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  Forum: Auswege
    Thema: Raele Nebelpfade
FirestoneIch möchte hier einmal erzählen, wie es ist, wenn der eigene Lebensweg, ständig wiederkehrend als Nebelpfad erscheint.
Mit 18 Jahren hat man mir die Diagnose endogene Depression verpasst. Damals wollte ich das - auch nach vorangegangenem Suizidversuch nicht wahrhaben. Ich landete nach einnahme sämtlicher Medikamente die ich so vorrätig habe auf eine toxikologischen Intensivstation. Tja und seid dem lebe ich mit dieser Diagnose. Manchmal geht es mir gut, aber in regelmäßigen Abschnitten kommt es dann wieder über mich, ich fange an mit allem und vor allen mit mir selbst unzufrieden zu werden, krieg Komplexe und zieh mich zurück! Ein normales Leben erscheint mir unmöglich - in einer Spassgesellschaft hat keiner verständniss oder Interesse an jemandem, der so ist wie ich! Natürlich sollte ich dem entgegengehen, den Kopf nicht hängen lassen und was machen, aber das ist leichter gesagt als getan! Denn wenn ich mit freunden zusammen bin, denk ich dann wieder insgeheim ich bin so langweilig, weil ich nix mache - andere sind so aktiv! Und ich scheue das Gefühl, wenn man sich zurückgestoßen fühlt! Also meld ich mich lieber bei niemandem, damit ich niemanden langweilen kann - wobei ich dann schon wieder ein schlechtes Gewissen habe, weil ich denke, das sie es von mir erwarten.
Genauso ergeht es mir mit dem leidigen Thema Freundin: Ich bin bald seit 10 Jahren singel, ohne jeden zwischenfall. Und eigentlich leide ich darunter schon, denn ich denke mir, wie schöne es wohl sein könnte, die bessere Hälfte zu kennen, aber wenn ich dann mal ein Mädel finde, das mir gefällt, klapt nicht, weil ich nicht über meinen eigenen Schatten springen kann! Also heißt es wieder Flucht antreten, weil es ja sein könnte, das sie mich scheiße findet, oder häßlich oder dergleichen!
Also bleib ich zu Hause, warte ab, ob der Tag was bringt, sitze meist stunden vor dem PC und träume von einem schönen Leben um anschließend wieder festzustellen, das meines völlig langweilig und bewegungslos erscheint und bin wieder unzufrieden mit mir! eine ständige spirale nach unten. Meist warte ich in dieser Zeit einfach ab, bis es wieder besser geht und nach zwei bis drei Monaten, normalisiert es sich und diese Phase geht vorbei!
Es ist als wäre mein Lebensweg so, als müßte ich einen Fluß auf steinen überqueren und hin und wieder warten, bis mir die strömung wieder einen anspült, der groß genug ist um auf ihm zu stehen, wärend der Rest der Wel über eine Brücke neben mir geht.
Ich denke mir oft, ich wäre froh, wnn es endlich vorbei ist, aber selbst Hand anlegen ist ja nicht erlaubt. Also kann ich nur hoffen, Lungenkrebs oder dergleichen zu kriegen, dann wüßte ich, das mein Weg bald ein ende hat und ich endlich ausruhen könnte!
That`s my life.....
MohHmmm, ich habe selbst auch oft das Gefühl andere zu langweilen. Und unter mangelndem Selbstbewusstsein habe ich auch schon geleidet. Irgendwann habe ich dann doch eine Freundin bekommen und bin dadurch wohl irgendwie auch selbstbewusster geworden.
Ich finds toll, wie erlich du mit dem Thema bist. Aber auf mich wirkst du nicht sehr langweilig (ich kenn dich nicht, aber...), du kannst deine Freunde doch mal fragen, wie du auf sie wirkst.
Teilweise geht es mir wirklich nur zu ähnlich vom Gefühl her. Aber das kann noch werden, da bin ich mir ganz sicher.
Viel Glück und Grüße
Moh
Black CrowBau den Computer ab und stelle ihn eine Zeit lang ganz weit weg in irgendeine Kiste in die hinterste Ecke Deines Kellers.

Deine Einsamkeit wirst Du nicht überwinden, indem Du stundenlang im Internet surfst. Dort findest Du Dein Glück nicht, denn es ist nur eine Illusion. Du aggierst anonym und kannst Jeder sein, wer Du willst (bzw. dies vorgeben zu sein). Aber so funktioniert das wahre Leben leider nicht und deshalb scheint es Dir als so schwierig und nicht lebenswert.

Du mußt wieder zu Dir selbst finden und Dich akzeptieren lernen. Gehe hinaus und nehme am Leben teil. Du mußt ja nicht aktiv sein, vielleicht bist Du zunächst nur eine Art Beaobachter. So gehe ich durch's Leben und fahre ganz gut damit, denn auch wenn man passiv am Leben teil nimmt, ist man dennoch ein Teil des Ganzen und somit eigentlich schon wieder aktiv. Verstehst Du das?

Was mir auch immer sehr hilft ist, keine Erwartungen zu haben. Dann kannst Du auch nicht enttäuscht, sondern nur positiv überrascht werden.

Tja, das sind so meine Tricks das Leben zu meistern... vielleicht helfen sie Dir ja ein Stück weiter? Ich hoffe es und wünsche Dir viel Erfolg dabei, aus Deiner Spirale auszubrechen.


Gruß,
Sascha
FirestoneVermutlich hast du recht! Nein, du hast recht, aber ich denke, das ist eines der Gründe, warum ich immer wieder da rein rutsche - weil ich mich selbst verliere, vergesse wer oder was ich bin und mich dann nicht mehr selber akzeptiere! Ich orientiere mich zu sehr an anderen und wenn ich dann sehe, das es unterschiede gibt, fang ich an zu denken, ichgehöre nicht dazu und weil ich in mancher Beziehung anderst bin komm ich mir wie ein außenseiter vor, einsam! Es ist nicht so leicht, sich da selber immer raus zu holen und manchmal hab ich auch gar keine Lust, weil man sich da ja auch selber Leid tun kann! Und bis zu einem gewissen Grad ist das ja auch bequem! Als ich das damal gemacht hab, hab ich 7 Wochen in der Klappse verbracht und ne Psychotherapie gemacht! Und da wurde mir auch gesagt, wie ich mich da selbst schützen kann, was tun wenn ich doch wieder depressiv werde und zum Glück hab ich`s nicht vergessen! Aber es ist schon sehr schwer sich selber aus dem Sumpf zu ziehen! Es geht einem scheiße und man soll sich selber aufrütteln, sagen "komm, mach was, das ist gar nicht so schlimm alles"!? So wie wenn eure Eltern zu euch sagen wenn ihr euch verletzt habt - komm, tut doch gar nicht weh!
Ich denke, solange ich fähig bin, an diesem Gedanken festzuhalten gehe ich nie vüllig unter, aber ich wünschte, ich müßte gar nicht erst immer wieder in diesen scheiß Sumpf fallen und könnte genauso entspannt und fröhlich leben, wie so viele andere!
Aber so ist das wohl! Jemandem, der ein Bein fehlt, wird nie auf eigenen Beinen stehen können, aber er muß es akzeptieren und versuchen es hinzunehemen!
Black CrowDu gehörst dazu, weil Du existierst. Setz Dich mit einem Buch auf eine Parkbank oder in ein Café, nimm am Leben der Anderen teil und studiere sie - das reicht erstmal schon, dann wirst Du ein Teil des Lebens "da draußen" von dem Du träumst. Das ist der erste Schritt, alles andere kann dann folgen...
DarkangelWas soll das bring mit ein Buch auf na Bank oder so, da machta genauso wieder was alleine wie vorm PC oder meinst du wirklich da kommt wer und redet den an? Wir sind hier im verklemmten Deutschland und nich England oder so wo die Leute von sich aus auf ein zugehn auf der Strasse , Cafe oder ähnliches.

Genauso gut kanna auch ins Kino oder Museum gehn das intressiert auch kein und jetzt frag bitte nich woher ich das weis.^^


Wenn das wirklich so leicht wär wie sich dsa einige vorstelln wär ich mein Problem schon lange los.
Black CrowEs geht dabei nicht darum jemanden kennenzulernen, sondern zu begreifen, daß man dazugehört und Teil der Welt da draußen ist. Es ist ein [u]erster[/u] Schritt heraus aus der Isolation. Begreift er das, findet er wieder zu sich.

Lies Dir Firestone's ersten Beitrag mal genau durch und Du wirst sicherlich verstehen, warum das so wichtig für ihn ist. Es bringt aber nichts, wenn ich es Dir hier vorkaue, denn er soll sich selbst Gedanken dazu machen; das ist wichtig.
DarkangelJa das es nich oberstes Ziel ist wenn kennzulern ist mir schon bewust aber was is das für eine Gesellschaft wenn niemand was von einen wissen will. Is das wirklich der weg ein zu zeigen das man dazugehört wenn man zwar beobachtet aber doch aussen vor bleibt?

Vermittelt sowas bei ihm und andern tatsächlich den Eindruck dazuzugehören? Also bei mir irgendwie nicht.

Bei mir ist es z.B. ich weis sehr wohl das da draussen noch was ist ^^ aber ich hahs Unheimlich schwer passende Leute kennzulern, was aber zum Teil wohl auch an mir liegt da sich über Jahre bei mir so der Eindrück geprägt hat das von mir eh keiner was wissen will, auch wenn mir durchaus bewust ist das des nicht unbedingt stimm muss.

Aber find erstmal ein ausweg aus so einer Lage, manchmal glaub ich das man das alleine nicht mehr hinkriegt. Bei mir ist es z.B. so ich würd mir durchaus wünschen jemand zu haben der mir hilft meine Problme in den Griff zu kriegen. Aber so jemand hab ich nicht und genauso gut weis ich auch das es illusorisch ist darauf zu hoffen das sich so einer mal findet und das man eigentlich nicht erwarten kann das jemand ein die eignen Probleme abnimmt.

Aber ich kriegs alleine halt nicht hin und das ist es was mich so aufregt das ich von selber net mehr aus diesem Kreislauf rauskomm.
Black CrowDarkangel,

ich verstehe Dich sehr gut, denn auch ich befinde mich in der gleichen Lage. Vor Jahren haben mich die Menschen, die ich für meine Freunde gehalten habe, fallengelassen. Seitdem habe ich (ausser meiner Frau und meinem Kind) niemanden, mit dem ich mich wirklich austauschen kann. Zu einigen Kollegen habe ich zwar einen guten Draht, aber ich würde da nicht von wahrer Freundschaft sprechen. Ich konnte nie wieder einem Menschen das Vertrauen schenken, welches nötig ist, damit wahre Freundschaft entsteht. Ich bin sehr sehr einsam. Auch ich fühle da draußen keine Zugehörigkeit. Ich schrieb es bereits: meine Rolle ist die des Beobachters. Manchmal fühle ich mich als Fremder/Besucher in dieser Welt, dennoch nehme ich an ihr teil und verkrieche mich nicht. Firestone soll raus und die Menschen beobachten, damit er merkt, daß jeder da draußen seine spezielle Macke/Schwäche/langweiligen Alltag hat. Er brauch sich nicht minderwertig fühlen, was m.E. sein größtes Problem ist.
FirestoneIch denke, s geht einfach auch um die eigene Einstellung! Wir leben hier meines Erachtens in einer ziemlich ausgeprägten Ego - Gesellschaft - jeder ist sich selbst der nächste, danach kommt erst mal lange nichts und dann wenn man glück hat kommen die anderen. Ich habe das ziemlich schwer lernen müssen, heute bin ich aber dankbar für diese Einstellung! Menschen, die ich als wahre Freunde bezeichne, die von sich aus auf mich zu kommen sind selten - ich kenne genau zwei, mneine besten Freunde! Die anderen sind auch freunde, aber anderst eben. Bei ihnen weiß ich das ich nichts zu erwarten habe und wen man sich dessen bewußt ist, geht es leichter damit umzugehen! Den so bin ich nicht enttäuscht. Aber manchmal denk ich mir, wie traurig diese Tatsache eigentlich ist!
Nichts deszu trotz meine ich aber auch, das einfach jeder mehr oder weniger Herr seines Glückes ist! Ich weiß, das wenn ich nicht auf andere zugehe, mich mit ihnen auseinandersetzte und dann auch in Kauf nehme auf die Schnauze zu fallen, kann sich diese Situation auch nicht ändern. Genauso ist es auch bei der Suche nach dem Partner!
Was mein Problem ist, das ich das nur sehr schwer schaffe, weil ich einfach so gehemmt bin und eben diese beinahe panische Angst hab, verletzt zu werden! Und daraus resultiert bei mir ein gewisses Verhalten zur Vermeidung dergleichen! Und so trete ich beim ersten Anzeichen von so einer "potentiellen Gefahr" ziemlich schnell den Rücktritt an! Vieleicht liegt es daran, das ich anderen, auch meinen besten Freunden nie völlig vertrauen kann, auch wenn es vieleicht gar nicht gerechtfertigt ist!
Anne4215Wie wäre es mit einer WG - in der Gesellschaft eher introvertierter Leute, die ruhigeren Aktivitäten wie Kochen und Videoschauen nachgehen?
Oder moderaten sportlichen Aktivitäten wie Yoga etc.?
Oder/Und einer Selbsthilfegruppe?
Und wenn schon Computer - warum nicht mit anderen spielen?
DarkangelHm ja Anne letzteres tu ich bereits^^ und wg zu einem wüst ich nicht wo ich die Leute dafür herkrieg und zum andern bin ich mir selbst net sicher ob ihnen soweit übern weg trau, wobei ich selbst ne WG für eine tolle Sache halte mit den passenden Leuten.

Und das mit der Verhemmung kommt mir auch mehr als bekann vor, blos bei mir ist es nicht die Angst verletzt zu werden sondern eher die Angst davor sich lächerlich zu machen auf einmal als Depp dazustehn oder so obwohl mir sehr wohl bewust das des eigentlich Blödsin ist.

Wie gesagt ich kenn durchaus meine Probleme und durchaus auch die wahrscheinliche Richtige Lösung aber ich kriegs um verrecken nich gebacken das umzusetzen obwohl ich weis was ich tun müsste. Ka warum vieleicht bin ich zu verklemmt, gehämmt was weis ich.

Mal ein kleines Beispiel aus dem alttag da ich es eigentlich sehr schwer hab mit leuten in Kontakt zu treten oder wie sich das nennt.
Wenn ich von jemand was will gezielt oder ihm was über mitteln soll oder mich z.b. bei der Kellerin bedanken oder so. Ist alles kein Problem egal welches Alter und welches Geschlecht.

Ob ich nu ein Jugendlichen nahc der Uhrzeit frag, oder beim Frisour oder Arzt mich mit den Angestellten da über irgendwas unterhalte alles wunderbar.
Wenn ich jetzt aber jemand Fremdes ansprechen will mit dem Ziel vieleicht ein neun Freund zu gewinn oder vieleicht einfach mit na Frau die ich eigentlich nich kenne über irgendwas reden will und seis nur übers Wetter^^ oder fragen ob se Lust aufn Date hat oder weis der Teufel was, ist bei Schluss, es geht einfach nicht und ich weis nichtmal warum.
Wahrscheinlich hab ich zugrosse Angst mich vor andern lächerlich zu machen oder denk da hast eh keine Chance oder irgendwas der Art. Ich hab bis zum heutigen Tage es nicht einmal geschaft (bekannte und familie ausgenommen) eine Frau von mir aus anzusprechen, selbst damals in der Schule hats über ein halbes jahr gedauert bis ich mal den weiblichen Teil unser Klasse was gefragt hab.

Ok heute ist es nicht mehr ganz so extrem wie früher glaub ich aber es reicht immer noch aus um ein hindernis für mich darzustelln und es regt mich auch tierisch auf weil ich weis das ich einfach nur hingehn und mit den Leuten reden müsste, aber es geht irgendwie net -,-.
Firestone@Darkangel - Wieso machst du nicht einfach nen eigenen Thread auf?
DarkangelDas hab ich mich auch schon gefragt sry wohl wieder verquatscht.

Aber irgendwie find ich auch das meine Probleme deinen gar nich so unähnlich sind und des auch hier ganz gut aufgehoben ist.
Anne4215Ein "zufälliges, ungezwungenes" Gespräch mit jemanden anzufangen, zum Beispiel mit einem Kandidaten des anderen Geschlechts, am besten mitten auf der Straße, ist ja in der Tat auch ein ungewöhnlicher Akt der Kontaktaufnahme, und es bestehen große Chancen, dass das fehlschlägt.

Die Leute lernen sich am besten kennen, wenn sie Informationen voneinander brauchen, zusammen arbeiten oder irgend etwas organisieren und auf die Beine stellen müssen. - Also irgendeine Aktivität oder ein Hobby. Da ergibt sich die Kommunikation dann von alleine, und man vergisst über der Sache das Schüchternheitsproblem. Es muss allerdings auch etwas sein, was ein Gespräch danach, davor und dabei ergibt: Klettergruppe, Chor etc. Und wenn das Problem mit dem Aufraffen besteht: Es kann ja auch irgend etwas mit flexiblen Treffen sein, wo man auch mal fehlen kann, irgendeine Gruppe, die auch gerne mal etwas herumhängt und sich Zeit lässt usw. Computerspieler könnten sich zum Beispiel für Rollenspiele erwärmen und Computerspieler, die Mädchen kennenlernen wollen, denen sei "Vampire" anempfohlen.

WG: Bedenken betreffs einer WG hatte ich auch schon. Die könnten einen ja nicht mögen, man könnte zu passiv und schüchtern sein etc.
Und siehe da: Die Leute sind völlig friedlich und umgänglich. Es gibt schließlich auch noch andere von Eurer Sorte.
FirestoneAlso ich denke es geht hier vielmehr darum, wie ich diese Welt annehmen kann!? An meinen schlechten Tagen ist alles schwarz und grau, ich bin nur traurig, verärgert, sehe überall nur schlechtes! Und wennich dann irgendwann nach längerer Zeit wieder anfange klar zu sehen, kommt es mir vor,als würde ich aus einem Alptraum erwachen! Ich sehe, das es nicht nur schlecht ist, das da drausen Menschen leben, die mich lieben, die ich liebe, das es noch so viel mehr gibt, als ich mir selbst glauben machen wollte! Das ich genauso fähig bin zu leben und dann fängt eine unglaubliche Sehnsucht in mir zu brennen an! Aber ich kann dieses Gefühl nie lange halte. Ich glaube, das es irgendein Schlüsselerlebniss oder dergleichen gibt, damit ich endlich wieder klar sehen kann, etwas, das mich befreit von dieser Last! Ständig der Schwermut verfallen zu sein! Und ich hoffe, das ich dieses "Heilmittel" in der Liebe finde! Nicht in flüchtigen Beziehungen oder Abenteuern - nein bei dem Menschen, dem bestimmt es ist, an meeiner Seite zu bleiben. Ich habe ihn nur noch nicht gefunden!
DarkangelOh man ich trau mich gar net mehr hier was zu schreiben.^^

Ich weis nicht aber nachdem was ich mir des WE antun musste passt dein Text da oben echt wie die faust aufs Auge.

In meiner momentanen Stimmung könntest mir ne Waffe vorn Kopf halten und ich würde dich noch auffordern abzudrücken.

Aber das gehört nicht her, ja glaube auch das deine Probleme erheblich leichter zu bewältigen wären wenn du ein paar Leute hättest die dir zeigen das sie dich lieben und schätzen. Es müsste nichtmal eine Partnerin sein oder so glaub ich, sondern einfach diese Zwischenmenschliche liebe und freundlichkeit die uns Deutschen leider grade in den Städten abhanden gekomm ist grossteils. Ich glaube das würde für einige momentane unglückliche Menschen das leben erheblicher leichter machen, wenn sie sehen das es da jemand gibt der sie mag und schätzt und zwar erhlich und nicht nur sone geheuchelte Freundlichkeit.

@Anna
Ich würde ja gern sone Leute kennlern und so, das is es ja nicht nur ich hab absolut keine Ahnung wo ich sonne Leute herbekomme und wie gesagt stell ich mich auch mit der Kontaktaufnahme extrem schwer an.
belladonnaWenn jemand wirklich an einer Depression erkrankt ist, dann nützen auch liebgemeinte Ratschläge wie: "Geh doch mal unter Leute, tu dir doch mal was Gutes, wechsel doch mal den Job" rein gar nichts! Ein depressiver Mensch kann an nichts mehr Freude finden, alles was hell, bunt, freundlich und fröhlich ist erinnernt ihn nur noch mehr daran, daß er all das gerade nicht haben kann und macht ihn nur noch trauriger statt ihn "abzulenken". Depression ist eine Krankheit und eine Krankheit muß man heilen. Man erwartet von einem Grippekranken ja auch nicht daß er funktioniert wie immer und rät ihm dazu sich erstmal auszukurrieren. Eine Depression kann nur von einem entsprechenden Arzt behandelt werden. Die Hilfe die man einem depressiven Freund dann bieten kann ist, entsprechende Termine zu organisieren weil ein Depressiver dazu schlicht weg nicht in der Lage ist und ihn eventuell auch dort hin zu begleiten. Die Überwindund einer Depression ist keine Frage des guten Willens. Depressionen bedürfen professioneller Hilfe und Heilung!

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