| santic | Zweifel Ich begreife nicht und fürchte mich vor der Ungewissheit schrecklich schwarzer Seel’. Glaube mir, vertraue mir Aus meinen Zweifel mache ich keinen Hehl. Kann nicht, will nicht, vom hellen Himmel reden; wünscht’ ich könnt’ mein eignes’ Leben leben. Herr, so öffne mir die Augen; Gäb’ es jemanden der mir mein Leben gönnt’; Die Ungewissheit nagt so sehr. Herr, schenk mir doch Glauben! |
| santic | Schon etwas älter... ----------------------- Meine Gedanken kreisen nur um mich: meine Schwächen, mein vernarbtes Gesicht. Ich wär so gern und bin doch nicht jemand andres', bin nur ich. Hätt sich mein Leben doch nie geändert. Ich wär geworden, was ich nie bin. Ich wär' nie geboren, nie gestorben. Ich wär' anders, als ich nun bin. Ich wäre anders. Und du glaubst du verstehst mich, könntest mich ändern; dafür hasse ich dich. Ich bin so gern und werd' doch nicht. Jemand anderes wär' nur ich. |
| santic | Herzblut Lang und hart ward’ die Schlacht, in seinem Herzen eine Wunde klafft. hinab läuft Herzblut auf seiner Wange tropft ins nasse Moos, lange steht er da und träumt vom Tod, seiner Liebe für die er Welten verschob. Einer sterbende Seele, die er ist, sich langsam durch sein Herzen frisst und endet mit dem letzten Atemzug eine Liebe, die er allzeit bei sich trug. |
| santic | Freundschaft Vertrau mir, erzähl mir alles über dich. Glaub mir, ich verrate nicht; deine Gefühle behalte ich für mich. Schenkst mir, ein Lächeln, nur für mich Solange du nicht erkennst. Dein Ende, bin nur ich. |
| santic | hm, ist lange her, dass ich hier geschrieben habe....hat auch lange gedauert bis ich diesen thread wiedergefunden hab. Schön, dass er noch nicht in die Rente geschickt wurde... hier also ein weiteres werk. Es entstand unter dem Eindruck des Suizids eines Menschen, der mir völlig unbekannt war, aber dessen Schicksal mich, vor allem da die letzten Tage mithilfe von Chatlogs usw. gut dokumentiert sind, doch irgendwie getroffen hat... r.i.p. ---------------------------------------------------------------------------------- ---------------------------------------------------------------------------------- [b]Süße Wahrheit[/b] Süßes Blut Ein zarter Kuss mit Messer's Klinge seltsam gut der kalte Stahl das Wärmste was dir noch geblieben war Süßer Hass dein Spiegelbild und Liebe war das was dir nie geblieben ist all die Last es war zu viel Süßes Versagen ein altes Gefühl deine Gedanken voller Fragen stehst du am Rand der Unendlichkeit holst einmal Luft und springst dann ab Süße Erlösung zum hohen Preis War es das wert, die Tränen und das Wissen: Kaum ist der Tropfen geweint hat man dich wieder vergessen. |