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  Forum: Auswege
    Thema: Ein Schubs in die richtige Richtung bitte...
PhoebiaLangsam tut es Not, dass ich einen gewaltigen Schubs in eine Richtung bekomme. Nach einigen schwirigen Dingen bin ich im Moment an ienem Punkt wo ich Probleme habe neue Menschen an mich ran zu lassen, und alle anderen habe ich verlohren...
Ich traue mich nicht etwas vernünftiges zu machen wo ich MMenschen kennenlernen kann, einfach aus Angst vor ablehnung und Dingen die ich ncihtmal genau bennenen kann, dennnoch wird die NAgst schnell zu Panik.
Aus reiner Verzweiflung habe ich jetzt erstmal bei Bekanntschaften einen Thread eröffnet in der Hoffnung, dass ich erstmal etwas Ausdruck in Buchstaben finden kann.
Hat vieleicht von euch einer eine Idee. wie ich es schaffen kann wieder einen Fuß in die Welt zu setzen ohne panisch hinterm Ofen zu verschwinden.
Ich brauche irgendwie etwas hilfe um zurück ins Leben zu kommen, um aufzugeben bin ich nciht bereit...also bin dankbar für jeden auch nochsokleinen Tip

Danke schonmal

Phoebia
decay73Hmm. Nutze die Situation, um dich erstmal selbst zu finden bzw. um herauszufinden, was dein Selbst ausmacht. Also nicht "finde dich selbst", sondern "finde DEIN SELBST"!
Du wirst warscheinlich dabei merken, wer du wirklich bist (und nicht was) und dabei deine prinzipielle Vollkommenheit und Ganzheit erkennen.

Von dem Punkt aus ist es nicht mehr so schwierig, andere an dich heranzulassen und dem, was dann kommt, Gelassen entgegenzusehen. Diese Gelassenheit und auch Offenheit anderem und neuem gegenüber wird man dir anmerken und Beziehungen zu anderen Menschen werden einfacher, unkomplizierter und werden automatisch kommen.

Angst und Panik werden vergessen sein, denn du wirst sie einfach nicht mehr brauchen. :-)
(Angst ist eh kein guter Ratgeber)

LG
decay
ArrogantNickIch mache es kurz:

Der Thread ist mE ein guter Anfang. Solltest Du jedoch ganz real merken, in Deinem Alltag, dass die Angst alles beherrschend wird, empfehle ich Dir, Dir professionelle Hilfe zu suchen. Schon eine Stunde ambulante Gesprächstherapie pro Woche, kann wahre Wunder wirken. Also nur keine Scheu, tu etwas für Dich. Erfahrungsgemäß hilft schon alleine das Tun als solches sehr viel weiter, weil es Dich aus der Hilflosigkeit befreit und damit stark angstlösend wirkt.

Viel Erfolg und alles Gute.

Mischa
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
[B]Langsam tut es Not, dass ich einen gewaltigen Schubs in eine Richtung bekomme. ... [/B][/QUOTE]

SPRUNG AUF, MARSCH MARSCH
FLACHZANGE!

KEINE MAULAFFEN FEILHALTEN!

JETZT ABER LOS,SCHWESTER:
DAS LEBEN IST KEIN PONYHOF UND WIRD NICHT BESSER, WENN MAN "WENDY" LIEST!
Phoebia@ArrogantNick
Danke erstmal für deine Antwort. Also ds mit der Terapie ist eigendlich kein schlechter Ansatz....aber (das kommt ja leider immer) die Krankenkasse bezahlt mir keine weitere Therapie. Mir ging es einige Zeit eher nicht so gut und ich habe sehr lange nichts gesagt, bis es komplett eskaliert ist...dann habe ich Hilfe angenommen, und das war nach dem Geschmack der Krankenkasse zu viel. War eigendlich nicht schlimm, denn mir ging es wieder sehr gut. Nun ist es so, das ich so zimlich alles unter den Füßen weggerissen bekommen habe und das so ein kleines Loch für mich war. Es ist beiweiten nicht so schlimm wie es mal war, ich würde sogar eher sagen, das ich noch recht stabiel bin. Aber auch hier gibt es wieder ein gewaltiges "aber"...und das ist, dass ich mich einfahc nciht mehr groß raus traue. Ich rede nicht von AAlltagsbewältigung, ich kaufe ein, versorge meine Tiere...nur wirklichen Kontakt zu Menschen, das bekomme ich nciht hin. Und somit werde ich grade zu etwas sehr einsamen und das bekommt mir einfach nicht. Ich habe mir jetzt schon so oft vorgenommen, dass ich mal weggehe...dann stehe ich da und ahbe angst rauszugehen...aus angst zu versagen...jemanden anzusprechen, scheiße auszusehen, deswegen mal wieder fertig gemacht zu werden, keine Worte zu finden und noch eine ganze menge mehr doofer Ängste
Im Moment warte ich auf einen Termin bei einer Beratungsstelle da die kostenlose Hilfe anbieten und das meine letzte Idee ist...aber das Warten wird lang werden. Und irgendwie will ich nciht noch tiefer sinken als es im Moment shcon der Fall ist.

@JohnSteed
Also der BBeitrag war ja mal eher für die Füße...wenn es so einfach wäre würde ich hier nicht sitzen und tippen sondern mit jemanden einen Kaffetrinken.
Und vor allem wie kommen immer alle darauf das es einfach ist auf einem Ponyhof??? Das ist der Größte Krieg den man sich vorstellen kann, nurmal so zur Info
Tapio Bearking[QUOTE]Und vor allem wie kommen immer alle darauf das es einfach ist auf einem Ponyhof??? Das ist der Größte Krieg den man sich vorstellen kann, nurmal so zur Info[/QUOTE]
Das Leben liegt irgendwo in der Mitte, es ist weder der Ponyhof noch irgendein Krieg. Es ist das, was man draus macht.
Und so unrecht hat John nicht, auch wenn er sich etwas ungewöhnlich ausdrückt. Du wolltest einen Schubs in die richtige Richtung und das hast du bekommen. Dir kann kein Hirndoktor und keine Happy Pills helfen, wenn du nicht selbst aktiv wirst.
Er hat dir quasi nicht nur einen Schubs gegeben, sondern einen kräftigen Tritt :)

Ein Thread in den Bekanntschaften ist schon mal ein guter Ansatz. Hier findet man schnell Anschluss an eine Gruppe und nur die wenigsten beißen ;)
ArrogantNickHi,-
was Du da beschreibst, klingt danach, als wärest Du dabei eine klassische Sozialephobiezu entwickeln. Da kommt man nicht einfach so wieder von weg und Hilfe ist auf alle Fälle angezeigt. Hm.... soweit ich informiert bin, kann die Krankenkasse Dir nur die Behandlung eines Psychotherapeuten verweigern, wenn dieser die Stunden für die Gesprächstherapie beantragt. Wenn Dich jedoch ein Psychiater in eine Klinik einweisen würde, so könnten sie Dir das nicht verweigern. Wäre das vielleicht etwas das Du in Betracht ziehen würdest? Es gibt sehr gute Tageskliniken für Verhaltenstherapie und Du könntest am Abend wieder nach Hause.

....
Phoebia@Tapio
Mir ist klar das "leben" kein Krieg ist...nur Ponyhöfe sind meißt so;)...ich bin Reiterin und kenne den Zickenkrieg.

Vieleicht sollte ich ienfach Gedud haben...aber das ist nicht so meine Stärke.

@ArrogantNick
Genau so sieht es aus, du hast 5h und dann muss es die Krankenkasse genemigen.
Klinik ist für mich keine wirkliche Option...ich lehne es nicht einfach so ab, sondern habe es shconmal versucht. Über fast 3 Monate. Gebracht hat es, dass es mir danach noch schlechter ging als vorher, deswegen wäre das für mich die allerletzte Option, bevor ich vor die Hunde gehe.

Als kompette Sozialphobie würde ich es uhc nciht beschreiben. Meine sozialen KOmpetenzen sind solange hervorragend, wie es sich um Mneschen handelt, die mir auf die eine oder andere Art egal sind. Denen ich niemals tiefere Gefühle von mir offenbahren würde...
Schwirig wird es für mich, KOntakte zu knüpfen die zum Ziel eine Freundschaft haben. Viele Mneshcne wären wahrscheinlich glücklich so wie es bei mir ist...doch ich bin eigendlich ein Mensch der sehr nach ofenheit, harmonie und verständnis strebt..ich denke ich bin nicht für emotionale einsamkeit gemacht. Ich sage gerne was ich denke und bin gern mal für ein paar Stunden einfach "ich"...es ist iene bescheuerte Situation in der ich da stecke
und ich schätze sogar mal das einige Psychater mich auslachen würdenw enn ich mit diesem Problem als Problem komme

Phoebia
ArrogantNickIch denke, das wird nur der Psychiater selbst beurteilen können, ob er Dich einfach so wieder wegschickt. ;-) Meiner Erfahrung nach tun Psychiater so etwas nicht. Wie dem auch sei, was Du da schilderst, liest sich für mich so, als habe Dich etwas bzw. jemand (oder mehrere Leute) über einen längeren Zeitraum sehr verletzt, so dass Du in der Tat Ängste entwickelt hast zu vertrauen. Es kommt bereits die klassische Angst vor der Angst hinzu, was meint, noch bevor überhaupt etwas passiert ist, bekommst Du bereits Angst, dass Du wieder Ängste bekommen könntest und zack, ist die Falle zu.

Darf ich mal fragen, wie Du Dir denn nun konkret Dein weiteres Vorgehen vorgestellt hast? Vielleicht können wir im Aufschreiben ein paar Punkte rausarbeiten die Du konkret angehen könntest und vielleicht fällt dem einen oder anderen Mitleser dann auch noch etwas dazu ein.

Also:

- Beratungsstelle (Warum brauchen die so lange? Was ist das für eine Beratungsstelle?)

- Kontakthread (Was erhoffst Du Dir konkret davon? Könntest Du das nicht auch bei Dir vor Ort (schneller) erreichen, mit einem Verein z. B.?)

Was noch?

....
PhoebiaIst eine Beratungsstelle für menschen mit Psychischen Problemen in Bonn, den Kontakt stellt mir eine Sozialarbeiterin her. Ich hoffe eifnach mal, dass sie ihnen Druck macht, da sie auch etwas mehr über mich weiß, was ich hier ungerne für alle lesbar schreiben möchte.


Kontaktthread...recht einfach...schreiben kann ich besser als reden, wenn dann erstmal ein gewissen Grundvertrauen da ist fällt es mir leichter und ich hoffe, das ich so wieder unter Menschen komme.

Vereine, das ist so ne sache. Mit meinem Körper möchte ich nciht so gerne in einen Schwimmverein, Karnevall isganichts für mich...im Reitverein bin ich, aber da bin ich nur geduldet...ich reite halt Ponys und keine edlen Großpferde

Mein Hauptziel ist meine NAgst soweit im Griff zu haben, dass ich mal wieder versuche auszugehen, Freunde zu finden und durch diese Schritte hoffentlich einige recht doofe Komplexe ablege.
Es wäre ja schon ien großer Schritt nurmal ein eine Kneipe oder Disco zu gehen
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
[B]Ist eine Beratungsstelle für menschen mit Psychischen Problemen in Bonn, den Kontakt stellt mir eine Sozialarbeiterin her. Ich hoffe eifnach mal, dass sie ihnen Druck macht, da sie auch etwas mehr über mich weiß, was ich hier ungerne für alle lesbar schreiben möchte.[b][/quote]

Hm, das tönt ja schon mal gut, dass Du eine Sozitante hast. Kommt Ihr denn gut klar? Vielleicht könntest Du ja mit Ihr mal über alles reden, falls Du das nicht eh schon tust.

Es gibt in Bonn noch das hier:

[url]http://www.klinik-bonn.lvr.de/[/url]

Vielleicht machst Du Dir einfach dort einmal einen Gesprächstermin in der Ambulanz oder erklärst denen, dass es eilig ist und lässt Dich dann weiter verweisen.

Die bundesweite Telefonseelsorge kann Dir in aller Regel auch in solchen Fragen weiterhelfen, also wohin Du Dich wenden kann wenn es eilt und was überhaupt machbar ist.

>>TelefonSeelsorge in Deutschland
+49 (0)800 111 0 111 (gebührenfrei)
+49 (0)800 111 0 222 (gebührenfrei)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
[B]Kontaktthread...recht einfach...schreiben kann ich besser als reden, wenn dann erstmal ein gewissen Grundvertrauen da ist fällt es mir leichter und ich hoffe, das ich so wieder unter Menschen komme.[/b][/quote]

Wie gesagt, halte ich für einen guten Anfang. Aber ich würde es dann auch auf Freundschaftsportalen in Deiner Region versuchen, denn ich denke, Du bräuchtest ja wenn, dann auch Leute für regelmäßigen realen Kontakt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
[B]Vereine, das ist so ne sache. Mit meinem Körper (....)
Es wäre ja schon ien großer Schritt nurmal ein eine Kneipe oder Disco zu gehen [/B][/QUOTE]

Schon mal an eine Selbsthilfegruppe für Angstkranke gedacht? Die unternehmen viel gemeinsam um die Angst zu überwinden und Du wärest unter Menschen die Dich und Deine Ängste nachvollziehen können.

Grüßle
Mischa
PhoebiaIst nur die Sozialtante meiner Schule, mache grade das Abi nach

In den Rheinischen kliniken war ich schonmal...das war meine übelste erfahrung bisher

Diese Selbshilfegruppen sind für eingie sicher ganz toll...ich halte sie für mich persönlich nichts...ich vertrete die Ansicht, wenn man wieder auf die Beine kommen will darf man isch nciht nur unter andere mnit gleichen Problemen begeben...das ist kontrproduktiv...

ich habe bisher immer für alles kämpfen müssen...also werde ich es wohl auch diesmal wieder tun...auf die eine oder andere art...das Wochenende stht an und man kann es ja mal wieder versuchen raus zu gehen...und abwarten was pasiert..irgendwo hab ich mla gehört, dass das leben da draußen scön sein soll;)

und wenn ich erstmal nur einen abend in der ecke stehe ohne zu sprechen...dann war ich immerhin mal draußen
ArrogantNickOkay, also Sozitante, die verklinkte Klinik und Selbsthilfegruppe fällt somit schon mal flach. Hm.... ich denke, als erstes müsstest Du Dir wirklich darüber klar werden, was genau Du Dir wünscht, bzw. vorstellst, wie es laufen soll, denn erst dann kannst Du wirklich zielgerichtet handen.

Willst Du überhaupt noch einmal professionelle Hilfe oder meinst Du, dass Du das jetzt (erst einmal) lieber alleine schaffen/versuchen willst? Es liest sich ja fast so. Falls Du das Letztere anstrebst, wäre die Beratung dann ja auch erst einmal nicht so eilig. Die könntest Du dann quasi als Option in der Hinterhand behalten, falls es allein einfach nicht gelingen will, was Du dann natürlich erst einmal konkret versuchen müsstest.

Also was ich Dir aus Erfahrung sagen kann, das ist, dass eine Politik der kleinen Schritte wichtig ist. Das frustriert nicht so und macht nicht soviel Angst, wie direkt immer das ganz große Ziel vor Augen zu haben, das man ad hoc sowieso nicht erreichen kann.

Insofern ist das hier:

[QUOTE]und wenn ich erstmal nur einen abend in der ecke stehe ohne zu sprechen...dann war ich immerhin mal draußen[/QUOTE]

....schon mal eine prima Grundeinstellung. Hm.... okay. Also könntest Du nun wirklich gezielt Kontakte in Deiner Region suchen, nicht nur hier (Internetportale für Bonn und Umgebung/Lokalchat/Kontakportale für Freunde - selbst ein Profil einrichten usw.) und dann reale Treffen anstreben um etwas zu unternehmen. Wie ist es eigentlich mit dem Telefonieren, das wäre doch auch eine Art Anfang und Möglichkeit, um wieder besser (mit wem) reden zu lernen?

Und ganz zum Schluss: Gibt es aktuell denn gar keinen Menschen in Deinem realen Umfeld, der mit Dir irgendwohin gehen könnte und mit dem Du offen reden könntest über Deine Probleme?

....
SchattenmelodieOh, wie ich diese Probleme kenne^^

Also als es mir so schlecht ging bzw. geht, hat mir Schreiben oder allgemein kreativ sein sher geholfen. Ich würde sagen, ohne das wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Dann..soziale Netzwerke, Kontakte knüpfen, alles anonym, unpersönlich, wenn du dich unwohl fühlst, kannst du dich einfach ausloggen und ich habe sogar jemanden gefunden, der ähnliche erfahrungen gemacht hat und der mich verstand. Diese abendlichen 2 Stunden vor dem Computer waren reine nTherapie und es hat sehr, sehr gut getan.


Irgendwann gab es einen Punkt bei mir, wo ich mir sagte: So geht das nicht weiter, du musst was machen, sonst wirst du verrückt. Nun...ich nahm all´meinen Mut zusammen legte mir eine Brieffreundin zu, traf mich mit ihr und schließlich begegnete ich meinem jetzigen Freund. Angst vor Menschen habe ich noch immer, aber ich bin lange nicht so einsam wie damals.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Ich denke, das wird nur der Psychiater selbst beurteilen können, ob er Dich einfach so wieder wegschickt. ;-) Meiner Erfahrung nach tun Psychiater so etwas nicht. Wie dem auch sei, was Du da schilderst, liest sich für mich so, als habe Dich etwas bzw. jemand (oder mehrere Leute) über einen längeren Zeitraum sehr verletzt, so dass Du in der Tat Ängste entwickelt hast zu vertrauen. Es kommt bereits die klassische Angst vor der Angst hinzu, was meint, noch bevor überhaupt etwas passiert ist, bekommst Du bereits Angst, dass Du wieder Ängste bekommen könntest und zack, ist die Falle zu.
[/B][/QUOTE]

Mitnichten wird er jemanden einfach wieder wegschicken...er wird lieber irgendeine Scheindiagnose erstellen und als williger Knecht der Pharmaindustrie eine ganze Stange Psychopharmaka verschreiben...denn jeder Dumme bringt ihm Geld ein...und Psychiater müssen für gewöhnlich nicht von Hartz IV leben, weil es von ebenjenen Dummen genug gibt...und wenn es sie irgendwann mal nicht meht gibt, weil immer mehr Menschen nach und nach endlich aus ihrem seeligen Schlummer erwachen, werden sie die Dummen und die Gelackmeierten sein... und überhaupt: was soll so eine Psychotorten-therapie denn eigentlich bringen...? ...ich kann hier zwar nur für mich und aus meinem persönlichen Erfahrungsschatz heraus sprechen, aber: ich will mein Leben nicht so akzeptieren, wie es ist -ich will es ÜBERHAUPT NICHT! - dieses ist für mich gänzlich inakzeptabel...und ich werde mich auch durch nichts und niemanden davon überzeugen lassen, es sei anders, als so wie es ist, ich müsse dazu nur meinen "Blickwinkel" entsprechend ändern, bla, blabla, Bullshit, bullshit, bullshit...AN, nein, du liegst zumindest was mich betrifft - mal wieder völlig daneben...ich will meinen jetzigen "Blickwinkel" behalten...weil er mir die WAHRHEIT zeigt...es gibt die WAHRHEIT und es gibt die LÜGE...!und der, der zwischen ihnen zu unterscheiden weiß - der befindet sich auf dem richtigen Weg - und die ihn davon abzubringen versuchen, sind Lügner und befinden sich im Unrecht...hast du das jetzt endlich begriffen...? oder übersteigt das deine Vorstellungskraft...?
Phoebiaich werde das mit der beratungsstelle versuchen, die haben da ja schließlich therapeuten...versuch mcht klug
telefonieren geht normalerweise recht gut, aber ich habe niemanden mit dem ich reden kann...ich sage ja mir hat isch alles unter den füßen wegbewegt
ich bin das was man asl so richitg alleine bezeichnen kann
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
[B]ich werde das mit der beratungsstelle versuchen, die haben da ja schließlich therapeuten...versuch mcht klug
telefonieren geht normalerweise recht gut, aber ich habe niemanden mit dem ich reden kann...ich sage ja mir hat isch alles unter den füßen wegbewegt
ich bin das was man asl so richitg alleine bezeichnen kann [/B][/QUOTE]

Hm, Schattenmelodie hat Dir ja dazu bereits was geschrieben, also bezgl. der positiven Erfahrungen mit dem, was Du im Grunde ja nun auch tust. Ich persönlich habe mich auch mit Schreiben sehr gut freischaufeln können und auch einige wertvolle Kontakte knüpfen können - ich denke, das wird Dir auch gelingen, Du bist ja, zumindest schreibend, nicht auf den Mund gefallen. :-)

Das Telefonieren ergibt sich dann meistens von alleine, wenn man erst einmal eine Weile mit Leuten getippselt hat und man neugierig auf die Stimme des Anderen wurde, was erfahrungsgemäß auch recht zügig eintritt. Im Grunde ist das was Du machst ein guter und richtiger erster Schritt in eine Richtung, die Dich wieder etwas mehr zu Menschen bringt. Wichtig ist mE dabei nur, immer auch das Reale nicht zu vernachlässigen und anzustreben. Insofern finde ich es sehr gut, dass Du auf jeden Fall zu der Beratung gehen willst. Die können Dir vermutlich noch ganz andere Möglichkeiten aufzeigen und eröffnen als Du über ein Forum erfragen kannst.

Liebe Grüße & Du machst das schon.
Mischa
PhoebiaMit Geduld ist wahrscheinlich vieles rtecht einfach machbar...aber ich bin so jemand der gerne alles sofort erledigtt hat...Probleme nicht lange anstehen läßt

Nein was shcreiben angeht bin ich recht mutig, auch was Schule angeht bin ich recht mutig, da würde nie jemand auf die Idee kommen, dass ich irgendein Problem mit Komunikation habe. Eigendlich ahbe ich das uach nicht, nur das was ich in denletzten paar Wochen an schlehten Erfahrungen gemacht hbe ist so gravierend, dass ich in sehr alte Muster gerutscht bin und ich bin aber sehr fest davon überzeugt, das ich das halbwegs in den Griff bekommen kann...jedenfalls solange der Wille da ist...und manchmal gibt es auch einen Wink des Schicksals..eben wurde ich von jemand aus meiner Reitstunde angerufen und zu einer Party eingeladen....warum auch immer...aer ich nehme das so hin und habe auch zugesagt und wenn ich zusage gehe ich auch hin...jetzt besteht zwar noch das Risiko das die Leute scheiße sind...aber das weiß ich ja vorher nicht und es kann ja auch sein, das die Leute total nett sind und ich irre Spaß habe...und wenn die ersten paar minuten schieße sind weil ich angst habe wird es vieleicht später um so besser:)

Nicht mehr zu kämpfen heißt tot zu sien...und ds ist nicht mein Ziel
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
[B]Mit Geduld ist wahrscheinlich vieles rtecht einfach machbar...aber ich bin so jemand der gerne alles sofort erledigtt hat...Probleme nicht lange anstehen läßt[/b][/quote]

Ich denke, das Wichtigste ist, dass Du mit ir selbst Geduld hast.

Weißt Du, ich erinnere mich, da saß ich vor Jahren bei meiner Therapeutin und brüllte sie an, wann die ganze Scheiße endlich zu Ende wäre? Sie meinte nur sehr ruhig, ich solle froh sein, wenn ich die Scheiße in der Hälfte der Zeit würde loswerden können, in der ich sie angesammelt hätte. Mir hat das gut geholfen und mich mal auf den Boden geholt. Wenn wir lange Jahre verletzt werden, so brennt sich das tief in uns ein, wie Innenweltprogramme, die irgendwann automatisch laufen. Diese um zu programmieren braucht einfach seine Zeit und die solltest Du Dir geben. Kein Mensch ist übermenschlich und auch der härteste Kämpfer kann nicht eine ganze Armee auf einmal schlagen.

Aber es ist zu schaffen, klein bei klein, alten Geist für alten Geist - das auf jeden Fall. Und es lohnt sich. Das tut es immer.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
(...) und ich bin aber sehr fest davon überzeugt, das ich das halbwegs in den Griff bekommen kann...jedenfalls solange der Wille da ist...und manchmal gibt es auch einen Wink des Schicksals..eben wurde ich von jemand aus meiner Reitstunde angerufen und zu einer Party eingeladen....warum auch immer...aer ich nehme das so hin und habe auch zugesagt und wenn ich zusage gehe ich auch hin...[/quote]

Sei jetzt einfach erst einmal stolz auf Dich, das hast Du Dir verdient.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
jetzt besteht zwar noch das Risiko das die Leute scheiße sind...aber das weiß ich ja vorher nicht und es kann ja auch sein, das die Leute total nett sind und ich irre Spaß habe...und wenn die ersten paar minuten schieße sind weil ich angst habe wird es vieleicht später um so besser:)

Nicht mehr zu kämpfen heißt tot zu sien...und ds ist nicht mein Ziel [/QUOTE]

Wie Du geschrieben hattest, wichtig ist, dass Du rauskommst und den ersten Schritt wagst. Ich denke Du schaffst das, weil Du es willst. Und was danach kommt, versuch nicht zu sehr darüber zu grübeln und Dich nicht verrückt zu machen. Lass es auf Dich zukommen, schließlich kannst Du jederzeit gehen oder aber auch länger bleben.

Sehr schön - freut mich jetzt für Dich. :-)

LG
Mischa
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
[B]...

@JohnSteed
Also der BBeitrag war ja mal eher für die Füße...wenn es so einfach wäre würde ich hier nicht sitzen und tippen sondern mit jemanden einen Kaffetrinken.
Und vor allem wie kommen immer alle darauf das es einfach ist auf einem Ponyhof??? Das ist der Größte Krieg den man sich vorstellen kann, nurmal so zur Info [/B][/QUOTE]

Es war mir klar, dass es nicht gleich Begeisterung hervorruft, wenn ich mich so ausdrücke.
Es tut mir leid, sollte ich dich damit sozusagen (fälschlicherweise) angegriffen haben, was ich ja bewusst nicht vor hatte.

Wie dem auch sei, die Konsequenz aus einem "Hilferuf" ist es immer auch mit sehr unterschiedlichen Reaktionen klar zu kommen, irgendwann festzustellen, dass die Hilfe auch keine Feinansprachen kennt und sehr ungenau daherkommt.
Kasernenhofton ist in deiner Lage so ziemlich die schlechteste aller Möglichkeiten, dennoch ist es eine -von vielen- Möglichkeiten.
Die Frage ist, was du möchtest, in welcher Richtung auch immer.
Ein vernünftiger Therapeut ist schwierig zu finden, bei vielen sitzt man Stunden ab, weil sie es selbst genauso machen.
Kopf hoch, was immer du tust!
Ohne ein bisschen Selbstachtung wird es nicht gehen.
Ja, ich würde sogar sagen, es ist eine Form von "Selbstpatriotismus" und sie ist berechtigt.
Du hast soviel überlebt, das ist fast schon ein Auftrag!
Lord_Fallerton[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoebia [/i]
[B]..eben wurde ich von jemand aus meiner Reitstunde angerufen und zu einer Party eingeladen....warum auch immer...aer ich nehme das so hin und habe auch zugesagt und wenn ich zusage gehe ich auch hin...jetzt besteht zwar noch das Risiko das die Leute scheiße sind...aber das weiß ich ja vorher nicht und es kann ja auch sein, das die Leute total nett sind und ich irre Spaß habe...und wenn die ersten paar minuten schieße sind weil ich angst habe wird es vieleicht später um so besser:)

Nicht mehr zu kämpfen heißt tot zu sien...und ds ist nicht mein Ziel [/B][/QUOTE]
Du gehst mit einer sehr offenen Art an diese Party heran, das finde ich gut. Ich kenne viele Leute, die diese Einladung freundlich ablehnen würden aus Angst vor allem Unbekannten, Menschen die sich selbst als stark und Selbstbewusst bezeichnen. Sie würden sagen es sei ihnen peinlich oder sowas in der Art. Was ich damit sagen will: es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Manchmal bei solchen Schritten hilft die Scheissegal-Haltung. Es kann dir doch egal sein, was die anderen von dir halten. Es geht um dein Leben, deinen Spaß und deine Freude und letztendlich darum Menschen zu finden, die dir diese Dinge jeden Tag vor Augen halten, vorleben und dich stark machen.

Deinen letzten Satz finde ich besonders wichtig. Lebe ihn.
smart_hicksVerstehe ich es richtig, dass Du Schwierigkeiten hast zu fremden Menschen ein freundschaftliches (oder gar intimes) Verhältnis aufzubauen, aber Dir der normale Kontakt zu Mitmenschen weniger schwer fällt? Ich spreche jetzt von eigenen Erfahrungen. Für mich persönlich war es immer wichtig, nicht wegzulaufen, aber die Befürchtung habe ich bei Dir gar nicht mal. Es könnte helfen, sich bewusst in Situationen zu begeben, die für Dich unangenehm erscheinen. Das kann im Alltag sein, aber auch im geschützten Rahmen. Ein Klinikaufenthalt beispielsweise wäre da eine gute Option, denn stationäre Therapie kann ein gutes Versuchsgelände sein: Halt häufiger die Gegenwart anderer Menschen suchen, ohne bei der Kontaktaufnahme damit rechnen zu müssen, gleich blöd angeblafft zu werden (und manchmal wirst Du ja auch "gezwungen" mit anderen Menschen in einem Raum zu sitzen). Wenn das allerdings wirklich nichts für Dich ist, solltest Du darüber nachdenken, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen um Deine Probleme zur Sprache bringen zu können und evtl. Leute kennenzulernen, die mit ähnlichen Situationen konfrontiert sind. Was bei allen Tipps Voraussetzung ist: Du musst wirklich die Angst überwinden, so stark sie auch sein mag. Wenn Du positive Erfahrungen sammelst, wird die Angst von mal zu mal weiter schwinden, so das es spätestens nach dem 10. Besuch einer Disse tatsächlich leichter fällt, ins Gespräch mit Menschen zu kommen. Im Alltag kann es natürlich passieren, dass Du zurückgewiesen wirst. Es ist schwierig damit umzugehen, mir geht es auch heute noch so. Das kann die Ängste bestätigen und Deine Fortschritte wieder zurückwerfen, doch meiner Meinung nach gibt es keinen anderen Weg, als zu lernen, damit umgehen zu können. Das sollte Dich auf keinem Fall davon abhalten unter Menschen zu gehen. Ich hoffe Dir ein bisschen geholfen zu haben :).

Gruß

Hicks

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