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  Forum: poetischer Almanach
    Thema: Trauer & Tod
erWillkommen im poetischen Almanch zum Thema:

[b]Trauer & Tod[/b]

Den ständigen Lesern dieses Almanach sei empfohlen den Sprunganker auf das Themenende zu nutzen. Klick auf den Link mit dem entsprechenden Namen RECHTS in der Forenübersicht... letzter Beitrag von -xxx-

Ich wünsche euch nun einen angenehmen Aufenthalt.
*Silence*Ich lasse mich vor deinem Grab nieder
Die nasse, schwarze Erde noch ganz frisch
und unschuldig
Das Grablicht flackert in seiner Plastikhülle
auf dem Deckel noch das Etikett
Ausdrücke der Trauer in Massenanfertigung
Ich starre auf das hölzerne Kreuz
Dein Name steht dort mit lieblose, kalten Buchstaben
Dein Name, den ich geliebt habe und noch so sehr liebe
Steht dort auf einem Totenkreuz
Ohne wenn und aber
Keine Kompromisse
Dort steht der Beweis, dass du tot bist
Wie ein Ortsschild
steht dort dein Name
Warum bist du einfach aus meinem Leben gegangen
Hast uns allein gelassen..

Leblos war dein Körper
Als ich den Raum betrat
der so fremd wirkte
Ich sah in dein Gesicht
wollte es nicht vergessen
und hatte dich so schrecklich lieb
Du lagst dort so friedlich
inmitten der fremden Menschen um uns herum
Die dort anscheinend standen und warteten
bis wir fertig waren mit der Verabschiedung
aber mit dieser
werden wir niemals fertig sein
Ich wünschte es wäre ein Traum
kann es nicht glauben
dass du dort liegst
in deinem eigenen Haus
Du kannst doch nicht einfach gehen..

Nur ein letztes Mal dich lächeln sehen
dafür würde ich gehen
bis ans Ende dieser Welt
Nur um deine Stimme
noch ein einziges mal zu hören
Nur um noch einmal
In deine ehrlichen Augen zu schauen ..

Bin gelähmt
stehe vor deinem Grab
tausche das Wasser in der Vase aus
zünde ein neues Licht an
Lasse ein bisschen von mir bei dir
berühre die kühle Graberde
schließe die Augen
Und wünsche mir nichts anderes
als dass du wieder da wärst
um mich in deine Arme zu nehmen

[Dieser Beitrag wurde von *Silence* am 14. Juni 2001 editiert.]
witchkingSein oder Nichtsein
das ist die Frage.
Ob's edler im Gemüt
die Pfeil und Schleudern
des wütenden Schicksals
zu erdulden oder sich wappnend
gegen eine See von Plagen
durch Widerstand sie enden.
Sterben...Schlafen...das ist es.
Und zu wissen das ein Schlaf
die tausend Stösse endet
die unseres Fleisches Erbteil.
'S ist ein Ziel aufs innigste
zu wünschen.

William Shakespeare - Hamlet
JeretikIch hab heut' Nacht vom Tod geträumt
Er stand auf allen Wegen
Er winkte und er rief nach mir so laut
Er sprach, mein Leben sei verwirkt
Ich sollt' mich zu ihm legen
Ein frühes Grab sei längst für mich gebaut

Ich floh, soweit das Land mich trug
Soweit die Vögel fliegen
Doch mir zur Seite spürte ich den Tod
Sein Schatten folgte meiner Spur
Ich sah ihn bei mir liegen
Und seine Hände waren blutig rot

Da wußte ich es weht der Wind
Und Regen fällt hernieder
Auch wenn schon längst kein Hahn mehr nach mir kräht
Weil ich schon längst vergessen bin
Singt man mir keine Lieder
Nur Unkraut grünt und blüht auf jedem Feld

Ich hab heut' Nacht vom Tod geträumt
Es gibt kein ewig' Leben
Für Mensch und Tier und Halm und Strauch und Baum
Das war mein Traum


Der Traum vom Tod II - Subway to Sally
VampyreRauchschwaden durchströmen den Raum
In einer Ecke liegt ein Körper,fas regungslos
Leicht umhüllt von schwarzem Stoff,die Augen kaum sichtbar
Grausames haben sie gesehen
Eine Kerze neigt sich dem Ende zu
Das Herz wird gekreuzigt
Ziellos wandert ein Körper durch den Raum
von einer Seite auf die andere,starr vor Angst
Gefühle bluten von den Wänden hinunter,
fließen zu einem riesigen Blutsee zusammen
Schmerz
Augen die nie gelogen haben
Keine Sonne,der Raum wird kalt
Die Kerze erlischt,es wird dunkel
Still steht ein Körper in einer Ecke
Laute Schreie
Augen die nie gelogen haben
Schmerzen fressen all die Liebe
Zerplatzte Träume zerschmettern den Kopf
Stirb Körper,sei tot
---------------------

------------------
Nur die Angst verschließt uns den Weg zu unseren Träumen
ToterEngelSchmerz

Alles schien gut,
alles war perfekt,
doch dann eines Tages,
gingst du fort von mir...

der Tod,
entriss mir deine Liebe,
dein ganzes selbst,
für immer...

damit kam der schmerz,
ein schmerz der alles verzehrt,
der die seele zerfrisst,
und innerlich tötet...

ich weiss eines tages,
werde auch ich erlöst,
von der gnädigen Hand,
des Todes...

dann bin ich endlich,
diese qualen los,
und wieder mit dir,
vereint...

der Schmerz jedoch,
wird für immer sein,
und warten,
warten auf sein nächstes Opfer...

------------------
...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht...
ToterEngelSchmerz


einst dachte ich du wärst auf ewig mein,
doch dann nahm man dich fort von mir,
dein atem erloschen,
deine augen gebrochen sehen nie mehr,
dein mund schlaff lächelt nie mehr,
man nahm dich mir fort,
damit kam der schmerz,
der schmerz der in mir brennt,
der schmerz der alles verzehrt,
der schmerz der mich tötet,
der schmerz der meine seele zerfrisst...


meine welt und mein herz zerbrach,
doch jedes stück trägt dein gesicht,
jedes stück bindet einen gedanken an sich,
einen gedanken an dich,
die welt wurde schwarz,
schwarz von dem schmerz meiner seele,
alles verlor seine bedeutung,
alles starb in mir,
nur der schmerz wuchs aus dieser leere,
zum feuer das mich zwingt dies hier zu schreiben ,

doch ich weiss eines...
eines tages folge ich dir,
und nur der schmerz wird zurückbleiben,
und solange warten,
bis er erneut eine gepeinigte Seele findet,
er wird überleben,
für immer...



------------------
...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht...
ToterEngelLeere


ich horche in mich hinein,
doch ich höre nichts,
ich schaue in mein herz,
und sehe nichts,
du nahmst all das mit dir,
als du fortgingst um nie wiederzukehren...


alles was du mir gelassen hast ist die leere,
leere erfüllt mich meine seele,
mein ganzes sein,
alles was ich war,bin und sein werde,
hat seine bedeutung verloren,
in der leere meines lebens...


doch eines tages,
werde ich mich und alles um mich herum,
von dieser leere befreien,
indem ich einfach meine seele ziehen lasse,
ziehen um vieleicht zu finden,
was für immer verloren ist...


------------------
...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht...
ToterEngelTod


er umgibt uns,
wir sehen ihn täglich,
doch wircklich interesieren,
tut es uns nicht...


doch wenn es dazu kommt,
das er einen Menschen,
der einem wichtig ist raubt,
dann merken wir erst was er eigentlich auslöst...


trauer,angst,verzweiflung all das,
all das überfällt uns dann,
doch erst dann wenn man selbst jemanden verloren hat,
kann man begreifen wie schlimm diese gefühle sind...


doch nur eines,
sollte man da NIEMALS tun,
selbstaufgabe,
denn dann holt sich der Tod bald dich...



------------------
...schwarze schwingen tragen den schmerz durch die nacht...
LacrimaAeternusBlutige Tränen

Klare, dunkle Nacht, die mich umfängt
Eiserne Kälte, die mich in ihrem Herzen gefangen hält
Der Regen fällt nieder in die Leere meines Grabes
Nie gab es für mich ein Zeichen von Gnade
Längst bin ich tot, auch wenn mein Körper noch lebt
Im eisigen Wind, der meine Seele durch die Einsamkeit trägt
Wo ist der Sinn von diesem trostlosen Dasein?
Wofür sind all meine Leiden und Pein
Die tief in meinem Herzen wohnen
Jeglicher Schmerz wird sich niemals lohnen
Herab prasselt bitterer Regen
Und vermischt sich mit meinen blutigen Tränen
LacrimaAeternusDeath

Death took you away
Like the dawn the night
Remembering the words you said
I can't accept that you've died
Tears of eternal sorrow
Frozen by the cold of November
Don't want to have a tomorrow
Sitting there and have to remember
All these times of my life
Seeing it was in vain
Parted by the knife
But all this pain,
It won't never die
It's better to join you in your grave
Than to suffer from this lie
Anyway I've lost all I ever had
LacrimaAeternusDer Tod

Schwarze Schatten
Kalte Tränen
Ernähren hier die Ratten
Infantilität, von dunklen Weiden umgeben
Getaucht in mattes Licht
Sterile Gegend
Sie blendet mich und nimmt mir die Sicht
Stiller Regen
Die Angst hier heimisch ist
In dunklen Träumen
Und mit tückischer List
Kommt er angeschlichen, lauert hinter verdorrten Bäumen
Und schlägt zu und nimmt was er will
Dich fragt er nicht
Kein Beten hilft
Denn er kennt keine Gnade, kein Licht
Makaberes Verlangen
Ewige Dekadenz
Spiegelt sich auf seinen knochigen Wangen
Gefangen in der Abstinenz
Er lässt dich nie ruhen...
Der Tod
LacrimaAeternusZu spät

Trauer, Einsamkeit
Verzweiflung, Zerbrochenheit
Wer sieht es wenn nicht zu spät
Wer sieht wie sehr mein Herz um Erlösung fleht
Meine Wunden, die niemals heilen
Wunden, die in meinem Herzen verweilen
Tränen, die niemals trocknen
Mein Herz, zerbarsten und zerbrochen
Tausend Irrwege, die zu keinem Ziel führen
Niemand kann diesen Schmerz spüren
Der tief inmitten meines Herzens wohnt
Doch wer weiß was ich gefühlt wenn ich einst tot
Ich habe umsonst gelebt
Als sie es sahen war es zu spät
LacrimaAeternus
Der Rabe

Der Regen faellt wie ein Meer aus Traenen auf mich hernieder
Der eisige Wind streichelt dein Gesicht
Das kalte Licht des Winters kehrt zwischen duerren Aesten wieder
In deinen Augen verschwindet das letzte Licht
Es ist stiller als in einem Grabe
Ohne ein Abschiedswort eilst du fort
Zu einem anderen, fremden Ort
Auf dem Grabstein sitzt der schwarze Rabe
Siehst du nicht mein Leid?
Siehst du nicht wie der Himmel weint?
Nun trete auch ich dem Tode bei
Dann sind wir wieder vereint
Komme zu dir zu diesem Ort
Denn auch du verschwandest ohne ein Wort
LacrimaAeternusDie Maske der Ironie

Er lacht mir entgegen, bitter und erbarmungslos
Doch in seinen Augen spiegeln sich all seine Leiden , all sein Verlust wider
Er war das Opfer und bringt nun den Tod
Dort oben singt er seine traurigen Lieder
Umgeben von Krähen, die sein Schicksal teilen
Und ewigwährend hofft er nicht für immer von dem Menschen, den er liebt getrennt zu bleiben
Bis dahin festgehalten in seiner Agonie
Trägt er die Maske der Ironie

Raeven

Schwarz ist der Mond,
der die Nacht erhellt.
Schwarz ist das Lamm,
das vom Himmel fällt.
Schwarz ist der Schleier,
der mich verhüllt.
Schwarz ist das Leben,
das in mir verglüht.


_________________________
Sensus Moriendidüstere tränen
schwarze träume
dunkelheit
und etwas in mir
das ich nicht richtrig erfassen kann
ein gefühl?
ein gedanke?
ein traum?
noch mehr schmerz?
ich laufe
und renne
und komme nicht weg
will weg von hier
von mir
von ihm
von ihnen
von mir selbst und
von allem das mich noch hält
will fliegen
will fallen
will träumen von...
von was?
von leben?
von liebe?
von glück und gefühl?
von all diesen dingen
die scheinbar es gibt
jedoch niemals für mich?
will nicht mehr sein
nicht mehr fühlen
nicht mehr träumen
nur fallen
nur fliegen
ins dunkel?
ins licht?
in die nacht?
in den tag?
weg, weg von allem
das mich noch hält
weg von den worten
den stimmen
dem leben
nur fallen
nur fliegen
nur träumen von...
von erlösung?
von dunkel?
vom ende?
vom... tod?
infernal_angelWarum macht mich die Nacht traurig, wenn sie doch so schön ist? Warum musste ich vorhin weinen, als ich den Mond sah? Nur selten hatte er die Chance, sein Licht zu mir zu schicken, die Wolken waren stärker. Doch wenn sein Silber mich traf, rannten die Tränen an meinen Wangen herab...
Warum macht mich die Nacht traurig? Habe ich am Tage keine Zeit dazu? Ist der Tag zu grell, zu abstumpfend? Finde ich nur nachts die Zeit, meinen Gefühlen, Gedanken nachzuhängen? Kommt nur dann die Trauer in mir hoch? Tatsächlich... meine Tränen fließen stets im Dunkeln...
syliaHerbstgedanken an Andre`

Geh in den Garten in der Nacht,
Hab die Sehnsucht mitgebracht.
Fühl mich allein ohne deinen Arm,
Nur, wenn du da, war es mir warm.
Hinter Wolken erahne ich die Sterne,
Mein ganzes Ich, wär bei dir so gerne.
Doch niemals mehr werd ich dich spüren,
Verschlossen sind mir alle Türen.
Dein Grab ist das, was ich noch seh,
Nun ich allein durchs Leben geh.
Kein Anderer kann sich mit dir messen,
Nie, nie werd ich dich vergessen!
Umarme dich fest in Gedanken,
Dort, wo im Herbst Rosen ranken.
CurzonHerbst

Wieder ist ein Sommer vergangen
Wieder fallen die Blätter
Ergeben ihrem Schicksal
Ohne Hast, ohne Angst, ohne Trauer

Wieder fegen die kalten Winde
Die Tränen des Himmels
Über das Verschwinden der Sonne
Durch die todeskalten Lüfte

Wieder flieht das Leben
In warme Sicherheit
Oder stirbt
Bedeutungslos

Verblassend meine Erinnerungen
Versinken in kalten Abgründen
Für immer vergangen ist die Zeit
Für immer verloren sind die Erinnerungen

In tödlicher Traurigkeit
Bin ich gefangen
Ist die Welt gefangen
Denn die Zeit des Lebens und der Freude

Ist vorbei
Ist vergangen
Ist verloschen
Für immer
LadyOfLonelynessEs klingt vielleicht verrückt, aber dieses Gedicht habe ich heute, nachdem mein Hund ungeschläfert wurde, geschrieben:


Der Tod

Der Tod kommt oft
schnell
und unerwartet

Nimmt einem
das Liebste
was man hat

Zurück bleiben
traurige
und verstörte Menschen

Sie wissen nicht
wie sie mit dem Tod
umgehen sollen

fühlen sich
alleine
und verlassen

doch oft
ist der Tod
auch eine Erlösung

eine Erlösung
von all den Schmerzen
und Qualen

Warum soll man
ein Tier
noch länger am Leben erhalten
wenn sein Leben
schon lange nicht mehr lebenswet ist?

Es ist nur noch geprägt
von Schmerzen

Doch wer wagt
über Tod und Leben
zu entscheiden?

Ein kurzer Moment
eine kleine Spritze
dann ist alles vorbei

nimmt sie hinfort
aus unserem Leben

ist einfach
ganz ruhig eingeschlafen

Der Tod
kommt oft schnell
und unverhofft


LadyOfLonelynessKomm zurück!

Komm zurück zu mir
Ich vermisse Dich
Du fehlst mir so sehr

Vermisse Deine Zärtlichkeiten
Deine Berührungen
Deine sanften Küsse
auf meiner nackten Haut

Du hast mich geliebt
Warst immer für mich da
wenn es mir schlecht ging

Doch ich habe alles
mit Füßen getreten
Habe alles kaputt gemacht

Ich weiß
die Erkenntnis kommt spät
viel zu spät

Nun hast Du eine Neue
Liebst mich nicht mehr

Und ich sitze hier
Traurig und allein gelassen

Warum bist Du gegangen?
Warum hast Du mich verlassen?

Wie viel würde ich darum geben,
Dich noch einmal in meinen
Armen halten zu dürfen

Doch Du bist fort
Undendlich weit weg
Und Du blickst nicht mehr zurück

Hinterlässt einen riesen
Scherbenhaufen

Wie soll es weitergehen?
Komme mit meinem Leben nicht mehr klar


Verletze mich selbst
Diese elende Kreatur

Würde am liebsten
die Augen schließen
und sterben
Angel of DeathHmm...wusste nicht genau, wo ich es einordnen soll...hab mich hierfür entschieden, weil ich ziemlich deprimiert war, als ich es geschrieben habe...

Hoch geflogen – Tief gefallen


Hoch in die Lüfte -
wie auf den Schwingen eines Adlers -
hast Du mich gehoben.
Der Sonne entgegen.
Mir gezeigt, daß alles auch anders sein kann,
voll Licht und Wärme,
nicht nur alles grau in grau.
Die Formen und Farben,
die Geräusche und Gerüche
der Natur neu erleben -
bewusst erleben.
Frei hab ich mich gefühlt,
befreit von dem Mief der Stadt,
den Sorgen des Alltags.
Die Sonne ging auf.
Die Sonne in meinem Herzen,
wiedergespiegelt durch Dein Lachen.

Doch nun ist sie wieder da,
die Dunkelheit in meinem Herzen.
Von innen her frisst sie mich auf,
schleicht sich ein in jede Faser meines Körpers,
in jeden Gedanken in meinem Kopf.
Der Adler ist abgestürzt -
rasend schnell in die Tiefe.
Und mit ihm - ich.

Flieg, kleiner Adler, flieg!
Nur noch ein bisschen,
nur wieder ein bisschen höher!
Lass mich noch einmal die Sonne sehn,
bevor ich versinke,
versinke in der Dunkelheit.


Dark Greets
Angel of Death


------------------
A day without a laugh is a lost day
Azgaroth<font color="D9D9D9">~~~Einen lichttoten Gruss, an all jene die sich an den Todespoesie beteiligen..........

Hier mein kurzer Beitrag ueber das besagte Thema.....

<B>Der Wahrhaftige Tod</B>

Vorbei ist nun des Lebens Klage
Verloren, verronnen,hinfort die Zeit
Untastbar der Geschmack vergangener Tage
Der Tod ein Moment ohne Eitelkeit.

Der Duft der an ihm kriecht empor
Pest und Zerfall ohne Gleichen.
Nie erlebtest Du solches jemals zuvor.
Du wuenschtest Dir er wuerde weichen.

"Komm und trinke von meinem Quell'.
Sei ein Kind unendlicher Macht.
Die Wahrheit leuchtet warm und hell.
Ich habe Dir ein Geschenk gebracht."

Lasse dich vom Fleisch nun scheiden
Tritt ein in des Todes verworrene Hallen
Entsage nun allen weltlichen Leiden
Deine Stimme wird nicht im Diesseits schallen

In dieser Welt drehst Du Dich nicht im Kreise
Beginnst hier eine neue Reise.

Keine Sorgen keine Qual.
Keine Finsternis, kein dunkles Tal.

Wie im Geiste so auch dort.
Gibt es kein gesprochen' Wort.

Bald wird es in Deiner Seele funkeln
Wie im Lichte so auch im Dunkeln.

Dies ist jetzt Dein wirklich' Leben.
Dies hat Dir der Tod gegeben.

********************************************

Ich dachte mir das der Tod, Hass und DUNKELHEIT Hand in Hand daherschreiten, deshalb das folgende Werk.

<B>Dunkelheit</B>

Sie erwacht in mir
Majestaetisch und Erhaben
Residiert sie in meinem Geiste

Frostige Flammen umschlingen mein Herz
Ersticken Emotionen bereits im Keim
Bilden einen Schild gegen das Mitleid
Auf das ich morde ohne Greuel

Ein Werkzeug der Nacht

<B>Dunkelheit</B>
Sie breitet sich aus
Gnadenlos und unaufhaltsam
Nistet in meinen verdorbenen Knochen

Wirre Gedanken zerren an meinem Verstand
Konstruieren eine Welt des Hasses
Wie Dornen stechen sie in mein Denken
Der Schmerz treibt mich voran.

Ein Sklave der Nacht

<B>Dunkelheit</B>
Sie ergreift von mir Besitz
Foltergleich und gierig
Meine Pupillen zeugen von Wahnsinn

Kranke Visonen lenken meinen Weg
Fuehren mich in den dunklen Stall
Wandere mit den Schatten die mich durchsetzen
Ich bin der Welten Schicksal

Ein Assassine der Nacht

<B>Dunkelheit</B>
Sie lenkt mich in einen lichtlosen Raum
Umgarnt mich mit Lob und Versprechen
Heuchlerisch und durchschaubar
Mein Augen treffen die eines Kindes
Wir starren einander an
Beuge mich hinein in die Krippe
Des Kindes neues Schafott.

Ein Handlanger der Nacht

<B>Dunkelheit</B>
Sie laesst mein Bewusstsein im Nichts verlieren
Skrupellos und instinktiv
Laesst meine Hand in die Tasche gleiten

Berechnend und geplant fuehle ich ihn
Blanker Stahl in meiner Faust
Steche rostigen Stahl in das Jesukind
Durchbohre das faule Herz.

Der Befreier der Erde…….

Fluestert Worte des Hasses
Voller Begeisterung und Lust
Maria und Josef werden an ihrer Wollust zugrunde gehen.
Das Werk ist nun vollbracht

Die Welt ist gerettet.</font>


© Copyright by Azgaroth - Der weinende Tod

SchattenhexeDer Kuss

Ich stehe hier, mitten drin,
durchfährt mich nur ein kalter Schauer.
Tote Seelen überall, Kälte und der Schein des Mondes.
So geh ich mit ihm Hand in Hand,
er küsst mich sanft und häkt mich fest, bis ich fall ins Nirgendwo...............

------------------
Dark Greets
Die Wächterin der Schatten
AzgarothTrostlos tropf der Regen
Auf mein zerzaustes Haar
Eine Spur kalten Blutes
Zeugt von dem Weg den ich beschritt

Eine dunkle Traene
Sterbend auf meinen Wangen liegt
Der letzte Zeuge meiner Trauer
Du wirst diese Traene morden
Du bist der Grund das sie diesen Weg geht

Beschwerlich

Unwegsam

Ueber mein Emotionsloses Fleisch

Hinab auf den feuchtnassen Waldboden

Ein Funke des Lebens

Durch dich geschaffen

Durch Dich gestorben

Durch Dich tausendmal auferstanden

Zu viele Traenen starben

Wurden meinen Gefuehlen geopfert

Nicht die abscheulichste Kreatur

Vergiesst unschuldige Traenen

Bevor sie etwas veraendert

In meiner Hand
Ein Strick
Ich blicke hinauf zur Eiche
Einfach doch zweckgemaess
Starker Wind kommt auf
Kaelte durchfaehrt meine Glieder
Meine Entscheidung steht fest
Ich werde mein altes Leben beenden
Ich sehne mich nach Mutter Erde
Sehne mich nach einer besseren Welt.

© Copyright by Azgaroth - Der weinende Tod
sister of nightich liege da...
ganz still...
höre den Regen gegen das Fenster klopfen...
ich schließe die Augen...
hoffentlich hört der Regen niemals auf....
hoffenlich bleibt der Himmel für immer grau....
Angst macht sich in mir breit...
Angst, die Sonne könnte wieder scheinen...
ich will die Augen nicht mehr öffnen...
will nur mehr schlafen...
träumen... dass der Regen niemals aufhört...
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[Dieser Beitrag wurde von Andalea am 28. November 2001 editiert.]
NihasaEs ist kalt geworden

Schnee liegt über der Welt, wie eine Decke.
Erdrückt sie, Bringt sie um.
Doch sie währt sich nicht mehr.
Ihr ist es egal geworden.
Immer mehr Schnee fällt aus sie,
Beschmutzt ihr Antlitz.
Doch sie hat aufgehört dagegen anzukämpfen.

Immer weißer und weißer wird sie.
Kann sich nicht mehr währen.
Die Kälte umarmt sie,
nimmt ihr den Atem,
nimmt ihr das Gefühl,
nimmt ihr den Willen.
Er ergötzt sich daran.

Die Welt stirbt
und alle sehen zu.

Es ist kalt geworden.
SchattenkindSchattenkind
Deine Augen schauen in eine verdrehte Welt
Ungläubig starrst du ihr entgegen,
kannst sie nicht verstehn,
sie nicht fassen,
versuchst sie zu begreifen;
Tapsig trappeln deine Schritte durch die Dunkelheit
Dein Innerstes fühlt sich mit ihr in tiefer Geborgenheit
Deine Finger fühlen Kälte
Doch sie kann dir nichts anhaben
Sie ward mit den Tagen dein Freund
Deine Ohren erfassen die Stille
Schmerzend fast, und doch zugleich tröstend
Schleicht sie in dir umher
Deine Stimme hallt durch den Raum
Weist dir deinen Weg, warnt dich vor Gefahr
Du lerntest schnell sie zu benutzen
Und nun fürchtest du dich nicht mehr
Nacht für Nacht schlichst du dich fort
Um in eine Welt zu fliehn,
die du nicht verstehen brauchst
Schützend legt sie ihren Schleier aus
Vergessen und Kälte für dich bereit
Den sehnsuchtsvollen Schrei der Eulen
Enttäuscht du nie
Endlich erreichst du dein Ziel
Unschuldige Augen blicken in den klaren Mond
Dein Entschluss ist fest
Lang schon ward er gefasst
Deine Sinne lechtzen nach Vergebung,
Erlösung von des Tages Qualen
Und so stehst du am Abgrund
Möchtest den lockenden Strahlen des Mondes entgegen fliegen
Unschlüssig jedoch stehst du da
Jede Nacht wieder
Etwas in dir lässt dich verharren,
verwirrter denn je zuvor
Die Zeit vergeht,
fließt zäh doch gnädig dem Morgen entgegen
Deine Seele wird vom Tageslicht geblendet
Sie gehört nicht hierher
Enttäuscht von der Nacht
Machst du wieder Kehr
Verschmilzt mit der Wirklichkeit,
sammelst alle Reserven um den Tag zu bestehen
Müde schleppen sich deine Füße zurück
Doch sie wissen, wohin sie finden werden
Den schrei der Eulen enttäuscht du nie
kleine JoeHab nie an ihn gedacht,
dachte das kann mir doch nicht passieren,
Alles war so schön,
und plötzlich schlich er sich in mein Leben
der Tod

Du wolltest kämpfen doch er lies das nicht zu,
Er nahm dir das leben und meins machte er kaputt,
Ich vermisse Dich und sehne mich nach Dir,
Siehst Du mich? Hörst Du mich?Wartest du auf mich?

Jeden Tag jede Sekunde, nur Du und immer nur Du,
Alles nur Du der Wind, der regen, der Tag, die Nacht, die Luft,
Du schlichst Dich i meinen Traum,
sagtest ich soll Dir nicht folgen!!

Warum?Warum Du?
Ein Glühendes junges leben erloschen,
Du sagtest ich liebe Dich!!
Und jetzt?

Ach ich wollte Dir noch soviel sagen!!
Soviel zeigen,
Diese Gedanken wie war unser letzter Abschied?
Ich weis es nicht mehr.

Gab es streit?
Vor allem sagte ich Dir diese 3 kleine Worte?
Ich liebe Dich!?
Ja ich liebe Dich von der Erde bis zum Himmel!
FaithAbschied

Ich sehe in deine Augen
doch sie sind leer

Ich fühle deine Hand
doch sie ist kalt

Ich warte bis du redest
doch du bleibst stumm

Meine Hand
legt sich auf deine Augen

Mein Blick
senkt sich auf dein Gesicht

Mein Herz schreit vor Trauer
denn du,
du lebst nicht für mich
PavorDie Träne

Eine kleine, einzige Träne,
die in einem unbeobachteten Moment
meinem Auge entwich
und eine dünne, salzige Spur
auf meine Wange zeichnete,
ist der einzige Zeuge
des Schmerzes,
dessen Ursprung ich nicht kenn,
der Leere,
die sich in mir ausbreitet,
der Kälte,
die mich umgibt
und der Sehnsucht,
die all meine Gedanken gefangen hält
und mich lähmte,
bis die Angst vor mir selbst
diese Starre löste,
mich meine Hand bewegen ließ
und diese einzige Träne wegwischte,
auch wenn dadurch
weder Schmerz, noch Leere,
noch Kälte oder Sehnsucht,
weg zu wischen waren,
sondern nur diese Träne,
als einziger, stiller Zeuge.

------------------
kleine JoeAlleine, mit meiner Trauer.
Alleine, mit meinen Tränen.
Alleine, mit meinen Träumen.
Alleine, ohne Deine nähe.
Alleine, ohne deine Worte.
Alleine, ohne Deine Küsse.
Trauer weil es Dich nicht mehr gibt
TheSadness ---;--@

...ich wandle in tiefer dunkelheit...kein licht...mein herz ein kalter klotz in einem toten körper...eine unsichtbare träne kullert meine wange hinunter...doch niemand sieht mich weinen...keiner trocknet meine tränen...meine tränen ein zeichen meiner ausblutenden seele...

...die, die ich liebe sind vion mir gegangen und werden von mir gehen...warum also noch hoffen???...steht nicht längst alles geschrieben???...

...das leben, ein spiel um leben und tod...doch stets wird der tod den sieg davontragen...dennoch bleibt die frage:

WARUM???

...keine antwort...


(in gedanken an D. A., ich werde dich niemals vergessen...)

TheSad

Fallen-AngelTränen des Schmerzes, der Marter, der Pein
strömender Regen
niemal Verzeihn
verkrustete Wunden, klebriges Blut
immer in Sorge
stets auf der Hut
Strahlendes Lächeln für immer zerstört
alle Bekannten
grausam empört
Haut wie Marmor, Seide tiefschwarz
von Blut überzogen
lächelnes Grab
verlassene Herzen, für immer allein
bist du Dir sicher
so soll es sein?


------------------
"Stars, hide your fires, let not light see my black and deep desires"
Fallen-AngelKlatschender Regen
Sturm bei Nacht
zuckende Blitze
es ist vollbracht
ich seh dich liegen
von Blut überdeckt
der stumme Schrei Deines Todes
hat mich aufgeweckt
der Dolch fest umklammert
steckt Dir tief in der Brust
ich konnt Dir nicht helfen
ich hab es gewußt
tote augen
starren mich an
ich kann es nicht fassen
was Du hast getan
mein Herz fängt an zu brennen
meine Seele zerbricht
blutende Tränen
laufen über mein Gesicht
der Schrei meiner Kehle
plötzlich erstickt
die Gegenwart des Todes
die mich fast erdrückt
Ich seh Deine Haut an
sie leuchtet weiß wie der Mond
Deine schwarze Kleidung
alles wie gewohnt
Nur das Rot Deiner Tränen
die quelln aus Deiner Brust
Ich kanns nicht ertragen
Deinen Verlust
Du kämpftest tapfer
doch nicht lang genug
die Härte des Lebens
nahm Dir Deinen Mut
Die Einsamkeit Deines Alltags
die nur ich Dir vertrieb
doch ich war vergeben
Du warst wie ein Dieb
Doch ich widerstand Dir
mit marternden Qualen
und dies mußtest Du
mit dem Tode bezahln
Ich trete heran
dicht neben Dich
Dein Blut klebt an mir
doch ich merke es nicht
Ich berühr Deine Stirn, Deine Wangen, Dein Kinn
ich knie mich zu Dir
über Dich hin
Ich streife mit meiner warmen Hand
Deine toten Augen zu
und nun hast Du sie endlich
Deine ewige Ruh
Ich küss Deine Lippen
die so kalt sind, so hart
und schreite zur Tür hinaus
hinein in einen neuen Tag...


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Bitte laß es nicht so enden!!

Wenn Du mich liebst
liebst du dich
Wenn Du dich tötest
Tötest Du mich


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"Stars, hide your fires, let not light see my black and deep desires"
corader tod
langsam
aber keineswegs leise.....

worte die tiefer stechen
als jedes messer es könnte
blicke die tiefer durchdringen
als jede kugel es könnte
ignoranz
schmerzhafter als jedes gift
die schlinge der einsamkeit
zieht sich immer fester zu

erinnerungen an schöne zeiten
nur noch bilder ,die
einen auslachen und die langsam
im feuer der realität
verglühen

die flamme der hoffnung
wird immer kleiner
nur noch ein schwaches
hilfloses zucken
nur noch ein windhauch, dann

ein letztes aufbegeheren

WARUM????!!!

MichaelaNur ein Wunsch,niemals erfüllt.
Nur ein Traum,niemals gelebt.
Nur ein Versuch,niemals gelungen.
Nur eine Suche,niemals gefunden.
Nur ein Gedanke,niemals ausgeführt.
Nur ein Wort,niemals geschrieben.
Nur eine Hand,niemals gereicht.
Nur ein Gespräch,-niemals geführt.

Was habe ich eigentlich mein Leben lang getan?

Es ist vorbei,-und er gewinnt!

Michaela

ODER:

Das Grab!

Im Laufe Deines Lebens,-:
Begräbst du Deine Träume-als Utopie.
Deine Hoffnung-als Illusion.
Deinen Optimismus-als Phantasterei.
Dein Selbstvertrauen-als Selbstüberschätzung.
Deine Naivität-als Dummheit.

Und wenn Du alles tief vergraben hast,-dann begraben Sie Dich!

Asche zu Asche,-Mut zu Angst,-Einer von Vielen.

Michaela

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Und am Ende steht die Wahrheit und der Tod der Hoffnung

[Dieser Beitrag wurde von Michaela am 09. Januar 2002 editiert.]
little_butterflyDie Freude ist ein Schmetterling
der dicht über den Boden flattert,
der Kummer dagegen ist ein Vogel
mit großen, starken, schwarzen Schwingen,
die tragen uns hoch über das Leben,
das unten im Sonnenlicht im grünen liegt.
Der Vogel des Kummers fliegt hoch oben,
dort, wo die Engel des Schmerzes
Wache halten über die Lager des Todes.

by xxxx
NurgleDas kleine Herz

Weisse haut so glatt und rein
tief schneidet sich die klinge ein
ein roter tropfen leis erscheint
ein kleines Herz das blutig weint
einsam still und ganz allein
auf der Haut ein Strom aus Wein
fliesst in warmes wasser ein
das Wasser färbt sich blutig rot
das kleine Herz hat tränen not
ein letzter schlag dann ist es um
das kleine Herz liegt ruhig , stumm .

Nurgle
NurgleSeelenkind

Lächeln es fällt mir so schwer
Denn nur trauer ist in mir
Trotzdem tu ich es wenn ihr es wollt
Sonst seht ihr was ihr nicht sehen sollt
Die wunden tief in meinem Herz
Den abgrundtiefe Seelenschmerz
Glücklichsein nach aussen hin
Lachen, spässe ohne sinn
Denk ihr wirklich das ich glücklich bin ?
Ihr seht nur was ihr sehn sollt
Niemals das was in mir steckt
Und ich seh wie ihr erschreckt
Wenn die Maske selten mal zerbricht
Und ihr schaut in das ängstliche Gesicht
Des Kindes das sich tief in mir versteckt
Und hofft das man es nicht entdeckt .

Nurgle
SternkindIch sehe aus dem Fenster doch dort ist nur Dunkelheit
Dunkelheit die meine Seele umfängt
Wie ein Trauerflor
Nebelfetzen dringen durch geschlossene Türen
Legen sich auf meine Brust, nehmen mir den Atem
Ich möchte weinen aber ich habe keine Träne mehr
Möchte sterben doch ich habe versprochen zu leben
Also werde ich leben
Doch meine Seele ist tot
Gestorben in deinen Armen


[Dieser Beitrag wurde von Sternkind am 17. Januar 2002 editiert.]
DornenreichJenseits der Hölle

Dunkelschwarze Massengräber
glänzen bleich
im Schattenreich
des finsterblauen Sternenmeer

Dunkelgraue Nebelschwaden
ziehen weich
wie totenbleich
durch längst verfallene Arkaden

An diesem Ort der Agonie
verfault Zeit
im steten Streit
der schmerzgetränkten Ironie

Sogar der Tod liegt hier im Sterben
fürchtet sich
ganz jämmerlich
vor seinem ewigen Verderben

Auf einem schlichten Grabesstein
verweilt still
gar totenstill
ein kleines Kind im Dämmerschein

Es atmet lange schon nicht mehr
verweilt leis
im Teufelskreis
ganz ohne jede Gegenwehr

Ein Funke Leben noch im Herzen
grad genug
für jeden Zug
von neuen gräßlich harten Schmerzen

Freund, ich spüre dein Entsetzen
frage dich
nun lediglich
willst du dich nicht hier zu mir setzen?

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Ängstlichkeit ist - im Unterschied zur Panik- zumeist nichts weiter als die mangelnde Fähigkeit, zeitweilig seine Fantasie ausser Kraft zu setzen
Angelus NoctisScherben

Ein Glas fällt zu Boden
Zerspringt
In tausend Scherben
Na und?
Was kümmert es Dich?
Es war doch nicht Dein Glas!

05.06.2001
04.13 Uhr

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... und nahm meine Seele mit sich. Nicht mehr fähig zu lieben - für alle Ewigkeit.
DieKraeheDer sinkende Stein
Zieht mich immer tiefer
Will mich in den Abgrund reissen.
Die Stunde hat geschlagen;
Das Horn tönt zur Jagd.
Fahle, verwelkte Augen starren mich durchdringend an
Lass mich noch ein wenig sterben..
Es wird schon nicht zuviel sein..

Die Stille zerspringt klirrend
In der Geborgenheit der Nacht
Die Scherben der Seele verstreut im gläsernen Labyrinth,
es knirscht, tritt jemand darauf.
Die Rose rankt sich um den Baum,
Dessen Blätter eine blutrote Wärme ausstrahlen

Die Sterne versammelt am Firmament,
Mir die letzte Ehre erweisend.
Der Mond senkt sein Haupt.
Jeder stirbt alleine.
Das Schweigen durchzogen von schreien und flüstern,
Sie machen mich krank
Ich kann sie sehen –
Ich kann sie hören –
Doch was ist Fühlen..

Jedes Leben dem Tod gewichen
Jede Hoffnung gemordet
Jede Sehnsucht ausgetrieben
Eine leblose Hülle erträgt den Tag
Durchlebt das Leiden
In der Masse alleine
Niemand hat Augen

Die Narben durchziehen den Körper
Lassen ihn sprengen.
Der Schmerz so süss;
Der Wind duftet nach Schwärze –
Klar und stechend.
Die Finger graben sich ins Fleisch
Das Kind in mir lacht in seinem Wahnsinn
Der Blick ist gebrochen
Kriechend verlässt die Wärme meinen Körper
Ein letztes Zucken
Der Mensch erstarrt
Wann wird man ihn finden..

Der Schrei der Krähe verschluckt vom Nichts
Sie darf nicht verweilen
Breitet die Schwingen aus und schlägt sie
Fliegt zu einem unbestimmten Ort
Wird nie vergessen was in dieser Nacht geschah..

Die Kraehe.

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Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird zu leben.

DieKraeheSpleen

Wenn tief und schwer der Himmel den Geist,
den ächzend von Verdrossenheit geplagten,
gleich einem Deckel drückt und ganz den Kreis
des Horizonts umfassend uns einen schwarzen
Tag herabgießt, trauriger als die Nächte;

Wenn die Erde in einen feuchten Kerker verwandelt ist,
wo die Hoffnung, gleich einer Fledermaus,
mit scheuem Flügel die Mauern entlangstreicht
und mit dem Kopf
an fauliges Gebälk stößt;

Wenn Regen in ungeheuren Streifen niederstürzt,
den Gitterstäben an einem riesigen Gefängnis gleichend,
und wenn ein stummes Volk verruchter Spinnen
in unseren Hirnen seine Netze auszuspannen naht;

Dann plötzlich tanzen Glocken wütend auf
Und schleudern gen Himmel ein grässliches Geheul
Wie heimatlos verirrte Geister,
die eigensinnig ein Gewimmer anstimmen ohne Ende.

-Und lange Leichenwagen, ohne Trommeln und Musik
Ziehn in meiner Seele langsam vorbei;
Die Hoffnung, die besiegte, weint,
und grause Angst pflanzt herrisch auf meinem gesenktem Schädel
ihre Schwarze Fahne auf.

à Charles Baudelaire
Angelus Noctis
Wizzard, warlock, father, shield

It´s sitting there
The familiar figure
The angel with black wings
Father, Gimme shelter - please
Guide my life
Protect my soul from the outside world
Some day will come a time
Some say prayers
He will gimme shelter
He will hear me call

`Till that day
I´ll look for shelter
In maroon, wild, long hair
In the arms of my angel´s twin
Looking in his dark green eyes
I feel no sorrow, feel no pain
All vanished in these deep green eyes
Burned in the protective fire
Of a soul so familiar to me

Feel a touch of a hand
Feel a touch of a soul
That never hurt me
Put them ´round my body
´Round my soul
Protects from a killing smell
From killing eyes
From a killing soul

Every time the wind cuts could
Through my body, through my soul
Can´t deny to recognize
That it has been a gloomy dream
And from a distance I see
A harmed figure of a white dressed girl
Leaning at a cold black stone under the trees
Crying tears made of ice
Looking at the single bloody rose
Growing amidst the green

She´ll go down
She´ll summon the shadows there
`Till the day
Her guardian angel rises again
Giving her a warm welcome
In the world of his own
Enclosed in sheltering arms
In the springtime of the year
Wispering "Gimme shelter"
She vanished in her Father´s soul ...

12.03 Uhr
31.01.2002



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... und nahm meine Seele mit sich. Nicht mehr fähig zu lieben - für alle Ewigkeit.
Hoffnung~~ Der Kleiderschrank~~

Steh vor meinen Kleiderschrank, und seh mir meine Sachen an
Bunte Farben flittern raus, lachen mich schier aus
Nehm das grüne kleine, Seide wars das weiß ich noch
Hoffnung sprach es , als wir uns das erstemal sahen
häng es mit einem lächeln zurück
seh mir dann das rote an
von Liebe sprach es , ward Spitze dran
schließ die Augen und denke an dich
nehm das blaue langsam heraus
blaß werd ich sprachlos und leis
von Treue sprach es an jenem Tag
häng es zurück mit einer Träne im Aug
seh sehr lange in den Schrank
nehm zögernd ein Kleid heraus
leg es auf das Bett und zieh mich aus
fliesend legt sich dieser Samt
sanft an meinen Körper an
seh in den Spiegel mit ruhigen Blick
geh dann hinaus
schau nicht zurück
geh an dein Grab
schwarz ist das Kleid
das ich trag nun für dich......
Hrefnadis
Selbstaufgabe

Ich habe in meinem Leben alles erreicht,
alles was ich nur mag,
und das fiel mir auch ach so leicht,
bis zum heutigen Tag.

Ich lernte einen Job und arbeitete dann,
dachte, das wird schon geh'n,
bis ich krank wurde irgendwann
und kann keine Zukunft mehr darin sehen.

Ich habe meine große Liebe gefunden,
den Mann, den ich liebte so sehr,
doch leider war er woanders gebunden,
und kennt mich heute nicht mehr.

Ich fand auch einen Seelenbruder,
aufmerksam, liebevoll, hilfsbereit,
doch auch das wird nicht enden im Guten,
sterben wird er, mich zurücklassen im Leid.

Just traf ich einen neuen Mann,
der höher schlagen ließ mein Herz,
doch wieder einen, den ich nicht haben kann,
und Freude wandelte sich in Schmerz.

Sicher hab ich auch Gutes erlebt,
doch manchmal erschlägt mich das Grauen,
meine Seele inzwischen fort von hier strebt,
möchte nie mehr auf andere bauen.

Denn eines fehlt mir hier auf Erden,
ein winziges Stück Zufriedenheit,
kann einfach hier nicht glücklich werden,
aufzugeben bin ich fast bereit.



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Hrefnadis, die Dunkle
Rabenfee
Kind Odins
Hoffnung~~Unfalltod~~

Seh die Wand vor mir an
wabbernd scheint sie in mich zu dringen
meine Gedanken zu lähmen
mir den Sinn zu nehmen

seh ein Gesicht an der Wand entstehn
lächel sanft als ich dich kann sehn
denk an dich
wie du warst
still standen wir da
stundenlang
sahen uns den Fluss nur an

sind einmal den Bach entlanggelaufen
wolltest einen Fisch fangen und taufen
hast einen Frosch geküsst
Warzen bekommen
mit den Schultern gezuckt
Nachbars Tussi geschmusst

manchmal still da gesessen
ein Buch gelesen
plötzlich aufgestanden
stundenlang spazierengegangen

des Bauerns Pferd geklaut
nenn dummen Kerl verhaut
getrunken bis zum Umfallen
mit dem Hammer auf den Zeh gehaun
Kopfschmerzen vertreiben

verückte Dinge gemacht
über die seltsamesten Sachen gelacht
ein Jahr im Wald gelebt
gestunken und geklebt

Hast Heu als Tee verkauft
mir ab und an durch die Haare gerauft
wir haben wenig gesagt
waren verbunden auf unsre Weise
Schwester und Bruder auf unsre Art

doch dann war die Fahrt
bist dem Baum nicht entkommen
hast ihm dein Zeichen eingebrannt
mit deinem Leben bezahlt

Ja das war nunmal deine Art.........

~by me~
Angelus NoctisInschrift

Wenn Liebe Wunder tun könnte
Und Tränen Dich erwecken
Dann würde Dich bestimmt nicht hier
Die kühle Erde decken.


In memoriam Marcel

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... und nahm meine Seele mit sich. Nicht mehr fähig zu lieben - für alle Ewigkeit.
Hoffnung~~ Was wird geschehn?~~

Wer denkt an uns wenn wir gehen
Wielange werden sie es nicht verstehen
wieweit werden sie für uns laufen
wieviel Kränze werden sie kaufen
wird die Kerze ewig brennen
wird man in Hundert Jahren noch meinen Namen kennen....
was wird geschehn wenn ich nicht mehr bin
werd ich geboren in einem neuen Kind
geteilt die Seele ....
oder in einem ganzen
vereint oder verloren
sagt mir was wird geschehn wenn wir gehen.....

~by me~
Hoffnung~~zur letzten Ruhe~~

Seh zu dem Loch in Mutter Erde
ein Haufen Erde neben ihm
knie mich nieder
seh hinein
kann es riechen
kann es spüren
dein neues Zuhause
sanft berühren

Sanfte Nacht mich nun umspielt
denk an Morgen
an das alte Spiel
weinen
trauern
nicht verstehn

zu dem Loch hier werden sie gehn
wirst mit Tränen hinabgelassen
Rosen auf dir Ruhen
sanft und rot
wie Blutstropfen die du ersehntest

Manch Blick mit unverstand
dumpfer Schmerz ins Herz gebrannt
still schweigend werden sie dich begleiten
Erde auf dich schmeißen
eingebuddelt in die Stille
Würmer als Freunde
und Ameisen im Gebein
das soll deine Zukunft sein.........

~by me~
Wandler der ZeitKerzenlicht


Es gibt so viele Romantische dinge im Leben des Menschen.

Ein romantisches Lied,

Ein romantischer Film,

Das romantische Essen zu zweit!

Aber nichts ist so romantisch wie Kerzenlicht.

Ist ein Mord romantisch?

Nein wird sich wohl jetzt jeder sagen.

Aber betrachten wir es doch mal von dem Standpunkt
der Kerze!

Da steht Sie in voller Größe, gebettet im Kerzenständer.

Wir entzünden Sie, sie erhellt den Raum, spendet indereckt
Wärme.

Stunden sp\'e4ter eine lache aus flüssigem Wachs!

Die Flamme zuckt, sucht nach Nahrung.

Guckt hin man sieht wie die Flamme schreit sich ein
letztes mal aufbäumt um im selben Moment zu ersticken!

Dann steigt Qualm empor

oder ist es die Seele der Kerze???

Schaut genau hin und entscheidet selber!


geschrieben am 16.02.00
(Inspiriert durch das Consortium.
Vielen Dank)
Wandler der Zeit


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Die Zeit geht seltsame Wege...und die Zeit wird kommen....unsere Welt....
Wandler der ZeitVergangenheit

Du bist daheim, machst es dir gemütlich.

Alles so vertraut doch heute fremd!

Ein leerer Blick geht von Dir aus, du nimmst nichts mehr wahr.

Die Einsamkeit füllt den Raum, stimmen im Treppenhaus kaum wahrnehmbar.

Du fängst an Dich zu erinnern, an Zeiten die schon lange her!

Du spürst ganz langsam wie die Einsamkeit sich in Traurigkeit wandelt.

Diesem Gefühl machtlos gegenüber schließt Du die Augen.

Eine Träne löst sich aus deinem Auge, das schlucken fällt Dir schwer,

der Kampf in Dir beginnt!

Sooft Dir gesagt, „Du darfst nicht weinen“.

Doch heute alleine, niemand mehr da der es sieht.

Du beginnst zu zittern gefolgt von weiteren Tränen.

Die Vergangenheit ergriff Besitz von Dir, wehrlos lässt Du es zu!

Das Gesicht vergraben im Kissen, so schläfst Du ein.

Stunden später öffnest Du die Augen, musst erkennen das die Realität dich eingeholt hat.

Du verdrängst den Vortag und hoffst vergebens das er sich niemals wiederholt!

Dein Peiniger hat einen Namen – Die Vergangenheit!


21. Januar 2000
Wandler der Zeit


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Die Zeit geht seltsame Wege...und die Zeit wird kommen....unsere Welt....
Wandler der ZeitGleichgültigkeit!

Autounfall – Ehepaar und 6 Monate altes Baby tot !

Bahnunglück – 60 tote, mehrere verletze !

Computerfehler – Raumstation in Gefahr !

Delphin sterben beim Thunfisch fang !

Erdbeben in der Türkei Hunderte von toten !

Fehler im Kernreaktor – Verseuchungsgefahr !

Geiselnahme – MEK stürmte 6 tote !

Hagelschlag – die Natur wehrt sich !

Immer mehr Gewaltverbrechen auf dieser Welt !

Junges Mädchen von drei Autos überrollt !

Krieg in Kroatien !

Leiche im Wald gefunden, hintergründe unbekannt !

Meisterschaft – deutsche Chaoten prügeln Franzosen – Intensivstation !

Nervenklinik – Geisteskranker floh, noch immer keine spur !

Offene Drohung Russlands !

Polizei greift überhart gegen Demonstranten ein !

Qualvolles sterben von Robbenbabys !

Renten werden wieder gekürzt !

Spanien – Touristenflut

Testflug – Düsenjäger stürzt ab !

Unglück beim Landeanflug – 3 tote !

Verklappung auf Meeren nimmt zu !

Weltfrieden durch Aufrüstung gesichert !

X-Stahlen von Mikrowellen gefährden Gesundheit !

Yankee tot auf dem Bahnhof – Überdosis !

Zugvögel über Frankreich abgeschossen !

Warum ???

16. Februar 2000
Wandler der Zeit


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Die Zeit geht seltsame Wege...und die Zeit wird kommen....unsere Welt....
transcosmosStahlatmen oder Fluß des suizides

im kälte erbrechenden raum stehend atmen die lungen stahl.
jene stahlkalte seinsluft ihn umgebend, unentkommbar, ins unendliche divergent.
einst war diese luft noch atembar, eigenfließend, permanent und stets in allem raum, muß er sie nun suchen.
fischgleich nach ihr schnappen - ist das sein medium, dem er zugehörig?
welchem medium ist er zugehörig, indes dieses bloß das erste zweier ist, wenn überhaupt?!
schon länger steht er nicht mehr, nicht fest - er fällt, desto tiefer, umso stählerner wird die luft, umgebend, umschließend, umfassend, umklammernd.
bewegung ist kaum mehr möglich in gegossenem stahl.
und so alles fließt, so alles kommt und auch der schrei.
der schmerzende ungewissschrei, alles verzieht, lediglich er bleibt.
er bleibt unaufhörlich, in jeder gehirnwindung und füllt alles.
völlig bis zur schädeldecke und zerdrückt jede windung gegen sie bis nichts mehr bleibt als der schrei selbst.
der schrei nach transfer, den nur er hört, sonst niemand kann, will, genötigt ist.
dem schrei muß nachgegeben werden in der seinsisolation, die stahlluft ist der isolator.
und auch wenn er transferiert, der schrei bleibt immerwährend, auch wenn er nur kurz vernommen wird.
RabenherrinVerständnis
Ich sehe dich da liegen
dein vertrautes gesicht lächelt mich an...
Ich höre deine schwachen worte
wie aus weiter ferne
sie sagen, das du bei mir bleibst, das du mich lieb hast, das du mir dankst...
ich frage dich:
Soviel wärme gabst du mir
soviel glück
wieso machst du mich jetzt so traurig?
du verstehst meine fragen nicht.

spreche ich eine andere sprache als du?
bist du mir schon so fern, das du mich nichtmehr hörst?
deine augen sehen mich noch. Ich spüre deine seele
dein gesicht ist so voll krafft
und doch so müde.
du bist doch noch so jung! ich dachte der tod wäre gerecht, wieso nimmt er dich mir weg?
du verstehst meine fragen nicht.

du erzählst mir etwas von deinem leben, kleine fetzen deines seins ohne zusammenhang
als wir kinder waren
du mir schach beigebracht hast
all solchen kram...
gibt es nicht wichtigere dinge die du mir sagen willst?
du willst singen?
wieso willst du singen?
Ich verstehe dich nicht!

dein lächeln vergeht nicht.
du stirbst mit einem lächeln
deine augen leuchten wie die kleiner kinder
so müssen sie geleuchtet haben als du das erste mal schnee gesehen hast,
oder als du das erste mal mich gesehen hast
oder als ich dich das erste mal im schach geschlagen haben...
erkenntnis ist selten
und als ich es erkannte sang ich
für dich und mit dir
*~Matariel~*Todesschrei

Ich krächtze,
Meine Stimme am Ende
Der sinnlose Kampf
um mein
armes Leben
geht vorbei ...
Tritte hämmern auf mich ein
Tränen rinnn aus meinen Augen
Alle Tränen die ich weine
fallen auf den Boden
zerplatzen zu kleineren Tropfen
Ein letzder lauter Schrei
rinnt aus meiner Kehle

ES ist endlich vorbei ...

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Dunkle Grüße
*~Matariel~*
Lady Shaitana[b]T[/b]rübe Augen blicken star
[b]R[/b]auhe Hände wollen greifen
[b]A[/b]lles ruhet schnellen Schrittes
[b]U[/b]nter Tränen geht ein Leben
[b]R[/b]ings umher erwacht der Schmerz
[b]I[/b]mmer wieder schreiend still
[b]G[/b]ibt e skeinen Sinn zu hoffen?
[b]K[/b]leine Ängste weden groß
[b]E[/b]ine Träne folgt der and'ren
[b]I[/b]soliert vom grauen Alltag
[b]T[/b]raurig bleibt die Welt zurück

2002-02
(c) Lady Shaitana

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~^v^~ Atratus speciosus est! ~^v^~

[url="http://www.shais-welt.de.vu"]^v^ Schattenwelt ^v^[/url]
HoffnungDer Blick gleitet über dich
deinGesicht das sieht man nicht
sieht man nur den Arm
geöffnet durch des Messers Schneide
langsam zieht die Kreide
einen Strich um dich
durch das Blut das um dich ist........... geronnen
Hast ihm alle Zweifel genommen
er liebt es dich zu sehn
doch was hat es dir gebracht du wirst es nie verstehn
denn du bist tot
liegst allein im Gebüsch

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Denn die Hoffnung ist immer Weg
nie Ziel....
Jeannine
Als ich das fand
was ich suchte
erschrak ich.

Ein lebloser Körper.
Kein Hauch von einem Atem
meine Lippen berüherte.
Keine Augen,
die eine Geschichte erzählten.
Was einst erblühte
kein Leben mehr tragen durfte.
Die Leere des Ausdrucks,
Die Leere des Lebens,
die ich dort sah,
gab mir die Erfüllung des "Seins"
und die Vollkommenheit des "Nicht-Seins"
zu verstehen.
Und es war zu einem Teil von mir geworden
als ich ihm den Rücken zugewandt.



[Dieser Beitrag wurde von Jeannine am 25. Februar 2002 editiert.]
sYntiqdestiny
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wandering through the forest of life
i feel the look of many eyes, lying on me
i´m lonely,but i´m not alone
lost and unfulfilled dreams are whispering everywhere around me
they are hiding in the shadows,waiting for the moment,when i´m getting weak
then they will come to attack me,to defeat me.
its getting darker,the shadows grow
i can feel their coming victory more and more, every second i´m here
hope is fading away in the dark
black and dangerous shadows everywhere
they have surrounded me
the forest of life,the last place i will see
i can feel them coming closer and closer,every single breath i do
the last spark of hope dies in lonely silence
i´m defeated
may this be my destiny
a last cry echoes through the sky
a last tear enters the earth and disappears
then, black,dark silence
its over
finally...


<c>2000 Flo (sYntiq )
DunklerWandererSchnee fällt auf Scherben,
bedeckt jedoch die Klingen nicht,
Schnee fällt, doch das weiße Kleid,
ist nur Schein der Wirklichkeit.

Gehst du durch den Schnee,
wirst sehen, dir tuen die Beine weh,
rote Bäche, klein und klar,
fließen zum Eis, das Gefühl teils wunderbar.

Erst ein Stich im Herzen selbst,
dann Worte, wie ein Pfeil,
dann der Haß, wie ein Gewitter,
jetzt zerbrechen deine Mauern im Hagelsturm.

Die ersten Splitter, kaum sieht man sie, Wunden überall,
die ersten Stücke, brechen in Fetzen, man sieht das Leid durch die Mauern nicht,
nur die Menschen, die diesen schätzen, schmecken die Tränen an seinem sanften Blick,
der sich durchs andere Leute Geschick, auflöst zu den Gedanken,
die ihn quälen Tag und Nacht,
niemand weist sie in Schranken,
alle sehen nur weit weg.

Des Stückes Glanz ist nur ein Fragment des Leids des Menschen selbst.
Das letzte Stück, sein selbst, geht dahin in einer Sturmesnacht,
zerstört durch Worte, Intolleranz und Haß,
durch nicht erwiderte Liebe, Spott und Spaß...
der letzte Brief ein Dank an die Welt,
versendet durch Tränen,
gebracht von den Engeln die ihn trugen über das Wasser,
als er sprang über seine eigenen Mauern,
selbst zersprang, das letzte Fragment, auf dem Boden selbst.

Schnee fällt auf Scherben,
bedeckt jedoch die Klingen nicht...
Schnee fällt, doch das weiße Kleid,
ist nur Schein der Wirklichkeit....

Das Licht erlosch, ging fort, an einen besseren Ort....

*** Andreas Frantzen 28.02.2002 ***
LiviaKalte verachtete Nächte,
langsamsterbene Träume
blutverschmierte Worte
-gerissenes Herz
Einsamkeit inmitten der großen Menge
Tränen im Mondschein,
sein das einzigste Licht
Realität der Familie ,damals
Liebe-
dankend reiche ich dir meine Hände
Du fingst mich auf-
Gabst mir mein Lächeln zurück
Der Himmel sandte mir einen Engel
Danke Marcel !
Sensus Moriendikalt und kälter unsre herzen
steifgefroren durch das leben
fallen zu boden
zerspringen in stücke
tot
Jeannine

Leere, die sich ausbreitet,
die keine Hindernisse kennt.
Verzweiflung geschrien,
um Hilfe fleht.
Besserung tief in der Hoffnung verborgen.
Der Weg zur Freiheit mit Dornen gesäumt.
Ein Herz, es schreit,
es kann nicht leben.
Stille kaum zu ertragen ist.
Lärm nicht erfaßbar erscheint.
Gefühle töten,
zerreißen was ist.
Was längst gewesen bleibt unantastbar.
Ein Fluch der Verdammnis gleich.
Verloren auf alle Ewigkeit ?!
Die Sehnsucht sich steigert
der Haß in ihr wächst.

Zerfressen und hohl sich ein Stück Mensch auf dem kalten,
nackten Boden in der Ecke kauert. Die Augen geschlossen.
Der Atem ruhig. Die Hände sich stärker in das Fleisch eingraben.
Durch einen letzten Sonnenstrahl die Träne sich bricht,
langsam an der fahlen Lippe zu Boden fällt.

seelenwundEwiges Wachen

In höhnischem Rot beginnt der Tag
Quälendes Licht verdrängt die Nacht
Erinnerungen steigen aus des Schlafes Ruhe
Deren man nicht erinnern mag

Im kalten Licht erscheinen die Lande
Bizarre Welt aus Schatten und Fratzen
Und lauernd liegen schon neue Leiden
Die der Schlaf nur kurz verbannte

Unendlich süß, so scheint es, ist's ewig zu ruhn
Für immer des Tages Licht zu entfliehen
Das einen hetzt und gewillt ist zu quälen
Und einen die ärgste Pein anzutun

Doch hält von der Sehnsucht ein Ende zu machen
Eine große Angst zurück
Was folgt auf die Ruhe des letzten Schlafes?
Was wenn auf uns wartet ein ewiges Wachen?
seelenwundSchlafen, Schlafen, nichts als Schlafen!
Kein Erwachen, keinen Traum!
Jener Wehen, die mich trafen,
Leisestes Erinnern kaum,
Daß ich, wenn des Lebens Fülle
Nieder klingt in meine Ruh',
Nur noch tiefer mich verhülle,
Fester zu die Augen tu!


Friedrich Hebbel
CameiroWeh' mir Frevler dass ich schoss, den Unglücksvogel Albatros.

KopflosRauchschwaden durchströmen den Raum
In einer Ecke liegt ein Körper,fast regungslos
Liecht umhüllt von schwarzen Stoff,die Augen kaum sichtbar
Grausames haben sie gesehen
Eine Kerze neigt sich dem Ende zu
Das Herz wird gekreuzigt
Tiellos wandert ein Körper durch den Raum
von einer Seite auf die andere,starr vor Angst
Gefühle bluten von den Wänden hinunter,
fließen zu einem riesigen Blutsee zusammen
Schmerz
Augen die nie gelogen haben
Keine Sonne,der Raum wird kalt
Die Kerze erlischt,es wird dunkel
Still steht ein Körper in einer Ecke
laute Schreie
Augen die nie gelogen haben
Schmerzen fressen all die Liebe
Zerplatzte Träume zerschmettern den Kopf
Stirb Körper,sei tot

Nur die Angst verschließt uns dem Weg zu unseren Träumen
Loki Thyler[b]Schmerzensgrab[/b]

[i]Ich hatte einen Traum
Einen Traum vom Alben
Dieser Alb war die Welt
Und die Welt war mein Leben[/i]

[i]Das wimmernde Kind
Geschrei von Leid
Ein Schmerzensgrab
Stürzt ins Leben mein herab[/i]

[i]Losgerissen von dem wer ich einst war
Wird klar nun es der Seel´
Kristallengleich
Honigsüß
Und federnweich[/i]

[i]Schmerzensgrab..[/i]

[i]Ihr Quell´ versiegend
Das Grauen kommen sehend
Ahnend den Tod der Liebe
Das Fallen der Engel fühlend[/i]

[i]Zuviel...[/i]

[i]Worte, nie gesprochen
Idee, nie erdacht
Sinne, nie gespürt
Bilder, nie geschaut[/i]

[i]Schmerzensgrab..[/i]

[i]Tanzend lacht der Alb mich an
Treibt mich tiefer in den Wahn
Den Kuß der Feen umsonst ersehnt
Entwöhnt der Wärme
Vom Licht verhöhnt[/i]

[i]Schmerzensgrab..[/i]


[b]~ Loki ~[/b]
Hrefnadis
[i]Warum Du?

Ich sah Dich lachend neben mir,
so fest verbunden im Jetzt und Hier,
und doch sah ich auch die Schatten,
die längst Deiner Seele harrten,
beide standen wir Hand in Hand,
doch spürte ich längst, Dein Leben schwand,
die anderen ahnten es nur, sahen es nicht,
wirkten wir beide wie Dunkelheit und Licht,
sah Dich in unsäglichen Schmerzen winden,
konnte nicht einen Hauch davon lindern,
die Verbindung zu Dir, aus Liebe gewebt,
ihrem endgültigen Ende zustrebt,
und kann noch immer nicht verstehen,
warum Du wirst von mir gehen,
warum ich am Leben bleiben muss,
wenn Du mich zurücklässt mit einem letzten Kuss. [/i]



------------------
Hrefnadis
Rabenfee

Bedenke wohl, was Du Dir wünschest, es könnte in Erfüllung gehen.
John5Ich liege im Badezimmer.
Blutüberströmt der Boden.
Keiner kann mir mehr Helfen.
Ich bin verloren...

Da sehe ich ein helles Licht.
Es kommt zu mir rübergewankt.
Das Licht ist wie ein Magnet.
Wird stärker und stärker.
Es zieht mich hinüber.

Blut rinnt an meinen Armen herunter.
Ich sehe meinen Leblosen Körper liegen.
Ich beginne zu weinen.
So habe ich mich noch nie gesehn.
Ich bin irgendwie hübsch,mit dem schwarzen Samtkleid.

Ich gehe mit dem Licht.
Oben angekommen sehe ich nichts als Licht,ich bin blind vor der helle.

Ich spüre etwas.Da liegt was.Ich hebe es auf.
Es ist ein Ring.
Der Ring des schwarzen.

Da kommt jemand gerannt,und schlägt mir den Ring aus der Hand.
Es bist du,du hast mich vor den bösem bewahrt.Dann bist du wieder fort von mir...

Ich schaue auf die Erde hinunter.
Sehe Kinder lachen.
Und ich sehe,wie ich begraben werde.
Meine Mutter weint und hällt sich an meinen Vater fest.
Als ich unten im Grab war vermag ich einen Schrei:"WARUM NUR????"

Ich sehe noch viele kommen.
Ich bin einsam.Hab keinen an dem ich mich festhalten kann.
Du bist in einer anderen Dimension.
Ich vermisse dich.

Sehnsucht,heißt das Wort was mich plagt.
Ich werde dich nie wieder sehen...

[Dieser Beitrag wurde von John5 am 29. März 2002 editiert.]
John5Ewige Erholung


Mir ist kalt.Ich bin so leer.
Ich suche,werde aber nicht fündig.
Ich suche nach einem Fünkchen Liebe in mir...
Ich sehe aus dem Fenster.Dunkle Wolken ziehen auf,es beginnt schwere Tropfen gegen das Fenster zu regnen.

Schwarze Gestalten irren auf der Straße herum,grinsen mich an mit einem grauenvollen Gesichtszug als würden sie die Zähne gegen mich blecken.

Ich bin einsam.Keiner hört mein Flehen,mein Winseln.Jeder denkt mir gehts gut... Denn ich bin die fröhliche aber auch gleichzeitig die betrübte.Alles nur Fasade.Ich,die Persönlichkeitsspaltung.Alle hassen mich. Nie ist alles in ordnung.Keiner weis wie schlecht es mir wirklich geht.

Ich stehe auf,gehe zum Fenster.Sehe hinaus.Die Gestalten kommen näher aber sie würden mir nichts antun.Sie sind nur arme verlorene Seelen,genau wie ich.

Ich gehe hinaus,höre die alltäglichen Stimmen,wie sie auf mich einreden.Ich halte dass nicht mehr aus,verkriech mich auf dem Friedhof,da ist mein Zuhause.Da will ich immer bleiben.Die Ruhe ist so schön...

Trozdem bin ich noch allein.Aber dass ist jetzt auch egal.Ich habe einen Plan.Einen der 100%ig klappt.

Ich gehe wieder nach Hause.Gehe ins Badezimmer und hole mir Rasierklingen.Verabschiede mich von meine Eltern mit Tränen in den Augen.

Sie fragen wo ich noch hinwolle,es war bereits 10 uhr nachts.Ich sage,ich erhole mich ein bisschen draussen an der frischen Luft...

Mit diesen Worten gehe ich bei der Türe hinaus.

Als ich wieder am Friedhof ankomme,suche ich mir ein Plätzchen aus,wo ich gern sein möchte.Ich lege mich an einen herrlichen Platz unter einem Baum,wo die frische Brise durchweht und mich forttragen wird.

Ich lege nun den vorher gefertigten Abschiedsbrief dazu.

Nun setze ich die Klinge an die Pulsadern der Hand und schnitt zu.

Diese Gefühl ist unbeschreiblich.Ich vermag zu schweben.

Nun habe ich keine Sorgen mehr,und andere auch nicht mit mir.Ich werde bald in die vergessenheit geraten...


Mein Abschiedsbrief

Es tut mir leid!Es musste sein...ich habs nicht mehr ausgehalten.Alles drohte in mir einzubrechen.Die Freundlichkeit und Fröhlichkeit war nur gespielt,keiner wollte ir zuhören.Glaubt mir,jetzt bin ich an einem besseren Ort!Ich liebe euch alle,auch die die mir wehgetan und mich gehasst haben.
Bitte versteht mich!Ich konnte nicht mehr lieben,war nur ein bisschen mehr am Leben!War kapputt gemacht,getreten,verhasst,nie geliebt worden...
Ihr,meine Eltern,seit nur Schuld an dem,dass ihr mir nie zuhörte.. die hauptschuld tragen meine Feinde,die ich nie zu Feinde haben wollte...sie haben mit mir gemacht was se wollen,mit mir gespielt,ausgenutzt...
Aber jetzt fühl ich mich besser!
In ewiger Liebe,

eure Sabsi................

Nachgeschichte

Ein wenig später fand sie ein Mann,der grad ein Grab besuchte und holte Rettungswagen+Polizei.Die Polizei verständigte die Eltern von Sabsi.Ihre Mutter wird sich von dem Schock nie erholen und macht sich heute noch vorwürfe obwohl das alles am 14.September 1995 passiert ist.Obwohl ihre Tochter schrieb,dass sie sich keine machen solle...Sabsi wurde am 18.September 1995 begraben.Genau an dem Ort wos sie sich umbrachte.



[Dieser Beitrag wurde von John5 am 30. März 2002 editiert.]
John5kann jemand DIESEN Beitrag bitte löschen und NICHT den oberen,ok?danke!



[Dieser Beitrag wurde von John5 am 29. März 2002 editiert.]
TigermausGedichte an meinen Daddy: [img]http://people.freenet.de/Teddylove/Smile/heul.gif[/img]

[b]"Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt."[/b]
Berthold Brecht

[b]"Manche die leben, verdienen zu sterben -
manche die sterben, verdienen zu leben."[/b]
Herr der Ringe


[b]Gedichte und Gedanken[/b]
*********************

Tränen stehe mir in den Augen,
ich kann es immer noch nicht glauben.
Mein Herz tut weh, es schreit nach Dir,-
doch Du bist einfach nicht mehr hier.

Ich fühle mich so tot und leer,
Daddy, ich vermisse Dich so sehr.
Schon oft haben wir uns längere Zeit nicht gesehen,
doch nie wieder? Das soll ich verstehen?

Du bist wieder zur Kur, oft wünsch ich´s mir,
und bist in ein paar Wochen wieder hier.
Doch dann holt mich die Wahrheit ein
und dann weiß ich wieder, ich bin allein.

***

Ich liege im Bett - alles ist still,
ich denke an Dich - obwohl ich´s nicht will.
Denn bei dem Gedanken an Dich fühl ich den Schmerz,
der Gedanke an Dich zerreißt mir mein Herz.

Über meine Wange rollt eine Träne,
Daddy, wenn Du wüßtest, wie sehr ich mich nach Dir sehne.
Wenn Du wüßtest, wie sehr Du mir fehlst,
wenn Du wüßtest, wie sehr Du mich quälst.

Warum läßt Du mich hier mit mir allein?
Warum durfte ich im Krankenhaus nicht bei Dir sein?
Ich wünschte, Du hättest mich zu Dir gelassen,
und hättest mich nicht einfach so verlassen.

***

Ich steh am Fenster, draußen ist Nacht,
oft hab ich hier schon gestanden und an Dich gedacht.

Es tut immer noch so weh,
Deinen Tod ich niemals versteh.

Warum bist Du gegangen - ohne ein Wort?
Warum bist Du gegangen - für immer fort?

Wollte Dir noch so vieles sagen -
wollte Dich doch noch so vieles fragen!

***

Wie soll es weiter gehen ohne dich?
Wo ist die berühmte zweite Chance?
Warum haben wir sie nicht bekommen?
Daddy, ich liebe dich.

Wie soll ich weiter leben ohne dich?
Ich fühle mich mit meinem Schmerz so allein.
Ein Schmerz für den es keine Hilfe gibt,
der mich fertig macht und erdrückt.
es tut weh und es hört nicht auf.

Ich renne vor der Wahrheit weg,
doch sie holt mich immer wieder ein.
Du bist jeden Tag bei mir,
ganz fest in meinem Herzen!

***

Seitdem Du fort bist, ist auch ein Teil, von mir gegangen.
Du hast mir meine Fantasie genommen,
ein Stückchen Traumwelt, in der die Elfen leise sangen.

Seitdem Du fort bist, bin ich innerlich völlig zerrissen.
Hab ein riesen Loch in meinen Herzen,
lieg nur noch da und heul, salzige Tränen, in mein Kissen.

Seitdem Du fort bist, kann ich einfach nicht glücklich sein.
Graue Wolken der Schwermut wabern,
bin so einsam ohne Dich, von der Welt verlassen und allein.

Seitdem Du fort bist, hat die Realität ein grausames Gesicht.
Meine Welt zur Miniatur geschrumpft,
nur noch düster und kalt, bin ohne Wärme und ohne Licht.

Seitdem Du fort bist, sind meine Träumereien verschwunden.
Bin kalt und denk nur noch mit dem Kopf,
hab meinen Seelenfrieden leider, noch nicht wieder gefunden.

***

Alles ist von sinnloser Leere erfüllt.
Gedanken sind von Nebeln umhüllt.
Die Augen sind von Tränen gefüllt.
Depression, meine Seele die brüllt.

Steh hier und schrei in die Nacht.
Einsam, um den Schlaf gebracht.
Immer der Gedanke an Dich.
In meinem Herzen ein schmerzvoller Stich.

Alles ist grau, einfach Monoton.
Die Sonne erwacht, voller Hohn.
Blick ins Dunkle, es tut so sehr weh.
Friere, auf der Seele liegt Schnee.

Find keinen Ausweg, weiß nicht wo ich bin.
Denke ans Leben und frag nach dem Sinn.
Ich renne und renne, vor der Wahrheit weg.
Doch sie hlot mich, es keinen Zweck.

Mein Rufen, es verhallt im Wind.
Bin verloren, wie ein kleines Kind.
Blicke dorthin, wo sonst Sterne sind.
Sehe nicht´s, Tränen machen Blind.

***

Wenn du weinend die Welt durchschaust,
Wenn du dich nichts zu sagen traust,
wenn in dir das Glück vergeht,
und du nur noch aus Verzweiflung bestehst,
wenn der letzte Hauch Hoffnung vergeht,
die Liebe nur noch in deinen Träumen lebt -
dann musst du kämpfen, sonst ist es zu spät!

Tigermaus
Dunst
bleicher bruder


dieser schnee...
so fürchterich weiß...
beinah blau...
blaugrün...
der schnee war neu und sauber wie ein tierauge...
kein sonntagmorgen war jemals so sauber...
die welt... diese schneeige sonntagswelt lachte...

irgendwo... doch einen fleck...
ein mensch...
verkrümmt... bäuchlings... uniformiert...
lumpiges bündel von...
häutchen... knöchelchen... leder... stoff...
schwarzrot überrieselt von angetrocknetem blut...
sehr tote haare... perückenartig tot...
verkrümmt den letzten schrei in den schnee...
geschrien... gebellt... gebetet...
fleck in dem schneeweiß der saubersten aller morgende...
blut...schnee...sonne...
kalter kalter schnee mit warmem dampfenden blut drin...
über allem die liebe sonne...
liebe liebe sonne...
bescheint einen toten der den unerhörten schrei aller toten marionetten schreit...
stummen fürchterlichen stummen schrei...
wer unter uns...
bleicher bruder...
oh wer unter uns hält die stummen schreie der marionetten aus...?
wenn sie von den drähten abgerissen so blöde verrenkt auf der bühne rumliegen...?
oh wer unter uns erträgt die stummen schreie der toten...?
der schnee hält das aus... der eisige...
und unsere liebe sonne...

vor der abgerissenen marionette stand eine die noch intakt war...
noch funktionierte...
vor dem toten soldaten stand ein lebendiger...
an diesem sauberen sonntagmorgen...
im niegesehenen weißen schnee...
hielt der stehende an den liegenden folgende fürchterlich stumme rede...

aus mit deiner ewig guten laune...
wie erbärmlich du jetzt aussiehst...
ganz erbärmlich...
in dieser blöden stellung...
warum hast du die beine so ängstlich an den bauch rangezogen...?
einen in die eingeweide gekriegt...?
hast dich mit blut besudelt...
sieht unapetitlich aus...
die ganze uniform damit bekleckert...
du gehst überhaupt nicht mehr...
nie mehr...
jetzt lachst du nicht mehr...
kannst nicht mehr bis drei zählen...
das ist dünn... äußerst dünn...
das ist gut so... sehr gut so...
ich möchte nun wissen wer von uns beiden jetzt schläfrig ist...?
du oder ich...?
wer ist jetzt "mein bleicher bruder hängendes lid"...
wer denn...?
du oder ich...?
ich etwa...?

bunkertür...
zumachte...
ein dutzend graue gesichter...
aus den ecken...
das graue gesicht war fürchterich grau...
bauchschuß... bei den tannen...
dutzend grauer gesichter...
auf ihren rippen kann man xylophon spielen...
jawohl...
mehr sagte man nie...
einfach: jawohl...

es schoß...
er sah die nacht...
noch nie war eine nacht so schwarz...

nie mehr "mein bleicher bruder hängendes lid" sagen...


eine laus zwischen daumennägel...
es knackte...
die laus war tod...
auf der stirn...
einen kleinen blutspritzer...

...dunkelzartengruß...dunst...

(auseinandergeschnitten aus einer Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert...
>>Mein bleicher Bruder<<)
Bösling

Die tote Stadt

Die weite bucht erfüllt der neue hafen
Der alles glück des landes saugt - ein mond
Von glitzernden und rauhen häuserwänden -
Endlosen strassen drin mit gleicher gier
Die menge tages feilscht und abends tollt.
Nur hohn und mitleid steigt hoch zur mutterstadt
Am felsen droben die mit schwarzen mauern
Verarmt daliegt - vergessen von der zeit.

Die stille veste lebt und träumt und sieht
Wie stark ihr turm in ewige sonnen ragt -
Das schweigen ihre weihebilder schüzt
Und auf den grasigen gassen ihren wohnern
Die glieder blühen durch verschlissnes tuch.
Sie spürt kein leid - sie weiss der tag bricht an :
Da schleppt sich aus den üppigen palästen
Den berg hinan von flehenden ein zug:


"Uns mäht ein ödes weh und wir verderben
Wenn ihr nicht helft - im überflusse siech.
Vergönnt uns reinen odem eurer höhe
Und klaren quell ! wir finden rast in hof
Und stall und jeder höhlung eines tors.
Hier schätze wie ihr nie sie saht - die steine
Wie fracht von hundert schiffen kostbar - spange
Und reif vom werte ganzer länderbreiten !"

Doch strenge antwort kommt : "Her frommt kein kauf.
Das gut was euch vor allem galt ist schutt.
Nur sieben sind gerettet die einst kamen
Und denen unsre kinder zugelächelt.
Euch all trifft tod. Schon eure zahl ist frevel.
Geht mit dem falschen prunk der unsren knaben
Zum ekel wird ! Seht wir ihr nackter fuss
Ihn übers riff hinab zum meere stösst."


Stefan George
DieSenseFrauSchuldig

Sieh in mein Gesicht .

Sieh in meine Augen

Siehst du die kalte Leere in ihnen ?



SCHULDIG!



Sieh in mein dunkles Herz.

Sieh in meine schwarze Seele .

Siehst du den Schmerz der tief in mir wohnt ?



SCHULDIG !



Sieh die Tränen .

Sieh an wie sie unsichtbar meine Wanegn hinuntergleiten .

Siehst du den Fluß aus Trauer , indem meine wertlose Hülle eingebettet ist?



SCHULDIG !



Sieh an was du aus mir gemacht hast .

Sieh an was aus deinen Taten entsprungen ist .

Siehst du das Leben , das Leben das du zerstört hast ?



SIEH MICH AN !

SIEH MICH AN !



DU BIST SCHULDIG !
DU ALLEIN !
Lord_Fearverfluchtes leben,
triste einsamkeit,
verdammt in gefühlen
voller sinnlosigkeit

die schleier des nichts
sind ewig
dunkel und einsam
vegetier ich dort

es gibt keinen lichtblick
in meinem leben
nichts wonach es sich lohnt zu streben

doch eins
gibt es
den tot

er mag kein ausweg sein
er mag flucht sein
aber immerhin ein Ziel
mit einem Ergebniss

so sitze ich hier und warte
auf die nacht
meine seele hat sich schon
vor mir umgebracht

ich verschwinde im nichts
und verlass diese welt

gehabt euch wohl
ihr schatten
ich werde nun selbst einer
darkpainsc -Für einen Freund-

Es war so schön....
Dich kennenzulernen
mit Dir
Zeit zu verbringen
gleiche Interessen zu finden
Dich schätzen zu lernen
sich oft zu sehen
miteinander lachen zu können
dann
-auf einmal-
unvorhersehbar
nich erahnend

bei Dir
im Krankenhaus
-immer noch hoffend-
immer noch glaubend
Du schaffst es
Deine Hand haltend

plötzlich
Deine Lippen
blau
Dein Gesicht weiß

sehe ich
das Leben
aus Dir schwinden
Dich sterben
kann es nicht glauben
will es nicht glauben
stehe da
wie gelähmt

ein einziger Satz
und ich laufe
fange an zu rennen
durch die Straßen
Tränen laufen
mein Herz zerspringt
weiß nicht mehr wohin
er ist so sinnlos
Dein Tod
Du warst so jung
so schrecklich jung


Vampgirleine rote träne fällt zu boden,
versickert unbemerkt im
schwarzen staub..
niemand sieht den kleinen engel,
der heimlich eine weitere
träne weint..

still von einer anderen welt träumend,
wünscht er sich fort aus der welt,
die ihm nur verachtung entgegenbringt..

er legt sich zum letzten schlafe nieder,
die augen schließend versucht er zu vergessen,
was mit ihm geschehen ist.

leise sterbend sehnt er sich nach leben,
der gefallene engel..


[img]http://www.nachtwelten.de/ubb/frown.gif[/img] R.I.P. [img]http://www.nachtwelten.de/ubb/frown.gif[/img]


------------------
~...wenn du mich mal vergißt oder alleine läßt, dann laß mich einfach im regen stehen, denn im regen kann man meine tränen nicht sehen...~
VampgirlMein kleines Herz ,es schweigt nun still,
es tut es nur- weil ich es will
Was soll ich noch in diesem Leben?
was hat es mir denn je gegeben?
Leiden dürft ich - Schmerzen spür'en,
jetzt steh' ich vor verschlossenen Tür'n.
Kein Ausweg mehr - es ist verloren,
der neue Tag im Tod geboren.

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~...wenn du mich mal vergißt oder alleine läßt, dann laß mich einfach im regen stehen, denn im regen kann man meine tränen nicht sehen...~
sturmwindTanz mit mir

Komm kleiner Mensch, tanz mit mir
Lass dich von mir führen
Komm, tanz mit mir und sei frei
Einzig und allein gehalten von mir
Tanz in meinem sachten Griff
Worauf wartest du, kleiner mensch?
Biete ich die Hand dir nicht dar,
Bin ich nicht geduldig mit dir?

So schwing dich zu mir nieder
Lass uns in dieser Gruft tanzen
Verschmelzen zu einem Wesen
Das um sich geschlungen ist
Tanz in dieser Nacht zu mir
In meinem Arm sollst du ruhen
Lass dich nur führen
Folge mir blind zu diesem Ball
Nur für uns allein die Musik
Nur für dich habe ich das getan

Komm kleiner Mensch, tanz mit mir
Lass dich von mir verführen
Komm, tanz mit mir und sei frei
Einzig und allein gehalten von mir
Tanz in meinem sachten Griff
So ist es recht, mein kleiner Mensch
Hast meine Hand dir ergriffen
Mein Warten mir beendet

So kommst du nun mit mir nieder
Tanzt leblos in dieser Gruft
Willenlos in meinem Arm geschmolzen
Schmiege mich dicht an dich
Bist zu mir gekommen in dieser Nacht
Ruhst wie schlafend in meinem Arm
Lässt dich von mir entführen
Auf unseren eigenen Ball
Nur für uns allein die Musik
Nur für dich habe ich das getan

So kamst du zum Tanzen, kleiner Mensch
Liessest dich von mir betören
Hast mit mir getanzt, bist frei
Deine Seele losgelöst in diesem Takt
Eingeschlafen in meinen Armen
So ist es recht, mein kleiner Mensch
Hast meine Hand dir ergriffen
Den Tod für dich gewählt

Getanzt hast du mit mir
Erkennst du mich nun?
Kannst du die Sense blitzen sehen?
Mein Lachen war deine Musik
Mein Tanzen der Schwindel in dir
Bis du geschlafen hast bei mir
Schwärze überkam dich ach so sacht
Bemerktest nicht was dir geschah
Bereust du deinen letzten Tanz?
Hast den Partner dir falsch erwählt?

Komm kleiner Mensch, bleib hier
Es ist vorbei, die Musik vestummt
Komm, leg dich in dein sanftes Grab
Einzig und allein bewacht von mir
Schlafe in süßer Ewigkeit
Bleib hier bei mir, kleiner Mensch
In meinem Griff fest verfangen
In deinem Grab mit freier Seele

16. Februar 2002




------------------
zwischen traumwelten wanderte ich, die erde, der himmel - mein portal;
zwischen sternen tanzte ich, der schimmernde glanz - mein pfad
John5Wut

Mir ist kalt
ich sehe meinen atem
wie er verspielt in der luft herumtanzt
ich denke an die alten zeiten
mir wird noch kälter
ich zittere vor kälte und wut
wut auf die die mich peinigten
wut die nie erlöschen wird
denn sie haben mich zerstört
meine seele zerrissen
mich ausgenutzt,geschlagen
dass werde ich nie vergessen
dass ist unverzeihbar
oh ich hoffe nur euch wird bald ein schweres schicksal treffen...
John5grauer dunst umhüllt mich
kann mich nicht befreien
bin hilflos
und ganz allein
kann nicht klar denken
versuche zu erinnern
was ich tat die letzten jahre
um bestraft zu werden

der dunst wird nicht klarer
er wird dicker
droht mich zu ersticken
und ich weis auch nicht was ich tun könnte

ich werde betäubt
falle in tiefen schlaf
wache nie mehr auf....
Stadtphilosoph[b]Die Träne[/b]
Kannst du sie sehen?
Du hast nicht viel Zeit
und musst genau hinschauen
denn sie verschwindet schnell
vertrocknet wieder
denn die barriere
die sie überwinden musste
war einfach zu groß
aber wahrscheinlich
hast du wieder nicht
genau hingeguckt
und so verschwindet die träne
von jetzt auf gleich
als hätte es sie nie gegeben



------------------

Gravity
No escaping gravity
Gravity
No escaping... not for free
I fall down... hit the ground
Make a heavy sound
Every time you seem to come around
<|Placebo|>
Tigermaus[b]"Kometen im Verborgenen blühn,
man sieht sie erst wenn sie verglühn.
Wir leider oft zu spät erkennen,
von welchem Glücksstern wir uns trennen."[/b]

Dieses Gedicht stammt nicht von mir, es paßt nur momentan zu meiner Stimmung und in diese Forum...

Tigermaus



------------------
[b]Never too young to die!!![/b]
John5eiskalte tage
schwarze blicke
todesgeflüster
angst
verzweiflung
farblos
hoffnungslos
leblos
lillyanVerzweiflung

In Momenten wie diesen bin ich der Verzweiflung nah .......

Wer hat das recht mir so viele Menschen zu nehmen ?

Warum muß man damit leben ?

Warum findet man keine einleuchtende Erklärung ?

Warum will man es nicht wahr haben ?

Was ist der Sinn des Lebens ?

Was ist der Sinn des Sterbens ?

Wer nimmt mir den Schmerz ?
BloodyCassich fand dieses gedicht in einem buch und fand es sehr viel sagend...und schön

Im Traum

Du suchtest nach einer Antwort
und fragtest den Wind,warum er weht.
Du verstandest seine Antwort nicht.

Du fragtest die Bäume ,warum sie da sind.
Sie wussten es nicht.

Du fragtest die Tiere nach ihrer Aufgabe,
doch sie sprachen deine Sprache nicht.

Dann gingst du zu den Menschen
und fragtest warum sie leben.
Du warst erschrocken über die Zahl derer,
die noch nicht einmal mehr lebendig waren...



------------------
>>Der Schmerz ist ein heiliger Engel denn durch ihn sind Menschen größer geworden als durch alle Freuden der welt<<
BloodyCassund noch ein gedicht dass ich irgendwo gelesen habe...

~~Tränen~~

Manchmal wenn ein Mensch aus lauter Kummer und Verzweiflung eine Träne weint,
dann sieht es niemand,keinen interessiert es,
keinem fällt es auf.

Wenn ein Mensch mehrere Tränen weint,
dann sehen es einige,
aber niemand fragt nach dem Grund.

Wenn ein Mensch viele Tränen weint ,
dann sehen es alle
doch fragt wieder niemand nach,
weil jeder denkt,
der andere macht das schon.

Wenn ein Mensch gestorben ist,
ertrunken in einem Meer voller Tränen,
stehen alle an seinem Grab
mit Tränen in den Augen
und fragen warum
es hat doch garkeine Anzeichen gegeben....



------------------
>>Der Schmerz ist ein heiliger Engel denn durch ihn sind Menschen größer geworden als durch alle Freuden der welt<<
Lucidique
Doppelleben

Gesellig. Fröhlich.
Witzig.
Ausgefallen. Brav.
Angepasst.
Brisante Mischung.
Ich bin gut kontrolliert -
von mir selbst.
Ich habe mein Leben fest im Griff. Wirklich?
Freunde denken,
ich sei stark.
Eltern sind stolz
auf mich.
Gute Schülerin,
auf dem Weg,
erwachsen zu werden.

------------------------

Einsam. Depressiv.
Introvertiert. Süchtig.
Enttäuscht.
Hoffnungslos.
Monotonie.
Ich lasse mich gehen -
hasse mich selbst.
Tabletten haben mein Leben
im Griff.
Alles ist düster
um mich herum.
Ich verliere immer
mehr Kraft.
Todesgedanken,
auf dem Weg,
umgesetzt zu werden.

Lucy
*für alle, die genauso fühl(t)en*
NianaGefangen

Die Lichter ziehen vorbei,
ich will Sie aufhalten...
Ich möchte schreien, auf dass sie bleiben mögen.
Doch es ist zu spät.
Kleine Punkte am Horizont, so klein und unscheinbar,
verfolgen mich in meinen Träumen.
Sie sind so fern und scheinen so nah.
Die Dunkelheit umgibt mich,
es ist die entsetzliche Leere,
die ich so gefürchtet habe.
Ich befinde mich in ihr, in ihren kalten, lähmenden Tängen.

Ich möchte schreien, auf dass sie bleiben mögen.

Die Dunkelheit oder das Licht, die Entscheidung naht.
Unwichtig, wie Sie ausfällt, sie wird die Falsche sein.
Gedanken an längst vergangene Zeiten...

Sie erdrücken mich, sie durchbrechen die Dunkelheit mit einem Schein,
den ich zu ertragen nicht vermag.
Soviel Schmerz, soviel Leid... Was ist schein und was Wirklichkeit ?
Gefangen- für immer gefangen ?
Die Erlösung der Duneklheit wird aus Einsamkeit gemacht.

Ohne weitere Worte,

Niana
LucidiqueIn Memoriam Schwahnenmühle/ 1. Mai 1999

Gewalt

Der Alltag ist grau - oder schwärzer,
für manche wird er noch schmerzhafter,
denn ihr Geist dreht sich nur noch im Kreis,
ihr Amoklauf ist der Beweis.

Sie kaufen sich ein Messer,
denn nur so fühlen sie sich besser,
nun ham' sie keine Angst,
denn sie sagen sich "du kannst!"

So kann's schon mal passieren,
dass einer muss krepieren,
ihr Motto in der Zeit voll Wut
heißt "es muss fließen viel Blut".

Die Welt wird immer enger,
die Schatten immer länger,
die Farben immer weniger
und die Gewalt immer schäumender...

----
Am 1. Mai-Fest starb ein Libanese bei einer Messerstecherei vor den Augen von hunderten von Jugendlichen. Niemand traute sich einzugreifen, denn die Angst war zu groß. In einem halben Jahr fängt der Prozess an, man glaubt den Mörder gefunden zu haben, doch alle wissen, dass es trotzdem weitergehen wird.

Lucy
Armand le VampireEin letztes Mal

Ein letztes Mal in deine blauen Augen sehen
verweilen einen Augenblick
dann will ich durch den Spiegel gehen
und kehren nie mehr zurück

Die Liebe zu Dir brennt in mir
des Herzens unendliches Leiden
mein Geist will nur zu Dir
Dein Sein begleiten

Ungesehen der Schmerzen
klaffende Wunden der Einsamkeit
mein Leben ist haltlos
...und sinnlos
in meinem Kopf zieht Stumpfsinn ein
die Freude bleibt auf der Vorderseite des Spiegels
niemand sieht meine Tränen dahinter
verrecke Du Hülle
Dein Geist liegt anderswo im Dreck
ich suche nur noch
suche die Liebe
oder
suche den Tod
Armand le VampireHerr meiner Sinne

Ich bin der Schmerz,der selbst sich leidet
ich bin das Schwert und die Wunde
ich bin der Wille und die Aufgabe des Seins
unfähig noch Mensch zu sein
weil ich zu sehr Mensch sein wollte
ich war der Schöpfer meines Lebens
der Schaufler meines Grabes
mein Exekutor
nun weine ich schon an meinem Grabe
und niemand sieht mich noch leben
solange mein Herz schlägt
ist es wohl die Reaktion nicht wert
obwohl mein Geist schon tot ist
nur weiter quälend existiert
keine Ruhe findend
Armand le VampireWarten-Angst

Das Leben besteht aus warten
-warten auf Liebe
warten auf die Erfüllung meines Lebens
eines Menschen Nähe und Wärme
intensiv zu spüren
und all meine große Liebe
nicht ungenutzt versiegen zu lassen
ich warte mein Sein zu teilen
um eines anderen Menschen Glück
zu erleben-um zu leben

Es besteht aber auch aus Angst
-Angst vor ewiger Einsamkeit
Angst allein zu sein
wenn die Liebe anderer zu fern
Angst anderen Menschen weh zu tun
wenn meine Kraft mich nicht mehr trägt
der Angst, daß alles Hoffen umsonst
Angst vor zerbrechenden Herzen
Angst vor meinem zerstörerischen Geist
anima nata lacrimansEin Schritt weiter


Siehst du die Menschen
So unbedeutend und klein
Hättest Du jemals geglaubt
Du würdest über ihnen stehn
Siehst Du die Sonne
Und die Wolken die vorrüberziehen
Die ganze Welt hat sie geliebt
Dich hat sie übersehen
Dein Herz wurde müde
Deine Augen grau und leer
Doch an diesem Tag hast Du die Kraft
Eiinen Schritt weiter zu gehen

Wirst Du es hören
Wie Deine Knochen splittern
Haben sie denn einst gehört
Dass Dein Herz es tat

Sei still wie dein Herz und geh



------------------
Der Wege gibt es viele, das Ende ist dasselbe - ich muss sterben...

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