| er | Willkommen im poetischen Almanch zum Thema: [b]Glück & Freude[/b] Den ständigen Lesern dieses Almanach sei empfohlen den Sprunganker auf das Themenende zu nutzen. Klick auf den Link mit dem entsprechenden Namen RECHTS in der Forenübersicht... letzter Beitrag von -xxx- Ich wünsche euch nun einen angenehmen Aufenthalt. |
| beteigeuze | oskar loerke Dionysische Überwachtheit Die Seele braust mir, mit Geistern des Weins und der Liebe beladen, Und Halbgestalten entsteigen dem Finger, dem Ohr und dem Haar. Schon bricht in die Welt der Morgen mit wehend blauenden Schwaden, So gottüberwacht wie ich, wie ich so schwerelos klar. Verwandelt die Wege und ohne Schicksal ich, der sie beschreitet! Doch in der Ferne graut Schicksal wie Kontinente so groß, Gleich purpurnem Nebel steigend! Und alles für mich nur bereitet: Ein Kleines, so bricht Überschwang wie Bitternis los. Wo reiche ich hin? Wer hat mich mit Süße und Graun so begnadet? O, ist nicht, als würde die Erde vom gleichen Rhythmus gepackt, Die steinige, blühende Riesin, in blauen Dämpfen gebadet, Und höbe sich nach! immer nach! der füße magnetischem Takt? Und niederwärts weckt der Schall meines Ganges mit Geschluchz ihre Särge. Die magern Bäume im Wind singen wie Cherubim. Und es steigen auf fernsten Inseln feuerspeiende Berge, Ich sehe sie strömen den Rauchbaum, und Götter wohnen in ihm. Wo reiche ich hin? Wohin? Die fliegenden Sterne streichen Auf meiner ergossenen Seele noch hin und tasten sie an, Wie Flügelwesen die Haut mir erschrecken, und brennen Zeichen Mir ein, die sterblich mich machen und die ich nicht auslöschen kann. O, wüßt ich nur, Riesin Erde, an dich die abwendende Frage, Die du unter mir zitterst wie eine Bärin am Seil. Schon liegt deine Tatze in mir mit unsichtbar würgendem Schlage, Schon wurde dir wieder der Mensch, die kleine Beute, zuteil. [Dieser Beitrag wurde von beteigeuze am 30. Dezember 2001 editiert.] |
| Stadtphilosoph | Es war sommer und die temperaturen lagen knapp unter dem punkt, wo leute sich dazu entscheiden, den ganzen tag im freibad zu verbringen. Nachdem er aufgestanden was, nahm er sich die zeit und für ein langes ausgiebiges frühstück, wozu man sonst ja nicht viel gelegenheit hat. Da saß er nun am gedeckten tisch, die vögel zwitscherten, die sonne schien und er dachte so für sich, dass dies eigentlich der perfekte tagesbeginn für jeden tag im jahr wäre, wenn man sich nur zeit dafür nehmen könnte. seine eltern waren für eine woche nach frankreich gefahren und er hatte das ganze haus für sich alleine. die ganze szenerie war so berauschen, dass sie ihm irgendwie unwirklich erschien, obowhl er auch nicht erklären konnte warum. Langsam griff er in die tasche seines morgenmantels und holte eine packung zigaretten heraus. selbst die Folienverpackung glitzerte bei so einem starken sonnenschein. er zögerte einen moment und steckte die packung wieder zurück und, obwohl er doch den starken drang hatte zu rauchen, fühlte er sich gut dabei. er schlug die augen auf, inhalierte noch einmal kurz das nikotin, dass jedesmal ein schwindelgefühl bei ihm verursachte und drängte sich an menschenmassen vorbei aus der hektischen bahnhofshalle. als sie ihn zur begrüßung umarmte, wußte er, dass ihm ihr lächeln die kraft für den rest des tages wiedergegeben und er nicht umsonst geträumt hatte, denn die hoffnung in ihm hatte überlebt... ------------------ "Schmerz, der nicht spricht, erstickt das volle Herz und macht es brechen." "He thinks too much... such men are dangerous." Beide Zitate von William Shakespeare (1564 - 1616) |
| kleine Joe | Glück und Pech, Liebe und Hass, Schönes und Hässliches, Lachen und Weinen. Das alles mit Dir teilen? Mit Tränen in den Augen, oder Lachen in Gesicht? Kleine Streiterein, die schnell vergessen sind. Gespräche, oft stundenlang. Eine Freundschaft, die jetzt schon seit Monaten hält. Es gibt nur eins, was ich nicht will- dass unsere Freundschaft jemals zerbricht. |
| Hoffnung | ~~Die Nachtigall~~ Hab den Vogel singen hören des Nächtens im Gebüsch hast du es gespürt als sein Lied dich berührt Die Mär aus alten Zeiten im Gesang wurde es dir bereitet süß wie Honig sanft wie Schnee mit der Stimme der Ewigkeit bereit zu erzählen von den Sternen vom Gesang des Mondes berührt von den Sphären um dir deine Freude zu gebären Mit dem Morgen ist das Lied verklungen wartet ab sieht zu dem Monde das das Licht nun verdeckt um die Nacht die in dir schläft zu erwecken sieh den Vogel dort auf dem Ast braun und stumpf kannst du es erfassen das er das Lied erklingen hat lassen für eine Stunde in deinem Herzen geborgen deine Seele mit Frieden versorgen. ~by me~ |
| John5 | Der Wald Fröhlich sehe ich die Vögel fliegen, zwitschern munter ihr Lied. Ich bin im Wald,und höre zu,lass mich verzaubern von der schönheit. Schließe die Augen,ein lüftchen weht mir das Haar ins Gesicht. Sehe Rehe umherhüpfen,ganz vergnügt.Sie sind noch klein und fallen schon mal hin. Alles ist so schön im Wald,die ganzen Bäume und in der mitte keine Häuser weit und breit. Dass ist die machenschaft der Natur und sie gefällt mir immernoch am besten! |
| Lucidique | Rosen im Wasser Ich sitze an einem Fluss mit idyllischer Reinheit die Sonne gibt einen Kuss des Baumes Schönheit Das Wasser fließt vor mir her und der Wind durch den Baum fegt hier ist es friedlich so sehr dass eine Ruhe sich um mein Herz legt Ich genieße die Freiheit atme die Luft, fühle den Wind wünsche zurück die Zeit in der wir zusammen sind Etwas seltsames dringt in mein Herz es versucht meine Seele zu heilen wärmt wie eine Kerze es versucht Liebe zu verteilen Ich schaue ins Wasser sehe mein Gesicht die Trauer wird immer blasser verliert schließlich das Gleichgewicht Ich habe Rosen in meiner Hand wünsche ihnen viel Glück werfe sie in die Wasserwand gebe sie dem Kreis des Lebens zurück Lucy |