| Vallendel | Hallo ihr Lieben, Der Titel des Threads verrät es ja schon, ebenso könnte auch meine Signatur darüber Aufschluss geben... Ich habe obiges Buch gelesen(hasse die Verfilmungen, aber das allein schon aus Prinzip weil ich alle Buchverfilmungen ablehne:D), ebenso die folgenden, und bin gerade bei "Der Gottkaiser des Wüstenplaneten"... Gibt es hier noch mehr Leute, die diese Bücher gelesen haben oder gar gut finden? Ich muss sagen, auch wenn Frank Herbert in gewisser Weise das genaue Gegenteil von Tolkien ist, mag ich diese Bücher unheimlich, da sie sehr viel offenbaren und vor allem auch recht mitreißend sind- ich bin der Meinung, dass man, wenn man sie liest und versteht, danach irgendwie verändert ist, zumindest erkenne ich das so an mir. Liebe Grüße, Vallendel |
| Xenomorph | Hallo, Ja, ich kenne die Bücher und habe alle sechs Bände gelesen, manche sogar mehrmals, und dazu teilweise auch die neuen Romane von Brian Herbert/Kevin J. Anderson, die den Originalen aber bislang nicht das Wasser reichen können...gerade ist ihr neuestes Werk "Hunters of Dune" erschienen (allerdings noch nicht auf Deutsch), der Beginn einer weiteren Trilogie, die sich unmittelbar an das Ende von "Chapterhouse Dune" (Die Ordensburg des Wüstenplaneten), den letzten der noch von Frank Herbert vor seinem Tod im Jahre 1986 fertiggestellten Originalromane anschließt...Herbert hatte sich zu dem siebten Band bereits Notizen gemacht, starb aber bevor er das Buch zu Ende schreiben konnte...basierend auf diesen Originalaufzeichnungen entstand nun "Hunters of Dune"...leider habe ich das Buch (noch) nicht gelesen, aber es lohnt sich in jedem Fall, alle sechs (original) "Dune" - Romane zu lesen..."Der Gottkaiser" ist ein sehr gutes Buch, aber fast noch besser sind die beiden Nachfolger "Heretics of Dune" (Die Ketzer des Wüstenplaneten) und der bereits erwähnte "Chapterhouse"... Von den bisherigen Verfilmungen fand ich nur die erste von David Lynch akzeptabel, obwohl auch sie keineswegs perfekt war...besser wäre es sicher gewesen, wenn Alexandro Jodorowsky den Film gedreht hätte, so wie es ursprünglich mal geplant war, mit H.R. Gigers Entwürfen für die Harkonnen - Heimatwelt... |
| Fayve | Hab auch alle 6Bücher gelesen, wie man sieht hat sich das auch auf meine Signatur ausgewirkt. :D |
| Tsafried | Eine Buchreihe, der bislang noch keine andere für mich das Wasser reichen konnte. HdR war mir irgendwann sterbenslangweilig... ich gebe zu, für die Ketzer und die Ordensburg habe ich auch zwei Anläufe gebraucht, aber dann fand ich sie mindestens so gut wie die davor, eher noch besser. |
| Vallendel | Hallo, Hey, schön so viele Fans hier zu finden.:) Momentan bin ich gerade bei den "Ketzern", zwar noch recht am Anfang, aber ich arbeite mich vor und wundere mich, warum sie bei 70m-Würmern schon von "großen" sprechen, allerdings habe ich mich schon sehr gefreut, dass diese wundervollen Tiere endlich wieder da sind... Ja, ja, damals in den alten Zeiten war alles besser...:D Und, naja, sehen wir mal von ein paar interessanten Traditionen ab, an die Herbert sich strikt gehalten hat- etwa das grundsätzliche Reduzieren der Hauptfiguren am Ende eines jeden Buches sowie die ebenso interessante, nun 5000 Jahre währende Tradition des Duncan-Idaho-klonens, ist das wirklich eine der besten Reihe, die ich je gelesen habe- einfach wegen all der winzigen Details, die er bedacht hat, und der unglaublich mitreißenden Kraft dieser Bücher. Er bietet hier ein Panorama von 5000 Jahren, und dieses überraschend realistisch- und ebenso gefallen mir die einzelnen Figuren, die teilweise sehr schön ausgearbeitet sind- obwohl ich den Tod des Gott-Kaisers Leto II. wirklich bedauert habe, da er einen einzigartigen Humor hatte... Was ich im übrigen auch gut fand ist nicht nur die Schilderung der Fähigkeiten und Eigenschaften der Figuren, sondern auch, welche Probleme diese mit sich bringen- da denken manche Autoren leider nicht weitsichtig genug. Ich denke, ich werde "Hunters of Dune" nicht lesen- zwar sind es Frank Herberts Notizen, aber es ist nicht sein Buch, und ich bin sicher, würde er es lesen, wäre er damit nicht zufrieden- ich glaube nicht, dass jemand ein Werk wie seines auf irgendeine Weise weiterführen kann. Btw, zum HdR-Kommentar: Naja, langweilig- hat durchaus seine längen, Tolkien beschreibt halt gern die Landschaften. Kommt aber auch drauf an welche Übersetzung du gelesen hast, denn die von Wolfang Krege dient bestenfalls dazu, sich den Hintern abzuwischen, und selbst das stelle ich mir unschön vor... Genauso wie die Übersetzung des Silmarillions, welches ich dann auf englisch las, und siehe da- plötzlich ergab es an vielen Stellen Sinn.:D Ich finde aber auch, dass gerade erst das Silmarillion die Sache wirklich spannend gemacht hat- die ersten hundert Seiten sind eher zum Gähnen, die Erschaffung der Welt, die erste Schlacht gegen Melkor, wie die Quendi nach Valinor kamen... Aber spätestens, als die Silmaril erschaffen und Curufinwe("Feanor") ins Spiel kam, wurde es konsequent interessant- habe das an einem Wochenende durchgelesen, weil ich es nicht mehr weglegen konnte... |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Vallendel [/i] [B]Hallo, Hey, schön so viele Fans hier zu finden.:) Momentan bin ich gerade bei den "Ketzern", zwar noch recht am Anfang, aber ich arbeite mich vor und wundere mich, warum sie bei 70m-Würmern schon von "großen" sprechen, allerdings habe ich mich schon sehr gefreut, dass diese wundervollen Tiere endlich wieder da sind... Ja, ja, damals in den alten Zeiten war alles besser...:D [/quote] Nun ja, es sind ja auch nicht mehr ganz die alten Würmer der ersten drei Bücher, sondern eben die neuen, die Leto-Würmer, die noch immer seine Bewusstseinstrümmer in sich tragen...das macht ihr Verhalten so anders und unberechenbar...ganz verschwunden ist der Gottkaiser eben doch noch nicht...am ende des Buches bleibt nur einer übrig, aber mehr verrate ich jetzt an dieser Stelle besser noch nicht... [quote]Ich denke, ich werde "Hunters of Dune" nicht lesen- zwar sind es Frank Herberts Notizen, aber es ist nicht sein Buch, und ich bin sicher, würde er es lesen, wäre er damit nicht zufrieden- ich glaube nicht, dass jemand ein Werk wie seines auf irgendeine Weise weiterführen kann.[/quote] Wie gesagt, die bisherigen Bücher von Brian Herbert und Kevin Anderson sind den von Frank Herbert geschriebenen in Sachen Schreibstil und Aussagekraft bei weitem nicht ebenbürtig...dennoch interessiert es mich, wie die Auflösung zu "Chapterhouse" denn ausgesehen hätte...auch wenn Frank Herbert selbst es natürlich ungleich besser geschrieben hätte... |
| Creobotra | ich hab mittlerweile die nachfolgenden bücher auch gelesen, also die Häuser und die Schlacht um Corrin. natürlich kommt der schreibstil seines sohnes nicht an den vater heran, aber nichtsdestotrotz haben die bücher gerade mal im schnitt 2-3 tage gehalten. dadurch, dass sie eben aus der zeit davor stammen, war besonders interessant, vor allem die beschreibungen von Butlers Djihad. |
| Xenomorph | ...Ich habe soeben mit der "Schlacht von Corrin" angefangen, und auch schon ein wenig in den "Jägern" gestöbert, der soeben auf Deutsch erschienen ist...die "Pointe" des Ganzen besteht darin, dass "Die Jäger des Wüstenplaneten" nicht nur die Fortsetzung der "Ordensburg" liefert, sondern sogleich auch eine Verknüpfung zu Andersons u. Herbert Jr. eigener "Butlers Djihad" - Trilogie hergestellt wird...denn der bislang unbekannte, übermächtige Feind, vor dem Geehrte Matres und andere Diaspora - Spezies in den letzten beiden Originalbänden geflohen sind - ist niemand anders als Omnius und seine Denkmaschinen, die in der Schlacht von Corrin wider erwarten doch nicht vollständig vernichtet wurden...man weiss nun nicht, ob man über diesen Einfall des Autoren-Duos begeistert oder enttäuscht sein soll, und ob die Rückkehr der Denkmaschinen und ein neuer Butlers Djihad wirklich das große Finale des Gesamtzyklus hätte sein sollen, den Frank Herbert im Sinn gehabt hat...Anderson und Herbert Jr. versichern in ihrem Vorwort zum gerade erschieben Band zwar entschieden, dass ihre Weiterführung der Geschichte eng an Frank Herberts diesbezügliche Originalaufzeichnungen und erhalten gebliebenen Handlungsskizzen zu "Dune 7" angelehnt sei...doch irgendwie scheint es mir eher so zu sein, dass die Autoren mit der Verbindung zu Butlers Djihad lediglich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollten, indem ihre "Chapterhouse" - Fortsetzung zugleich auch eine der eigenen "Butlers Djihad" - Reihe bildet...einerseits ist die Rückkehr der Denkmaschinen zwar kein ganz abwegiger Einfall, dem es durchaus nicht an einer gewissen Logik und Plausibilität mangelt -andererseits ist er aber auch sehr vorhersehbar und im Grunde wenig überraschend, da so offenkundig auf die früheren Bücher der Beiden Autoren zugeschnitten...dabei hätte es durchaus nicht an möglichen Alternativen gemangelt...warum nicht z.B. eine weitere ganz fremde Spezies, von der die Menschen des "alten imperiums" bislang noch garnichts gewusst haben, einführen...? Aber der dickste Hund kommt erst noch...nach Brian Herbert/Kevin J. Anderson endet Butlers Djihad mit der Schlacht von Corrin...doch die Datierung, die Frank Herbert im Appendix des ersten "Wüstenplanet" - Bandes für die Schlacht angibt, stellt die Gültigkeit der gesamten "Butlers Djihad"- Trilogie in Frage...denn die Datierung, wie sie Herbert angibt, macht es unmöglich, dass diese Schlacht überhaupt noch zu Butlers Djihad gehörte, da sie genau zwanzig Jahre nach dessen Ende stattfand: "[I]Djihad, Butlers[/I] (siehe auch:[I]Große Revolte[/I] ): der Kreuzzug gegen Computer, DEnkmaschinen und Roboter begann im Jahre [B]201 B.G. [/B] und endete [B]108 B.G.[/B] Sein Hauptprinzip basierte auf einer Überzeugung, die in die Orange-Katholische Bibel aufgenommen wurde: "Du sollst keine Maschine nach deinem geistigen Ebenbilde machen" " (Herbert, Frank: "Der Wüstenplanet", Appendix V) "[I]Corrin, Schlacht von:[/I] die Raumschlacht, die dem Haus Corrino seinen Namen gab. Die gleichzeitig stattfindende Schlacht in der Nähe von Sigma Draconis im Jahre [B]88 B.G.[/B] bewirkte seinen Aufstieg, nachdem es zuvor lediglich Salusa Secundus besessen hatte" (ebd.) Ergo: Die Schlacht von Corrin kann nicht das Finale von Butlers Djihad gewesen sein, wie Brian Herbert und Kevin Anderson uns weiszumachen versuchen, weil sie erst zwanzig Jahre nach dessen Ende stattfand...sie hatte demnach nicht da geringste damit zu tun... Und überhaupt denke ich mir, dass Frank Herbert sich unter der "Großen Revolte" gegen die Denkmaschinen, die die Menschheit "versklavt" hatten, etwas ganz anderes vorgestellt hat, als Brian Herbert und Kevin Anderson, die den Begriff "Sklaverei durch die Maschinen" prompt wörtlich genommen haben...und uns dementsprechend auch nur einen mittelmässigen "Matrix"- Abklatsch servieren...obwohl in den Originalromanen ja kaum irgendwelche weiteren Einzelheiten zu diesem Ereignis in ferner Vergangenheit genannt werden, wohingegen doch sehr häufig darauf Bezug genommen wird, bin ich mir doch ziemlich sicher, dass Frank Herbert etwas ganz anderes vorschwebte, nämlich schlichtweg, die totale [B]Abhängigkeit[/B] der Menschheit von Computern und Robotern in sämtlichen Lebensbereichen - "Sklaverei" mehr im metaphorischen statt im wörtlichen Sinne - wie wir sie ja bereits heute zu einem erheblichen Teil in unserem Alltag kennen...dagegen richtete sich der Aufstand, nicht gegen übermächtige intelligente Monstermaschinen, sondern schlicht und einfach gegen das System, das die Menschen an deren Gebrauch gewöhnte, und das ganze Leben davon abhängig gemacht hat... |
| Tsafried | Na das klingt ja dermaßen vielversprechend, dass ich, nachdem ich gestern mal wieder die "Ordensburg" durchhatte, mit denen wieder anfange, die ich diesmal übersprungen hatte.... dem ersten und dritten Band nämlich. Das klingt mir doch alles ein wenig zu abgedroschen, um interessant zu sein.... |
| Xenomorph | ...In den neuen Büchern gibt es einfach zu viele Unstimmigkeiten, die mit Blick auf die Originalserie kaum einen Sinn ergeben...die falsch datierte und in den falschen Kontext verschobene Schlacht von Corrin ist da nur das prägnanteste Beispiel einer drastischen Unstimmigkeit...aber es gibt noch viele weitere, die ebenso ärgerlich sind...was ist z.B. mit der Raumgilde und dem Gewürz...? Wieso sind die Menschen überhaupt schon dazu in der Lage, Sternenschiffe zu bauen, die sich offenkundig mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen...? - wo es die Gilde und ihre Navigatoren doch noch gar nicht gibt und der Hyperraum - ohne den es gar keine Überlichtgeschwindigkeit geben könnte - noch so gut wie unbekannt ist, denn kein Flugobjekt könnte mittels konventioneller Raketenantriebe jemals bis auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, da dessen Masse sich dabei ins Unermessliche steigern würde, und ohne diese Möglichkeit dauert eine interstellare Reise Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte...die Sternenschiffe der Liga der Edlen würden die Schlacht von Corrin erst dann erreichen, wenn die Roboter der Gegenseite schon längst verrostet und zu Staub zerfallen sind...womit sich der ganze Zirkus ohnehin erübrigt hätte...Paul Muad'dib setzt im ersten Band der Originalserrie die Gilde ja gerade mit der Drohung unter Druck, ihren Navigatoren den Gewürzhahn zuzudrehen...wodurch das Imperium wieder zu einer Ansammlung isolierter Welten zerfallen würde, zwischen denen keinerlei Austausch von Gütern, Personal und Informationen mehr möglich wäre...und obwohl die "Liga der Edlen" im Vergleich zum späteren Corrino-Imperium - und erst recht zur Diaspora - noch aus einer überschaubaren Anzahl von Welten bestehen mag - so gibt es doch das Problem der interstellaren Distanzen, die zwischen diesen Welten zu bewältigen sind - ohne Gilde und Hyperraumantrieb - diesem Widerspruch gehen Anderson und Brian Herbert einfach aus dem Weg, indem sie ihn gar nicht erst erwähnen...doch wenn die Gilde mit ihren einzigartigen Fähigkeiten und dem daraus entstandenen Monopol offenbar gar nicht notwendig ist - und es nie war - dann wird eigentlich die gesamte spätere Entwicklung, wie sie in Herberts Büchern geschildert wird, hinfällig... |
| Valraven | Habe sie auch alle - vor Jahren - gelesen und fand sie durchgängig gut, auch wenn es zum Ende hin alles sehr - "philosophisch" wurde :) |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Valraven [/i] [B]Habe sie auch alle - vor Jahren - gelesen und fand sie durchgängig gut, auch wenn es zum Ende hin alles sehr - "philosophisch" wurde :) [/B][/QUOTE] ...gerade das mochte ich an den alten Büchern so und das ist es auch, was ich an den neuen so schmerzlich vermisse...Frank Herberts Bücher waren im Grunde genommen - vergleicht man sie mit den neuen - ausgesprochen handlungsarm...von der Schlacht von Corrin und anderen Begebenheiten aus ferner Vergangenheit wird fast nur in Randnotizen oder im Anhang berichtet...Herbert verlegt sein Augenmerk stattdessen nahezu vollkommen auf die Innenwelt seiner Charaktere, erforscht ihre Gedanken und Motive...wir erleben dieses Universum durch die Augen der Personen, die in ihm leben...und deshalb ist es derart überzeugend geraten...die Bücher leben nicht nur durch ihren enormen Detailreichtum, sondern auch durch die Auswahl der Details, über die berichtet wird...und nicht zuletzt auch durch das, was nicht oder nur ganz am Rande mal erwähnt wird...dagegen wimmelt es in den neuen Büchern nur so von banalem und überflüssigem, während die Figuren selbst und ihre Motive ausgesprochen oberflächlich gezeichnet sind... |
| Der Hexenkönig | Hm, jaaaa, was soll ich sagen? Ich habe die gesamte Saga einmal gelesen (nachdem ich festgestellt hatte, das es nach Band 1 noch weitergeht :rolleyes: ) - aber einmal reicht mir auch. Es ist eine fantastische Saga, keine Frage, eine tolle Welt und tolle Bücher. Aber mir persönlich dann doch zu 'kopflastig' und philosophisch, um sie nochmal zu lesen. Besonders den 'Gottkaiser'-Band fand ich sehr anstrengend. Um nicht zu sagen - furchtbar langweilig. Da habe ich mich nur durchgequält, weil ja noch andere Bände folgten. Die waren dann ja auch wieder spannender, aber wirklich gefesselt hat mich das alles nicht. Es kann natürlich sein, das ich zu dumm bin, den tieferen Sinn zu verstehen, oder einfach ein Banause. *hmpf* Na ja, lange Rede, kurzer Sinn - ich brauchte Platz im Regal und die Bücher stehen zum Verkauf (drei sind schon weg....:D ) |
| Xenomorph | Mir geht es mit "Dune" ganz ähnlich wie mit Thomas Manns "Der Zauberberg...daher denke ich, man muss diese Bücher sogar (mindestens) zweimal gelesen haben, um den ganzen Detailreichtum und sämtliche Bedeutungsebenen wirklich zu erfassen...einmal lesen reicht dazu bei weitem nicht aus, geschweige denn, dieses vielschichtige Werk auch tatsächlich in sich aufzunehmen und mental zu "verarbeiten"..."Der Gottkaiser" mag wegen seiner augenscheinlichen Handlungsarmut der langweiligste der sechs Bände sein...doch ist er womöglich der bedeutsamste, quasi der Schlüssel zum Verständnis des Gesamtwerks...die zwei Folgebände...sind dann wieder etwas "actionlastiger" und demnach leichter zu lesen...doch nur im Hinblick auf den "Gottkaiser"- Band wirklich sinnvoll zu verstehen... ...leider kenne ich von Frank Herbert bislang nur diese Bücher...doch hat er noch etliches mehr an Erzählungen und Romanen als "Dune" hinterlassen, obwohl das natürlich sein Hauptwerk ist...in all seinen Büchern geht es stes um Ideologie- und insbesondere Religionskritik, welches ja auch die Hauptthemen des "Wüstenplanet" sind...um totalitäre, in sich geschlossene religiös-politische Institutionen und Systeme, und deren versteckte oder offene manipulative Einflussnahme auf die Menschheit... |
| da.sublime | Hab den thread erst jetzt entdeckt. Also ich fand DUNE wirklich sehr gelungen, hab aber die anderen noch nicht gelesen. Ich kenne den Film schon viel länger und fand ihn immer gut, hab ihn bestimmt 20 mal gesehen. Als ich das Buch las, war ich sehr überrascht wie gut es verfilmt wurde. Die Atmosphäre des Buchs ist total im Film aufgefangen...das erste Mal dass ich einen Film so gut fand wie das Buch. Ich werde sicher irgendwann die anderen Romane lesen und bin schon drauf gespannt. |