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  Forum: Auswege
    Thema: Angst vor Menschen
Dark Angel XHuhu

Weiß ganicht wie ich anfangen soll,aber ich versuch es mal,also

Ich stelle fest das meine Angst vor anderen Mensche zur Zeit immer stärker zunimmt!
Auf Veranstaltungen wo viele Menschen sind fühle ich mich Momentan schlecht und unwohl,ich möchte am liebsten nur weg und für mich alleine sein!Bin ich allein fühl ich mich einsam. Ich hab auch Angst davor das die Menschen mich verurteilen und nicht akzeptieren!Es ist furchtbar,denn ich verkrieche mich dadurch immer mehr und verliere den Kontakt zur Aussenwelt!
Manchmal wenn ich mich mit anderen unterhalte erzähle ich irgendein dummes Zeug und mach mich danach fertig was diese wohl jetzt über mich denken!Was ich dann tue ist mich von den Menschen zu distanzieren,denn die denken eh das ich bek...bin! Ich hab auch noch niemanden danach gefragt was sie denken,denn ich steigere mich dann richtig in meine Denkweise hinein und das ist dann so wie ich denke! Ich weiß auch nicht wie ich das ändern könnte.Nur ändere ich es nicht ,weiß ich das ich bald völlig isoliert von der Aussenwelt bin und das möchte ich nicht,da ich früher gerne Menschen um mich hatte! Nähe kann ich auch nicht ertragen sobald mir jemand näher kommt krieg ich Angst und gehe auf Abwehr,Selbstbewußtsein hab ich auch nicht und ich weiß das das ein Problem ist und ich bin auch in Therapie aber es wird trotzdem immer schlimmer und so langsam find ich in dem Kreislauf durch die Angst keinen Ausweg mehr..

Liebe Grüße Dark Angel X
MortiferusHi Dark, also das klingt ziemlich schlimm was du da erzählst. Ich kenn das auch ein bisschen, doch das soll hier jetzt nicht das Thema sein.

Was ich dir raten würde, lass einfach mal die Menschen Menschen sein. Ich meine interessier dich erstmal überhaupt nicht dafür was sie denken. Weder über dich noch über irgendetwas anderes. Sei einfach so wie du bist. Und fang langsam an zu begreifen, dass dich keiner als bekl... oder sonst irgendwas negatives sieht. Sondern, dass das einfach nur eine Kopfgeburt von dir ist. Sie ihnen in die Augen und stell dir vor, dass du ihnen in jeder Weise überlegen bist. Das klingt jetzt zwar ein bisschen arogant, doch das braucht man auch ein bisschen. Du darfst niemals glauben, weniger wert als jemand anderes zu sein. Und deswegen kann dich auch niemand wegen irgendetwas verurteilen oder nicht akzeptieren.

Ich hoffe du hast mich nicht falsch verstanden.

Liebe Grüße
Morti
TrauerwesenKann mich dem nur anschliessen. Habe auch öfters mal Panikattacken und Paranoia, aber grundsätzlich hilft es sehr, wenn einem andere Menschen sonst wo vorbeigehen. Konzentrier Dich auf Dich, beachte sie nicht und kehre Dich in Dich irgendwie zurück.

Du bist Individuum, Dir sollten andere egal sein, weil Du Dir Deiner siocher sein solltest.
Dark Angel XHi

Danke für Deine Antwort und ich verstehe sie nicht falsch,neja ne Eingebildete KOpfgeburt ist nur leider nicht so einfach wegzumachen :-( Ich verstehe dich schon und du hast auch Recht ich weiß das ja auch alles selber aber ich war mein halbes Leben immer nur das Schlechte in Person und irgendwie hatt sich dieses Bild nun eingtrichtert bei mir.Ich bin ein Mensch der nie über andere schlecht reden würde aber denke das alle schlecht über mich denken.ich ziehe mich auch sehr schnell zurück und weiß nicht mehr wem man trauen kann oder nicht, aber wenn ich es nicht versuche weiß ich es auch nicht. Ich habe nur Angst wieder enttaüscht zu werden.Egal was ich tue oder tat es ist falsch,so ist mein denken.
Ich habe früher als Kind auch so wie du reagiert und dies wurde mir als falsch eingeredet,heute weiß ich nicht mehr was ich bin oder wer ich bin,ich akzeptier an mir nichts,weil ich nicht weiß was ich akzeptieren sollte,es war ja nie etwas gut genug an mir,alles wurde zu nichte gemacht,mein Denken mein handeln und mein tun.
Die Angst die ich habe ist verstärkt bei Menschen die ich mag,weil ich sie nicht verlieren möchte,sie ist so hoch,weil ich nicht weiß was richtig oder falsch ist,ich habe egal wie ich mich verhalten habe sehr viel verloren und ich möchte dies ändern.
Es ist schwierig zu verstehen und ich habe meine eigenen Probleme damit,doch der Sinn der ganzen Sache ist,das ich die Menschen die ich möge nicht durch etwas falschverstandenes oder meines verhaltens verlieren möchte.Und Ich bin ja auch wie ich bin und ich mache denn Menschen nichts vor die ich mag,doch habe ich trotzdem diese Angst sie zu verlieren.Diese Angst hatt sich bei mir festgesetzt,weil ich es nicht anders kennnengelernt habe und ich muß versuchen diese Angst zu bekämpfen,denn dies läßt mich auch sehr eifersüchtig sein um bei den Partnern die ich bis jetzt hatte hab ich auch sehr geklammert,weil ich diese Angst habe.Doch weiß ich aber auch das diese Angst unbegründet ist,denn ich kann keinen Menschen zwingen mich zu lieben oder zu mögen und trotzdem hab ich diese Angst,es ist ein zweischneidiges Schwert und ich kenne beide Meinungen und versteh sie auch,doch kann ich sie nicht ausleben ohne der Angst im Nacken.Es sind die Erinnerungen,denn wenn ein Mensch immer wieder enttäuscht wurde und das liebste verloren gegangen ist und durch Hass ersetzt wurde,entsteht diese Angst,die sehr schwer ist zu bekämpfen. Und ich bin ja dabei dies zu tun um diese Angst abzulegen,denn es ist schrecklich damit zu Leben und es macht sehr viel kaputt.Wie sagt man ,es ist die Angst vor der Angst,ein Kreislauf der nur schwer zu durchbrechen ist aber für diese enttäuschungen die man erlebt hatt vielleicht auch normal.Ich weiß es nicht nur weiß ich das ich es im Moment auch durch Therapie nicht ändern kann vorallem wenn man dann noch Depressionen hatt und teilweise hab ich richtig Angst verfolgt und ausgelacht zu werden von den Menschen..Ich weiß auch nicht irgendwie mach ich immer was falsch..

Danke für Deine Worte :-)

Liebe Grüße Dark Angel X
MortiferusOje, also um erlich zu sein, weiß ich jetzt grad fast nicht mehr was ich dazu sagen soll. Du hast es ja selbst schon erkannt, dass diese Situation mehr oder weniger eine Einbildung von dir ist. Und ich denke, dass dies auch zur Besserung führen kann. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

Das mit der Eifersucht ist so eine Sache. Da hab ich auch ein sehr großes Problem damit. Ich bin wahnsinnig eifersüchtig und hab mich damit auch schon des öfteren in die Sch... geritten. Doch eines kann ich dir sagen. Du kannst jedem eifersüchtig sein, nur nicht dem bei dem du dir 100% sicher sein kannst, dass du ihm vertrauen kannst. Und solche Menschen gibt es. Glaubs mir. Du musst sie nur finden. Das ist der kleine Haken. Also sieh dir die Leute erstmal eine Zeit lang an und dann kannst du das normaler weise beurteilen. Versuchs mal.
Dark Angel XHi

Ja du hast recht und ich weiß das ja auch nur das Problem ist ich kann mit dem Wissen nicht viel anfangen und das ist ja das schlimme an der Sache und deswegen seh ich da im Moment keinen Ausweg.Und Vertrauen kann ich auch nicht ich denke hinter jeder guten Sache kommt was negatives neja aber das ist alles eine zu lange Geschichte und ich will Euch damit hier nicht zutexten und vielleicht schaff ich es ja irgendwann mal alles aus der Positiven Sicht und für mich zu sehen und nicht alles nur gegen mich. Danke für deine Antwort es ist gut zu wissen das es auch Menschen gibt die nicht einfach nur wegschauen,denn meist ist es so das die Menschen sobald es Probleme gibt wegschauen...

Liebe Grüße Dark Angel X
MyschkinHallöchen,
vielleicht hilft es Dir ja, Dir vorzustellen, was das schlimmste
wäre, also, wenn Deine Angst recht hätte, wovon zwar nicht
auszugehen ist, aber angenommen, es wäre so - keiner möchte
mehr was mit Dir zu tun haben, alle wenden sich ab und Du
weisst nicht warum und letzten Endes stehst Du völlig allein
da. So. Und was mag das wohl bedeuten? Erstens wärst Du eine ausgezeichnete Figur aus einem Franz Kafka- Roman, aber
davon abgesehen: Du fühlst Dich schuldig dafür daß Du überhaupt existierst. Dabei bist Du es genauso wert hier zu sein, wie alle andern auch. Oder möchte das etwa jemand bestreiten,
in Deinem Kopf?
MortiferusAlso ich weiß nicht ob das jetzt so sinnvoll war Myschkin.

Schreib dir mal ne PN Dark.
Dark Angel XHi

Meine Erfahrungen bestreiten das und Wert sein was sind den heutzutage die Werte des Menschen?Ich seh in mir keinen großen Wert und keinen Nutzen außer das ich dem Staat mit meinen ständigen Therapien auf der Tasche hänge ich werd mit 27 jetzt in Rente gehen.Das ist echt toll und ob ich nun da bin oder nicht interessiert eh keinen,neja es gibt da schon Menschen die das interessiert aber ein Mensch ist halt nur ein Mensch und das schlimme darin ist das ich ein Mensch bin der nicht so ist wie die anderen und in der heutigen Gesellschaft ist es nicht so prickelnd anders zu sein.Und ich lebe jeden Tag mit den gleichen Fragen:


Wer bin ich?Was bin ich?Wieso bin ich ich?Wieso kann ich nicht sein ich?Warum bin ich so?Was ist aus mir geworden?Was will ich?Was ist das Leben?Warum lebe ich?Wie lernt man fühlen?Was ist fühlen?Was ist normal?Was ist Wahnsinn?Was ist schön?
Wieso tu ich nur leiden?Wieso wurde ich nie geliebt?Warum kann ich nicht lieben?Warum kann ich nicht vertrauen?Warum bin ich Eifersüchtig?Warum muß ich streiten?Warum kann ich nicht glücklich sein?Warum ist mir immer kalt?Warum kann ich keine Wärme fühlen?Was bedeutet der Tod?Warum hasse ich mich?Warum akzeptiere ich mich nicht?Warum fühl ich mich häßlich?
Warum fühl ich mich fett?Warum denk ich nur negativ?Warum fühle ich nur Schmerzen?Warum kann ich nicht vergessen?
Warum kann ich nichts mehr essen?Warum tue ich so oft weh?
Warum kann ich es nicht ertragen?Warum wurde ich vergessen?
Warum wurde mir nur weh getan?Wie soll es weitergehen?

Ich frag mich

Wo ist der Sinn?

Ich weiß warum das alles so ist doch beim verändern weiß ich keinen Weg.Und wenn mich wirklich alle meiden würden,dann wäre ich in meiner Welt bestätigt,für mich ist es am schwersten zu akzeptieren das diese Welt aus der Vergangenheit ist und im heute und jetzt keine Realität mehr ist.Ich kann es nicht verstehen und wenn man von den Menschen die eigentlich die Menschen(Eltern) sind von denen man Liebe,Nähe,Geborgenheit ,Vertrauen lernt einen nur Hass,Folter und Mißbrauch entgegenbringen muß man die Dinge erst lernen und das was für viele Selbstverständlich ist,ist für mich das Leiden.Ich weiß nicht was Liebe,Vertrauen Glück usw.ist .Kann keiner verstehen aber stellt es Euch umgekehrt vor.Aber egal ich tue das was ich tun kann und entweder schaff ich es oder nicht.Ich habe in meinem Leben nur einen Traum und dieser ist einmal abends einzuschlafen und zu fühlen das ich glücklich bin.Und das hält mich irgendwie noch am Leben,denn ich habe eigentlich sonst alles aber ohne Freude und Gefühle ist das kein Leben...

Liebe Grüße Dark Angel X




Ich weiß nicht wer ich bin
MortiferusDann vergiss diesen Traum nicht. Halt an ihm fest! Und irgendwann wird er auch für Dich in Erfüllung gehen. Irgendwann wird ein Mensch in Dein Leben treten, der Dir zeigt, dass Du wertvoll bist. Für ihn am aller wertvollsten. Der Dir Deine Fragen beantwortet ohne Dir wehzutun. Und der Dir zeigt was Liebe und Glück ist. Und diesem Menschen wirst auch Du vertrauen und Deine Eifersucht zurückschrauben.

Ich weiß ich kann Dir das nicht versprechen, doch ich weiß, dass Du genau das selbe denkst oder zumindest hoffst. Und die Hoffnung darf niemals sterben.

Glaub an Deinen Traum und gib die Hoffnung nicht auf!
Dann weißt Du auch wer Du bist.
Dark Angel XVielen Dank und wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.Neja und wie gesagt ich hab eigentlich alles was ein Mensch sich wünschen kann und ich müßte überglücklich sein aber ich bins nicht da ich immer noch auf der Suche bin nach etwas was ich nie bekommen habe und nie bekommen werde und wenn ich diese Suche aufgebe oder lerne damit zu Leben dann wird sich mein Traum erfüllen und die Angst vor den Menschen das sie mir nur weh tun könnten verlieren...Und mir wurde gesagt das ich 10 - 15 Jahre dafür brauchen werde,nur mir läuft die Zeit davon und ich weiß nicht ob ich es schaffen werde aber ich kämpfe bis es nicht mehr geht dafür...

Liebe Grüße Dark Angel X
MortiferusJa die Hoffnung stirbt zuletzt. Und lass Dich nicht von irgendwelchen Zeitangaben von irgendwelchen Leuten einschüchtern. Woher wollen die das wissen? Kein Mensch kann das wissen. Vielleicht brauchst Du ja nur ne Woche. Vielleicht geht es so schnell, dass Du es gar nicht richtig merkst. Aber bestimmt wird es passieren. Solange Du daran glaubst, wird es passieren.

Kämpf weiter!
Dark Angel XHi :)

Das ist echt lieb von Dir*Smile*
Aber ganz so schnell wird es wohl nicht gehen 22 Jahre aufzuarbeiten.Komm mir manchmal vor wien Kleinkind denn das was ich da nicht gelernt hab muß ich nun lernen und dabei kann ich mir nur selbst allein helfen.Wie sagt meine Therapeutin immer ich muß mich nun um mein innerstes Kind kümmern und diesem all die Dinge lernen die es nie gelernt hatt und das geben was es nie bekommen hatt.Neja ich bezweifel das dies hier jemand versteht aber es ist so und es ist verdammt hart vorallem wenn man sich selbst um sich nicht kümmern kann...Und ich geb nicht auf der Kampf geht weiter solange ich nicht die Hoffnung verliere..wie schon einmal aber irgendwie sollte es nicht sein.Ich werd das beste versuchen drauß zu machen und diese Chance die ich bekommen habe nutzen..

Liebe Grüße Dark Angel X
MortiferusKennst Du zufällig das neue Album von Goethes Erben, Dazwischen? Ein geniales Meisterwerk und das letzte Stück "Zwischenzeit" passt perfekt zur Situation. Ich möchte Dir hier kurz einen Ausschnitt geben:


Wie ein von seinem Kind enttäuschter Vater.
Leben investiert,
Hoffnung korrumpiert,
nur wenig stimmt noch fröhlich.
Vom Leben nichts erwarten.
Eigene Träume scheitern sehen,
trotzdem weiterspielen.
Den Blick für das Wesentliche verlieren.
Nur dann...
Im Ansatz gescheitert,
aber doch noch nicht verloren.
Dark Angel XNein das kenn ich nicht :-( Aber es passt wirklich sehr gut,ich sehe mich sowieso in vielen Texten auch von Lacrimosa wieder und irgendwie stimmt mich das immer traurig denn sie beschreiben mein denken und fühlen sehr gut wieder.Hab mich auch schon immer gefragt ob es denen wohl auch ähnlich geht denn ich glaube um solche TExte zu schreiben muß man ja auch solche Gedanken haben.Neja ich mach mir eh zuviele Gedanken um alles nur nicht um mich :-(Aber danke für den Text ausschnitt :-)

Liebe Grüße Dark Angel X
TrauerwesenHm, also um mal eins klarzustellen: Niemand ist Versager. Du solltest eventuell mal eine Liste erstellen mit allem, was Du an Dir alles magst. Und immer, wenn Dich irgendso ein gefühl überkommt, die mal durchlesen. Ausserdem eventuell eine Liste, wo Du aufschreibst, was du schon alles im Leben erreicht hast, damit Du siehst, dass Du kein Versager bist.

Und bei anderen Leuten: stell Sie Dir nackt vor, und sie wirken viel lächerlicher, als Du glaubst, wie sie Dich sehen
Dark Angel XHm danke für den Tip aber ich mach mich über Menschen nicht lustig und so eine Vorstellung kann ich mir auch sehr gern ersparen.Da ich ja nun auch schon 3 Jahr in Therapie bin hab ich alles schon versucht,Positives Tagebuch,Positive Eigenschaften,Lebensläufe geschrieben und mir von anderen Menschen alles Gute von mir aufschreiben lassen .Und das Ergebniss war sehr schön vorallem wenn das was Positiv sein soll immer nur ausgenutzt wurde.Es gibt bei mir immer ein Contra und ich kriege das halt nicht so einfach aus meinem Hirn.Neja Versager würd ich zu mir nicht sagen ich habe ja schon wirklich viel erreicht aber wofür?Um das ich am Ende so da stehe wie nun ? Wo hatt das Sinn? Neja ist ja auch egal helfen kann mir da eh keiner außer ich mir selbst,nur finde ich keinen richtigen Ansatz der mich wirklich weiterbringt.Selbst die Therapeuten meinten ich wäre zu intiligent und ich wiederlege alles.Hab sogar an meinem Spiegel ne positive Liste hängen und wenn ich die anschaue werd ich stinke wütend weil ich es anders sehe.Vorallem ist auch das schlimme das ich 12 Jahre meines Lebens so weit verdrängt habe um zu überleben und darum habe ich mir diese Strategie angewöhnt um alles immer mehr in mein Unterbewußtsein zu vergraben.Ich werde auch demnächst eine Kur und dann auf eine Trauma Station gehen nur dafür muß ich erstmal Kraft haben,denn meine letzte stationäre Therapie hatt mich mehr runtergebracht als hoch,hab dort 10 kg abgenommen und bin wegen Drohung auf Intensiv freiwillig gegangen.Denn Druck bringt mich nicht weiter...

Liebe Grüße Dark Angel X
Joan Eric TanatGlaubst Du, daß einige Personen aus Deinem (jetzigen/damaligen) Umfeld Strafe verdient hatten/haben/hätten für das Leid, das sie Dir (evtl.) zugefügt haben?
Dark Angel XJa das denke ich aber leider leben diese Menschen heute glücklich und ich bin die jenige die ihr ganzes Leben leiden muß.Wieso fragst du das? Ich bin der Meinung das jeder Mensch der einen anderen zerstört eine Strafe verdient....

Liebe Grüße Dark Angel X
Joan Eric TanatIch habe das gefragt, um mich zu vergewissern, daß Du wirklich so denkst, wie ich vermutet hatte. Gibt es auch Menschen, in Deinem Alter, die Deiner Ansicht nach Strafe verdient haben, weil sie Dir Leid zugefügt haben?
Dark Angel XEs sind nur die Menschen aus meiner Vergangenheit die mir das antaten und das aus mir machten was ich heute bin.Aber ich selbst würde den nie weh tun denn ich hasse mich selbst mehr als diese Menschen.Weiß nicht was du bezwecken willst und irgendwie find ich die Fragerei recht eigenartig,denn warum sollten dich meine Gedanken interessieren?Bist du Psychdoc oder was soll das sein?

Liebe Grüße Dark Angel
idisiSorry, ich habs nicht geschafft den ganzen Thread zu lesen, aber ich weiß wenigstens worum es geht.

Dark Angel, genau das was du in deinen allerersten Beitrag geschrieben hast, könnte von mir stammen. Besser gesagt von mir vor 4 oder 5 Jahren und in der Zeit danach.
Wie es mir damals ging muss ich nicht mehr erklären, das hast du schon und ich könnte es nicht besser beschreiben. Die Angst ist noch immer ständig bei mir, aber sie ist irgendwie kleiner und ein wenig unscheinbarer geworden. Grund dafür war möglicherweise mein Umfeld, das sich verändert hat.
Ich hab immer noch schlaflose Nächte (das betrifft sämtliche Nächte, nicht nur einige), in denen ich wach liege und mir vorstelle wie toll die Welt doch sein könnte, wenn ich nicht so wäre wie ich bin, sondern so wie ich sein will. Ich träume mir eine Welt zusammen, in der ich der glücklichste Mensch der Welt bin, und übertünche so meine Gedanken, die sich wie Zecken in meinem Gehirn festgebissen haben. Gedanken, die sich um die reale Welt drehn, eine Welt, in der ich die totale Versagerin bin, keine Freunde hab und keine Chance mehr hab, neue zu finden, die mich so toll finden, wie ich bin. Wobei ich doch gar nicht sein will, wie ich bin....
Die einzigen Leute, zu denen ich noch Kontakt hab und durch die ich mittlerweile sogar ab und an das Haus zu lassen (aber nur um ins Kino zu gehn und sowas in der Art) kenne ich durch Schule oder Studium. Woher sollte ich denn sonst auch andere kennen...
Ich bin jetzt 20 Jahre und mir geht es endlich besser. Ich will zwar immer noch nicht so sein, wie ich bin, aber ich habe das Gefühl unheimlich mutig, aufgeschlossen, ja sogar vorlaut zu sein. (wenn ich dann aber von anderen als schüchtern, seltsam, wortkarg, gestört, still etc. bezeichnet werde, ist das natürlich ein ganz schöner Tritt in den Hintern) Dieses Gefühl von Panik, die Schmerzen, als würde einem gleich der Brustkorb implodieren, der Wunsch auf der Stelle das Bewusstsein zu verlieren, die Atemnot, das Zittern, der innerliche Terror, das Ohnmachtsgefühl und die grausame Angst sind schwächer geworden.
Es geht mir besser. Aber ich hab zuviel verpasst. Ich war zu lange weg, ich bin zu alt um nochmal Anschluss zu finden. Und den Anschluss, den ich suche, finde ich nicht dort wo ich bin (deshalb such ich ihn ja hier...). Ich bin noch lange nicht soweit, mich abends in Bett zu legen und friedlich einzuschlafen, ganz ohne Terror im Kopf. Aber ich hab endlich verstanden, was es ist und wie es heißt und sogar ein bisschen wo es her kommt. Ich hab nie eine Therapie gemacht, ich kann gar keine machen, aber ich weiß nicht, ob es jetzt noch nötig wäre.

Ich leide auch unter Sozialphobie, auch wenn das was ich hier schreibe, vielleicht lächerlich gegenüber deinem Problem erscheinen mag. Ich weiß, dass ich dir nicht helfen kann, dir keine Hoffnung geben kann oder dich irgendwie trösten kann. Ich will nicht behaupten, dass es mir geht oder ging wie dir, das wäre eine Lüge, aber ich weiß, dass niemand die Angst verstehen kann, der sie nicht kennt. Zu erklären, was man fühlt und wie man fühlt und was in einem vorgeht ist das schwierigste auf der Welt, vor allem, wenn man nichtmal selbst verstehen kann, was in seinem Kopf und seinem Herzen passiert. (dass es nur der Kopf sein soll, kann ich nicht glauben, denn warum leidet sonst das Herz so sehr und auch der ganze Rest?) Wie soll denn da jemand das ganze auf noch verstehn können...

Ich weiß, ich hab jetzt ganz schön viel geschrieben. Vor allem ganz schön viel Mist, den ich mir nie wieder durchlesen werde, weil ich dann denke, wie blöd ich doch bin. Ist das selbe, wie wenn ich drüber nachdenke, was ich zu einer anderen Person, bei der ich einen guten Eindruck machen wollte, gesagt habe.

Alles was ich sagen wollte ist, dass ich die Angst vor Menschen kenne. Ich hab sie immer für eine Art bösen siamnesischen Zwilling gehalten. Sie lässt mich niemals in Ruhe, schränkt mich in allem ein, sie hindert mich daran, zu leben. Und sie ist immer da.
Joan Eric TanatNein, bin kein Psychdoc. Darum die Fragerei. Ich versuche, Dich zu verstehen. Deine Problematik interessiert mich.

Dich fragen ist das einzige, was ich im Moment tun kann. Du mußt nicht antworten, wenn es Dir unangenehm ist.

Hast Du eine Ahnung, wofür oder warum Du Dich selbst haßt?

Liebe Grüße, jet
Dark Angel XHuhu :-)

Also erstmal ein riesen Danke für deinen Beitrag und ich finde du hast in keinster Weise Mist geschrieben,genau das Gegenteil ist der Fall denn es gibt mir sehr viel Kraft und es zeigt mir das ich doch nicht so allein bin wie ich mich immer frühle unter den Menschen.Ich habe auch die letzten Jahre die ERfahrung gemacht das sehr viele Menschen viele Gemeinsamkeiten mit mir haben aber diese sich nie eingestehen würden.Die meisten distanzieren sich sobald sie merken das ich Dinge erkemnne wovor die Menschen die größte Angst haben.Und meist ist es auch bei mir so wenn ich den Menschen alles über mich erzählt habe behandeln sie mich anders als am Anfang,und genau das bedeutet für mich Rückzug denn ich mpöchte von niemanden eine Sonderbehandlung,ich möchte als Mensch so respektiert wrerden wie ich bin und nicht für etwas abnderes behandelt werden was ich geworden bin.Das ist ein riesen Problem vorallem wenn ich dann immer höre,das sie auf mich Rücksicht nehmen sollen da ich nun halt anders denke.Ich komm mir manchmal wien Auserirdischer vor und das will ich einfach nicht.Denn ich behandel ja auch keinen anders der krank ist als alle anderen.Ich weiß nicht ob das jemand versteht aber du hast Recht mir kann da keiner helfen aber zu wissen das man verstanden wird ist für mich mehr wert als Hilfe und dafür Danke ich Dir.Und denke Bitte nicht das du Unsinn schreibst oder sagst,denn aus meiner Sicht tust du das ganz sicher nicht.

Warum ich mich so haße hm das ist eine oft gestellte frage ich haße mich weil ich nichts anderes gelernt habe außer das alles falsch und schlecht an mir ist.Dadurch das ich auch Körperlich und Seelisch mißhandelt wurde werte ich mich und alles an mir ab.Ich haße meinen Körper weil er nur mißhandelt wurde und für mich Schmerzen bedeutet.

Liebe Grüße Dark Angel
MadamMimmIch habe nicht den ganzen Thred gelesen, aber ich möchte trotzdem hier meine Geschichte erzählen. Ich bin gerade dabei, mich genau von dieser Angst zu befreien. Die Angst habe ich schon lange und ein paar Psychdocs haben mich auch schon für krank erklärt. Ich hatte keine Freunde mehr, weil ich Angst hatte, dass mich jeder verletzen kann, der irgendwas über mich weiss. Meine einzige Freundin habe ich über Internet in diesem Forum kennengelehrnt, sie hat mich durch die schwere Zeit begleitet (vielen Dank S...). Vor nicht allzu langer Zeit habe ich meine Therapeutin gewechselt und seit dem geht es mit mir bergauf. Sie hat mir erklärt, dass es eine einfache Angststörung ist, aber ich muss unbedingt was dagegen tun, denn die Angst sucht sich immer neuere Wege. Es fängt ganz langsam an und irgenwann traut man sich nicht mal mehr aus dem Haus. Ich mache in der Therapie Entspannungsübungen und suche nach "Gegengedanken", d.h. jedesmal wenn ein "Angstgedanke" kommt habe ich einen der dem "Angstged." auf gutdeutsch sagt: verpiss dich. Es funktioniert, zwar noch nicht immer, aber immer öfters. Vielleicht hilft dir das auch.
Dark Angel XHi :)

Auch an dich ein riesen Dankeschön und es freut mich das es wohl doch einen Weg daraus geben muß auch wenn es mir im Moment so aussichtslos vorkommt.Ich habe auch schon versucht einen Sicheren Ort zu finden also wenn ich Angst bekomme mich an einen Phantasieort zu flüchten aber das haut bei mir noch nicht hin da bei mir sich die Erinnerungen zeigen.Aber ich werde das auch weiterhin versuchen und ich hoffe auch meinen sicheren Ort zu finden.Hört sich vielleicht kitschig an aber für Traumapatienten ist dies ein riesen Schritt und wer den schafft kann es auch schaffen seine Ängste zu verbannen.Ich wünsche Dir und idisi weiterhin sehr viel Erfolg und ich beneide euch wirklich das ihr schon so weit gekommen seid..

Liebe Grüße Dark Angel X
MadamMimmLiebe Dark, ich möchte dich nicht enttäuschen, aber so was ähnliches habe ich auch versucht, aber es ist nur noch schlimmer geworden. Meine jetzige Therapeutin sagt, dass es ein Fluchverhalten war und das verstärkt die Angst oder die Angst sucht sich andere Wege. Ich hoffe, dass du einen richtigen Weg für dich findest, denn ich weiss, wie qualvoll diese Angst ist. Viel Glück.
Joan Eric TanatMir scheint es eine gute Strategie zu sein, auf Deine Intelligenz aufzubauen, um bessere Einsicht in die Problematik zu bekommen. Du stellst ja selbst viele Fragen, sodaß ich annehme, daß Du deutlicher erkennen möchtest. Damit würdest Du nicht die Angst vor Menschen bekämpfen, aber ein besseres Verständnis kann Dir am Ende ein Stück die Angst nehmen und Dir neue Möglichkeiten eröffnen. Du kriegst dadurch mehr Halt.

Ich möchte zu bedenken geben, daß Angst Ab-neigung ist - vor Menschen, die als stärker, böse und feindlich gesehen werden. Zu-neigung wäre also der direkte Weg, um die Angst zu überwinden. Die Angst ist dabei Dein Freund, weil sie Dich Vertrauen und Zuneigung lehrt. Es ist also nicht richtig, die Angst zu bekämpfen.

Liebe Grüße, jet
Dark Angel XJa das hoffe ich auch und ich denke eigentlich auch das dies der falsche Ansatz ist aber ich kann es ja vorher nicht wissen ob es irgendwann klappt wenn ichs nicht erst versuche.Ich glaub ich werd über deine Methode mal mit meiner Therapeutin sprechen und mal sehen was sie dazu meint.Obwohl sie mir da ja auch nicht helfen kann ich es aber ja mal versuchen,das mit dem sicheren Ort ist bei mir von daher so schwierig weil ich zuviele Traumaten erlebt habe und auch meine Therapeutin ist da sehr vorsichtig,denn es könnte irgendetwas hochkommen was ich nicht schaffe zu verarbeiten.Ich hatte auch schon über Hypnose nachgedacht aber das wurde mir ausdrücklich verboten da in mir etwas so tief ist was Zeit brauch und wenn ich dies in einem mit einmal nochmal erlebe würd ich das nicht schaffen.Was es ist weiß ich leider nicht aber ich merke an bestimmten Dingen die passieren das ich manchmal aus heiteren Himmel fast wahnsinnig werde weil in mir ein Film läuft den ich nicht verstehen kann,es sind zuviele Puzzleteile und ixch kann sie so schnell nicht zusammenfügen.Deshalb ist auch die Angst vor Menschen so groß denn es brauch nur eine Bewegung zu sein die mich an etwas erinnert was ich dann nicht schaffe zu begreifen.Es ist ein Wettlauf auf Zeit und ich hoffe das ich irgendwann auch mal stark genug bin um mit diesen Erinnerungen lerne umzugehen.Danke für die Wünsche ich geb sie gern zurück :-)

Liebe Grüße Dark Angel X
Dark Angel XIhr seid zu schnell

Joan Eric Tanat

Neja da hast du auch Recht aber es gibt die Angst und die Angst dann gibt es noch die Angst vor der Angst und diese nimmt dir von vornherein schon all das Gute was passieren könnte.Ich steiger mich zu sehr in die Angst hinein und im entdefekt schaff ich es immer wieder das meine Angst bestätigt wird und da fängt das Problem an und da ich nicht weiß wo Vertrauen beginnt und endet ist dies auch ein Problem,genau wie Zuneigung ich ertrag keine Nähe denn wenn es mir zuviel wird geh ich auf Abwehr da die Angst zu tief in mir ist das ich verletzt werde.Ich gehe an alle Sachen negativ ran um mich zu schützen denn das ist es was ich kenne,denn für mich ist es schwierig zu erkennen das es anders ist,ich kenne auch keine Grenze.Das ist alles so schwer und ich selbst versteh mich nicht,aber ich weiß alles über die Themen ich habe Bücher gelesen ein eigenes Forum gehabt und ich bin auch schon weiter gekommen aber die Angst vor verletzung kann ich mir noch nicht nehmen genau wie mich zu akzeptieren.Meine Therapeutin meinte letztenz zu mir ich sollte Psychologie studieren da ich sehr viel Erfahrungen habe und ich kann auch sehr gut anderen Menschen helfen nur mir selbst nicht...

Ich werd dann erstmal schlafen gehen :-) Ich wünsch Euch eine Gute Nacht und Danke das ihr das seid und mir zuhört ...

Liebe Grüße Dark Angel X
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Angel X [/i]
ich sehe mich sowieso in vielen Texten auch von Lacrimosa wieder und irgendwie stimmt mich das immer traurig denn sie beschreiben mein denken und fühlen sehr gut wieder.Hab mich auch schon immer gefragt ob es denen wohl auch ähnlich geht denn ich glaube um solche TExte zu schreiben muß man ja auch solche Gedanken haben. Neja ich mach mir eh zuviele Gedanken um alles nur nicht um mich[/QUOTE]Hallo Dark Angel X,

auch ich habe mich in den Texten von Lacrimosa wiedergefunden. Mir haben sie aber im Endeffekt sehr geholfen. Nicht ohne Grund habe ich mich nach ihrem Lied "The Turning Point" benannt. An meinem ersten Tag in den Nachtwelten habe ich [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=98562#post98562]einen langen Beitrag[/URL] geschrieben, in dem ich dieses Lied auszugsweise ins Deutsche übersetzt habe. Dort steht:

"Bis ich herausgefunden habe, daß ich doch nur Eure Hälfte in mir liebte,
habe ich so viel Zeit verschwendet, ohne mein Selbst zu erkennen.
Zu viel Liebe habe ich für jeden gegeben, nur nicht für mich,
bis alles Licht in mir ausgebrannt war.

Nun hast Du mir gezeigt,
daß nur Alle Beide Hälften auch mich stärker machen.
Ich fühle wie die Kraft wieder in mich zurückkehrt.
Ich habe die Liebe wieder neu gefunden."

[QUOTE]Da ich ja nun auch schon 3 Jahr in Therapie bin hab ich alles schon versucht,Positives Tagebuch,Positive Eigenschaften,Lebensläufe geschrieben und mir von anderen Menschen alles Gute von mir aufschreiben lassen .Und das Ergebniss war sehr schön vorallem wenn das was Positiv sein soll immer nur ausgenutzt wurde. Es gibt bei mir immer ein Contra und ich kriege das halt nicht so einfach aus meinem Hirn. [/QUOTE]Ich bezweifle auch, dass es etwas bringt, wenn man [b]nur[/b] das Positive sieht und sehen will. Das ist genau so einseitig, wie nur das Negative zu sehen. Wie in dem Lied gesagt, machen uns nur alle beiden Hälften gemeinsam stark. Und wenn deine "positiven" Seiten meist nur zu deinem Schaden sind (weil sie von Anderen ausgenutzt werden), dann sind vielleicht gerade deine "negativen" Seiten zu deinem Nutzen. In dem Lied "Dein Platz" von den Untoten heißte es: "Um aus den Tiefen dieser Qual wieder ein Licht zu sehn, will ich das Dunkel in mir besser noch verstehn."

[QUOTE]Neja Versager würd ich zu mir nicht sagen ich habe ja schon wirklich viel erreicht aber wofür? Um das ich am Ende so da stehe wie nun ? Wo hatt das Sinn? [/QUOTE]So ähnlich ging es mir vor einigen Jahren. Ich hatte mehr als genug Geld zur Verfügung, aber es war niemand da, der sich aus reinem Herzen darüber gefreut hätte, etwas davon abzubekommen. Ich war einsam und allein. Heute habe ich zwar nur noch wenig Geld, aber ich habe - vor allem über die Nachtwelten - viele Freunde und Gleichgesinnte gefunden, und das ist tausendmal mehr wert als alles Geld dieser Welt.

[QUOTE]Neja ist ja auch egal helfen kann mir da eh keiner außer ich mir selbst,nur finde ich keinen richtigen Ansatz der mich wirklich weiterbringt.Selbst die Therapeuten meinten ich wäre zu intiligent und ich wiederlege alles.Hab sogar an meinem Spiegel ne positive Liste hängen und wenn ich die anschaue werd ich stinke wütend weil ich es anders sehe. [/QUOTE]Wer nimmt sich eigentlich das Recht heraus, festzulegen, was positiv und was negativ ist? Um beispielsweise eine Temperatur zu beschreiben, kann ich statt Celsius auch Kelvin wählen, und dann sind plötzlich alle vorher negativen Temperaturen positiv. Und es hilft mir auch überhaupt nicht weiter, mir einzureden, es gäbe keine frostigen Temperaturen, wenn es sie nun doch einmal gibt. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man mit den auftretenden Temperaturen umzugehen lernt, also im Sommer etwas Schatten oder kühles Wasser sucht und im Winter Mantel, Schal und Wollmütze trägt und seine Wohnung heizt.
Und so wie mit der Temperatur kann man auch lernen, mit anderen Dingen zurechtzukommen, indem man versucht, sie möglichst gut zu verstehen und sich in Ruhe zu überlegen, wie man damit am besten umgehen kann.

[QUOTE]Vorallem ist auch das schlimme das ich 12 Jahre meines Lebens so weit verdrängt habe um zu überleben und darum habe ich mir diese Strategie angewöhnt um alles immer mehr in mein Unterbewußtsein zu vergraben. [/QUOTE]Nur weiß dein Unterbewusstsein erst recht nicht, wie es damit umgehen soll. Und wenn es nachts seine Arbeit verrichtet, um alle abgearbeiteten Probleme aus deinem Kopf zu räumen, damit er frei für Neues wird, wird es Nacht für Nacht immer wieder nachfragen, was denn nun mit diesen ganzen ungelösten Problemen werden soll.

Wie bei den frostigen Temperaturen hilft es auch bei anderen garstigen Dingen nicht viel, sich vorzugaukeln, es gäbe sie nicht. Meine Strategie ist, mir zu überlegen, was mit welcher Wahrscheinlichkeit passieren könnte, wie schlimm das für mich wäre, und welche Möglichkeiten ich habe, damit umzugehen. Klar, jeder Mensch der mir begegnet hätte zum Beispiel die Macht, mich zu töten. Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass er das wirklich tut? Könnte es da nicht viel eher passieren, dass mir ein Dachziegel auf den Kopf fällt oder dass ich von einem umstürzenden Baum erschlagen werde?

Deinen Beiträgen nach zu urteilen, weißt du sicher besser als ich, dass es Schlimmeres als den Tod gibt. Aber es gibt auch unendlich viele Dinge, die schöner sind als er. Und was die schlimmeren Dinge betrifft: Ich denke darüber nach und überlege, welche Möglichkeiten es gibt, diese schlimmeren Dinge abzuwehren. Und ich habe kein schlechtes Gewissen bei der Vorstellung, dass ich töten müsste oder andere schlimme Dinge tun müsste, um etwas abzuwehren, das schlimmer als der Tod ist. Und es ist mir auch ziemlich egal, ob Andere solche Gedanken als negativ betrachten.

Das sind wohlgemerkt keine Gedanken der Rache oder des Hasses, die sich auf Vergangenes beziehen. Die Vergangenheit lässt sich sowieso nicht mehr verändern. Aber auch wenn ich ein friedliebender Mensch bin, der Gewalt aus tiefstem Herzen verabscheut, bin ich doch gleichzeitig auch ein Mensch, der notfalls die Macht hat einen anderen Menschen zu töten. Und diese Gewissheit hat mir viel von meinen Ängsten vor anderen Menschen genommen.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Angel X [/i]
... aber es gibt die Angst und die Angst dann gibt es noch die Angst vor der Angst und diese nimmt dir von vornherein schon all das Gute was passieren könnte.
... Das ist alles so schwer und ich selbst versteh mich nicht,aber ich weiß alles über die Themen ich habe Bücher gelesen ... [/QUOTE]Da fällt mir ein Buch ein, das mir sehr dabei geholfen hat, Ängste zu überwinden:

[URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442215609]"Emotionen - frei von Angst, Eifersucht, Wut" von Osho.[/URL]
Joan Eric TanatWenn Du Deine Problematik wirklich lösen willst, dann ist der einzig richtige Weg, sie anzunehmen. Nach dem Motto: Feinde beseitigt man, indem man sich mit ihnen verbündet. Das ist der Weg der Zu-neigung, der schwerste und sicherste Weg. Akzeptiere Deine Angst vor Menschen und nimm auch das Alleinsein hin. Die Problematik löst sich von selbst. Problem ist Lösung. Frage ist Antwort. Das ist paradox, aber wahr. Es gibt nichts zu verändern oder zu verbessern. Das ist eine Täuschung, der wir Menschen häufig erliegen. Ich korrigiere mich hiermit: Du bist zwar intelligent und belesen, aber verstärktes Nachdenken ist nicht das Wesentliche für die Lösung Deines Problems.

Das Leben beinhaltet nicht nur Freude, sondern auch Leid. Es gibt nicht einen Menschen, der nicht wenigstens ansatzweise mißhandelt wurde. (Freilich sind die Unterschiede im Leiden groß. Du hast viel Leid erduldet.) Wir machen uns etwas vor, wenn wir glauben, durch Raffinesse das Leid in der Welt verringern zu können. Das ist etwa so, als wollten wir ohne Gedärme und Geschlechtsorgane leben. Wir kommen im Großen nicht drumherum und auch nicht im Kleinen. Das Jahr ist ohne Winter nicht komplett. Es kann also nicht richtig sein, den Winter und die Kälte abschaffen zu wollen. Sondern, es ist angebracht, sich darauf einzustellen. (TheTurningPoint schrieb es schon.)

Du fragst nach dem Sinn. Das Leid hat einen. Es ist das Mittel, um unseren Charakter zu veredeln. Leid ist kostbar und wünschenswert. Ohne Leid würden wir verrohen. Die edelsten Menschen haben in ihrem Leben viel gelitten. Damit relativiert sich Deine Eigenwert-Problematik, denke ich. Ich habe im philosophischen Thread "Schicksalsgesetze" drei wichtige nachdenkenswerte Grundsätze hervorgehoben:

1. Das Leben ist ein Traum, der Tod das Erwachen.

2. Es gibt keinen blinden Zufall, sondern es herrscht ein universelles, zeitloses Gesetz, das alles ausgleicht. (z.B. Freude und Leid. Wunsch und Erfüllung. Problem und Lösung.)

3. Jeder Mensch und jede Situation sind gleichwertig. (Darum ist die Würde des Menschen unantastbar. Das ist keine politische Handlungsmaxime, sondern eine philosophische Einsicht. Soll heißen: das muß nicht erkämpft werden, sondern DAS IST.)

Es ist schildbürgerlich, gegen jedes schmerzliche Problem zu kämpfen. Aber genau so schildbürgerlich verhalten wir uns sehr oft. Die Schulmedizin bekämpft fleißig die Krankheiten und merkt dabei nicht, daß sie nur die Symptome hin und her schiebt, die Summe des Krankheits-Leids jedoch konstant bleibt. Und global schieben wir ebenfalls alle Unannehmlichkeiten weit von uns weg, wälzen es auf Schwächere ab und sind dann erstaunt darüber, wenn der Bumerang zurückkommt und eine Flut von aufgestautem Leid sich über uns ergießt.

Also, meine Empfehlung gemäß den Hermetischen Gesetzen: Die Problematik (Angst vor Menschen) selbst ist Dein wahrer Therapeut. (Es ist völliger Unsinn, den Therapeuten wegtherapieren zu wollen.) Handle im Einklang mit Deiner Angst: Was zur Zeit nicht geht, das verlange nicht von Dir und Deiner Umwelt. Es bringt keine gute Ernte ein, wenn Du im Winter zu säen versuchst. Nutze die Vorzüge des Alleinseins, solange sie Dir gegeben sind und freue Dich auf den wiederkommenden Frühling und Sommer, denn diese warmen Jahreszeiten folgen gesetzmäßig auf den kalten Winter.

Liebe Grüße, jet
Myschkin[QUOTE][i]Original geschrieben von Mortiferus [/i]
[B]Also ich weiß nicht ob das jetzt so sinnvoll war Myschkin.

Da hab ich mir ja einen üblen Rüffel eingehandelt... Dabei war meine Absicht eine äußerst gute und auch freundliche und wie
ich finde sinnvolle, nämlich die, ein bißchen quer zu denken. Weil ich meine daß man so Antworten finden kann. Aber es war dann
vielleicht zu quer. Oder zu grob. Oder psychologisch-pädagogisch
falsch. Das kann alles sein. Ich hoffe, ich hab keinen Schaden
angerichtet, denn das täte mir aufrichtig leid!
Liebe Grüsse, Myschkin
Dark Angel XHi

Also vielen Dank für Eure Beiträge aber so ganz kapier ich die nicht :( Neja ihr habt schon Recht aber die Vergleiche sind mir etwas unklar was hatt das mit mir zu tun was für Wetter ist? Hm das versteh ich nicht.Klar gibt es im Leben immer Doinge die Leid hervorrufen und es gibt kein Leben ohne Leiden,das Problem liegt darin was macht man damit?Ihr mögt auch sehr viel Leid erlebt haben aber ihr könnt damit umgehen weil euer Leid auch guten Dingen erinnert,was bei mir nicht der Fall ist.Die ersten 3 Jahre jedes Menschens sind Entscheidungsjahre die das Leben prägen und in diesen 3 Jahren hab ich weder Mutter noch Vaterliebe bekommen sowie die weiteren 12 Jahre meines Lebens und die haben mich geprägt,denn ein Mensch kann nur soviel Leid verarbeiten wie möglich,bei mir war es mehr als möglivch und viel zu lange,das Leid hatt sich in mir so verfressen das ich nicht so wie ihr denkt es abschalten kann.Ich muß es Stück für Stück abarbeiten und die vergleiche die Ihr bringt kann ich samt alle wiederlegen,ihr mögt Recht haben doch wie es in mir aussieht könnt ihr mit nichts auf der Welt vergleichen weil jeder Mensch anders denkt und fühlt.Und kämpfen heißt auch nicht gleich kämpfen klar ich kann für alles kämpfen was ich will nur nicht gegen meine Erinnerungen denn diese werd ich wohl immer mit mir rumschleppen müßen.Es gibt nur zwei wege für mich entweder lern ich damit zu Leben oder sie zerstören mich...

Ich danke Euch für Eure Anteilnahme und dies alles läßt mich sehr nachdenklich werden und das annehmen der Problematik hab ich schon nur weiß ich leider nicht warum diese Problematik so extrem ist da ich meine Erinnerungen bis zum 15 Lebensjahr nur bruchstückhaftig weiß und diese nicht zuordnen kann.Wißt ihr was ein Trauma ist? Wenn ja ich hab davon mehere erlitten und das ist mein Problem ..

@ Myschkin


Das ist schon Okay denn ich find es gut mehere Meinungen zu hören und ich hab es auch nicht falsch verstanden Okay?

Liebe Grüße Dark Angel X
Dark Angel X@TheTurningPoint

Sorry das ich im Moment nicht auf alles so eingehen kann aber ich danke Dir auch für deinen Beitrag und den Buch Tip.Werde mir das wohl mal zulegen*Vielen Dank*Mit dem was du schreibst hast du völlig Recht und heute hatte ich auch sehr viele Glücksmomente die mir nun schon richtig unheimlich vorkommen da ich damit irgendwie nicht so Recht umgehen kann,ich denke dann immer das dies nicht Wirklichkeit ist und mal mir schon wieder alles Negativ.Für mich ist es so schwer auch wenn ich es aufschreibe mich in schlechten Situationen daran festzuhalten und diese dann anzunehmen,da mein Kopf dies nicht speichert.Meine Therapeutin meinte letztens auch zu mir das meine linke Gehirnhälfte nie gelernt hatt positives anzunehmen und dies muß ich lernen denn das negative hatt diesem jegliche Chance genommen um zu lernen was Positiv ist.

Ich danke Dir für deinen Beitrag nochmals und auch dieser zeigt mir das ich es schaffen kann und das es Menschen gibt die mich auch verstehen können und das gibt mir sehr viel Kraft :-)

Liebe Grüße Dark Angel X
MyschkinHallo Dark Angel X -
das freut mich. Und ich möchte noch etwas sagen:
Anhand Deiner Beschreibung ist klar zu sehen, wie sehr Deine
Seele in Trümmern liegt. Vielleicht gibt es in dieser Trümmerlandschaft irgendwo ein Pflänzchen, das wächst. Ich
hoffe es sehr für Dich, und die Tatsache, daß Du doch so um Dich
kämpfst, zeigt, daß es eigentlich so sein müsste.
Ich meine, das ist es, was es zu hegen und pflegen gilt...
Dark Angel XHi :-)

Das ist wirklich lieb von Dir*Freu* Vielen dank und es gibt da ein ganz kleines Pflänzchen ist zwar gerade noch ein kleines Samenkorn aber ich werde versuchen dies so zu pflegen und mich darum zu kümmern das daraus eine wunderschöne Rose wird :-)

Vielen Dank

Liebe Grüße Dark Angel X
Joan Eric TanatDark Angel X: "Neja ihr habt schon Recht aber die Vergleiche sind mir etwas unklar was hatt das mit mir zu tun was für Wetter ist?"

Alles im Leben ist gleichnishaft. Der Winter ist eine schwere Zeit. Du hast erwähnt, daß Du Kälte empfindest und nicht fühlen kannst, nur Leid. Der Winter entspricht Deinem Zustand von allen Jahreszeiten wohl am besten.

Der Vergleich soll zeigen, daß Du auch mit Deinen schweren Erfahrungen nicht aus dem Leben herausgefallen bist, sondern einen bestimmten Aspekt des Lebens intensiv erlebst. Desweiteren ist das Gleichnis geeignet, um zu verdeutlichen, daß Dein Leben und Deine Situation Bedeutung haben, genau, wie der Winter, die Gedärme oder Geschlechtsorgane.

Die philosophischen Grundsätze sollen Dir Halt geben. Du kannst davon ausgehen, daß Dein Leben ebenso wertvoll ist, wie das jedes anderen Menschen. Du hast viel Leid erfahren, und wir haben allgemein Schwierigkeiten, ein Leben als sinnvoll zu erkennen, das viel Leid beinhaltet. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß es wirklich ein wertvolles Leben ist, daß es gleichwertig ist. Auf dieser Basis kannst Du aufbauen und die Täuschung überwinden, Dein Leben sei mißlungen und Du selbst mit ihm. Denn es stimmt nicht. Würde Dir die wahre Bedeutung und der echte Wert Deines Lebens bewußt, würden Dein Unmut, Deine Enttäuschung, Deine Traurigkeit, Deine Minderwertigkeitsgefühle und Deine Verzweiflung verschwinden.

Dir ist noch längst nicht wirklich klar, was Dein Leid aus Dir gemacht hat. Aber die Zeit wird kommen, in der Du spürst, daß Du verständnisvoller, einfühlsamer, rücksichtsvoller, liebevoller, geduldiger, gütiger als manch anderer Mensch bist. Man wird Dich lieben und loben für diese Tugenden. Und dann wird Dir ein Licht aufgehen, wozu das alles gut war. Der Winter ist kein Tod. Alles Leben bereitet sich auf das neue Erwachen vor, und im Frühling wird der Wert des Winters sichtbar. Eine verborgene, ungeahnte Lebenspracht entfaltet sich plötzlich. Und so wird es auch mit Dir geschehen - zur rechten Zeit.

Mach Dir nicht zu viele Gedanken darüber, wie Du mit Deiner Angst und der gesamten Problematik richtig umzugehen hast. Bedenke, daß sie Dein Therapeut sind und Dich führen. Du bist nicht auf einem Irrweg, sondern jederzeit auf dem goldrichtigen Weg. Und Du bist gut, exakt so, wie Du bist. Du hast auch Deine Vorzüge. Andere werden sie sehen und Du selbst auch, denn sie sind nicht ein Trick, sondern eine Wahrheit und Wirklichkeit. Du brauchst also auch nicht verkrampft und ängstlich nach ihnen Ausschau zu halten. Sie sind da und niemand wird sie auf Dauer übersehen können. So, wie im Winter das Leben der Natur versteckt ist, so liegen auch Deine Vorzüge noch im Schlummer. Es ist unsinnig, jetzt nach ihnen zu graben, indem Du Positiv-Listen zusammenstellst. Sie werden genau so wenig überzeugen, wie die Grabungen im steinhart gefrorenen Boden. Aber vertraue darauf: Deine Vorzüge sind vorhanden und alles wird sich ausgleichen. Das ist Gesetz. Vielleicht ist es schon etwas klarer geworden?

Liebe Grüße, jet
Dark Angel XHi

Danke.Du weißt garnicht wie wahr ich Deine Worte sehe und ich finde sie faszinierend denn sie geben mir auf eine Art Leben die sich kein anderer Mensch vorstellen kann.Du hast Recht die Menschen schätzen an mir sehr viel sie bewundern mich für meoin Feingefühl ich spüre wenn es Menschen schlecht geht und bin immer für jeden Menschen da der Hilfe braucht,doch leider nehm ich deren Hilfe nur selten an.Ich bin glücklich wenn andere Menschen glücklich sind und dafür lebe ich auch.Komisch ist das der Winter gerade meine Lieblingsjahreszeit ist ich liebe die Kälte und den Schnee und am liebsten mag ich die Tage wenn der Himmel blau ist und die Sonnenstrahlen auf den Schnee fallen daran erfreue ich mich genau wie an den Morgentau und die kahlen Bäume wenn sie mit Schnee bedeckt sind,den Sommer mag ich garnicht da dies Wärme bedeutet.Es ist schon komisch und irgendwie hab ich noch nie darüber nachgedacht aber deine Zeilen erinnern mich auch an das schöne was es gibt.Ich verstehe so langsam den Sinn was du mir damit sagen möchtest und irgendwie tut mir das unheimlich gut.Vielen Dank und ich hatte ja erst zweifel hier zu schreiben aber ich merke das es ein guter Schritt war und auch wenn ich angst vor Menschen habe weiß ich das sie mir auch sehr gut tun können und ich sie brauche.Ich hatte heut ein Tag der von Dingen und Freuden begleitet wurde das mich merken ließ das die Welt und die Menschen mich auch so mögen wie ich bin und ich werde versuchen mir dies anzunehmen.Ich kann Dir und den anderen Personen garnicht genug danken das sie für mich da sind und mir zuhören,denn das bedeutet für mich mehr als alles andere.....

Liebe Grüße Dark Angel X
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Angel X [/i]
Neja ihr habt schon Recht aber die Vergleiche sind mir etwas unklar was hatt das mit mir zu tun was für Wetter ist?
Hm das versteh ich nicht.[/QUOTE]Hallo Dark Angel X,

Wahrscheinlich habe ich etwas zu weit ausgeholt mit meinem Vergleich.
Ich versuche mal, zu beschreiben, wie ich mich sehe. Ich stelle mir immer vor, dass mein Körper mein Haus ist, in dem ich wohne. Und egal, was Andere über mein Haus denken - ob groß, klein, dick oder dünn, hell oder dunkel, glatt oder runzling - solange es mir Zuflucht bietet und ich darin wohnen kann, ist es OK. Und im Inneren kann ich mein Haus gestalten wie ich will, da hat mir niemand hineinzureden.

Und was hat die Temperatur damit zu tun? Nun, mit den Menschen ist es so ähnlich wie mit dem Wetter, manchmal strahlen sie Wärme aus, aber oft sind sie grausam kalt. Und je nachdem öffne ich meine Fenster und Türen, oder ich verschließe und verriegele sie. Ist daran etwas negativ?

Bei dir ist es so, dass dein Haus durch Krieg stark beschädigt wurde - innen und außen. Aber ist das ein Grund, dich und dein Haus deswegen zu hassen? Sind nicht eigentlich die schuld, die den Krieg gegen dich geführt haben?

[QUOTE]ein Mensch kann nur soviel Leid verarbeiten wie möglich,bei mir war es mehr als möglich und viel zu lange,das Leid hatt sich in mir so verfressen das ich nicht so wie ihr denkt es abschalten kann.Ich muß es Stück für Stück abarbeiten und die vergleiche die Ihr bringt kann ich samt alle wiederlegen,ihr mögt Recht haben doch wie es in mir aussieht könnt ihr mit nichts auf der Welt vergleichen weil jeder Mensch anders denkt und fühlt. [/QUOTE]Du hast Recht, wir können in dein Haus nicht hineinschauen. Wir wissen nicht, was darin alles zerstört ist und wie lange es dauern wird, das zu reparieren oder neu aufzubauen. Das kannst du nur selbst herausfinden. Wir können dir alles das anbieten, was wir haben, was uns beim Aufbauen und Ausbauen unserer Häuser nützlich war und ist. Prüfe und entscheide selbst, was du davon gebrauchen kannst, um dein Haus stark und widerstandsfähig, aber auch schön und gemütlich zu machen. Lass dir nicht von Anderen vorschreiben, was "gut" oder "schlecht" an dir und deinem Haus ist. Solange du damit zurechtkommst, ist es OK.

[QUOTE]Ich habe auch schon versucht einen Sicheren Ort zu finden also wenn ich Angst bekomme mich an einen Phantasieort zu flüchten aber das haut bei mir noch nicht hin da bei mir sich die Erinnerungen zeigen. Aber ich werde das auch weiterhin versuchen und ich hoffe auch meinen sicheren Ort zu finden. [/QUOTE]Wenn ich unsicher bin, dann ziehe ich mich in mein Haus zurück, da kann niemand hineinschauen. Und das Schöne dabei ist, das ist keine Flucht an einen Phantasieort, denn mein Haus gibt es wirklich. Und für alle Fälle habe ich darin eine Menge an guter Musik, Gedichten und schönen Bildern gespeichert, so dass ich notfalls auch einer längeren Belagerung standhalten kann.
... und ab und zu kann man seiner Umwelt mit schwarzem Leder und Stachelnieten auch mal andeuten, dass man gelernt hat, sich zu verteidigen ...
Dark Angel XOh man ich bin total gerührt von den Worten und du hast auch vollkommen Recht,wißt ihr das Eure Worte in mir irgendwas auslösen was mich Leben läßt es ist komisch aber sehr gut und ihr trefft genau die Punkte die mich fühlen lassen.Ich hoffe und wünsche mir mir auch so ein Haus aufbauen zu können und es ist ja nicht so das ich keine Träume habe und ich habe schon vorstellungen von dem was mir gut tut nur diese sind meist so weit weg das ich diesen Suche und nixcht finde ich bin dann so in meiner schwarzen kalten Welt gefangen das alles böse ist und vernichtet woran ich festhalte.Ich lebe in einer Schwarz weißen Welt bei mir gibt es nur Extreme nichts dazwischen,nur ein entweder oder ,Gut oder Schlecht und was gut ist zerstöre ich durch Hass,Hass der eigentlich jemanden gebührt der mir das antat und nicht mir oder den Menschen die ich mag.Ich übergehe tagtäglich Grenzen da ich keine Grenzen kenne schluß ist erst wenn ich bestätigt wurde,denn dann kann ich leiden so wie ich es kenne.Es ist wahnsinnig schwer zu verstehen und ich ernte immer negative Meinungen dazu aber so langsam hab ich mich daran gewöhnt und ich rede auch sehr viel,was für mich ein wahnsinniger Schritt war.Und wenn ich jetzt so nachdenke bin ich froh das mir diese Chance vor 3 Jahren gegeben wurde,denn dann hätten die Menschen die mir das antaten einen Triumh gehabt und ich wäre für sie gestorben ,und ich denke das wäre nicht gerecht gewesen denn jeder Mensch hatt das Recht glücklich zu sein und zu leben.Oh man schreib ich das wirklich ?Ich glaube schon und ich weiß auch das darin für mich sehr viel Wahrheit liegt die ich schaffen muß für mich und nicht gegen mich zu verwenden.Ich danke Euch von Herzen ihr seid echte Engel :-)

Liebe Grüße Dark Angel X
Joan Eric TanatNein, Du bist der echte Engel! Wir sind nur, was Du in uns hineinsiehst, und das bist Du selbst. Es freut mich mächtig, daß wir Dir ein Stückchen helfen konnten. Ich bin richtig erleichtert. Mal sehen, vielleicht fällt mir noch mehr ein. Es geht ein wenig zu schnell, Du hast recht... Aber, wir haben ja Zeit.

Einen ganz lieben Gruß von jet

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