| er | Willkommen im poetischen Almanch zum Thema: [b]Sonstiges, was in keinem vorhandenem Thema Platz findet[/b] Den ständigen Lesern dieses Almanach sei empfohlen den Sprunganker auf das Themenende zu nutzen. Klick auf den Link mit dem entsprechenden Namen RECHTS in der Forenübersicht... letzter Beitrag von -xxx- Ich wünsche Euch nun einen angenehmen Aufenthalt. |
| Hrefnadis | Gothic Nights Ein Anruf. Und Augen beginnen zu glitzern. Ein Lächeln umspielt so manche Lippen. Und dann der Gang zum Kleiderschrank. Die Gewänder .. ja ... Später am Abend stehen sie an den S-Bahn-Stationen, werden angestarrt, belächelt, doch strahlen sie eine Freude aus, eine Ruhe, eine Kraft. Ist es Jagdfieber? Der Ruf der Nacht? In den Bahnen treffen sich die ersten, lächeln einander an, erkennen sich, umarmen sich. Platz haben sie immer, denn man weicht ihnen aus, den schwarzen, edlen. Sie feiern den Sieg der Nacht über den Tag. Hoch oben über der Stadt, auf den Ledermänteln der Männer sitzend, bewundern sie die Farbenpracht des Sonnenuntergangs. Sie freuen sich wie Kinder mit offener Seele. Sterne zählen .. Dann tanzen sie zu den harten Rhythmen ihrer Musik, ausgelassen, fröhlich .. hungrig nach Leben, wo doch der Tod ihr Bruder ist. Sie ziehen in kleinen Gruppen über die Festplätze. Und neben manch ängstlichem Blick streift sie auch manch bewundernder. Raubtiere auf der Jagd. Picknick bei Vollmond. Die Gewänder der Frauen streichen über das taunasse Gras der Wiese im Park. Wein wird gereicht. Leise klingen sanfte Worte, melodische Lieder. Fahl blitzen die Klingen der Männer, die spielerisch ihre Kräfte messen. So manche Hand wühlt sich in langes Haar, ob von einer Frau oder einem Mann, wer kann es sagen? Einsam sind sie, die Kinder der Nacht, kuscheln sich aneinander, um sie zu vertreiben, alte Versprechen und Bündnisse erneuernd. Sie streifen über die Friedhöfe, feiern mit den Toten. Finger fahren liebevoll über die Inschriften von Grabsteinen, die seit Jahren niemand mehr beachtet hat. Kerzen verbreiten ein tröstliches Licht für die verlorenen Seelen der Lebenden und Verstorbenen. Der Morgen graut und sie sitzen wieder in den Bahnen, noch aneinander geschmiegt, sich wärmend, Trost und Schutz gebend. Doch dann erhebt sich ein jeder, küsst die anderen zum Abschied und tritt hinaus, in die helle, kalte Welt der Tagmenschen. Dorthin, wo man angestarrt wird, beschimpft und verletzt. Und dann warten sie auf den nächsten Anruf. ------------------ Hrefnadis, die Dunkle Rabenfee Kind Odins |
| Hrefnadis | Nachtspaziergang Die Welt hält ihren Atem an. Auf schwarzem Samt die Sterne blinken, Dir einen Eindruck geben, was es bedeutet, das Wort Unendlichkeit. Beruhigende Stille, nur Deine Schritte hallen auf menschenleerer Straße wider. Die Luft ist so mild, so klar. Tief einatmen, die Ruhe genießen, die Freiheit im Schutze der Nacht umherzustreifen. Dunkel schon die meisten Fenster, doch hier und da brennt noch Licht. Ob sie ahnen, welch Raubtier um ihre Gärten streicht? Ein Blick in ihre Zimmer, lächelnd die Idylle betrachtend, um sich dann wieder abzuwenden. Nein, diese Enge ... frei sein willst Du, leben! Doch das kannst Du nicht in der Masse der Menschen. Einsam nur mit Dir selbst bist Du glücklich. Und doch sehnst Du Dich nach einer Hand, die sich um Deine schließt, mit Dir durch diese Nacht zu wandern. Summend streifst Du umher, voller Liebe für die Schönheit des Dunkels. Zögernd nur wendest Du Dich wieder der widerlichen Enge der Häuser zu, dem grellen Neonlicht, der Folter, die die anderen Leben nennen. Und wieder stirbst Du einen kleinen Tod. ------------------ Hrefnadis, die Dunkle Rabenfee Kind Odins |
| Hoffnung | ~~ Beobachten~~ Lehnst dein Gesicht an die Scheibe,Dunkelheit umhüllt dich wie ein Mantel aus Schweigen das Licht hinter dir ist aus. Eine Stereoanlage läuft noch im Haus......stöhnen im Zimmer nebenan.....langsam wird es still. Lange siehst du in die Nacht, die Bewegungen der Tiere der Nacht verfolgend. Eine Hand auf die Scheibe legend. Der Atem schlägt klirrend auf die Fläche der Scheibe, langsam verwischt deine Hand den Schein des Nebels. Zärtlicher Blick in die Nacht......kannst eine Katze um die Büsche streifen sehn....der Schein der Nacht erfüllt die Gipfel der Bäume mit orangen Licht. Die Sterne treiben trübe zwischen dem Dunst über den Dächern.....der Mond scheint im halben Licht in der Nacht zu dümpeln......langsam sich bewegend. Kann dich dort unten streifen sehn.........zwischen den feuchten Büschen gehn.....seh deinen Blick zum Himmel hinauf.....die Fenster streifend, weiche zurück......deinen Blick meidend. Hast du mich gesehn....nein.....geh an das Fenster.....lehn meinen Kopf daran, seh mir das freie Tier da unten an. Kann sehen wie sie den Käfig riechen kann.......den Käfig in ihr. Langsam beschlägt die Scheibe..ich merke es nicht....denke dran wie du dich fühlst.....wende mich wieder in den Schutz des Zimmers. Seh das leise flimmern....das Licht deiner Wohnung geht an.....leise seufz ich.....leg mich im Dunkeln auf das Bett.......seh an die Decke, denk an dich, und sehn mich die Freiheit spüren zu können. Kann nicht schlafen......denk an dich........seh die Farben......wünsch mich raus und kann es nicht. ~by me~ (( zu Hrefnadis lächel und leicht nick)) |
| Hrefnadis | ((*zu Hoffnung lächel*)) Schwarzer Bruder Niemand, der mir näher steht, der so lang schon mit mir geht, der mir so oft Kraft schon gab, an dessen Liebe ich mich so gern lab, nicht verwandt und doch Bruder mir, Lichtblick in des grauen Alltags Hier, und doch selbst schwarz wie die Nacht, liegt es meist nur in Deiner Macht, mir ein Lachen zu entlocken, während wir auf der Vergangenheit Gräber hocken, Deine Stärke und Dein Mut tut meinem verzweifeltem Herzen so gut, weisst immer einen Rat, und diesem folgt auch gern die Tat, schaue auf zu Dir mit Respekt, was auch immer das Leben ausheckt, bist mir so teuer wie Blut von meinem Blute, bist im schlimmsten Desaster immer das Gute. für Count Bathory ------------------ Hrefnadis, die Dunkle Rabenfee Kind Odins |
| Hoffnung | Hoffnung nennt man mich Glück und Sehnsucht bringe ich bau euch auf und scheine sanft weiß den Weg in Glückes Arm doch seh ich sehr wohl den Schmerz die Angst dahinter Und wenn sie euch wieder geholt Der Schmerz schon dumpf Du fragst wozu.. Dann komm ich wieder Hoffnungsschein gliedert dich wieder in den Schmerzensreigen um dir das Leben zu zeigen ~by me~ ((achja Kritik und Verbesserungsvorschläge immer Willkommen)) |
| Hrefnadis | Night Wish dona nobis pacem ... Ein Gebet für jene, die wachen, mögen sie ihren Schlaf finden, mögen sie träumen, wenn sie es wünschen, mögen sie tief und traumlos ruhn, wenn sie Traumgebilde fürchten. Ein Gebet für jene, die lieben, mögen sie ihre Liebe genießen, die Chance ergreifen, glücklich zu sein. Mögen sie ruhn in den Armen des Geliebten bis dass der Morgen sie trennt. Ein Gebet für jene, die kämpfen, mögen sie siegreich sein, im Kampf um ihre Seele, im Kampf um sich selbst. Mögen sie sich nicht verlieren, auf dass sie den Sonnenaufgang erleben. ------------------ Hrefnadis, die Dunkle Rabenfee Kind Odins |
| Hoffnung | Kannst du meine Träume sehn? Mich verstehn....mich fühlen das rot das sich in mein Gehirn windet das Schwarz das meine Seele erfüllt das gleißende Gelb das mich blendet das satte grün das mich verzweifeln lässt das himmelblau das meine Freiheit versteckt das weiß das das Ende bedeutet das das Licht bedeutet zu dem wir gehen Träume geht lasst mich schlafen sucht euch ein Kind aus ein Kind das für euch geschaffen nicht das Kind der Nacht das von Träumen schreiend erwacht |
| Hoffnung | Und nun ist er da der Traum tanzen muß ich kreischend laut zieh dabei mir ab die Haut Blut rinnt langsam mir herab seh das dunkel von dem Grab seh die Würmer sich drin winden verschlungen ist der Pfad tanzen, sich verbeugen auf Knie und doch erhoben seh ich nichts blind und taub kreischend laut seh ich mich dort liegen schließ die Welt aus du wirst siegen |
| Hoffnung | Der Träume Feuerflügel sich erhoben sich mit meinen Gedanken sich verwoben Langsam ich es sehen kann jede Frau und jeden Mann Langsam fängt der Traum zu weben an Farben steigen hier empor Schreie gellen mir im Ohr Trompeten schallen überall Trommeln allesamt gerufen wird das ganze Land Träume sammelt euch nun hier Schläfer wachen nicht mehr hier Geht durch diese Tore raus macht dem Leben den garaus beschreibt das Grauen und das Leid den Schmerz zu leben seid bereit Lasst sie schlafen nimmermehr werdet ihren Träumen her Kommt und lasst euch nun begrüßen des Leben unmut zu begießen Lasst sie schlafen nimmermehr wandert in dem Kopf umher Schließen sie denn ihre Augen sollen sie nur Grauen schauen Nicht mehr schlafen nimmermehr Nur noch wachen Angst vor diesem Heer (( ja das sind meine Träume *schmunzel*)) |
| Hrefnadis | Der kleine Tod Schlaf, das ist der kleine Tod, gestorben jede Nacht, wenn einen dann der Alb besucht mit seiner ganzen Macht, drum Schlaf, hinfort mit Dir, geh weg, dienst doch nur dem einzigen Zweck, in Angst und Schrecken zu versetzen, zu quälen mich und zu verletzen, so weiche von mir böser Traum, noch bin ich wach, berührst mich kaum, und wach, das werd ich bleiben, um Dich gänzlich zu vertreiben, möchte nicht sterben diese Nacht, wehe dem, der dies belacht. für jemanden Schlaflosen .... ------------------ Hrefnadis, die Dunkle Rabenfee Kind Odins [Dieser Beitrag wurde von Hrefnadis am 09. Februar 2002 editiert.] |
| Hoffnung | ~~Verwirrt~~ Kannst du es hören.... den Gesang. beschwören des Sinnes freudigen klang.... Gekommen dich zu erfreuen, zu holen aus Letargie der neuen Zeit um dich buhlend und frisch gefreit kommt die Muse, egal ob du bist bereit Der Stimme hohler Klang in den Ohren schallend, höhnender Gesang Denke wenn du zu denken gedenkst Handle nie nach deinem Gehirn zu verschlungen die Wege die es sonst nimmt Kannst du spüren das Feuer auf der Haut, das Herz das du frisch geklaut, Schmecke das Blut, den Schmerz und die Pein liebe es der Herscher zu sein Falle und siege Lebe in Liebe und im Kriege den Tod frisch erwartend zu hoffen ,gepaart mit dem Zweifel Das Leben nicht begreifend Muse komm und zeig sie mir die Sinne verwirrend Den Verstand vor kälte klirrend Das Herz erfroren den Glanz der Augen schon lange verloren zuviel gesehn zuviel gespürt verloren und erfroren doch immer wieder im Leben geborgen ~by me~ |
| Homunculus | Schmetterling Eine Einöde. Fiberglashalme stehen unbewegt, kein Lufthauch. Ein Meer kalter Spitzen und Zacken, welches sich stumm einem grauen Himmel entgegenstreckt. Kein Leben. Aus dem dunklen Grau löst sich ein Punkt und kommt schnell näher, gewinnt dabei rasch an Größe und Schärfe. Ein Schmetterling aus Stahl. Das monotone Surren der matt glänzenden Flügel stört die perfekte Stille der Szenerie. Plötzlich hektisches Flügelschlagen, ein endgültiges Versagen emotionsloser Technik und ein hoher Laut, der beinahe einem menschlichen Schrei gleicht. Dann Stille. Lautlos taumelt ein stählerner Schmetterling dem wartenden Heer erregt zitternder Fiberglashalme entgegen - Aufprall. Eine Einöde. Fiberglashalme stehen unbewegt, kein Lufthauch. Nur kalte Spitzen und Zacken, welche sich stumm einem grauen Himmel entgegenstrecken. Einige Halme sind abgebrochen, blutverschmiert. Splitter weit verstreut. In einem Kreis gläserner Dornen ein Schmetterling. Die stählernen Flügel in einer unnatürlich verdrehten Stellung zum Körper, zerfetzte Haut gibt den Blick frei auf funkensprühende Schaltkreise. Kinderaugen starren ins Nichts - kein Leben. |
| Homunculus | Letztes Bild Grau schwebt Asche in der Luft wie einst die welken Blätter sterbender Bäume die den giften Boden unter sich begruben Schwefelschleier treiben gelb über faulem Wasser Die Ruinen der Städte sind im Nebel verschwunden Wind fegt über leere Plätze unter den Trümmern weißer Marmorsäulen träumen tote Kinder Der Traum an die Erinnerung wächst auch in deiner Brust - |
| Hoffnung | Hört euch eine Geschichte an, von damals als die Zeit begann. Als die Raben und Krähen noch weiße Federn hatten. Da ward eine geboren , zum besonderen auserkoren. Federn schwärzer als die Nacht. So hat die Natur sie gemacht. Doch die weißen Krähen konnten das nicht verstehen. Konnten sie nur noch verschmähen. Sie träumte davon gleich zu sein.....weiß zu sein. Dann wachte sie des Nachtens auf. Sah zum weißen Monde auf, ist dann plötzlich losgeflogen. wollte etwas weiße Farbe vom Monde holen, wollte wie die andern sein. flog hinauf soweit sie konnte, krächzte glücklich zu dem Monde. Die weißen Krähen waren aufgewacht, sahen was die schwarze macht. Hielten ihren Atem an, und hörten des Krähen Totengesang. Ihr Gefieder wurde im Mondenlicht Silbern schöner sah mans nicht. Doch dann ließ des glücklich Herze nach Sang ein Lied so unendlich befreit, ein Krächzen war der letzte Klang dann legte sie die Flügel an glänzte im Mondlicht silbern und rein fiel herunter wie ein Stein Die Krähen sahen alle zu Vielen in ein trauernd Krächzen ein. Seit diesem Tage aber tragen sie Trauer Kräh und Rabe. ~by me~ |
| SEIROMEM | Valentinstag [i] Im Zeichen besonderer Emotionen, beispielsweise wie Freundschaft oder auch Liebe, ich Dir heute eine Rose gebe, sie soll die Verbundenheit ausdrücken, und für eine kurze Weile Deine Gedanken verzücken, oder Deine "Höhle" schmücken... [/i] |
| kleine Joe | Es gibt Dinge, die sie nicht versteht. Momente, in denen der Kummer nicht vergeht. Träume, die sie nicht vergisst. Einen Menschen, den sie so sehr vermisst. Fehler, die sie nie wieder gutmachen kann. Tränen, die sie über die Welt verstreut, weil sie alles unendlich bereut!! |
| kleine Joe | Ertrunken in meinen Tränen, erstickt an meinen Selbstmitleid. Ich wuill mich an Dich lehnen, doch der weg zu dir ist weit. Meine Liebe zu Dir ist unendlich, ohne dich ist in meinen Herzen eine Lücke. Und wäre es nur freundschaftlich- ich brauche diese kleine Brücke. |
| kleine Joe | Aus Liebe geglaubt, .........die Sinne geraubt. In Inneren vertraut, .......Vertrauen missbraucht. Für immer verletzt, ........die Träume zerfetzt. Das Herz verlassen, wird nur noch hassen! |
| Hoffnung | ~~ Die Gedanken sind frei~~ Die Gedanken sind frei... sagen Sie. Sind sie das wirklich? Hat sie jemals wer gefragt, ob sie das sein wollen? Und wenn man sie auf das Papier bringt, was dann? Sie sind dann doch festgehalten. Sind Dichter Schriftsteller und Denker dann nicht Sklavenhalter? Habe ich meine Gedanken, in ihrer Freiheit beschnitten, da ich sie aufschreibe? Mein Blick wandert über die Buchstaben und Zahlenreihen. Zögernd muß ich zugeben, gerne Sklavenhalter zu sein. Meine Gedanken auf das Papier zu zwingen. Lassen Sie mich doch manche Nacht nicht schlafen. Vieleicht will ich sie ja dafür strafen, oder mich davon befreien. Ist das meine Rache? Sind Gedanken nun wirklich frei? ~by me~ |
| Nebo | ...Sinflut_ Schatulle geöffnet, Ein leichter Schubs Und viele kleine Perlen Rieseln funkelnd auf die Erde Nieder. Die Wolkendecke geschlossen Ein kühler Wind Und viele kleine Perlen Tropfen funkelnd auf die Erde Nieder. Der Himmel zerbrochen Kleine Blutstropfen Und viele kleine Tränen Tropfen funkelnd auf Unsere Häupter Nieder. Reih die Perlen auf Sammle die Tropfen Schöpfe aus deinen Tränen Schaffe einen Sinn... Sinnflut in der Sinflut_ ...Nebo... |
| sYntiq | Ich weiss nciht wirklich, wo ich das hier einordnen soll: hopeless ------------- in my head an endless desert its the dried sea of emotions. the water of dreams,full of life killed by reality. the sun of failure is burning hard above the shipwrecks of my hopes, lightens bright this dying scene there is no hiding in save dark. 2001 - Flo (sYntiq) |
| kleine Joe | Er ist weg, ich bin allein. Will ich es sein? Nein! Ich liebe ihn so sehr und es ist schwer zu wissen, dass er fort ist. Fort von hier und nicht bei mir. Es soll nicht wahr sein, ich will es nicht glauben und ich öffne die Augen, die Realität holt mich ein, aber ich will es nicht sein! Allein! |
| black angel | keine ahnung, wo ich das hinschreiben soll... ;.(. Mein Kind Mein Kind, ich möchte von Dir träumen und dem, was Du nicht werden konntest Ich möchte zu träumen wagen von Dir und dem was Du nicht bekommen wirst Ich möchte zu träumen wagen von Dir wie Du gewachsen wärst Ich möchte es wagen von Dir zu träumen und nach dem Erwachen Dir meine Liebe schenken Bitte verzeih mir wenn ich Dir Deine Zukunft raubte. *hm* angel *handaufmeinenbauchleg* |
| DeadVenus | Mutter Wieso fügst du mir diese Schmerzen zu und weigerst dich mich zu verstehen wieso lässt du mich nicht in Ruh hörst auf auf mich herabzusehen du hast mein Leben mir geschenkt drum lass es mich auch leben und denk nicht dran was jemand denkt denn er kann dir das nicht geben was ich dir geben will und werde, wenn du mich endlich akzeptierst und wenn du nicht willst dass ich sterbe wirds zeit dass du dein Stolz verlierst. Angst vor der Verantwortung Ein Leben lang in einer Zelle sitzen In ihre Wände eine Rille ritzen So viele sind in ihr gefangen So viele, die um ihre Freiheit rangen Die Arbeit vieler, die dort sterben Lässt ihre Wände dünner werden Ein Lichtstrahl lässt uns alle hoffen Erlösung wäre eingetroffen Die Angst dass jemand auf uns lauert Hat uns dann wieder zugemauert Die Chance verpasst zu haben tut uns leid Und wieder los geht's mit der Ritzarbeit |
| Sensus Moriendi | die worte, die ich nicht sagen kann worte, die ich einfach nicht aussprechen kann ich schreibe sie auf meine wangen mit dem salz toter tränen flammende lettern auf blasser wangen haut verzweifelnd wartend jemand möge sie sehen möge hindurchblicken durch die falschen worte die worte die ich sagen kann so leicht, so leicht weil sie nicht wahr sind einfach nicht wahr sind weil sie das bild zeichnen das ich niemals sein werde und dass doch jeder sehen will verzweifelnd wartend dass jemand hinter dieses bild blickt blicken will auf die flammende wirklichkeit meines ichs gebrannt mit dem salz toter tränen auf meiner wangen blasser haut... |
| Josephin | Rote Rosen, schwarze Rosen neigen sich im Sommerwind Dornen stachen meine Hände bluten sollst nun Du, mein Kind Rote Rosen werden welken weil zwei Herzen einsam sind Schwarze Rosen bleiben Zeugen Deiner Grausamkeit, mein Kind Weiße Rosen - reiner Jugend Unschuldszeichen alle Zeit Blutgetränkte Blütenblätter klagen meiner Seele Leid Weiße Rosen müssen sterben meine Rache und mein Schmerz Schwarze Rosen - meine Liebe bluten soll Dein kaltes Herz |
| dark frog | Tot? Trauer? Schmerz? Nein! ich bin kalt! kein gefühl? bin ich noch mensch? Nein! ich bin der schatten jener, die mich zurückließen! die brut jener, die all gefühl mitnahmen und vergaßen mensch sein zu lassen. |
| Amazone01 | Kalt und widerwillig legt sich die Nacht über mich; die Nässe der Kleidung erfrieret mich, das Blut dem Kleide erinnert mich, an diese oh schreckliche Tat. Die Krähe schreit über diese Nacht, der Regen spült die Spuren fort, nun bin ich nicht mehr hier..... Das Morgenlicht blinzelt in mein Gesicht, die Tränen der letzten Nacht sind nicht verwischt, zu diesem Feld werd ich nie mehr gehn, denn ich kann sie nicht mehr sehn, das eigene Kind ist nun nicht mehr, ach ich liebte es so sehr!!!!! |
| dark frog | rebellion? REBELLION! Das Auflehnen gegen Menschen die nie genug Rebell waren um Mensch zu sein! |
| myhna | ->in gedenken an den verwylderten neurosengarten<- Im-Puls der zeýt Mitten im leben Alles gegeben Alles genommen Zerronnen Geronnen Was dich durchfliest Ist mehr als blut Es ist Der puls der zeýt Der stockt Nicht stoppt Dich hält In seinen klauen Zerfetzt Das Blut das gerinnt ist der puls der zeýt Der holpert Stolpert Nicht stoppt Dich mit sich zerrt Verzerrt Dich Zu dem was du bist Das bild Das übrigbleibt Auf deiner haut Vom blut Das aus dir fliest Der puls der zeit Der dich verlässt Und dir doch keine ruhe lässt Niemals stoppt Atemlos Haltlos Hetzt er das blut durch deine adern Das was bleibt Bis nichts mehr bleibt Niemals stoppt Das pochen Und klopfen Hinter deiner stirn In deinen schläfen In deinem hals Deinem herz Niemals stoppt Das stechen In deiner brust In den augen Niemals stoppt Das kribbeln In den beinen In deinen fingern Niemals stoppt Der puls der zeýt Halt!Los! s'mý ------------------ This is me It's me and my Reality of mine [Dieser Beitrag wurde von myhna am 21. März 2002 editiert.] |
| matcho | das mahl sie wittern den duft ziehen ihre kreise immer enger die furcht weicht aus ihren augen ihr instinkt prophezeit ihnen nicht gutes beäugen ihr begehr denoch wagen sie nicht den engültigen schritt bis ihr animalischer trieb die angst besiegt sie sich der versuchung ergeben mit urwüchsiger kraft und leidenschaft befriedigen sie ihre gier mit wollust können sie geniessen was uns menschen verwehrt katzen schlichen um meinen tisch © mathias feb.'02 |
| kleine Joe | Sitz zwischen Grauen auf einem Luxusdampfer auf dem Mississippi und vermisse deine Wnigkeit Reise als Liebesriese verkaufe Maripanlächeln wie warme Semmeln mein Honigkuchengrinsen jedoch hältb Weltrekord als Ladenhüter gellt Mrs. sippi machts jetzt auf Liebesengel bist und bleibst doch ein Bengel den Prophezeiungen zum Trotz verschenk ich meine Bauchladenwelt an ihren Mann und dan begeb ich mich in deinen Bann |
| Timidite | Erzähl mir nicht von deinen Sorgen Dieses Geheimnis kann ich nicht bewaren Ich bin Wind, ich flüstere sie dem Fluss Und zerstreue sie im nächsten Augenblick Mit den Blättern über die Alleen Erzähl es mir nicht Es ist nicht mein Schicksal Dich zu beruhigen und zu verstehen Ich bin Wind und dem Wind ist es egal Dem sollte man seine Gefühle nicht anvertrauen Glaub mir nicht mein Lieber Glaub mir nicht Komm zu dir mein Guter Komm zu dir Glaub mir nicht mein Lieber Glaub mir nicht Wach auf mein Schöner Wach auf Erzähl mir nicht von deinen Tränen Ich verliere vor deiner Schwäche nicht den Verstand Ich bin Wind Und mir ist es ohne Liebe viel besser Erzähl mir nichts Es ist nichts für mich Ich bin Wind, ich versuche es nicht Und will auch nicht Dich an mich für ewig binden Glaub mir nicht mein Lieber Glaub mir nicht Komm zu dir mein Guter Komm zu dir Glaub mir nicht mein Lieber Glaub mir nicht Wach auf mein Schöner Wach auf [i]Wlad Staschewski übersetzt und überarbeitet von Timidite[/i] |
| DeepWaste | >>Verruf<< Der Tod scheidet das Ehepaar, des Glückes wegen, mein törichter Freund, die Stagnation der Liebe hat begonnen, dein Gewissen ist rein, und meine Schuld liegt in deiner Hand, und meine unbarmherzige Schuld erlischt ------------------ Ich brauche keinen eigenen Garten; mein Garten ist die Natur! |
| fluchtraum | Nun lastet nur mehr Schweigen in den weiten Hallen Auf deren Grunde stählerne Kadaver rosten Eine gezackte Scherbe ist vom Glasdache gefallen Und zäher Efeu umwuchert titanische Pfosten Nichts ist geblieben von dem Singen der Maschinen Das in mechanoiden Hymnen einst füllte die Lüfte In einem leeren Tank bauen ihr Nest die Bienen Und hüten die Erinn'rung schwerer Schmieröldüfte Vorbei an längst verlassenen rot-weißen Schranken Über rissigen Asphalt und trockne Brombeerranken War zur erhabenen Ruine ich gekommen Nichts bedeuten Gärten mir noch Kathedralen Kein and'rer Ort an Schönheit noch an Qualen Mit diesem Trümmerfeld es je hat aufgenommen [Dieser Beitrag wurde von fluchtraum am 09. April 2002 editiert.] |
| tenebrae | Eine schwache Eingebung eines wehklagenden Vogels, tobt so arg in meinem Geist, es erstirbt unter meiner geschwellten Brust der Quell stiller Klahrheit Heil die Wunden wütend in mir in dieser sorgenvollen Unterwerfung; Oh, ich schenke mich Dir Mich im Klang selbst zerschlagend, verblühend in Deinem Gesicht, verschwindet alles, was nicht ebenso schön ist wie Du es bist Nun hebe mich lind in jenen kalten Arm auf das ich in Lethes Umarmung ertrinken kann |
| Vampgirl | .. am Horizont bilden sich rote wolken.. sie werden von der Sonne bestrahlt und sind von einer dunklen Farbe umgeben.. die rötlich-gelben Farbtöne glänzen auf dem Wasser, welches sich über die Landschaft streckt.. das Wasser glitzert.. die Stille durchdringt meinen Körper.. ich fühle die Leere in mir.. kann kaum ruhig atmen.. die Sonne sinkt weiter und es wurde dunkler.. die Klinge in meiner Hand blitzt auf, als sie die verbleibenden Strahlen der Sonne trifft.. ich lege die Klinge auf meine kühle Haut und durch Druck dringt sie in die Haut.. ein kurzer Stich führt zu einem Schmerz, der durch meinen Körper fließt.. ich fühle mich frei, spüre, dass ich lebe.. fühle, dass ich ohne diesen Schmerz nicht leben kann.. ich blicke auf, dahin wo die Sonne noch vor einigen Minuten, Stunden,... zu sehen war.. ------------------ ~...wenn du mich mal vergißt oder alleine läßt, dann laß mich einfach im regen stehen, denn im regen kann man meine tränen nicht sehen...~ |
| Vampgirl | Du siehst in meine Augen, Du siehst in mein Gesicht. doch was Du eigentlich seh'n sollst, das siehst Du leider nicht! Du schaust mir in die Augen und siehst ein strahlen, doch würdest Du richtig hineinsehen, dann siehst Du meine Qualen. mein Mund tut Freude kund, das denkst doch aber auch nur du, doch hörtest Du mir richtig zu, siehst du in mir ,die sagenhafte Unruh'! ich gebe dir zum Gruß meine Hand, doch eigentlich schaffe ich eine Wand. Du kannst nicht weiter gehen, und hinter die Fassade sehen, ------------------ ~...wenn du mich mal vergißt oder alleine läßt, dann laß mich einfach im regen stehen, denn im regen kann man meine tränen nicht sehen...~ |
| kleine Joe | Ein Kuss, der schönste dieser Welt. Ein Kuss der die Liebe für immer hält. Ein Kuss nur wenige Sekunden. Ein Kuss und schon heilt er meine Wunden. Ein Kuss und ich weis ich bin nicht allein. Ein Kuss und ich will für immer bei Dir sein. Ein Kuss der Dich so unvergleichbar macht. Ein Kuss und schon wird der Tag zur Nacht. Ein Kuss der Dir für immer meine Liebe schenkt. |
| Mahsheed | Gegen das Verdrängen von Wahrheiten Modrig Grüne Fliesen erbrechen sich und sprießen aus krummer, etwas dummer Wand heraus, bewirten jede Rattenlaus. Sie keimen, ja summen langer- kurzerhand. Uns zu beweisen, Leben zu erzeugen, Hirne zu bereisen. Selbst beim lautlos Vegetieren. Wir sollten uns dem beugen! Sie willkommen heißen! Bewunderung erzeugen! Die Aussage studieren! Es applaudiert der Vorhang, glotzt beifallklatschend keimig, ganz siffig und Weiß schleimig in Ansätzen schon leimig. Bestätigt diesen Vorgang. Stolz zeigt sein Stoff den Schmelz, unheimlich stark betätigt mit grün bewuchs´nem Pelz. Und auch die Haare im Abfluss stimmen ein mit Sangesgruß, in diesen Chor der Wahrheiten, Verkünderrohr von Klarheiten. "Das ist das einzig Wahre!" Denn auch schon sie verwesen, an grünem Schleim genesen. Blähen trübe Blasen, und gleichen grünem Rasen aus eitrig tropfend Nasen. Das alles hat sehr tiefen Sinn: Der Kreislauf bringt den Hauptgewinn. Erde wird zu Erde, selbst Rotz und Schimmelherde. Toleranz bedeutet, die Wahrheit zu ertragen. Das Putzen unterdrücken, Verdrängung zu vertagen. + Sarkastische Erinnerung an die Nichtarbeit träger Hauswirte in einem ehmalig von mir bewohnten Wohnheim [Dieser Beitrag wurde von Mahsheed am 24. April 2002 editiert.] |
| Mahsheed | Geburtshelfer meiner Träume ... Es ist, als würde es Sterne regnen ... Und auch diesmal schafft ihr es, meine Gedanken völlig an Euch zu binden und meine Konzentration wie Blut aus den Adern zu rauben. Noch kenne ich nicht alle Farben der Kleider, in denen Ihr mir schreiben könntet. Erreichen Euch meine Zeilen in roten oder gar lila Gewändern, so werdet Ihr meine Erregung wohlwollend gestatten, oder sie sogar teilen. Tragt Ihr an diesem Tag jedoch zufällig Blau oder gar Eisblau, so fürchte ich wahrscheinlich mit Recht, dass Frage oder Wunsch von mir missbilligt würden. Denn wie Ihr bereits wisst, liebe ich Eitelkeit, wo sie mit Recht geschieht ... Inmitten all der Menschen, die sich in den Konventionen der allgemeinen Bescheidenheit suhlen, wie spudelnd und strahlend ist da ein einfacher Satz wie "Schau, wie schön ich bin!" ... Dieser Satz, knapp, kühl und mit Ernst und Recht gesagt, könnte mich eine ganze Nacht lang auf Knien rutschen lassen. Welcher Künstler hat schon ein zufriedenes Leben führen dürfen ... (Und ich gehöre nicht zu jenen, die glauben, ein wahrer Künstler m ü s s e leiden. Zuallermindest nicht Hunger.) In dem kleinen Glas, das ich Euch sende, befindet sich eine Flüssigkeit, welche ich selbst sehr schätze und Euch sogar mit eifriger Erregung überreiche ... Dies um Euren Hunger zu befriedigen ... Ich danke Euch (auch wenn es Euch erzürnt) für dieses reizvolle Kleidungsstück. Zwar verstehe ich nicht, warum Ihr wollt, dass ich es zerstöre, doch ich werde ohnehin den Teufel tun! Hüten werde ich es als das magisch behaftete Objekt, das es ist. Und das Schöne ist, Ihr könnt mich nicht daran hindern. Und nun werde ich mich noch eine Weile in den Kosmos Eurer Lippen versenken. Sie sagt, sie tut es nicht für mich und tut es doch. Und ich liebe das, weiss es zu schätzen, schätze es, will mehr davon und will, dass sie es weiß. Um mich vom Loben abzuhalten, muss sie mir entweder Zunge oder Augen nehmen... In Röte schwimmend |
| Mahsheed | Monologe zu halten ist die einzige Art, verstanden zu werden. Wer versteht sich selbst besser als das Ich. Deshalb muss ich so viel reden, Verbundener, reden ohne Unterlass. So muss ich nicht bemerken, dass du längst schon fort gezogen bist. Meine Monologe sind aus deinen Worten gebaut, die du mir einst ins Hirn gezüchtet hast, mich als Sklavin zu binden für alle Zeit. [Dieser Beitrag wurde von Mahsheed am 26. April 2002 editiert.] [Dieser Beitrag wurde von Mahsheed am 26. April 2002 editiert.] |
| DeadVenus | Allein Phantasie ist eine Blume, Die in der Einsamkeit erblüht. Ihre Schönheit ist verlockend, Ihr süßer Duft dein Herz berührt. Sie lenkt dich ab vom grauen Alltag, Und du wirst gern von ihr verführt. Nur du allein bestimmst den Traum. Der dich in ihre Welt entführt. Versteck dich da und siehe weg, Wenn du erstickst, allein,im Dreck. ------------------ alles ist vergänglich. vergänglichkeit ist alles. |
| Lucidique | Faszination der Farben Ich fühle den Regenbogen in mir strahlen Ein Spektrum von Farben durchflutet meinen Geist Seifenblasen platzen in meinem Bauch Sonne strahlt durch meine Augen Alles funkelt und glitzert alles strahlt und spiegelt Gelb, Blau, Rot Grün, Lila, Orange Farbblitze aus meinem Körper Alles wird bunt um mich herum Doch das Zentrum in mir dort, wo sich alles trifft, ist schwarz Der Kern ist t o t Lucy *Kritik gern gesehen* |
| Nachtelbin | Teil 1, noch unvollständig.. ------- Aus dem Spiegel kam ein Hauch kaumgehörtes Träumerflüstern 'Liebes Mädchen bist auch du eines neuen Lebens lüstern?' Willst auch du dich selbst verlassen? Streck aus und reich sie mir, die Hand, schau ob unsre Finger passen, tritt hinein in neues Land' Das Mädchen sah die Farben blassen... Ein Strudel hatte sie erfasst trug hinfort auf Nebelschwingen dieses Neue Spiegelpaar, bettete auf Moosigdingen Die grauen mit dem weißen Haar. 'Sag, wo sind die Farben hin? Warum sind wir beid ergraut? warum wird die Stimme spröd, warum schuppt hier meine Haut, warum ist es kalt und öd? Und mit heller Stimme lacht er: 'Was du siehst ist deine Seele, deines Innern tiefer Grund was auch immer dich je quäle, hierrin hat es stet befund. Ein Geschenk möcht ich dir geben, hier hast du ein kleines Ding, nimm es mit auf deinen Wegen und verleih ihm einen Sinn.' Auf sie zu kam er zum letzten, diesem einen mal in blaß hauchte ihr noch einen Kuß auf und versprach ihr dass sich noch einmal kreuzen werde ihrer beider Wege fluss sollte sie das Rätsel brechen und sich sehnen nach dem kuss. Verwirrt ließ er sie stehen auf des schwarzen Waldes wegen ohne auch nochmal allein einen Fuß nach ihr zu regen schwand er mit des vollmonds Schein. Zaudernd stand sie dort und grübelt über ihrer Reise Zweck ging dann los, tat zagend Schritte taucht die Zehen in den Dreck lief so bis des Waldes mitte, blieb dann stehn und dachte weiter wie gut doch ein Ziel nun nütze einen Ansporn der als Leiter sie bei der Wahl des Weges stütze. Auf den Boden sank sie nieder stieß die Hände an das Kinn in meinem selbst hier bin ich also doch was hat das denn für Sinn? weiß doch jeder, dass ich mich so nicht verstehe, wie ich bin. Stundenlang so saß sie dort Kam nicht weiter wie sie dachte wollt alles sofort verstehen Sie stockte, hört' wie jemand lachte und es kam ein Frosch zu sehen, der's sich grün mit seinem Bauche macht auf ihrem Knie bequem. 'Ih, verschwinde, kleine Kröte! Erlaubt ich dir, mich zu besetzen? Wer bist du schon, daß du es wagst, mein zartes Beinchen zu benetzen?' 'Werte Dame, wie du sagst, ich bin wer, gestatt ich dir zu fragen, nach meines wahren Wesens Kern Die Antwort liegt auf deiner Schultern tragen. Doch bitt ich mir, wenn du verstehest, mich etwas netter zu behandeln, schliesslich könnt' ich eh du dich versehest in eine fliege dich verwandeln. denn vorweg nehm ich eines bloß: meine Macht ist grenzenlos.' Nach deines Wahren wesens Art? Bist du nicht das, was ich erblickt? dein Schein ist weich, dein sein ist Zart hat dich der Spiegelmensch geschickt? Um mich zu testen, ahne ichs dieses ist ein böses Spiel zwischen beiden abgekartert wollen beide daß mir viel und suchend wird das hirn zermartert! Doch weigerts mich euch zu gefallen will ich lieber nach Hause fliehen schliesslich hab hier ja vor allem in meinem Innern ich zu ziehen Sprachs und stieß die Kröte fort warf sie weg mit aller Wucht wollt nicht hören auf die Stimme die in ihr gehör gesucht trauete nicht der Worte gut aber auch der milden Drohung weigerte sich schlicht aus wut strebte alleine nach erfüllung einen neuen Weg zu suchen wider allem Menschgedank will sie lieber im stillen fluchen als sich nehmen an der hand zu lassen von einem anderen so geht sie hin, die einfältge Wanderin... Doch bald tönts wieder aus dem Busche ein kleiner Vogel piepste laut "ist das nicht die mit der Gusche, die dem eignen Sinnen nicht mehr traut?" Hat ihr eigen Bild geworfen wie bitter Obst gen düstren Stein daß sie nicht selbst davon getroffen... Sieht sie nicht der Dinge Sein? Glaubst hier alles zu vernehmen wie es in Bücher niedersteht? Dann hat sie sich sehr geschnitten Kaum eins ist, was der Titel trägt..." Stutzig wurd sie doch und harrte in dieser Denkerpose aus "Wenn ich in mir selbst gefangen, auf der Suche nach dem Sinn Nicht mehr komme aus dem Reigen Stecke ich wirklich darin? Oder ist es alles schein, durch meine Phantasie beflügelt, vielleicht sollt ich wacher sein mit etwas, das meine Wut gezügelt? Doch warum Dingen Pflicht zuweisen wenn ich selbst es ändern kann das würde bloß beweisen daß ich kaum was selbst getan. Ab fortan soll ich selbst regieren über meiner Gefühle Staat sollten sie freihand agieren werde ich druchgreifen hart, daß niemehr etwas kann entgleisen wie mit der armen Kröte weise..." ------------ Nicht aus können, sondern aus ambition. |
| OrcaDesign | Wer bin ich? Willst du wissen, wer du bist, erfahre, wie du warst, als du gewesen bist. Weißt du, wie du warst oder wie du gewesen sein wolltest, als du mal warst, dann denke an die Zukunft. Wie du mal sein wirst oder sein könntest. Warum willst du so sein,wie du womöglich sein wirst? Denn weißt du dieses, kannst du schließen, wie du zur Zeit bist. Dein Wunsch so zu sein, entsteht nämlich aus deinem jetzigen Sein. Doch sei nie zu lange so,wie du warst und verweile nicht zu lange in dem,wie du sein wirst. ... denn wer bist du dann noch? ---- nicht von mir, aber meinem kleinen Cousinchen Anna |
| LadyMay | Bist du mein Dunkler Engel? Wie ein Engel der keine Barmherzigkeit kennt, breent sich der Gedanke über deine Existens in meine Seele. "Ich begehre dich!" pulsiert es in meinen Adern. Hörst du wie mein Hertz nach dir schreit? Einsam und von blutenden Schwingen beflügelt gleiten meine Gedanken durch die Nacht, auf der Suche nach dir. Ist sie vergebens? Oh traurige Prinzessin, erhöre meinen stummen Schrei, trockne meine Tränen mit deiner sanften, weißen Hand, stille meinen Schmertz mit einem Blick deiner tiefen, schwartzen Augen und erwecke meine in trauer schlafende Seele mit einem Kuss deiner selbst. Doch du willst mich nicht befreien, lässt mich in meiner Welt sterben, siehst zu wie mein noch warmes Blut aus meinen Adern dringt und die gebrochenen Flügel meines Geistes die Tränen der Verzweiflung auffangen, bevor sie den zersplitterten Glasboden meiner Gedankenwelt benetzen und ein Meer aus Melancholie entsteht. Du bist mir so nah, das dein Herzschlag meinen Lebensrhtmus bestimmt und ich selbst deine weiße zarte Haut atmen hören kann. Jedes deiner gesprochenen Worte nehme ich gierig in mir auf und lausche angestrengt jenen, welche du nicht aussprichst, verzweifelt suche ich in ihnen nach den fehlenden Puzzelstücken zum Schlüßel deiner Seele, zu der du mir das Tor versperst. Wieso quälst du mich mit deinem Mitleid wenn du mir viel mehr noch geben kannst als ein Gefühl welches ich nicht haben will. Doch du verweigerst mir den Blick hinter deinen Schutzwall und mit Adleraugen wachst du über jeden meiner Schritte, wie die eisernen Drachen auf den Sockeln der Pforte die mir meinen größten Taum verschließt. Und ich bitte, nein ich flehe dich ein weiters mal, in den Splittern meins Geistes kniend an: umarme mich mit deinen tiefgründigen Gedanken, breite deine Schwingen aus und begleite mich auf dem Wege des Trauerspiels des Lebens. LadyMay |
| Mahsheed | Sehr schön, LadyMay. Schön und tragisch wie der Schlag eurer gebrochenen Flügel. |
| Mellityana | For...??? Follow your dreams Follow your dreams wherever they lead, don`t be distracted by less worthy needs... Shelter them, nourish them, help them to grow, Let your heart hold them down deep where dreams go. Be faithful, be loyal, then all your life through, the dreams you follow will keep coming true. Melli |