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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: Angel's Werke...
FavoleAngelDie Klinge

Die Tränen prasseln lautlos
Auf meine bleiche Haut,
Ich fühle mich so hilflos,
Meine Seele schreit so laut.

Und trotz der schlimmen Schmerzen
Hört mich keiner hier.
Tiefe Leere herrscht in meinem Herzen,
Ich habe keinen mehr!

Sie schimmert bedrohlich im Lichte.
Soll ich nicht? Soll ich doch?
Mache ich damit mein Leben zu Nichte?
Falle ich in ein unendliches schwarzes Loch?

Mir fällt ein, ich habe kein Leben mehr
...und schon spüre ich ein starkes Brennen,
Sofort sammelt sich ein kleines , rotes Meer.
Wie stumme, blutige Tränen meine Haut hinunter rennen...

Ich habe mir mal vorgenommen,
Es niemals zu machen,
Nun hat es doch begonnen.
Verstummt für immer mein Lachen?

Habe Angst vor dem grauen Alltag,
Und er fühlt sich stark.
Zeige keine Gefühle,
Schon liegst du im Sarg.


Ist der Tod die einzige Möglichkeit?
Es muss doch eine Erlösung geben!
Muss ich gehen - in die Unendlichkeit?
Ich spüre meine Seele beben...

Mein verletzter Arm ruht auf den kalten Fließen,
Ich lasse langsam die Klinge los.
Ich spüre immer noch mein warmes Blut fließen,
Wieso lebe ich noch bloß?

Aus einem schweren Grund,
hab ich mich selbst verletzt.
Ich habe Trost gesucht,
doch Hoffnung stirbt zuletzt!

Tu ’s mir bitte ja nicht gleich,
das Leben ist zu wertvoll!
Wegschmeißen kannst du’s leicht,
doch niemals wieder herholn’

Dieser kurzer Schmerz ist es nicht Wert,
denn man kann nicht mehr ruhig leben,
In meinem Herzen steckt ein Schwert...

...denn schneidest du einmal zu tief..
...musst du dein ganzes Leben dafür geben...!

...und tust du ‘s einmal , wirst du es nie mehr lassen können...
___________________________________________________

Eigene Erfahrungen, die mich dazu verleiteten, mein erstes
(richtiges) Gedicht zu schreiben...
Würde mich über Feedback freuen...

FavoleAngel
FavoleAngelBegierde

Dunkel leuchten seine Augen,
Das rot darin blendet mich,
In der Nähe - keine Zeugen
Ich will nicht denken- nein, jetzt nicht

Die Lust entflammt, verbrennt mein Leib’
Ich senke meine Lider,
Er entreißt mir dies goldne’ edle Kleid,
Legt sich voll Begierde auf mich nieder.

Niemand da, der ihn davon abhalten könnte.
Gut so.
Ich wollte schon immer, das er mir das vergönnte,
Meine Seele flackert lichterloh.

Nun mache mich zu deinem Eigen!
Gebe mir die Unsterblichkeit,
Ich werde auch auf ewig schweigen
Das schwöre ich dir bei aller Ehrlichkeit.

Ich will zu dir - in diese Welt
Die dich mir jedes mal entreißt,
Was auch immer dich dort hält,
Ich will alles wissen , was du weißt.

Mein einzig Wunsch erfüllt sich still,
Als deine Lippen sich zu meinem Hals herabneigen,
Auch wenn ich in jener Stund nur schreien will,
Für das endlose Leben, werd’ ich alle Qualen gerne leiden.

Dieser Schmerz, der sich wie ein Dolch durch meinen Körper bohrt,
Lässt mich wimmern,
Doch was du noch mit mir hier tust,
Bringt die Sterne vor meinen Augen zum Schimmern.

Ich stöhne auf, der Lust ergeben
Und gleichzeitig muss ich etwas so grausames
Spüren und erleben,
Langsam weicht aus meinem Blut jegliches warmes

Und mein Traum erfüllte sich,
Auf dem dunklen Gang dieses Schlosses,
Damals wurde ich zur Favole,
Und entjungfert , als du zärtlich in mich stoßest.

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