| Saphira | Wenn du wärst Wenn du eine Träne wärst, würde ich nie weinen, aus Angst, ich könnte dich verlieren. Wenn du mein Essen wärst, könnte ich ohne dich nicht leben, weil ich verhungern würde. Wenn du mein Licht wärst, wäre ich ohne dich hilflos, denn ich wäre blind. Wenn du die Luft wärst, dann würde ich ersticken, denn ohne dich würde mein Herz aufhören zu schlagen. Wenn du mein Gott wärst, dann würde ich dich jeden Tag ehren, aus Angst, du könntest erzürnen. Wenn du das Wasser wärst, dann bräuchte ich dich, um mich zu reinigen. Wenn du das Feuer wärst, dann benötigte ich dich, um mich zu wärmen. Und wenn du ein Haus wärst, dann würde ich in dir wohnen wollen, damit ich geschützt bin. Du bist weder eine Träne, noch Essen, noch Licht, noch Luft, noch Gott, noch Wasser, noch Feuer und auch kein Haus. Dennoch habe ich Angst, dich zu verlieren, ich brauche dich dennoch um zu leben, ich bin dennoch hilflos ohne dich, mein Herz würde dennoch ohne dich aufhören zu schlagen, ich habe dennoch Angst, dich zu erzürnen, dennoch reinigst du mich, dennoch wärmst du mich und dennoch schützt du mich. Denn du bist alles für mich |
| Saphira | Schwarzes Blut fliest heiß durch meine Adern Meine Eckzähne bohren sich in deinen Hals Ich spür dein Blut in den Venen wabern Und schmeck es in meinem Mund wie heißes Salz. Immer wieder muss ich kosten Dein Blut macht süchtig Immer wieder muss ich testen Doch dein Geschmack bleibt flüchtig. Mein Herz sehnt sich nach deinem Blut Nach deinen Augen und deinem Geruch Ich glühe vor Sehnsuchtsglut Auf mir ruht dein ewiger Fluch. Verdammt zu ewigem Leben Bin ich dir verfallen bis in meinen Tod Verdammt dazu ewig zu geben Und dich zu heben auf des Todes Boot. |
| Saphira | Mein Herz soll allein dir gehören, meine Seele hast du gebannt du sollst mich immer richtig führen dich habe ich meinen Prinzen genannt. Mein Schicksal leg ich in deine Hände, dir vertrau ich blind meine Gefühle sprechen Bände in deiner Obhut geschützt wie ein Kind. Nähe ist es wovon wir leben Liebe ists, die uns erhält Gefühle, die mich erheben, weit über diese dunkle Welt. Trag mich fort an ferne Orte Weit hinein in die Dunkelheit Geh mit dir durch jede Pforte An jeden Ort in Raum und Zeit. Würde dir mein Leben geben Werde deines schützen wolln Mein Herz in deine Hände legen Nur noch für dich leben solln. |
| Saphira | Elfen wandeln, Feen singen Elben lachen, Einhörner springen Dies ist unsre kleine Welt Ich weiß, dass sie dir gefällt. Doch sie droht zerstört zu werden Dieses Wunder hier auf Erden Droht ganz plötzlich zu zerspringen Dann werden keine Feen mehr singen. Die Fantasie soll sterben Niemand da um zu vererben Was ich einst gelehrt bekommen Und vor Angst sehr benommen. Farben werden unscheinbar Nichts ist mehr so wunderbar Die Welt wird grau und trist Ein Ungeheuer sie zerfrisst. Lass uns gemeinsam Niemals einsam Dieses Ungeheuer töten Und die Welt erneut erröten. Voll vom Glanz des Sonnenlichts Niemals vergessen diesen Gesichts Das Gesicht der Fantasie Wollen wir retten die Mysterie. Heute die Menschen vergessen Morgen schon allein gesessen Wenn nicht schnell verhindert Und die Schmerzen schnell gelindert. So denkt euch Einhörner und Feen Denn wir wollen niemals gehen Aus dieser Welt niemals rennen Die wir für uns Fantasie nennen. |
| Saphira | Sanft streicht der Wind durch meine Haare Sanft fließt das Wasser vor mir hin Kann es sein, dass ich träume Oder wo auch immer ich hier bin? Alles was ich mein Eigen nenn Alles was mir viel bedeutet Alles wofür ich dacht zu leben All dies ich plötzlich nicht mehr kenn. Blumen, die ich nie gekannt Blühen, wachsen, blühn erneut Wundervolle Farbvielfalt Niemals einen Namen nannt. Mein Herz schlug wild Meine Gedanken durcheinander Er trat zu mir und ich zu ihm Im Auge seh ich noch sein Bild. Strich er mir durch lange Haar Nahm er meine Hand in seine Gab er sanft den Kuss mir dann War er immer da? Tief in meinem Herzen wohnte Niemand den ich jemals kannt Heute will ich sagen ja Denn mein Warten wurd belohnt. War immer einsam doch nie allein War immer traurig hab doch nie geweint Nun hab ich gefunden, was gesucht Und wunderbar, denn er ist mein. Mein Herz verschenkt, die Seele verkauft Nichts bereut und viel bekommen Gefühle nicht zu beschreiben Auf den Namen Liebe getauft. |