| Hirudo | Der Weg in die Finsternis Ein Haus steht leer und ganz verlassen, es ist nun nichtmehr mein, mein Herz erfüllt mit lauter Zorn, und möchte gerne schreien, eine Rose liegt auf den Terassen. Ein Haufen Toter lodert auf, sie sind nun nichtmehr mein, mein Herz erfüllt mit lauter Schuld, Familie nannt ichs einst, gar zynisch ist der Welten Lauf. Ein toter Hund im Grubenschacht, er ist nun nichtmehr mein, mein Herz erfüllt mit lauter Hass, wie schöns jetzt für ihn sei, ein Auge weint, das andre lacht. Ein Leben makelos entspringt, ein Leben rein und sanft, es wendet sich und dreht sich um, der kalte Rücken bringt dich um, ein leises Lied erklingt, Du hasts geschafft, es ist vorbei, wenn deine Hand entkrampft. Ein Schatten in der Dunkelheit, er kommt mich zu befreien, mein Herz erfüllt mit Heiterkeit, der Hass nun kann gedeihen. Gleich einer Rose Stiel man fasst, der Dorn sich bohrt ins Fleisch, der Schmerz kommt spät, erst spritzt das Blut, bevor man wird ganz bleich. So fühlt des todes Kuss sich an, der Fang fühlt gleich dem dorn, das Leben aus dem Körper bannt, getrieben nur von Zorn. Wo ist das Licht, was muss ich tun, mein Lebenssaft am fliessen, nach all dem Leiden jetzt die Ruh, die Augen nun werd schliessen ! |