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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: Gesammelte Werke vom Astralpoeten
SiBFür Kritik, Kontakt, Lob bitte PN ;-)

Ich fühle mich so unfrei
irgendetwas steuert meine Träume
sie werden nur für mich so
etwas wie real, falsche Erinnerungen
doch es hilft mir nichts die
Realität als Illusion zu verändern
es hilft mir nur mich an den
Schmerz zu erinnern, den ich fühlte,
den ich tief in mir immernoch
fühle, den ich vergeblich zu vergessen suche
vergiss mich nicht mein Schmerz,
ich komme zurück zu dir - Realität -
ich gebe dem Schmerz eine Stimme,
einen Namen, dann muss ich keine
Angst mehr haben -
Angst - lange genug warst du meine Königin

Schwarzer Schetterling

So sitz ich nun im Dunkeln
und seh' die Welt schon schwinden
in graue graue Schwärze sinken

Die Sonne ist wohl etwas göttliches
wer die Sonne verdunkelt so wie Gott
ewig wie Tag und Nacht.

Früher glaubte ich, das macht ein Schmetterling,
schwarz, wie der Schatten, der er wirft,
wenn eine Finsternis die Sonn' bedeckt.

Einmal fand ich einen solchen im Garten
ich beobachtete ihn jeden Tag
wollte das wahre Wesen Gottes erkunden.

Wie enttäuscht war ich, dass er gejagt war,
namenlose Schrecken jagten ihn
auf samtnen Pfoten in den Himmel.

Vielleicht war sein letzter Flug zu hoch,
er schob sich vor die Sonne das nur
ein kleiner Punkt von ihm noch zu sehen war.

Seine Flügel schmolzen und er fiel ikarusgleich
die ganze Welt trauert, wenn ein junger Gott stirbt
sein Name war wohl Merkur.


In Hoffnung auf ein ewiges Leben
begrub ich ihn, der nimmer erwachte
besucht ich ihn, Furcht mir erwachte

22.09.06

Im Herbst sind die Frauen am schönsten
In ihren Gedanken ist nur Sonne
Jede einzelne macht mich verrückt
Jetzt suche ich die, die ich verrückt mache

22.10.06

Das Problem ist, dass ich auf einer
Rasierklinge tanze. Doch nicht der
Abgrund rechts und links. Nein
das Problem sind die Schmerzen bei
jedem Schritt in die richtige Richtung.

Wunden härten mich ab. Schmerzen
tumpfen mich ab. Das Bein geht
schon träge Schritt um Schritt, ohne
rechtes Ziel. Nur taumeln. Nur stürzen.
Schon ist mein Herz durchdrungen.

Die blutigen Schmerzen des geborstenen,
nie heilenden Herzens, die stummen
Schreie meines Leibes. So überantwortete
ich mich dem Wahsinn. Doch
den Stahl der Klinge wärmt es nicht.

Das Blut, das Leben. Alles läuft so
zäh dahin. Eine einfarbige Spirale.
Das eine rot das andere Grau. Doch
was sind schon Farben im Einerlei.
Wenn allerlei zum Nichts verschmiltzt.

Ich wollte leben, lieben, lachen. Der
Traum der Kindheit längst verklungen.
Die Realität nimmt mir die Macht zu träumen
Genialität gib mir die Macht zu dichten.
Wahnsinn gib mir Nacht zum schreiben.

Es liegt ein Nackter auf dem Boden
Die Flamme leuchtet dimm im Zimmer
Eine fülle von Leere, die mich erfüllt
Eine Hülle aus Erde, die ich fülle
Wenn ich mehr bin als die Summe meiner Teile, so
Fließ dieses Meer auf dies Papier
Der Rest von mir ist kalt und leer
Die Welt schließt vor mir ihre Tür
Doch öffnen sich Phantasien wie Augen,
Die alles sehn, jetzt einzutauchen
In die Welt aus Papier und Zahl
Dem Bilderseher doch real
Nur Traumlosen bleibt's zu banal.

03.11.06

Ich habe Zeit
nachdenkende Zeit
ausfüllende Zeit
erheiternde Zeit

Ich habe Muse
dichtende Muse
denkende Muse
reflektierende Muse

So hab ich Glück
währendes Glück
goldenes Glück
glückliches Glück

-ich lebe immer wieder neu

07.11.06

DIORAMA

Ich suche, was ich fühle
die Reflexion von mir in
meiner Umgebung
ein Reflektierendes Ego
für ein reflektiertes Ego
Der Versuch führt mich
immer wieder in Versuchung
Der Fehlschlag zeigt mir
immerwieder meine Verfehlung
so schwimme ich auf und ab
Welle um Welle um Welle
und drift ich ab, so rette du mich
und tauch ich ab, so tauch du auf
Stimme meiner Träume
du fühlst, was ich suche

08.11.06

Gefangen im eigenen Kopf

Mein Wirrkopf spukt Ideen
Sie irren durch meine Gedanken
Dunkle träume, die ich lebe

Mein Kopf ist voller Allerlei
Undefinierbar, unbestimmbar
Ich gleite auf Wellen dahin

Die Ängste verfolgen mich
Oft nur sind sie zu real
Meine Träume laufen amoK

ich stagniere im wachen Koma
Wo ist der Außgang zur Ausenwelt?
Warum sehen meine Augen nicht nach außen?

Die vergangenen Dämonen

Was für eine Hölle
durch deren Feuer ich tanzte
was wogten die sinnlosen Kriege
glühende Kohle verbrannte Glieder

Zuletzt doch Hals und Beinbruch
Mein Leben zerfiel zu Scherben
wie ein Puzzle wieder zu ordnen
gescheiterter Versuch - Wahnsinn

Was für eine Hölle
durch deren Feuer ich tanze
tagtäglich Wogen die Kriege
ich renne weiter verbrenne mich

Spiel mit dem Feuer

Mein Halsband
du hälst mich
gibst mir Kraft
eine verborgen Stärke

Mein Ring
ich halte dich
gebe dir große Beduetung
einen verborgenen Sinn

Meine Liebe
wir verbrennen einander
zehren vom anderen
ein verborgenes Spiel

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