusammen und Dinge dann oft aus anderen Blickwinkeln betrachtet - ein Kernthema der Literatur. Blickwinkel und Perspektiven sind für mich zum Beispiel Lebenswichtig. Um ein dummes Beispiel an zu führen: Ritter kämpft gegen böses Monster. Interessant für mich wäre die Frage: Was denkt der Stein auf den das Blut tropft? Oft kann man Gedichte oder Geschichten weiter entwickeln indem man solche Verschiebungen vornimmt und aus einer anderen Perpektive erzählt. Vielleicht auch: Ein Jäger schiest auf ein Reh. Was haben sich Kugel und Wind zu erzählen? Früher habe ich auch nur mit der Hand geschrieben, dann die Schreibmaschine benutzt weil das Flair mich inspirierte aber jetzt kommen die besseren Ideen am Rechner, so seltsam das auch ist. Ich wehre mich nicht dagegen. Am Rechner kann man schnell tippen und auch schnell mal einen Einschub vornehmen oder etwas verändern ohne Fußnoten setzen zu müssen oder etwas zwischen die Zeilen zu quetschen. Allerdings gibt es eine Sachen die beim Schreiben für mich wohl wichtiger ist als das Medium - der Tee. Ohne Tee liegt das Hirn brach, ausgedörrt wie der Chitinpanzer eines Insekts das vor Jahren von einer Spinne gefangen wurde deren Netz verstaubt ist da das Haus in dem es hängt schon viele Jahre leer steht. Ich hoffe irgendwann mit meinem Kurzroman weiter zu kommen. |
| Mord&Todschlag | Besser spät als nie, was? Also, erst mal danke für dein Interesse und deine sichtliche Anteilnahme :D allerdings stelle ich mir so surreale Fragen, wie du es tust, ehr nicht. aber interessante Denkweise, muss ich zugeben. So hatte ich das noch nie gesehen. Ich habe das Glück nicht an eine Schreibart gebunden zu sein. ich kann genau so am Rechner schreiben, wie ich das auf Papier kann, und brauche keine andere Vorraussetzungen. ein ruhiger Platz, und wenn nicht setzt ich meinen Walkman auf. |
| Fairytale | Ich bin selber Schreiberling und ich habe auch dieses Jahr mein erstes Buch auf den Markt gebracht. Trotzdem geht es mir wie Euch, natürlich - aber irgendwann kommt die Geschichte, bei der man das Gefühl hat, es lohnt sich sie zu überarbeiten und nochmal zu überarbeiten und nochmal... (und nachdem sie dann lektoriert wurde nochmal)... Jedenfalls ging es mir so... Und oft ist es auch so - das ist mein Tipp - die Geschichten bei denen man sich denkt (OMG - was hab ich da wieder fabriziert), auch zu überlegen, welcher Gedanke gefiel mir? Deshalb - nichts löschen - oft wird aus gerade dem Zeug später eine Szene wo man sich dann denkt: "Das ist ja gut, hab das ich geschrieben?" :) |