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  Forum: Das Foyer
    Thema: Hej!
FryHej, hej!

Kleine Vorstellung meiner Wenigkeit,
ich heiße "Fry", bin 29 und komme aus dem westfälischen Ruhrgebiet.
Suche hier nette Diskussionsrunden, an denen ich teil
haben kann.
Zur Zeit bin ich im sozialen Bereich tätig, und hole nebenbei mein Abi nach.
So viel fürs Erste. ;-)

Au revoir
SeidenspinnerNa dann... Hoi! Und fühl Dich fry, bei uns mitzuschreiben. Muha... :D
Lady Ash*lächelt dem Neuankömmling zu*

Hallo und willkommen im großen Schloß, in dessen vielen Räumen so unterschiedliches Zeugs diskutiert wird. Von Plateaustiefeln bis zur Stoa habe ich bisher Themen gefunden - da gibt es bestimmt auch welche für dich.
WaldemarWillkommen im Forum :)
Fry@Odessa

Tack, tack, tack!^^
Freut mich, dass Du mit meinen Texten etwas anfangen kannst.=)
Ich begrüße es sehr, dass man hier tatsächlich sehr "fry" schreiben kann, ohne gleich gesperrt o. wüst beschimpft zu werden.
Klar geht es manchmal in einer an sich sachlichen Diskussion nicht ganz ohne Polemik, aber solange man das Thema nicht aus den Augen verliert, ist das für mich in Ordnung.
Ich weiß, dass vieles, was ich schreibe, auf Kritik bis Ablehnung stösst, aber wenn man mir diese sachlich präsentiert, bin ich immer bereit meinen eigenen Standpunkt zu überdenken und mir Kritik anzunehmen, obgleich es fast nie vorkommt, dass jemand mich zum Umdenken bewegen kann.
Dennoch möchte ich mich auf keinen Fall anderen Standpunkten verschließen.
Ich denke, das, was wirklich in Deutschland (und nicht nur hier) fehlt, ist eine vernünftige Diskussionskultur, dies ist auch dem Umstand der allgegenwärtigen (übertriebenen) Political Correctness und des "linken"* Meinungsmainstreams geschuldet.
Dagegen sollte man sowohl im Netz als auch im realen Leben mit offenen Gesprächen vorgehen.

*Links ist heut zu Tage nicht mehr als (vordergründig) sozialistisch zu betrachten, sondern bezeichnet eher das Gutmenschenhafte, was bar jeder Vernunft jeden abweichenden Gedanken mit welchen Vorwürfen auch immer zu stigmatisieren sucht.
Die Ursachen des heutigen Leftismus liegen eher in einer Überinternalisierung von gutmenschlichen Werten (diese "Werte" können ihren Ursprung sowohl im Christentum, als auch bei den (Alt-) 68ern haben), wo man die Errungenschaften der Aufklärung und das Gut des gesunden Menschenverstands über Board geworfen hat, und sie durch sehr einfache Schablonen des Pseudo-Humanismus ersetzte.
SeidenspinnerMir sträuben sich allerdings die Haare, wenn mir bewusst wird, was manche Leute unter einer "offenen" Diskussionskultur verstehen. Gerade diejenigen, die damit kokettieren, dass sie so schick politisch unkorrekt sind, verstehen darunter oftmals, dass man auch fremdenfeindliche und andere diskriminierende Äusserungen toleriert - zumal eine bekannte Seite im Internet sich ja auch politisch unkorrekt nennt und darunter alles versteht, was fremde Kulturen und Gleichberechtigung jeglicher Art verunglimpft.

Ich kann Dir ein Politikforum verlinken, wo Spinner jeglicher - vor allem aber brauner - Couleur gegen alles und jeden hetzen. Deren Server befindet sich, trotz deutscher Sprache, in Texas. Den Grund für den Standort im Ausland muss ich wohl nicht nennen.
Die Rednecks sind ja auch weltberühmt für ihre "offene" Diskussionskultur und ihren Rechtsstaat. Offenheit und Toleranz scheinen für manche Leute nicht nur unterschiedliche, sondern gar gegensätzliche Begriffe zu sein - im Sinne davon, offen intolerant zu sein. Beiträge, die zu tolerant klingen, werden da auch gerne mal gelöscht. Aber die Moderatoren und Stammschwafler des erwähnten Forums werden natürlich trotzdem nicht müde, die Relevanz der Meinungsfreiheit zu betonen, so lange es in ihrem eigenen Sinne ist. ;-)

Politische Korrektheit ist für manche eben doch unkorrekt. Das ist halt immer so die Wortverdreherei, die manche Personenkreise praktizieren - genau so wie sich manche über den guten Menschen, den wir alle zu sein anstreben, aber viele trotzdem verfehlen, mit dem Begriff Gutmensch mokieren. Ich bezweifle, dass so viel Spott zu sinnvollen Gesprächen führt - es sei denn natürlich, man bevorzugt, sich mit Gleichgesinnten im eigenen Konsens zu baden.
SumpfboldHallo zusammen,

und ein herzliches Willkommen an unser neues Mitglied. ;)

Wünsche dir hier im Forum viel Spaß, und viel zu lesen. ;)

Freue mich über deinen Nächsten Post.

Bis dahin alles gute.

Mit freundlichen Grüßen

Sumpfbold
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B]Gerade diejenigen, die damit kokettieren, dass sie so schick politisch unkorrekt sind, verstehen darunter oftmals, dass man auch fremdenfeindliche und andere diskriminierende Äusserungen toleriert - zumal eine bekannte Seite im Internet sich ja auch politisch unkorrekt nennt und darunter alles versteht, was fremde Kulturen und Gleichberechtigung jeglicher Art verunglimpft.[/B][/QUOTE]

Wenn jemand beginnt wahrheitswidrige Aussagen über fremde Völker, Kulturen bzw. Minderheiten zu verbreiten, sollte man dem argumentativ begegnen.
Es ist oft ein schmaler Grad zwischen berechtigter Kritik und Diskriminierung.
Wie wir aus der Soziologie/Psychologie wissen, konstruiert sich jeder seine Wirklichkeit.
In Diskussionen werden oft Bausteine für diese Wirklichkeit geliefert, sollte einer dieser Bausteine von Dir o. wem auch immer als diffaminerend, maßlos abwertend o.ä. klassifiziert werden, so ist es Dein Recht diesen Baustein (dieses Argument) als rassistisch o. sonst wie als nicht zulässig zu benennen und das Argument mit Gegenargumenten zu sezieren, es also als falsch zu entlarven.
So schafft man wirklich unberechtigte Vorurteile aus der Welt, nicht mit unterdrücken, wegbeepen o.Ä.
Ich bin der Meinung, dass pol. Inkorrektheit mehr zur Völkerverständigung beiträgt, als politkorrektes Gutmenschengeschwafel.
Fry@Sumpfbold

Dir natürlich auch ein herzliches Willkommen!
JohnSteedPresente!?

(damit meine ich nicht in falschem Deutsch geschriebene Geschenke....)
Seidenspinner[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
... Es ist oft ein schmaler Grad zwischen berechtigter Kritik und Diskriminierung.[/quote]
Ich finde nicht, dass das ein schmaler Grat (mit T) ist. Aber ich bin wahrscheinlich auch so ein Gutmensch™.

[quote]Wie wir aus der Soziologie/Psychologie wissen, konstruiert sich jeder seine Wirklichkeit.[/quote]
Nein, die Konstruktion der Wirklichkeit ist keine Eigenleistung, gerade aus soziologischer Sicht nicht. Ein bekanntes Buch zu dem Thema trägt nicht umsonst den Titel: "Die [u][b]gesellschaftliche[/b][/u] Konstruktion der Wirklichkeit".

[quote]... So schafft man wirklich unberechtigte Vorurteile aus der Welt, nicht mit unterdrücken, wegbeepen o.Ä. ... [/B][/QUOTE]
Mit den richtigen Argumenten schafft man Vorurteile aus der Welt? In Dir steckt ja ein richtig niedlicher Sozialpädagoge. Ich halte es da eher mit [url=http://www.youtube.com/watch?v=5NtOFeKh4Sw]Hagen Rether[/url]: "Und wenn Sie mal irgendwo 'nen Nazi treffen, dann reden Sie mit ihm! Sagen Sie: 'Na, Arschloch?' Doch! Über Argumente kriegt man die immer. Wirklich wahr! Probieren Sie's aus! Nach drei-vier Argumenten Ihrerseits sagen die meisten von denen: 'Ach so! Des wusst' ich ja noch gar nicht. Das ist ja hochinteressant.' Kognitiv sind die wahnsinnig flink. Die sind nur falsch informiert. Natürlich!"
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
[B]Hej, hej!

westfälischen Ruhrgebiet.


Au revoir [/B][/QUOTE]

eine interessante Formulierung, das ist in etwa so, als würde ich sagen,ich stamme aus dem Bayerwaldrayon Niederbayerns.
Aber OK.


[QUOTE]'Na, Arschloch?' Doch! Über Argumente kriegt man die immer. [/QUOTE]
Wenn man die momentan überzeugenderen Argumente hat, dann kriegt man sie.
Aber die sind wie "Zeugen" oder Dianetiker, sie treten selten alleine auf.
Weil sie da gewisse Erfahrungswerte haben, nehme ich mal an..
JohnSteedGanz München ist ein einziges Glosschermviertl, aber die kleinbürgerische Natur der dort lebenden Menschen lässt viele patjomkinsche Dörfer entstehen.


Tja...bekanntlich hat München einen krypto-Patschakenanteil von etwa 120%
Was aber seltsamerweise für die ganz braunen Idiotenvereine keinen Lieferstopp an verbrunztem doofen Menschenmaterial bedeutet.
FryErst einmal ein Dankeschön an die lieben Menschen, die sich die Mühe machen meine Rechtschreibfehler hervorzuheben, DANKE!
Hoffe der Lesegenuss musste nicht unter den Myriaden von Fehlern leiden.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B]Nein, die Konstruktion der Wirklichkeit ist keine Eigenleistung, gerade aus soziologischer Sicht nicht. Ein bekanntes Buch zu dem Thema trägt nicht umsonst den Titel: "Die [u][b]gesellschaftliche[/b][/u] Konstruktion der Wirklichkeit".[/B][/QUOTE]

Sicherlich ist Dir schon mal aufgefallen, dass es eine individuelle und eine soziale Konstruktion der Wirklichkeit gibt, wenn nicht, sowohl Google als auch eine gut sortierte Bücherei können Abhilfe schaffen.
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Fry, ich hoffe wir haben Dich nicht vergrault....wie gesagt, wir sind zwar fast alle etwas Bluna, aber überwiegend durchaus harmlos und nicht ansteckend :D [/B][/QUOTE]

Keine Sorge, bin Schlimmeres gewohnt. ;-)
SeidenspinnerDer klischeehafte Sozialpädagoge ist halt derjenige, der sich auch mit hoffnungslosen Fällen auseinandersetzt. Es lässt sich nun einmal nicht jeder von Worten beeinflussen. Wer nicht mit sich reden lässt, wird halt ignoriert.

[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]...
Wenn man die momentan überzeugenderen Argumente hat, dann kriegt man sie.
Aber die sind wie "Zeugen" oder Dianetiker, sie treten selten alleine auf.
Weil sie da gewisse Erfahrungswerte haben, nehme ich mal an.. [/B][/QUOTE]
Da sind mir die Zeugen lieber. Die verprügeln/ermorden keine Ausländer. Sie faseln allenfalls darüber, dass AIDS in Afrika die Strafe Gottes für die ach so bösen Neger sei - selbst erlebt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
[B]... Sicherlich ist Dir schon mal aufgefallen, dass es eine individuelle und eine soziale Konstruktion der Wirklichkeit gibt, wenn nicht, sowohl Google als auch eine gut sortierte Bücherei können Abhilfe schaffen. [/B][/QUOTE]
Du hast vorhin nur die individuelle Komponente erwähnt - von wegen "konstruiert sich jeder seine Wirklichkeit".
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B] Du hast vorhin nur die individuelle Komponente erwähnt - von wegen "konstruiert sich jeder seine Wirklichkeit". [/B][/QUOTE]

Und Du hast sie undifferenziert in Abrede gestellt (ich hatte nicht bestritten, dass es auch die soziale K.d.W. gibt):
[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B]Nein, die Konstruktion der Wirklichkeit ist keine Eigenleistung, gerade aus soziologischer Sicht nicht. Ein bekanntes Buch zu dem Thema trägt nicht umsonst den Titel: "Die [u][b]gesellschaftliche[/b][/u] Konstruktion der Wirklichkeit".[/B][/QUOTE]

Und auf das von Dir genannte Buch hatte ich mich nicht bezogen, sondern auf den Begriff/Vorgang, welcher heute mehrdeutig (also individuell als auch gesellschaftlich) benutzt wird.
SeidenspinnerSie ist keine [u]ausschliessliche[/u] Eigenleistung. So war es gemeint und so hätte ich es wohl schreiben sollen. ;)
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
[B]...

Sicherlich ist Dir schon mal aufgefallen, dass es eine individuelle und eine soziale Konstruktion der Wirklichkeit gibt, wenn nicht, sowohl Google als auch eine gut sortierte Bücherei können Abhilfe schaffen. [/B][/QUOTE]

Widersprechen sich offiziellerweise die Vokabeln "sozial" und "individuell" nicht ein wenig?
Zeit meines Lebens musste ich(durchaus individuell begabt) von sozial orientierten Mitläufern mir anhören ich sei eine Art Soziopath.
Und später feststellen, dass solche Urteile nur möglich sind, weil solche Menschen den Mainstream regieren und sich durch gegenseitige Unterwürfigkeitsgesten bestätigen, so wie Rudelwölfe.
Somit sind individuelle Zeugnisse der Wirklichkeit wohl die glaubwürdigsten....


@Odessa

Es ist in der Tat ein Unterschied ob Westend oder Hasenbergl.
Du kannst einen Mann aus dem Hasenbergl heraus bringen, aber du kannst das Hasenbergl nicht aus einem Mann herausbringen/wahlweise herausprügeln.
Das ist eine Prägung, die mich gleichermassen fasziniert, wie abstösst.
So wie Charles Darwin, der die ersten Schamane herumtanzen sah...
Aber Hasenzwergl und Milzbrandhofen......mit Verlauf.....sind schon sehr besonders.....proletenmässig unterwegs.
Somit haben Menschen mit einer bestimmten münchner Postleitzahl für mich durchaus den Hauch von ausserirdischen Mülldeponien....
Während ich mit Laim und Pasing durchaus etwas anfangen kann.
Elitär? Nein, nur Teil einer Prägung.Mehr nicht...;)
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Widersprechen sich offiziellerweise die Vokabeln "sozial" und "individuell" nicht ein wenig[/B][/QUOTE]

Ja, dem ist so.
SeidenspinnerManche Individuen scheinen der Gesellschaft wirklich nicht sehr nahe zu stehen.

Für die Übrigen sehe ich da allerdings keinen Widerspruch. Individualismus ist doch ein Marketing-Gag!
blacklilacowEs mag sein, dass die Gesellschaft wohl keinen Anspruch auf "Linientreue" der Individuen hat....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
[B]Hej, hej!



Zur Zeit bin ich im sozialen Bereich tätig, und hole nebenbei mein Abi nach.
So viel fürs Erste. ;-)

Au revoir [/B][/QUOTE]

Das bringt viele politisch/wissenschaftlich/kulturelleFragestellungen mit sich:

Who would win a wheelchair race? Teddy Pendergrass, Franklin Delano Roosevelt, Christopher Reeves, or Stephen William Hawking?
SeidenspinnerSounds unfair to me, since Hawking certainly installed a warp drive to his wheelchair.
JohnSteedChallow!

Mein Namme ist Lukaschenko und iech hasse Teddibärren.
Iech muss sie alle errschiessn, in gans Europpa.
Danke,spassiva.

:cool:

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