| Lisan al-Gaib | erstmal hallo (bin neu im forum) wusste nicht wirklich wohin ich das thema stellen sollte, bitte verschieben falls ein anderer ort dafür vorgesehen war. ich wollte von euch wissen wie ihr eure gedichte schreibt. setzt ihr euch in einem "anfall" hin und fetzt 3 strophen runter oder fallen euch, wie mir, von zeit zu zeit einzelne wörter ein die dann zusammengereiht werden? ich schreibe diese worte dann in ein kleines buch, manchmal fällt mir auch eine ganze zeile ein. in dem buch dass dann voll mit wörtern ist entstehen auch die "ersten wackeligen schritte" kurz: der rohling des gedichts. bis es dann am ende fertig steht und irgendwohin geschrieben wird. mühsame "arbeit" also... wie sieht es bei euch aus? |
| Soulwish | Ich habe immer ein Skizzen und notizblock dabei... ich sehe was ich fühle was und schreib es auf ... meist entstehen meine Gedichte im zug.. oder an der Haltstelle.. ich hab dann meist schon eine ganze Strophe im kopf.. und das wird dann ausgearbeitet.. so verfahre ich auch mit zeichnungen *gg* was sehen und sofort zeichnen im kopf einprägen und an einem stillen ort vervollständigen ;) carpe noctem soulwish |
| Catherine | Hey, ich bin auch neu. ;) Früher habe ich die Gedichte auch so geschrieben, halt mit den Wörtern, die mir einfallen und daraus dann irgendeinen Text entstehen lassen, der sich schön anhört. Jetzt hat sich das aber geändert, ich bin der Meinung, ein Gedicht muss immer aus dem Herzen kommen, soll Gefühle ausdrücken und helfen, mit ihnen klar zu kommen. Deshalb schreibe ich einfach meine Gefühle aus, wenn ich traurig, glücklich, ängstlich, enttäuscht, etc. bin. Ich schreibe dann einfach das, was ich denke, was ich innen drin spüre und daraus werden dann auch Gedichte, die klingen vielleicht nicht immer so super ausgefeilt, aber sie kommen auf meinem Inneren und das finde ich irgendwie wichtiger, dass ich damit etwas ausdrücke, als dass es toll klingt. :) |
| Memories-of-me | Hi ich bin auch neu hier.meine Gedichte entstehen immer ziemlich schnell.Ich gehe dazu in mich hinein suche Wörter die meine Gefühle beschreiben und bringe diese aufs Papier.Meistens sprudelt es so aus mir hinaus.Ich schreibe über Gefühle die sich bei mir eingebrannt haben und die ich jederzeit abrufen kann.Es ist nicht immer leicht die richtigen Worte zu finden aber ich denk es kommt auch auf das Gesamtbild an.Eigentlich kann ich sagen das ich immer wenn ich ein Gedicht geschrieben habe und mir dieses nochmal durchlese ,das Gefühl ,das ich darin beschreibe in mir hochsteigt.Ich denke nichts ist aussagekräftiger als ein Gedicht oder ein Bild und nichts von beidem sollte schnell hingekritzelt werden um schön auszusehen.sowas kommt von ganz weit drinnen.meistens entstehen gedichte bei mir wenn ich alleine bin und ich zeit habe über mich und mein Leben nachzudenken. |
| Trauerwesen | meisten brauche ich nicht lange, wenn es kommt, dann kommt es, dann muss ich auch unbedingt schreiben, meistens wenn ich gerade sehr emotional bin, naja meistens bin ich dann unten...und das geht dann ziemlich schnell immer....manchmal wenn mir nach ist arbeite ich an einer Idee, aber die anderen gedichte von mir, die einfach da sind, sind viel reeller und emotionaler, authentischer usw. |
| rochus | hi. bei mir ist das ganz unterschiedlich. mal sitz ich daheim rum und schreib dann am pc einfach drauf los, achte nicht auf den bildschirm und sehe, was dabei rauskommt (kann ohne auf tastatur zu sehen schreiben..). danach muss ich die wörter meist noch ein wenig so verschieben, dass das rauskommt, was ich gefühlt/gedacht habe bis es schließlich soweit ist, dass ich denke dass ich es wegwerfen kann, weil es mir nicht mehr gefällt. aber gerade dann denke ich ist es auch oft ein moment, in dem es mich so berührt, dass ich es am liebsten nicht geschrieben hätte (so wie die drei letzten in meinem garten..). meist ist es aber so, dass mir irgendwo was einfällt und ich diesen gedanken dann weiterspinne. wenn ich ihn nicht verfolgen kann, bis ich was zum schreiben hab, dann war dieser gedanke - so sehe ich das - nur für mich alleine bestimmt, nicht für ein papier, auf dem es für länger steht. wenn die gedanken/gefühle wollen, dass ich sie zu papier bringe, dann werd ich das auch tun. so sehe ich das, etwas "herbeigezwungenes" funktioniert nicht. lieben gruß rochus |
| JimmyVoice | So 95 bis 98 Prozent meiner Werke sind drauflos geschrieben. Da war einfach ein Erlebnis, ein Gefühl oder ein Gedanke der Auslöser. Ein paar, sehr wenige, haben länger gedauert als 5 Minuten uns sind ausgearbeitet, der Rest ist einfach da gewesen. Mir gehts auch mehr um Inhalt, naja ich hab auch keine Lust nun unbedingt ein Gedicht zu schreiben das wirklich poetisch ist, ich bin so mehr für direkte worte als für irgendwelche Metaphern. Zur Zeit ist aber irgendwie eine Leere in mir, oder im Kopf , naja nichts erzwingen. |
| Sneaky | Ich nehm einen Gedanken auf der mir gefällt oder im Kopf rumspukt und bau den aus. Geht dann relativ schnell, die Grundfassung zu schreiben. Danach mach ich Feinschliff, Rechtschreibfehler, Metrik, Satzbau, Wortwahl etc. Sneaky |
| WoLLe | Bei mir ist folgendermaßen: Ich brauch die richtige Stimmung oder einen Anfang! Wenn ich genug Zeit habe spiele ich mit Worten und bilde Verse. Wenn ich genug Verse zu einem Thema habe, schreibe ich diese auf und bau diese zu einem Gedicht aus. -.- Sitze dann auch schon so 1 h dran bis es dann fertig ist, da ich einige Sachen immer noch umstelle und passende Ergänzungen suche, um sinnig mein Anliegen darzustellen. Es ist aber auch manchmal so, das mich irgendetwas beflügelt! So habe ich z.B. das Gedicht "Das Ende" in wirklich exakt 10 Minuten geschrieben - es kam einfach über mich. Und "Den Grashalm" in 8 Minuten ... und dafür sind diese *meiner Meinung nach* wirklich gelungen ... Edit: wenn ich im Wald spazieren gehe kommen mir tolle Reime und Satzgeflügel in den Sinn *dummerweise genau dann, wenn ich nichts zu schreiben mithabe und diese sind dann für immer verloren ...* - aber die Natur ist meine grösste Inspiration!! |
| Antiope | Meine Gedichte /Texte sind aus meinem Schmerz entsprungen. In Zeiten der Einsamkeit und Melancholie. Meistens sprudelten sie aus mir heraus und ich frage mich immer wieder, woher das alles kommen mag^^ Manchmal schreibe ich auch zu Themen die mich beschäftigen und über die ich mit keinen sprecht kann. Es muss irgendie raus halt. Selten kommt es vor, dass ich einzelne setzte habe und diese nie verarbeiten kann in einem Gedicht. |
| Sentenced | Hallo zusammen! Bei den meisten meiner Gedichte schreibe ich einfach drauf los, weil mir gerade oder vor kurzem etwas passiert ist. Ein Gefühl in mir hochkommt, was es zu verarbeiten gillt, mir jedoch schwer fällt. Dann schreibe ich ein Gedicht oder zeichne es, um es zu verarbeiten. So komme ich am besten klar. Manchmal stehe ich auch einfach irgendwo, und plötzlich fällt mir eine Strophe ein; daraus entstehen manchmal auch Gedichte. carpe noctem Sentenced |
| Dark Ara | erstmal hallo zusammen! bei mir sind es die gedanken die keine ruhe geben, wenn ich dann einmal schreibe geht es sehr schnell, manchmal entsteht dabei das blanke verwirrspiel liebe sonntagsgrüße Dark Ara |
| bloodflower7 | Bei mir variiert das ziemlich. Mal habe ich so einen kreativen Schub oder Anfall, wie du es nennst und schreibe ein paar Gedichte nacheinander runte oder manchmal brauche ich auch Stunden und feilsche jahrelang an einzelnen Wörtern, Zeilen oder Reimen herum... Je nachdem ! Aber meistens hab ich dann gute Ideen, wenn ich sie gerade nirgendswo festhalten kann (dann speicher ich sie als SMS im Handy :D ) oder ich bin frustriert weil mir gerade überhaupt nichts einfällt... die letzten Monate hatte ich irgendwie eine leichte "Künstlerkrise" *rofl*, aber nun bin ich wieder fleißig am schreiben ! Meistens fällt mir eine gute Zeile ein und um die herum baut sich das restliche Gedicht auf... ich achte auch selten auf Reim oder andere stilistischen Mittel... das kann nämlich manchmal sehr verkrampft wirken... meistens sind es einfach wirre Gedanken, obwohl ich in letzter Zeit doch viel gereimt habe...:rolleyes: Wer mal was von mir lesen will, schaut doch mal in meinen Garten *malschleichwerbungmach* :p |
| Black Reaper | Irgendwie habe ich immer so alle paar Tage einen Zwang zu schreiben. Da überlege ich (weniger überlegen als einfach aus dem bauch heraus), was denn so in den text reinsoll... Dann fange ich irgendwie an (an dieser stelle auch einen herzlichen dank an alle Bands dessen Musik ich höre, ihr seid meine größte Inspiration an dieser Stelle) und dann fließt es meist einfach heraus... |
| Scheol | Hallo zusammen! Nun, ich sitze meistens auf meinem Bett mit meiner Gitarre und höre irgendein melancholisches Lied (wofür ich dabei die Gitarre in der Hand habe weiß ich nicht, aber es beruhigt), dann versuche ich an nichts zu denken und in mich reinzuhören. Wenn es klappt höre ich die Stimme eines Fremden (meistens die eines kleinen Mädchens) und diese sagt einen Satz. Dieser Schlüsselsatz ist es der meine Gedichte hervorbringt. Es kommen automatisch und sehr fließend (ohne viel zu überlegen) neue Sätze hinzu die ich dann alle aufschreibe. Wundersamerweise ergeben sie alle einen Sinn und drücken meine Gefühle aus. Es ist als würde sie ein anderer Diktieren, doch die Stimme kommt aus mir. Heilige Schizophrenie :D bb Scheol |
| Alkarnor | seit gegrüßt Damen und Herren dieser Reihen :) ich schreibe meist, wenn ich emotional geladen bin, also voller emotionen überlaufe :) dann nehm ich mir ein Blatt oder meinen PC und schreibe einfach drauf los. Ich schreibe einfach alles auf, was mir so ein fällt und was mich so momentan bewegt. Meist ist das ein riesiges chaos, sinnlose sätze, manchmal auch wörte, die mir ganz und gar unbekannt sind und warscheinlich nicht mal existieren *g*. Wenn das alles aufgeschrieben ist fasse ich mir eine stelle aus den Wörtern und spinne mit diesen weiter herum. Wichtig ist dabei nur, das ich stets emotional sein muss um überhaupt schreiben zu wollen, denn ohne emotionen wirkt ein Gedicht nicht echt und bringt nicht das so rüber wie es sein soll. Reihmen tu ich meist ungewollt, ich schreibe irgendwie viel in Reihmform auch wenn ich nicht darübernach denke, wie ich es schreiben will, es ist einfach da. Wenn ich dann all meine Gefühle in das Gedicht gefasst habe, lese ich es noch einige male durch und versuche Rechtschreibfehler raus zu nehmen. Dann lege ich es zur Seite und warte bis zum nächsten Tag, dann lese ich es noch einmal und wenn ich dann wärend des lesens die emotionen wiedererlange weiß ich, das ich es gut geschrieben habe. so nun schließe ich mal meine Gedanken ;) wünsch euch allen einen schönen sonnigen Tag und weiterhin viele schöne Emotionen und Gedichte |
| MrSaint | Hallo! Also ich schreib auch immer in einer Art Anfall... Auf einmal kommen ganz viele Gedanken in mir auf und die bringe ich dann zu Papier (oder besser: in meinen PC). Also ein oder mehrere (wie gestern z.B.) Gedichte auf einmal.. Gestern waren es 6 Stück auf einmal. Ich gebe da keine Garantie, dass die 100%ig ausgefeilt sind, aber so habe ich mir das in dem Moment gedacht und so habe ich mir das in dem Moment aufgeschrieben, dann will ich es später auch nicht mehr ändern... Habe ich bisher zumindest nie getan. Oft is es einfach auch so, dass ich auch Musik hör und da in nem Lied dann irgendein Wort gesungen wird, zu dem mir spontan einfach Sachen einfallen, mit dem ich meine aktuelle Gefühlssituation beschreiben kann... Und dann ranke ich mein Gedicht um dieses Wort oder diese Worte (z.B. so geschehen bei "knockin' on heavens door" --> [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=31904]mein Garten[/url]). Greetz, MrSaint |
| silent_night | meine gedichte entstehen jederzeit und überall. meistens nachts wenn ich einschlafen will. manchmal wache ich nachts auch auf und muss einfach ein paar zeilen schreiben. es lässt mir dann keine ruhe und ich muss es einfach aufschreiben bevor ich sie vergesse. kann aber auch sein dass mir in der schule während einer ewig langen stunde mal ein vers einfällt und wenn ich den dann aufgeschrieben habe, fällt mir wieder was ein, etc. so "bastel" ich mir dann manche gedichte zusammen. ab und an ist es jedoch auch so, dass ich einfach ohne prinzip eine oder zwei zeilen schreiben will und am schluss eine ganze seite voll ist. also immer ganz unterschiedlich...! |
| Gothic_Message | Ich schreibe immer aus dem Bauch heraus, da mir das ab besten hilft, Situationen zu verarbeiten, die mich zu meinem Gedicht inspiriert haben. Gruß, Message |
| fallendermond | wenn es mir schlecht geht habe ich oft den drang zus chreiben, was mir gerade einfällt wenn ich was zu schreiben da hab oder jemand anderes schreib ichs dann auf |
| fallendermond | wenn es mir shclecht geht hab ich oft den drang zus chreiben, was mir gerade einfällt wenn ich oder jemand anderes was zu schreiben hat, dann schreib ich es auf (sag mal bitte, was ihr zu meinem einen gedicht hier meint) |
| Kel'Thuzad | Beispiele,wie heutzutage bei mir Gedichte entstehen: Ich spaziere drei stunden lang zu einer abgelegen alleingelassen Waldhütte. packe 5 Flaschen bier aus, hol meinen block raus und schreib direkt einfach hin Ich sitz wie jetz vorm Rechner hör Mendelssohn oder Beethoven und wieder kommt der Bewusstheitsstrom fazit daraus es geht net ums wo, sondern darum,dass der gedankenstrrom ungebunden von reinform o.ä. fliessen lernt |
| IrrSinn | Wie schreibe ich meine Gedichte? Mit'm Stift auf Papier... Aber ernsthaft - ich glaube nicht das Märchen vom Jüngling am Meer, dem plötlich in einem Anfall göttlichen Schöpfertums die Verse zufliegen. Gibt's auch, hab ich gelesen, war in der Regel unter aller Kanone. Ein Gedicht ist nichts, was plötzlich da ist, es ist etwas Gemachtes. Es besteht nicht aus Gefühlen, sondern aus Worten. Will sagen: Die plötzliche emotionale Eingebung ist noch gar nichts, um wirklich Dichtung daraus zu machen bedarf es schlicht und erhebend : Arbeit. (sollte hier jemand Gottfried Benn raushören - ja, der hat das auch gesagt, und er hatte verdammt recht...). |
| Caitlyn | Tja... wie schreibe ich meine Texte (ich nenn sie eigentlich nicht Gedichte, denn ich schreibe sehr selten in einer festen Reimform)..... Ich weiß noch, beim ersten Mal war das fast wie ein Überfall: es hat mich einfach gepackt und ich _musste_ schreiben. Das war fast schon ein bischen unheimlich. Seit dem ist es jedes Mal anders. Ein Gefühl, das ich ausdrücken will; ein Gedanke, der mich nicht mehr los läßt. Manche Texte sind auch für andere Menschen geschrieben, denen ich auf diese Art und Weise danke sage. Und manchmal ist es auch Sturheit, die mich dazu bringt, zu schreiben. Es fließt einfach aus mir heraus, und trotzdem kämpfe ich auch mal mit den Worten, bis sie genau das auf Papier oder Bildschirm bannen, was mich in diesem Moment bewegt. Eigentlich haben meine Texte nur eine einzige Gemeinsamkeit was ihre Entstehung angeht: sie alle sind ein Teil von mir. Versteht ihr, was ich meine?? Gruß, Caitlyn |
| MrSaint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Caitlyn [/i] [B](ich nenn sie eigentlich nicht Gedichte, denn ich schreibe sehr selten in einer festen Reimform)..... [/B][/QUOTE] OT: Gedichte müssen sich schon lang nicht mehr reimen und sie sind doch Gedichte ;) Nur so nebenbei :) MrSaint |
| Caitlyn | Sicher... Gedichte müssen sich nicht reimen. *zwinker* Trotzdem würde ich meine Werke erst einmal nicht als Gedichte bezeichnen - jedenfalls nicht alle. Angefangen hat nämlich alles damit, daß ich nicht nur die Worte sondern auch die dazugehörige Musik in meinem Kopf hatte. Da ich die Musik nicht greifen und zu Papier bringen kann, sind es eben "nur" die (Lied-)Texte. Zwar hat sich das mit der Zeit verändert, und inzwischen habe ich auch "Gedichte" geschrieben - nämlich Texte die in meinem Kopf nicht zu einer Melodie gehören - aber wie das halt so ist mit alten Gewohnheiten... *schmunzel* Gruß, Caitlyn |
| Montrose | Wichtig finde ich, daß die Sätze einen interessanten Rhythmus ergeben. Ich halte die meisten Gedichte hier für nicht besonders gut, weil es eigentlich gar keine Gedichte, sondern nur in Zeilen gepackte Aussagesätze sind. Und wenn dann ein bißchen Herz , Schmerz & co. reinkommen ... dann sind das immer noch ganz stumpfstupide Aussagesätze. Ein gutes Gedicht muß singen und poltern. Die Inspiration ist auch sehr wichtig. Eine Botschaft? Hm, eigentlich schreibe ich die Dinger vor allem für mich selbst. Ich verklausuliere darin Dinge, die andere gar nicht unbedingt verstehen müssen. Wenn andere die Gedichte anders verstehen als ich, auch recht. Will man was ganz Perfektes machen, dann muß man feilen. Ständig Worte umstellen, andere Worte ausprobieren, schauen, ob man den Effekt irgendwie noch steigern kann oder ob irgendwas stört. Bei meinem vorletzten Gedicht "Zug" habe ich zum Beispiel gemerkt, daß dieses "sogar... leider" zuviel ist. Hab mal das "sogar" rausgenommen (könnte man auch "leider" weglassen, hm). Dieses "sogar" war mir anfangs wichtig, weil die Bahnsteige für mich in diesem Kontext eine besondere symbolische Bedeutung haben. Aber wenn es den Gesamteindruck stört, muß man Kompromisse zwischen Botschaft und Sprachform eingehen. |
| Scheol | @Montrose ich gehe diesen Kompromiss nur sehr ungerne ein. Nun, ich will ja kein Gedichteband veröffentlichen, wenn mir etwas wichtig für die Aussage ist behalte ich es drin. Was du zu dem Gedichten gesagt hast: Ja, es gibt auch durchaus Gedichte hier die mir zu sehr von der Stange sind, aber das können andere auch von meinen behaupten, oder das ich einen ungewohnten Stil habe der schon nicht mehr zur Lyrik gehört sondern einfach nur Geschreibsel ist. Jeder hat mal klein angefangen, aber es ist leider auch so das man schon ein gewisses Talent haben muß denn Talent lässt sich nicht erlernen... gruß Scheol |
| skaldenblut | Sei mir gegrüßt! Bei mir ist das unterschiedlich. Ich kann 3 Min. Nightwish oder so hörn, schmeiß den Kopfhörer bei Seite, und hab dann nen Schreibanfall. Kann aber auch den ganzen Tag sammeln für ein Gedicht. Beobachten von Orten und Situationen, evtl Gedichte tauschen, neue Liedtexte hörn..... feritg ist eine Gedicht. Aber stricken tu ich die Dinger meißt mit ziemlich heißer und schneller Nadel. Ruck zuck in meine Kladde oder aufs Handy. Mehr im Garten der Poeten "Vergossenes Skaldenblut" Ich verneige mch Skaldenblut |
| Yriah | Ein schönen Gruß! Auch bei mir ist es, wie auch bei vielen anderen hier, unterschiedlich: Manchmal kommt mir ein Gedicht beim Musik hören, manchmal, wenn ich allein in meinem Zimmer sitze und versuche meinen Geist frei werden zu lassen. Manchmal auch, wenn ich gerade ein schönes Stück auf meinem Instrument spiele (letztens hätte ich fast zum Weinen angefangen, weil das Stück so schön war.......) Meistens sammle ich einige schöne Worte und Eindrücke über den ganzen Tag verteilt und verflechte sie dann am Abend, wenn ich Ruhe finde, zu einem Gedicht. Gestern saß ich gerade im Bus, als mir wahnsinnig viele Metaphern zum Thema Stille eingefallen sind. (Stille ist wie ein Wassertropfen auf einer Rose,...). Es sind so kleine Dinge, die mir immer wieder einfallen. Manchmal wird ein Gedicht daraus, manchmal ein schöner Satz, eine Erkenntnis,....... Manchmal bleiben die Notizen auch einfach liegen und warten auf eine günstigen Zeitpunkt,........ Lg, Yriah |
| Lesther | Hallöchen! Also, bei mir ist das so, das wichtigste, was ich brauche, ist eine Geschichte, eine Idee für ein Gedicht, eine HANDLUNG. Wenn ich die habe, fang ich an, und die Worte tröpfeln mir einfach so aufs Papier. Sehr oft aber schreibe ich nicht alles so, wie es mir einfällt, sondern ersetzte dieses und jenes Wort bewusst durch ein ganz anderes, eher unpassendes, das mir nicht intuitiv eingefallen wäre, aber gut klingt und dem ganzen eine ganz andere Bedeutung gibt, einen anderen Klang, oder andere Gefühle. So mach ichs auch, wenn ich eigene Gefühle aufschreibe (z. B. wenn ich verliebt bin), dann mische ich lauter Worte, die ich zwar empfinde, aber die nicht unbedingt zusammenpassen. Meistens mag ich das Ergebnis! Gruß, L. |
| JimmyVoice | Mittlerweile bin ich zur Überzeugung gekommen, dass ich keine Gedichte sondern Gedankliche Momentaufnahmen schreibe :D |
| Seelenvergifter | Den schlimmsten Fehler, den man beim Schreiben machen kann ist der: DENKEN. |
| JimmyVoice | Hmm, wer denkt denn beim schreiben? |
| Caitlyn | Ich! *mich mal oute*;) Wobei sich hier auch gleich die Frage stellt - was ist denken?? Wenn du damit meinst: überlege ich, ob der Rhythmus stimmt - ob das Wort das ich gewählt habe passt - ob das Gefühl, das ich ausdrücken will, auch in den Worten wiedergespiegelt wird. Dann muß ich sagen, ja - ich denke beim schreiben. In diesem Sinne, Caitlyn |
| Nivalis | Also ich schreibe nur dann Gedichte,wenn ich auch meine sogenannte "poetische Phase" habe. Manchmal kann diese Phase Wochen dauern und manchmal nur einen Tag und dann kommt schließlich auch die Phase, in der Monate lang nichts mehr kommt,wo ich einfach keinen Text,kein einziges Wort zu Papier bringen kann. Bearbeiten tu ich meine Gedichte nur in dem Moment,der Stunde dem Tag,an und in dem ich am Schreiben bin,irgendwie habe ich eine große Abneigung dagegen am nächsten Tag noch irgendwelche Veränderungen an dem aktuellen Gedicht vorzunehmen,keine Ahnung warum oder wieso. Liebe Grüße Nivalis |
| Celefuin Moonli | Mir kommt meistens ein schöner Satz in den Sinn, dazu kommt dann auch meist sehr fließend eine ganze Strofe und bei den nächsten zwei wirds dann mit denken erledigt ^^ Sind aber meist Momentumschreibungen und Darstellungen von Gefühlen Möchte mich gern mal in deutsch an einer Handlung versuchen, hatte aber noch keine Muse PS: ich schreib Songtexte, also jetzt nicht Gedichte.... Unterscheidet sich aber nur dadurch dass man sich beim Refrain Müh geben muss ... der Rest läuft gleich |
| div@ satanic@ | hey ich bin hier auch neu...ich hab hier ein wenig gelesen, aber alles hab ich nicht mehr geschafft ^^ naja bei mir ist das mehr, da das aus Wut kommt oder Trauer und dann schreib ich das schnell auf...oder ich hab eine gaaanz kreative Phase und auf einmal fällt mir ganz viel ein meistens dann gleich 4 Seiten auf einmal, aber es ist nie so das ich sage, hm schreib ich mal was, weil dann kommt aus mir nichts raus ;p Hm ja ich schreib auch teilweise Songs, und eigentlich alles in Deutsch...aber ich denke mir auch englisch würde sich alles noch viel besser lesen/anhören. Gedichte schreibe ich auch, müssen sich aber ja nicht alle reimen gell |
| lhunondhowen | Es ist immer son seltsames gefühl der Rastlosigkeit, da kann ich entweder kochen, irgendwas mit Farbe gestallten oder einen text schreiben. Passiert auch öfters mal exessiv nur durch meine Hand. Manchmal werdens gedichte, manchmal nur wirres Geschwafel ect. Aber eigentlich renne ich immer drauflos uund merke erst richtig wohin, wenn ich angekommen bin. |
| MccDaniel | hi, bei mir entstehen die sachen immer in einem zug. es muss nur ein gefühl zu grunde liegen wie z.b. liebe, trauer, schmerz usw. wenn ich dann versuche dieses gefühl irgendwie zu verarbeiten entstehen meistens gedichte oder auch mal liedtexte. manchmal bessere, manchmal schlechtere ! zum glück hab ich mir in letzter zeit angewöhnt immer stift und papier dabei zu haben :D grüsse daniel |
| Frostwolf | Hmm....... also mir fallen meine Ergüße immer nachts ein, wenn ich nicht schlafen kann. Ich sezte mich dann vor den PC und fnag an zu schreiben, was mir auf der Seele liegt. Ich verarbeite somit meine Bilder im Kopf, die ich nicht mit Zeichnen sondern mit worten auf Apaier bringe. Sind halt weniger Poetische einfälle, eher düstere kleine Geschichten. |
| Seena | Hi ihr Lieben! Also, ich muss sagen, ich kann ein Gedicht nur schreiben, wenn ich wirklich inspiriert bin. Ich muss sozusagen vorher von der "Muse geküsst" werden, bevor ich schreiben kann. Es gibt Tage, Wochen, Monate, da schreibe ich überhaupt nichts, weil ich einfach nicht die Inspiration dazu habe und wenn ich ohne Inspiration schreibe, kommt nichts Gescheites heraus. Inspiriert werde ich meistens durch meine eigenen Gefühle anderen Menschen gegenüber - oder auch von den Menschen direkt. Wenn ich das Gefühl habe, zu platzen, dann setze ich mich hin und fange an zu schreiben. Und dann wird es meistens auch gut. Einmal wurde ich auch von einem Film inspiriert. Ich werde auch oft von Musik oder von Texten inspiriert und baue das dann irgendwie auf veränderte Art und Weise ein - doch meisten ist es so, dass ich von meinen eigenen Gefühlen dazu inspiriert werde Gedichte zu schreiben! Küsschen Seena |
| Anubis-Schakal | ich kann es nicht genau sagen, es sind mehr Einfälle die plötzlich kommen...Ideen, Eindrücke, Gedanken die ich niederschreiben will......dann reiht sich einfach jedes Wort an das anderen ohne das ich sie nachträglich noch mal bearbeiten müsste, damit es besser fomuliert klingt......er fliesst einfach, anders kann ich es nicht beschreiben...... |
| Chaoslady | es sind Gedanken die kommen, wenn es einen scheiße geht oder man besonders glücklich ist... Einfach hin setzen und los schreiben geht nicht... Ich habe immer irgend was zum schreiben dabei... und wenn mir dann ein paar Worte einfallen, wird meist gleich ein ganzes Gedicht draus... Aufhören kann ich dann nicht! Im nachhinein da noch dran rum basteln tuh ich eigentlich nie... Es war der Moment... Die Gefühle sind immer anders... |
| Kay | Ich sitze meist auf meinem Bett und starre wie in Trance aus dem Fenster und beobachte die fröhlichen Kinder auf der Straße .Dabei habe ich meistens ruhige aber öfters Depressiv-Machende Musik .Plötzlich denke ich an nichts .Ich sehe Bilder ,die tief in mir sind ,an die ich mich sonst nie erinnern konnte .Dann fallen Schlüsselwörter ... Wörter ,die mich meistens an Geschehnisse erinnerten ,die noch weiter in mir saßen .Aus den Wörten bildeten sich Satzfetzen ... Dann schreibe ich sie quer auf irgendwelche Blätter ,im Unterricht sogar quer durch die Matherechnungen ,und plötzlich bin ich wieder ich und ich weiss nicht ,was ich eben getan hatte oder wie lange ich so war .Dann sehe ich meine Notizen an und schreibe ein paar Wörter auf ,die mir Urplötzlich in den Kopf schossen ...Daraus entstehen Gedichte ... die manchmal ... nicht oft ... die Leute sehr bewegt ... Das passiert mir in der Schule ,während einer Arbeit oder Mitten in der Nacht ... überall ... meistens bin ich in solchen momentan wieder im Tiefpunkt meines Tages (Eigentlich die ganze Zeit) ,weil ich dann einfach heulen könnte ... |
| Aratarya | Früher...ach, was rede ich hier....vor nicht allzu langer Zeit, schrieb ich Gedichte nur, weil es sich schön anhörte. Jetzt, da ich mich verändert, kommen sie tief aus meinem Inneren...aus meiner Seele. Sie sind nicht vordergrüdig für die Öffentlichkeit, sondern für mich. Teils um meine Gedanken in Worte zu fassen und somit leichter zu verarbeiten, und Teils um mich auszudrücken...es ist einfach befreiend... |
| rochus | @aratarya: hallo! Ich hab mich gerade in deinen Worten wiedergefunden. Das hast du sehr schön zum Ausdruck gebracht. Danke! |
| ingrevia | der einzige, der die gedichte, die du schreibst, wirklich versteht, bist du selbst. das heißt nicht, dass andere es nicht versuchen würden. sie sagen, ja, das denk ich genauso, aber sie irren. die gedichte sind nicht für die öffentlichkeit, ob sie nun ein fremder liest, oder nicht. |
| End of all hope | Ich kann nur Gedichte schreiben, wenn ich traurig bin Ich hab noch nie ein fröhliches Gedicht geschrieben, denn wenn ich glücklich bin habe ich keine Zeit zum schreiben. Meist werde ich dann schlecht in der Schule, denn meine ganzen Gedanken drehen sich nur um das Gedicht. Und ich sitzte tagelang vor dem Blatt weil ich nie damit zu frieden bin. |
| lhunondhowen | In letzter Zeit schreibe ich auch oft einfach um des Schreibens Willen. Klar, oft ist eine besondere inspiration der Anlass, aber meist ist es nur eine weitere ausführung eines per Zufall in meinem Kopf entstandenen Reims. Oder ganz frei, weil ich einfach mal wieder Lust drauf habe. Was vielleicht auch noch anzumerken ist, wäre, dass sich ca. die Hälfte meiner Werke nicht auf meine tatsächliche situation beziehen (s.o.) deshalb, @ Caitlyn, ist auch über zustände in denen ich nichts schreibe (mich noch nie befand) was zu fabrizieren kein Problem, solange sie für mich entfernt vorstellbar sind (theatre helps). Als Basis dient oft eine Situation/Ausspruch an dem ich solange drehe, bis er das "Gerüst" bilden, und den Inhalt tragen kann. lhûn |
| ingrevia | Ich hab früher besondere Anlässe oder Situationen gebraucht um Gedichte schreiben zu können, aber das ist vorbei. Ich kann mich immer hinsetzten uns schreiben und ob es nun gut ist oder nicht ist eine andere FRage. Ich schreibe nur gerne und danach geht es mir meistens besser oder schlechter. Kommt darauf an. Ich lese auch sehr gern Gedichte. Manchmal lese ich mir auch nach einpaar Monaten meine eigenen Gedichte wieder durch und verändere sie. Aber in dem Moment, in dem ich sie schreibe achte ich nicht auf den STil, sondern nur auf die Worte. |
| Caitlyn | @ Ihûn: Auch ich habe schon über Situationen geschrieben, die ich selbst noch nicht erlebt habe. Da hast du recht - Theater hilft ;o) Was aber bei mir immer sehr wichtig ist, ist der innere Drang etwas schreiben zu wollen (manchmal sogar zu müssen). Dieser Drang treibt mich, läßt mich das, was ich aufschreibe, ganz intensiv fühlen - ob es nun schon einmal "real" für mich war oder nicht ist dabei völlig wurscht. Und wie es sich dann auf dem Papier liest, ist erstmal auch egal. Es passiert mir sogar recht häufig, daß ich direkt nachdem ich etwas geschrieben habe erstmal unzufrieden bin. Aber ich habe gelernt, den Text dann einfach liegen zu lassen, mich ein paar Tage später nochmal hinzusetzen und erst dann nochmal anzuschauen, was da entstanden ist. Meistens ist mit diesem Abstand dann das Resultat doch garnicht so schlecht. Gruß, Caitlyn |
| lhunondhowen | @ingrevia wie jedem der sich schon mal zu mir verirrt hat aufgefallen sein müsste, steht auch bei mir Stil und Reimschema an zweiter Stelle, wenn überhaupt irgendwo. Sicher würde vieles schöner klingen (jetzt is es oft etwas "holprig") wenn ich in der lage wäre alles gegliederter zu formulieren, aber soweit bin ich im moment noch nicht ;) @Caitlyn Wenn du dir mal meinen [url="http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=30612&perpage=15&pagenumber=3 "]meinen ersten beitrag in diesem Thread[/url] durchliest, sollten dir bemwerkenswerte überschneidungen auffallen :D |
| ingrevia | @Caitlyn Freue mich, dass du der selben Meinung bist, wie ich. Gedichte sind eine tolle Sache, ob in ordentlicher oder nicht ordentlicher Form. |
| Flugh | Einst besaß ich ein Buch für Notizen in der Schule, doch das wurde mir geklaut und dann hat hier wer angerufen und mir ne Stelle daraus zitiert (immerhin wusste ich dann, wer das Heft hatte, da ich es gesucht hatte). Am Telefon hab ich nen Lachanfall bekommen, weil die absolut eigentlich nichts damit anfangen konnten. Und ein Mädchen aus der Schule meinte "schreiben ist doch krank". Okay, jedem seine Meinung. Ich finde das nicht und meine Gedichte entstehen eigentlich immer spontan. Wenn mir etwas in den Sinn kommt greif ich schon oft zum AStift und schreibe einfach auf, was mir an Gedanken dazu gerade in den Kopf kommt. Ab und zu such ich dann nach passenden Wörtern zum formulieren, aber zum Schluss hab ich ein fast fertiges Gedicht. Manchmal schreib ich auch als Gedächtstraining Haiku. Es genügt nur ein Stichwort und es wird eine kleine Geschichte in einem Gedicht oder einfach nur Vers. Also meine Art zu schreiben ist eher spontan. Und wenn es mir noch nicht ganz gefällt wird es eben überarbeitet. Dazu schreib ich mir bei bedarf mehrere mögliche Wörter auf, die an die verscheidenen Stellen passen könnten und setz sie dann falls nötig für die ursprünglichen ein. Auch feil ich noch etwas an meinen Texten, bevor ich sie wirklich frei gebe, aber lange brauche ich nie dazu. Dennoch sind sie nicht einfach nur schnell hingeschrieben, sondern Gedanken, die mich Bewegen und mit denen ich mich Auseinandersetze. Für ein Gedicht kann ich 5 Minuten aber auch ne Stunde brauchen. Je nachdem, wie meine Gedanken es zulassen =) LG Flugh |
| Dedalus | Mhhh ..., die besten krieg ich immer hin, wenn ich entäuscht worden bin und es mir richtig elend bin! Hat sich in den letzten Jahren ganz schön was angesammelt. *g* Hilft mir bei der Verarbeitung von Erlebtem. *greetz* Dedalus |
| Caitlyn | Hi! Die Beiträge hier und das Nachdenken darüber, wie denn meine Gedichte entstehen - und worin sich dieser Prozeß vielleicht auch von anderen unterscheidet - hat mich promt zu einem kleinen [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=32536&perpage=15&pagenumber=2]Text[/URL] inspiriert. Wer neugierig ist, kann ja mal in meinem Garten vorbei schauen.... Gruß, Caitlyn |
| St.Melancholie | Hallo, Ich geh abends wenn es draussen leicht regnet zum benachbarten friedhof setz mich auf das grab des alten bürgermeisters und lass die umgebung auf mich wirken......... Dan nehm ich mein stift raus und ein block und schreibe einfach inspiriert von der umgebung meine Gedichte. |
| ingrevia | @ Flugh Ich hatte auch einst ein Büchlein in der Schule. Freitags Doppelstunde Mathe, da ist man deprimiert und traurig und da sprudelt es aus der Feder. Es nervt nur wenn alle fragen, was man schreibt und warum. Das Schreiben krank sein soll, habe ich auch schon zu oft gehört. Ich glaube nicht daran, es ist doch das einzige, was mich noch aufrecht hält. Wenn man immer nur Über die Welt nachdenken würde, wie sie ist, dann geht doch jeder ein. ich brauche meine Fantasie-Welt und die finde ich sowohl in meiner Musik als auch an der Decke meines Zimmer über meinem bett. Da schreibe ich gedichte in mein Gehirn oder auch irgendwelche geschichten. In dem Zustand kann meine Mutter nach mir brüllen wie sie will, ich höre das nicht. ich bin haarscharf am Psychologen vorbeigekommen, weil ich ja nicht normal bin. Wir können ja mal alle zusammen hingehen, mal sehen, was der sagt. ( wir schenken ihm einen Sammelband von den besten unserer gedichte) |
| lhunondhowen | Son kleines Buch hatte ich auch mal, war aber wirklich klein (A6 oda so) weshalb ich das reinschreiben dann ziemlich schnell wieder gelassen habe, nervte einfach. Jetzt wird das meiste in meinem normalen schulcollegeblock zu Papier gebracht. Ja das kenne ich, wenn neben mir jemand zu schreiben anfängt bin ich natürlich immer vorsichtig und wiederstehe der Neugier, aber persönlich habe ich meistens Hemmungen vor anderen loszuschreiben, da soll mir niemand zwischendrinn reinpfuschen! Ich will entscheiden wer was von mir ließt und ähm die ganze Klasse sollte auch nicht unbedingt daran teilhaben :rolleyes: Das meiste entsteht aber eh Abends/Nachts. Psychologe :D Ja damit hab ich auch schon so meine erfahrungen. Wenn ich mal drüber nachdenke müssten es schon etwa 3 Versuche meiner Mutter gewesen sein. Angefangen von düsteren Bildchen in Kindertagen bis zur "Amöbenterapie" (ja einmal war ich tatsächlich da, also 3 Versuche+ 1 gelungener) *zu anna zwinker* bei meinem Hauspsychodok (nebenbei auch mein Vermieter) ;) lhûn |
| nieni | Also mir fallen die Gedichte meist' ganz und auf einmal ein. Meistens, wenn ich im Bett liege, und nicht schlafen kann. Ich behalte das Gedicht dann über Nacht im Kopf, setze mich dann am nächsten Morgen an den Schreibtisch und schreibe es auf. Manchmal ändere ich manches noch um, oder füge etwas hinzu, aber das Grundgerüst bleibt. |
| Psychodevil | bei mir sind das eher irgendwelche "anfälle"... deswegen werden da auch in der regel keine meisterwerke drauß, weil die normalerweise in 5 minuten fertig sind... wie gewöhnlich eben bei solchen "anfällen" |
| ingrevia | @Nieni kenn ich, tu ich auch manchmal. |
| Hecke | Ich weiss es nicht, es kommt und geht einfach so. Es gibt aber immer eine gewisse Inspiration, eine gewisse Situation, welche aus dem Leben gegriffen wird und sich im Endeffekt auf einem Blatt Papier wiederfindet. Meistens aber halte ich den Gedanken fest und schreibe ihn erst abends auf, wenn ich wieder an meinem PC sitze. verschwende sonst zu viel papier, weil ich ein Mensch der Perfektion bin und selbst damit nicht zufrieden bin. |
| Cold Rain | Manchmal habe ich eine Idee, einen Gedanken oder ein Bild vor Augen und wenn ich dann Zeit finde, schreibe ich es auf, versuche es zu formulieren. Während des Formulierens geht es wie von selbst weiter und so entsteht dann ein ganzes Gedicht. Aber manchmal habe ich auch nur ein paar Bruchstücke, die sich noch schlecht ausdrücken und zu einem Gedicht zusammenfassen lassen. Die schreibe ich einfach mal so gut es geht auf und wenn sie mir später nochmal in die Hände fallen, geht es oft weiter. |
| Katzenschatten | Miau, bei mir fängt alles mit einem Gefühl an, dann kommen die Worte und reimen sich, das aber eher zufällig. wishes Katzenschatten |
| Deathangel666 | ich hab immer mein gedichtebuch dabei!!! und wenn mir etwas einfällt muss ich es gleich aufschreiben bevor ich es vergesse..... naja und wenn ich es nicht mithab dann nehme ich halt mein handy ...und irgendwann wenn ich dann schlecht drauf bin oder was schreiben muss dann nehme ich die sachen die ich aufschreibe und fange an weiter und weiter zu schreiben!! meistens ist es so das ich erst im nachhinen lese was ich schreibe und mitendrin nur runterschreibe was mir einfällt!!! |
| Astatos | Meine Gedichte entstehen eigentlich immer in einem "Anfall"... Meistens wenn es mir beschissen geht... dementsprechend fallen sie dann auch aus... Dann bleibt nur noch, sofort niederschreiben, sonst sind die Strophen genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen sind... :confused: Der Reim bildet sich bei mir erst später heraus... sofern es einen Reim gibt... vielfach entstehen freie Rythmen... ;) |
| Raguel | die Gedichte schreiben mich. Ich kann nichts dagegen machen. Aber nur, wenn sie wirklich stärker sind als cih, sind sie möglicherweise auch gut. |
| Caitlyn | @Raguel: Das kann ich gut nachempfinden. Meine ersten Texte sind auch so entstanden - es hat mich einfach gepackt und ich [I]musste[/I] einfach schreiben. Dieser erste Impuls ist immer noch sehr wichtig, aber inzwischen ist der Zwang nicht mehr so stark, sondern "kontrollierbar". Gruss, Caitlyn |
| Raguel | [QUOTE]Dieser erste Impuls ist immer noch sehr wichtig, aber inzwischen ist der Zwang nicht mehr so stark, sondern "kontrollierbar".[/QUOTE] Aber wenn ich es kontrollieren kann, dann kann es auch gleich in mir bleiben. Ich hab ja nicht gesagt, dass ich sie nicht bearbeite. Nur raus müssen sie sich schon selbst kämpfen. |
| Caitlyn | @Raguel: Ich wollte damit sagen, daß ich nicht mehr sofort alles stehen und liegen lassen muß um das Gedicht zu schreiben. Am Anfang war es bei mir echt so, daß ich nix anderes mehr tun konnte - ob ich nun wollte oder nicht. Inzwischen kann ich es dahingehend "kontrollieren", daß ich noch das fertig tun kann, was ich gerade mache (abwaschen, Klausur schreiben o.ä.) und [I]dann[/I] erst anfange zu schreiben.... Gruß, Caitlyn |
| Raguel | [QUOTE]Ich wollte damit sagen, daß ich nicht mehr sofort alles stehen und liegen lassen muß um das Gedicht zu schreiben. [/QUOTE] Gelobt sei das gute Gedächtnis, in dem schon soch manches Wort überwintern musste, bis ich einen Zettel bekam.... Wenn sich die Gedichte so rauskämpfen müssen, dauert das meist eh länger. Und da ich notorischer Weise niemals ohne Buch, Zettel und Stift aus dem haus gehe... Na, es dauert einfach, bis ich überzeugt bin, dass es sich lohnt etwas aufzuschrieben. Gelobt sei mein Mülleimer, der schon so manschen Unsinn vernichtet hat. |
| Luna.tiq | Hi, also, ich schreibe ziemlich gerne, aber hab in letzter Zeit ein ziemliches Tief. Aber wenn ich schreibe, sehe ich meistens erst Bilder vor meinem inneren Auge, die ich zu beschreiben versuche oder ich habe einzelne Zeilen oder konkrete Ideen im Kopf, die für mich einen extremen Ausdruck haben und um die ich dann die Gedichte stricke und ausbaue. Ich schreib dann immer auf nem Block oder auf'm Pc. Meistens schau ich mir das dann ein paar Tage später noch mal an und bessere alles aus einem anderen Blickwinkel nach. Leider ist es in letzter Zeit so, dass ich zwar sehr viel habe zum Aufschreiben, aber es nicht fertig kriege es aufzuschreiben, weil mir keine Worte dazu einfallen. Hoffe es geht bald wieder weg. |
| Caitlyn | @Luna.tiq: Ich kenne diese Phasen auch.... ich glaube das wichtigste ist, sich davon nicht ins Bockshorn jagen zu lassen. Meine Erfahrung ist, daß es irgendwann schon von alleine wieder ein Thema/Bild/Gefühl gibt, für das dann auch die Worte da sind. Je mehr ich mich aber zwingen will, etwas zu schreiben, desto weniger klappt es. Lieben Gruß und geduldige Ruhe wünscht dir Caitlyn |
| Lothen | @ Caitlin: Ich glaube, solche Phasen hat jeder einmal! Ich weiß nicht, ob das, was ich schreibe, wirklich Gedicht sind, eigentlich sind es eher Sammlungen von Gedanken, die ich aufschreibe. Aber ich finde, so etwas tut einfach gut, wenn man sich alles, was einem im Kopf herumspukt niederschreiben kann. |
| Anaboth | bei mir ist das Gedicht schreiben mehr so ne Tagesphase. ich hab dann so meine Zeit am Tag, an der ich sehr melancolisch veranlagt bin und dann setz ich mich hin und schreib einfach. aber ich muss zugeben, bei mir klappts nur daheim, unterwegs fehlt es mir zwar nicht an Eindrücken oder Ideen, aber ich kanns einfach nicht ausdrücken und niederschreiben.. |
| LadyBlackheaven | naja bei mir isses so das mich einfach hie und damal so ne art inspiration fast ich komm dann nicht drum rum einfach mir ein blatt papier zu krallen und drauf los zu schreiben die worte fliesen dann einfach so ich weis genau was ich schreiben will und wie es klingen muss und eh ich mich versehe ist eine seite voll und wolla ein gedicht ist da, ich kann zwar auch auf kommando was schreiben aber das dauert dann meist ewig bis was sinnvolles dabei rauskommt. |
| DreamingUnicorn | Wenn ich schreibe, dann schreibe ich ein Gedicht komplett durch! Mir fallen die Worte einfach so ein... Großartig nachdenken muss ich dabei auch nicht wirklich! Wenn ich allerdings auf Kommando schreiben müsste, würde da wohl nichts sinvolles bei rumkommen..... LG, Dreaming Unicorn |
| SchwarzeMamba | ersteinmal bin auch neu hier!!!das vorweg auch ich schreibe viel poesie... mir geht es dann meist richtig schlecht mein kopf ist voll sprich nen depri und dann mache ich meine musik ganz laut setz mich ma pc und bringe meine gedanken und gefühle in word:)aufs blatt damit mein kopf wieder leer wird.. ich schreibe poesie um bestimmte sachen zu verarbeiten mit den schmerz klar zu kommen.. |
| Morag of Nimes | Ich habe regelrechte Schreibschübe (wenn ich traurig, einsam bin oder die atmosphäre eines Ortes mich plötzlich Pack - dieser Ort könnte auch die SBahn sein;)). Dann fließen mir die Worte aus dem Kopf in die Feder und aufs Papaier. Manchmal feile ich im nachhinein noch einige Kanten weg, aber generell bleibt alles, wie es geboren wurde. |
| gothic-sabby | Halloooo. ich schreibe gedichte wenn ich traurig bin, mmich nicht evrstanden fühl oder ich wieder einmal die lustnach dem ritzen verspür. ich hoffe das ich dadurch die krapft bekomme nicht mehr zu ritzen, bis jetzt hat es mir immer geholfen wenn auch erst kurz vor dem ritzen als ich das messer in der hand hatte. ich schreibe gedichte über den tod über mein leben über meine einsamkeit. doch es kommt einfach so es sind nicht nur sätze es ist mein ich alles wa ich schreib leb ich. so jetzt hab cih ma was geschrieben# mfg |
| NymphieFoo | Also ich habe lustiger Weise immer Nachts meine besten Ideen. Dann muss ich aus dem halbschlaf heraus aufstehen und schreibe es schnell auf. Meistens sind es ein bis zwei Verse und dann gehe ich wieder schlafen. Wenn ich es dann am nächsten Tag lese kann ich meistens weiter schreiben. Aber das klappt nicht immer. Auch ich kann am besten schreiben, wenn ich traurig bin :confused: FOO |
| Cyanide | Bei mir kommen die Ideen immer ganz plötzlich und zu den unmöglichsten Zeitpunkten: nachts, mitten im Bus, in einer Vorlesung etc... meist schreibe ich ein Gedicht in einem runter. Danach überarbeite ich es meist nochmal, d.h. ich ersetze Wörter, streiche Zeilen, schaue ob das mit den Reimen passt und so weiter. Es ist als würden meine Gedanken sich bündeln und in einem Strom in meinen Stift fließen, der sie dann auf Papier bringt. Ich halte mich auch an keine Formen größtenteils... ich lege also vorher nicht fest ob das ein gereimtes Gedicht oder ein ungereimtes wird. Das ergibt sich einfach so... Ich schreibe meist wenn ich traurig bin, mein Kopf gedankenschwer ist und wenn ich etwas verarbeiten möchte. Schreiben ist wie ein Ventil für mich... ich kann dort meine ganzen Gedanken und Emotionen verarbeiten. |
| BlackElvenTear | mir fallen manchmal ganze strophen ein, manchmal aber auch nur fragmente, die ich dann irgendwo notiere und bei gelegenheit dann einbaue...aber ich kann nicht sagen: so, jetzt setz ich mich hin und schreib was. das muss von selber kommen... |
| BlackGothicLady | Hmm.. Wie ich meine Gedichte schreibe.. Ich weiß es nicht, es ist sehr oft sehr anders. Hin und wieder fallen mir die Worte in den kopf hinein, ich schließe die AUgen, denke garnicht nach, öffne sie wieder und schreibe.. Schreibe auf as ich denke, und dann, am Ende ist es ein gedicht (oftmals reimt es sich, doch oft auch ist es ein text welcher bloß zum nachdenken anregt..) Jedoch ist es bei mir auch oft so, dass ich nachdenke und nachdenke und nachdenke, bloß um meine Gedanken einfach zu perfektionieren (*kleiner Perfektionist ist* =) ).. Ich finde beim gedichte-schreiben kann man kein richtiges Schema mit einbauen ^^ Es kommt wie es kommt, und am ende ist es das, was man letztendlich haben wollte: Ein gedicht, gefüllt mit seinen gedanken, Hoffnungen, Wünschen wie auch Träumen ^^ |
| JCfromHell | Find ich toll blackgothiclady ;) Naja bei mir is wohl nichts anderes als bei den rest hier... Ich schreibe was ich fühle , Ich halte meinen schmerz in schrift fest , und erhoffe damit ,dass ich erlösung finde damit. Ich schreibe die gedichte für bestimmte personen ,die es nie bekommen werden. Ich behalte sie für mich . Und zeige sie niemanden ! Es ist nicht unbedingt persönlich , aber ich verbinde immer etwas damit . Ja und so begabt bin ich auch nicht , manchmal tu ich mich schwer mit dem gefühle ausdrücken und es kommt was ganz anderes dabei raus .. |
| BlackElvenTear | in letzter zeit finde ich immer wieder gefallen daran, meine gedichte zu "komponieren", irgendeine struktur für das ganze zu finden... [QUOTE]Jedoch ist es bei mir auch oft so, dass ich nachdenke und nachdenke und nachdenke, bloß um meine Gedanken einfach zu perfektionieren (*kleiner Perfektionist ist* =) ).[/QUOTE] das kommt mir bekannt vor... ;) |
| Ishvara | Meistens sehe ich irgentetwas was mich total fasziniert, dann schreibe ich das Ereignis in mein Notizbuch. Wenn ich das dann später lese, dann fallen mir Worte dazu ein, die geeignet wären die Situation zu schildern oder zu verdichten, die schreib ich dann an den Rand, solang bis ich genug Material habe um einen Text daraus zu bilden. Danach schreibe ich das Gedicht dann erst einmal auf, lese es noch einmal und probiere ob ich Wörter noch ersetzen kann damit es sich besser anhört oder ob es so okay ist. Meistens ist es aber leider so, das mir die schönsten Verbesserungen erst einfallen, wenn es schon fertig geschrieben und gepostet ist...:(. Dann will ich es aber auch nicht mehr ändern, sondern schreibe lieber ein neues Themen verwandtes Stück. |
| Badsweetgirl | huhu *mal in die Runde wink* Bei mir kommt es einfach, es gibt tage da würde ich gerne, mir fällt abba kein wort ein und dann kommt es plötzlich.... Meine Gedichte entstehen alle in einem Zug, sie kommen aus dem Herzen, ch versuche meine gefühle darin wiederzuspiegeln. Manchmal sinds nur kleine dann wiederrum wieder ein paar größere, je nach stimmung. Habe noch nie versucht ein gedicht mit einem "Gerüst" aufzubauen.... Wahrscheinlich reimen sie sich gerade deshalb meistens nicht. Ist halt immer eine sache der Stimmung greetz |
| Siren666 | Sehr unterschiedlich! Manchmal fällt mir alles ganz spontan ein und ich hab in zwei Stunden ein perfektes Gedicht geschrieben. (Später wird noch ein wenig geschnippelt, aber wenn's klappt, dann klappt's!) Manchmal häng ich allerdings wochenlang an einer Idee und weiß nicht, wie ich sie umsetzen soll. Meistens mache ich ne Mind Map oder Brainstorming zu dem Thema oder stelle mir alles bildlich vor. Notizen hab ich überall und ich mach mir ständig welche, da meine Gedichte realtiv durchdacht und nicht einfach so dahingeschludert sind! In meiner Schule gibt es eine Kreatives Schreiben AG und manchmal tragen wir dort alle Ideen zusammen, die einem der Schreiberlinge helfen könnte. Doch wenn die Muse gerade Urlaub hat, nützt das alles nichts. Dann muss man einfach abwarten!!! |
| Torrod | Meistens endstehen in Gesprächen mit Freunden oder anderen leuten Ideen oder gedankenanstöße. Wenn ich glück habe und dies nicht vergesse fasse ich das schnell in Worte und arbeite manchmal Wochen drann um es zu Perfektionieren. Ideen, gedanke oder auch gefühle die man so aufschnappt sind dabei die Inspiration nr.1 . |
| Morino | Ich muss mich zudem auch nochmal äußern....habe es bis jetzt noch nicht geschafft ein Gedicht zu schreiben, bin nur oft am träumen bzw. Zeichnen und Gedanken aufschreiben. Der Grund warum ich mich noch an kein Gedicht herangewagt habe ist, das ich es nicht einsehe d.h. nicht dazu erschaffen bin in allem einen Sinn zu erkennen. Es kotzt mich an, aus jedem eine Moral ziehen zu müssen oder es mit etwas zu vergleichen was ich schon kenne. Warum muss alles einen Sinn haben- damit meine ich nicht abstrakte, kranke, verplantheit oder so. Sondern etwas schönes, was man gerne liest, drüber nachdenkt aber eigentlich keinen sinn drin sieht- sehen will. Sonst ist es doch nicht mehr so schön, oder? was fürn schönes Licht das Dunkel- |
| Artuile | Hm, also ich denke es ist gut aus allem Schlüsse oder eine Moral ziehen zu können. Verbindungen zwischen Dingen herzustellen kann dafür sorgen das man sogar die komplexesten Zusammenhänge plötzlich glasklar vor sich hat. Also können doch Gedichte diese Wirkung haben, sie vereinfachen Dinge, denn manchmal sind die schwierigsten Wege etwas zu verstehen die einfachsten ;) |
| Elanessea | huhu ; ) also, mir fallen die besten dinge ja immer nachts ein ^^ wenn ich mich hingelegt hab, um eigentlich zu schlafen, kommen mir plötztlich ganze zeilen in den sinn.. so dass ich dann jedes mal wieder aufstehen und die dinge aufschreiben muss :( tjaha, das passiert dann auch leider öfters an einem abend, so dass ich gar nicht zum schlafen komme :D Liebe grüße, Elaness |
| Trauerwesen | Ich habe meistens irgendwie mal plötzlich ein Bild im Kopf oder eine Metapher oder direkt eine Zeile. Dann assoziiere ich dies, schaue, was dahintersteckt, übertrage es und bastele da meistens dann den Rest herum. Der stärkste Impuls bei mir sind negative Emotionen, so traurig es auch ist. Gerade da sehe ich viele bilder, und mit ihnen kann ich sie verpacken. Vielleicht versetzen mich diese Emotionen aber auch einfach in eine stärkere Stimmung, jedenfalls tut es gut, es niedergeschrieben zu haben. |
| Fräulein Abend | Bei mir ist es zeitenweise, wenn ich mal schreibe dann Seitenweise und das ohne unterbrechung, oder ich schreibe eine weile gar nichts mehr und hab sozusagen eine "Kreative Pause".;) |
| Sathanasia | Momentan schreibe ich nicht, aber als ich geschrieben habe war es wie ....hm, es ist schwer zu sagen, wie eine andere Seite. Meistens kam es in der Schule und es waren Eingebungen wo ich einfach alles gewusst habe, die Worte sind nur so geflossen. Ich habe dann meine Scheuklappen herunter gelassen und egal was um mich herum passierte, ich schrieb bis ich alles ausgedrückt hatte. Und dann war es vorbei, dann ging es nicht mehr, bis wieder so eine Stunde kam :) Ich schreibe nur wenns es mir schlecht geht, ist bei euch wahrscheinlich genauso (könnt ich mir vorstellen) und bei mir sterben immer alle.... Happy ist da nie wer. Ich finde ohne den Tod kann man klare Abschlüsse und feste Überzeugungen einfach schlechter ausdrücken. Fio |
| JimmyVoice | Ich schreib komischerweise immer dann viel, wenn ich verliebt bin, da sind auch viele düstere Sachen zwar dabei, aber macht nichts, ich hab dann einfach einen Antrieb überhaupt was zu schreiben. Liebe aktiviert generell Gedanken in mir, die irgendwie ja schon immer drin waren. |
| süßes blut | ich schriebe immer nur dann wenn ich grade sauer, oder traurig bin. ich kann auch nur dann schreiben! ich kann nicht schreiben wenn ich das will, dass geht nur wenn ich gerade en feeling habe, dann läuft das von alleine. erzwungene gedichte kommen nicht von herzen, deshalb hören sie sich bei mir imma schrecklich an....! |
| Sternentreue | Ich bin da ganz klar ein Gefühlsmensch, manchmal packt mich meine Phantasie am Kragen und prügelt mir die Ideen ein, dann schreib ich auch schon malne drei bis vier Seiten Geschichte. Im nächsten Moment herrscht wieder völlige Flaute und ich krieg nich eine anständige Zeile aufs Papier, bzw aufn Schirm.*grins* |
| LeiseSchwingen | mit einer tastatur. oder wie oder wat. :) |
| Demon17 | In letzter Zeit immer öfter im Vollrausch. So betrunken, das ich gerade noch die Tasten treffe.;) |
| santic | Lyrik entsteht bei mir immer durch Eindrücke und das kann alles mögliche sein ;) Eigene Erfahrungen, anderer Menschen Schicksale, oder einfach nur ein fallendes Blatt (Ich weiß, über die Situation gibt's an die tausend Gedichte :D ). Sobald ich schreibe gehts meist relativ schnell, 5-10min, dann ist alle Kreativität verbraucht und ich kann für ein paar Stunden auch keine neuen Gedichte schreiben. gruß, santic |
| prophet of hell | Also ich schreibe meine Gedichte ja eigentlich immer anstatt zu lernen. :D Aber das kann ich nur, wenn ich mich extrem beschissen fühle. Dann fallen mir ganze Zeilen im übnerfluss ein. Und die anzahl, naja, ist immer anders. Mein Rekord sind bisher 11 Strophen mit je 8 Zeilen. :) Die gedichte schreib ich eigentlich alle für meine beste Frundin, in der Hoffnung, dass sie danach sieht, wie beschissen es mir immer geht. |
| Agarwaen Crán | Meine Gedichte bestehen meistens (!) aus einer einzelnen, langen Strophe. Reimschematen verwende ich ebenfalls meistens, jedoch hauptsächlich den Kreuz- und Paarreim. Auch wenn ab und zu das Gereimte vier, fünf Verse weiter unten kommt. Allerdings reimen sich auch nicht alle meiner Gedichte, das hängt eigentlich davon ab, ob ich gerade Lust auf Reime habe oder nicht. Als inspiration dient mir hauptsächlich die Musik oder meine Gefühlswelt. Politik oder Ähnliches baue ich eigentlich nie ein, dafür habe ich die Rubrik 'Gedanken' auf meiner Seite ;-) |
| Katzenschatten | Tippen. Ich setze mich hin und schreibe mittels Tastatur alles in meinen Garten. Was das Alles ist lese ich dann. Vieles will ich gar nicht, aber... *lächel* |
| Fairytale | Gedichte schreibe ich zwar eher selten, meistens eher Geschichten, aber bei mir entstehen sie meistens aus einer spontanen Eingebung heraus. Ein Satz, auf den folgt der nächste und wieder der nächste.... Dann lasse ich es meistens eine Nacht ruhen, und wenn es mir am nächsten Tag immer noch gefällt, überarbeite ich es nochmal ansonsten versinkt es in den untiefen von Laufwerk C: oder vestaubt in meinem Notizbuch :) . |
| Starfucker | Ich bekomme ab und zu einfach Anfälle. :eek: Manchmal überkommt es mich einfach, so dass ich (auch lange) Gedichte in recht kurzer Zeit, mit den richtigen Reimen usw. perfekt hinbekomme. Nachher frage ich mich, wo die Zeilen plötzlich herkommen.. Das is aber gar nicht immer so vorteilhaft, da, wenn ich einfach Lust habe zu schreiben (und keinen Anfall hab^^), mich oft lange abstrample, um ein Gedicht fertig zu kriegen. Vielleicht kann ich meine Schreibwut ja mal kontrollieren und sie dann "aktivieren" wenn ich Lust und Zeit habe zu schreiben :) |
| Mondelfe18 | Ich weiß nicht richtig, ob das hierher passt, aber ich drücke mich nicht in "klassischen" Gedichten aus, sondern schreibe Songs. Auch eine Form der Ausdruckskraft :D Mondelfe |
| la*noche | ich schreibe auch "songs", aber immer nur, wenn es mir schlecht geht, wenn ich traurig oder wütend bin.. wenn irgendwas passiert ist. love la*noche |
| Agarwaen Crán | wenn ich schreibe... meistens schreibe ich wenn schon eine ganze gedichtsreihe von mindestens drei gedichten. Ich kann eig am besten schreiben, wenn große gefühle auf mich einfluss haben, so wie es bei mir seit geraumer zeit ist. das heist, dass ich dann viele gedichte nacheinander schreibe und inzwischen sind dann auch 90% dieser gedichte gut. aber ich schreibe meistens entweder um den gefühlen ausdruck zu geben oder einfach als zeitvertreib. von dem themen nehme ich eigentlich alles, zum beispiel hatte ich mal einen (nie vertig gewordenen) reisebericht im stil heines "deutschland - ein wintermärchen" geschrieben. dann hatte ich einst ein völlig sinnloses gedicht namend "die maid" geschrieben, doch das ist dann trotzdem was zum schmunzeln. aber inzwischen geht es meistens um den tod oder um trauer, hass udn verzweiflung |
| DarkHeart | Manchmal brodelt alles in mir nur so raus in Reim und Vers, in wenigen Minuten ist ein 30Zeiler geschrieben Dann fallen mir hier und da einzelne Sætze ein, die ich notiere und spæter weiter forme Auch machen sich meine Gefuehle einfach so bemerkbar, ohne den Wunsch nach einem Reim zu haben und es trotzdem poetisch klingen zu lassen. Gedichte-Pausen haben ich auch ganz oft, da geht dann oft nichts mehr. Sollte man nicht erzwingen, es kommt wieder von ganz alleine. |
| Steve Stitches | Ein Text entsteht Plötzlich ist er da, ein kleiner Vogel schlüpft in meine Gedanken und nistet. Er gedeiht und gebährt. Eine Schar purzelt und flattert aus meinem Kopf, viele noch unbeholfen und häßlich. Ich male sie aus, werfe sie ins Leben oder bebrüte sie noch Einmal. Der Paradiesvogel wird bunt, der Rabe schwarz und ihre Geschwisterchen Parabe grau in allen Schattierungen. Ein paar brauchen Starthilfe, mit Duden, Lexika, dem Fremdwörterbuch. Dann stehe ich, die Hände in den Taschen, freu mich und schau ihnen nach wie sie emporschwingen und gleiten. Aber es gibt auch trübe Tage, da poltern Ratten aufs Papier die das Nest leergefressen haben. Ich versuche mit allen Zaubertricks um sie zu verwandeln, rumlaufen, lesen, Metall hören, Kaffee trinken, telefonieren. Aber am Schreibtisch lauern immer noch diese plumpen, fetten, unhandlichen Viecher. Ich nehme den Stift, den Papierkorb, die Deletetaste und töte sie. Aus ihren Kadavern bricht eine neue Blüte, aus Wut, Enttäuschung oder Lust. Ich pflücke sie, modelliere einen neuen Vogel |
| Israfel | oha. @steve stitches sehr schönes bild. ich schreibe nachts. wenn ich wach bin oder aus welchen gründen auch immer keinen schlaf finde, formt sich ein gedicht in meinem geist. manchmal auch wenn ich mitten in der nacht erwache aus einem traum. wie der kuss der euterpe, womöglich eines tages der kalliope... meist irgendeines der themen, die mich ausmachen bzw. mit denen ich mich vordergründig beschäftige zur zeit... ...manchmal zur musik die ich gerade höre... ...manchmal zum abgrund in den ich gerade blicke... ...und manchmal, manchmal auch einfach zu einem gefühl das ich gerade empfinde, oder einer traumwelt, die ich gerade besucht habe... jedenfalls immer recht "spontan"... |
| Seelenvampir | [I]Ja, ich weiß, Alk ist keine Lösung und son Zeugs^^. Aber um ehrlich zu sein, hin und wieder spreche ich einem guten Whisky oder auch, noch seltener, Absinth zu. Und da kommen mir immer noch die besten Ideen... besser gesagt die kranksten, aber bisher wird mir nachgesagt, dass aus denen meine besten Stücke entstehen ;-) [COLOR=red]ABER:[/COLOR] Ich will damit niemanden zum Trinken anregen, v.a. nicht Leute, die dafür nicht alt genug sind! Ein weiterer Aspekt ist Musik, je nach Stimmung und passender musikalischer Unterstreichung entstehen auch die einen oder anderen Werke. An wichtigster Stelle jedoch ist mein kleines Notizbuch und mein Kuli, die ich fast immer dabei habe. Denn nichts ist bescheuerter als eine Idee im Kopf zu haben, de man dann mangels Erinnerungsmöglichkeit wieder vergisst.[/I] |
| GrinseRabe | Mir fällt es allerdings sehr schwer bei Musik zu schreiben. Außer ich habe völlig abgeschaltet und nehme nur noch das weiße Blatt Papier und den Stift in meiner Hand war. Denn ich muss einfach grundsätzlich auf den Text hören und das behindert mich dabei ungemein. (Selbst bei den Liedern von Gjallahorn verstehe ich noch zu viel - wenn auch nicht unbedingt den genauen Sinn) Ich ziehe mich dabei immer zurück...manchmal (öfters) auch in die Natur. Sehr schön. Vor allem wenn sie die Sonne verabschiedet und ihre letzten Strahlen auf meine Arbeit wirft und mir ihr Licht solange schenkt bis sich der Schatten darüber legt. Ab und zu habe ich auch meinen kleinen Kater dabei. Er ist unglaublich verschmust und kommt immer zu mir wenn ich mich auf das Sofa setze und ein Buch oder Block oder Blätter zur Hand nehme. Denn er weiß, dass ich dann besonder viel Zeit für ihn habe. Sein Schnurren regt mich an...lenkt mich etwas aus der zeitlichen Gegenwart und hinein in mein Inneres wo keine Zeit herrscht. Sehr nützlich dafür. Denn meistens befinde ich mich in einer Art Trance wenn ich schreibe, viel zu festgefahren ist "reale" oder sichtbare Welt als das ich dann noch auf das Tiefe, singende, schwingende, gefühlsvolle Etwas in mir hören könnte. (Auch Kerzenlicht - wundervoll) |
| maxbuon | Hi, ich habe schon lange keine Texte mehr geschrieben da ich keine Tabletten mehr nehme und ich nicht soviel Alkohol trinke das ich im Delirium bin. Ich konnte meine Texte nur schreiben wenn ich im totalen Rausch war so das ich am nächsten Tag nichts mehr davon weiss. Aber das schreiben hat mir sehr viel geholfen sonnst wäre ich nicht mehr hier... lg maxbuon |
| skary | @maxbuon: Oha, wie Philosoffisch xD Ich hoffe du kannst diese schwierige Phase deines Lebens mittlerweile mit ein wenig Humor beschmücken. Ich schreib auch meistens dann wenn es mir nicht sehr gut geht. Meistens kommt nur schwachfug dabei heraus, mit dem ich selbst nicht viel anfangen kann und dann landet das ganze irgendwann im Müll. Ich schreibe zusätzlich noch Tagebuch... das ist wohl mein bester Freund xD Ansonsten schreibe ich auch zu fröhlichen Anlässen sehr gerne mal... zu Geburtstagen, Weihnachten, Sylvester oder bei ner Einweihungsparty oder so, kommt meistens nur Müll raus, aber irgendwie freuen sich die meisten Leute total darüber... meistens nehm ich mir auch echt Zeit. Dauert halt auf bestimmte Personen was zu schreiben. Man muss die Person dafür halt auch kennen. Najo, das waren meine Erfahrungen. LG |
| rosenkind | Also ich schreib die meisten Gedichte in einem Aufwasch, in der richtigen Stimmung geht das fast von selbst und die Worte fließen nur so aufs Papier. Es kommt allerdings auch mal vor, dass ich einzlne interessante Worte oder Zeilen im Kopf habe, die aufschreibe und dann erstmal zu den Akten lege, um es irgendwann (und irgendwann konnte auch schon mal 2,3 Jahre später sein) das Ganze fertig zu schreiben. Aber das ist ehr die Ausnahme. |
| duivelswîp | Meine Gedichte entstehen meist immer versweise. Das heißt mir fallen 2-3 Verse ein, dann der dazu passende Reim, sollte es sich denn reimen, was länger dauern kann. Die Verse selbst kommen eher spontan. Wenn ich eine wirklich kreative Phase habe, kann es aber auch passieren, dass ich das Gedicht in einem Zug runter schreibe und vielleicht im Nachhinein noch 1-2 Dinge verändere. |
| Thurid | Ich schreibe meine Gedichte meist in Momenten in denen ich das Gefühl habe innerlich zu zerfetzen dabei kommen wunderschöne Werke heraus die mich später gleichzeitig zum Weinen und Lachen bringen. |
| nightwatch | huhu das ist ne sehr gute frage, also ich schreibe meine gedichte meistens, wenn ich traurig bin, wenn ich sauer oder wütend bin. ich schreibe einfach drauflos. eigentlich schreibe ich sie immer zu hause auf pc, zum beispiel in der schule kann ich das ganz und gar nicht. das muss ich machen, wenn ich alleine bin. |
| indernacht | Also ich schreibe sehr gerne Gedichte, wenn es um Gefühle geht (geplante). Ansonsten spontane eher wenn irgendwas passiert ist. Letztens ist mein Onkel gestorben und ich musste es einfach niederschreiben um mich besser zu fühlen!! |
| Katzenschatten | Drauf los... einfach drauf los... Dann lesen und korrigieren. |