| er | Willkommen im poetischen Almanch zum Thema: [b]Trauer & Tod[/b] Den ständigen Lesern dieses Almanach sei empfohlen den Sprunganker auf das Themenende zu nutzen. Klick auf den Link mit dem entsprechenden Namen RECHTS in der Forenübersicht... letzter Beitrag von -xxx- Ich wünsche euch nun einen angenehmen Aufenthalt. |
| *Silence* | Ich lasse mich vor deinem Grab nieder Die nasse, schwarze Erde noch ganz frisch und unschuldig Das Grablicht flackert in seiner Plastikhülle auf dem Deckel noch das Etikett Ausdrücke der Trauer in Massenanfertigung Ich starre auf das hölzerne Kreuz Dein Name steht dort mit lieblose, kalten Buchstaben Dein Name, den ich geliebt habe und noch so sehr liebe Steht dort auf einem Totenkreuz Ohne wenn und aber Keine Kompromisse Dort steht der Beweis, dass du tot bist Wie ein Ortsschild steht dort dein Name Warum bist du einfach aus meinem Leben gegangen Hast uns allein gelassen.. Leblos war dein Körper Als ich den Raum betrat der so fremd wirkte Ich sah in dein Gesicht wollte es nicht vergessen und hatte dich so schrecklich lieb Du lagst dort so friedlich inmitten der fremden Menschen um uns herum Die dort anscheinend standen und warteten bis wir fertig waren mit der Verabschiedung aber mit dieser werden wir niemals fertig sein Ich wünschte es wäre ein Traum kann es nicht glauben dass du dort liegst in deinem eigenen Haus Du kannst doch nicht einfach gehen.. Nur ein letztes Mal dich lächeln sehen dafür würde ich gehen bis ans Ende dieser Welt Nur um deine Stimme noch ein einziges mal zu hören Nur um noch einmal In deine ehrlichen Augen zu schauen .. Bin gelähmt stehe vor deinem Grab tausche das Wasser in der Vase aus zünde ein neues Licht an Lasse ein bisschen von mir bei dir berühre die kühle Graberde schließe die Augen Und wünsche mir nichts anderes als dass du wieder da wärst um mich in deine Arme zu nehmen [Dieser Beitrag wurde von *Silence* am 14. Juni 2001 editiert.] |
| witchking | Sein oder Nichtsein das ist die Frage. Ob's edler im Gemüt die Pfeil und Schleudern des wütenden Schicksals zu erdulden oder sich wappnend gegen eine See von Plagen durch Widerstand sie enden. Sterben...Schlafen...das ist es. Und zu wissen das ein Schlaf die tausend Stösse endet die unseres Fleisches Erbteil. 'S ist ein Ziel aufs innigste zu wünschen. William Shakespeare - Hamlet |
| Jeretik | Ich hab heut' Nacht vom Tod geträumt Er stand auf allen Wegen Er winkte und er rief nach mir so laut Er sprach, mein Leben sei verwirkt Ich sollt' mich zu ihm legen Ein frühes Grab sei längst für mich gebaut Ich floh, soweit das Land mich trug Soweit die Vögel fliegen Doch mir zur Seite spürte ich den Tod Sein Schatten folgte meiner Spur Ich sah ihn bei mir liegen Und seine Hände waren blutig rot Da wußte ich es weht der Wind Und Regen fällt hernieder Auch wenn schon längst kein Hahn mehr nach mir kräht Weil ich schon längst vergessen bin Singt man mir keine Lieder Nur Unkraut grünt und blüht auf jedem Feld Ich hab heut' Nacht vom Tod geträumt Es gibt kein ewig' Leben Für Mensch und Tier und Halm und Strauch und Baum Das war mein Traum Der Traum vom Tod II - Subway to Sally |
| Vampyre | Rauchschwaden durchströmen den Raum In einer Ecke liegt ein Körper,fas regungslos Leicht umhüllt von schwarzem Stoff,die Augen kaum sichtbar Grausames haben sie gesehen Eine Kerze neigt sich dem Ende zu Das Herz wird gekreuzigt Ziellos wandert ein Körper durch den Raum von einer Seite auf die andere,starr vor Angst Gefühle bluten von den Wänden hinunter, fließen zu einem riesigen Blutsee zusammen Schmerz Augen die nie gelogen haben Keine Sonne,der Raum wird kalt Die Kerze erlischt,es wird dunkel Still steht ein Körper in einer Ecke Laute Schreie Augen die nie gelogen haben Schmerzen fressen all die Liebe Zerplatzte Träume zerschmettern den Kopf Stirb Körper,sei tot --------------------- ------------------ Nur die Angst verschließt uns den Weg zu unseren Träumen |
| ToterEngel | Schmerz Alles schien gut, alles war perfekt, doch dann eines Tages, gingst du fort von mir... der Tod, entriss mir deine Liebe, dein ganzes selbst, für immer... damit kam der schmerz, ein schmerz der alles verzehrt, der die seele zerfrisst, und innerlich tötet... ich weiss eines tages, werde auch ich erlöst, von der gnädigen Hand, des Todes... dann bin ich endlich, diese qualen los, und wieder mit dir, vereint... der Schmerz jedoch, wird für immer sein, und warten, warten auf sein nächstes Opfer... ------------------ ...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht... |
| ToterEngel | Schmerz einst dachte ich du wärst auf ewig mein, doch dann nahm man dich fort von mir, dein atem erloschen, deine augen gebrochen sehen nie mehr, dein mund schlaff lächelt nie mehr, man nahm dich mir fort, damit kam der schmerz, der schmerz der in mir brennt, der schmerz der alles verzehrt, der schmerz der mich tötet, der schmerz der meine seele zerfrisst... meine welt und mein herz zerbrach, doch jedes stück trägt dein gesicht, jedes stück bindet einen gedanken an sich, einen gedanken an dich, die welt wurde schwarz, schwarz von dem schmerz meiner seele, alles verlor seine bedeutung, alles starb in mir, nur der schmerz wuchs aus dieser leere, zum feuer das mich zwingt dies hier zu schreiben , doch ich weiss eines... eines tages folge ich dir, und nur der schmerz wird zurückbleiben, und solange warten, bis er erneut eine gepeinigte Seele findet, er wird überleben, für immer... ------------------ ...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht... |
| ToterEngel | Leere ich horche in mich hinein, doch ich höre nichts, ich schaue in mein herz, und sehe nichts, du nahmst all das mit dir, als du fortgingst um nie wiederzukehren... alles was du mir gelassen hast ist die leere, leere erfüllt mich meine seele, mein ganzes sein, alles was ich war,bin und sein werde, hat seine bedeutung verloren, in der leere meines lebens... doch eines tages, werde ich mich und alles um mich herum, von dieser leere befreien, indem ich einfach meine seele ziehen lasse, ziehen um vieleicht zu finden, was für immer verloren ist... ------------------ ...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht... |
| ToterEngel | Tod er umgibt uns, wir sehen ihn täglich, doch wircklich interesieren, tut es uns nicht... doch wenn es dazu kommt, das er einen Menschen, der einem wichtig ist raubt, dann merken wir erst was er eigentlich auslöst... trauer,angst,verzweiflung all das, all das überfällt uns dann, doch erst dann wenn man selbst jemanden verloren hat, kann man begreifen wie schlimm diese gefühle sind... doch nur eines, sollte man da NIEMALS tun, selbstaufgabe, denn dann holt sich der Tod bald dich... ------------------ ...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht... |
| LacrimaAeternus | Blutige Tränen Klare, dunkle Nacht, die mich umfängt Eiserne Kälte, die mich in ihrem Herzen gefangen hält Der Regen fällt nieder in die Leere meines Grabes Nie gab es für mich ein Zeichen von Gnade Längst bin ich tot, auch wenn mein Körper noch lebt Im eisigen Wind, der meine Seele durch die Einsamkeit trägt Wo ist der Sinn von diesem trostlosen Dasein? Wofür sind all meine Leiden und Pein Die tief in meinem Herzen wohnen Jeglicher Schmerz wird sich niemals lohnen Herab prasselt bitterer Regen Und vermischt sich mit meinen blutigen Tränen |
| LacrimaAeternus | Death Death took you away Like the dawn the night Remembering the words you said I can't accept that you've died Tears of eternal sorrow Frozen by the cold of November Don't want to have a tomorrow Sitting there and have to remember All these times of my life Seeing it was in vain Parted by the knife But all this pain, It won't never die It's better to join you in your grave Than to suffer from this lie Anyway I've lost all I ever had |
| LacrimaAeternus | Der Tod Schwarze Schatten Kalte Tränen Ernähren hier die Ratten Infantilität, von dunklen Weiden umgeben Getaucht in mattes Licht Sterile Gegend Sie blendet mich und nimmt mir die Sicht Stiller Regen Die Angst hier heimisch ist In dunklen Träumen Und mit tückischer List Kommt er angeschlichen, lauert hinter verdorrten Bäumen Und schlägt zu und nimmt was er will Dich fragt er nicht Kein Beten hilft Denn er kennt keine Gnade, kein Licht Makaberes Verlangen Ewige Dekadenz Spiegelt sich auf seinen knochigen Wangen Gefangen in der Abstinenz Er lässt dich nie ruhen... Der Tod |
| LacrimaAeternus | Zu spät Trauer, Einsamkeit Verzweiflung, Zerbrochenheit Wer sieht es wenn nicht zu spät Wer sieht wie sehr mein Herz um Erlösung fleht Meine Wunden, die niemals heilen Wunden, die in meinem Herzen verweilen Tränen, die niemals trocknen Mein Herz, zerbarsten und zerbrochen Tausend Irrwege, die zu keinem Ziel führen Niemand kann diesen Schmerz spüren Der tief inmitten meines Herzens wohnt Doch wer weiß was ich gefühlt wenn ich einst tot Ich habe umsonst gelebt Als sie es sahen war es zu spät |
| LacrimaAeternus | Der Rabe Der Regen faellt wie ein Meer aus Traenen auf mich hernieder Der eisige Wind streichelt dein Gesicht Das kalte Licht des Winters kehrt zwischen duerren Aesten wieder In deinen Augen verschwindet das letzte Licht Es ist stiller als in einem Grabe Ohne ein Abschiedswort eilst du fort Zu einem anderen, fremden Ort Auf dem Grabstein sitzt der schwarze Rabe Siehst du nicht mein Leid? Siehst du nicht wie der Himmel weint? Nun trete auch ich dem Tode bei Dann sind wir wieder vereint Komme zu dir zu diesem Ort Denn auch du verschwandest ohne ein Wort |
| LacrimaAeternus | Die Maske der Ironie Er lacht mir entgegen, bitter und erbarmungslos Doch in seinen Augen spiegeln sich all seine Leiden , all sein Verlust wider Er war das Opfer und bringt nun den Tod Dort oben singt er seine traurigen Lieder Umgeben von Krähen, die sein Schicksal teilen Und ewigwährend hofft er nicht für immer von dem Menschen, den er liebt getrennt zu bleiben Bis dahin festgehalten in seiner Agonie Trägt er die Maske der Ironie |
| Raeven | Schwarz ist der Mond, der die Nacht erhellt. Schwarz ist das Lamm, das vom Himmel fällt. Schwarz ist der Schleier, der mich verhüllt. Schwarz ist das Leben, das in mir verglüht. _________________________ |
| Sensus Moriendi | düstere tränen schwarze träume dunkelheit und etwas in mir das ich nicht richtrig erfassen kann ein gefühl? ein gedanke? ein traum? noch mehr schmerz? ich laufe und renne und komme nicht weg will weg von hier von mir von ihm von ihnen von mir selbst und von allem das mich noch hält will fliegen will fallen will träumen von... von was? von leben? von liebe? von glück und gefühl? von all diesen dingen die scheinbar es gibt jedoch niemals für mich? will nicht mehr sein nicht mehr fühlen nicht mehr träumen nur fallen nur fliegen ins dunkel? ins licht? in die nacht? in den tag? weg, weg von allem das mich noch hält weg von den worten den stimmen dem leben nur fallen nur fliegen nur träumen von... von erlösung? von dunkel? vom ende? vom... tod? |
| infernal_angel | Warum macht mich die Nacht traurig, wenn sie doch so schön ist? Warum musste ich vorhin weinen, als ich den Mond sah? Nur selten hatte er die Chance, sein Licht zu mir zu schicken, die Wolken waren stärker. Doch wenn sein Silber mich traf, rannten die Tränen an meinen Wangen herab... Warum macht mich die Nacht traurig? Habe ich am Tage keine Zeit dazu? Ist der Tag zu grell, zu abstumpfend? Finde ich nur nachts die Zeit, meinen Gefühlen, Gedanken nachzuhängen? Kommt nur dann die Trauer in mir hoch? Tatsächlich... meine Tränen fließen stets im Dunkeln... |
| sylia | Herbstgedanken an Andre` Geh in den Garten in der Nacht, Hab die Sehnsucht mitgebracht. Fühl mich allein ohne deinen Arm, Nur, wenn du da, war es mir warm. Hinter Wolken erahne ich die Sterne, Mein ganzes Ich, wär bei dir so gerne. Doch niemals mehr werd ich dich spüren, Verschlossen sind mir alle Türen. Dein Grab ist das, was ich noch seh, Nun ich allein durchs Leben geh. Kein Anderer kann sich mit dir messen, Nie, nie werd ich dich vergessen! Umarme dich fest in Gedanken, Dort, wo im Herbst Rosen ranken. |
| Curzon | Herbst Wieder ist ein Sommer vergangen Wieder fallen die Blätter Ergeben ihrem Schicksal Ohne Hast, ohne Angst, ohne Trauer Wieder fegen die kalten Winde Die Tränen des Himmels Über das Verschwinden der Sonne Durch die todeskalten Lüfte Wieder flieht das Leben In warme Sicherheit Oder stirbt Bedeutungslos Verblassend meine Erinnerungen Versinken in kalten Abgründen Für immer vergangen ist die Zeit Für immer verloren sind die Erinnerungen In tödlicher Traurigkeit Bin ich gefangen Ist die Welt gefangen Denn die Zeit des Lebens und der Freude Ist vorbei Ist vergangen Ist verloschen Für immer |
| LadyOfLonelyness | Es klingt vielleicht verrückt, aber dieses Gedicht habe ich heute, nachdem mein Hund ungeschläfert wurde, geschrieben: Der Tod Der Tod kommt oft schnell und unerwartet Nimmt einem das Liebste was man hat Zurück bleiben traurige und verstörte Menschen Sie wissen nicht wie sie mit dem Tod umgehen sollen fühlen sich alleine und verlassen doch oft ist der Tod auch eine Erlösung eine Erlösung von all den Schmerzen und Qualen Warum soll man ein Tier noch länger am Leben erhalten wenn sein Leben schon lange nicht mehr lebenswet ist? Es ist nur noch geprägt von Schmerzen Doch wer wagt über Tod und Leben zu entscheiden? Ein kurzer Moment eine kleine Spritze dann ist alles vorbei nimmt sie hinfort aus unserem Leben ist einfach ganz ruhig eingeschlafen Der Tod kommt oft schnell und unverhofft |
| LadyOfLonelyness | Komm zurück! Komm zurück zu mir Ich vermisse Dich Du fehlst mir so sehr Vermisse Deine Zärtlichkeiten Deine Berührungen Deine sanften Küsse auf meiner nackten Haut Du hast mich geliebt Warst immer für mich da wenn es mir schlecht ging Doch ich habe alles mit Füßen getreten Habe alles kaputt gemacht Ich weiß die Erkenntnis kommt spät viel zu spät Nun hast Du eine Neue Liebst mich nicht mehr Und ich sitze hier Traurig und allein gelassen Warum bist Du gegangen? Warum hast Du mich verlassen? Wie viel würde ich darum geben, Dich noch einmal in meinen Armen halten zu dürfen Doch Du bist fort Undendlich weit weg Und Du blickst nicht mehr zurück Hinterlässt einen riesen Scherbenhaufen Wie soll es weitergehen? Komme mit meinem Leben nicht mehr klar Verletze mich selbst Diese elende Kreatur Würde am liebsten die Augen schließen und sterben |
| Angel of Death | Hmm...wusste nicht genau, wo ich es einordnen soll...hab mich hierfür entschieden, weil ich ziemlich deprimiert war, als ich es geschrieben habe... Hoch geflogen – Tief gefallen Hoch in die Lüfte - wie auf den Schwingen eines Adlers - hast Du mich gehoben. Der Sonne entgegen. Mir gezeigt, daß alles auch anders sein kann, voll Licht und Wärme, nicht nur alles grau in grau. Die Formen und Farben, die Geräusche und Gerüche der Natur neu erleben - bewusst erleben. Frei hab ich mich gefühlt, befreit von dem Mief der Stadt, den Sorgen des Alltags. Die Sonne ging auf. Die Sonne in meinem Herzen, wiedergespiegelt durch Dein Lachen. Doch nun ist sie wieder da, die Dunkelheit in meinem Herzen. Von innen her frisst sie mich auf, schleicht sich ein in jede Faser meines Körpers, in jeden Gedanken in meinem Kopf. Der Adler ist abgestürzt - rasend schnell in die Tiefe. Und mit ihm - ich. Flieg, kleiner Adler, flieg! Nur noch ein bisschen, nur wieder ein bisschen höher! Lass mich noch einmal die Sonne sehn, bevor ich versinke, versinke in der Dunkelheit. Dark Greets Angel of Death ------------------ A day without a laugh is a lost day |
| Azgaroth | <font color="D9D9D9">~~~Einen lichttoten Gruss, an all jene die sich an den Todespoesie beteiligen.......... Hier mein kurzer Beitrag ueber das besagte Thema..... <B>Der Wahrhaftige Tod</B> Vorbei ist nun des Lebens Klage Verloren, verronnen,hinfort die Zeit Untastbar der Geschmack vergangener Tage Der Tod ein Moment ohne Eitelkeit. Der Duft der an ihm kriecht empor Pest und Zerfall ohne Gleichen. Nie erlebtest Du solches jemals zuvor. Du wuenschtest Dir er wuerde weichen. "Komm und trinke von meinem Quell'. Sei ein Kind unendlicher Macht. Die Wahrheit leuchtet warm und hell. Ich habe Dir ein Geschenk gebracht." Lasse dich vom Fleisch nun scheiden Tritt ein in des Todes verworrene Hallen Entsage nun allen weltlichen Leiden Deine Stimme wird nicht im Diesseits schallen In dieser Welt drehst Du Dich nicht im Kreise Beginnst hier eine neue Reise. Keine Sorgen keine Qual. Keine Finsternis, kein dunkles Tal. Wie im Geiste so auch dort. Gibt es kein gesprochen' Wort. Bald wird es in Deiner Seele funkeln Wie im Lichte so auch im Dunkeln. Dies ist jetzt Dein wirklich' Leben. Dies hat Dir der Tod gegeben. ******************************************** Ich dachte mir das der Tod, Hass und DUNKELHEIT Hand in Hand daherschreiten, deshalb das folgende Werk. <B>Dunkelheit</B> Sie erwacht in mir Majestaetisch und Erhaben Residiert sie in meinem Geiste Frostige Flammen umschlingen mein Herz Ersticken Emotionen bereits im Keim Bilden einen Schild gegen das Mitleid Auf das ich morde ohne Greuel Ein Werkzeug der Nacht <B>Dunkelheit</B> Sie breitet sich aus Gnadenlos und unaufhaltsam Nistet in meinen verdorbenen Knochen Wirre Gedanken zerren an meinem Verstand Konstruieren eine Welt des Hasses Wie Dornen stechen sie in mein Denken Der Schmerz treibt mich voran. Ein Sklave der Nacht <B>Dunkelheit</B> Sie ergreift von mir Besitz Foltergleich und gierig Meine Pupillen zeugen von Wahnsinn Kranke Visonen lenken meinen Weg Fuehren mich in den dunklen Stall Wandere mit den Schatten die mich durchsetzen Ich bin der Welten Schicksal Ein Assassine der Nacht <B>Dunkelheit</B> Sie lenkt mich in einen lichtlosen Raum Umgarnt mich mit Lob und Versprechen Heuchlerisch und durchschaubar Mein Augen treffen die eines Kindes Wir starren einander an Beuge mich hinein in die Krippe Des Kindes neues Schafott. Ein Handlanger der Nacht <B>Dunkelheit</B> Sie laesst mein Bewusstsein im Nichts verlieren Skrupellos und instinktiv Laesst meine Hand in die Tasche gleiten Berechnend und geplant fuehle ich ihn Blanker Stahl in meiner Faust Steche rostigen Stahl in das Jesukind Durchbohre das faule Herz. Der Befreier der Erde……. Fluestert Worte des Hasses Voller Begeisterung und Lust Maria und Josef werden an ihrer Wollust zugrunde gehen. Das Werk ist nun vollbracht Die Welt ist gerettet.</font> © Copyright by Azgaroth - Der weinende Tod |
| Schattenhexe | Der Kuss Ich stehe hier, mitten drin, durchfährt mich nur ein kalter Schauer. Tote Seelen überall, Kälte und der Schein des Mondes. So geh ich mit ihm Hand in Hand, er küsst mich sanft und häkt mich fest, bis ich fall ins Nirgendwo............... ------------------ Dark Greets Die Wächterin der Schatten |
| Azgaroth | Trostlos tropf der Regen Auf mein zerzaustes Haar Eine Spur kalten Blutes Zeugt von dem Weg den ich beschritt Eine dunkle Traene Sterbend auf meinen Wangen liegt Der letzte Zeuge meiner Trauer Du wirst diese Traene morden Du bist der Grund das sie diesen Weg geht Beschwerlich Unwegsam Ueber mein Emotionsloses Fleisch Hinab auf den feuchtnassen Waldboden Ein Funke des Lebens Durch dich geschaffen Durch Dich gestorben Durch Dich tausendmal auferstanden Zu viele Traenen starben Wurden meinen Gefuehlen geopfert Nicht die abscheulichste Kreatur Vergiesst unschuldige Traenen Bevor sie etwas veraendert In meiner Hand Ein Strick Ich blicke hinauf zur Eiche Einfach doch zweckgemaess Starker Wind kommt auf Kaelte durchfaehrt meine Glieder Meine Entscheidung steht fest Ich werde mein altes Leben beenden Ich sehne mich nach Mutter Erde Sehne mich nach einer besseren Welt. © Copyright by Azgaroth - Der weinende Tod |
| sister of night | ich liege da... ganz still... höre den Regen gegen das Fenster klopfen... ich schließe die Augen... hoffentlich hört der Regen niemals auf.... hoffenlich bleibt der Himmel für immer grau.... Angst macht sich in mir breit... Angst, die Sonne könnte wieder scheinen... ich will die Augen nicht mehr öffnen... will nur mehr schlafen... träumen... dass der Regen niemals aufhört... |
| Andalea | h .c ..u ...a ....h .....c ......i .......e ........b .........r ..........e ...........t ............s .............t ..............s ...............b ................r .................i ..................t ...................s ....................u .....................d ......................n .......................n ........................e .........................w ........................................................x [Dieser Beitrag wurde von Andalea am 28. November 2001 editiert.] |
| Nihasa | Es ist kalt geworden Schnee liegt über der Welt, wie eine Decke. Erdrückt sie, Bringt sie um. Doch sie währt sich nicht mehr. Ihr ist es egal geworden. Immer mehr Schnee fällt aus sie, Beschmutzt ihr Antlitz. Doch sie hat aufgehört dagegen anzukämpfen. Immer weißer und weißer wird sie. Kann sich nicht mehr währen. Die Kälte umarmt sie, nimmt ihr den Atem, nimmt ihr das Gefühl, nimmt ihr den Willen. Er ergötzt sich daran. Die Welt stirbt und alle sehen zu. Es ist kalt geworden. |
| Schattenkind | Schattenkind Deine Augen schauen in eine verdrehte Welt Ungläubig starrst du ihr entgegen, kannst sie nicht verstehn, sie nicht fassen, versuchst sie zu begreifen; Tapsig trappeln deine Schritte durch die Dunkelheit Dein Innerstes fühlt sich mit ihr in tiefer Geborgenheit Deine Finger fühlen Kälte Doch sie kann dir nichts anhaben Sie ward mit den Tagen dein Freund Deine Ohren erfassen die Stille Schmerzend fast, und doch zugleich tröstend Schleicht sie in dir umher Deine Stimme hallt durch den Raum Weist dir deinen Weg, warnt dich vor Gefahr Du lerntest schnell sie zu benutzen Und nun fürchtest du dich nicht mehr Nacht für Nacht schlichst du dich fort Um in eine Welt zu fliehn, die du nicht verstehen brauchst Schützend legt sie ihren Schleier aus Vergessen und Kälte für dich bereit Den sehnsuchtsvollen Schrei der Eulen Enttäuscht du nie Endlich erreichst du dein Ziel Unschuldige Augen blicken in den klaren Mond Dein Entschluss ist fest Lang schon ward er gefasst Deine Sinne lechtzen nach Vergebung, Erlösung von des Tages Qualen Und so stehst du am Abgrund Möchtest den lockenden Strahlen des Mondes entgegen fliegen Unschlüssig jedoch stehst du da Jede Nacht wieder Etwas in dir lässt dich verharren, verwirrter denn je zuvor Die Zeit vergeht, fließt zäh doch gnädig dem Morgen entgegen Deine Seele wird vom Tageslicht geblendet Sie gehört nicht hierher Enttäuscht von der Nacht Machst du wieder Kehr Verschmilzt mit der Wirklichkeit, sammelst alle Reserven um den Tag zu bestehen Müde schleppen sich deine Füße zurück Doch sie wissen, wohin sie finden werden Den schrei der Eulen enttäuscht du nie |
| kleine Joe | Hab nie an ihn gedacht, dachte das kann mir doch nicht passieren, Alles war so schön, und plötzlich schlich er sich in mein Leben der Tod Du wolltest kämpfen doch er lies das nicht zu, Er nahm dir das leben und meins machte er kaputt, Ich vermisse Dich und sehne mich nach Dir, Siehst Du mich? Hörst Du mich?Wartest du auf mich? Jeden Tag jede Sekunde, nur Du und immer nur Du, Alles nur Du der Wind, der regen, der Tag, die Nacht, die Luft, Du schlichst Dich i meinen Traum, sagtest ich soll Dir nicht folgen!! Warum?Warum Du? Ein Glühendes junges leben erloschen, Du sagtest ich liebe Dich!! Und jetzt? Ach ich wollte Dir noch soviel sagen!! Soviel zeigen, Diese Gedanken wie war unser letzter Abschied? Ich weis es nicht mehr. Gab es streit? Vor allem sagte ich Dir diese 3 kleine Worte? Ich liebe Dich!? Ja ich liebe Dich von der Erde bis zum Himmel! |
| Faith | Abschied Ich sehe in deine Augen doch sie sind leer Ich fühle deine Hand doch sie ist kalt Ich warte bis du redest doch du bleibst stumm Meine Hand legt sich auf deine Augen Mein Blick senkt sich auf dein Gesicht Mein Herz schreit vor Trauer denn du, du lebst nicht für mich |
| Pavor | Die Träne Eine kleine, einzige Träne, die in einem unbeobachteten Moment meinem Auge entwich und eine dünne, salzige Spur auf meine Wange zeichnete, ist der einzige Zeuge des Schmerzes, dessen Ursprung ich nicht kenn, der Leere, die sich in mir ausbreitet, der Kälte, die mich umgibt und der Sehnsucht, die all meine Gedanken gefangen hält und mich lähmte, bis die Angst vor mir selbst diese Starre löste, mich meine Hand bewegen ließ und diese einzige Träne wegwischte, auch wenn dadurch weder Schmerz, noch Leere, noch Kälte oder Sehnsucht, weg zu wischen waren, sondern nur diese Träne, als einziger, stiller Zeuge. ------------------ |
| kleine Joe | Alleine, mit meiner Trauer. Alleine, mit meinen Tränen. Alleine, mit meinen Träumen. Alleine, ohne Deine nähe. Alleine, ohne deine Worte. Alleine, ohne Deine Küsse. Trauer weil es Dich nicht mehr gibt |
| TheSadness | ---;--@ ...ich wandle in tiefer dunkelheit...kein licht...mein herz ein kalter klotz in einem toten körper...eine unsichtbare träne kullert meine wange hinunter...doch niemand sieht mich weinen...keiner trocknet meine tränen...meine tränen ein zeichen meiner ausblutenden seele... ...die, die ich liebe sind vion mir gegangen und werden von mir gehen...warum also noch hoffen???...steht nicht längst alles geschrieben???... ...das leben, ein spiel um leben und tod...doch stets wird der tod den sieg davontragen...dennoch bleibt die frage: WARUM??? ...keine antwort... (in gedanken an D. A., ich werde dich niemals vergessen...) TheSad |
| Fallen-Angel | Tränen des Schmerzes, der Marter, der Pein strömender Regen niemal Verzeihn verkrustete Wunden, klebriges Blut immer in Sorge stets auf der Hut Strahlendes Lächeln für immer zerstört alle Bekannten grausam empört Haut wie Marmor, Seide tiefschwarz von Blut überzogen lächelnes Grab verlassene Herzen, für immer allein bist du Dir sicher so soll es sein? ------------------ "Stars, hide your fires, let not light see my black and deep desires" |
| Fallen-Angel | Klatschender Regen Sturm bei Nacht zuckende Blitze es ist vollbracht ich seh dich liegen von Blut überdeckt der stumme Schrei Deines Todes hat mich aufgeweckt der Dolch fest umklammert steckt Dir tief in der Brust ich konnt Dir nicht helfen ich hab es gewußt tote augen starren mich an ich kann es nicht fassen was Du hast getan mein Herz fängt an zu brennen meine Seele zerbricht blutende Tränen laufen über mein Gesicht der Schrei meiner Kehle plötzlich erstickt die Gegenwart des Todes die mich fast erdrückt Ich seh Deine Haut an sie leuchtet weiß wie der Mond Deine schwarze Kleidung alles wie gewohnt Nur das Rot Deiner Tränen die quelln aus Deiner Brust Ich kanns nicht ertragen Deinen Verlust Du kämpftest tapfer doch nicht lang genug die Härte des Lebens nahm Dir Deinen Mut Die Einsamkeit Deines Alltags die nur ich Dir vertrieb doch ich war vergeben Du warst wie ein Dieb Doch ich widerstand Dir mit marternden Qualen und dies mußtest Du mit dem Tode bezahln Ich trete heran dicht neben Dich Dein Blut klebt an mir doch ich merke es nicht Ich berühr Deine Stirn, Deine Wangen, Dein Kinn ich knie mich zu Dir über Dich hin Ich streife mit meiner warmen Hand Deine toten Augen zu und nun hast Du sie endlich Deine ewige Ruh Ich küss Deine Lippen die so kalt sind, so hart und schreite zur Tür hinaus hinein in einen neuen Tag... --------------------------------------------- Bitte laß es nicht so enden!! Wenn Du mich liebst liebst du dich Wenn Du dich tötest Tötest Du mich ------------------ "Stars, hide your fires, let not light see my black and deep desires" |
| cora | der tod langsam aber keineswegs leise..... worte die tiefer stechen als jedes messer es könnte blicke die tiefer durchdringen als jede kugel es könnte ignoranz schmerzhafter als jedes gift die schlinge der einsamkeit zieht sich immer fester zu erinnerungen an schöne zeiten nur noch bilder ,die einen auslachen und die langsam im feuer der realität verglühen die flamme der hoffnung wird immer kleiner nur noch ein schwaches hilfloses zucken nur noch ein windhauch, dann ein letztes aufbegeheren WARUM????!!! |
| Michaela | Nur ein Wunsch,niemals erfüllt. Nur ein Traum,niemals gelebt. Nur ein Versuch,niemals gelungen. Nur eine Suche,niemals gefunden. Nur ein Gedanke,niemals ausgeführt. Nur ein Wort,niemals geschrieben. Nur eine Hand,niemals gereicht. Nur ein Gespräch,-niemals geführt. Was habe ich eigentlich mein Leben lang getan? Es ist vorbei,-und er gewinnt! Michaela ODER: Das Grab! Im Laufe Deines Lebens,-: Begräbst du Deine Träume-als Utopie. Deine Hoffnung-als Illusion. Deinen Optimismus-als Phantasterei. Dein Selbstvertrauen-als Selbstüberschätzung. Deine Naivität-als Dummheit. Und wenn Du alles tief vergraben hast,-dann begraben Sie Dich! Asche zu Asche,-Mut zu Angst,-Einer von Vielen. Michaela ------------------ Und am Ende steht die Wahrheit und der Tod der Hoffnung [Dieser Beitrag wurde von Michaela am 09. Januar 2002 editiert.] |
| little_butterfly | Die Freude ist ein Schmetterling der dicht über den Boden flattert, der Kummer dagegen ist ein Vogel mit großen, starken, schwarzen Schwingen, die tragen uns hoch über das Leben, das unten im Sonnenlicht im grünen liegt. Der Vogel des Kummers fliegt hoch oben, dort, wo die Engel des Schmerzes Wache halten über die Lager des Todes. by xxxx |
| Nurgle | Das kleine Herz Weisse haut so glatt und rein tief schneidet sich die klinge ein ein roter tropfen leis erscheint ein kleines Herz das blutig weint einsam still und ganz allein auf der Haut ein Strom aus Wein fliesst in warmes wasser ein das Wasser färbt sich blutig rot das kleine Herz hat tränen not ein letzter schlag dann ist es um das kleine Herz liegt ruhig , stumm . Nurgle |
| Nurgle | Seelenkind Lächeln es fällt mir so schwer Denn nur trauer ist in mir Trotzdem tu ich es wenn ihr es wollt Sonst seht ihr was ihr nicht sehen sollt Die wunden tief in meinem Herz Den abgrundtiefe Seelenschmerz Glücklichsein nach aussen hin Lachen, spässe ohne sinn Denk ihr wirklich das ich glücklich bin ? Ihr seht nur was ihr sehn sollt Niemals das was in mir steckt Und ich seh wie ihr erschreckt Wenn die Maske selten mal zerbricht Und ihr schaut in das ängstliche Gesicht Des Kindes das sich tief in mir versteckt Und hofft das man es nicht entdeckt . Nurgle |
| Sternkind | Ich sehe aus dem Fenster doch dort ist nur Dunkelheit Dunkelheit die meine Seele umfängt Wie ein Trauerflor Nebelfetzen dringen durch geschlossene Türen Legen sich auf meine Brust, nehmen mir den Atem Ich möchte weinen aber ich habe keine Träne mehr Möchte sterben doch ich habe versprochen zu leben Also werde ich leben Doch meine Seele ist tot Gestorben in deinen Armen [Dieser Beitrag wurde von Sternkind am 17. Januar 2002 editiert.] |
| Dornenreich | Jenseits der Hölle Dunkelschwarze Massengräber glänzen bleich im Schattenreich des finsterblauen Sternenmeer Dunkelgraue Nebelschwaden ziehen weich wie totenbleich durch längst verfallene Arkaden An diesem Ort der Agonie verfault Zeit im steten Streit der schmerzgetränkten Ironie Sogar der Tod liegt hier im Sterben fürchtet sich ganz jämmerlich vor seinem ewigen Verderben Auf einem schlichten Grabesstein verweilt still gar totenstill ein kleines Kind im Dämmerschein Es atmet lange schon nicht mehr verweilt leis im Teufelskreis ganz ohne jede Gegenwehr Ein Funke Leben noch im Herzen grad genug für jeden Zug von neuen gräßlich harten Schmerzen Freund, ich spüre dein Entsetzen frage dich nun lediglich willst du dich nicht hier zu mir setzen? ------------------ Ängstlichkeit ist - im Unterschied zur Panik- zumeist nichts weiter als die mangelnde Fähigkeit, zeitweilig seine Fantasie ausser Kraft zu setzen |
| Angelus Noctis | Scherben Ein Glas fällt zu Boden Zerspringt In tausend Scherben Na und? Was kümmert es Dich? Es war doch nicht Dein Glas! 05.06.2001 04.13 Uhr ------------------ ... und nahm meine Seele mit sich. Nicht mehr fähig zu lieben - für alle Ewigkeit. |
| DieKraehe | Der sinkende Stein Zieht mich immer tiefer Will mich in den Abgrund reissen. Die Stunde hat geschlagen; Das Horn tönt zur Jagd. Fahle, verwelkte Augen starren mich durchdringend an Lass mich noch ein wenig sterben.. Es wird schon nicht zuviel sein.. Die Stille zerspringt klirrend In der Geborgenheit der Nacht Die Scherben der Seele verstreut im gläsernen Labyrinth, es knirscht, tritt jemand darauf. Die Rose rankt sich um den Baum, Dessen Blätter eine blutrote Wärme ausstrahlen Die Sterne versammelt am Firmament, Mir die letzte Ehre erweisend. Der Mond senkt sein Haupt. Jeder stirbt alleine. Das Schweigen durchzogen von schreien und flüstern, Sie machen mich krank Ich kann sie sehen – Ich kann sie hören – Doch was ist Fühlen.. Jedes Leben dem Tod gewichen Jede Hoffnung gemordet Jede Sehnsucht ausgetrieben Eine leblose Hülle erträgt den Tag Durchlebt das Leiden In der Masse alleine Niemand hat Augen Die Narben durchziehen den Körper Lassen ihn sprengen. Der Schmerz so süss; Der Wind duftet nach Schwärze – Klar und stechend. Die Finger graben sich ins Fleisch Das Kind in mir lacht in seinem Wahnsinn Der Blick ist gebrochen Kriechend verlässt die Wärme meinen Körper Ein letztes Zucken Der Mensch erstarrt Wann wird man ihn finden.. Der Schrei der Krähe verschluckt vom Nichts Sie darf nicht verweilen Breitet die Schwingen aus und schlägt sie Fliegt zu einem unbestimmten Ort Wird nie vergessen was in dieser Nacht geschah.. Die Kraehe. _____________________________________________ Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben. |
| DieKraehe | Spleen Wenn tief und schwer der Himmel den Geist, den ächzend von Verdrossenheit geplagten, gleich einem Deckel drückt und ganz den Kreis des Horizonts umfassend uns einen schwarzen Tag herabgießt, trauriger als die Nächte; Wenn die Erde in einen feuchten Kerker verwandelt ist, wo die Hoffnung, gleich einer Fledermaus, mit scheuem Flügel die Mauern entlangstreicht und mit dem Kopf an fauliges Gebälk stößt; Wenn Regen in ungeheuren Streifen niederstürzt, den Gitterstäben an einem riesigen Gefängnis gleichend, und wenn ein stummes Volk verruchter Spinnen in unseren Hirnen seine Netze auszuspannen naht; Dann plötzlich tanzen Glocken wütend auf Und schleudern gen Himmel ein grässliches Geheul Wie heimatlos verirrte Geister, die eigensinnig ein Gewimmer anstimmen ohne Ende. -Und lange Leichenwagen, ohne Trommeln und Musik Ziehn in meiner Seele langsam vorbei; Die Hoffnung, die besiegte, weint, und grause Angst pflanzt herrisch auf meinem gesenktem Schädel ihre Schwarze Fahne auf. à Charles Baudelaire |
| Angelus Noctis | Wizzard, warlock, father, shield It´s sitting there The familiar figure The angel with black wings Father, Gimme shelter - please Guide my life Protect my soul from the outside world Some day will come a time Some say prayers He will gimme shelter He will hear me call `Till that day I´ll look for shelter In maroon, wild, long hair In the arms of my angel´s twin Looking in his dark green eyes I feel no sorrow, feel no pain All vanished in these deep green eyes Burned in the protective fire Of a soul so familiar to me Feel a touch of a hand Feel a touch of a soul That never hurt me Put them ´round my body ´Round my soul Protects from a killing smell From killing eyes From a killing soul Every time the wind cuts could Through my body, through my soul Can´t deny to recognize That it has been a gloomy dream And from a distance I see A harmed figure of a white dressed girl Leaning at a cold black stone under the trees Crying tears made of ice Looking at the single bloody rose Growing amidst the green She´ll go down She´ll summon the shadows there `Till the day Her guardian angel rises again Giving her a warm welcome In the world of his own Enclosed in sheltering arms In the springtime of the year Wispering "Gimme shelter" She vanished in her Father´s soul ... 12.03 Uhr 31.01.2002 ------------------ ... und nahm meine Seele mit sich. Nicht mehr fähig zu lieben - für alle Ewigkeit. |
| Hoffnung | ~~ Der Kleiderschrank~~ Steh vor meinen Kleiderschrank, und seh mir meine Sachen an Bunte Farben flittern raus, lachen mich schier aus Nehm das grüne kleine, Seide wars das weiß ich noch Hoffnung sprach es , als wir uns das erstemal sahen häng es mit einem lächeln zurück seh mir dann das rote an von Liebe sprach es , ward Spitze dran schließ die Augen und denke an dich nehm das blaue langsam heraus blaß werd ich sprachlos und leis von Treue sprach es an jenem Tag häng es zurück mit einer Träne im Aug seh sehr lange in den Schrank nehm zögernd ein Kleid heraus leg es auf das Bett und zieh mich aus fliesend legt sich dieser Samt sanft an meinen Körper an seh in den Spiegel mit ruhigen Blick geh dann hinaus schau nicht zurück geh an dein Grab schwarz ist das Kleid das ich trag nun für dich...... |
| Hrefnadis | Selbstaufgabe Ich habe in meinem Leben alles erreicht, alles was ich nur mag, und das fiel mir auch ach so leicht, bis zum heutigen Tag. Ich lernte einen Job und arbeitete dann, dachte, das wird schon geh'n, bis ich krank wurde irgendwann und kann keine Zukunft mehr darin sehen. Ich habe meine große Liebe gefunden, den Mann, den ich liebte so sehr, doch leider war er woanders gebunden, und kennt mich heute nicht mehr. Ich fand auch einen Seelenbruder, aufmerksam, liebevoll, hilfsbereit, doch auch das wird nicht enden im Guten, sterben wird er, mich zurücklassen im Leid. Just traf ich einen neuen Mann, der höher schlagen ließ mein Herz, doch wieder einen, den ich nicht haben kann, und Freude wandelte sich in Schmerz. Sicher hab ich auch Gutes erlebt, doch manchmal erschlägt mich das Grauen, meine Seele inzwischen fort von hier strebt, möchte nie mehr auf andere bauen. Denn eines fehlt mir hier auf Erden, ein winziges Stück Zufriedenheit, kann einfach hier nicht glücklich werden, aufzugeben bin ich fast bereit. ------------------ Hrefnadis, die Dunkle Rabenfee Kind Odins |
| Hoffnung | ~~Unfalltod~~ Seh die Wand vor mir an wabbernd scheint sie in mich zu dringen meine Gedanken zu lähmen mir den Sinn zu nehmen seh ein Gesicht an der Wand entstehn lächel sanft als ich dich kann sehn denk an dich wie du warst still standen wir da stundenlang sahen uns den Fluss nur an sind einmal den Bach entlanggelaufen wolltest einen Fisch fangen und taufen hast einen Frosch geküsst Warzen bekommen mit den Schultern gezuckt Nachbars Tussi geschmusst manchmal still da gesessen ein Buch gelesen plötzlich aufgestanden stundenlang spazierengegangen des Bauerns Pferd geklaut nenn dummen Kerl verhaut getrunken bis zum Umfallen mit dem Hammer auf den Zeh gehaun Kopfschmerzen vertreiben verückte Dinge gemacht über die seltsamesten Sachen gelacht ein Jahr im Wald gelebt gestunken und geklebt Hast Heu als Tee verkauft mir ab und an durch die Haare gerauft wir haben wenig gesagt waren verbunden auf unsre Weise Schwester und Bruder auf unsre Art doch dann war die Fahrt bist dem Baum nicht entkommen hast ihm dein Zeichen eingebrannt mit deinem Leben bezahlt Ja das war nunmal deine Art......... ~by me~ |
| Angelus Noctis | Inschrift Wenn Liebe Wunder tun könnte Und Tränen Dich erwecken Dann würde Dich bestimmt nicht hier Die kühle Erde decken. In memoriam Marcel ------------------ ... und nahm meine Seele mit sich. Nicht mehr fähig zu lieben - für alle Ewigkeit. |
| Hoffnung | ~~ Was wird geschehn?~~ Wer denkt an uns wenn wir gehen Wielange werden sie es nicht verstehen wieweit werden sie für uns laufen wieviel Kränze werden sie kaufen wird die Kerze ewig brennen wird man in Hundert Jahren noch meinen Namen kennen.... was wird geschehn wenn ich nicht mehr bin werd ich geboren in einem neuen Kind geteilt die Seele .... oder in einem ganzen vereint oder verloren sagt mir was wird geschehn wenn wir gehen..... ~by me~ |
| Hoffnung | ~~zur letzten Ruhe~~ Seh zu dem Loch in Mutter Erde ein Haufen Erde neben ihm knie mich nieder seh hinein kann es riechen kann es spüren dein neues Zuhause sanft berühren Sanfte Nacht mich nun umspielt denk an Morgen an das alte Spiel weinen trauern nicht verstehn zu dem Loch hier werden sie gehn wirst mit Tränen hinabgelassen Rosen auf dir Ruhen sanft und rot wie Blutstropfen die du ersehntest Manch Blick mit unverstand dumpfer Schmerz ins Herz gebrannt still schweigend werden sie dich begleiten Erde auf dich schmeißen eingebuddelt in die Stille Würmer als Freunde und Ameisen im Gebein das soll deine Zukunft sein......... ~by me~ |
| Wandler der Zeit | Kerzenlicht Es gibt so viele Romantische dinge im Leben des Menschen. Ein romantisches Lied, Ein romantischer Film, Das romantische Essen zu zweit! Aber nichts ist so romantisch wie Kerzenlicht. Ist ein Mord romantisch? Nein wird sich wohl jetzt jeder sagen. Aber betrachten wir es doch mal von dem Standpunkt der Kerze! Da steht Sie in voller Größe, gebettet im Kerzenständer. Wir entzünden Sie, sie erhellt den Raum, spendet indereckt Wärme. Stunden sp\'e4ter eine lache aus flüssigem Wachs! Die Flamme zuckt, sucht nach Nahrung. Guckt hin man sieht wie die Flamme schreit sich ein letztes mal aufbäumt um im selben Moment zu ersticken! Dann steigt Qualm empor oder ist es die Seele der Kerze??? Schaut genau hin und entscheidet selber! geschrieben am 16.02.00 (Inspiriert durch das Consortium. Vielen Dank) Wandler der Zeit ------------------ Die Zeit geht seltsame Wege...und die Zeit wird kommen....unsere Welt.... |
| Wandler der Zeit | Vergangenheit Du bist daheim, machst es dir gemütlich. Alles so vertraut doch heute fremd! Ein leerer Blick geht von Dir aus, du nimmst nichts mehr wahr. Die Einsamkeit füllt den Raum, stimmen im Treppenhaus kaum wahrnehmbar. Du fängst an Dich zu erinnern, an Zeiten die schon lange her! Du spürst ganz langsam wie die Einsamkeit sich in Traurigkeit wandelt. Diesem Gefühl machtlos gegenüber schließt Du die Augen. Eine Träne löst sich aus deinem Auge, das schlucken fällt Dir schwer, der Kampf in Dir beginnt! Sooft Dir gesagt, „Du darfst nicht weinen“. Doch heute alleine, niemand mehr da der es sieht. Du beginnst zu zittern gefolgt von weiteren Tränen. Die Vergangenheit ergriff Besitz von Dir, wehrlos lässt Du es zu! Das Gesicht vergraben im Kissen, so schläfst Du ein. Stunden später öffnest Du die Augen, musst erkennen das die Realität dich eingeholt hat. Du verdrängst den Vortag und hoffst vergebens das er sich niemals wiederholt! Dein Peiniger hat einen Namen – Die Vergangenheit! 21. Januar 2000 Wandler der Zeit ------------------ Die Zeit geht seltsame Wege...und die Zeit wird kommen....unsere Welt.... |
| Wandler der Zeit | Gleichgültigkeit! Autounfall – Ehepaar und 6 Monate altes Baby tot ! Bahnunglück – 60 tote, mehrere verletze ! Computerfehler – Raumstation in Gefahr ! Delphin sterben beim Thunfisch fang ! Erdbeben in der Türkei Hunderte von toten ! Fehler im Kernreaktor – Verseuchungsgefahr ! Geiselnahme – MEK stürmte 6 tote ! Hagelschlag – die Natur wehrt sich ! Immer mehr Gewaltverbrechen auf dieser Welt ! Junges Mädchen von drei Autos überrollt ! Krieg in Kroatien ! Leiche im Wald gefunden, hintergründe unbekannt ! Meisterschaft – deutsche Chaoten prügeln Franzosen – Intensivstation ! Nervenklinik – Geisteskranker floh, noch immer keine spur ! Offene Drohung Russlands ! Polizei greift überhart gegen Demonstranten ein ! Qualvolles sterben von Robbenbabys ! Renten werden wieder gekürzt ! Spanien – Touristenflut Testflug – Düsenjäger stürzt ab ! Unglück beim Landeanflug – 3 tote ! Verklappung auf Meeren nimmt zu ! Weltfrieden durch Aufrüstung gesichert ! X-Stahlen von Mikrowellen gefährden Gesundheit ! Yankee tot auf dem Bahnhof – Überdosis ! Zugvögel über Frankreich abgeschossen ! Warum ??? 16. Februar 2000 Wandler der Zeit ------------------ Die Zeit geht seltsame Wege...und die Zeit wird kommen....unsere Welt.... |
| transcosmos | Stahlatmen oder Fluß des suizides im kälte erbrechenden raum stehend atmen die lungen stahl. jene stahlkalte seinsluft ihn umgebend, unentkommbar, ins unendliche divergent. einst war diese luft noch atembar, eigenfließend, permanent und stets in allem raum, muß er sie nun suchen. fischgleich nach ihr schnappen - ist das sein medium, dem er zugehörig? welchem medium ist er zugehörig, indes dieses bloß das erste zweier ist, wenn überhaupt?! schon länger steht er nicht mehr, nicht fest - er fällt, desto tiefer, umso stählerner wird die luft, umgebend, umschließend, umfassend, umklammernd. bewegung ist kaum mehr möglich in gegossenem stahl. und so alles fließt, so alles kommt und auch der schrei. der schmerzende ungewissschrei, alles verzieht, lediglich er bleibt. er bleibt unaufhörlich, in jeder gehirnwindung und füllt alles. völlig bis zur schädeldecke und zerdrückt jede windung gegen sie bis nichts mehr bleibt als der schrei selbst. der schrei nach transfer, den nur er hört, sonst niemand kann, will, genötigt ist. dem schrei muß nachgegeben werden in der seinsisolation, die stahlluft ist der isolator. und auch wenn er transferiert, der schrei bleibt immerwährend, auch wenn er nur kurz vernommen wird. |
| Rabenherrin | Verständnis Ich sehe dich da liegen dein vertrautes gesicht lächelt mich an... Ich höre deine schwachen worte wie aus weiter ferne sie sagen, das du bei mir bleibst, das du mich lieb hast, das du mir dankst... ich frage dich: Soviel wärme gabst du mir soviel glück wieso machst du mich jetzt so traurig? du verstehst meine fragen nicht. spreche ich eine andere sprache als du? bist du mir schon so fern, das du mich nichtmehr hörst? deine augen sehen mich noch. Ich spüre deine seele dein gesicht ist so voll krafft und doch so müde. du bist doch noch so jung! ich dachte der tod wäre gerecht, wieso nimmt er dich mir weg? du verstehst meine fragen nicht. du erzählst mir etwas von deinem leben, kleine fetzen deines seins ohne zusammenhang als wir kinder waren du mir schach beigebracht hast all solchen kram... gibt es nicht wichtigere dinge die du mir sagen willst? du willst singen? wieso willst du singen? Ich verstehe dich nicht! dein lächeln vergeht nicht. du stirbst mit einem lächeln deine augen leuchten wie die kleiner kinder so müssen sie geleuchtet haben als du das erste mal schnee gesehen hast, oder als du das erste mal mich gesehen hast oder als ich dich das erste mal im schach geschlagen haben... erkenntnis ist selten und als ich es erkannte sang ich für dich und mit dir |
| *~Matariel~* | Todesschrei Ich krächtze, Meine Stimme am Ende Der sinnlose Kampf um mein armes Leben geht vorbei ... Tritte hämmern auf mich ein Tränen rinnn aus meinen Augen Alle Tränen die ich weine fallen auf den Boden zerplatzen zu kleineren Tropfen Ein letzder lauter Schrei rinnt aus meiner Kehle ES ist endlich vorbei ... ------------------ Dunkle Grüße *~Matariel~* |
| Lady Shaitana | [b]T[/b]rübe Augen blicken star [b]R[/b]auhe Hände wollen greifen [b]A[/b]lles ruhet schnellen Schrittes [b]U[/b]nter Tränen geht ein Leben [b]R[/b]ings umher erwacht der Schmerz [b]I[/b]mmer wieder schreiend still [b]G[/b]ibt e skeinen Sinn zu hoffen? [b]K[/b]leine Ängste weden groß [b]E[/b]ine Träne folgt der and'ren [b]I[/b]soliert vom grauen Alltag [b]T[/b]raurig bleibt die Welt zurück 2002-02 (c) Lady Shaitana ------------------ ~^v^~ Atratus speciosus est! ~^v^~ [url="http://www.shais-welt.de.vu"]^v^ Schattenwelt ^v^[/url] |
| Hoffnung | Der Blick gleitet über dich deinGesicht das sieht man nicht sieht man nur den Arm geöffnet durch des Messers Schneide langsam zieht die Kreide einen Strich um dich durch das Blut das um dich ist........... geronnen Hast ihm alle Zweifel genommen er liebt es dich zu sehn doch was hat es dir gebracht du wirst es nie verstehn denn du bist tot liegst allein im Gebüsch ------------------ Denn die Hoffnung ist immer Weg nie Ziel.... |
| Jeannine | Als ich das fand was ich suchte erschrak ich. Ein lebloser Körper. Kein Hauch von einem Atem meine Lippen berüherte. Keine Augen, die eine Geschichte erzählten. Was einst erblühte kein Leben mehr tragen durfte. Die Leere des Ausdrucks, Die Leere des Lebens, die ich dort sah, gab mir die Erfüllung des "Seins" und die Vollkommenheit des "Nicht-Seins" zu verstehen. Und es war zu einem Teil von mir geworden als ich ihm den Rücken zugewandt. [Dieser Beitrag wurde von Jeannine am 25. Februar 2002 editiert.] |
| sYntiq | destiny ---------- wandering through the forest of life i feel the look of many eyes, lying on me i´m lonely,but i´m not alone lost and unfulfilled dreams are whispering everywhere around me they are hiding in the shadows,waiting for the moment,when i´m getting weak then they will come to attack me,to defeat me. its getting darker,the shadows grow i can feel their coming victory more and more, every second i´m here hope is fading away in the dark black and dangerous shadows everywhere they have surrounded me the forest of life,the last place i will see i can feel them coming closer and closer,every single breath i do the last spark of hope dies in lonely silence i´m defeated may this be my destiny a last cry echoes through the sky a last tear enters the earth and disappears then, black,dark silence its over finally... <c>2000 Flo (sYntiq ) |
| DunklerWanderer | Schnee fällt auf Scherben, bedeckt jedoch die Klingen nicht, Schnee fällt, doch das weiße Kleid, ist nur Schein der Wirklichkeit. Gehst du durch den Schnee, wirst sehen, dir tuen die Beine weh, rote Bäche, klein und klar, fließen zum Eis, das Gefühl teils wunderbar. Erst ein Stich im Herzen selbst, dann Worte, wie ein Pfeil, dann der Haß, wie ein Gewitter, jetzt zerbrechen deine Mauern im Hagelsturm. Die ersten Splitter, kaum sieht man sie, Wunden überall, die ersten Stücke, brechen in Fetzen, man sieht das Leid durch die Mauern nicht, nur die Menschen, die diesen schätzen, schmecken die Tränen an seinem sanften Blick, der sich durchs andere Leute Geschick, auflöst zu den Gedanken, die ihn quälen Tag und Nacht, niemand weist sie in Schranken, alle sehen nur weit weg. Des Stückes Glanz ist nur ein Fragment des Leids des Menschen selbst. Das letzte Stück, sein selbst, geht dahin in einer Sturmesnacht, zerstört durch Worte, Intolleranz und Haß, durch nicht erwiderte Liebe, Spott und Spaß... der letzte Brief ein Dank an die Welt, versendet durch Tränen, gebracht von den Engeln die ihn trugen über das Wasser, als er sprang über seine eigenen Mauern, selbst zersprang, das letzte Fragment, auf dem Boden selbst. Schnee fällt auf Scherben, bedeckt jedoch die Klingen nicht... Schnee fällt, doch das weiße Kleid, ist nur Schein der Wirklichkeit.... Das Licht erlosch, ging fort, an einen besseren Ort.... *** Andreas Frantzen 28.02.2002 *** |
| Livia | Kalte verachtete Nächte, langsamsterbene Träume blutverschmierte Worte -gerissenes Herz Einsamkeit inmitten der großen Menge Tränen im Mondschein, sein das einzigste Licht Realität der Familie ,damals Liebe- dankend reiche ich dir meine Hände Du fingst mich auf- Gabst mir mein Lächeln zurück Der Himmel sandte mir einen Engel Danke Marcel ! |
| Sensus Moriendi | kalt und kälter unsre herzen steifgefroren durch das leben fallen zu boden zerspringen in stücke tot |
| Jeannine | Leere, die sich ausbreitet, die keine Hindernisse kennt. Verzweiflung geschrien, um Hilfe fleht. Besserung tief in der Hoffnung verborgen. Der Weg zur Freiheit mit Dornen gesäumt. Ein Herz, es schreit, es kann nicht leben. Stille kaum zu ertragen ist. Lärm nicht erfaßbar erscheint. Gefühle töten, zerreißen was ist. Was längst gewesen bleibt unantastbar. Ein Fluch der Verdammnis gleich. Verloren auf alle Ewigkeit ?! Die Sehnsucht sich steigert der Haß in ihr wächst. Zerfressen und hohl sich ein Stück Mensch auf dem kalten, nackten Boden in der Ecke kauert. Die Augen geschlossen. Der Atem ruhig. Die Hände sich stärker in das Fleisch eingraben. Durch einen letzten Sonnenstrahl die Träne sich bricht, langsam an der fahlen Lippe zu Boden fällt. |
| seelenwund | Ewiges Wachen In höhnischem Rot beginnt der Tag Quälendes Licht verdrängt die Nacht Erinnerungen steigen aus des Schlafes Ruhe Deren man nicht erinnern mag Im kalten Licht erscheinen die Lande Bizarre Welt aus Schatten und Fratzen Und lauernd liegen schon neue Leiden Die der Schlaf nur kurz verbannte Unendlich süß, so scheint es, ist's ewig zu ruhn Für immer des Tages Licht zu entfliehen Das einen hetzt und gewillt ist zu quälen Und einen die ärgste Pein anzutun Doch hält von der Sehnsucht ein Ende zu machen Eine große Angst zurück Was folgt auf die Ruhe des letzten Schlafes? Was wenn auf uns wartet ein ewiges Wachen? |
| seelenwund | Schlafen, Schlafen, nichts als Schlafen! Kein Erwachen, keinen Traum! Jener Wehen, die mich trafen, Leisestes Erinnern kaum, Daß ich, wenn des Lebens Fülle Nieder klingt in meine Ruh', Nur noch tiefer mich verhülle, Fester zu die Augen tu! Friedrich Hebbel |
| Cameiro | Weh' mir Frevler dass ich schoss, den Unglücksvogel Albatros. |
| Kopflos | Rauchschwaden durchströmen den Raum In einer Ecke liegt ein Körper,fast regungslos Liecht umhüllt von schwarzen Stoff,die Augen kaum sichtbar Grausames haben sie gesehen Eine Kerze neigt sich dem Ende zu Das Herz wird gekreuzigt Tiellos wandert ein Körper durch den Raum von einer Seite auf die andere,starr vor Angst Gefühle bluten von den Wänden hinunter, fließen zu einem riesigen Blutsee zusammen Schmerz Augen die nie gelogen haben Keine Sonne,der Raum wird kalt Die Kerze erlischt,es wird dunkel Still steht ein Körper in einer Ecke laute Schreie Augen die nie gelogen haben Schmerzen fressen all die Liebe Zerplatzte Träume zerschmettern den Kopf Stirb Körper,sei tot Nur die Angst verschließt uns dem Weg zu unseren Träumen |
| Loki Thyler | [b]Schmerzensgrab[/b] [i]Ich hatte einen Traum Einen Traum vom Alben Dieser Alb war die Welt Und die Welt war mein Leben[/i] [i]Das wimmernde Kind Geschrei von Leid Ein Schmerzensgrab Stürzt ins Leben mein herab[/i] [i]Losgerissen von dem wer ich einst war Wird klar nun es der Seel´ Kristallengleich Honigsüß Und federnweich[/i] [i]Schmerzensgrab..[/i] [i]Ihr Quell´ versiegend Das Grauen kommen sehend Ahnend den Tod der Liebe Das Fallen der Engel fühlend[/i] [i]Zuviel...[/i] [i]Worte, nie gesprochen Idee, nie erdacht Sinne, nie gespürt Bilder, nie geschaut[/i] [i]Schmerzensgrab..[/i] [i]Tanzend lacht der Alb mich an Treibt mich tiefer in den Wahn Den Kuß der Feen umsonst ersehnt Entwöhnt der Wärme Vom Licht verhöhnt[/i] [i]Schmerzensgrab..[/i] [b]~ Loki ~[/b] |
| Hrefnadis | [i]Warum Du? Ich sah Dich lachend neben mir, so fest verbunden im Jetzt und Hier, und doch sah ich auch die Schatten, die längst Deiner Seele harrten, beide standen wir Hand in Hand, doch spürte ich längst, Dein Leben schwand, die anderen ahnten es nur, sahen es nicht, wirkten wir beide wie Dunkelheit und Licht, sah Dich in unsäglichen Schmerzen winden, konnte nicht einen Hauch davon lindern, die Verbindung zu Dir, aus Liebe gewebt, ihrem endgültigen Ende zustrebt, und kann noch immer nicht verstehen, warum Du wirst von mir gehen, warum ich am Leben bleiben muss, wenn Du mich zurücklässt mit einem letzten Kuss. [/i] ------------------ Hrefnadis Rabenfee Bedenke wohl, was Du Dir wünschest, es könnte in Erfüllung gehen. |
| John5 | Ich liege im Badezimmer. Blutüberströmt der Boden. Keiner kann mir mehr Helfen. Ich bin verloren... Da sehe ich ein helles Licht. Es kommt zu mir rübergewankt. Das Licht ist wie ein Magnet. Wird stärker und stärker. Es zieht mich hinüber. Blut rinnt an meinen Armen herunter. Ich sehe meinen Leblosen Körper liegen. Ich beginne zu weinen. So habe ich mich noch nie gesehn. Ich bin irgendwie hübsch,mit dem schwarzen Samtkleid. Ich gehe mit dem Licht. Oben angekommen sehe ich nichts als Licht,ich bin blind vor der helle. Ich spüre etwas.Da liegt was.Ich hebe es auf. Es ist ein Ring. Der Ring des schwarzen. Da kommt jemand gerannt,und schlägt mir den Ring aus der Hand. Es bist du,du hast mich vor den bösem bewahrt.Dann bist du wieder fort von mir... Ich schaue auf die Erde hinunter. Sehe Kinder lachen. Und ich sehe,wie ich begraben werde. Meine Mutter weint und hällt sich an meinen Vater fest. Als ich unten im Grab war vermag ich einen Schrei:"WARUM NUR????" Ich sehe noch viele kommen. Ich bin einsam.Hab keinen an dem ich mich festhalten kann. Du bist in einer anderen Dimension. Ich vermisse dich. Sehnsucht,heißt das Wort was mich plagt. Ich werde dich nie wieder sehen... [Dieser Beitrag wurde von John5 am 29. März 2002 editiert.] |
| John5 | Ewige Erholung Mir ist kalt.Ich bin so leer. Ich suche,werde aber nicht fündig. Ich suche nach einem Fünkchen Liebe in mir... Ich sehe aus dem Fenster.Dunkle Wolken ziehen auf,es beginnt schwere Tropfen gegen das Fenster zu regnen. Schwarze Gestalten irren auf der Straße herum,grinsen mich an mit einem grauenvollen Gesichtszug als würden sie die Zähne gegen mich blecken. Ich bin einsam.Keiner hört mein Flehen,mein Winseln.Jeder denkt mir gehts gut... Denn ich bin die fröhliche aber auch gleichzeitig die betrübte.Alles nur Fasade.Ich,die Persönlichkeitsspaltung.Alle hassen mich. Nie ist alles in ordnung.Keiner weis wie schlecht es mir wirklich geht. Ich stehe auf,gehe zum Fenster.Sehe hinaus.Die Gestalten kommen näher aber sie würden mir nichts antun.Sie sind nur arme verlorene Seelen,genau wie ich. Ich gehe hinaus,höre die alltäglichen Stimmen,wie sie auf mich einreden.Ich halte dass nicht mehr aus,verkriech mich auf dem Friedhof,da ist mein Zuhause.Da will ich immer bleiben.Die Ruhe ist so schön... Trozdem bin ich noch allein.Aber dass ist jetzt auch egal.Ich habe einen Plan.Einen der 100%ig klappt. Ich gehe wieder nach Hause.Gehe ins Badezimmer und hole mir Rasierklingen.Verabschiede mich von meine Eltern mit Tränen in den Augen. Sie fragen wo ich noch hinwolle,es war bereits 10 uhr nachts.Ich sage,ich erhole mich ein bisschen draussen an der frischen Luft... Mit diesen Worten gehe ich bei der Türe hinaus. Als ich wieder am Friedhof ankomme,suche ich mir ein Plätzchen aus,wo ich gern sein möchte.Ich lege mich an einen herrlichen Platz unter einem Baum,wo die frische Brise durchweht und mich forttragen wird. Ich lege nun den vorher gefertigten Abschiedsbrief dazu. Nun setze ich die Klinge an die Pulsadern der Hand und schnitt zu. Diese Gefühl ist unbeschreiblich.Ich vermag zu schweben. Nun habe ich keine Sorgen mehr,und andere auch nicht mit mir.Ich werde bald in die vergessenheit geraten... Mein Abschiedsbrief Es tut mir leid!Es musste sein...ich habs nicht mehr ausgehalten.Alles drohte in mir einzubrechen.Die Freundlichkeit und Fröhlichkeit war nur gespielt,keiner wollte ir zuhören.Glaubt mir,jetzt bin ich an einem besseren Ort!Ich liebe euch alle,auch die die mir wehgetan und mich gehasst haben. Bitte versteht mich!Ich konnte nicht mehr lieben,war nur ein bisschen mehr am Leben!War kapputt gemacht,getreten,verhasst,nie geliebt worden... Ihr,meine Eltern,seit nur Schuld an dem,dass ihr mir nie zuhörte.. die hauptschuld tragen meine Feinde,die ich nie zu Feinde haben wollte...sie haben mit mir gemacht was se wollen,mit mir gespielt,ausgenutzt... Aber jetzt fühl ich mich besser! In ewiger Liebe, eure Sabsi................ Nachgeschichte Ein wenig später fand sie ein Mann,der grad ein Grab besuchte und holte Rettungswagen+Polizei.Die Polizei verständigte die Eltern von Sabsi.Ihre Mutter wird sich von dem Schock nie erholen und macht sich heute noch vorwürfe obwohl das alles am 14.September 1995 passiert ist.Obwohl ihre Tochter schrieb,dass sie sich keine machen solle...Sabsi wurde am 18.September 1995 begraben.Genau an dem Ort wos sie sich umbrachte. [Dieser Beitrag wurde von John5 am 30. März 2002 editiert.] |
| John5 | kann jemand DIESEN Beitrag bitte löschen und NICHT den oberen,ok?danke! [Dieser Beitrag wurde von John5 am 29. März 2002 editiert.] |
| Tigermaus | Gedichte an meinen Daddy: [img]http://people.freenet.de/Teddylove/Smile/heul.gif[/img] [b]"Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt."[/b] Berthold Brecht [b]"Manche die leben, verdienen zu sterben - manche die sterben, verdienen zu leben."[/b] Herr der Ringe [b]Gedichte und Gedanken[/b] ********************* Tränen stehe mir in den Augen, ich kann es immer noch nicht glauben. Mein Herz tut weh, es schreit nach Dir,- doch Du bist einfach nicht mehr hier. Ich fühle mich so tot und leer, Daddy, ich vermisse Dich so sehr. Schon oft haben wir uns längere Zeit nicht gesehen, doch nie wieder? Das soll ich verstehen? Du bist wieder zur Kur, oft wünsch ich´s mir, und bist in ein paar Wochen wieder hier. Doch dann holt mich die Wahrheit ein und dann weiß ich wieder, ich bin allein. *** Ich liege im Bett - alles ist still, ich denke an Dich - obwohl ich´s nicht will. Denn bei dem Gedanken an Dich fühl ich den Schmerz, der Gedanke an Dich zerreißt mir mein Herz. Über meine Wange rollt eine Träne, Daddy, wenn Du wüßtest, wie sehr ich mich nach Dir sehne. Wenn Du wüßtest, wie sehr Du mir fehlst, wenn Du wüßtest, wie sehr Du mich quälst. Warum läßt Du mich hier mit mir allein? Warum durfte ich im Krankenhaus nicht bei Dir sein? Ich wünschte, Du hättest mich zu Dir gelassen, und hättest mich nicht einfach so verlassen. *** Ich steh am Fenster, draußen ist Nacht, oft hab ich hier schon gestanden und an Dich gedacht. Es tut immer noch so weh, Deinen Tod ich niemals versteh. Warum bist Du gegangen - ohne ein Wort? Warum bist Du gegangen - für immer fort? Wollte Dir noch so vieles sagen - wollte Dich doch noch so vieles fragen! *** Wie soll es weiter gehen ohne dich? Wo ist die berühmte zweite Chance? Warum haben wir sie nicht bekommen? Daddy, ich liebe dich. Wie soll ich weiter leben ohne dich? Ich fühle mich mit meinem Schmerz so allein. Ein Schmerz für den es keine Hilfe gibt, der mich fertig macht und erdrückt. es tut weh und es hört nicht auf. Ich renne vor der Wahrheit weg, doch sie holt mich immer wieder ein. Du bist jeden Tag bei mir, ganz fest in meinem Herzen! *** Seitdem Du fort bist, ist auch ein Teil, von mir gegangen. Du hast mir meine Fantasie genommen, ein Stückchen Traumwelt, in der die Elfen leise sangen. Seitdem Du fort bist, bin ich innerlich völlig zerrissen. Hab ein riesen Loch in meinen Herzen, lieg nur noch da und heul, salzige Tränen, in mein Kissen. Seitdem Du fort bist, kann ich einfach nicht glücklich sein. Graue Wolken der Schwermut wabern, bin so einsam ohne Dich, von der Welt verlassen und allein. Seitdem Du fort bist, hat die Realität ein grausames Gesicht. Meine Welt zur Miniatur geschrumpft, nur noch düster und kalt, bin ohne Wärme und ohne Licht. Seitdem Du fort bist, sind meine Träumereien verschwunden. Bin kalt und denk nur noch mit dem Kopf, hab meinen Seelenfrieden leider, noch nicht wieder gefunden. *** Alles ist von sinnloser Leere erfüllt. Gedanken sind von Nebeln umhüllt. Die Augen sind von Tränen gefüllt. Depression, meine Seele die brüllt. Steh hier und schrei in die Nacht. Einsam, um den Schlaf gebracht. Immer der Gedanke an Dich. In meinem Herzen ein schmerzvoller Stich. Alles ist grau, einfach Monoton. Die Sonne erwacht, voller Hohn. Blick ins Dunkle, es tut so sehr weh. Friere, auf der Seele liegt Schnee. Find keinen Ausweg, weiß nicht wo ich bin. Denke ans Leben und frag nach dem Sinn. Ich renne und renne, vor der Wahrheit weg. Doch sie hlot mich, es keinen Zweck. Mein Rufen, es verhallt im Wind. Bin verloren, wie ein kleines Kind. Blicke dorthin, wo sonst Sterne sind. Sehe nicht´s, Tränen machen Blind. *** Wenn du weinend die Welt durchschaust, Wenn du dich nichts zu sagen traust, wenn in dir das Glück vergeht, und du nur noch aus Verzweiflung bestehst, wenn der letzte Hauch Hoffnung vergeht, die Liebe nur noch in deinen Träumen lebt - dann musst du kämpfen, sonst ist es zu spät! Tigermaus |
| Dunst | bleicher bruder dieser schnee... so fürchterich weiß... beinah blau... blaugrün... der schnee war neu und sauber wie ein tierauge... kein sonntagmorgen war jemals so sauber... die welt... diese schneeige sonntagswelt lachte... irgendwo... doch einen fleck... ein mensch... verkrümmt... bäuchlings... uniformiert... lumpiges bündel von... häutchen... knöchelchen... leder... stoff... schwarzrot überrieselt von angetrocknetem blut... sehr tote haare... perückenartig tot... verkrümmt den letzten schrei in den schnee... geschrien... gebellt... gebetet... fleck in dem schneeweiß der saubersten aller morgende... blut...schnee...sonne... kalter kalter schnee mit warmem dampfenden blut drin... über allem die liebe sonne... liebe liebe sonne... bescheint einen toten der den unerhörten schrei aller toten marionetten schreit... stummen fürchterlichen stummen schrei... wer unter uns... bleicher bruder... oh wer unter uns hält die stummen schreie der marionetten aus...? wenn sie von den drähten abgerissen so blöde verrenkt auf der bühne rumliegen...? oh wer unter uns erträgt die stummen schreie der toten...? der schnee hält das aus... der eisige... und unsere liebe sonne... vor der abgerissenen marionette stand eine die noch intakt war... noch funktionierte... vor dem toten soldaten stand ein lebendiger... an diesem sauberen sonntagmorgen... im niegesehenen weißen schnee... hielt der stehende an den liegenden folgende fürchterlich stumme rede... aus mit deiner ewig guten laune... wie erbärmlich du jetzt aussiehst... ganz erbärmlich... in dieser blöden stellung... warum hast du die beine so ängstlich an den bauch rangezogen...? einen in die eingeweide gekriegt...? hast dich mit blut besudelt... sieht unapetitlich aus... die ganze uniform damit bekleckert... du gehst überhaupt nicht mehr... nie mehr... jetzt lachst du nicht mehr... kannst nicht mehr bis drei zählen... das ist dünn... äußerst dünn... das ist gut so... sehr gut so... ich möchte nun wissen wer von uns beiden jetzt schläfrig ist...? du oder ich...? wer ist jetzt "mein bleicher bruder hängendes lid"... wer denn...? du oder ich...? ich etwa...? bunkertür... zumachte... ein dutzend graue gesichter... aus den ecken... das graue gesicht war fürchterich grau... bauchschuß... bei den tannen... dutzend grauer gesichter... auf ihren rippen kann man xylophon spielen... jawohl... mehr sagte man nie... einfach: jawohl... es schoß... er sah die nacht... noch nie war eine nacht so schwarz... nie mehr "mein bleicher bruder hängendes lid" sagen... eine laus zwischen daumennägel... es knackte... die laus war tod... auf der stirn... einen kleinen blutspritzer... ...dunkelzartengruß...dunst... (auseinandergeschnitten aus einer Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert... >>Mein bleicher Bruder<<) |
| Bösling | Die tote Stadt Die weite bucht erfüllt der neue hafen Der alles glück des landes saugt - ein mond Von glitzernden und rauhen häuserwänden - Endlosen strassen drin mit gleicher gier Die menge tages feilscht und abends tollt. Nur hohn und mitleid steigt hoch zur mutterstadt Am felsen droben die mit schwarzen mauern Verarmt daliegt - vergessen von der zeit. Die stille veste lebt und träumt und sieht Wie stark ihr turm in ewige sonnen ragt - Das schweigen ihre weihebilder schüzt Und auf den grasigen gassen ihren wohnern Die glieder blühen durch verschlissnes tuch. Sie spürt kein leid - sie weiss der tag bricht an : Da schleppt sich aus den üppigen palästen Den berg hinan von flehenden ein zug: "Uns mäht ein ödes weh und wir verderben Wenn ihr nicht helft - im überflusse siech. Vergönnt uns reinen odem eurer höhe Und klaren quell ! wir finden rast in hof Und stall und jeder höhlung eines tors. Hier schätze wie ihr nie sie saht - die steine Wie fracht von hundert schiffen kostbar - spange Und reif vom werte ganzer länderbreiten !" Doch strenge antwort kommt : "Her frommt kein kauf. Das gut was euch vor allem galt ist schutt. Nur sieben sind gerettet die einst kamen Und denen unsre kinder zugelächelt. Euch all trifft tod. Schon eure zahl ist frevel. Geht mit dem falschen prunk der unsren knaben Zum ekel wird ! Seht wir ihr nackter fuss Ihn übers riff hinab zum meere stösst." Stefan George |
| DieSenseFrau | Schuldig Sieh in mein Gesicht . Sieh in meine Augen Siehst du die kalte Leere in ihnen ? SCHULDIG! Sieh in mein dunkles Herz. Sieh in meine schwarze Seele . Siehst du den Schmerz der tief in mir wohnt ? SCHULDIG ! Sieh die Tränen . Sieh an wie sie unsichtbar meine Wanegn hinuntergleiten . Siehst du den Fluß aus Trauer , indem meine wertlose Hülle eingebettet ist? SCHULDIG ! Sieh an was du aus mir gemacht hast . Sieh an was aus deinen Taten entsprungen ist . Siehst du das Leben , das Leben das du zerstört hast ? SIEH MICH AN ! SIEH MICH AN ! DU BIST SCHULDIG ! DU ALLEIN ! |
| Lord_Fear | verfluchtes leben, triste einsamkeit, verdammt in gefühlen voller sinnlosigkeit die schleier des nichts sind ewig dunkel und einsam vegetier ich dort es gibt keinen lichtblick in meinem leben nichts wonach es sich lohnt zu streben doch eins gibt es den tot er mag kein ausweg sein er mag flucht sein aber immerhin ein Ziel mit einem Ergebniss so sitze ich hier und warte auf die nacht meine seele hat sich schon vor mir umgebracht ich verschwinde im nichts und verlass diese welt gehabt euch wohl ihr schatten ich werde nun selbst einer |
| darkpainsc | -Für einen Freund- Es war so schön.... Dich kennenzulernen mit Dir Zeit zu verbringen gleiche Interessen zu finden Dich schätzen zu lernen sich oft zu sehen miteinander lachen zu können dann -auf einmal- unvorhersehbar nich erahnend bei Dir im Krankenhaus -immer noch hoffend- immer noch glaubend Du schaffst es Deine Hand haltend plötzlich Deine Lippen blau Dein Gesicht weiß sehe ich das Leben aus Dir schwinden Dich sterben kann es nicht glauben will es nicht glauben stehe da wie gelähmt ein einziger Satz und ich laufe fange an zu rennen durch die Straßen Tränen laufen mein Herz zerspringt weiß nicht mehr wohin er ist so sinnlos Dein Tod Du warst so jung so schrecklich jung |
| Vampgirl | eine rote träne fällt zu boden, versickert unbemerkt im schwarzen staub.. niemand sieht den kleinen engel, der heimlich eine weitere träne weint.. still von einer anderen welt träumend, wünscht er sich fort aus der welt, die ihm nur verachtung entgegenbringt.. er legt sich zum letzten schlafe nieder, die augen schließend versucht er zu vergessen, was mit ihm geschehen ist. leise sterbend sehnt er sich nach leben, der gefallene engel.. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/frown.gif[/img] R.I.P. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/frown.gif[/img] ------------------ ~...wenn du mich mal vergißt oder alleine läßt, dann laß mich einfach im regen stehen, denn im regen kann man meine tränen nicht sehen...~ |
| Vampgirl | Mein kleines Herz ,es schweigt nun still, es tut es nur- weil ich es will Was soll ich noch in diesem Leben? was hat es mir denn je gegeben? Leiden dürft ich - Schmerzen spür'en, jetzt steh' ich vor verschlossenen Tür'n. Kein Ausweg mehr - es ist verloren, der neue Tag im Tod geboren. ------------------ ~...wenn du mich mal vergißt oder alleine läßt, dann laß mich einfach im regen stehen, denn im regen kann man meine tränen nicht sehen...~ |
| sturmwind | Tanz mit mir Komm kleiner Mensch, tanz mit mir Lass dich von mir führen Komm, tanz mit mir und sei frei Einzig und allein gehalten von mir Tanz in meinem sachten Griff Worauf wartest du, kleiner mensch? Biete ich die Hand dir nicht dar, Bin ich nicht geduldig mit dir? So schwing dich zu mir nieder Lass uns in dieser Gruft tanzen Verschmelzen zu einem Wesen Das um sich geschlungen ist Tanz in dieser Nacht zu mir In meinem Arm sollst du ruhen Lass dich nur führen Folge mir blind zu diesem Ball Nur für uns allein die Musik Nur für dich habe ich das getan Komm kleiner Mensch, tanz mit mir Lass dich von mir verführen Komm, tanz mit mir und sei frei Einzig und allein gehalten von mir Tanz in meinem sachten Griff So ist es recht, mein kleiner Mensch Hast meine Hand dir ergriffen Mein Warten mir beendet So kommst du nun mit mir nieder Tanzt leblos in dieser Gruft Willenlos in meinem Arm geschmolzen Schmiege mich dicht an dich Bist zu mir gekommen in dieser Nacht Ruhst wie schlafend in meinem Arm Lässt dich von mir entführen Auf unseren eigenen Ball Nur für uns allein die Musik Nur für dich habe ich das getan So kamst du zum Tanzen, kleiner Mensch Liessest dich von mir betören Hast mit mir getanzt, bist frei Deine Seele losgelöst in diesem Takt Eingeschlafen in meinen Armen So ist es recht, mein kleiner Mensch Hast meine Hand dir ergriffen Den Tod für dich gewählt Getanzt hast du mit mir Erkennst du mich nun? Kannst du die Sense blitzen sehen? Mein Lachen war deine Musik Mein Tanzen der Schwindel in dir Bis du geschlafen hast bei mir Schwärze überkam dich ach so sacht Bemerktest nicht was dir geschah Bereust du deinen letzten Tanz? Hast den Partner dir falsch erwählt? Komm kleiner Mensch, bleib hier Es ist vorbei, die Musik vestummt Komm, leg dich in dein sanftes Grab Einzig und allein bewacht von mir Schlafe in süßer Ewigkeit Bleib hier bei mir, kleiner Mensch In meinem Griff fest verfangen In deinem Grab mit freier Seele 16. Februar 2002 ------------------ zwischen traumwelten wanderte ich, die erde, der himmel - mein portal; zwischen sternen tanzte ich, der schimmernde glanz - mein pfad |
| John5 | Wut Mir ist kalt ich sehe meinen atem wie er verspielt in der luft herumtanzt ich denke an die alten zeiten mir wird noch kälter ich zittere vor kälte und wut wut auf die die mich peinigten wut die nie erlöschen wird denn sie haben mich zerstört meine seele zerrissen mich ausgenutzt,geschlagen dass werde ich nie vergessen dass ist unverzeihbar oh ich hoffe nur euch wird bald ein schweres schicksal treffen... |
| John5 | grauer dunst umhüllt mich kann mich nicht befreien bin hilflos und ganz allein kann nicht klar denken versuche zu erinnern was ich tat die letzten jahre um bestraft zu werden der dunst wird nicht klarer er wird dicker droht mich zu ersticken und ich weis auch nicht was ich tun könnte ich werde betäubt falle in tiefen schlaf wache nie mehr auf.... |
| Stadtphilosoph | [b]Die Träne[/b] Kannst du sie sehen? Du hast nicht viel Zeit und musst genau hinschauen denn sie verschwindet schnell vertrocknet wieder denn die barriere die sie überwinden musste war einfach zu groß aber wahrscheinlich hast du wieder nicht genau hingeguckt und so verschwindet die träne von jetzt auf gleich als hätte es sie nie gegeben ------------------ Gravity No escaping gravity Gravity No escaping... not for free I fall down... hit the ground Make a heavy sound Every time you seem to come around <|Placebo|> |
| Tigermaus | [b]"Kometen im Verborgenen blühn, man sieht sie erst wenn sie verglühn. Wir leider oft zu spät erkennen, von welchem Glücksstern wir uns trennen."[/b] Dieses Gedicht stammt nicht von mir, es paßt nur momentan zu meiner Stimmung und in diese Forum... Tigermaus ------------------ [b]Never too young to die!!![/b] |
| John5 | eiskalte tage schwarze blicke todesgeflüster angst verzweiflung farblos hoffnungslos leblos |
| lillyan | Verzweiflung In Momenten wie diesen bin ich der Verzweiflung nah ....... Wer hat das recht mir so viele Menschen zu nehmen ? Warum muß man damit leben ? Warum findet man keine einleuchtende Erklärung ? Warum will man es nicht wahr haben ? Was ist der Sinn des Lebens ? Was ist der Sinn des Sterbens ? Wer nimmt mir den Schmerz ? |
| BloodyCass | ich fand dieses gedicht in einem buch und fand es sehr viel sagend...und schön Im Traum Du suchtest nach einer Antwort und fragtest den Wind,warum er weht. Du verstandest seine Antwort nicht. Du fragtest die Bäume ,warum sie da sind. Sie wussten es nicht. Du fragtest die Tiere nach ihrer Aufgabe, doch sie sprachen deine Sprache nicht. Dann gingst du zu den Menschen und fragtest warum sie leben. Du warst erschrocken über die Zahl derer, die noch nicht einmal mehr lebendig waren... ------------------ >>Der Schmerz ist ein heiliger Engel denn durch ihn sind Menschen größer geworden als durch alle Freuden der welt<< |
| BloodyCass | und noch ein gedicht dass ich irgendwo gelesen habe... ~~Tränen~~ Manchmal wenn ein Mensch aus lauter Kummer und Verzweiflung eine Träne weint, dann sieht es niemand,keinen interessiert es, keinem fällt es auf. Wenn ein Mensch mehrere Tränen weint, dann sehen es einige, aber niemand fragt nach dem Grund. Wenn ein Mensch viele Tränen weint , dann sehen es alle doch fragt wieder niemand nach, weil jeder denkt, der andere macht das schon. Wenn ein Mensch gestorben ist, ertrunken in einem Meer voller Tränen, stehen alle an seinem Grab mit Tränen in den Augen und fragen warum es hat doch garkeine Anzeichen gegeben.... ------------------ >>Der Schmerz ist ein heiliger Engel denn durch ihn sind Menschen größer geworden als durch alle Freuden der welt<< |
| Lucidique | Doppelleben Gesellig. Fröhlich. Witzig. Ausgefallen. Brav. Angepasst. Brisante Mischung. Ich bin gut kontrolliert - von mir selbst. Ich habe mein Leben fest im Griff. Wirklich? Freunde denken, ich sei stark. Eltern sind stolz auf mich. Gute Schülerin, auf dem Weg, erwachsen zu werden. ------------------------ Einsam. Depressiv. Introvertiert. Süchtig. Enttäuscht. Hoffnungslos. Monotonie. Ich lasse mich gehen - hasse mich selbst. Tabletten haben mein Leben im Griff. Alles ist düster um mich herum. Ich verliere immer mehr Kraft. Todesgedanken, auf dem Weg, umgesetzt zu werden. Lucy *für alle, die genauso fühl(t)en* |
| Niana | Gefangen Die Lichter ziehen vorbei, ich will Sie aufhalten... Ich möchte schreien, auf dass sie bleiben mögen. Doch es ist zu spät. Kleine Punkte am Horizont, so klein und unscheinbar, verfolgen mich in meinen Träumen. Sie sind so fern und scheinen so nah. Die Dunkelheit umgibt mich, es ist die entsetzliche Leere, die ich so gefürchtet habe. Ich befinde mich in ihr, in ihren kalten, lähmenden Tängen. Ich möchte schreien, auf dass sie bleiben mögen. Die Dunkelheit oder das Licht, die Entscheidung naht. Unwichtig, wie Sie ausfällt, sie wird die Falsche sein. Gedanken an längst vergangene Zeiten... Sie erdrücken mich, sie durchbrechen die Dunkelheit mit einem Schein, den ich zu ertragen nicht vermag. Soviel Schmerz, soviel Leid... Was ist schein und was Wirklichkeit ? Gefangen- für immer gefangen ? Die Erlösung der Duneklheit wird aus Einsamkeit gemacht. Ohne weitere Worte, Niana |
| Lucidique | In Memoriam Schwahnenmühle/ 1. Mai 1999 Gewalt Der Alltag ist grau - oder schwärzer, für manche wird er noch schmerzhafter, denn ihr Geist dreht sich nur noch im Kreis, ihr Amoklauf ist der Beweis. Sie kaufen sich ein Messer, denn nur so fühlen sie sich besser, nun ham' sie keine Angst, denn sie sagen sich "du kannst!" So kann's schon mal passieren, dass einer muss krepieren, ihr Motto in der Zeit voll Wut heißt "es muss fließen viel Blut". Die Welt wird immer enger, die Schatten immer länger, die Farben immer weniger und die Gewalt immer schäumender... ---- Am 1. Mai-Fest starb ein Libanese bei einer Messerstecherei vor den Augen von hunderten von Jugendlichen. Niemand traute sich einzugreifen, denn die Angst war zu groß. In einem halben Jahr fängt der Prozess an, man glaubt den Mörder gefunden zu haben, doch alle wissen, dass es trotzdem weitergehen wird. Lucy |
| Armand le Vampire | Ein letztes Mal Ein letztes Mal in deine blauen Augen sehen verweilen einen Augenblick dann will ich durch den Spiegel gehen und kehren nie mehr zurück Die Liebe zu Dir brennt in mir des Herzens unendliches Leiden mein Geist will nur zu Dir Dein Sein begleiten Ungesehen der Schmerzen klaffende Wunden der Einsamkeit mein Leben ist haltlos ...und sinnlos in meinem Kopf zieht Stumpfsinn ein die Freude bleibt auf der Vorderseite des Spiegels niemand sieht meine Tränen dahinter verrecke Du Hülle Dein Geist liegt anderswo im Dreck ich suche nur noch suche die Liebe oder suche den Tod |
| Armand le Vampire | Herr meiner Sinne Ich bin der Schmerz,der selbst sich leidet ich bin das Schwert und die Wunde ich bin der Wille und die Aufgabe des Seins unfähig noch Mensch zu sein weil ich zu sehr Mensch sein wollte ich war der Schöpfer meines Lebens der Schaufler meines Grabes mein Exekutor nun weine ich schon an meinem Grabe und niemand sieht mich noch leben solange mein Herz schlägt ist es wohl die Reaktion nicht wert obwohl mein Geist schon tot ist nur weiter quälend existiert keine Ruhe findend |
| Armand le Vampire | Warten-Angst Das Leben besteht aus warten -warten auf Liebe warten auf die Erfüllung meines Lebens eines Menschen Nähe und Wärme intensiv zu spüren und all meine große Liebe nicht ungenutzt versiegen zu lassen ich warte mein Sein zu teilen um eines anderen Menschen Glück zu erleben-um zu leben Es besteht aber auch aus Angst -Angst vor ewiger Einsamkeit Angst allein zu sein wenn die Liebe anderer zu fern Angst anderen Menschen weh zu tun wenn meine Kraft mich nicht mehr trägt der Angst, daß alles Hoffen umsonst Angst vor zerbrechenden Herzen Angst vor meinem zerstörerischen Geist |
| anima nata lacrimans | Ein Schritt weiter Siehst du die Menschen So unbedeutend und klein Hättest Du jemals geglaubt Du würdest über ihnen stehn Siehst Du die Sonne Und die Wolken die vorrüberziehen Die ganze Welt hat sie geliebt Dich hat sie übersehen Dein Herz wurde müde Deine Augen grau und leer Doch an diesem Tag hast Du die Kraft Eiinen Schritt weiter zu gehen Wirst Du es hören Wie Deine Knochen splittern Haben sie denn einst gehört Dass Dein Herz es tat Sei still wie dein Herz und geh ------------------ Der Wege gibt es viele, das Ende ist dasselbe - ich muss sterben... |