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  Forum: Gärten der Poesie
    Thema: Wer schreibt denn heute noch Gedichte??
Pitch-BlackIch bekenne mich dazu. Ich schreibe schon seit Ewigkeiten Gedichte. Habe mit 7 Jahren angefangen und mache es heute noch. Mittlerweile sind sie allerdings doch ein klein wenig anders geworden. Verarbeite viel Alltagsgeschehen da hinein. Politik, Liebe, Hass, Frust, Gefühlswelten halt.

Wem gehts denn auch so?? Was bringt euch das Schreiben von Gedichten?? Über was schreibt ihr so??
paganeyesIch schreibe auch gedichte.
Angefangen hab ich damit als ich vierzehn war.
Ich schreibe über alles was mich bewegt, egal was es ist.
Ich verarbeite Gefühle und Gedanken,manchmal auch erinnerungen, die wieder hoch kommen, positiv wie negativ.
Ich kann mir gar nicht vorstellen, es anders zu machen.
Es ergeben sich im schreiben Lösungen für mich und mir werden neue wege aufgezeigt.
ich versuche auch mit Gedichten zu kommunizieren, es ist leichter für mich jemandem ein gedicht zu zeigen, als mit ihm wirklich über ein Problem zu reden.
Und wenn ich etwas festhalten will, dann schreibe ich es auch in einem Gedicht nieder.
Obwohl es seltsam ist, das habe ich grad auch zu jemandem anders gesagt, ich fange an zu schreiben und es fließt einfach raus, ohne Nachzudenken, kommen die Worte aus mir raus, als hätten sie nur darauf gewartet.
Manchmal wunder ich mich, das das was ich da grad geschrieben habe, von mir ist.
Kennt ihr das?
Pitch-BlackOh ja, das kenn ich gut. Wenn ich alte Gedichte von mir lese, dann kann ich immer gar nicht glauben, das ich das mal geschrieben habe. Ich schreibe immer das Datum dazu, damit ich sehen kann, wann ich was geschrieben habe und wann sich der Stil von mir geändert hat.

Ich finde auch, das Gedichte eine tolle Form sind, um Gefühle, Ängste, Sorgen und Nöte zu verarbeiten. Man kann sich da alles von der Seele schreiben, was einen so belastet.

Wenn ich Gedichte schreibe, schreibt sich das auch von ganz allein. Ist herrlich.
HerrSamsaein kleiner berg, an seiner seite liegt ein see.
ein kleines mädchen auf dem eis, so rosig ihre wangen,
so schuldlos ihre augen, nein, sie kennt kein bangen.
nur fast ist alles still, nur leise fällt der schnee.

ein friedvoll anblick, beinah weckt es mein verlangen.
das junge ding, in seiner anmut wie ein reh,
so schön, so hübsch, so zauberhaft wie eine fee.
doch sieht man nun eis auf lippen, welche einst sangen.

doch wer hat sie getötet? der winter?
odersteckt ein wenig mehr dahinter
als das teilnahmslose auge sieht?

nun, wer hat sie getötet? mein gedicht?
ich hoffe es, wenn damit ein brett zerbricht
und die blindheit vor ihm flieht!


schreiben wir nicht alle gedicht, immer und immer wieder? es liegt nur an uns zu erkennen, was ein gedicht ist und es liegt an uns den mut zu finden diese mit anderen zu teilen.
lizardIch ziehe schweigend durch die Nacht
Und sinne um des Lebens Sinn.
Der Weg ist weit, er zieht sich hin.
Schon Manches habe ich bedacht.

Der Staub der letzten großen Schlacht
Auf meinem Denken bleiern liegt.
Der Tod auf Flammenflügeln fliegt;
Verbrennt die Welt mit seiner Macht.

Es knallt ein Schuss, die Kugel singt.
Ich fühle Schmerz, ich sinke hin
Und meine Sinne schwinden sacht.

Der kalte Wind mein Ende bringt.
Ich finde meine Ruhe in
der nuklearen Winternacht.




@samsa: ein schönes sonett, auch wenn das versmaß teilweise nicht ganz sauber ist. ist dir das eben gerade eingefallen oder hast du schon früher daran gearbeitet? oder hast du es irgendwo abgeschrieben du böser bube?
verlorene_Seeleich schreibe auch Gedichte.
In Gedichten kann ich über Dinge reden über die ich es sonst nie könnte.
Meinen ganzen Ärger schreib ich darein usw.
roddyich schreibe seid etwa 3 monaten gedichte, bis jetzt habe ich nur meine traurigen gefühle in gedichte geschrieben, um sie zu verarbeiten und auch um damit zu kommunizieren, weil es mir leichter fällt und ich das gefühl habe, meine gedichte können meine gefühle besser wiedergeben, als ich es könnte mit "normalen" worten.

allerdings sind meine gedichte eindeutig dafür da, meine gefühle wiederzuspiegeln und sonst nichts. ich habe weder eine ahnung von stilfiguren, versmaß usw. noch halte ich mich daran.
HerrSamsa@ snapman
nein es ist von mir geschrieben. mein erster versuch eines sonetts, drum die kleine schwäche mit dem versmaß, aber versuch mal den alexandriner länger durchzuhalten:p
Aleanthushmm... manchmal schon, aber meistens wenn ich mies drauf bin... und wirklich ahnung davon hab ich auch nit, wie amn sowas 'professionell' macht, mit richtigem versmaß und allem. aber ich muss sagen dass ich da acuh nicht viel drauf gebe, so in gedicht muss meine gefühle ausdrücken, eine stimmung verbreiten, und mir gefallen... und da geb ich weniger auf versmaß und anderen kram aus der 'hohen dichtkunst'...
hab grad nix 'digital' hier (wer gedichte am pc schreib ist irgendwie komisch... das passt nciht, oder?), aber aich werd dran denken, mal was zu posten...
Aleanthusäääh.... aha... äh.
HÄ???
lizard[QUOTE][i]Original geschrieben von HerrSamsa [/i]
[B]@ snapman
nein es ist von mir geschrieben. mein erster versuch eines sonetts, drum die kleine schwäche mit dem versmaß, aber versuch mal den alexandriner länger durchzuhalten:p [/B][/QUOTE]

man muss sich ja nicht gleich an eines der klassischen versmaße halten, ein sonett ist von sich aus schön genug. ein zu enges regelkorsett schnürt dich nicht nur beim schreiben ein, es lässt das gedicht am ende auch ziemlich gestempelt aussehen... viel schöner ist es, wenn man die these und antithese gut trifft, also auf inhaltlicher ebene etwas leistet. das ist imho eines der wichtigsten bestandteile eines sonetts, ansonsten ist es halt nur ein gedicht mit 14 zeilen und nem komischen reimschema.
wenn du es dann noch schaffst, den jambus oder noch besser daktylus durchzuhalten, ist es schon fast automatisch wunderschön.


achja, zum alexandriner:


#2 (Für Laura)

[i]
Wenn Deiner großen braunen Augen süßer Schein
In meine Richtung zarte Zuckersterne sendet
Und Dein Gesicht sich freudestrahlend zu mir wendet;
Mein totes Leben könnte kaum noch schöner sein!

Und wenn in Deinen Augen bitt're Tränen stehen
Und wenn Dein reines, blasses Antlitz schmerzverzerrt,
Dann ist die große weite Welt für mich nichts wert;
Ich sehe sie in meiner Hand zu Staub zergehen.
[/i]
Ich könnte weiter faulig süße Verse dichten
Und Deine Schönheit ins Unendliche verehren,
Am besten schließlich meine Liebe noch gestehen.

Ich könnte es ganz gut, doch möchte ich verzichten;
Sonst glaubst Du vielleicht noch, ich würde dich begehren.
Und sollte dem so sein, so war das ein Versehen.



P.S.: ich bin nicht snapman :p
Crysania[QUOTE][i]Original geschrieben von HerrSamsa [/i]
[B]@ snapman
nein es ist von mir geschrieben. mein erster versuch eines sonetts, drum die kleine schwäche mit dem versmaß, aber versuch mal den alexandriner länger durchzuhalten:p [/B][/QUOTE]

@ lizard

Ich habe seinen Beitrag rauseditiert - um der momentanen Verwirrung mal entgegen zu wirken, der Beitrag exestiert nicht mehr.
lizardlol... und er hat sich über die gleichen dinge geäußert wie ich zuvor? was hat er denn böses geschrieben, das man gleich editieren musste?

@snap: lass dir gefälligst eigene kritik einfallen! :P
PhyrexiaIch habe jetzt auch angefangen, Gedichte zu schreiben. Sie handeln bis jetzt alle und meine Liebe zu einer Person, die, wie ich glaube, noch nicht einmal weiß, dass es mich gibt.

Meine Gedicht habe ich bis jetzt alle ins Forum hier Gestellt (Thema: "Liebe, Leid und Leben..." obwohl ich glaube, dass "Liebe, Leid und Tod..." eine eher zutreffende Überschrift wäre).

Phyrexia
Lady Diabolusschreibe Gedichte,und das seit nun mehr als 10 Jahren.... :)

Meistens schreibe ich das nieder,was grad in meiner Seele tobt und stürmt.

Seit knapp zwei Jahren schreibe ich auch Songtexte,Kurzgeschichten - und auf Wunsch einiger Freunde auch erotische Gedichte sowie Erzählungen. ;)


Regards,
Lady D.
AnescaAlso ich schreibe auf drei verschiedenen Ebenen,
Einmal schreibe ich Gedichte, die sehr persönlich sind und mit denen ich etwas verarbeiten kann.
Dann schreibe ich über Dige, die mich irgendwie faszinieren oder beschäftigen. Diese Gedichte schreibe ich dann aber ganz lösgelöst von mir.Die haben kaum was mit mir zu tun.(Bis auf den Schreibstil )
Dann Gedichte, die ich Jemanden witme...Als Zeichen dafür, wie bedeutend mir diese Person ist, die schreibe ich meistens dann zu einem bestimmten Anlass oder weil sie mich einfach bewegt hat.

Angefangen habe ich damit so mit 12. Warum kann ih nicht sagen, aber für mich sind Gedichte sehr wichtig, ich lese auch sehr gern, je mehr unterschiedliche Stile ich lese, Gefühle zu Papier zu bringen, desto faszinierter bin ich.
Es ist die wundervollste Art sich auszudrücken...

Ich wünsche euch was
TraumfängerinIch schreibe Gedichte seit über fünf Jahren... (Jetzt bin ich 15) In diesen Gedichten verarbeitete ich, und ich tu es immer noch, meist Schmerz. Vorallem wenn ich mich allein und verlassen gefühlt habe.. Schon als kleines Kind (mit sieben, acht) reimte ich vieles, was ich nicht so einfach über die Lippen bekam. Ich würde nicht sagen, dass meine Gedichte besonders gut sind, doch es hilft mir, mit etwas fertig zu werden. Vorallem bei Liebeskummer und Schmerz. Ich schreibe selten glückliche Gedichte, und wenn doch, dann über Liebe, über einen Typen oder über ein Gefühl, dass ich momentan besitze...
Genau wie bei Euch, fließt es einfach über meine Lippen. Zumindest ziemlich oft! Es kann auch vorkommen, dass ich einfach nicht mehr weiter weiss, oder Schrott schreibe.
Doch das geht Euch sicherlicht auch öfters so?
Wie wär es denn, wenn ihr ALLE einmal ein Gedicht hier hinein schreibt? Ich eröffne einfach jetzt mal ein neues Thema, und ich hoffe doch sehr bald über Antworten!
smerlesIch schreibe ebenfalls Gedichte... Irgendwie krieg ich damit wieder den Kopf frei... Banne sozuagen die Gedanken aufs Papier. Sie spiegeln dabei eigentlich immerm einen jeweiligen Gemütszustand wieder...
Lieblingsort: Ein mit Klee überwachsener alter Baumstamm mitten im Wald in einer Senke verborgen...

Habt ihr auch 'spezielle' Plätze, oder schreibt ihr sozusagen 'ganz normal' Zuhause am Schreibtisch?
Pitch-BlackIch schreibe über alles, was mich bewegt, was mich umgibt, was mich was angeht. Meine Gedichte sind sehr schwer zu lesen, da sie sehr abgehackt sind, das ist so meine Art. Schreibe seit nun mehr 23 Jahren und hab schon so manchen Stil probiert. Das Abgehackte liegt mir. Dadurch kann man sehr gefühlvoll, brutal und genau zugleich sein. Werde demnächst mal ein zwei Gedichte von mir hier rein setzen, damit ihr seht was ich damit meine.
Sin of the WindMh vielleicht solte man sagen: "Wer schreibt eigentlich keine Gedichte."

Gerade in der heutigen Zeit denke ich werden mehr geschrieben den je (was sicherlich auch am Bildungsstandart der Gesellschaft liegt).
Ich persönlich mag Gedichte sehr denn sie entführen einen immer in eine so ganz andere Welt..............
afterlife[QUOTE][i]Original geschrieben von Sin of the Wind [/i]
[B]Gerade in der heutigen Zeit denke ich werden mehr geschrieben den je (was sicherlich auch am Bildungsstandart der Gesellschaft liegt).[/B][/QUOTE]

Is der Bildungsstandard nicht laut Pisa so schlecht wie nie? Man sollte doch eigentlich denken das die meisten Leute das Wort Gedicht nichmal buchstabieren können...

Ich schreib Gedichte seitdem ich 17 war (also seit 5 Jahren) und kann mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen. Manchmal hab ich auch Pausen im Schreiben, aber in anderen Zeiten sinds 2, 3 Stück am Tag.
~DarkSinistra~Ich schreibe auch noch sehr oft gedichte.. eigentlich hab ich angefangen damit liedtexte zu schreiben ...bzw ich habs versucht.. doch für melodien waren meine "lyrischen werke" nicht geeignet...
in meinen gedichten verarbeite ich meistens themen wie Angst und Schmerz.. und grundsätzlich versuch ich meine sichtweise des lebens zu beschreiben .. und die farben wiederzugeben die ich tag für tag seh.. schwarz und grau :)
°°PosienGirl°°Auch ich schreibe gerne Gedichte , in den verschiedensten Situationen . Ich finde es einfach schön etwas zu verfassen ,
das sich wunderbar anhört und mag es auch Gedichte zu lesen !
:eek:
l'averseIch kann nur Gedichte schreiben, wenn ich depressiv bin. Dementsprechend werden alle auch depressiv...
BlackPointIch finde dass Gedichte etwas wunderbares sind.
Manchmal, wenn ich denke kommen mir Gedanken die ich einfach festhalten will und schreib sie auf und wenn ich einmal mit dem Schreiben angefangen habe kann ich nicht mehr aufhören. So entstehen bei mir kurze Gedichte.
chayennaich hab vor ca. 5 oder 6 jahren angefangen zu schreiben. anfangs kam da nich viel dolles bei rum, hab irgendwann festgestellt, dass ichs mit reimen nich so hab und hab dann nen anderen stil entwickelt. den hab ich in groben zügen bis heute beibehalten. schreibe zwar selten, meistens dann, wenn ich in trauriger stimmung bin - es hilft mir meistens, etwas zu verarbeiten, was mich berührt hat. ganz selten schreib ich mal was positives, das liegt mir nicht so...
darkprincesssalve



ich selber schreibe auch noch gedichte
ich brauche zwar immer viel zeit , damit sie wirklich gut klingen!!
ansonsten bringe ich meine ganzen gefühle in ihnen unter und fluche über das was mir zur zeit nicht past
DevinityGedichte?-oh ja..schon lange..obwohl es früher einfach nur das war, was ich dachte..und eigentlich schrieb ich nur in momenten an denen es mir schlecht ging. warscheinlich um das geschehene besser oder überhaupt zu verarbeiten. Swaren es dann schon gedichte, aber eher reimlose. heute schreib ich immer noch aber ich erwische mich selbst dabei, immer nur dann zu schreiben wenns mir schlecht geht, meißt spiegelt sich das dann in ihnen auch wieder. Aber auch liebesgedichte sind manchmal dabei..wenn ich meinen schatz vermisse...entstehen sollche. Ich bin sonst ein künstlerisch veranlagter mensch ich male und entwerfe schon seid ich denken kann..mittlerweile auch professionell . und die poesie..hab ich mit der zeit auch als kunst für mich entdekt.
FreyjaIch schreibe ebenfalls Gedichte. Angefangen hab ich vor kurzem aber ich bin auch noch nicht sehr alt :)
Frozen HellIch schreibe seit etwa 7 Jahren Gedichte, früher wars noch so, dass ich über eine heile Sonnenblumenwelt geschrieben habe, aber heute, nachdem ich viel negatives erlebt habe, schreibe ich ernsthafter und mit mehr Gefühl und nutze Gedichte als Ventil für meine emotionalen Krisen.
Graf.Zahlich schreibe auch gedichte... aber nicht nur ... auch song texte und manchmal einfach nur gedanken gänge....
oder apocalyptische prophezeiungen :D .. das macht irgendwie spass... wobei ich es irgendwie schade finde weil früher habe ich immer gemalt... aber irgendwie mal ich jetzt kaum noch und schreibe dafür... :-( ... die kunst hat mich verlassen... irgendwie und irgendwie auch nicht... nun ich hoffe das kommt wieder
Eiseskältegenauso gehts mir auch.
ich habe auch gemalt und bin sozusagen aufs schreiben "umgestiegen".
aber malen verlernt man nicht. das kommt schon wieder.
HeckeWer schreibt, hällt einen Teil seines Lebens und seiner derzeitigen Gefühle fest.
Es erleichtert einen im Inneren, wenn man schreibt.

Ich habe eigendlich noch kein Gedicht geschrieben, sondern einfach nur Gefühlsmomente beibehalten.
Erst gestern bin ich auf den Geschmack von einer Art Gedichten gekommen, welche ihr im Garten von mir sehen könnt.

Es nennt sich "Hoffnung".

ist mein erstes Gedicht, und denke mal ,dass es ein wenig komisch klingen kann.
VampireMiyuGedichte geben das Innerste eines menschen preis, deswegen sollte man vorsichtig sein, wem man seine Gedichte zeigt und man sollte sicher sein, dass dieser einen versteht und ähnlich denkt, sonst kann es verletztend sein...

ich schreibe seit guten drei jahren und habe manche nur auf einer seite der öffentlichkeit preis gegeben, und wenn ich nicht irre liegt eines dogar hier begraben...

Miyu
John5also,ich hab angefangen mit dem Gedichteschreibn als ich 11 war.In der Zwit(11,12) is es mir ziemlich beschissn gegangen (ritzn,andre porbleme..)da hab ich auch allen Schmerz verewigt..Heute mit 14 schreib ich nich mehr so viele....es hat sich auch so viel verändert,mir gehts besser,ich hab freunde,und das leben is wieder schöner geworden.Naja...die Zeit verändert ebn alles...
herz23[I]Ich bekenne mich auch, ich schreibe auch Gedichte, es ist für mich eine Art ausflucht aus diesem Alltagstrott.
Ich schreibe über meine Gefühle, über Wünsche, Träume und Hoffnungen, darüber wie alles gut oder alles schlecht ist, es tut einfach gut.
Man kann auch über sich selbst schreiben und versteht sich gleich viel besser.
Man erfährt dadurch mehr über sich, Dinge die man oft an sich selbst nicht verstanden hat, werden gleich viel deutlicher.
Deshalb zeichne ich auch gerne, damit ist es fast genauso wie mit den Gedichten.[/I]
Frozen HellIch bemerke, das hier viele aus dem gleichen Grund Gedichte schreiben, aber ich finde es schade, dass vielen dieser Gedichte zu wenig Aufmerksamkeit zukommt, denn vielleicht kommt es mir auch nur so vor, aber im Forum/Thread Text-Kritik werden überwiegend immer die gleichen Gärten betreten und kleinere, weniger Bekannte, beginnen zu welken.
herz23Es ist nun mal so, das Menschen sich zurück ziehen, wenn sich jemanden treffen, der sie verstehen könnte.
Ich schreibe Gedichte darüber wie scheiße es mir geht, andere lesen sie, schauen traurig und gehen wieder.
Es sind Menschen, die sich mit ihrem eigenen Leben nicht auseinander setzten wollen.
Es geht ihnen doch allen so scheiße, aber sie bleiben lieber alleine, warum?
Deswegen, kommen die wahren Gedichte immer zur kurz, weil sie verstanden werden, weil die Menschen Angst davor haben.
Frozen HellAber du kannst davor nicht (ewig) weglaufen.
Ich finde es sehr wichtig anderen Bestätigung zu geben, indem ich z.B ihre Gedichte lese und ihnen sage, was ich von diesen halte.
Habe mir vorgenommen, in ner ruhigen Minute mir ma en paar von den kleineren weniger beachteten Gärten anzu sehen und mal dort die Blumen zu gießen.

Denn man sollte keine Blumen welken lassen.

Frozen
herz23Ich bin eigentlich bereit für neues, denoch finde ich es sehr erschreckend, wenn es jemanden genau wie mir geht, es zeigt mir dann mal wieder wie elendig diese Welt ist.
Es ist eine Welt voller Trauer und Leid, welches sich leider zu oft in den Gedichten der Menschen wiederspiegelt.
Es ist einfach nur schockierend zu begreifen, wie viel elden es auf diesem ach so hoch gelobten Planeten in wirklichkeit gibt!!!!!!!!!!!!!!
Hanneskönnte eigentlich mal jemand ein fröhliches gedicht schreiben? oder dichten glückliche menschen nicht?
oder ist das dichten selbst ein unglück?
GrauerWolf@Hannes
Dein Wunsch sei mir Befehl, los gehts:

HAVELSOMMER
------------------
Sommerzeit im Havelland
Weit draußen grüßt Dein blaues Band
Im Wasser tanzen Sommerflecken
Schilfrohr, grüne Uferhecken.

Haubentaucher, Mövenschreie
Mädel auf! Denn ich verzeihe
Uns nicht das Zuhausehocken
Denn die Havel will uns locken.

Ruderboote, weiße Flotte
Komm, Du süße kleine Motte
Sonnenhut und Strandbikini
Fahren wir nach Potztupimi.

So hieß Potsdam mal, mein Schatz
Komm, nimm auf dem Sozius Platz
Kuschel Dich an Deinen Mann
Jetzt fängt das Vergnügen an.

Marquardt, Werder und Ketzin
Wo es schön ist, fahr'n wir hin
Obstverkauf am Straßenrand
Bunt ist unser Havelland.

Petzow, Geltow und Ketzür
Alles liegt vor uns'rer Tür
Und dann träume ich, ich wäre
Kapitän der Havelfähre.

Wenn die Leute alle fort sind
Bleiben wir allei an Bord, Kind
Und wir treiben, Hand in Hand
Durchs sommerliche Havelland.
--------------------------------------
Frozen HellEin schönes Gedicht, aber ich finde es gibt zu viele Gedichte dieser Art.
Deshalb werden auch im Schulunterricht selten Gedichte, mit negativem Inhalt behandelt.
Meistens geht es um Liebe oder andere Sonnenblumengedanken.
Ich finde die Leute hier schreiben sehr schöne negative Gedichte und die meisten davon kommen wirklich von ihrer Seele.
HeckeIch finde trotzdem diese altmodische Art der Gedichte mit Kreuzreim und allen Reimarten ein wenig korrupt.
Ich schreibe es so, wie es mir in den Sinn kommt, und auch wenn die anderen nicht wissen, was gerade in [B]deinem[/B] Kopf vorgeht, versucht man es trotzdem anhand der Interprätation so auszudrücken, dass man es versteht.
Frozen HellDie ganzen Reimarten stammen aus Zeiten, wo mehr die Form der Gedichte gezählt hat, als ihr Inhalt.
Z.B Andreas Gryphius (Barock) war der beste seiner Zeit, wenn es darum ging ein Gedicht formgemäß zu schreiben, aber er hatte keinen Sinn für den Inhalt.
GrauerWolfDazu kann ich nur sagen, daß ich wenig Interesse für den Inhalt aufbringe, wenn die Form mangelhaft ist.
Ich mag auch kein Cordon Bleu vom Pappteller essen.
Goethe hat seinen Faust in Reimen durchgeschrieben und der Inhalt kann sich durchaus sehen lassen , die Balladen von Schiller ebenfalls.
Mich nerven "moderne" Gedichte ohne Reim und Metrik und ich sehe sie eigentlich als Prosa in Kurzzeilenform.:confused:
HeckeRichtig.
Es sind keine Gedichte, dass hat der Author gut erfasst.
Es sind Gedankengänge, Lyriken, welche in eine Gedichtform geschrieben sind.

Es sind einfach nur Zeilen, die die derzeitige Situation des Authors wiederspiegeln.
Meistens sind sie verwirrend, und am Ende gibt es einen kurzen Sinn in dieser Angelegenheit.

Gedichte sind nun mal mit Reim und fast keinem Inhalt.
Lyriken sind Ferse, in welcher der Schreiber seine Gedankengänge verfolgt und wiedergibt.
GrauerWolf@Hecke
Finde Deine Feststellung,
daß Gedichte (fast) keinen Inhalt haben, recht kühn.
Wie untermauerst Du das denn?
HeckeEs ist einfach nur eine Anreihung von Reimen, welche in jeder Zeile den gleichen Sinn ergeben, wenn es überhaupt einen Sinn hat.

Das heisst die Kunst eines Gedichtes ist es, auf jede Zeile einen Reim zu verstecken, egal ob es logisch oder unlogisch ist.

Bei den Lyriken oder bei einer Poesi gibt es kaum Reime, dafür aber einen abwechselungsreichen Sinn.
Denn die Frage die man sich hier stellt : Was geht gerade in dem Poeten vor ?

Man fängt bei einem Thema an und überträgt es ins nächste.
Und das alles in einer einzigen Lyrik.

Und genau das fasziniert mich irgendwie, dass die Gedankengänge der meisten nur in Reimen erkennbar sind, nicht in der Logik.
herz23Was sagt ich einst so voller Stolz:
Ach wär dein Herz so rein wie meines, dann gäbe es die dunkle Lust der Gewalt nicht.
Denn ich die Gewalt so sehr liebe wie mein Bruder Trauer.
Denn der Gewaltensucht ich noch nicht verfiel, seis Glück, seis Abscheu vor warmen, fremden Blut auf meinem rosagülden Menschengewand.
Doch Tod soll mich holen, gewaltvoller Tod, wenn ich mich so sehr irren sollte.
Vielleicht ist Gewalt gut, denn so viel menschliches Elend wünscht Tod und Tod ist einer der Söhne Gevater Gewalts.
Sowie Tod zugleich auch einer der Vater Gewalts ist.
Dies sagte ich einst so voller stolz, doch mehr noch aus Hass ich sprach über Gewalt, Hass auf etwas mir Fremden.
Ich sprach mit Bruder Tod und ich bin Leben.
Das aus Gewalt auch leidvolles Leben entspringt und das Leben nach dem Tod sich sehnt, weil es von Gewalt und Hass und Leid getragen wird.
Das bin ich, Leben!
Doch sag:
Wo ist Liebe nur . . . ?
herz23Über das Leben
Nacht um Nacht wandelt sich zum Tage, um somit ein Stück Leben zu beenden und ein neues zu beginnen.
Doch warum etwas beenden um etwas neues zu beginnen, denn das Leid ist immer gleich, jeden Tag.
Was geschieht eigentlich, wenn wir schlafen?
Werden wir älter oder leben wir noch länger wenn wir uns Nacht für Nacht zur Ruhe betten?
Wie lange sollen wir denn noch diesen Leidensweg gehen, denn wir ohnehin schon nicht mildern können.
Leben ist Leid und Leid ist Leben, das in all unseren Herzen schlägt.
Liebe ist Leid, man liebt und sieht das Leid nicht heran eilen, weil es sich hinter dem Glück versteckt für einander da zu sein.
Wir können nicht ewig für einander da sein, denn was wir nicht trennen, trennt der Tod oft schmerzvoller als ein Mensch es tut.
Tränen, jeder kennt sie, jeder hasst und liebt sie zugleich.
Sie sind immer da, ob nun freud oder Leid sie ans Tageslicht zerrt.
Doch wie viele Tränen müssen noch vergossen werden, bis wir uns mit Erleichterung in ihrem Meer ertränken dürfen, um damit dieses Leben voller Leid zu beenden?
Ich verstehe nicht, warum all diese Schläge meines Herzens mit Leid im Nichts enden werden.
Sag Leben, warum?
herz23Meine schwarze Seele
Die Vergangenheit kommt immer näher und näher.
Doch um so näher sie kommt, um so weiter entfernt sie sich auch.
Ich weiß nicht mehr was ich will, habe meinen Weg verloren und nun find ich ihn nicht mehr.
Was soll ich noch hier?
Ich gehe durch dunkle, enge Gassen, ganz allein.
Ich hebe mein Gesicht gen Himmel und lasse mir vom Regen den kalten Schmerz aus meiner schwarzen Seele waschen.
Ein Ritual was sich viel zu oft schon wiederholt.
Jedes mal wenn ich vor Einsamkeit weine und mich in eine dunkle Ecke verkrieche verliere ich einen Teil meiner Seele, bis irgentwann nur noch ein schwarzes Nichts übrig bleibt.
Mit jeder Träne die ich dem Schmerz opfere sieht man immer deutlicher die Kälte, Einsamkeit und Leere, die sich in meinem Herzen ausbreiten.
Ich falle, die Tränen mildern den Schmerz, der mein kleines Herz zerfrisst und langsam mein Ende ans Licht holt.
Ich verstehe diese Welt nicht, sie ist wie ein Puzzle zu dem fast kein Teil passt.
Und so wird das Bild immer unklarer, weil alles rückwärts läuft.




Es sind zwar keine Reime, aber dafür sind es Gedichte mit einem poetischen Sinn für das Tragische!!!!!!!!!!!!!!
Wie gefallen die euch????
HeckeÄhm Herlchen ? :)
Ich glaube, dass deine lyrik hier nicht unbedingt reinpasst :p siehe Topic :rolleyes:
GrauerWolfDann mal wieder was für die Sinne....

Schlafendes Mädchen
(Für die Skultur von Julius Trochel - Berlin)
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Ein Traum, er hat sie eingesponnen
Die Spindel glitt ihr aus der Hand.
Morpheus hat sie in seinen Arm genommen
So daß ich sie hier schlafend fand.

Ihr Atem scheint ganz leicht zu gehen
Das junge Antlitz ist mir zugewandt.
Ihr Körper neigt sich leicht im Drehen
Vom aufgelehnten Haupt bis zu den Zehen
Ruht sie versunken und entspannt.

Der rechte Arm liegt auf der Lehne
Das linke Bein weit vorgestreckt
Du bist die Anmut in Vollendung, Schöne
Dein weißer Leib ist so unendlich aufgedeckt.

Du zarte, süße, holde Jugend
Geschöpf aus Stein und scheinst obgleich zu leben
Das Wollknäuel deutet auf die Tugend
Doch wer des Traumes heiße Glut kennt...
Es scheint, daß sich im Schlaf die Brüste heben.

Die schlanken Beine sind vom Stoff verhüllt
Grad' so, daß man noch hinschau'n darf.
Kein Gott schuf je ein schöner Bild
Als dieses Mädchens leichten Schlaf.
Séth-Nor FiendIch weiß nicht mehr genau, wann ich angefangen habe Gedichte zu schreiben, aber ich schreibe schon seit ner ganzen Zeit...leider habe ich unlängst die meisten dieser verbrannt (herzlichen Dank an meine Ex an diesem Punkt), jedoch einige habe "überlebt"...natürlich werde ich sie posten und hoffe ein Feedback zu erhalten(egal ob pos. oder neg.), denn ohne Kritik werde ich wohl nie besser*g*...
aja...ich schreibe hauptsächlich zu den Themen Liebe und Verzweiflung, also eher über das, was mir negatives in meinem Leben widerfährt...deswegen ist jedes Gedicht/jeder "Text" Resultat eines (ich sags jez einfach mal so, wie ich es sehe) tragischen Ereignisses...naja...

ich fang mal mitm posten an*g*

Séth
Lilly86Ich schreibe seit etwa 2-3 Jahren gedichte.Ich tue das, um meine Gedanken und Gefühle zu verarbeiten. Es hilft mir manchmal sehr, wenn es mir schlecht geht, traurige Gedanken in dieser Form zum Ausdruck zu bringen...
HexenbesenIch schreibe eigentlich seit Jahren unregelmässig Gedichte. Besonders wenn es mir dreckig geht, dann habe ich manchmal regelrecht kreative Phasen (was aber nicht heißen soll, dass meine Gedichte kreativ sind, ich habe nicht viel Übung da drinnen). Aber sonst geht das Pöh a Pöh.
Frozen Hell[QUOTE][i]Original geschrieben von GrauerWolf [/i]
[B]Dazu kann ich nur sagen, daß ich wenig Interesse für den Inhalt aufbringe, wenn die Form mangelhaft ist.
Ich mag auch kein Cordon Bleu vom Pappteller essen.
Goethe hat seinen Faust in Reimen durchgeschrieben und der Inhalt kann sich durchaus sehen lassen , die Balladen von Schiller ebenfalls.
Mich nerven "moderne" Gedichte ohne Reim und Metrik und ich sehe sie eigentlich als Prosa in Kurzzeilenform.:confused: [/B][/QUOTE]

Wie würdest du dieses bezeichnen?

Der Engel im Wasser

Kälte, Schmerz und Angst
Ein Engel, dreckig, voller Blut
Im trüben Wasser treibt
Doch in den dunklen Augen flackert noch die Glut
Von alten schönen Tagen, Nächten
Von guter vergangener Zeit
Von Liebe und friedvollen Mächten
Wo Blicke noch schweiften soweit.

Doch nun in tief dunkler Nacht
Es herrscht hier Hass, Neid und Niedertracht
Vergangen die Tage der Freude
Soweit haben wirs nun gebracht
Klang der Liebe ganz verstummt
Kein Vogel mehr am Horizont
Kein kleines Kind das fröhlich summt
Hätt es der Engel verhindern gekonnt?

Nein denn in einer Welt
Wo Krieg – Hass und Hass – Krieg die Freiheit verbrennt
Wo alles auseinander fällt
Ist Hoffnung das Letzte was uns nicht trennt!
IrisFrozen Hell, damit es sich reimt, musstest Du die Sätze schon ein bisschen massakrieren, das lohnt natürlich nicht unbedingt und schadet dem stimmungsvollen Inhalt ein bisschen.

Es kann seinen Reiz haben, traditionelle lyrische Formen zu füllen. Es ist gutes Handwerk, Reimschemata, die Assoziationen freisetzen, zu nutzen und Klänge und Rhythmen aufzugreifen, die Erwartungen erfüllen. Man kann aber geradesogut Regeln und Konventionen brechen, mit Erwartungen spielen und Harmonien zerstören. Wichtig finde ich dabei, die Formen zu behersschen und bewußt damit zu spielen.

Prosa oder Gedankenfluss mit willkürlich integriertem Zeilenumbruch, das ist gut für die Seele vielleicht, aber nicht immer gut für die Leser.

Ich dichte nicht viel und nicht oft, Lyrik liegt mir nicht, und ich scheue mich sogar ein bisschen, die Ergebnisse meiner sprachlichen Verarbeitung von Gefühlen anderen zuzumuten.
JimmyVoiceIch schreibe auch keine klassischen Gedichte, sondern Gedanken in Versform und manchmal benutze ich Reimformen wie abba abba.
Meine Lyrik(ich nenn sie mal so) haben aber wenig mit mir selbst zutun. Es sind eher Sachen über alles was mit Schicksal und Esoterik zu tun hat.
Ich glaube an Karma und Reinkarnation und das spiegelt sich oftmals in meiner Lyrik wieder.

Die Zeiten haben sich gewandelt und so auch die Gedichtsformen.
Tabrisich hab zwei bis drei jahre lang geschrieben.. und das hat mir auch sehr gut getan.

doch irgendwann ging es einfach nicht mehr und immer wenn ich das gefühl habe, dass ich mich ausdrücken möchte und versuche ein gedicht zu schreiben, schaff ich es einfach nciht mehr. es klappt irgendwie nicht. es kommt nichts zusammen, was ich nicht wieder durchstreichen würde... das frustriert mich irgendwie. :(
EdeaIch schreibe nun seit ungefähr 2 Jahren Gedichte. Manchmal (seltenst) sind es Gedankengänge, die sich nicht reimen sondern einfach aneinandergereihte Bilder zeigen, doch meistens gehorchen meine Gedichte einem Reimschema.
Dass sie nun karg an Inhalt sind... nun, ich würde das so nicht sehen.
Und ich würde auch generell nicht behaupten, dass gedankliche Aneinanderreihungen nun tiefgründiger oder aussagekräftiger als Gedanken im Reim sind...

Meine Gedichte bieten mir die Möglichkeit (wie auch viele andere sie hier zu nutzen scheinen) Gedanken zu verarbeiten, mit Situationen klarzukommen und auch um Gedanken (wie hier exakt schonmal gesagt wurde) auf das Papier zu bannen, um sie loszuwerden und nicht mehr in der Form ertragen zu müssen.
Desweitern schreibe ich nicht nur mich Betreffendes auf, sondern durchaus auch Allgemeines, was mich gedanklich beschäftigt. Gelegentlich analysiere ich auch nur mittels eines Gedichtes.

Die Gedichte sind stimmungsabhängig, traurig, hassserfüllt, emotionslos, fröhlich´, etc. Doch besitze ich auch die paradoxe Gabe in einem Tal der Traurigkeit und Verzweiflung die schönsten Sonnenstrahlen im Gedicht erstrahlen zu lassen... vielleicht gleicht das so einer Art "Flucht" vor den tatsächlichen Gedanken...
shiphrahich dichte seit ich neun bin
heimlich
für mich

Je schwieriger das Leben wurde, je trauriger ich es emfpand, um so besser gelang es mir, mich in Poesie wiederzufinden.

Mich fasziniert an Gedichten, dass jeder sie mit seinen eigenen Bildern, Erfahrungen, Gefühlen besetzt,ähnlich wie bei Märchen.

Sie geben immer nur so viel her, wie der Leser in der Lage ist zu denken, fühlen, anzunehmen.

Ich brauche das Leid um zu schreiben, obwohl ich eine Portion Melancholie immer in mir trage.

Das Leben ist für mich im Moment schwer, und so ist Schreiben und Dichten meine Oase zum mich Sammeln.
MondsichelIch schreibe seit 1998 aktiv, habe vorher immer nur ab und an etwas geschrieben... Ich habe aufgrund meiner Erlebnisse in der Vergangenheit sehr viel Inspiration, schreibe daher auch sehr viel. Über Dinge die mich betreffen, über Dinge die ich gehört oder gesehen habe, Dinge die mcih bewegen... Meine Gedichte sind monumental, für einen Moment geschrieben. Oftmals lese ich erst danach was ich vollbracht habe, der Stift bewegt sich wie von alleine über das Blatt, oder die Finger gehen automatisch über die Tasten... Alles was ich schreibe trägt meine Seele und mien Herz mit sich, mögen andere dies auch nicht verstehen... Es ist mein Ventil, meine Möglichkeit mich von Dingen zu befreien die mir ständig im Kopfe schwirren... Würde ich nicht schreiben, wäre ich längst tot...
JimmyVoiceJa Mondsichel, bei mir ist es auch so. Ich sehe auch erst hinterher um was es geht. Sobald der ersten 2 Zeilen geschrieben sind, kommt der Rest von alleine. Die meisten meiner Sachen sind wie bei dir aus dem Moment entstanden.
Der Titel eines Gedichts ist vorher auch nicht festgelegt. In jedem Gedicht(ob gereimt oder nicht) steckt etwas von einem Selbst,aber auch von der Umwelt.
Die Einflüsse sind halt vielfältig
MondsichelIch bin absolut Deiner Meinung Jimmy... Ich verstehe die Leute nicht die Wochenlang an einem "perfekten" Gedicht feilen, hier was verändern, da was zufügen. Für die Gedichtschreibung ist das glaube ich der falsche Weg... es ist zumindest nicht "mein Weg"... Ich will keine perfekten Arien schreiben, ich will mich einfach entfalten, frei sein von Zwängen, mein Herz öffnen und die Seele sprechen lassen... Auch bei mir reichen oftmals schon 2 Zeilen und der Rest kommt von alleine... ;)
JimmyVoiceMan kann sicher solange an einen Gedicht feilen und zum Schluss die passenden Reime haben, aber ich glaube das dann am Ende reimschematisch zwar alles passt aber der eigentliche Sinn den man vermitten wollte bzw. die eigentlichen Grundgedanken vom Anfang dann nicht mehr vorhanden ist.

Kritisieren kann man alles, auch ein Goethe wurde kritisiert :-)
MondsichelJapp, am Ende ist das Gedicht perfekt, aber mausetot... wenn ich schreibe fließt Seele mit ein... wenn ich es verändere verfälsche ich den Sinn und nehme die Seele aus dem Geschriebenen...
blackmouseHi,
ich habe auch schon sehr früh mit dem Schreiben angefangen. Mit 7schrieb ich meine erste Geschichte und ein paar jährchen später mein erstes Gedicht.
Ich habe Gedichte angefangen zu schreiben als Geschenke für andere. Da bezog es sich auf die Personen denen ich es schenkte.
Nun schreibe ich auch für mich selber welche, die mich an bestimmte Augenblicke erinnern sollen. Manche sollen mir selber Mut machen, andere sollen mich an schlimmere Zeiten erinnern und wiederum andere sollen mich an schöne Gedanken erinnern.
Es sind alle Individuen!
cloudEin Text

Plötzlich ist er da,
ein kleiner Vogel
schlüpft in meine Gedanken und nistet.
Er gedeiht und gebärt.
Eine Schar
purzelt und flattert aus meinem Kopf,
viele noch unbeholfen und häßlich.
Ich male sie aus,
werfe sie ins Leben,
oder bebrüte sie noch Einmal.
Der Paradiesvogel wird bunt,
der Rabe schwarz
und ihr Geschwisterchen
Parabe grau,
in allen Schatierungen.
Ein paar brauchen Starthilfe,
mit Duden, Lexika, dem Fremdwörterbuch.
Dann stehe ich,
die Hände in den Taschen,
freue mich und schau ihnen nach,
wie sie emporschwingen und gleiten.
Aber es gibt auch trübe Tage
da poltern Ratten aufs Papier
die das Nest leergefressen haben.
Ich versuche alle Zaubertricks
um sie zu verwandeln,
laufen, lesen, glotzen, trinken, oder telefonieren.
Aber am Schreibtisch
lauern immer noch
diese plumpen, fetten,
unhandlichen Viecher.
Ich nehme den Stift, den Papierkorb
oder die Maus,
töte sie.
Aus den Kadavern bricht eine Blüte
aus Wut, Enttäuschung oder Lust.
Ich pflücke sie,
verwerte sie,
modelliere
einen neuen
Vogel.
SpiritAndSoulHall Freunde!

Ich habe vor über zwei Jahren zur Kunst der Lyrik gefunden. Damals war ich fünfzehn. Für mich war dies zu dieser Zeit, das einzige Ventil für mich um meine Schmerzen zu lindern. Ich verarbeite in meinen Texten alles was nicht stimmt und nicht stimmen kann. Alles was mir weh tut, was ich anders einfach nicht loswerde. Wenn ich schreiben muss, dann schreibe ich. Und danach geht's mir immer besser. Die Lyrik hat mein Leben geprägt, mir überleben ermöglicht und mir eine Möglichkeit gegeben, dass nicht Lebenswerte aus meinem Geist zu verbannen und mir vor Augen zu halten, sodass ich lerne damit umzugehen.

Seid gesegnet!
mondtochtermeiner meinung nach ist die poesie eine der schönsten arten, über sich und seine umwelt nachzudenken. das ist nicht immer leicht und manchmal kann die erkenntnis die hölle sein. ich selbst schreibe auch schon einige jahre gedichte, in allen möglichen situationen. oft hat mir das in schweren zeiten geholfen. leider gibt es viel zu wenige gleichgesinnte, mit denen man darüber rden könnte...
TarjalillithHi Pitch :)

Ich schreib zwar erst seit ich 13 bin (jetzt 15) aber auch ich finde dass es gut ist um Eindrücke zu verarbeiten. Egal welcher Art.

Meistens gehen sie einem mit einer bestimmten Stimmung von der Hand...
Wie mein Seidentuch der Nacht. Ich liebe es, ehrlich gesagt. Ich finde es hat was bedrückendes, düsteres, aber doch enthält es irgendwie das wissen das es seinen Weg in der Dunkelheit findet... *g*
Ja...Eigenlob...ich weiß...aber ich hab mir einfach mal etwas Hoffnung geben wollen.. (und Madonna mit Frozen gehört *g*)
Kann ja nicht immer alles schwarz sein...

Grüße,
Tarja
ReBornGuten Abend!

Gedichte schreiben, natürlich mach ich das! Schon immer ab und an mal.

Wenn ich ein Gedicht vollendet hab, hab ich ein Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit, was mir bei anderen vollbrachten Taten fehlt!



CYA
mondtochterDieses Gefühl der Zufriedenheit ist mir auch wohl bekannt. Oft wird man in seiner Umwelt und von seinen Mitmenschen nur enttäuscht, weil viele nur oberflächlich sind. Wenn ich ein Gedicht geschrieben habe, mal wieder alles, was mich bewegt und nachdenklich macht, zu Papier gebracht habe, bin ich zufrieden mit mir. Es zeigt mir, daß ich nicht abgestumpft bin. Denn ich möchte nie mich einfach nur mit den Strom treiben lassen.

__________________

Betrete immer neue Wege, hab keine Angst,
hinterlasse deine Spur.
Stelle immer neue Fragen
und suche nach Antworten, mit denen du zufrieden bist.
JanIch schreib auch immer Gedichte, wenn ich dazu seelisch geradezu in der Lage bin. In letzter Zeit schreibe ich meine Gedichte in irgendwelche Lieder, die ich dann nur für mich spiele...

Ein Gedicht zu schreiben ist für mich, wie in eine andere Welt zu tauchen
EmigratorNaja ob man das Gedichte nennen kann was ich schreibe weiss ich nicht.
Ich verfasse besondere ausgefallene Gefühlsschwankungen meinerseits in Texte.
Diese sind meitens nur für mich Gedacht.
einige könnte man auf meiner Hp lesen , also wer interessen hat kann ja mal schaun.
chayennaich schreib seit ca. 6 jahren... fast ausschließlich über das ausgenudelte thema liebe *g* aber auch über alles, was mich sonst noch bewegt - tod, vertrauen, freundschaft... meist verarbeite ich damit negative erlebnisse, manchmal ist es aber auch einfach eine kleine liebeserklärung an meinen freund oder meine freunde... :) ob meine gedichte gut sind, weiß ich auch nich wirklich. mir gefallen sie, das is mir das wichtigste. positive kritik hör ich auch gern, negativer kritik nehm ich mich selten an, weil es herzensworte sind, die keine rücksicht auf form und stil und geschmäcker anderer nehmen... ;)
wens interessiert, der kann sich hier im garten der poeten ja mal meine "gedankenklippe" angucken, oder aber auf meiner homepage stöbern, da gibts auch noch nen ganzen sack voll mehr :)
TearofLoveIch hab mich auch zu den Schreibwütigen hinzugesellt, die sehr gern Gedanken zu Papier bringt - [i]ich möchte meine Werke nicht als Gedichte bezeichnen, sondern einfach nur als Gedankengänge[/i]. Allerdings in letzter Zeit weniger, da ich nicht mehr so die Zeit hab für. Schade eigentlich. Aber vielleicht wird es ja irgendwann wieder.
Zumeist drehen sich meine Themen um die allseitsbekannte Liebe - daher auch unter anderem mein Nick - aber auch andere Themen, die meine z.T. wirren Gedanken zum Rotieren bringen.
Falls jemand meine Werke begutachten und/oder kritisieren möchte, der wird einige dieser auf [URL=http://www.gothicparadise.de]www.gothicparadise.de[/URL] unter [I]Gedichte[/I] finden. ;)
doniellepoesie im wandel der zeit?

präzisionsdichtungen oder abgewandelte grammatik?

fragen über fragen. mut zum alltag.
nicht dichten, machen.

kompilieren und dekompilieren. erfassen, verfassen periode.
[DEADPOOL]Hab in Deutsch aufbekommen ein Gedicht über die Menschehit zu schreiben...

Tja, dank aktueller politischer lage und sonstigem wahnsinn denn die welt und den mensch so durchzieht wars eigentlich leicht....nur ist es eigentlich massenmarkt orientiert...naja...lest selbst....

Die Menschheit:o

Seht wie wir das Blut der letzten Wale trinken,
wie wir ringen um das holz des regenwaldes,
wie wir singen des todes lied, und es hoffnung
doch nicht gibt.

seht unser töten!
seht unser töten!

seht wie wir kämpfen, seht wie wir siegen,
und als lohn die köpfe unserert kinder kriegen...
seht des teufels jüngste tochter,
homo sapiens, malus noster.

seht unser töten, seht unser töten!

Seht wie wir lachen, seht wie wir höhnen,
uns mit der lust des fleisches versöhnen...

es ist unvollkommen, wie so vieles...dennoch hoffe ich es stößt auf gefallen/kritik/ungnade...

Grüße aus der Dunkelheit,

[DEADPOOL]
greeklonelinessHi Pitch-Black,

ich bin auch unter den Schreiberlingen und ich liebe es zu schreiben. So kann ich am Besten meine Gefühle bearbeiten und so hilft auch das Gedicht einem. Bei mir hat sich in dieser Zeit die Sprache so wie ich die Gedichte schreibe stark verändert. Man entwickelt unwillkürlich einen eigenen Stil. Ich könnte ein 100seitiges Buch dabei füllen. Manchmal schreibt man eigentlich nur auf, aber es ist ein SPiegel deines Inneren ICHS!!
praetorianerich schreibe gerne meine gedankengänge nieder. als "poesi" würde ich sie nicht beschreiben.
ReBornHi!

Zum Thema: Was ist Poesie

Die Poesie, bzw. "die Dichtung" ist ein Begriff aus dem Griechischen und bezeichnet die Kunstart, die mit Phantasie die Ausdrucksmöglichkeiten der Sprache einsetzt, um dem Zuhörer oder Leser Lebens-, Welterfahrungen und -deutungen näher zu bringen.

In ihren Anfängen vermittelte die Poesie hauptsächlich auf rhythmisch bildhafte Weise religiöse und mythische Glaubensinhalte wie beispielsweise im Gilgamesch-Epos oder in den Psalmen. Schon vom Beginn der menschlichen Kultur an sind die Hymne, das Gebet, mythisch-epischer Bericht, Preislied und Spruch als poetischer Ausdruck überliefert. Die Poesie verwendet in der Sprache eine äußere und innere Form und unterscheidet sich so von der Prosa der Alltagssprache. Als Kunstmittel für die Formgebung gebraucht die Poesie Rhythmus, Metrum, Reim (Stabreim und Endreim), Strophenbildung, Parallelismus der Satzglieder, kühne und freie Satzgestaltung und zudem hauptsächlich symbolische Aussagen wie Umschreibungen, Bilder, Gleichnisse und Metaphern. Stärker als die übrigen Künste richtet sich die Poesie an Geist und Seele des Menschen, um Emotionen hervorzulocken, die Phantasie bei HörerInnen oder LeserInnen zu fördern, an ihre Seelen zu rühren und sie zu verwandeln.

Die Sprache verfügt ohnehin über eine Fülle an Sinn- und Deutungsbezügen. Mit ihrem Klang, dem Reichtum an Bildern, Anschauungen und Vorstellungen, dem unendlichen Erkenntnisvorrat läßt sich jedes Thema poetisch bearbeiten. Durch die Poesie wird die Sprache neu belebt, mit ihr experimentiert (wie zur Zeit des Dadaismus oder in der Moderne) oder wie durch die großen klassischen Dichter und ihren sprachästhetischen Leistungen zum jeweils epochalen oder nationalen Ausdruck. Thematisch wendet sich die Poesie neben den Grundmotiven Liebe und Tod den jeweils gültigen Menschheitsfragen zu. Durch Aufstellung großer leitbildhafter Normen versucht die Poesie, den Menschen eine gültige und verbindliche Antwort des Lebens zu geben (so im germanischen Heldenlied, der nordischen Saga, dem höfischen Epos, der Barocktragödie, bei Corneille, der deutschen Klassik). Unabhängig vom Entstehungszeitpunkt der Werke überdauern diese in ihrer poetischen Höchstform Zeiten und Kulturen und erhalten damit eine Allgemeingültigkeit und Aktualität.

Auch die anspruchsvollsten poetische Werke besitzen Elemente der Unterhaltung und dienen ebenso dem Vergnügen, denn der Stoff soll das Publikum angenehm fesseln und aus den realen Zwängen und Beschränkungen vorübergehend befreien.
In der weniger qualitätsreichen Literatur kann sich die Aufgabe der Unterhaltung und Zerstreuung selbständig machen. Dichtung wird dann zum bloßen Mittel der Ablenkung und Betäubung (Kitsch- oder Groschenroman, die sogenannte Schundliteratur), in der sentimentale und sensationelle Reize ausgeschlachtet werden.

Es gibt drei großen Grundgattungen der Poesie: die Lyrik, die Epik und das Drama (Schauspiel). Mit der zunehmenden Verweltlichung der Kultur wurde auch die Prosa wie der spätantike Prosaroman, die Romane und Erzählungen der Moderne als Darstellungsform einbezogen und dienten zunehmend der Unterhaltung und Zerstreuung. Damit galten nicht nur die DichterInnen als SchöpferInnen poetischer Kunstwerke sondern auch die SchriftstellerInnen.

Die Poesie kann ihrem Wesen nach bestimmt werden:

1.) als Nachahmung (Mimesis) wie schon Aristoteles in seiner "Poetik" beschrieb. Dabei kann Nachahmung zum einen als realistische Abbildung der Wirklichkeit (Horaz "Ars poetica") verstanden werden und zum anderen als Nachahmung der wesenhaften Wirklichkeit (der Wahrheit) des Seins. Danach sind es nicht die äußeren Realitäten und Tatsachen, sondern die ideellen (ethischen und metaphysischen) Werte des Lebens, die sich in den symboltragenden poetischen Schöpfungen darstellen. Diese Auffassung herrschte von Aristoteles bis zu Goethe, den Romantikern und Hebbel vor.

2.) als Ausdruck innerer Erfahrung und Erlebnisse des dichtenden Individuums (Goethes Bezeichnung seiner Poesie als "große Konfession"). Diese Auffassung vertraten in Deutschland insbesondere Herder, der junge Goethe und die Dichter des Sturm und Drang. Dilthey erneuert diese Theorie im 19. Jh. in seiner Abhandlung "Das Erlebnis und die Dichtung", 1905. Poesie kann hier verstanden werden als Ausdruck eines Individuums, als Ausdruck des Geistes und Stils einer Epoche, ausschließlich als Ausdruck des Geistes einer Nation. Dieser Poesie-Auffassung entsprang die geistesgeschichtliche Richtung der Literaturwissenschaft.

3.) als Objektivierung und Versinnbildlichung bestimmter Grundfragen des Welt- und Lebenssinns, wobei sie eine philosophische Fragestellung aufnimmt. Aus dieser von Hegel und Dilthey vertretenen Auffassung entwickelte sich die ideen- und problemgeschichtliche Methode der Literaturbetrachtung.

4.) als ausschließlich ästhetisches Kunstgebilde. Dabei stehen die künstlerische Gestaltung, Stil und Form der Sprache im Vordergrund.

5.) Eine weitere Richtung der Literaturbetrachtung geht von psychologischen Grundtypen der Dichter aus: Dichter, die der Objektivität des Seins, sei es als ideeller Wesensgesetzlichkeit (Klassik) oder als realer Tatsachenverknüpfung (Realisten, Naturalisten) zugewandt sind, oder Dichter, die auf die Innerlichkeit, die Welt der Seele, des Traums, der Phantasie gerichtet sind (Romantiker); ferner Dichter der gegenständlichen Bildhaftigkeit, Augendichter (Klassik) und Dichter des akustischen Reizes, des musikalischen Klanges, Ohrendichter (Romantik); sodann überwiegend intellektuelle Dichtertypen (Lessing) und überwiegend emotionale (Stürmer und Dränger, Romantiker, Expressionisten, Surrealisten).

Die Poesie kann auf verschiedene Schwerpunkte und Bedeutungen abzielen, um bestimmte Wirkungen zu erreichen wie beispielsweise Belehrung durch Beschreibung der Wirklichkeit (Lukrez) oder eine ethisch-religiöse Erziehung (Reformationsdrama, Barocktragödie). Wo sie derartige Ziele verfolgt und zugleich künstlerische Aspekte vernachlässigt, gerät sie zu einer rein moralischen, politischen oder konfessionellen Tendenzdichtung.

Auch soziologische Aspekte stehen bei einer literaturwissenschaftlichen Betrachtung im Vordergrund. dabei ist es entscheidend, wo sich Dichtung etablierte und für welches Publikum, sie gedacht war. Der Dichter kann Gesellschaftsschichten angehören, die als solche mit Poesie gar nichts zu tun haben; er kann Ritter (Wather v.d. Vogelweide, Wolfram v. Eschenbach), Handwerker (Meistersinger), Gelehrter (Humanismus und Barock), Theologe und Pädagoge (Reformationszeit) oder Arbeiter sein, oder aber er ist von Beruf Dichter (Klopstock, Hölderlin, Romantiker).

Dem gegenüber stehen die DichterInnen als Originalgenies, als autonome SchöpferInnen des poetischen Gehalts, so besonders von Herder und dem Sturm und Drang gefeiert. Diese Isolierung des sich selber Form und Gestalt erschaffenden Dichtertums (SchöpferInnen von Privatmythen) kennzeichnet die Entwicklung vor allem des 19. und 20. Jhs. Dazu passend scheint die in der Zeit der Romantik aufgestellte These Jakob Grimms zu sein, die besagt, daß sich Volksdichtung und Kunstdichtung klar von einander unterscheiden. Im Volksepos (Homer, Nibelungenlied), Volkslied und Volksbuch (Eulenspiegel, Schildbürger) treten die DichterInnen hinter dem Inhalt ihrer Werke zurück, deren Gehalt sich über die Jahrhunderte einer beständigen Um- und Weiterdichtung erfreut, während in der neueren Zeit in der Poesie ein bewußtes Kunstwerk erschaffen wird, welches unmittelbar mit den individuellen Zügen der dichtenden Einzelpersönlichkeit verbunden bleibt.
ReBornDu siehst also das Gedanken eine Form der Poesie ist!

Cya
Haltijageh mal in gärten der poesie>gärten der Poeten> *~~meine Gedanken~~* da kannst du meine Gedichte lesen. sind aber nur ein paar. werden aber noch mehr

haltija
praetorianer@Haltija

besonders gefällt mir das dritt letzte..( erstellt am 12-02-2004 um 20:19).
AnveniaHabe vor 4 Jahren angefangen, da war ich 11.. :)
Ein paar meiner Lyriken gibt es bei:
[url]http://www.taladas.de/php/AE/lyriken.php3?lyriker_id=3188[/url]
:)

Grüße,
Anvi
AlkarnorIch schreibe auch Gedichte, hab vor 2 Jahren damit angefangen richtig zu schreiben. Meist handeln die Gedichte über das was ich erlebt habe und viel über Liebe. Gedichte zu schreiben ist eine schöne Form sich von seinen Gefühlen zu befreien bzw sie richtig aufleben zu lassen. Somit verarbeitet man das Geschehen, die Gedanken nochmal für sich selbst und klärt ab und zu auch einige Fragen, die vor dem Schreiben vielleicht aufgetretten waren. Ich habe es mir angewöhnt all meine Gedichte ins Internet zu stellen, denn Gedanken mit anderen zu teilen ist sehr wichtig. Und daher hier mal meine Homepage.

Ich hoffe die Gedichte gefallen Euch.

[URL=http://www.poems.merlinx2k.de]Meine Gedichte[/URL]
EwigkeitIch weiß genau wovon du redest! Meist ist es leichter Gefühle und Geschehnisse in ein Gedicht zu fassen....

Und nur Menschen mit Feingefühl erkennen, was du damit ausdrücken wolltest!

Gründe sind für mich das nicht ich reden will sondern das meine Gedicht für mich reden...
ScheolFür mich sind Gedicht ein Abbild der Seele....

eine Photographie der innersten Gefühle....

was gibt es schöneres als das Photo eines anderen zu betrachten und sich selbst darauf zu erkennen?

bb
Scheol
AlkarnorDa stimm ich Rasuf zu es ist definitiv nichts schlechtes wie er schon sagte, es ist eine Art Gabe, die nicht jeder besitzt. Und Kindisch ist es auf keinen Fall, es ist einfach eine schöne Art Dinge, die einen Bewegen mit anderen zu teilen. Ich persönlich finde es für mich immer sehr angenehm, wenn ich wieder einmal einen Gedanken, der mich schon etwas länger bewegt hat, aufgeschrieben habe und ihn dann für jeden bereitstelle. Es ist einfach eine Art befreiung der eigenen Seel, falls es sowas gibt :), und nach dem man seine Gefühle niedergeschrieben hat ist sie wieder in der Lage von den Beweggründen loszulassen, da sie dann sie so weit verarbeitet hat, das sie mit ihnen im klaren ist.

Zum Thema ob die Poesie so einen schlechtes Allgemeinbild ist, nein das ist sie sicher nicht, denn auch wenn viele es nicht zugeben, doch laut meiner Erfahrungen, mögen alle Menschen Gedichte auch wenn sie es so nicht zeigen, sind für die Menschen Gedichte eine der schönsten Form Gefühle weiter zu geben. Und die Menschen, die dieses nicht können, sind meistens nur neidisch auf die jenigen, die es können und von daher tuten sie meistens so, als ob sie Gedichte und Poesie nicht ausstehen können. Ich will damit nicht sagen, das alle Menschen so denken, doch laut meiner Erfahrungen ist es so.

Aber irren ist ja bekanntlich Menschlich *g*
Black Reaper[QUOTE][i]Original geschrieben von paganeyes [/i]
[B]
Manchmal wunder ich mich, das das was ich da grad geschrieben habe, von mir ist.
Kennt ihr das? [/B][/QUOTE]

Definitiv ja. Auch Leute, die mich eigentlich recht gut kennen, schauen manchmal ziemlihc dumm, wenn sie dann eins der Gedichte sehen...
the-dark-wolfIch schreib über Gefühle, Gedanken und Situationen die mir an dem Tag passiert sind. Nicht so gerne Liebesedichte da sie für mich zu schnulzig sind. Hab aber mal eine Müschung aus Liedes und HorrorGedicht geschaft. ;)
WoLLeManche meinen zwar Gedichte gehören der Geschichte an ^^, aber es ist halt eine schöne Spielerei seine Sprache Wortgewand einzupacken und zu präsentieren.

Abgesehen von den klassischen Grössen, die in Literatur als erstes genannt werden, so haben Gedichte auch eine befreiende Wirkung für den Autor. Es ist eine Art der Verarbeitung mit einer Situation oder Emotionen, die man niederschreibt und verewigt.

Gedankengut, welches für andere da ist gelesen zu werden, und indem ein anderer sich vielleicht wiedererkennt oder versucht sich hinein zu versetzen.

Heinz Erhardt war nicht nur ein guter Komiker, sondern auch er verstand es mit der Sprache zu spielen. Ich bewundere noch heute seine Arbeit an Wort und Satzgebilden, die spielerisch und sinnbildlich Sinn machen und neuen Sinn enstehen lassen ^^

Ebenso finde ich im Bereich der Komik sind Rolf Herricht (möge er in Frieden ruhen) und Hans Joachim Preil echte Meister ihrer Kunst!
goth-dollich schreibe auch seit 2 jahren gedichte und es hilft mir alles zu verarbeiten, meine ganzen gefühle, manchmal sindse ruppig und manchmal traurig.
RainofBloodIch schreibe auch gerne und viele Gedichte! Ich verarbeite da ebenfalls viele Gefühle mit. Meiner Meinung nach müssen Liebesgedichte auch nicht unbedingt schnulzig sein, es kommt halt immer darauf an, wie es geschrieben ist!

Mir haben meine Gedichte aber auch viel geholfen... ich weiß nicht, was ich machen würde, wenn ich nicht schreiben könnte. Sie sind für mich wie ein Spiegel meiner Seele! Sie drücken das aus, was ich empfinde. Wobei auch viele, denen ich meine Gedichte gezeigt habe, meinten, dass sie wohl teilweise auch sehr gut wären!

Wer in Bremen wohnt und den Weser Kurier gelesen hat, der wird vielleicht wissen, dass die mal Kinogutscheine verlost haben, für Gedichte! Und eines von meinen ist auch abgedruckt worden! Ich will jetzt nicht unbedingt sagen welches, aber vielleicht hat es ja einer gesehen!
soulphire[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Für mich sind Gedicht ein Abbild der Seele....[/B][/QUOTE]

ganz genau. die schönste und reinste Form unserer Innerlichkeit....
MirrorOfPainich schreibe seit 2 jahren gedichte.. es ist für mich einfach ne art trauer oder kummer zu verarbeiten oder meine gefühle auszudrücken..
eins meiner gedichte wurde auch veröffentlicht..
ihr könnt ja auch beim gedichtwettbewerb mitmachen , ich glaub die url für die homepage wo der wettbewerb is kann ich hier net veröffentlichen aber wer mitmachen will kann mir ne pn schreiben!jedes gedicht wird dort bewertet..

ich finds klasse dass es noch leute gibt die gedichte schreiben und bin froh dass ich hier net die einzige bin die mit herz und seele dabei is ;) *schmalz*
hehe
MfG
MiRrOr
silent_nightich finde gedichte schreiben gehört zu den wunderbarsten gaben die ein mensch besitzen kann. ich schreibe viele gedichte, wobei sie sich eigentlich nie reimen, aber das müssen sie ja auch nicht. besonders nachts kann ich manchmal bis zu 5 gedichte schreiben.
ich zeige meine gedichte nur meiner engsten freundin, die warscheinlich so ziemlich die einzige person in meinem momentanen leben ist die sie versteht. mal ganz davon abgesehen dass sie mir viel zu innig sind um sie andreren zu zeigen, da ich einen großen teil meiner gefühle darin verarbeite.
nichts anderes könnte mich so gut beschreiben wie meine gedichte es tun und nichts anderes könnte so viel sagen wie meine gedichte es tun.
Lirion D.Musik ist für mich eigentlich das Medium, Gefühle auszudrücken. Da ich aber noch nicht gerade in die Riege der professionellen Musiker einzuordnen bin, schreibe ich eben von Zeit zu Zeit Gedichte und Texte. Gewissermaßen sind solche Texte das Abbild meines teifsten Innenlebens, manchmal drücken sie Dinge aus, über die ich sonst nicht sprechen kann (meist verschlüsselt)... aber von Zeit zu Zeit ist es auch einfach nur einmal ein Text, in dem ich meine Phantasie spielen lasse oder Ärger über Dinge des alltäglichen Lebens ablasse. Sollte ich einmal in den Genuß kommen, eine treibende Kraft in einer Band zu sein, heißt das dann eben nicht mehr Gedichte, sondern Lyrics... aber sehr viel Unterschied zwischen diesen beiden "Klassifizierungen" merkt man bei den meisten meiner Texte ohnehin nicht :rolleyes:
EvenStarIch habe in der Zeit als es mir schlecht ging gedichte geschriebenund zwar meistens dann, wenn ich das gefühl hatte, dass mir keiner helfen kann, zu hört, oder mich versteht.
Es war für mich ein Mittel die Schlaufe um meinen hals, die mir die Luft abschnürte etwas zu lockern.
Als es mir wieder besser ging, habe ich damit irgendwie aufgehört.
Ich denke dass es bei mir mit dem Gedichte schreiben schon ähnlich ist wie bei Dir,
nur das ich schreibe um negatives zu verarbeitenund nicht in Situationen in denen ich glücklich bin.
MoraWas macht für euch ein gutes Gedicht aus?
SeelenChaosGibt es gute oder schlechte Gedichte ? Ich/wir war/en bisher immer der Meinung ... solang es einen selber gut tut und man Spass am Schreiben hat, dann stimmen die Wortformulierungen auch. Es nimmt einen einigen Balast - ja noch dazu, hat Pappier - oder auf was man Texte verfasst, immer Zeit und ist unendlich geduldig ;-)
Tunridaich schreibe gedichte und songtexte seitdem ich 10 bin also fast 4 jahre lang. ich verarbeite alles dadrin - freude,hass,liebe,trauer,frust,einsamkeit,angst oder wut
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von SeelenChaos [/i]
[B]Gibt es gute oder schlechte Gedichte ? Ich/wir war/en bisher immer der Meinung ... solang es einen selber gut tut und man Spass am Schreiben hat, dann stimmen die Wortformulierungen auch. Es nimmt einen einigen Balast - ja noch dazu, hat Pappier - oder auf was man Texte verfasst, immer Zeit und ist unendlich geduldig ;-) [/B][/QUOTE]

Solange man es selber mag, ist es gut, denn das in dem Gedicht reflektierte bezieht sich oftmals auf das Innere des Poeten, und das versteht nur er komplett.
ich finde es auch sehr befreiend, etwas zu schreiben, war oft verarbeitung, manchmal auch eine Art Selbsttherapie, fühle mich danach von den Ketten gelöst, weil ich sehr viele Emotionen mit einbaue. und wenn mir mein werk dann gefällt, dann bin ich irgendwie auch erleichtert, is ja nicht immer so leicht, in sich zu graben - .
SeelenChaosOftmals entdeckt man danach sogar noch ungeahnte Seiten an sich selber - manchesmal sitz ich/wir nur da und denke/n, dass ist mal unserer Feder entsprungen ? Jedoch ein Leben ohne Schreiben ... Hm - immer bei Blockaden merkt man so richtig, wie gut es doch tut.

Ja und verstehen ... da müsste es wohl ein Wesen sein, was Seelenverwandt ;)
elodie...ich - ich tu es auch, länger schon - wenn Du möchtet - kannst Du einen Blick darauf werfen, auf meiner Homepage - unter "Reflexionen" und "Gedichte" - alles Resultat aus jahrelangem Schmerz, geboren aus Mißhandlung , Schmerz, wie wohl bei den meisten - auf jeden Fall immer eine tiefere Art von Schmerz - meistens schreiben die, die darum wissen - nicht die, denen es gut ging...die hören oft auf zu denken...wie auch immer - vielleicht hören wir voneinander...wenn nicht - trotzdem - alles Liebe...elodie...
pulSar[color=00ff00]
ich lass den hier offen - aber möchte jeden, der hier gedichte gepostet hat, BITTEN, diese doch einfach in seinen (einen!) garten zu verfrachten.
hier ausschneiden (STREG+X) und dort als beitrag anfügen (STRG+V).

bitte postet hier keine gedichte mehr rein sondern bleibt - wie ja schon überwiegend der fall - bei dem thema "wer schreibt denn noch gedichte".

wär nett und ein schritt in die richtung überichtlicherer gärten.

hier wird viel geschrieben - und das ist gut so!

gedichte SIND was sehr persönliches und sie sollen
[b]in den Gärten die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen!!![/b]

Wir - die Mods - ham halt den Job die Struktur hier drin so zu gestalten, dass das möglichst gut realisiert werden kann...
Gedichte, die so mitten in einer Diskussion stehen, gehen ja schon unter - und sogesehen ist es echt einfach schade um sie....
[/color]

Gruß,
pulSar[url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=34303]HIER[/url] hab ich eben ne kleine Anleitung geschrieben.

Klingt komplizierter als es ist - aber du wirst schon zurecht kommen....


gruß
AnXiferich habe glaub vor ein oder zwei Jahren mit Gedichten angefangen. Damals mein erstes...da bin ich einfach Nachts augestanden, Stift und Zettel geholt und geschrieben geschrieben geschrieben. Nach diesem ersten Gedicht, hab ich lange nichts geschrieben, konnt irgentwie nicht und dieses erste hat mir auch nicht sonderlich gefallen. Irgentwann hab ich es ma [I]eine[/I] Freundin gezeigt, ihr hat's gefallen, vll. auch nur aus Höflichkeit, ich weiß es nicht, aber zumindest hab ich kurz danach angefangen weiter Gedichte zu schreiben. Und ich mach es heut noch :)
ich schreibe ausschließlich Nachts und ich schreibe am PC. Ich hab's hier so schön gemütlich in meinem "Chefsesel" :cool: und tippen geht eh schneller als schreiben. Am PC kann ich das viel besser gleich gliedern, kann nach herzenwunsch billig oft korrigiern, vorallem hinterher.
über was ich schreibe?
hm... seht, liest es doch selber und zwar ->[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=34716]hier[/URL] :D
warum ich schreibe?
ich weiß nicht....es tut einfach gut, etwas zu papier zu bringen (auch wenn es virtuelles Papier ist). es tut einfach gut seine Gefühle in Worten auszudrücken. Mir geht es meistens besser wenn ich was geschrieben habe.
CheerlessLifeich schreibe nun seit etwa 7 jahren..16 jahre bin ich alt und hab mit 9 angefangen
Demon17Gedichte schreiben ist wie ein Spiegel der Seele. Wenn ich nichts fühle kann ich auch nichts schreiben. Zum ersten vielen mir die wesentlichen Worte auf der Tantfläche eines Clubs ein, immer wieder und immer mehr bis ich sie endlich aufschrieb. Seitdem schreib ich ca ein Gedicht pro Monat. Es gab eine Zeit, da war ich ganz ergriffen von meiner Poesie und habe mich gewundert wie ich so etwas schönes schreiben konnte. Inzwischen finde ich das meiste mittelmäßig bis schlecht. Aber das ist auch gut so, denn sonst würde ich nicht versuchen bessere Gedichte zu schreiben. Ich möchte eigentlich, das meine Gedichte von vornherein als schwarzromantisch erkannt werden. SIe sind fast alle düster, etwas anderes kommt auch gar nicht in Frage. Auf dem Board wo ich inzwischen Moderator für Poesie bin ist das auch irgendwie selbstverständlich, auch wenn ich gerne gut geschriebene Gedichte mit anderen Stimmungen lese. Schwarzromantisch heißt für mich düster oder mittelalterlich-romantisch. Ich mag es wenn Leute in Worten schwelgen und ihren Gefühlen ohne Rücksicht auf Verluste freien lauf lassen. Ich glaube Dichter sind die besseren/lieberen Menschen. Ich mußte noch keine Zeile editieren, löschen oder gar einen Gedichthread schliessen.:)

never surrender


demon17
isiich schreibe auch gedichte, wie lange schon weiß ich allerdings nicht mehr. in meinen gedichten kommen besonders oft träume vor. irgentwie helfen sie mir meine gedanken zu ordenen..
BoneWalkerIch schreibe seit meiner Kindheit. Inzwischen ist es leider immer seltener geworden... Studienstress usw. raubt mir die Zeit und die Inspiration dazu.

Gedichte sind ein gutes Ventil, um angestautes herauszulassen und alles zu verarbeiten- so war es bei mir und es hat geholfen. Die besten/meisten habe ich geschrieben, wenn es mir schlecht ging, ich Liebeskummer hatte oder sonst melancholisch/down war. Oder wenn ich mal über etwas herumphilosophiert habe oder Gedanken zu irgendwelchen Mythen hatte.

Reimen tut sich bei mir nichts, die Wörter und Sätze fliessen aufs Papier. Wie wenn sie schon fertig wären und darauf gewartet haben, dass sie jemand aufschreibt...

Schreiben ist schön. :)
FlughGeschichten hab ich schon seit ich schreiben konnte geschrieben. Mein erstes Gedicht jedoch schrieb ich vor mit 13, vor fast genau 2 Jahren. Seitdem schreib ich größtenteils nur Gedichte. Ich kann mich selbst dadurch sehr gut asudrücken, weil ich sonst immer schweige. und wenn ich etwas sehe, erlebe, fühle.. kann ich es am besten durch eine kleine Geschichte oder ein Gedicht den anderen näher bringen. Mein Ziel ist es andere aufmerksam zu machen, was um sie herum geschieht und das es auch noch andere Sichtweisen als die Ihren gibt. :)

Hab auch schon ein paar Veröffentlichungen. Die Leute sind ganz stolz auf mich gewesen, weil ich so jung bin ^^"
Aber mir geht es eigentlich nur darum, mit mir selbst lernen umzugehen und mein inneres "ich" auszudrücken.


LG

Flugh
TzeviIch habe mir eigentlich schon immer Geschichten ausgedacht und amnchmal auch aufgeschrieben. Seit ca einem Jahr habe ich dann auch angefangen, Gedichte zu schreiben. In letzter Zeit ist es schon so, dass ich oft den unwiederstehlichen Drang verspüre etwas zu schreiben, vielleicht weil das einfach ein gutes Mittel ist, um mir selbst klar darüber zu werden, was ich fühle.
Aber mein künstlerisches 'Hauptventil' ist eigentlich nicht das schreiben, sondern eher das zeichnen/malen.
Blondigedichte sind doch etwas schönes. amn kann vieles in ihnen verarbeiten. ich schreibe seit ca. fünf, sechs jahren schon gedicht. doch in letzte zeit werden es eher balladen oder kurzgeschichten!
Dark RebelJa ich schreibe. Wann habe ich angefangen? Achso ich erinnere mich dunkel, an meine erste Große Liebe. Im Vergleich zu meinen heutigen Werken lachhafte Kinderreime meiner Meinung nach, aber immerhin, diese Frau hatte ein Gedicht verdient. 1999 oder 2000 war das. Im übrigen auch die Zeit, in der ich gemerkt habe, das ich in eine "Normalo"-Gemeinschaft nicht so ganz reinpasse ;)
Es war eigentlich immer so, das ich in Deutsch meine 1 sicher hatte - Solang man mich nicht fragte, warum dies und jenes denn so geschrieben wird, sprich: Grammatik. Die neue Lehrerin war aber versessen auf solche Tests, was mich von einer 1 auf eine 4 katapultierte. Doch dann kam das Thema "Gedichte" auf. Pro Unterrichtsstunde schüttelte ich mir mehrere aus dem Ärmel und diese beeindruckten die Lehrerin anscheinend sehr. Denn trotz meiner rechnerischen 4 stand am Ende eine 2 im Zeugnis. Na bitte, geht doch. Dazu kam noch, das ich mich auf der Abschlussfahrt auch noch mit der Lehrerin über Gott und die Welt unterhielt. Lag wahrscheinlich auch am Alkoholpegel abends - hey, es war schließlich München! ;) Vor der Fahrt hassten wir uns beide eigentlich, was Unterricht anging. Nach den tiefergehenden Gesprächen war jeder vom anderen mehr oder weniger beeindruckt. Naja so angestachelt schrieb ich weiter und weiter. Auch getrieben von einem inneren Feuer, einer Leidenschaft, meine Worte zu Papier zu bringen. Und wenn es nur ist, um mir selbst zu helfen...
Adoreich hab auch so ca. mit vierzehn angefangen zu schreiben, aber nach einiger zeit hat sich das irgendwie großteils aufgehört, weil ich mich mit der thematik immer nur im kreise zu drehen schien und ich keine worte mehr fand (und man sollte niemals kampfhaft danach suchen!).
ungefähr 18 monate später musste aber dennoch wieder alles raus, was mir so in meinem leben widerfuhr und ich begann meine ersten geschichten zu verfassen, mit denen ich mir bis jetzt so gut wie alles relativ gut von der seele schreiben konnte, weil ich dabei über lösungen nachdenken kann. und dafür sind die kostbaren worte von uns allen ja da - um mal den ganzen müll, der einem so durch den kopf schwirr und einen womöglich belastet zu verarbeiten.
allerdings lese ich auch gerne mal gedichte über "schöne dinge".
kennt irgendjemand die werke von erich fried? ich finde die sind zum teil einfach grandios ...
ChessGedichte schreibe ich auch aber meist nur, wenn ich sehr deprimiert bin, weil einmal mehr irgendwas nicht geklappt hat, wie es hätte sollen. Viel mehr meiner Aufmerksamkeit haben dann aber doch die Geschichten, die in einem RPG-Forum durch Zusammenspiel der verschiedenen Akteure entstehen und doch nur wenig lyrischen Charakter haben.
EfeuIch schreibe auch Gedichte ungefähr seit 10 oder 11 Jahren.
Ich achte jedoch weniger auf das Reimschema etc. sondern schreibe "automatisch", ohne lange darüber nachzudenken, also hinnieder was mich bedrückt, oder froh macht, jedoch überwiegen die Erstgenannten .
Dürfte ich keine Gedichte schreiben würde ich daran zugrunde gehen, Gedichte helfen mir alles zu verarbeiten auch wenn ich zb. einige Gefühle mit Worten umschreibe die anderes aussagen , und somit Abstand gewinnen kann .

Liebe Grüße . Efeu
DarkBloodyRosealso ich verarbeite in meinen gedichten meine gedanken un gefühle.das sind vorallem traurige,schmerz un mit hassgefüllte gedichte.
ich schreib eig. immer wenn ich probleme hab,oder mit niemandem über diese reden kann.
Little ShadowIch schreibe auch Gedichte. Habe mich anfangs nicht getraut aus Angst, es könnte lächerlich sein, aber inzwischen macht es mir viel Spaß. Ich verarbeite darin verschiedene Gedanken und Gefühle. Das muß nichts persönliches sein oder irgendwie mit mir selbst in Zusammenhang stehen, aber es sind Dinge, die mich in irgendeiner Weise beschäftigen.
ShoggothHab auch so vor zehn Jahren mit Schreiben angefangen, Pubertät und die grosse Liebe halt^^
Anfangs wars eher schnulzig, mit 08/15 Reimschema und den üblichen Klischees, aber mit der Zeit hat sich alles ein wenig verfeinert (hoff ich zumindest). Heute muss sich nicht mehr alles reimen, auch das Versmaß kümmert mich eher peripher (obwohl ich in letzter Zeit irgendwie auf dem Haiku-Trip bin).
Ist viel Selbsttherapie dabei denke ich, Kompensierung negativer Gefühle unzo...aber vllt auch zu einem gewissen Grad der Drang nach Unsterblichkeit, d.h. etwas, dem so etwas wie Schönheit innewohnt, aus sich selbst zu erschaffen, dass einen überdauert und als Echo der Existenz seines Schöpfer in der Ewigkeit widerhallt... vllt auch nur als Schatten seiner Göttin.
Gazelle@alle

Kein Reimschema, kein Versmaß, kein Gedicht.

Oder habt Ihr schon mal ein Lied nur auf einem Ton gesungen?

Was die meisten hier schreiben, ist Prosa.

Erinnert mich an Robinson Crusoe, wo Freitag kurzerhand zu seinem Kotelett sagte, daß er es nun "Fisch" tauft.
Shoggoth@Gazelle

Und wer hat diese Reimschemen festgelegt und gewisse Versmaße als wohlklingend bezeichnet? Wenn sich jeder immer an Althergebrachtes halten und niemand aus sich selbst heraus einen eigenen Rhytmus erschschaffen würde, würden immer noch Schwarz\Weiss- und Stummfilme im Kino laufen. (SinCity unzo, ich weiss...aber ihr wisst was ich meine^^)
Gazelle@Shoggoth

"Schemata".

Wer die festgelegt hat? Entwickelt wäre der bessere Ausdruck, nun das waren so unbedeutende Menschen wie Friedrich von Schiller, Wolfgang von Goethe, Theoder Fontane, Klopstock,
Conrad Ferdinand Meyer, Agnes Miegel, Bertolt Brecht, um nur einige der Unwichtigsten zu nennen.:rolleyes:
Shoggoth@ Gazelle

Schemata...Autsch^^

Ich wollte keineswegs die alten Damen und Herren beleidigen, jedoch bestätigen eure Worte doch auch ein wenig die meinen.
Warum sollten wir, ausser aus Gründen der Ästhetik, die Klassiker ständig nachahmen, anstatt selbst unser ureigenes Metrum zu finden...?
Aber hey...that's my point. Geschmäcker sind zum Glück verschieden:D

(und nach der ****-Reform darf man bestimmt auch -schemen schreiben;)

P.S.: Klopstock :rolleyes: omg
Das war nur der Aufzählung halber oder?^^
Gazelle@Shoggoth

Sicher kannst Du tun, was Du willst.
Wir leben im Zeitalter der Barmherzigkeit, wo jeder Dilettant im Privatfernsehen seine Hose runterziehen darf und wüst gefeiert wird.
Shoggoth@ Gazelle

Point taken:D
Gazelle@Shoggoth

Hut ab ! :)
Morag of NimesIch schreibe Gedichte, seit ich ungefähr 7 bin... jetzt sind sie natürlich anders als früher. Auchg kommt es auf meine Laune und das, was mir zufließt, an, ob es metrisch, gereimt oder "frei" ist.

Zur debatte über die Frage, was ein Gedicht ist: Moderne Gedicht sind meist "frei", deshalb aber nicht schlechter als klassische. erich fried z.B. ist einfach nur phantastisch. Neue Literaturstile entstehen meist aus einer Gegenbewegung zu ihrem Vorgänger (auch wenn das erst später zu Tage tritt, z.b. Klassik -> Roimantik). Neue Metren lassen sich wohl nicht mehr finden, da mit den Formen Jambus, Trochäus, Daktylus und Anapest alles, was möglich ist (außer Prosa), abgedeckt ist.
Wer straffe Metren in Perfektion erleben will, solte sich an Ovid oder Catull halten (da gibts dann auch das elegische Distychon gratis dazu;) ).
Gedichte sind Gedichte, wenn sie klangvoll sind und Gefühle mit wenig worten vermitteln können, ohne sie direkt zu beschreiben. dnn sind es sogar sehr gute Gedichte.
Morag of Nimes@Gazelle:
Schon mal Oscar Wildes "Poems in Prose" gelesen?;) :D ;)
Dragon of Magicich schreibe auch ab und zu gedichte
irgendwie kann ich damit einiges besser verarbeiten
bvQL[i]["Überspannten Schrott, den ich da abliefere" gelöscht am 27. V. 2006 - vielen Dank für den Hinweis. Ich bin nicht beitrost.][/i]
Lilac WineIch schreibe seit 2 Jahren Gedichte.
EvillightIch lebe, schreibe und poste meine Gedichte wie die anderen hier.
Ich bin ganz gut ... lt Kritiken siehe Link und Umgebung...
[url]http://www.dunklewelle.de/viewtopic.php?t=3969[/url]

Wenn jemaand in "meinen" Club der toten Dichter will, lasst uns was austauschen. Ich hab Spass daran undd mom keine Lust darueber hinaus an Outdoors irgendeine Rechtfertigung zu geben...
Siren666Also!
Die meisten meiner Gedichte handeln von Selbstfindung, Selbsterkenntnis und Sinnsuche. So gut wie immer tiefsinnig!
Meine Gedichte sind immer "schwarz angehaucht", allerdings nie vollkommen finster!
Über Liebe schreibe ich weniger, was für jemanden meines Alters (bin 16) ungewöhnlich ist.
TorrodAuch ich schreibe hin und wieder ein Gedicht, wobei meistens Erzählungen, prosa oder lyrik. Es hilft des öffteren sich über irgendwelche dinge klar zu werden. Liest man seine Gedanken nämlich als geschriebenes Wort, kann man dinge, situationen und gefühle aus einer ganz anderen sichtweise betrachten.
paimonIch schreibe sehr gerne Gedichte, denn in ihnen kann ich das verabeiten, was grade in mir vorgeht.
Auch schreibe ich manchmal meine Träume in ihnen nieder, aber das passiert selten(Da ich mich meißtens nicht an sie erinner).
Oder ich setz mich einfach hin und schreibe einfach nur aus dem Bauch herraus.
Für mich sind meine Gedichte wie eine art Tagebuch geworden.
Und vor allem, was das wichtigste ist, ich möchte sie nicht missen. Denn mir haben sie schon viel geholfen
.kbich tus auch .. weil man so mehrmals über gedanken im kopf nachdenken muss um sie schön zu formulieren sie aber immernoch richtig sind
ArtuileIch denke auch mal, dass Gedichet der Sache eine gewisse Objektivität geben. Wenn man die Gedanken in seinem Kopf hat, dann ist da ja immer ein gewisser Schleier anderer Gedanken, die diesen beeinflussen.
Aber niedergeschrieben hat man den puren Gedanken und es ist viel einfacher ihn zu verstehen und dann wieder subjektiv zu sehen.
TrauerwesenVor allem ergründet man seine Gefühle/Gedanken bis an die Wurzel, quasi reine Reflektion, wenn man aus einem emotionalen Impuls heraus ein Gedicht schreibt. Denn man hat diese eine Idee oder diese eine Emotion, und dann ergründet man sie, während man sie verpackt, weil man ja mehr schreiben möchte, als nur eine Zeile ;)
Objektiv wird es genau dann, wenn man versucht, ein etwas allgemeineres Werk zu schreiben, man schreibt ja weniger, was direkt passiert ist, sondern konzentriert sich nur auf bestimmte Aspekte dessen (Gefühle, Wirkung etc), so dass man die persönliche schiene schon ein wenig ausblendet.
Fräulein AbendZuerst einmal kenne ich sehr viele Leute die - auch in der heutigen Zeit - Gedichte schreiben. In aller Regel aus den gleichen Gründen wie die allermeisten anderen auch. Zum verarbeiten von Erfahrungen oder Erlebnissen welche einen doch manchmal an der Welt zweifeln lassen. Es ist oft einfacher Gefühle aufzuschreiben als über sie zu reden, vorallem wenn man das Gefühl hat missverstanden zu werden.
GeisterbrautGregor Brand sagte einmal:
"Manche Denkenden, die ihre Botschaften zugleich offenbaren und verheimlichen wollen, fangen an, Gedichte zu schreiben"

Und ich denke letztlich ist es genau das, was einen Menschen zum schreiben eines Gedichtes bringt. Ein Stück loslassen zu können ohne sich ganz zu offenbaren.
Dementsprechend denke ich das es wohl noch viele Leute geben wird, die Gedichte schreiben. Unabhängig von deren Begabtheit.
Vielleicht zeigen sie ihre Gedichte nur nicht .

Ich persöhnlich schreibe auch sehr viel, in manchen Situationen um Dinge von mir zuwerfen und in anderen Situation um Momente fest zu halten, welche man sich in Gedanken erhalten sollte.

>>Die Rache der Sprache ist das Gedicht<< Ernst Jandl
SiLVER SCORPiON*meld*

also ich verarbeite meistens irgendetwas damit, wenn ich gedichte oder songs schreibe.

wer will kann ja mal einen blick in meinen "garten" werfen. da steht bisher zwar nur eines von heute drin, aber ich werd mal einige aus dem letzten jahr in den nächsten tagen posten.

gute gedichte/songs haben eine seele... sie leben auf eine ihnen eigene art und weise. für den schreiber ist das klar, aber er muss es umsetzen können... so dass ein leser es erkennt.

naja, für mich ist diese form des ausdrucks sehr wichtig. begonnen habe ich damit, als meine damals 20 jährige freundin suizid begangen hat.
wenn man nicht mehr weiß, wohin man seine gefühle lenken soll, dann versucht man alles mögliche.
ich hab in dieser kunst eine möglichkeit der verarbeitung für nahezu jede lebenslage gefunden.
SliverIch schreibe auch gedichte und ein paar die nicht zu privat sind und trotzdem geut(hoff ich mal)
WutHa...ich oute mich als Nicht - Dichter. Selbstverständlich nur, weil ich individuell sein will :D

Mal im Ernst.
Ich hab nichts gegen Schreiberlinge und hab selbst auch schonmal den ein oder anderen Versuch gestartet, etwas dichterisches aufs Papier bzw auf den Monitor zu klatschen, nur irgendwie ist mir das zu kompliziert.
Viele schreiben, wenn es ihnen schlecht geht. Ist bei mir nicht anderst.
Wenn es mir jedoch schlecht geht habe ich keine zeit, keine Lust und schlichtweg nicht die Konzentration, die Worte und Sätze zu formen. Wenn, dann geschieht das eher unbewusst. Ich schreibe einfach das, was im Kopf vorgeht, irgendwie runter, versuche eine imaginäre Ordnung rein zu bringen und Punkt.
Ich korrigiere das nicht, ich lese es nicht nochmal und manchmal weiß ich nicht einmal mehr, dass ich überhaupt geschrieben habe.

[quote][size=1]Ich fühle mich leicht
Wie ein Feder.
Leicht,
als könnte mich ein Windhauch
meilenweit hinforttragen.

So leicht
als wäre alles in Ordnung
mit mir
um mich herum

So leicht und verletzlich
als könnte mich eine Berührung
zerbrechen.
Ungewollt.

So verletzlich und doch
ohne auf Rücksicht zu hoffen
von Mitmenschen.
Freunden.

Sie wissen nicht
sie können nicht wissen
wie ich bin
weswegen ich so bin.

Zerbrecht mich.

Bitte[/size][/quote]

Voilà, ein miserabler Versuch.
Das war ein einmaliger Ausrutscher (glaub ich zumindest), ich finds toll. Es reimt sich nicht, es ist verquer, irgendwie komisch, aber ich finds toll.
Der Auslacheres schreibe wer schreiben mag
es schreibe wer schreiben kann
es schreibe wer mag wenn er kann
nur schreibe niemals um des applauses willen
paimonFür mich sind meine Gedichte, was ich b.z.w. wer ich bin. Einfach meine Persönlichkeit und mein Wesen. Daher schreibe ich sie noch wenn ich 60 jahre alt bin :)
Ragnaich lese gern gedichte. vie gute gedichte gibts hier [url]http://www.gothic-gedichte.de/[/url]
leier habe ich selbst kein talent zum gedicht schreiben.
IzraIch mag Gedichte und Texte und Musik.
Aber ich mag keine Käfer.
[url]http://www.soundclick.com/util/getplayer.m3u?id=4612221&q=hi[/url]
suomi_Prinsessajoa also ich persönlich schreibe meine gedichte auf eine ganz andere art und weise... ich bringe nicht meine gefühle noch probleme darin unter, es ist eher so das ich ideen für geschichten habe, diese wandle ich dann in sätze um, doch die wiederum gefallen mir nicht darum versuche ich dann immer aus einem banalen satz etwas klangvolleres und vllt dramatisches zu machen...

habe ja bisher nur eines meiner gedichte reingestellt das ich in dieser nacht auch erst verfasst habe und dazu sage ich gleich es ist eine rein erfundene "geschichte" und [COLOR=crimson]nicht[/COLOR] auf wahren begebenheiten basierend^^

wer mal reinlesen will --> [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=64561]tor der verdammnis[/url]

lg
Oneiroiich schreib auch gerne gedichte...doch bei mir sind das gedichte die sich nicht reimen..
ich schreib meistens wenn ich über bestimmte sachen nachgrüble, probleme habe, oder durch Musik anderen Menschen etc. eine starke Emotion erlebe...dann muss es jedoch relativ schnell gehen...denn sonst vergiss ich immer wieder gern was ich schreiben wollte..
die können dann teils schon mal recht lang sein....
prophet of hellIch schreibe auch gerne Gedichte. Vor 5 Wochen habe ich innerhalb von 2 Tagen (neben der Schule) 3 Gedichte Geschrieben. Ich versuche eigentlich auch meine Gedanken, Gefühle, Probleme usw. in meinen Gedichten nieder zuschreiben. Musste allerdings aufhören, da ich grad die letzten Prüfungen in diesem Schuljahr hab. Die Gefühle werden hauptsächlich dadurch hervorgerufen, dass ich wieder mal gemobbt werde und nur zu einer Person Kontakt habe, die immer für mich da ist: meine beste Freundin.
Agarwaen Cránich schreibe eigentlich aus Zeitvertreib gedichte jedoch auch, wenn es mir schlecht geht, um meine gefühle zu verarbeiten.

In den letzten drei jahren habe ich gut und egrne etwa fünfzig, sechzig Gedichte geschrieben udn die meisten stellen die gefühle zur Schau, welche ich in den besagten Momenten hatte. Natürlich gibt es auch andere, wie 'der Henker' die einfach zum zeitveitvertreib oder da mir die Story ('der Henker' ist mehr eine kurze Ballade) gefiel
FairytaleIch habe mit Gedichten angefangen - aber da ich auch in denen schon immer mehr Geschichten erzählen wollte, bin ich irgendwann zum puren Geschichtenerzähler geworden....
Ab und zu fliest mir noch ein Gedicht aus der Feder.... aber das ist eher selten....
StarfuckerGedichte sind für mich einfach die schönste Art, Erfahrungen, Erlebnisse, Gedanken usw. zu verarbeiten, auszubauen und wiederzugeben!
Ich bin froh, dass mir das Talent gegeben wurde, dieses in so künstlerischer Form zu tun..
Ich schreibe jetzt seit 7 Jahren oder so und mit jedem Jahr, wurde der Stellenwert meiner Gedichte (für mich) immer größer!
John5Habe vor 6 Jahren zieml. viel geschrieben, hat sich aber aufgehört, schreibe nun garnicht mehr.
Fäulnis uswEine Locke nach der anderen fällt auf den kalten Steinboden,
Wind
streift andächtig über die Haarpracht.
Blut
schmückt die goldnen Locken
wars doch so wunderbar.
Tränen
fließen den Bach hinunter und vermischen sich mit dem Blut.
Erde ist nicht vergänglich,
sie nimmt dich auf und macht dich zu einem Teil von ihr.
Fäulnis
sie schleicht sich heran wie ein gemeiner Dieb
umgibt dich mit Gestank und Grausamkeit.
NitroglycerinIch schreib schon noch / nicht mehr / werde wieder.

Ich habe irgendwie kaum Zeit und Muße momentan, aber das wird auch wieder anders. Ich begnüg mich mit Lesen und auch das spärlich :confused:
Halbelf-TanisIch schreibe schon seit dem ich zehn bin wobei es sich nicht nur auf Gedichte Gedanken oder Songs handelt ich hab auch schon einige Kurzgeschichten geschrieben im mom bin ich wieder feste am schreiben ich verarbeite damit so ziemlich alles was mich bewegt wobei es meistens eher negative Sachen sind
Im Mom hat mich wohl etwas die Muse geküsst ich hab angefangen mal ein Buch zu schreiben und komm auch recht gut voran damit da ich im mom sowieso ewig Zeit hab

Perfekte Welt?!?

Verzweiflung berührt mein Herz
doch du merkst es nicht
Mein Spiel scheint perfekt
Aus Liebe tat ich alles
nur um dir zu gefallen
Probleme die erschienen
hielt ich fern von dir
Ich zeigte dir
eine perfekte Welt
ohne Rücksicht auf mich
Und langsam
verlor ich mich darin
Es gab kein zurück
Ich baute eine Lüge
auf eine andere
Und dann
DIE WAHRHEIT
Aus der perfekten Welt
wurde ein Alptraum
Ein Alptraum der alles zerstörte
DICH, mich, UNSERE BEZIEHUNG

So in etwa sehen die meisten Gedichte aus
CipherIch schreibe auch schon seit längerem Gedichte, obwohl ich finde das ichs überhaupt nicht kann..
felisSilvestrisfür den fall, dass ich abends nicht einschlafen kann, habe ich immer einen block und einen stift neben dem bett liegen.
zuerst schreibe ich einfach nur wild drauf los, um die gefühle loszuwerden. wenn ich die dann noch nicht vollständig aus dem kopf habe, dann wird aus dem geschriebenen ein sonett mit 14 metrisch gegliederten Verszeilen. spätestens dann, bin ich müde und schlafe garantiert ein ;)
†Eleven†Ich schreibe auch Gedcithe seit...hm... seit 2 Jahren denke ich..

Ich schreibe meist traurige...immer wenn irgendetwas passiert ist... oder mir so komische Dinge durch den Kopf gehen schreibe ich das auf...
ich bin mir zwar immer noch nicht sicher ob man das, was ich da auf einem Blatt Papier zusammen stelle, ein Gedicht nennen kann..;D
Aber es hilft mir...
wenn ich meine Gedanken und so auf schreiben...
und auch wenn andere das dann lesen. Ich hoffe immer dass die mich dann vielleicht besser verstehen.^^ Aber ich glaube die meisten verstehen dann erst recht nur Bahnhof...-.-*
Agarwaen CránHmmm... Ich schreibe nun seit etwa vier Jahren Gedichte. Anfangs waren es eher Liebesgedichte, wie wohl bei jedem (damals)14-jährigen.

Inzwischen schreibe ich gesellschaftskritsch oder über meine eigenen Gefühle. Meistens jedoch einfach so drauf los, ohne darüber nachzudenken, WAS und WIE ich da schreibe sondern DAS ich schreibe.

Selbst die Form hat sich inzwischen zu einem "Stil" entwickelt.

Die ersten Verse beeinhalten meistens nur wenige Wörter (maximal 3) doch im laufe des Gedichts steigert sich die Wortanzahl in den einzelnen Versen.
lac_profondIch schreib auch Gedichte..
Ob's mir gut oder schlecht geht, is dabei egal, ich schreibe einfach, wenn ich Lust dazu hab. So kann ich viele Emotionen und Impressionen prima verarbeiten und oft bekomm ich durch meine eigenen Gedichte auch mal ne andre Sichtweise, weil mir meine eigene Gedankenwelt dann was gezeigt hat (hoff mal, dass das verständlich is..).
IhmIch schreibe seit meinem 12. Lebensjahr Gedichte und finde, dass ich meinen Schreibstil sehr zum Positiven entwickelt habe, dieser allerdings noch nicht meinen selbstgesetzten Maßstäben entspricht.

Gedichteschreiben ist einfach nur super, es hilft sehr, Erlebnisse zu verarbeiten.
Allerdings reicht es mir langsam nicht mehr, weshalb ich unlängst begann, sowas wie eine Parabel zu schreiben.
HeiligerGeistIch schreibe die auch noch, immer mal wieder, je nachdem.
Lacrima FerresDas Schreiben ist für mich wie Atmen und Musik.
Nicht wegzudenken.
Ich schreibe viel Gedichte, Essays, Geschichten, Romane ...

Es ist unheimlich faszinierend welche Macht dem Wort innewohnt, das weise gebraucht und mit Überzeugung und Liebe zu demselben, zum Leben erweckt wird.
OdessaEs ist unheimlich faszinierend welche Macht dem Wort innewohnt, das weise gebraucht und mit Überzeugung und Liebe zu demselben, zum Leben erweckt wird.
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Selten habe ich so einen schönen Satz gelesen, in letzter Zeit. Ich kann Dir nur zustimmen - ohne das Lesen, ohne das Schreiben, ohne die Worte, ohne die Bilder die ich damit verbinde und verweben kann, ohne die Träume die zu Tinte werden und die mir ganze Leben erzählen, ohne dabei laut und aufdringlich zu werden ... ich könnte nicht atmen ohne, oder wäre zumindest längst schon in irgendeiner Psychiatrie, ruhiggestellt mit Psychopharmaka (wahlweise in einer Gefängniszelle als Insassin), gelandet.
EvillightIch schreibe in der letzten Zeit kaum noch. Mehr oder weniger ist alles gesagt und die Herz - Schmerz- Lyrik hab ich mittlerweile auch etwas über. Letztlich ziehts mich auch beim lesen wieder runter bzw in Erinnerungen, die ich besser nicht hätte.

Ab und zu kommt aber aus der Situation heraus mal ein Werk zustande, d.h. wenn mich die Muse spontan mal abknutscht.
MondstilleIch schreibe auch Gedichte und zwar seit ungefähr seit zwei Jahren. Bei mir geht es meistens um Liebeskummer oder, das wir mir durch den Kopf geht.
Demon17Ich schreibe jetzt seit ca. 6 Jahren Gedichte, aber höchstens eines im Monat im Schnitt. Ein nettes Hobbie, wenn man seine Gedichte auch an Lyrikboards veröffentlicht kann man es sogar lernen. Ich würde jedem empfehlen, eine Einführung in die Gedichtanalyse zu lesen. Mir gefallen die Dichter aus dem 18.-19. Jahrhundert am besten. Da gab es noch eine Vorstellung davon, was ein Gedicht ist. Heute geht einfach alles.
Mondstille[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17
Mir gefallen die Dichter aus dem 18.-19. Jahrhundert am besten. Da gab es noch eine Vorstellung davon, was ein Gedicht ist. Heute geht einfach alles. [/QUOTE]
Ja, mir gefallen diese Art von Gediche von 18./19. Jahrhundert auch wesentlich besser. Heutige Gedichte (z.B. von Nelly Sachs) sind meist frei von Rhytmus oder beeinhalten nur eine Strophe oder ähnliches. Ich finde dadurch kommt keine oder kaum die Botschaft rüber. Denn ich möchte mit meinen Gedichten auch etwas aussagen!
NagethOb irh es glaubt oder nicht. Ich schreibe auch Gedichte ... und zwar seit ... seit ich schreiben kann habe ich Texte verfasst ... damals waren es natürlich Texte darüber, wie ich mit meinem Dackel Gassi gehe, ich erinnere mich noch ziemlich genau an eines meiner ersten Gedichte auch wenn ich nicht weiß ob es das allererste war ... Es ging um einen LKW, der die Frisur eines an der Ampel stehenden Mannes zersaust hat, der sich daraufhin tierisch darüber aufgeregt hat, und nie wieder so nah an der Straße stand ... irgendwie sowas ^^ nunja ich war ja jung ...

Mittlerweile allerdings ... ich habe festgestellt, das Rap, lyrischer Rap, lüncht mich ruhig wenn ich möchtet ... mir noch viel mehr geben kann ... es steckt viel mehr darin für mich ... die Zeilen .. es kommt Aussprache hinzu .. viel Gefühl beim Aufnehmen ... und ich höre einen Track den ich vor 3 Jahren aufgenommen habe und muss nichtmal daran denken wie das nun -damals- gemeint war, weil der Sinn wie sich immer wieder herausstellt völlig Zeitlos ist für mich .. ich kann immer wieder etwas neues aus meinen texten, und aus den Texten gleichgesinnter Lyriker entdecken ... Aber ja, ich schreibe auch noch immer Gedichte wenn mir danach ist ...

Hier ein Beispiel aus meinem letzten Song ... ein paar Zeilen ... die ich einfach als zeitlos und ungebunden erachte ... die ebenso ein wunderschönes Gedicht abgeben könnten ...

Ich weiß nicht wo ich steh
doch wo ich hinwill
noch find ich kein Weg
denn es ist Windstill
ich dreh mich im Kreis
suche die Mitte
bin schon wieder vorbei
zu große Schritte

Zeit zu besinnen auf die Ruhe im Geist
zuviele Stimmen im Kopf muss mich befrein
also leg ich mich hin und es hinein

Es ist nicht leicht
doch vielleicht
viel leichter als es scheint
wenn der Schein
den Verstand erst überrundet
Schlagen unwirkliche Fakten keine Wunden

Ich mach nen Schritt in das Dunkel
von hier aus betrachtet ist es hell
zu hell
ungewohnt für diese Augen
ein Moment der hält
bis ich es schaff da einzutauchen


....

Oder:

Ich wähl genaugenommen das Motiv
es liegt im Auge des Betrachters welche Farben er sieht
weil der Ton die Richtung gibt
wähl ich nur das Motiv
in welchen Farben du es siehst
liegt im Auge des Betrachters ...

p.s. Wer nicht gleich sagt "iiihh hiphop" .. der kann sich das ja gerne mal anhören ... myspace.com/diejune ...
DunkelseelchenIch habe letztes Jahr mal ein Gedicht geschrieben gehabt,aber seid dem ist das irgendwie nie wieder passiert.Liegt wahrscheinlich auch daran,dass ich nicht so gut Gedichte schreiben kann.

Hier mal das Gedicht zum lesen und selbst ein Urteil bilden:

"Eine lange Zeit ist vergangen
eine lange Zeit voller Trauer und Schmerz,
doch vergessen kann ich nicht was geschah,
kann nicht aufhören daran zu denken,
doch nun bist du weg und ich bin allein.

Die Zeit,die wir miteinander hatten,
sie war so schön und doch viel zu kurz.
Ich war gern bei dir,auch wenn es selten war.
Doch nun ist dies vorbei,
denn du bist nicht mehr bei mir und ich bin allein.

Ich wünschte ich wäre da gewesen,
hätte mehr Zeit gehabt,wünschte ich hätte dich noch ein letztes mal sehen können,wünschte ich hätte mich verabschieden können,doch all dies konnte ich nicht und nun bist du fort gegangen und ich weiß,dass es nie wieder so ein wird wie vorher,
Denn du bist weg.

Ich vermisse dich so sehr.

~end~"

entstanden August 2008
Moonlight_Slaveauch wenn dieses Thema schon alt ist, möchte ich doch die Wiederauferstehung fördern und es aus dem Grabe heben:D

Ich schreibe Gedichte, mal mehr und mal weniger systematisch, zur Bewältigung innerer Konflikte, zur Beschwichtigung meiner Seele oder Psyche und zur Verarbeitung zwischenmenschlicher Beziehungen oder Alltagsproblemen.

Oftmals werde ich belächelt/seltsam beäugt, wenn ich jemandem erzähle Gedichte zu schreiben, aber das ist Teil meiner Persönlichkeit und somit unabänderlich *gg*

Nochmal zu dem "Wie ich Gedichte schreibe": Wie schon erwähnt erfolgt es manchmal systematisch, manchmal total chaotisch. Unter 'chaotisch' verstehe ich, dass mir etwas einfällt, ich diese Zeile(n) aufschreibe und die Tinte scheinbar von allein durch die Feder fließt. Ist es 'geordneter', dann kann sich ein Gedichtsprozess über mehrere Wochen erstrecken, meist unterstützt von düsterer/melancholischer oder mittelalterlicher Musik, Kerzenschein und zumeist bei Nacht. Die meisten Ideen kommen mir seltsamerweise, wenn ich nachts zum Rauchen nach außen gehe(bei Mondschein^^) und werden entweder sofort bearbeitet oder aufgeschrieben. Aufgeschriebene Ideen werden mit der Zeit vervollständigt oder für nicht gut genug befunden... *seufz*

In der letzten Zeit mangelt es aber an Konzentrationsfähigkeit/schönen Mondnächten, um wirklich gute Werke zu vollbringen...
Demon17Na dann kannst Du ja mal einige Deiner Werke in den Gärten der Poeten veröffentlichen. :)
viol3tLigh7Ja, wer Gedichte schreiben kann, das ist schon toll.
Ich kann Gedichte meist nur nach Stimmung schreiben, meine Gefühle bilden dabei die Grundlage der Inspiration.
Ich bin nicht besonders oft dabei, es ist halt wie mit der Kunst und Kreativität, die Umstände müssen stimmen und die Inspiration muss da sein. Dann schreibe ich einfach runter, weil es quasi so aus mir herauskommt.

:-)
DrownedClownhab vor einer woche ein kleingedicht über regen geschrieben, weil ich solches "mistwetter" wirklich mag^.^ für mich ist es weitaus mehr

Er begleitet mich wohin ich gehe
Wo ich träumte, flehte, weinte und trank
Von Scham, auf nassen Stein sie stehe
In ihren Armen ich versank
Auf meinem Kopf der Schauer nässt
Auf seiner Art er mich begrüsst
Und mich Sorge vergessen lässt
Und mein träges Dasein süsst

Die Melancholie sich Ferne weitet
Durch Häuser, Laternen, schwarze Strassen
Auf der sie brasselnd umherschreitet
und alles lebend Farben verblassen
Keine Hektik mehr in der sie hegen
Bin ich alleine, doch nicht einsam
Denn ich weis im Regen
Weinen wir gemeinsam...
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von viol3tLigh7 [/i]
[B]Ja, wer Gedichte schreiben kann, das ist schon toll.
[/B][/QUOTE]
Ja, das ist toll.

Leider gibt es viel mehr Menschen, die Gedichte schreiben, als solche, die es können.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ja, das ist toll.

Leider gibt es viel mehr Menschen, die Gedichte schreiben, als solche, die es können. [/B][/QUOTE]

In etwa so, wie es weitaus weniger Hirne gibt als immatrikulierte Studenten.
smart_hicksEine gewisse Zeit - eine sehr dunkle Zeit muss ich betonen - schrieb ich auch Gedichte. Ich habe sehr lange über die Zeilen gebrütet, aber heraus kam nur Suizid und Depression, dabei haben sich die Verse meistens nicht mal schön gereimt, so das auch die Ästhetik der Worte ziemlich heruntergekommen war. Nach besagter Krise habe ich lustige bis alberne Gedichte geschrieben und dann hats irgendwann aufgehört. Für mich war das Therapie, die Gedichte müsste ich allesamt gelöscht haben.

Gruß

Hicks
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ja, das ist toll.

Leider gibt es viel mehr Menschen, die Gedichte schreiben, als solche, die es können. [/B][/QUOTE]

Kommt drauf an, was für einen Anspruch der Schreibende hat. Um Gefühle in Metaphern zu kleiden und sie somit zu verarbeiten, ist eine dilettantischer Stil nicht unbedingt verachtenswert. Die Frage ist nur, ob solche Gedichte unbedingt veröffentlicht werden müssen.

Wenn jemand anderen Menschen seine Gefühle mitteilen möchte, lautet die Antwort: ja.

Wenn die Gedichte aber jemandem Gefallen sollen und nicht nur Gefühle sondern auch komplexere Gedanken mit Anspruch beinhalten, muss man sich schon mehr anstrengen - die Antwort lautet dann in den meisten Fällen leider: nein.


Gruß

Hicks
KatzenschattenWer heute noch Gedichte schreibt?

Ich.

So.

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