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  Forum: Auswege
    Thema: Traurige Stunden
Gottes.HandOft sitze ich hier und bohre in meinen Wunden um selbst zu finden was mir das Leben leichter machen könnte.Ich erinnere mich an alte Zeiten, aus irgenteinem Grund nur an die schmerzhaften.Ich fühle mich wie Tod wenn ich die ganze Scheiße betrachte die in meinem noch kurzen Leben vorgefallen ist.Doch habe ich alles was mich eigentlich glücklich machen sollte und werfe es trozdem weg,nur um einsam hier zu sitzen und die vergangenen Tage noch einmal abspielen zu lassen.Wem geht es noch so?Ich weiß das ich auf eine weiße wohl depressiv bin,jedoch ist es irgentwie anders,da mir die Einsamkeit Schmerz und Glück gleichzeitig bringt.
Was für ein Mensch bin ich,diese Frage habe ich mir heute nochmal gestellt.Die Antwort darauf finde ich nicht.Ich bin immer noch das weinende Kind von früher das sich im spiegel betrachtet
das nun eine härtere hülle hat aggressiver ist und selbstbewusster,doch weine ich mich jede verdammte Minute ínnerlich weiter in den Tod.

Wem der depressive selbstmitleid trip von mir aufn den sack geht,der darf es gerne sagen.
Konkalit_4Also mir geht es weder auf den Sack...noch versehe ich es jedoch. Du schreibst um dich selbst zu finden, fügst du dir Wunden zu? Wie kommst du denn darauf das dass der richtige Weg sei?
In meinem Leben ist wahrlich auch genug Dinge passiert die man als Scheisse bezeichnen kann. Lebensmut und all das habe ich genauso wenig. Ich bin mit den Jahren ein zynisches, Pessimistisches und hasserfülltes menschenverachtendes A....loch geworden, und hört hört, ich bin gerade mal 20. Ich habe in den Jahren die ich mal gerade Leben schon genug Scheisse für meine Bedürfnisse bekommen um zu sagen, mir reichts, es ändert sich ja doch nichts. Ich bevorzuge genauso die Einsamkeit, anstatt mich jemanden zu öffnen und wieder Vertrauen zu kriegen nur um dann wieder zerstört zu werden. Der kleine konstante Schmerz in der Einsamkeit ist mir lieber als wenn ich erst auflebe und dann den Schmerz durch Zurückweisung oder Verarschung auf so eine drastische Weise erfahre.

Diesen Trip wie du ihn nennst, den haben jeden Tag, jede Minute wohl hunderttausende am Tag. Mal mehr mal weniger dramatisch. Die Frage ist nur ob du bereits dein Leben nach ihn ausrichtest.
SilenciaEs gab eine Zeit in der ich ähnlich wie ihr dachte.
Ich bin zwar noch jünger, habe aber auch schon einiges erlebt, was mich runtergezogen hat und mich auch noch runterziehen würde, wenn ich dran denken würde.
Ich weiß, dass ich es nur feige Verdränge, aber das ist mir erstmal recht. Allerdings gibt es auch noch heutzutage stunden in denen ich mir alles noch einmal vor Augen führe und der Schmerz wieder hochkommt. Ich denke das stärkt einen nur, aber man muß es unter Kontrolle haben und nicht immer hervorbrechen lassen, wenn es will.
ZeratulIrgendwo ist es alles eine Frage des Tellerrandes. Die Welt ist groß - da gibt es so viele Menschen, denen es wirklich schlecht geht.
Gottes.Hand[QUOTE][i]Original geschrieben von Konkalit_4 [/i]
[B]Also mir geht es weder auf den Sack...noch versehe ich es jedoch. Du schreibst um dich selbst zu finden, fügst du dir Wunden zu? Wie kommst du denn darauf das dass der richtige Weg sei?
In meinem Leben ist wahrlich auch genug Dinge passiert die man als Scheisse bezeichnen kann. Lebensmut und all das habe ich genauso wenig. Ich bin mit den Jahren ein zynisches, Pessimistisches und hasserfülltes menschenverachtendes A....loch geworden, und hört hört, ich bin gerade mal 20. Ich habe in den Jahren die ich mal gerade Leben schon genug Scheisse für meine Bedürfnisse bekommen um zu sagen, mir reichts, es ändert sich ja doch nichts. Ich bevorzuge genauso die Einsamkeit, anstatt mich jemanden zu öffnen und wieder Vertrauen zu kriegen nur um dann wieder zerstört zu werden. Der kleine konstante Schmerz in der Einsamkeit ist mir lieber als wenn ich erst auflebe und dann den Schmerz durch Zurückweisung oder Verarschung auf so eine drastische Weise erfahre.

Diesen Trip wie du ihn nennst, den haben jeden Tag, jede Minute wohl hunderttausende am Tag. Mal mehr mal weniger dramatisch. Die Frage ist nur ob du bereits dein Leben nach ihn ausrichtest. [/B][/QUOTE]

Ich habe mich früher geritzt,doch nun lasse ich meißt meine wut an anderen raus.natürlich bin ich selbst schuld für meine isolierung,doch fand ich nur dämonen in dieser welt.heute ist alles anders doch immer noch gleich in einer gewissen weise,der einzigste unterschied der heute besteht ist das ich mich räche und zuschlage ohne mitleid zu haben,warum sollte ich das auch? menschen werden geformt wie ich es wurde.die welt hat aus mir ein nichts gemacht und das zeige ich auch.
Dichterseele[COLOR=red]Je weiter wir uns dem Lichte nähern, desto länger werden unsere Schatten...[/COLOR]

Und nach jedem Tief folgt ein Hoch und umgekehrt. Es kann halt nicht immer alles gut sein, aber man muss einfach kämpfen. Ich kenne das Gefühl; Auf der einen Seite vermag ich niemanden an meiner Gefühlswelt teilhaben lassen, aber auf der anderen Seite wünsch ich mir, paradoxer Weise, dass ein anderes Wesen meine Gefühle versteht. Es gibt Menschen, die brauchen nicht viel zum Leben und doch benötigen sie manche Dinge, die ihnen schmerzen; Als sei das Leben selbst eine Droge für ihre Existenz, die ihnen hilft fort zu bestehen.
LetumPhase oder Lebenseinstellung...

jeder interpretiert die melancholie anders...sie bringt leere, die allerdings wieder mit schmerz aufgefüllt wird...trauer...verzweiflung...
aber sie bringt auch kreativität, glück, verständinis...uns noch viele andere dinge.

Es ist ein ständiger kampf, der die meisten mensch in ein parasuizidiales verhalten treibt. Aber wenn man dieses gefühl der gefühllosigkeit, die leere, den schmerz...die vergangenheit ein weiteres mal überwunden hat, gelernt hat aus diesen negativen dingen positives und stärke zu schöpfen, kann man stolz sein...

Du wirst es überstehen, wenn du willst...aber es sollte dir auch bewusst sein, dass du noch unzählige male in deinem leben mit diesen emotionen konfrontiert werden wirst...es kommt nur drauf an, was du aus deinen erfahrungen machst...
Silencia[QUOTE]Ich habe mich früher geritzt,doch nun lasse ich meißt meine wut an anderen raus.natürlich bin ich selbst schuld für meine isolierung,doch fand ich nur dämonen in dieser welt.heute ist alles anders doch immer noch gleich in einer gewissen weise,der einzigste unterschied der heute besteht ist das ich mich räche und zuschlage ohne mitleid zu haben,warum sollte ich das auch? menschen werden geformt wie ich es wurde.die welt hat aus mir ein nichts gemacht und das zeige ich auch.[/QUOTE]

Ähnlich wie bei mir.
Hatte früher auch oft Suizidgedanken. Allerdings haben sich diese mit der Zeit in Rache und Hass verwandelt. Sodass ich meine Wut nicht mehr gegen mich, sondern auf die Leute die mir das antun konzentriere.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Konkalit_4 [/i]
Ich bin mit den Jahren ein zynisches, Pessimistisches und hasserfülltes menschenverachtendes A....loch geworden, und hört hört, ich bin gerade mal 20.[/QUOTE]Und da bist du auch noch stolz drauf? Ich bin vor kurzem 47 geworden. Mir ist es mittlerweile zum Lebenssinn geworden, es den Arschlöchern dieser Welt so schwer wie möglich zu machen, einer von ihnen zu werden - und das kann richtig Spaß machen.

[QUOTE]Ich habe in den Jahren die ich mal gerade Leben schon genug Scheisse für meine Bedürfnisse bekommen um zu sagen, mir reichts, es ändert sich ja doch nichts.[/QUOTE]Wenn es DIR nicht gefällt, dann ändere DU es! Wie es so schön in diversem Kleingedruckten steht: "Wenn sie keinen Widerspruch einlegen, dann gehen wir von ihrem stillschweigendem Einverständnis aus."

[QUOTE]Ich bevorzuge genauso die Einsamkeit, anstatt mich jemanden zu öffnen und wieder Vertrauen zu kriegen nur um dann wieder zerstört zu werden. Der kleine konstante Schmerz in der Einsamkeit ist mir lieber als wenn ich erst auflebe und dann den Schmerz durch Zurückweisung oder Verarschung auf so eine drastische Weise erfahre.[/QUOTE]Vorsichtig zu sein ist gut und richtig. Aber Menschen generell für schlecht zu halten ist genauso ein Vorurteil, wie Menschen generell für gut zu halten.

[QUOTE]Diesen Trip wie du ihn nennst, den haben jeden Tag, jede Minute wohl hunderttausende am Tag. Mal mehr mal weniger dramatisch.[/QUOTE]Daran gibt es eigentlich auch nichts auszusetzen. Wer dir dein Selbstmitleid verbieten will, der sollte sich lieber um seinen eigenen Seelenzustand kümmern.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Zeratul [/i]
Irgendwo ist es alles eine Frage des Tellerrandes. Die Welt ist groß - da gibt es so viele Menschen, denen es wirklich schlecht geht.[/QUOTE]Ja, und?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gottes.Hand [/i]
Doch habe ich alles was mich eigentlich glücklich machen sollte und werfe es trozdem weg,nur um einsam hier zu sitzen und die vergangenen Tage noch einmal abspielen zu lassen. Wem geht es noch so? Ich weiß das ich auf eine weiße wohl depressiv bin, jedoch ist es irgentwie anders, da mir die Einsamkeit Schmerz und Glück gleichzeitig bringt.[/QUOTE]Dann genieße doch dieses Glück. Den Schmerz wirst du dann sicher auch aushalten.

[QUOTE]Was für ein Mensch bin ich,diese Frage habe ich mir heute nochmal gestellt. Die Antwort darauf finde ich nicht. Ich bin immer noch das weinende Kind von früher das sich im spiegel betrachtet, das nun eine härtere hülle hat aggressiver ist und selbstbewusster, doch weine ich mich jede verdammte Minute ínnerlich weiter in den Tod.[/QUOTE]Ich bin [b]wieder[/b] das weinende Kind von früher, aber ich brauche keinen Spiegel mehr. Ich sehe mich in jedem weinenden Kind wieder, das mir begegnet. Und ich sehe mich in jedem lachenden Kind wieder, das mir begegnet, und das ist ein wunderschönes Gefühl.

By the way, ich habe zwar schon oft etwas vom "Totlachen" gehört, aber noch nie vom "Totweinen".

[QUOTE]Wem der depressive selbstmitleid trip von mir aufn den sack geht,der darf es gerne sagen.[/QUOTE]Selbstmitleid kann etwas wirklich Konstruktives sein, wenn es zur Selbsterkenntnis führt. Das einzige was mir auf den Sack geht sind Leute, die kein Selbstmitleid haben, und darum auch kein Mitleid mit anderen Menschen haben.

[QUOTE]Ich habe mich früher geritzt, doch nun lasse ich meißt meine wut an anderen raus. natürlich bin ich selbst schuld für meine isolierung,doch fand ich nur dämonen in dieser welt.heute ist alles anders doch immer noch gleich in einer gewissen weise, der einzigste unterschied der heute besteht ist das ich mich räche und zuschlage ohne mitleid zu haben, warum sollte ich das auch?[/QUOTE]Aus Selbstmitleid? Wenn du selbst ein Arschloch sein [b]WILLST,[/b] dann wundere und beschwere dich nicht darüber, dass du von ebenjenen umgeben bist.

[QUOTE]menschen werden geformt wie ich es wurde. die welt hat aus mir ein nichts gemacht und das zeige ich auch.[/QUOTE]Das erinnert mich an ein Lied von BAP (jaja, total ungruftig)
"So wie du jetzt bist passt du denen ganz prima ins Konzept,
die dich so haben wollten: halt als Depp."

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