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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: Ein Funken Licht
SinRazielTraut euch zu [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1459435#post1459435]kritisieren[/URL]



~ Ein Funken Licht ~


Ein Funken Licht, der die Nacht erhellt
Verglimmt
Eine Träne, in der das Licht zerfällt
Verrinnt
Ein Lächeln, das von Freude spricht
Vergeht
Ein Mensch, der an der Liebe bricht
Versteht

Schönes bleibt vergänglich, nur dadurch ist es schön
Die Heiligkeit des Schmerzes ist für viele nicht zu sehen
Nur die, die Pein gekostet, wissen um die Macht
So kraftvoll, wild und ungezähmt wie Tränen in der Nacht.

Wer von Dunkels Schimmer, zart wie Samt
Verführt
Wer der glühend Qualen heißen Brand
Verspürt
Wer tief in sich die Bestie nie
Verbannt
Wird niemals zur Neutralität
Verdammt

Pflege deine Ängste, doch halte sie im Zaum
Verlier, verfluch und finde zurück zu deinem Traum
Das Leben, das wir haben, wird einmal nur gescheh’n,
Trotz Zweifel, Hass und Kummer bleibt Schönes stets besteh‘n.

Ein kleiner Tod, und Kerzenschein
Verlischt
Wie Nebelschleier, der den Blick
Verwischt
Ein Kuss, ein Biss, und süßes Leid
Verblüht
Wie ein ferner Stern vor langer Zeit
Verglüht



© Raz
SinRazielEin selbstgeschriebener Song (Gitarre)

~ Liebe oder Hass ~


An dem Fenster rinnt der Regen tränengleich zur Erde her
Dunkelheit auf allen Wegen, Feuerschein auf schwarzem Teer.
Traurig sitzt sie auf dem Bett und hat dabei nur eins im Sinn
Warum war er erst so nett und wo geht er jetzt wieder hin...

In seinen Träumen sieht er Dinge, die er sich so sehr ersehnt
Schmerzhaft wie des Messers Klinge weiß er, was er abgelehnt
Trauer läßt sein Herz nicht zu, doch fürchtet er die nächste Nacht
Wenn aus alpgestörter Ruh er wieder einmal aufgewacht.

Ref.:
Heißt es Lieben oder Hassen, wenn sie ständig an ihn denkt
Ist es Freundschaft oder Sehnsucht, wenn sie nichts von ihm ablenkt
Heißt es Lieben oder Hassen, und wann geht die Pein vorbei
Ist nach unendlich vielen Tränen dennoch alles einerlei?

Stund um Stund vergeht die Zeit, Tag um Tag rinnt leis‘ dahin
Was bleibt ist stets die Müdigkeit, alles ist so ohne Sinn
Mit ihm scheint es nicht zu gehen, das sieht sie jetzt endlich ein
Doch ohne ihn durchs Leben zieh’n scheint auch so furchtbar falsch zu sein.

Niemand kennt sein wahres Ich, keiner wird es je verstehen
Warum nur bleibt er stets für sich, warum ließ er sie nur gehen
Das schlimme ist, wie er erkennt, er weiß es selber nicht einmal
Weiß nur, in seinem Herzen brennt ein Feuer der Erinn’rungsqual.

Ref.:
Heißt es Lieben oder Hassen, wenn er ständig an sie denkt
Ist es Freundschaft oder Sehnsucht, wenn ihn nichts von ihr ablenkt
Heißt es Lieben oder Hassen, und wann geht die Pein vorbei
Nach wieviel unvergossnen Tränen wird ihm alles einerlei?

Es vergehen Ewigkeiten, dumpfer Schmerz in ihm, in ihr
Still ertrugen sie’s beizeiten, Entfernung mordet ihre Gier
Was vor langer Zeit geschah, konnte er ihr nie verzeih‘n
So, wie er kam und ging im Jahr, blieb sie lieber doch allein.

Ach, wie oft hat sie ersehnt, dass die Welt sich rückwärts dreht
Ach, wie oft hat er erfleht, dass sie wieder zu ihm geht.
Beide haben nicht bedacht, dass man Zeit nicht stoppen kann,
Es lauert stets die eine Macht, und sie kriegt jeden irgendwann.

Ref.:
Heißt es Lieben oder Hassen, wenn er ständig an sie denkt
Ist es Freundschaft oder Sehnsucht, wenn sie nichts von ihm ablenkt
Heißt es Lieben oder Hassen, und wann geht die Pein vorbei
Wie viele Jahre wird es dauern, wann sind ihre Herzen frei?

An einem regenreichen Tag in einem kleinen Stückchen Wald
Fällt eine Rose auf den Sarg, in dem sie liegt nun bleich und kalt
Man sagte ihm, es war das Herz, und weinend nickend bleibt er steh‘n
Fühlt tief in sich so großen Schmerz, würd diesen Weg gern mit ihr geh’n.

Traurig schaut sie zu ihm auf, küsst ihn, doch er spürt es nicht
Sanft schwebt sie ins Licht hinauf, weiß, dass ihm das Herz fast bricht
Tröstend möchte sie ihm sagen, streichelnd wie der Sonnenschein:
Du brauchst nicht länger zu verzagen, nun werd ich immer bei dir sein...

Ref.:
Es ist Liebe, nicht der Hass, wenn sie ständig an ihn denkt
Es ist Sehnsucht, tiefe Sehnsucht, nichts gibt es, dass ihn ablenkt
Es war Liebe, nicht der Hass, irgendwann verschwindet Pein
Und im Tod, der ewig währt, werden sie verbunden sein.



(c) Raz
SinRazielEin weiterer selbstgeschriebener Song (Gitarre)

~ Time to tear ~


Can’t you see the light in her eyes
Fading out
Can’t you hear what everyone hears
Crying loud
Can’t you see the smile on her face
Disappear
Don’t you fear what anyone fears
End is near

Ref.:
No, you won’t see the power of her dreams
You will never understand what it means
Why are you so blind to see
All she wants is feeling free

Don’t you hear the words of her rage
Unspoken
Don’t you feel her hatred grows
Unbroken
Won‘t you stop your useless lies
So painful
Do you want to make her cry
You are awful

Ref.:
No, you won’t share her wonderful dreams
Her own free will is stronger than it seems
Stay as blind as you are now
You might wonder then somehow

Time will come when she’ll tear apart
From your side
No more tears on her own way
New strength pride
She will live her life without you
End of pains
Never more return to the dark
Joy remains

Ref.:
Always believe your strength of soul
Your Doing and Living is no ones control
Make your own way just for you
Follow your heart and stay true.


© Raz
SinRaziel~ Verstecken oder Qual ~

Draußen scheint die Sonne, doch in mir scheint sie nicht
Ich zeige keine Regung, versteinert das Gesicht
Tränen in den Augen, ich zwinge sie zurück
Du fragst mich, was ich will, ich hätte doch mein Glück

Ich wünscht, du würdest merken, wie traurig mich das macht
Als einzige nur lächelt, wenn jeder andere lacht
Keiner soll es merken, das hab ich mir geschworen
Und wenn wir uns mal sehen, hab ich dich doch verloren

Ein Tag geht nach dem anderen, und jeder ohne dich
Du sagst, es ist das Beste, für dich und auch für mich
Wenn wir uns nicht mehr sehen, dann geht der Schmerz vorbei
Wenn wir uns nicht mehr hören, dann fühlen wir uns frei

Die Nacht erhellt von Blitzen, der Wind zerzaust den Wald
Hier sind wir gewesen, nun scheint es mir sehr kalt
Ich verziehe keine Miene, doch eine Träne rinnt herab
Ich fühl mich leer und öde, müde, krank und schlapp

Ich weiß nicht, was das ist, das in mir nagt und wühlt
Am Anfang hab ich das für ihn auch mal gefühlt
Doch alles scheint verändert, nichts bleibt wie es ist
Wo ist der eine Teil von dir, den ich so sehr vermiss?

Ich wünschte mir, ich würde mich selbst einmal verstehen
Die Wege scheinen klar, doch welchen soll ich gehen
Der eine führt zu ihm, der andere zu dir
An einem steht "Alleine", am anderen Ende "Wir"

Doch deine Worte waren "Das wird nicht funktionieren"
Damit bestimmtest du den Weg, auf dem wir uns verlieren
Für keinen von uns beiden scheint das die richtige Wahl
Also geht es weiter - Verstecken oder Qual.

(c) Raz
SinRaziel~ Untitled ~

Halte den Mund, um nicht zu schreien,
Sei still, sag erstmal nichts.
Tränen, die fließen, sollen befreien
Als Zeichen Verlusts und Verzichts.

Die Worte, die kamen, sind nicht so gemeint,
Sie klangen zu hart letzte Nacht.
Verraten, verkauft, getobt und geweint,
Hass ist die stärkere Macht

Gibt es noch Liebe in mir oder dir
Oder vernichtete sie blinde Wut?
Ist Hoffnung das Licht, das durch Dunkelheit bricht
Oder ist Wasser doch dicker als Blut?

Aufzugeben scheint leichter zu sein.
Vergiss es! schrei'n Herz und Verstand.
Es war nicht fair - es ist gemein,
Gefühle verschlossen, verbannt.

Ist es das wert, den Kampf und die Trauer,
Ist Liebe das Mittel, das heilt?
Es scheint alles zerbricht und nichts ist von Dauer,
Es gibt nichts, das für immer verweilt.

War das das Gefühl, das Flügel verleiht?
Denn Wunden verheilen kann nur die Zeit.


(c) Raz
SinRaziel~ Einer unter Legionen ~

Tausend träge Trauertropfen
dunkler Himmel, schwarze See
Tausend Herzen einsam klopfen
windgepeitscht in Eis und Schnee

Tausend tiefe Tränenteiche
Stummer Schreie lauter Klang
Tausend traumzerstörte Reiche
Chaos leitet inn'ren Zwang.

Hundert hassend' Herzen hoffen
Sonnenlicht durchbricht die Nacht
ein bessres Leben zu erschaffen,
von einem liebend Geist bewacht.

Hundert häßlich' Hoffnungsschimmer
glühen auf, verschwinden dann
Hundert heulend Liebestrümmer
Betrogen von der Lüge Bann.

doch..

Ein einzelner, ehrbarer Engel erhellt
die zwischenmenschlich' Dunkelheit
ein einiges ehrlich' Gefühl, das zählt
das uns von diesem Leid befreit.

(c) Raz
SinRaziel~ Schwarze Tränen ~

Schwarze Tränen, Totenbäche
rinnen über ihr Gesicht.
Trauer, Hass und erste Schwäche,
Leid verschafft, das Herz zerbricht.

Schwarze Tränen, Trauerweiden,
höret euch ihr Klagen an!
Immer noch dieselben Leiden
ziehen sie in ihren Bann.

Schwarze Tränen, schwarze Seele,
der Abgrund lockt sie zu sich hin.
Ein Schrei entringt sich ihrer Kehle,
nach Leben, Sterben steht ihr Sinn.

Schwarze Tränen, Angstgeflüster
und der Boden nähert sich.
Langer Fall, jetzt wird es düster,
dann sieht sie das weiße Licht.

Schwarze Tränen, Glockenläuten
hallt so schaurig durch die Nacht.
Es ist gescheh'n, was alle scheuten,
niemand, der für sie gewacht.

Schwarze Tränen, laute Stille,
Schuld hängt dunkel in der Luft.
Zu lieben war ihr letzter Wille,
doch Einsamkeit bleibt ihre Gruft.


(c) Raz
SinRaziel~ Höllenfeuer, Himmelslicht ~

Furcht und Gemunkel
Flüstern im Dunkel
Eiskalte Hand.

Schreie, die hallen
Peitschen, sie knallen
Blut an der Wand.

Wie Tiere sie schreien
durch nichts zu befreien
solch furchtbarer Ton.

Es knacken die Knochen
wie Totholz zerbrochen
es lacht Satans Sohn.

In endloser Nacht
wird das Werk nun vollbracht
Dies ist euer Geld.

Verbrechen im Leben
werden so euch vergeben
nur Rache hier zählt.

Drum nutzt eure Zeit
nicht viel mehr verbleibt
das Leben verrinnt.

Tage und Wochen
was habt ihr verbrochen
seit ihr ward ein Kind?

Wochen und Tage
erkennt eure Lage
Bald ist es zu spät!

Bereut eure Schuld
Harrt aus mit Geduld
und betet und fleht.

Ihr habt diese Wahl
zwischen Hoffnung und Qual
für Himmel und Licht.

Doch seid ihr verloren
habt den Weg ihr erkoren
zurück kehrt ihr nicht.

Hört meine Worte
ihr geht dann an Orte
wo die Seele nur glimmt.

Ob es Himmelslicht ist
oder Feuer euch frisst
ist noch nicht bestimmt.

Und kommt eure Stunde
in jener Sekunde
Blickt ihm ins Gesicht.

Er sieht in die Herzen
sieht Zweifel und Schmerzen
doch fürchtet ihn nicht.

Seht fest ihn nun an
und glaubet daran
mit all eurem Mut:

Wenn ihr tatet Rechtes
nichts Böses und Schlechtes
dann wird alles gut.


(c) Raz
SinRaziel~ Menschheit ~

Alleine im Tod, alleine im Leben
durchlaufen sie ihre Zeit.

Sie versuchen, Universen und Welten zu ändern
und vergessen, nach ihrem Glück zu streben.

Versuchen, in ihrer kurzen Zeit auf Erden
- ein Augenschlag nur für die Götter der Zeit -,
sich ein Denkmal zu setzen für ihre Nachkommen
- nur ein Atemzug für die Götter der Zeit.

Sie sind wie die Sterne am Himmel,
unendlich in ihrer Zahl und kalt wie Eis.
Zusammen als Ganzes, doch für sich allein,
bereit für die Ewigkeit der Apathie.

Kalte Gefühle wie ein höhnisches Grinsen,
Mord und Zerstörung ohne Sinn.

Erst in der Stunde ihres kommenden Todes
dämmert die Erkenntnis in ihren Augen.
Und dann wünschen sie sich,
ihr Leben gelebt zu haben,
nicht das der anderen.


(c) Raz
SinRaziel~ Was du bist ~

Mein Geliebter, meine Seele, Stern in meiner dunklen Nacht
erstes Licht des frühen Morgens, wenn der neue Tag erwacht.

Feuerschein in Eiseskälte, Wasser in der Wüstenglut,
Geborgenheit in finstren Zeiten, in der Verzweiflung fester Mut.

Schlüssel für die schwersten Ketten, Hand vor einem tiefen Fall,
Linderung bei Wunden, Schmerzen, Rat bei einer schlimmen Wahl.

Ein Lächeln, wenn ich traurig bin, der Mittelpunkt für all mein Sein,
Mein Lehrer, Schüler, Partner, Freund - für diese Dinge bin ich dein.


(c) Raz
SinRaziel~ Midnight Thoughts ~

Darkness spreads its wings of might
Endless falling during night

Bloodspoiled sun arises soon
Outbreak of a dying moon

What once was bright will soon be pale
What once was right will surely fail

Angels, Demons, hear my pray
- Take me away..


(c) Raz
SinRazielEine Songidee, die damals aus "Midnight Thoughts" entstanden ist:

~ Leave ~

Highest mountain, deepest sea
and still your voice is reaching me
it doesn't matter where I stay
You gods and demons, hear my pray
please go away

Ref.:
Leave me alone (leave me alone)
Leave me alone (leave me alone)
Leave me alone (leave me alone)
Please - Leave me alone

Still fighting with my thoughts inside
they keep me up, all day, all night
won't forget those tears of pain
in my memory they'll all remain
still the same

Ref.:
Leave me alone (leave me alone)
Leave me alone (leave me alone)
Leave me alone (leave me alone)
Please - Leave me alone

Darkness spreads its wings of might
endless falling during night
One day will come when life starts new
but until then I feel so blue
(so) I tell you

Ref.:
Leave me alone (leave me alone)
Leave me alone (leave me alone)
Leave me alone (leave me alone)
Won't you - Leave me alone.


(c) Raz
SinRaziel[COLOR=crimson][SIZE=2][I]- Für Odessa, deren einfühlsamer Erzählstil mich hierzu inspiriert hat -[/I][/SIZE][/COLOR]


~ Die Hoffnung stirbt zuletzt ~
oder: Nebelpfade-Gedanken



Trifft mich ins Mark, durchdringt es und rast
zu auf den einen, den letzten Kern,
noch leuchtend wie ein vergessener Stern,
beinah‘ schon im Morgengrauen verblasst.

Versucht noch zu fliehen ins Dunkel der Nacht,
wackelnd und wankend, beginnt zu erschauern.
Obschon stark umwällt von steinigen Mauern,
vor grausamen, gierigen Blicken bewacht.

In dornigen Ranken, tief dort versteckt,
hilflos sich kauert das verwundete Herz,
gebeutelt, vernichtet von ertragenem Schmerz,
im Verborgenen ruhend, noch unentdeckt.

Finales Bollwerk bleibt der Verstand.
Besiegend, bezwingend, was fühlt und was liebt,
dies Leiden, das man dennoch stets weitergibt,
obwohl dieses Los uns ist allen bekannt.

Wie lange, wie lang wird noch halten der Wall?
Viel zu oft schon dem Tode zu nah -
bitt’re Erinn’rung an das, was geschah,
als letzter verzweifelter Schutz vor dem Fall.

Die Hoffnungsklinge bleibt ungezähmt,
zerbrechend den Damm, durchbohrend den Geist,
erinnert mich daran, was Leidenschaft heißt,
was vor langer Zeit als verlor‘n ich gewähnt.

Vertraut eng umschlossen von Liebe und Leid
erzitternd, fast ängstlich bleibt fesselnd der Bann,
in Qualen aufbäumend zieht er mich sodann
zurück in die schützende Einsamkeit.

Vernichtend die glühenden Nadeln der Wut,
verächtlich betrachtend den rastlosen Geist,
der wiedererstarkend die Fesseln zerreißt
und zurückerobert den Funken voll Mut.

Selbstvernichtung, umtaumelt, umgarnt
sie, die nicht sterben kann oder wird!
Mein Verstand hat geahnt, dass er wieder verliert -
vor der garstigen Hoffnung hat er mich gewarnt.

In zerborstenen Trümmern liegt die Liebe im Dreck.
Ich verwünsche dich, Hoffnung! Weiche! Hinfort!
Verlasse mein Herz, diesen armsel’gen Ort!
Ich verfluche dich, Hoffnung! Verschwinde, geh weg!

Deine Spinnenfinger lass ab von mir!
Mit dir werd ich sterben, du bringst mir den Tod...
Und wieder dämmert das Morgenrot -
lass mich flieh’n in die Schatten der Nacht vor dir!

Ich will fallen, nur fallen, denn alles, was bleibt,
ist entflohen den wärmenden Strahlen des Lichts.
Lass mich sinken in schmeichlerisch düsteres Nichts,
in die sicheren Mauern der Unnahbarkeit.

Jenes Gefühl, das tötet und zugleich befreit -
ich hab es gewollt und wieder verbannt,
ich hab es gefordert und dennoch verkannt -
Unbesiegbar und schwach zur selben Zeit.

Der Kreis, der sich schließt, erzählt dir von mir.
Wie oft der Kern auch zersplittert ist
gebrochen, vernichtet, doch nach Ablauf der Frist
kehrt die Hoffnung immer zurück zu dir
- ergib dich ihr.


(c) Raz

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