| Utpala | [B]Ein Wortfetzen[/B] hingerotzt ausgekotzt rausgebrüllt zerrupft, zerknüllt nochmal gereimt geschrien, geweint geflüstert leis gekeucht ganz heiß immer wieder neu gefeilt, auf dass er meine Seele heilt [I]Ich stehe im Moment nahe am Abgrund. Dorthin gelangt durch einen dummen Zufall, der mir das Gefühl gab, ich hätte nie gelebt und keine Chance mehr, es nachzuholen in der Zeit, dir mir noch bleibt... Einzig mein Notizbuch rettet mich, in das ich schreibe, was mich quält.[/I] |
| Utpala | angekettet Sturmgepeitscht und leer von verlangen schwer bleibe ich doch hier neben dir frei ist nur mein geist den es fast zerreißt angekettet hier neben dir für mich gibt es kein entfliehn nur ein letztes niederknien bis erloschen jede glut nichts wird jemals wieder gut angekettet hier neben dir |
| Utpala | [B]Du bist in mir[/B] Ich stehe vor dir, an die Wand gelehnt, dir entgegen gedehnt. Du bist in mir. Ich lieg unter dir, mit jedem Stoß erzittert mein Schoß. Du bist in mir. Ich knie vor dir, fühl wie ein Tier nur noch die Gier. Du bist in mir. Ich sitze auf dir, deine Hand auf der Brust, vergeh ich vor Lust. Du bist in mir. Ich knie vor dir, mit meinen Händen an deinen Lenden. Du bist in mir. Ich lieg neben dir, atme ganz leis, deine Hand ist so heiß. Du bist in mir. Ich bin nicht bei dir, ich bin wieder daheim und doch nicht allein. Du bist immer in mir. |
| Utpala | [COLOR=purple][SIZE=3][B]Mich hassen? Dein gutes Recht... Mich verlassen? Dein gutes Recht... Mich verachten? Dein gutes Recht... Mich verlachen? Dein gutes Recht... Mich provozieren? Dein gutes Recht... Mich ignorieren? Dein gutes Recht... Traurig sein? Mein gutes Recht... [/COLOR][/SIZE][/B] |
| Utpala | [FONT=arial][COLOR=sandybrown][B]Verbotene Träume zwischen Schlafen und Wachen verborgen hinter Schatten am Rande ersterbender Seufzer pochen verbotene Träume warm und feucht verbrennen mein Herz neben mir atmet der Alltag konturlose Wölbung unter weißen Laken nichts ahnend von meiner Lust die eifersüchtig ich berge zwischen williger Haut schwer und doch heimlich atmend Bilder der Begierde hinter geschlossenen Augen die einen anderen schauen tastende Finger statt fremder Lippen verbrennen dennoch mein Fleisch verbotene Träume hinter schweißnasser Stirn so will ich sterben [/B][/COLOR][/FONT] |