| Thinking | Das Leben. Anders formuliert der immer wiederkehrende Tag. Er bringt uns täglich frohe Botschaften und traurige Botschaften. Doch leider häufen sich zur Zeit die traurigen Botschaften. Tag täglich verlieren Leute ihr Leben, in Unwetterkatastrophen oder Kriegen. Doch ich finde das ist lang nicht so schlimm. Wenn man selber stirbt, merkt man nichts davon. Deswegen sehe ich dem Tode nicht negativ gegenüber. Nur für Angehörige ist es ein sehr tiefer Schmerz, welchen man aber überwinden kann. Doch wie steht es mit den Menschen die immer noch Leben, und die einem täglich Schmerzen bereiten. Ich rede von Freunden und Geliebten. Menschen die man kennengelernt hat, als intelligente, frohe Menschen wenden sich ab von der normalen Öffentlichkeit. Sie wenden sich gegenüber jedem ab, wollen dumm sein, schmutzig sein, egal was nur anders wie das normale Volk. Das ist Schmerz, einen Menschen den man täglich sieht, und dann zusehen muss wie er oder sie sich einfach von jedem abwendet, und sachen tut womit er oder sie gar nicht weiß was sie den freunden oder dem oder der geliebten antut. Das tut weh. Doch wer oder was ist dafür schuld, das Menschen so Absteigen?? Der eigene Character dieses Menschen...nein, nicht wenn man weiß wie er oder sie vorher war. Die Gesellschaft...eigentlich auch nicht. Evtl die sozialen Probleme in der Familie oder kein Geld?? Wenn dieser Mensch einfach keine Kraft mehr hat im normalen sozialen Leben mitzuhalten, was dann?? Wenn man weiß das dieser Mensch immer mehr absteigt und sich einredet das dass so gut sei. Ich verliere im Moment immer mehr so einen Menschen, und ich weiß nicht was ich dagegen tuen soll. Gar nichts...und meinen Seelenparter/in einfach gehen lassen. Oder Gar nichts tuen....und hoffen das alles wieder normal wird. Oder alles und jeden zerstören was dafür schuld sein könnte?? Doch diese Möglichkeiten sind nicht die, die ich für richtig halte. Wäre es eine Geliebte oder ein Geliebter, würde ich ja sagen: "Liebe vergeht, Liebe verweht, Freundschaft alleine besteht". Doch in meinem Falle ist es eine tiefe Freundschaft, und sie kann nicht vergehen oder verwehen wie die Liebe, des halb ist es für mich so schmerzvoll. Nun was soll ein Mensch wie ich tuen, der glaubt alles zu verlieren. Der Strick?? Die Kugel?? Das Gift??....Liegt alles im moment noch nicht in meiner Absicht. Und es gibt nur eine Lösung: Diesen Menschen den man für so gleichgesinnt empfindet, wieder in das richtige Leben mit einbinden. Doch wie??? Und somit beende ich meinen Beitrag mit den Worten. Was macht das Leben lebenswert?? - Für jemanden wie mich, der täglich diesen Schmerz empfindet, und nich weiß was morgen mit einem selbst oder mit dem Menschen den man für so wichtig empfindet passiert. |
| more | woher willst du beurteilen, dass sich die Menschen negativ verändern und sozial absteigen? Das ist doch nur dein subjektives Empfinden, aber entspricht es auch den Tatsachen? Oder erträgst du es nur nicht, wenn Menschen ihre Interessen auch auf andere Gebiete ausweiten und du mit diesem, nennen wir es mal Trend, nicht mitlaufen kannst? Hast du Angst vor Veränderung? Hat es in deinem Leben noch keine einschneidende Veränderungen gegeben? Ich kann nicht so richtig nachvollziehen worauf du hinaus willst, ich finde nur du solltest dir nicht anmassen anderer Lebenseinstellungen zu beurteilen. |
| Phönix | Reden hilft meistens. Sprich mit ihm, schlimmer kann's ja nicht mehr werden. Andererseits beruht Freundschaft immer auf zwei Seiten, du solltest zumindest versuchen zu verstehen warum er sich ändern will. Hab mich auch mit einem früher sehr guten Freund ziemlich auseinander gelebt, ich seh den höchstens noch eimal im Jahr. Wir haben keine gemeinsamen Interessen mehr, mittlerweile woht er auch in einer anderen Stadt - aber wir haben nie den Respekt voreinander verloren. Deshalb ist es nicht so schwer zu akzeptieren dass wir nicht mehr die besten Freunde sind. Wenn ihr wirklich so gute Freunde seid, solltest Du akzeptieren, dass er vielleicht einen anderen Lebensweg nimmt, wie Du es gerne sehen würdest. (Natürlich kann ich keine absolute Antwort geben, weil ich ja nicht weiß, was genau er treibt bzw. nicht mehr treibt.) |
| schuebschn | mh ich selbst empfinde das leben oftmals als nicht lebenswert. wie ich es geschafft habe noch hier zu sitzen? ich weiss gar nicht so recht. ich denke die grösste hemmung ist es andere damit zu sehr zu verletzen. das einzigste lebenswerte an meinem leben ist wohl die liebe. ok jetzt könnte ich dir sagen du findest bestimmt einen neuen freund und du wirst andere beziehungen zu menschen haben wie diese die gerade zerbricht. aber dran glauben würd ich wohl selbst auch nicht. um deine beziehung zu deinem freund zu retten kannst du wohl denke ich nicht viel tun ausser verstehen. was du jedoch nicht tun solltest ist seine art zu leben als "falsch" zu bezeichnen. selbst wenn er dich dadurch verletzt ist das immer noch seine entscheidung wie er leben möchte. nun kannst du hoffen das er deinen schmerz nachvollziehen kann und versucht eine lösung zu schaffen ohne sich dabei selbst zu sehr einzuschränken. wenn ihm viel an dir und eurer freundschaft liegt dann werdet ihr sicherlich eine lösung finden. für dich sieht es vielleicht so aus als wolle er einfach nur "dumm schmutzig und anders als die andren" sein. doch hast du ihn mal wirklich nach seinen beweggründen gefragt? also ich denke es hilft nur verständnis von beiden seiten für die lebensart meinungen und gedanken des andren. und wegen selbstmord solltest du dir überlegen ob du das wirklich willst. schliesslich verursachst du dadurch die gleichen schmerzen bei andren wie er sie bei dir verursacht. @darkangel eine etwas weniger drastische formulierung hätts vll auch getan ;) (und möchte nicht jeder das alles ungefähr so verläuft wie in seinen vorstellungen? wär man sonst nicht wunsch- und traumlos? naja obwohl ein erreichen der ziele durch zwang (ohne rücksicht) ist auch nicht die richtige lösung.) |