| Dark Butterfly | Lahmung ich war nie so einsam und –sam und fast Wunder und ich bin und in Gewahrsam So wie du mich gebahrst bin ich und frei und schwer intensiv betäubt und ich bin zu wach und weit her und ich gebahr und fast nichts Kinderdieb Ein kleines in Nebel gehülltes Geheimnis tropft in ein wund geliebtes Loch, schellt gegen Stein -Au, mein...! und friert an seiner Abweisung fest. Steckengeblieben. Das taube Meins Frau und Schmutz nackt eingemauert... nacktnacktnackt mauert die Schuld aus. Lass mich! Eifrige Sucht eifrige Sucht meine Hände können geben gib auf mir weh zu tun auf mir gib mir mir wenn ich es will dann läufst du aus mein Herz leidet eifrige Sucht eifert nach dir dein Herz Macht was ich will ich kann damit machen was ich will eifrige Sucht meine Hände können nehmen sieh unter mich unter mich sieh mich mich ich laufe aus Angstrausch besitzt eifrige Sucht sucht nach ihr Roter Mohn nach Mord Über heißen rauen groben Sand ziehen sich meine wunden Füße Ich befinde mich am Sinnesrand dennoch spür ich grausam Süße Das Messer der Sonne in meiner Wirbelsäule der Geruch von Menschheit in meiner Nase das wahnsinnig zufriedene Gurren der Eule verzogene Gelenke wie ein kranker Hase Es hat mich fest umgarnt mit roten Fäden Der Mohn hat nicht gewarnt er steht in dunklen Läden Er ist verloren in meiner geliebten Schwärze er wird belogen sie machen über uns perverse Scherze Lasst ihn weichen! Lasst ihn weichen! Ich brauche sein Blut Schenkt ihm Leichen! Schenkt ihm Leichen! In ihm brennt die Wut Zwischen uns klebt der Mond Ich will in Mohn ertrinken da er nun in mir wohnt Und Röte musste in ihm sinken Tausend sinnlosen Gebeten in beruhigenden Flammen aus leuchtenden Mohnbeeten und all mein’ Toten-Ammen lacht meine Verzweiflung ins Gesicht Noch nicht genug Hohn! So töt ich mit Mohn das Licht Endlos Dank dem Mohn! Ode an unsere Gesellschaft Gerettet vor deinem Biss Ich bin eine Auster zart und fest verzahnt Mein Schutz sei mir gewiss Mein Herz wie deine Hände so tiefschwarz Meine Gedanken wie deine Zunge ungewarnt Aus meinen Perlen eine Todeswiege Perlen aus dir geschnitten unhinderlich Ich in den reichsten Kostbarkeiten liege Die ein Mensch eroberte nur für mich Ihrer würdig bist du Mörder nicht Meine Seele ist die Spinne Ich hatte ein Netz zu dir gespannt voll Mut Dein Gewicht hielt es nicht inne Die Faden getränkt in deinem Lebenssud Ich suche nach meinem eig’nen Blut Für Yves Geschenk Wasserklar spült sich was strahlend sprudelfreuend durch deinen Garten Zartgesungen flüstert was den Vögeln hold im Schlafe zu die noch warten verflüsterschreit Gespester haucht sich warm um dein Fenster dreht sich dir und liebt und tollt fließend gold die Sonnenblumen Sonnengeflutet verspielt gespült lachverliebt klopfe ich lavendelgekämmt strandgestreichelt hellerfreut an deiner Tür sanft und feder weich und wolken leicht und liebe geschenkt Ende Du bist so weit Ich habe mich verlaufen Woran soll ich mich orientieren Du bist so dunkel Ich kann nichts mehr sehen Ich kann nicht mehr stehen Ich will nicht mehr spielen Ich will zurück Nach Hause Lass mich gehen Ich finde den Weg nicht Da ist kein Weg Zwischen dir und mir Da ist nichts Ich bin allein Ich schau dich an Laufe zu dir So weit So weit Ich flehe dich an Ich falle So tief So tief Ich will nicht mehr spielen Warum lachst du Halte mich fest Warum bist du so dunkel Da ist kein Ende bei dir Ich bin da bei dir Zu Füßen dir Finde mich Sieh mich an Ich kann nicht zurück Nähe Mein Bauch ist eine klaffende Wunde, aus der meine Eingeweide hängen. Du liegst vor mir auf dem Boden in meinem Blut. Ich habe dich zum Opfer gemacht. Ich schaue auf dich hinunter. Du bist weit weg, du willst es nicht wahr haben. Du ziehst verzweifelt an meinem Darm, willst dich daran zu mir hochziehen. Dabei reißt du ein Stück Gewebe heraus. Du wirst es nie schaffen. Du weinst, ich habe kein Mitleid mit dir. Deine Finger krallen sich in meinen Magen, der mir bis auf die Knie hängt. Du tust mir weh und ich trete dir fest mit meinem Schuh in den Bauch. Ich gebe dir zurück, was du mir antust. Du wimmerst, du bist ein Wurm. Du hast meine Galle beschädigt. Sie läuft aus, läuft dir ins Gesicht. Du musst dich übergeben, das ist deine Schuld. Du bist Schuld, du bist Schuld. Du ziehst erneut an meinem Darm. Du solltest besser aufgeben. Eine Hand von dir reicht bis an meine Leber. Ich kreische vor Zorn. Für einen kurzen Moment weichst du zurück, bevor du dich weiter an mich heranarbeitest. Beinahe hättest du meine Niere zerdrückt. Gib auf! Du schaffst es nicht!... Neiiin! –Du hast meine untere Hohlvene in deinen Fingern. Wenn du jetzt ziehst...! Wehe dir!... Du ziehst und mein Herz beginnt zu rasen und zu schmerzen. Viel Blut läuft an deinen Armen hinunter. Das ist mein Blut. Meins! Hörst du? Es ist meins! Mein rechtes Herz schmerzt mittlerweile unerträglich. Du Wurm, du Wurm! Dir werd’ ich’s zeigen! Ich spanne meine Muskeln an, so fest ich kann. Ich höre dein Handgelenk zwischen meinen Rippen knirschen. Du schreist, du hast Angst, du flehst. Ich lasse nicht los. Mir geht der Atem aus, doch ich lasse nicht los. Ich habe Schmerzen, doch du kannst mir nicht mehr weh tun. Ich bin das, ich tue mir jetzt weh, ich. Du bist nur ein Instrument, ein Wurm. Du wirst mich nie erreichen! Du Nichts! |