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  Forum: Auswege
    Thema: Ich Kann Nicht Mehr!!!!!!!!!!!!!!
ValnarSo langsam reicht es mir!!! Wirklich!!! Ich habe es so satt ständig Leute kennenzulernen die mich entweder verarschen, mich nicht verstehen oder mir weh tun! Und wenn ich dann doch eine Person kennenlerne dann zerstöre ich alles selbst mit meinen Mißtrauen oder meinen Verhalten! Warum ist das so??? Ich kann solangsam nicht mehr! Und wenn ich ehrlich bin: ich will auch nicht mehr. Ich sehe keinen Sinn mehr in meinen scheiß Leben. Ich will mich jetzt nicht unbedingt umbringen wollen - doch so langsam sehe ich echt keinen anderen Ausweg mehr! Ich merke es doch wie ich den anderen Menschen immer nerve. Ich merke es doch wie man mich ignoriert! Wenn ich mich umbringe, seit ihr mich wenigstens alle los!

Dabei will ich doch nur jemanden für eine gute Freundschaft finden. Eine Person die ehrlich ist. Aufgeschlossen und loyal. Aber vorallem: eine Person die Geduld mit mir hat und nicht gleich auflegt und mich ignoriert weil ich was falsches gesagt habe. Ich wage doch noch nichtmal daran zu glauben, dass ich irgendjemanden finde in den ich mich verliebe und die mich vielleicht auch liebt. Die Hoffnung habe ich schon lange aufgegeben!!!

Ich will doch nur ein normales Leben führen. Warum ist das so schwer? Ich kann nicht mehr. *heul*
SoulReaper696Hi Valnar!

Ja, du hast Recht. Das Leben kann verdammt hart sein, man kann verdammt alleine sein, und manchmal fühlt man sich, wär wäre alles und jeder gegen einen, manchmal glaubt man, nirgendwo hin gehen zu können.

ABber du hast immer jemanden zum Reden, es gibt auch wenn du es nicht glaubst, viele Menschen, die bereit sind, dir zu helfen, mit dir zu reden, sich auszuftauschen, Druck abzulassen.

Wenn du wütend bist, lass deine Wut an einem Sandsack aus!
Wenn du nicht mehr weiterweisst, jemanden zum Reden suchst, es gibt doch viele Kontaktstellen, Telefonseelsorge, das Diakonische Werk.
Wenn du gleichgesinnte suchst, hier gibt es sie zuhauf.


Ich will dein Problem nicht herunterreden, aber in gewisser Weise: So ist das Leben. Du musst dich durchbeißen. Es kommen auch andere Zeiten. Kein Mensch bleibt sein Leben lang alleine. Glaub mir.

Zeige dir selbst auf, was für ein Mensch du bist, welche Positiven Eigenschaften du hast. Stelle diese in den Vordergrund, geh auf Partys, sprech Leute an. Ganz unbefangen. Hab nicht immer m Hinterkopf, dass ihr unbedingt Freunde werden müsst. Lern einfach neue Menschen kennen, es werden welche dabeisein, die du magst!

Beste Grüße
SR
DyspenthesSoulreaper, du hast gerade genau das auf den Punkt gebracht, was ich eben versucht habe, mühselig irgendwie mir zusammenzustottern und nicht hinbekommen habe ;)

Ich möchte da noch hinzufügen: Freundschaften findet man sehr selten, liebe Bekannte dagegen relativ leicht. Also Menschen, mit denen man sich nicht gerade über größte Probleme und Persönliches unterhält, aber mit denen man sich trotzdem immer wieder gut unterhalten kann. Die wechseln immer mal wieder, selten bleibt sowas für immer bestehen, aber das muss es auch nicht. Und ganz selten findet man unter diesen Bekannten jemanden, wo sich eine Freundschaft draus entwickeln kann. Und ein guter Freund kann auch wieder zu einem Bekannten werden. Wenn man da nichts erwartet, wird man nicht enttäuscht.
Und ich glaube daran, dass Freunde und enge Bekannte Wegbegleiter für eine bestimmte Teilstrecke des Weges sind - die kann 2 Monate sein, 5 Jahre oder ein halbes Leben, aber man kann nicht wissen, wann sich die Wege wieder trennen und wenn es vorbei ist, sollte man sowohl seinen eigenen Weg weitergehen als auch den anderen seines Weges ziehen lassen im festen Glauben daran, dass wieder Menschen kommen, die einen begleiten.
ValnarMir sind "liebe Bekannte" aber einfach zu wenig. Das ist nicht das was ich mir vorstelle. Wenn ich meine Zeit opfere um mit jemanden Kontakt aufzubauen, dann will ich auch eine Freundschaft. Dann will ich auch über meine Probleme reden. Dann will ich das man für mich da ist. Natürlich gilt das gleiche auch von meiner Seite aus. Denn anderseits hätte ich dann ne menge Leute und wäre immernoch allein - und das knn nicht der Sinn der Sache sein!

Auf Partys gehen... ich gehe nicht gern auf Partys. Im Gegenteil sogar. Ich finde Partys öde, langweilig, dumm. Hallo hier, Küsschen da. Neee, sowas oberflächliges muss ich nicht haben. Dagegen ist es so schwer mal jemanden zu finden, der gern mit in einer Ausstelung gehen würde. Theater, Kabarett. Finde ich viel besser als irgendne dumme Party. Aber das ist ja das schlimme. Wie oft wurde ich schon ungläubig angeschaut wenn ich frei äußere: "Ich trinke nicht, ich rauche nicht - und Partys? Nein Danke! Wie wäre es denn eher mal im Wald spazieren zu gehen?" Warum beomme ich dann nur Unverständniss entgegengebracht??? Das Leben ist keine enzig große Party - ganz und garnicht. Und aus solche Saufgelage kann ich ehrlich gesagt auch gut verzichten!
SoulReaper696Als ich deinen letzten Post las, hatte icht das Bild eines 7-Jährigen vor Augen: Schreiend, laut weinend, mit dem Fuß aufstampfend, an dem Arm seiner Mutter zerrend, immer wieder schreiend:

[B]Ich will ich will ich will ich will ich will![/B]


Ich zitiere jetzt mal meinen Vater: "Das Leben ist kein Wunschkonzert." und:
"Es geht nicht ums Wollen."

Wie ich schon sagte. Lern Leute kennen. [U]Du kannst einfach nicht erwarten, dass jeder, den du kennenlernst, gewillt ist, sich anzuhören, wie einsam, traurig du doch bist und wie gemein die Welt doch zu dir ist.[/U] So läuft das einfach nicht. Wenn du nicht bereit bist,m zu akzeptieren, dass nicht jeder sofort dein bester Freund sein will, wirst du nie das finden, was du suchst.

Wenn du das begriffen hast, wieso denkst du meinen Rat nicht um? Geh nicht auf Partys, um Leute kennenzulernen, sondern auf Ausstellungen. Ins Theater. Opern. Musicals.

Ich hab keine Ahnung auf was für Partys du gegangen bist - ich weiß auch nicht, wie alt du bist - Vielleicht solltest du dir mal Partys aussuchen, bei der die Besucher-Altersgrenze um die Mittzwanziger liegt und nicht um die Volljährigkeit. Da betrinken sich dann auch nicht alle. Und selbst wenn du auf Party gehst, und dort Alkohol getrunken wird - Hey, es ist Wochenende, es wird gefeiert, da kann man doch auch mal was trinken. Erzähl mir jetzt nicht, dass am Ende des Abends der komplette Club besoffen am Boden liegt.
Im übrigen, nur weil die Partygäste am WOchenende was trinken - einige mehr, andere Weniger - heisst es nicht, dass sie auch mal spazieren gehen, ein Bild zeichnen, sich gern gut unterhalten oder sich für Kunst interessieren.

Wenn du deine Scheuklappen und deine Vorurteile nicht ablegst, wirst du noch lange allein sein. Harte Sache - ich wiederhole mich - du solltest lernen, aus deinen Erfahrungen zu lernen, und dich nicht zu versteifen. Hör auf, mit dem Fuß aufzustampfen und zu heulen, du musst dir selbst helfen. Nicht dein Umfeld hat das Problem, sondern du. DU musst dich ändern, nicht die anderen. Du sollst nicht deine Interessen ändern - du sollst dir vor Augen führen, dass....ich würde mich nur wiederholen.

Mach was draus
SR

Dyspenthes: Hab ich deine Gedanken auch dieses Mal gut wiedergespiegelt?
Ist immer schön, zu lesen, wenn jemand anders Problemlösungen genauso geben würde wie ich - dein Text war auch nicht zu verachten. Grüße nach Chemniz aus Hamburg!
SR
SoulReaper696[QUOTE][i]Original geschrieben von SoulReaper696 [/i]
Grüße nach Chemniz aus Hamburg!
SR[/QUOTE]

Oh, Entschuldige....Mainz.

Grüße also von Hamburg nach Mainz!
DyspenthesJa, hast du. Und auch dem hab ich wieder eine Kleinigkeit hinzuzufügen ;)

Valnar, zum einen ist jemand, der immer nur über seine Probleme redet, eine ziemliche Überforderung für die meisten Menschen. Die meisten Menschen hören dir gerne mal zu, wenn du ein Problem hast, was sich lösen lässt oder was sie nachvollziehen können, ob es nun Liebeskummer oder Stress in der Schule, im Studium, auf der Arbeit ist, aber auch das nur in begrenztem Rahmen. Und selbst "Gute Freunde" tun das nicht, weil es irgendwann zur langweiligen Endlosschleife wird. Wenn du jemandem, der mit dir befreundet sein möchtest, dann auch noch sagst, wie einsam du dich fühlst, wird derjenige empört gehen, weil er seine Zeit mit dir verbringt, und das zu Recht.

Und mal noch eine Frage, was meinst du bitte mit "Zeit opfern"??? Ich kann das ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Man muss sich selbst überwinden, jemanden anzusprechen, der einem sympathisch ist, aber "Zeit opfern"? Finde ich persönlich etwas übertrieben ausgedrückt. Du verlierst doch nicht viel Zeit, wenn du mit jemandem, der dir im Theater sympathisch war und den du angesprochen hast, noch irgendwo 'ne Cola oder was auch immer trinken gehst, wenn es sich ergibt? Und wenn es zum erneuten Treffen kommt, ist es mal eine nette Abwechslung zwischendurch im Arbeitsalltag, man sieht mal ein neues Gesicht, unterhält sich nett, und das kann auch erstmal immer mal wieder zu sehen. Wenn du das alles aber als Aufwand betrachtest, beginnst du eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen, die in sich nicht stimmt. Deine wäre: du wendest deine Zeit auf und dafür wird dir der andere auf ewig dankbar sein und immer dein bester Freund sein, das stimmt aber nicht. Richtig ist: du nimmst dir ne Stunde Zeit, der andere nimmt sich eine Stunde Zeit, du gibst 2,50 oder so für 'ne Cola aus, der andere auch. Du versuchst, ein Gespräch zu führen, dein Gegenüber auch. Wenn ihr euch weiterhin gut versteht rufst du vielleicht mal an und bekommst auch mal einen Rückruf. Ihr beide nutzt eure Zeit, zusammen ins Theater zu gehen, wendet beide das gleiche Geld dafür auf, und verbringt eigentlich nur eine nette Zeit zusammen, nicht mehr, nicht weniger. So funktioniert das Leben. Und solche kann man nicht, wie du meinst, unzählig viele haben. Diese unzählig vielen, mit denen man Small Talk führt und sich nur mal grüßt, würde ich als lockere Bekanntschaften, aber nicht als gute Bekannte bezeichnen. Auf jeden Fall kann sich aus sowas eine Freundschaft entwickeln, oder sie entwickelt sich nicht.



@Soulreaper:
Vielen Gruß aus Mainz zurück nach Hamburg!
Angels heartHast eine PN!
Liebe Grüße und vielleicht sieht man sich ja mal ;)
Valnar[QUOTE][i]Original geschrieben von SoulReaper696 [/i]
[B]Als ich deinen letzten Post las, hatte icht das Bild eines 7-Jährigen vor Augen: Schreiend, laut weinend, mit dem Fuß aufstampfend, an dem Arm seiner Mutter zerrend, immer wieder schreiend:

[B]Ich will ich will ich will ich will ich will![/B]


Ich zitiere jetzt mal meinen Vater: "Das Leben ist kein Wunschkonzert." und:
"Es geht nicht ums Wollen."

Wie ich schon sagte. Lern Leute kennen. [U]Du kannst einfach nicht erwarten, dass jeder, den du kennenlernst, gewillt ist, sich anzuhören, wie einsam, traurig du doch bist und wie gemein die Welt doch zu dir ist.[/U] So läuft das einfach nicht. Wenn du nicht bereit bist,m zu akzeptieren, dass nicht jeder sofort dein bester Freund sein will, wirst du nie das finden, was du suchst. [/B][/QUOTE]

Da hst Du ein falsches Bild von mir. Ich stampfe nicht mit den Füßen auf. Glaubst Du wirklich meine Probleme sind so trivial? Und ja, ich kann in einer FREUNDSCHAFT erwarten, dass man sich gegenseitig ALLES erzählen kann. Schließlich bin ich in einer Freundschaft auch für den anderen da. Also kann ich wohl erwarten, dass man auch für mich da ist. Ich habe es satt, dass alle Welt zu mir kommt wenn es Probleme gibt und ich noch nicht mal ein Lächeln und ein "Danke" zurückbekomme! Und nein, ich ändere meine Einstellung nicht. Denn das würde bedeuten meine Prinzipien und Ideale zu verraten. Für ist es eine SELBSTVERSTÄNDLICKEIT sich gegenseitig aufzufangen. Das die ganze Freundschaft nicht nach dem Schema verlaufen kann ist klar, dass wäre mir auch zu anstrengend. ABER: was spricht dagegen sich gegenseitig aufzufangen?

[QUOTE][i]Original geschrieben von SoulReaper696 [/i]
[B] Wenn du das begriffen hast, wieso denkst du meinen Rat nicht um? Geh nicht auf Partys, um Leute kennenzulernen, sondern auf Ausstellungen. Ins Theater. Opern. Musicals.

Ich hab keine Ahnung auf was für Partys du gegangen bist - ich weiß auch nicht, wie alt du bist - Vielleicht solltest du dir mal Partys aussuchen, bei der die Besucher-Altersgrenze um die Mittzwanziger liegt und nicht um die Volljährigkeit. Da betrinken sich dann auch nicht alle. Und selbst wenn du auf Party gehst, und dort Alkohol getrunken wird - Hey, es ist Wochenende, es wird gefeiert, da kann man doch auch mal was trinken. Erzähl mir jetzt nicht, dass am Ende des Abends der komplette Club besoffen am Boden liegt.
Im übrigen, nur weil die Partygäste am WOchenende was trinken - einige mehr, andere Weniger - heisst es nicht, dass sie auch mal spazieren gehen, ein Bild zeichnen, sich gern gut unterhalten oder sich für Kunst interessieren. [/B][/QUOTE]

Ähm... Gerade in den letzten drei von Dir genannten Dingen ist es extrem schwer Menschen kennenzulernen.

Ich lade Dich gern mal hierher nach Chemnitz ein. Hier gibt es leider keine Partys wo man zum großen Teil ältere findet. Hier gibt es eigentlich nur Clubs welche nach dem Motto "Hämmern wir denen mal ne ganze Menge Electro um die Ohren damit die sich das schön saufen müssen" aufgebaut sind. Und glaube mir, es kommt hier extrem häufig vor das die meisten sich wirklich richtiggehend besaufen um sich gegenseitig abzuschleppen. Und sowas empfinde ich NICHT als "feiern". Davon abgesehen kam es hier auch vorm Vampire und vor den UNI Lichtenstein schon zu einigen Schlägereien. Sorry, aber sowas muss ich mir wahrlich nicht antun!!! Es geht nicht darum, wenn jemand mal 1-2 Glas Rotwein trinkt. Solnge die Person noch weiß was sie tut und wo die Grenzen sind habe ich keinerlei Probleme. Doch übertreiben es 95% der Kinder hier einfach. Sorry, aber aus mehr besteht unsere Szene leider nicht mehr.

[QUOTE][i]Original geschrieben von SoulReaper696 [/i]
[B]Wenn du deine Scheuklappen und deine Vorurteile nicht ablegst, wirst du noch lange allein sein. Harte Sache - ich wiederhole mich - du solltest lernen, aus deinen Erfahrungen zu lernen, und dich nicht zu versteifen. Hör auf, mit dem Fuß aufzustampfen und zu heulen, du musst dir selbst helfen. Nicht dein Umfeld hat das Problem, sondern du. DU musst dich ändern, nicht die anderen. Du sollst nicht deine Interessen ändern - du sollst dir vor Augen führen, dass....ich würde mich nur wiederholen. [/B][/QUOTE]

Ich habe keine Scheuklappen und erst recht keine Vorurteile. Ich spreche aus Erfahrung! Nur, wenn ich daraus lernen müsste - wäre die Folge das ich gefühlskalt nur an mich selbst denke. Und diese Vorstellung ist mir mehr als nur zuwider!!!
Ja, ich weine. Ich weine wenn es mir schlecht geht. Ich weine wenn es mir danach ist. Ich kann wenigstens noch meine Gefühle zeigen und ich werde dies auch nicht ändern. Denn dann müsste ich mich ändern. Und dies ist KEINE Person auf der Welt wert! Ich sehe meine Emotionalität als Stärke - nicht als Schwäche! Schade das ich wohl so ziemlich der einzige bin, der so denkt...
Valnar[QUOTE][i]Original geschrieben von Dyspenthes [/i]
[B]
Valnar, zum einen ist jemand, der immer nur über seine Probleme redet, eine ziemliche Überforderung für die meisten Menschen. Die meisten Menschen hören dir gerne mal zu, wenn du ein Problem hast, was sich lösen lässt oder was sie nachvollziehen können, ob es nun Liebeskummer oder Stress in der Schule, im Studium, auf der Arbeit ist, aber auch das nur in begrenztem Rahmen. Und selbst "Gute Freunde" tun das nicht, weil es irgendwann zur langweiligen Endlosschleife wird. Wenn du jemandem, der mit dir befreundet sein möchtest, dann auch noch sagst, wie einsam du dich fühlst, wird derjenige empört gehen, weil er seine Zeit mit dir verbringt, und das zu Recht.[/B][/QUOTE]

Wer sagt den das ich IMMER über Probleme rede? Ich kann das Leben sehr wohl auch genießen und fröhlich sein. Und sorry, aber gerade solche Lächerlichkeiten wie Probleme auf Arbeit oder Liebeskummer sehe ich nicht als wirkliche Probleme an. Außerdem sind dies wohl Dinge wo man mir so garnicht helfen kann - weil ich im Endeffekt solche Probleme selber lösen muss. Vielmehr rede ich von Trauer, Zukunftsangst, Alpträume - Probleme welche sich NUR lösen können, wenn man darüber redet. Und komme mir jetzt ja nicht mit Therapeuten o.ä. Von diesen Leuten habe ich ein für alle mal die Schnauze voll. Muss das mal so hart ausdrücken! Außerdem geht denen mein Innerstes ja nun nix an. Es fehlt mir einfach gelegentlich nur mal im Arm genommen zu werden, wenn es mir dreckig geht und mit mir zu reden. Wo das in Endlosschleifen ausartet das erkläre mir mal. Denn ich bin niemand der da weghört und die Meinung der anderen Person als nichtig abtut. Sowas ist für mich in einer Freundschaft unverzichtbar. Und es macht mich fertig, dass viele nur eine oberflächlige Einstellung zum Thema "Freundschaft" haben.
Dyspenthes[QUOTE][i]Original geschrieben von Valnar [/i]
[B]Ich habe es satt, dass alle Welt zu mir kommt wenn es Probleme gibt und ich noch nicht mal ein Lächeln und ein "Danke" zurückbekomme! Und nein, ich ändere meine Einstellung nicht. Denn das würde bedeuten meine Prinzipien und Ideale zu verraten. Für ist es eine SELBSTVERSTÄNDLICKEIT sich gegenseitig aufzufangen. Das die ganze Freundschaft nicht nach dem Schema verlaufen kann ist klar, dass wäre mir auch zu anstrengend. ABER: was spricht dagegen sich gegenseitig aufzufangen?[/B][/QUOTE]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Valnar [/i]
[B]Es fehlt mir einfach gelegentlich nur mal im Arm genommen zu werden, wenn es mir dreckig geht und mit mir zu reden. Wo das in Endlosschleifen ausartet das erkläre mir mal. Denn ich bin niemand der da weghört und die Meinung der anderen Person als nichtig abtut. Sowas ist für mich in einer Freundschaft unverzichtbar. Und es macht mich fertig, dass viele nur eine oberflächlige Einstellung zum Thema "Freundschaft" haben.[/B][/QUOTE]

Glaub mir, ich verstehe dich besser, als du denkst. Ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber ich habe schon seit langem die Hoffnung, das, wovon du schreibst, zu finden, verloren. Und nicht nur ich, es gibt viele Menschen, bei denen das so ist. Die einzigen beiden Menschen, auf die ich mich einigermaßen verlassen kann und wo ich weiß, dass sie mich auch mal in den Arm nehmen, sind meine Geschwister. Die übrigens mehr oder weniger auch in diesen Idealen enttäuscht worden sind. Was ich, und ich denke auch SoulReaper, so wie ich ihn vom Lesen her kenne, dir sagen wollen, ist, dass deine idealistischen Vorstellungen von Freundschaft nicht realistisch sind. Gerade die Probleme, die du angesprochen hast, kann man nicht durch reden lösen, Tagebuch, Malen, Photographieren, Musik machen, Songs schreiben, etc. sind da tatsächlich besser. Selbst tiefgründige Philosophien sind in Freundschaften meist nicht möglich, da es sehr wenige Menschen gibt, die hin und wieder sich für ein bisschen philosophisch halten und ein wenig reden, aber denen ist es meist bald auch wieder zu viel. Therapie würde ich dir bei dem, was du schreibst, ehrlich gesagt nicht empfehlen, außer du hast eine wirklich schwerwiegende Psychose, Neurose, Zwänge oder ähnliches. Aber das, was du beschreibst, klingt bisher zumindest für mich nicht unnormal. Im Gegenteil.
Ich habe dir schon gesagt, was ich für vernünftig halte: Liebe Bekannte zu finden, die unter Umständen auch Freunde werden könnten, wo du dir das vorstellen könntest, und vielleicht entwickelt sich da wirklich eine Freundschaft draus. Freundschaft auf Anhieb gibt es nicht, Menschen, die dich nach einer Woche (oder selbst nach einem Monat) Freund nennen, sind in der Regel sehr oberflächlich. Freundschaft braucht Zeit, sich zu entwickeln, Vertrauen aufzubauen. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich lasse mich nicht gerne in den Arm nehmen von Menschen, denen ich nicht vertraue. In meinen Augen ist das Vertrauen halt das Wichtigste an der Freundschaft.
mondkindIch bin mit meinen beiden Vorrednern völlig einverstanden. Freundschaft ist etwas, das wachsen muss, etwas das durch einen (mehr oder weniger) langen Prozess entsteht. Wie schon Dyspenthes geschrieben hat, Freundschaft auf Anhieb gibt es nicht. Ich denke, jede Freundschaft ist zunächst einmal eine Bekanntschaft, erst mit der Zeit wird diese Bekanntschaft intensiver und wird zur Freundschaft.
Ausserdem kann man auch im Theater Leute kennenlernen. Sprich einfach jemanden während der Pause an, frage ihn, wie ihn das Stück gefallen hat, komm mit ihm ins Gespräch... Es gibt hier übrigens in den Bekanntschaften einen thread: "aufrichtige echte Freundschaft" schau doch mal dort, ob du dort etwas findest.
ValnarHmmm... ich komme mit meiner Familie nicht zurecht, gelinde ausgedrückt. Im Gegenteil - wenn da mal Kontakt besteht kommt es zu streitereien. Das sind alle so stren konservative Katholiken. Ich hoffe ihr versteht was ich meine...

Natürlich muss sich eine Freundschaft erst entwickeln. Ich selbst habe extreme Probleme damit Vertrauen aufzubauen. ABER: man sollte es doch versuchen. Was bringt es mir mich hinter meiner Mauer zu verstecken? Eben, nix! Das Problem: den meisten bin ich eben ZU direkt und ZU offen. Und wo sind meine ideale bitteschön utopisch? Für mich gehören doch solche Dinge wie Ehrlichkeit und Verständniss zur Selbstverständlichkeit! Wenn diese Dinge nicht gegeben sind, da ist eine Freundschaft doch sinnlos...

Lockere Bekanntschaften... ich bin kein Mensch für soetwas! Wie oft soll ich es denn noch schreiben? Was kann ich da schon bieten? Vielmehr gehe ich doch allen nur mit meinem trockenen Humor auf den Sack. Ich bin denen "zu depressiv" oder "zu abgedreht". Und sorry, aber für mich gehören auch Philosophie und ernsthafte Gespräche einfach dazu. Ich bin nunmal kein Mensch zum spaß haben und zum feiern... Es entspricht nicht meiner Seele. Und ich habe kein Bock eine Fassade für andere aufzubauen. Denn das bringt es nicht und ich würde andere Menschen nur anlügen.
mondkind[QUOTE]Und wo sind meine ideale bitteschön utopisch?[/QUOTE] Utopisch sind deine Ideale im Bezug auf deine Erwartungen, die du an eine Freundschaft stellst. Ich kann deinen Wunsch einen richtigen Freund zu finden vollkommen nachvollziehen, ich selber habe mich damit abgefunden, dass Freundschaft für mich ein Wunschtraum bleiben wird, ich weiss auch gar nicht ob ich überhaupt noch zur Freundschaft fähig bin. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du entweder alles oder nichts willst (Mit dieser Einstellung ist es wahrscheinlich, dass du nichts bekommst). Du musst m.E. versuchen einen Mittelweg zu gehen.

[QUOTE]Lockere Bekanntschaften[/QUOTE] Wie Dyspenthes - glaube ich - schon mal geschrieben hat, es gibt einen riesigen Unterschied zwischen lockeren Bekanntschaften und lieben Bekannten. Lockere Bekanntschaften sieht man ein zwei mal, unterhält sich ein bisschen und das wars. Liebe Bekannte sind Menschen, mit denen man sich unterhalten kann, die man öfter sieht, mit denen man sich versteht. So als Vorstufe der Freundschaft oder so ähnlich.
Darf ich dich mal fragen, wie d.E. andere Menschen Freunde kennenlernen?
Dyspenthes[QUOTE][i]Original geschrieben von Valnar [/i]
[B]Was kann ich da schon bieten? Vielmehr gehe ich doch allen nur mit meinem trockenen Humor auf den Sack. Ich bin denen "zu depressiv" oder "zu abgedreht".[/B][/QUOTE]

Ach, und du glaubst, das wäre bei Freunden anders? Da muss ich dich leider enttäuschen. Aber es gibt sicher auch Menschen, denen du nicht "auf den Sack" gehst, und die können zu lieben Bekannten werden. Und daraus wieder zu Freunden, wie schon gesagt.

Ansonsten schließe ich mich mondkind an.
SoulReaper696Ich habe die Texte meiner Vorrednerrinen zwar gelesen, gehe aber nicht drauf ein.

Ich bleibe bei meinem letzten Text, das einzige was du hier ablässt ist heisse Lust. Immernoch meckerst du rum, ich will ich will ich will.

Du willst SOFORT die ALLERBESTE Freundschaft. Warum wundert es uns nicht, dass du sie nicht bekommst? Weils die nicht gibt.
Und wenn du dich nicht auf ne Bekanntschaft mit irgendwem einlässt, kriegst du auch keine Freundschaften zustande.

Du sollst auch keien Fassade aufbauen, du sollst deine schlechten Seiten erkennen und daran arbeiten.




Offtopic: Dyspenthes, ich mag dich. Irgendwie. :)
ValnarSoulReaper, Du kennst mich nicht mal ansatzweise - also hör auf mit Deinem überheblichen Gehabe! Wenn Du meinen Text nur ansatzweise lesen würdest - und nicht nur überfliegen - dann wüsstest Du, dass mir sehr wohl klar ist nicht sofort mit der Brechstange eine allerbeste Freundschaft zu finden. Anderseits sind mir "liebe Bekanntschaften" dauerhaft einfach zu wenig.

Mondkind & Dyspenthes: nur weil IHR es aufgegeben habt eine gute Freundschaft zu finden - muss ich es ja noch lange nicht. Denn ich weiß, dass es diese gibt. Nur leider wohnt meine beste Freundin wieder in Tokyo (nachdem sie letztes Jahr ihr Studium in Düsseldorf beendet hat). Und es ist mehr - es ist eine Seelenverwandtschaft. Wir wissen jederzeit genau was der andere denkt, wir brauchen uns nur in die Augen zu sehen und schon weiß der Mensch gegenüber wie es den anderen geht. Doch ist es auch sehr Kostspielig immer nach Tokyo für 2 Wochen zu fliegen - genauso wie es für sie ostspielig ist hierher zu kommen. Auch habe ich in der Vergangenheit Menschen kennengelernt, mit der ich so eine Freundschaft aufbauen wollte. Doch 2 haben sich das Leben genommen (auf die Gründe gehe ich jetzt nicht ein) und die andere ist nach Kanada ausgewandert - zu ihr besteht der Kontakt leider nur noch sporadisch.

Also hört auf mit solchen Sprüchen wie "eine gute Freundschaft gibt es nicht!". Zum einen kann man sich wohl selbst das Leben nehmen - wenn man nicht mal mehr an die Existenz einer Freundschaft glaubt, und zum anderen ist es doch gerade DAS was uns erst zu Menschen mcht. Freundschaften und Emotionen. Wenn ihr das nicht versteht, dann tut ihr mir wirklich leid! Was ist das Leben schon ohne Emotionen wert? Eben: nix!

Und Mondkind, wie sieht denn ein Mittelweg aus? Ein Mittelweg heißt immer Kompromisse zu finden. Und dies ist ja wohl kaum eine geeignete Basis für beide Seiten. Entweder man akzeptiert sich zu 100% wie man ist (wobei natürlich eine gewisse Wellenlänge vorhanden sein sollte) oder man lässt es ganz bleiben. In der Beziehung will ich "alles oder nichts" - denn ich verlange niemanden sich zu verändern, genauso wenig möchte ich es selbst. Wie sind Menschen, keine Marionetten!!!
black pearlhey,lass dir die hoffnung nicht nehmen,klar gibt es noch seelenverwandte und gute freundschaften(und damit mein ich jetzt nicht leute mit denen man was was trinken gehen kann,sondern menschen die einen wirklich verstehen)!leider lernt man sie nicht an jeder ecke kennen...auch ich hatte einst den glauben an seelenverwandtschaft verloren!
ich selbst weiß wie grausam es ist aufeinmal alleine da zu stehen,weil der beste freund im ausland wandelt,klar der kontakt bleibt zwar bestehen,aber es nicht das gleiche...das persönliche geht verloren !
selbstmord ist keine lösung...wär doch schade,wenn dein gegenstück nicht mehr die möglichkeit hätte dich kennen zu lernen...und ich bin sicher,dass es eins gibt!
akzeptanz und respekt ist eigentlich in einer freundschaft/beziehung selbstverständlich,schließlich möchte man die person so kennenlernen,wie sie wirklich ist und nicht ein wesen neben sich haben,dass so erschaffen ist,wie man es gerne hätte!
an dieser stelle möchte ich dankbar sagen,die ehre zu haben solche menschen kennen zu dürfen...und das ist leider keine selbstverständlichkeit.es bedeutet mir echt viel!
dir valnar kann ich nur sagen,dass du deine hoffnung nicht aufgeben solltest,aber es dich wahrscheinlich viel geduld kosten wird...die besten menschen trifft man meist,wenn man am wenigsten damit rechnet...schicksal...

blackpearl
DyspenthesSchön, dass du unsere Texte so aufmerksam liest, Valnar. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du hier eigentlich keine Hilfe willst, sondern nur rumjammern. Und ich mag es nicht sehr, wenn jemand sich nur das aussucht, wogegen er sich stellen kann, und nicht versucht, zu verstehen.

um mich nochmal selbst zu zitieren:
[quote]Ich habe dir schon gesagt, was ich für vernünftig halte: Liebe Bekannte zu finden, die unter Umständen auch Freunde werden könnten, wo du dir das vorstellen könntest, und vielleicht entwickelt sich da wirklich eine Freundschaft draus. Freundschaft auf Anhieb gibt es nicht, Menschen, die dich nach einer Woche (oder selbst nach einem Monat) Freund nennen, sind in der Regel sehr oberflächlich. Freundschaft braucht Zeit, sich zu entwickeln, Vertrauen aufzubauen. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich lasse mich nicht gerne in den Arm nehmen von Menschen, denen ich nicht vertraue. In meinen Augen ist das Vertrauen halt das Wichtigste an der Freundschaft.[/quote]
[quote]Ach, und du glaubst, das wäre bei Freunden anders? Da muss ich dich leider enttäuschen. Aber es gibt sicher auch Menschen, denen du nicht "auf den Sack" gehst, und die können zu lieben Bekannten werden. Und daraus wieder zu Freunden, wie schon gesagt.[/quote]

Mondkind und ich schrieben davon, dass wir die Hoffnung auf einen Seelenverwandten, auf jemanden, der so eng mit uns befreundet ist, verloren hätten. Aber ich schrieb noch ganz am Anfang, dass ichinzwischen fest daran glaube, dass Freunde uns immer mal wieder Teilstrecken unseres Lebens begleiten, die vielleicht bei manchen ein ganzes Leben mal mehr und mal weniger intensiv andauert, aber in der Regel ein paar Monate oder Jahre, und dann vorbeigeht. Und mir geht es dann zumindest so, dass ich denke, es ist alles verloren, und auf einmal kommen andere Menschen, die auch erstmal liebe Bekannte sind, von denen die meisten nach wenigen Wochen oder Monaten wieder weg sind, aber es kommen immer wieder neue, und das, obwohl ich nicht gerade zu den Menschen gehöre, die andere Menschen so leicht ansprechen. Aber zum Beispiel jetzt nach 2 Jahren Studium und viel Einsatz in der Fachbereichsband kennen mich die Leute da, grüßen sogar in der Stadt. Nicht alle, aber ein paar. Diejenige, die an mir den größten Freundschaftsdienst in meinem ganzen Leben getan hat, ist heute eine nette Bekannte, mit der ich mich, wenn wir uns treffen, immer noch gut verstehe, aber das kommt nicht wirklich oft vor. Auch wenn das jetzt alles etwas wirr klingt: was ich sagen möchte, ist, dass man lernt, sich über solche kleineren Momente zu freuen. Sich über einen Kommilitonen/eine Kommilitonin zu freuen, mit dem/der man in die Mensa geht, über liebe Bekannte, mit denen man in der Stadt irgendwo 'n Kaffee trinkt, und vielleicht entwickeln sich daraus Freundschaften, vielleicht nicht. Und wenn man akzeptiert, dass Freundschaften nicht auf ewig sein müssen, hat mans um einiges leichter. Und wenn man zum 1000. Mal feststellt, mal wieder nur ausgenutzt worden zu sein, tja, Pech gehabt. Das Leben geht weiter, man lernt neue Leute kennen, und mal ganz ehrlich: wenn man heute noch mit den Leuten befreundet wäre, mit denen man in den Kindergarten gegangen ist, wäre das Leben doch verdammt langweilig.

@Soulreaper: Das war aber glaub ich net immer so ;) - kriegst ne PN
mondkind[QUOTE]Was ist das Leben schon ohne Emotionen wert? [/QUOTE] habe ich irgendwo geschrieben, ich hätte keine Eimotionen? Man kann auch ohne Freunde traurig sein, sich über etwas freuen, weinen, mit lieben Bekannten weinen... [QUOTE]wie sieht denn ein Mittelweg aus? Ein Mittelweg heißt immer Kompromisse zu finden. Und dies ist ja wohl kaum eine geeignete Basis für beide Seiten. Entweder man akzeptiert sich zu 100% wie man ist (wobei natürlich eine gewisse Wellenlänge vorhanden sein sollte) oder man lässt es ganz bleiben.[/QUOTE] Ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Mit Mittelweg meinte ich nicht, dass man so tun soll, als sei man jemand anderer. Ich meinte vielmehr, man sollte nicht den perfekten Freund suchen, sondern jemanden, der mit einem auf einer Wellenlänge ist, jemanden mit dem man sich versteht, mit dem man lachen und weinen kann, der aber trotzdem seine Fehler hat an denen man manchmal aneckt.

Ausserdem hast du meine Frage noch nicht beantwortet. Ich wiederhole sie also nochmals: Wie lernt man deines Erachtens Freunde kennen?

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