| gothic-sabby | Hi, in letzter zeit denke ich oft nach über mein leben, über meine vergangenhait und über die zukunft. Ich hab angst vor der zukunft und habe angst vor dem jetzt und genau so angst vor der vergangen heit. Ichf rage mich was mein leben für ein sinn hat warum es dige gib die eh kein emnshc braucht. Ich wünsche mir eine heile welt ohne krieg und muss oft weinen wenn ich höre wie jemand ermordet wurde. Ich wnsche mirdas ich ich sein darf. Denke nach über sachen wie eine cola flasche über alles mögliche. vielleicht könnt ihr mir ja sagen ob es euch auch so geht und was ihr darüber denkt. mfg sabby |
| Lestar | Hallo, Mir geht es ähnlich wie dir, ich mache mir Gedanken über alles, vielleicht nicht so ausgeprägt wie bei dir, da es mir ehrlich wurscht ist ob irgendwer ermordet wurde oder nicht. Würd ich mir darüber gedanken machen hätte ich damit einen Fulltimejob. Es trifft mich nur wenn ich diese Person auf irgendwelche weise kenne, seis nun ein Bandmitglied einer Band die ich mag oder dergleichen. Ich mache mir oft gedanken über meine Vergangenheit aber schlussendlich belächle ich sie und sehe nach vorne. Ich habe angst vor meiner Zukunft, freue mich aber trotzdem auf das was vor mir liegt. Das jetzt akzeptiere ich, mache mir ebenso Gedanken drüber, fürchte mich aber nicht, währe nicht in der Lage dazu Angst davor zu haben was ist - dem würde ich nicht standhalten können. Also lass ichs *g*. Die heile Welt ohne Krieg ist so ne sache, welcher "normaler" Mensch wünscht sich diese nicht. Auch ich tue dies aber die erkenntniss kam mir schon sehr früh das diese Welt im Moment bestimmt nicht in der Lage ist zu meiner Lebzeit noch Heil und Gut zu werden... Also ist es mir sozusagen egal :D Wenn du dir wünsch zu sein was du bist dann sei du. Ganz einfach. Sich über eine Colaflasche Gedanken zu machen... Hast du sonst nichts besseres zu tun? :D :p |
| Sonnenfürst | [QUOTE][i]Original geschrieben von gothic-sabby [/i] [B]Ichf rage mich was mein leben für ein sinn hat warum es dige gib die eh kein emnshc braucht. Ich wünsche mir eine heile welt ohne krieg und muss oft weinen wenn ich höre wie jemand ermordet wurde. Ich wnsche mirdas ich ich sein darf. Denke nach über sachen wie eine cola flasche über alles mögliche.[/B][/QUOTE] Diese "Fragen" stellt sich jeder Mensch; die Antworten darauf kannst nur Du Dir selbst geben....das nennt sich dann "Selbstverantwortung" und "Selbstverständnis". |
| Schattenspiegel | Früher habe ich mir auch immer gedacht oh man wieso den shcon wieder ein mord aber jetzt,... ehrlich gesagt bin ich durch meinen umkreis ziemlich egoistisch geworden solange es mir gut geht... ist mir das andere relativ solange keine freunde von mir sterben ist mir egal wer stirbt! |
| MMPB | [QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i] [B]das nennt sich Pubertät, das geht vorüber...;) [/B][/QUOTE] Da bin ich wohl schon ein Jahrzehnt drüber weg, aber mir gehts fast haargenau so. Ich denke über meine Vergangeheit nach und sehe nur schlechtes und Fehler. Ich denke übermeine Gegenwart nach und *schäm* bemitleide und ärgere mich selbst, das ich so wenig geschaft habe und so bin, wie ich bin. Ich denke über die Zukunft nach und sehe einfach keine "glückliche" Zukunftsmöglichkeit, da einem das alles irgendwie schwer gemacht wird und verbaut wird wo es geht. Ich denke oft über die Umstände in der Gesellschaft nach, warum Menschen so sind wie sie sind, und auch ich breche oft in Tränen aus schon bei Kleinigkeiten die ich irgendwo mitbekomme. Extrem sind diese bei von Menschen verschuldetem Leid (muss ich glaub ich nicht näher drauf eingehen). Auch ich wünsche mir eine "heile" Welt und wenn ich darüber nachdenke kommt die Gewissheit, das es wohl nie eine geben wird y.y das ist zum verzweifeln und ich frage mich oft, wie andere Menschen damit so umgehen können. Naja, ich hab auch lange Zeit gelebt und hab sowas einfach nicht an mich ran kommen lassen, aber in letzter Zeit will ich nciht mehr wegschauen. Ich will verstehen und akzeptieren, aber das fällt irgendwie so unglaublich schwer. Zum verzweifeln. Wie du evtl. schon merkst, kann ich dir nicht helfen. Mir gehts genauso und ich stecke grad zimlich fest, was dieses fühlen und denken angeht. Fällt auch nicht leicht das so zu schreiben. [quote]Sonnenfürst: Diese "Fragen" stellt sich jeder Mensch; die Antworten darauf kannst nur Du Dir selbst geben....das nennt sich dann "Selbstverantwortung" und "Selbstverständnis".[/quote] @ Sonnenfürst: Fehlt mir das denn? Wie erlange ich das? Ist es denn Unverantwortlich von mir so zu denken? [QUOTE]Schattenspiegel: Früher habe ich mir auch immer gedacht oh man wieso den shcon wieder ein mord aber jetzt,... ehrlich gesagt bin ich durch meinen umkreis ziemlich egoistisch geworden solange es mir gut geht... ist mir das andere relativ solange keine freunde von mir sterben ist mir egal wer stirbt![/QUOTE] @ Schattenspiegel: Ich will keinen verurteilen, und es ist ja auch gut, das du so leben kannst. Ich wünschte manchmal das könnte ich auch, aber ich denke das gerade dieses egoistische Denken zu viel Leid in der Gesellschaft führt und ich kann und will das einfach nicht. |
| Frostwyrm | Scheinst leicht philosophisch veranlagt zu sein ;) Das kenne ich recht gut... Auch ich finde es immer scheußlich zu hören, wie grausam manche Menschen sterben müssen... Leider- oder auch glücklicherweise stumpft man mit der Zeit etwas ab, zumindest ging es mir so. |
| Lucifer_Sam | Gibt anscheinend mehr so hoffnungslose Fälle, wie mich... ewige Verlierer (nicht bös gemeint), die hoffnungslos der falschen Vorstellung nachhängen, daß das irgendwie gerecht sein müßte und daran zugrunde gehen, daß sie es eben nicht ist... |
| MMPB | [QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i] [B]Nachhängen und daran zugrunde gehen bringt sicher nix, aber einen eigenen Beitrag - und wenn's auch nur ein Klitzekleiner ist - zu leisten, z. B. in dem man die Gesellschaftsspielchen einfach nicht mitspielt, ist doch schon mal ein Schritt in Richtung Ideal. [/B][/QUOTE] Schön gesagt und ein Ziel das erstrebenswert ist. Nur es ist für mich irgendwie nicht möglich, auch wenn ich mir das ständig neu vornehme und in ganz kleinem auch dazu beitragen kann, und auch schon lange mache. Dieses Gesellschaftspielchen (schön gesagt) spiele ich schon lange nciht mehr mit, nur dadurch bekommt man nur noch mehr Probleme, und das ist auch nur zum Teil von mir gemeint. Ich glaub einfach ich will zu viel auf einmal. Weiss ich nicht. Ach, verworrenes Thema, wenn man da drüber nachdenkt. Könnte stundenlang dazu was schreiben, aber das wird egal wie ichs versuche immer zu persönlich, und das möchte ich nicht, auch wenn ich das Thema noch lange nciht als geschlossen betrachte. Sorry fürs highjacken des Threads gothic-sabby |
| Lucifer_Sam | Ich denke auch, das es möglich ist, die Welt, wenigstens ein 'bischen' besser zu machen. Es hängt vielleicht davon ab, genügend Menschen zu erreichen und ihnen andere Wege aufzuzeigen. Beruhigenderweise findet man gerade in den Medien (Schaut hier wer Kulturzeit und sowas?) schon Menschen, die die Gesellschaft kritisieren. Es müßte nur ein Weg gefunden werden, die richtigen Ansätze auch umzusetzen, ohne daß durch die Politik usw. zuviel davon kaputt gemacht wird. Es müßten nur die richtigen Leute in den richtigen Positionen setzen... Wir dürfen niemals aufgeben, daran hinzuarbeiten, auch wenns uns oft nur Probleme beschert... In diesem Sinne Don Quijote ^^ |
| Darkangel | Hm weis zwar nich ob das hier rein past vieleicht pack ichs auch in extra Thread aber ich schreibs einfach erstmal hierher. Gestern Abend hab ich mir den Film Marbito angesehn (für diejenigen die ihn nich kenn, es geht im grossen und ganzen darum das ein Kamaramann eine gutaussehnde Frau findet die von Dämonen grossgezogen wurde und sich nur von Blut ernährt und die er bei sich daheime Einquartiert hat und nu versucht halt für die zu Sorgen irgendwie (in dem er andre Leute halt umbringt und deren Blutvorrat abfüllt)) ungeachtet der Tatsache wie der Film ausgeht hat mich das irgendwie Fastziniert. Irgendwie schau ich mir sowieso gerne Filme an wo geschossen wird oder paar Umkomm wenn ich so drüber nachdenk und ja ich verfolge auch in den News immer die Todesanzeigen und Katastrophenmeldungen mit höhren interesse als den Rest. Ka warum das so ist O_o Kenn ihr das eigentlich das ein ab und zu so komische Bilder durch den kopf spucken die mit der wirklichkeit nix zu tun haben. Bei geistert da fast immer was rum das mit Gewalt zu tun hat in allmöglichen Variation (ob schiessen, Prügeln, schlitzen das ganze Programm halt) Was ich mich übrigens Frage is warum sich soviele Leute (mir eingeschlossen) für Shooter und Kriegsspiele begeistern könn, woher dieser Reiz kommt lieber mit na dicken Wumme rumzurenn und gegner in Stücke zu schiessen stadt lieber in Sim City städte zu baun oder Sims zu zocken (halt etwas was nich wirklich was mit Gewalt oder so zu tun hat). Klar bin ich im Alltag freundlich hilfsbereit und bla aber ich finde die 2 gegensätze irgendwie eigenartig, nen Freund meinte das ich zu beiden seiten nur mit den extrem lebe entweder total net oder richtig finster^^. Hat irgendwer ne idee woher sowas kommt oder so, weil des würde mich wirklich mal interessiern. |
| Lucifer_Sam | @Darkangel: Ich würde einfach mal auf die Menschliche Natur tippen: 'If it's alive - kill it!' Der Mensch entwickelt auch recht schnell das Gefühl, von 'wir' und von den 'anderen'.... Ich weiß jetzt nicht so recht, wie ich das erklären soll. Aber es ist anscheinend leichter Menschen etwas anzutun, wenn man sie abstuft und zu einer anderen Art Menschen erklärt. Das könnte damit zusammenhängen. Möglicherweise ist es ja etwas, was uns von der Evolution mitgegeben worden ist. Auch Schimpansen führen regelrechte Kriege; und sie handeln dabei sehr gezielt und taktisch... |
| MMPB | @ Darkangel: Mir gehts genauso, ich spiele sehr gerne, überwiegend kriegerische Shooter und Strategiespiele, sowie auch ne Menge Rollenspiele, sowohl PC, also auch P&P. Dort gehts ja auch oft um Kampf. RL bin ich eher Pazifist und friedlich. Warum das so ist, weiss ich nicht. Da ich RL nciht so bin, sag ich einfach mal, es liegt nciht in der Menschlichen Natur^^ Ich persönlich spiele aus Spass, obs tiefere psychologische Gründe hat, weiss ich ehrlich gesagt nicht. Das Ausleben von etwas, das man im echtem Leben nicht kann hört sich für mich zumindest schon gut an. Kann wirklich so sein. KA. Ich spiele übrigens auch friedliche Spiele^^ wenn auch nciht so häufig. Zu den Bildern, die in dir Rumspuken.. ich selber habe wohl keine solcher Bilder, aber das schieb ich mal auf meine mangelde Fantasie. Obwohl, ich träume öfter von sowas, auch wenn cih keine brutalen Spiele spiele, Horrorfilme (die ich eh nciht mag) schaue oder sonstwas in der Art. Da hat bradóg wieder recht, das es wohl schon genug Gewalt und Horror gibt, die mich zumindest wohl in der Hinsicht beeinflussen. Zum Gruppenverhalten, was Lucifer_Sam meinte. Ich kann mir ja auch vorstellen, das ich kämpfe und töten würde, wenn ich wirklich mich, oder etwas das mir wichtig ist bedroht sehe, und dann hilft es nunmal fürs eigene Gewissen zu sagen, das ist ne andere Art Mensch, die sind einfach so, und wir (ich) bin besser. Ich meine aber, das wir heutzutage eigentlich keinen Grund mehr dazu haben sollten. Naja, es gibt genug Vorurteile und Lebensweisen, das wir es doch machen, aber sind wir so bedroht das es nötig ist Kriege zu führen und zu töten, oder andere eben in Schubladen zu stecken? Ich denke (oder wünsche?) nicht. Und es ist ja nicht nur das töten und Kriege. Ausgrenzung und alltägliche Gewalt, die bradóg meinte mit Kleinkriegen, gehören ja auch dazu und machen einzelnen das Leben zur Qual. Selbst wenn die "richtigen" Menschen in den "richtigen" Positionen wären, ändert das für den einzelnen wenig. Und ich denke das wird eh nichts ändern, denn ideologisch vorangehen wird nur als Schwäche gesehen und von der Mehrheit unterdrückt, wie schon gesagt wurde (gerade wenns von eizelnen, nicht hochgestellten Personen kommt). Aber ich glaube nciht, das es (zumindest bei mir) für meinen Hang zu kriegerischen Spielen verantwortlich ist. Naja, ich komme vom Thema ab, bzw. eigentlich nicht, das Thema ist sehr Umfangreich^^ @bradóg: Blut in Spielen ist mir absolut nicht wichtig. Wenns zur Realitätsnähe oder Athmosphäre passt, hab ich da zwar ncihts gegen, aber ich lege da keinen Wert drauf, wie andere z.B. die ich kenne. Wie ich reagieren würde bei einem Unfall weiss ich ehrlich gesagt nicht, da ich noch nie in einer solchen Situation war, und ich glaub alles was ich sagen würde, wäre zu spekulativ. Dennoch muss ich sagen, das es doch normal ist Entsetzen zu verspüren in solch einer Situation. Selbst wenn man daduch wie gelähmt ist, würd ich es verstehen. Schade ist nur, das dann Hilfe nciht möglich ist, die evtl nötig ist. Nicht umsonst werden Helfer wie Opfer bei grossen Unfällen psychologisch betreut. |
| Darkangel | Jo ich glaub das mit Reiz kommt schon hin, wobei ich zugeben muss das ich auch glaube das ich auf die Art und Weise wie schon erwähnt wurde Dinge auslebe die mir im normalen alltag nicht möglich sind. Letztentlich ist es ja die Vernumpft die mich und Leute meines Gleichen davon abhält solche sachen im RL Auszuleben und ich hoffe wirklich das mir diese Vernumpft nie abhanden kommt. Ich tu mir natürlich ab und an auch non brutalo spiele an^^ aber allerdings eher selten, wies halt auch bei mein Vorposter der Fall ist. Das viele leute (die sich eben jene sachen antun) bei Verletzten und so schwach werden kann ich auch net ganz nachvollziehn es ist ja eigentlich das was sie in der Flimerkiste sehn nur live. Was meine Persönliche Einstellung zum Tod angeht, nun angst hab ich nich wirklich vor das einzige was ich nicht wolln würde ist ein schmerzhafter tot der sich hinzieht, wenns schnell geht würde es mich nichtmal stören wenn ich durch ein Unfall draufgeh oder mir wer ne Waffe vor Gesicht hält und mich droht umzubring (hauptsache er schiest net daneben). Weis nich irgendwie häng ich nich sehr am Leben, vieleicht ändert sich das ja noch irgendwann. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von gothic-sabby [/i] Ich frage mich was mein leben für ein sinn hat warum es dige gib die eh kein memsch braucht. Ich wünsche mir eine heile welt ohne krieg und muss oft weinen wenn ich höre wie jemand ermordet wurde. Ich wnsche mir das ich ich sein darf. Denke nach über sachen wie eine cola flasche über alles mögliche. [/QUOTE]@ gothic-sabby: Es gibt wahrscheinlich darum so viele unnütze und sogar schädliche Dinge, weil die Menschen viel zu wenig darüber nachdenken, was [b]sie selbst[/b] wirklich brauchen. Dein Nachdenken darüber ist in meinen Augen ein erster Schritt in die Richtung, die Welt etwas besser zu machen und deinen Platz in ihr zu finden. Und dein Nachdenken über eine Cola-Flasche - so abwegig das Einigen auch erscheint - passt schon. Sie kann als Sinnbild dafür stehen, wie weit wir uns von der Natur entfernt haben, auch von unserer eigenen Natur. Da rackern wir uns ab um Geld zu verdienen, um dafür etwas zu kaufen, wovon wir weder wissen, wo es herkommt, noch was da überhaupt drin ist. Dabei wäre es ein Leichtes, ein paar Äpfel zu pflücken oder Beeren zu sammeln und daraus einen gesunden und schmackhaften Obstsaft zu bereiten. Ich will damit kein "Zurück in die Urgesellschaft" propagieren. Dass die Menschen Dinge erfunden haben, um sich vor den Gefahren der Natur zu schützen, ist ja richtig. Aber die Menschen erfinden eben auch eine Menge Dinge, die sie stattdessen von den Segnungen der Natur abschneiden, und damit ihrerseits zu Gefahren werden. [QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i] Eine gesunde Portion Egoismus ist durchaus ok. Aber gesund endet meiner Ansicht nach da, wo Andere oder Anderes durch egoistisches Verhalten in Mitleidenschaft gezogen wird. [/QUOTE]Ich mache da einen Unterschied zwischen Liebe zu sich selbst und Egoismus. Egoismus ist m.E. eine Verhaltensweise, die nicht aus Selbstliebe erwächst, sondern aus dem von Lucifer_Sam angesprochenen Gefühl von 'wir' und von den 'anderen': [QUOTE][i]Original geschrieben von Lucifer_Sam [/i] Aber es ist anscheinend leichter Menschen etwas anzutun, wenn man sie abstuft und zu einer anderen Art Menschen erklärt. [/QUOTE]... und aus Bequemlichkeit und (Denk-)Faulheit wählen wir nur zu oft diesen leichteren Weg, obwohl wir dabei meist selbst Schaden erleiden. Zu dieser Problematik gibt es ein [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=52603]interessantes Thema in "Dunkelheit & Licht" ...[/URL] [QUOTE][i]Original geschrieben von Darkangel [/i] Was ich mich übrigens Frage is warum sich soviele Leute (mir eingeschlossen) für Shooter und Kriegsspiele begeistern könn, woher dieser Reiz kommt lieber mit na dicken Wumme rumzurenn und gegner in Stücke zu schiessen stadt lieber in Sim City städte zu baun oder Sims zu zocken[/QUOTE]Das entspringt m.E. der gleichen Denkfaulheit. Freund/Feind, Gut/Böse, Schwarz/Weiß - das ist einfacher als bei SimCity darüber nachzudenken, welche verschiedenartigsten Auswirkungen meine Handlungen haben können, oder gar Handlungen auszuführen, für die man keine Zielvorgaben hat, also [b]kreativ[/b] zu sein. [QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i] dennoch halte ich es erstmal für wichtig, im Kleinen zu beginnen und zwar im Umgang miteinander. Wie oft wird wegen Nichtigkeiten ein Kleinkrieg bis zum bitteren Ende ausgefochten *seufz* ... Es gibt Momente da zweifle ich an, ob überhaupt ein Fünkchen einer Chance besteht, ob der Kampf gegen den Rest der Welt eine Bessere bewirkt. [/QUOTE]Ich befürchte, dass ein wie immer gearteter "Kampf [b]gegen[/b] den Rest der Welt" sie nur schlechter machen kann. Oder wie Nietzsche schrieb: "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird." Es ist nicht so, dass es "Menschen wie wir" einerseits und "Die Anderen" andererseits gibt. Aber es sind eben auch nicht alle Menschen gleich. Es gibt allgemein-menschliche Eigenschaften (bzw. Eigenschaften von Lebewesen), die wir alle besitzen, und [b]gleichzeitig[/b] ist jeder Mensch (und jedes Lebewesen) anders, einzigartig und gerade deshalb so wertvoll. [QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i] Nur zu, bedient euch nur-ich nehme den rest. Ist finde ich 'ne wunderbare Einstellung! [/QUOTE]Diese Sicht ist m.E. genauso gefährlich wie die ungebremste Gier. Sie führt letztendlich dazu, dass sich die Anderen "alles herausnehmen". Das Lebensnotwendige sollte man zeitig genug einfordern. Ich bin in einer großen Familie aufgewachsen, da galt das Prinzip "Jeder bekommt einen Teller Suppe, und wer dann noch mag, der kann sich nehmen solange noch etwas übrig ist." - und das hat sich gut bewährt. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i] Wir entfernen uns immer mehr von einer natürlichen Lebensweise und steuern auf ein noch technisierteres Leben zu. [/QUOTE]Gefahren drohen nicht nur von der Technik, sondern auch vom Jugend- und Schönheitswahn, vom Reihlichkeits- und Gesundheitswahn, von der Gier nach Geld und Macht. Das sind alles Dinge, die uns von unserer Natur entfernen. [QUOTE]TP, Du nimmst es heut aber seeehr genau. Ja, Egoismus ist Eigennutz. [/QUOTE]Diese Unterscheidung nehme ich sehr genau (nicht nur heute), und ich behaupte gerade das Gegenteil, nämlich dass Egoismus in den meisten Fällen kein Eigennutz ist, sondern oft zum eigenen Schaden. Viele Leute glauben zum Beispiel es wäre eigennützig, hartherzig gegen Andere zu sein. Dabei würden sie sich bestimmt viel mehr nützen, wenn sie diese Anderen als Freunde hätten statt als Feinde. Egoismus dient nicht uns selbst, sondern einem Abbild von uns, das wir aufbauen, wenn wir uns mit Anderen vergleichen, wenn wir uns in Gruppen einordnen (z.B. Gewinner und Verlierer). Und dann wenden wir Unmengen an Kraft und Mühe auf, um dieses Abbild von uns aufrecht zu erhalten, während wir hinter dieser Maske kümmerlich dahinvegetieren. Selbstliebe führt uns dahin, wirklich [b]uns selbst[/b] zu nützen. Selbstliebe führt uns dahin, wirklich [b]wir selbst sein zu dürfen,[/b] ohne Angst davor haben zu müssen, dass unsere Fassade bröckelt, dass unsere Maske herunterfällt. Und auf einmal gewinnt das Leben eine nie gekannte Leichtigkeit, und von den vielen Ängsten bleiben nur die wenigen übrig, die wirklich real sind. Vielleicht können diese Worte auch dir Mut machen, gothic-sabby. [QUOTE]... auf unkonventionelle Art den Ungeheuern entgegenzusteuern. Um ein ganz simples Beispiel zu nennen ... jemandem der extrem mies drauf ist, besonders freundlich entgegenzutreten. [/QUOTE]In diese Richtung interpretiere ich den Spruch von Nietzsche, wobei ich das nicht nur als Taktik ansehe, sondern quasi als Lebenseinstellung: nicht nur mich selbst zu verwandeln, sondern auch für die "Ungeheuer" ein "Turning Point" zu sein, sie "umzudrehen", damit sie nicht mehr zu meinem Schaden wirken, sondern im besten Falle sogar zu meinem Eigennutz. [QUOTE]-------------------------------------------------------------------------------- Das Lebensnotwendige sollte man zeitig genug einfordern. -------------------------------------------------------------------------------- ... In Notzeiten, wo es ums nackte Überleben geht, wär's was anderes, doch wir leben im Überfluß. [/QUOTE]Der Wechsel von Überfluss zu Notlage ist oft blitzartig, zum Beispiel bei Naturkatastrophen oder Kriegen. Und wie schon angedeutet: Wenn man sich immer zurückhält, kann es für die Anderen scnell zur Gewohnheit werden, dass man immer nur die Reste oder gar nichts bekommt. [QUOTE]Außerdem amüsiere ich mich köstlichst, wenn andere gieren[/QUOTE]Mich macht es traurig. Und noch dazu kann diese Gier auch für die nicht Gierigen sehr gefährlich werden, wie man an den alltäglichen Resultaten der Macht- und Geldgier sieht. |