| Demnon | Eine Träne kullert die Wange hinab. Funkelnd glänzt sie im Mondenschein. Einsam sucht sie sich ihren Weg, in Erinnerung an Dich. Die Nacht verbirgt mein trauriges Gesicht. Nur eine Träne, die schimmert und glänzt. Tausende Sterne brechen sich in ihr. Diese Sterne, sie leuchten mir Dir. Du bist einer von Ihnen, dies warst Du schon auf Erden. Auf diese Weise sind wir verbunden, auf große Distanz. Solange die Sterne mir leuchten, solange wer`d ich lieben. |
| Demnon | Noch einmal das Zwitschern der Vögel hören, noch einmal das Rauschen der Blätter im Wind. Der Sonnenuntergang taucht den Himmel in purpurnes Rot, und die letzten Vögel ziehen nach Süden. Ein kühler Wind zieht auf und rüttelt die Halme des Feldes. In der Ferne ein offenes Fenster, im Inneren Du! Mein einziger Wunsch, Dich nur einmal zu berühren, Dich zu halten, so nah, und doch so fern. Sterne steigen auf am Firmament, ich sehe sie an. In meinen Augen spiegeln sie sich. Mit der Gewissheit, daß auch Dir diese Sterne leuchten, sehe ich vor mir ein weißes Licht. Funkelnde Lichter umgeben mich udn ich sterbe. |
| Demnon | sorry, hab`das mit dem Thema falsch verstanden. kann das verschoben werden zu meinem anderen Thema? |
| Demnon | Schließe mir die Augen beide, mit den lieben Händen zu. Geht doch alles, was ich leide, unter Deiner Hand zur Ruh`. Und wie leise sich der Schmerz Well` um Welle schlafen legt, wie der letzte Schlag sich regt, füllest Du mein ganzes Herz. |
| Demnon | Seliger Tod Gestorben war ich vor Liebeswonne, begraben lag ich in Deinen Armen. Erwecket war`d ich, von Deinen Küssen. Den Himmel sah ich, in Deinen Augen. |
| Demnon | Der Tod bedeutet nichts - er zählt nicht. Ich bin nur nach nebenan gegangen - nichts ist geschehen. Alles bleibt genau wie es war. Ich warte nur auf Euch - gleich um die Ecke, für eine kleine Weile. |
| Demnon | Stille, totale Leere. Wo? In meinem Herzen. Zerbrochen, am Boden zerstört. Was? Meine Seele. Traurig, traurig und einsam. Was? Mein Leben. Mein Leben stirbt! Es stirbt ohne Dich. Wo bist Du? Warum bist Du nicht bei mir? Ich war die Nacht allein, und wo warst Du? Ich war den Tag allein, und wo warst Du? So ist es jetzt schon ewig. Ich sage Dir, noch eine Nacht allein, und ich steige aus. Noch eine lange Nacht. |
| Demnon | Ich bin immer noch da. Freund, bitte trauere nicht um mich, ich bin immer noch hier, auch wenn Du mich nicht siehst. Ich bin Tag und Nacht an Deiner Seite, und werde für immer in Deinem Herzen bleiben. Mein Körper ist vergangen, aber ich bin immer nah, ich bin alles was Du fühlst, siehst und hörst. Meine Seele ist frei, aber ich werde Dich nie verlassen, solange Du mich in Deinem Herzen lebendig hälst. Ich werde niemals aus Deiner Sicht verschwinden, ich bin der hellste Stern in einer Sommernacht. Ich werde niemals außerhalb Deiner Reichweite sein, ich bin der warme weiche Sand, wenn Du am Strand bist. Ich bin die bunten Blätter, wenn der Herbst kommt, der reine weiße Schnee, der den Bode bedeckt. Ich bin die wundervollen Blumen, an denen Du Dich so erfreust. Ich bin das klare, kühle Wasser in einem tiefen See. Ich bin die erste bunte Blüte, die Du im Frühling siehst, der erste warme Regentropfen, den der April bringt. Ich bin der erste Lichtstrahl, wenn die Sonne zu scheinen beginnt, und Du wirst sehen, daß das Gesicht im Mond meines ist. Wenn Du beginnst zu denken, daß Dich niemand liebt, kannst Du zu mir sprechen. Ich werde meine Antwort duch die Blätter der Bäume flüstern und Du wirst meine Anwesenheit in der warmen Sommerbrise spüren. Ich bin die heißen, salzigen Tränen, die fließen wenn Du weinst, und die schönen Träume, die kommen wenn Du schläfst. Ich bin das Lächeln, das Du auf dem Gesicht eines Babys siehst. Such nur nach mir. Freund, ich bin überall. |