| shaiya | Es reichte kein Wort dieser Welt um das Glück zu beschreiben kein Wort der welt was mich besser konnt leiten als die Hoffnung meines Lichtermeers das sich im Schoß der Schöpfung zierde und man dachte das das zarte Glas nicht zerbricht doch von heute auf morgen Ist die Schönheit verdorben Die bitteren Tränen vergiften den Geist All die Hoffnung im erzeugten Glück fiel in einem Horror zurück und wo ich glaubte das ich glücklich werde will ich nur noch das zurück was mir nicht gab das Glück Ich habe das kleine Herz klopfen sehen Schnell und voll leben das pulsierende Blut Ich wollte endlich fest im leben stehen mit all der Liebe, hab und gut Doch Schmerz ist so wie galle bitter zerfraß den Körper stark wie nie Der Tod sprach mir "ich nehms; erzitter!" Meine Seele unter Tränen schrie Ich werd es nie begreifen könn und das Leben prägt mich immer wieder alle würden sich erhäng nur ich knie noch im Leben nieder Das einzige was mich noch hält an dieser hasserfüllten Welt Ist mein Liebster, heilig wichtig doch es ist nicht wirklich richtig Denn das gift der trauer nagt und ein teil von mir ist fort Irren ward was die hoffnung sagt nun ist sie mit dem kleinen Herzen an ein fernen ort. Weshalb mein ganzes leben nur vom horror vergiftet? Warum die Traumatisierung immer fiese pläne stiftet? Nur einmal habe ich im leben Glück und Vollkommenheit gespührt und wieder mal wurde es vom horror verführt wurde mir alles weggenommen bin in all mein blut geschwommen und als am morgen der Vogel scheinheilig sang Waren es doch die bitteren Tränen die lauter klang. ich habe mein kind veloren. letzte nacht.Ich war in der 9.Woche schwanger gewesen. Und wieder ist das leben bitterer als man glaubte. So viel tränen so viele schreckliche Tränen |
| ShacklesOfFear | Hey.. Es ist schwer etwas zu diesem Thema zu sagen, wenn man diesen Schmerz des Verlustes nicht kennt. Aber trotz allem möchte ich etwas sagen, einfach um dich wissen zu lassen, dass du nicht völlig allein bist. Es ist schon schrecklich solche Worte zu lesen, um wieviel schrecklicher muss es also für dich sein... Deine Verse haben mich ehrlich berührt, und ich hoffe dir haben sie , zumindest ein wenig, geholfen den ersten Schmerz zu verabeiten. Ich wünsche dir hier noch einmal viel Kraft für die kommenden Wochen, welche sicher nicht einfach für dich werden. |
| Stonehenge | Liebe Shaiya, Euer Gedicht geht mir sehr nahe. Die verzweifelte Traurigkeit die daraus spricht ist kaum vorstellbar für mich armen Wicht. Die Welt - das Leben ist so oft ungerecht, und doch hält es einen unbekannten Weg für uns bereit. Ich wünsche Euch viel Kraft und tröstende Momente in dieser traurigen Zeit, und daß der Mantel der Trauer Euch nicht zu fest und undurchlässig umhüllen möge. Ich wünsche aufrichtig, daß Ihr trotz tiefem Schmerz im Herzen wieder einen Weg findet, Euch an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. Grüße aus dem Schatten Stonehenge |