| Onissa | Mondeswesen Mondeswesen, von herrlicher Gestalt. Leben versteckt im dunklen Wald. Niemand sieht sie, nur ein Licht. Sie sind da .....oder auch nicht? Sie schweben im Tanze durch die Luft Ihre Haut verströmt einen betörenden Duft. So lieblich und rein, wie er nur von Elfen kann sein. Wenn die Sterne hoch am Himmelszelt, Ein Maiglöckchen zum Sange schellt Mit sanften Tönen stimmen sie ein, Ihre Stimmen sind ehrlich, klar und völlig rein. Sie singen Lieder, unendlich lang, Und die ganze Zeit behalten sie einen fangenden Klang. Die Lieder erzählen von einst fröhlicher Zeit, Wo die Windsbraut freudig und voll Heiterkeit In großen Schritten über die grünen Wälder zog, Und das Blätterspiel einen verzaubernden Anblick bot. Wo die Sterne so klar, wie ein silbriger Bach Die Bäume so zahlreich und in heut seltener Pracht, Das Gras auf der Erde, wie seidiges Haar Davon singen sie, Tag für Tag und Jahr für Jahr. Ich entschuldige die eine Wiederholung, jedoch halte ich nichts von der Abänderung geschriebener Gedanken :) Carpe Diem Onissa |
| Onissa | Die blutige Träne Ein lauer Winterabend.... Das Glas des Fensters ist mit Eiskristallen die tauen gespickt... Sie sitzen sich gegenüber im Sessel... -Schweigen- Er steht auf und geht zum Kamin um sich einen Cognac nachzuschenken... Sie sieht ihm hinterher... Er trinkt immer ein Glas Cognac wenn es um ernste Probleme geht... Er setzt sich wieder... Schwenkt seinen Cognac gekonnt im Glas... Er sieht sie an... Er öffnet den Mund und will etwas sagen... Doch er bleibt stumm... Etwas von ihm nicht Änderbares war immer ein schweres Thema für ihn.... Doch nun ist es unvermeidbar darüber zu sprechen..... Er fasst sich ein Herz und beginnt seine Gedanken vorzutragen... " Weißt du noch damals... wir waren glücklich." Sie nickt, weiß jedoch nicht worauf er hinaus will. " Es war eine sehr schöne Zeit. Sie gab mir viel Kraft und Lebenssinn." Er schaut erinnernd in sein Glas. " Diese Zeit ist vorbei." Er schaut sie an. " Du weißt es... du willst es nur nicht wissen." Nun wendet sie den Blick aus dem Fenster, wo sie gedankenverloren in die blassblaue Abendsonne sieht. Von der Seite sieht er ihre wunderschöne Silouette im Abendlicht. " Du bist noch immer ein Ebenbild der Schönheit." Ein flüchtiges Lächeln streift ihre Lippen. " Und auch liebe ich dich noch im Innern..... doch ist diese Liebe weder für dich noch für mich nunmehr tragbar." Er geht zu ihr und kniet sich vor sie hin. Er nimmt ihre Hand in die seine. " Es geht nicht mehr. Bitte verzeih mir.* Sein Kopf neigt sich auf ihre Hand. Sie beginnt hohnvoll zu lachen. " Wie oft sagtest du mir dies schon?" " Wie oft kamst du wieder in meine Arme zurück?" " Hast du es noch nicht gelernt?" " Du gehörst mir. Du brauchst mich wie ich dich." " Das kannst du nicht ändern." Er sieht sie voll abgebrannter Zuneigung an. " Es ist und war so." " Doch es kann einfach nicht mehr sein." " Die letzten Monate... jeder Moment in dem wir versuchten mit letzter Kraft Geliebte und Geliebter zu sein, rissen wir uns weiter hinab." Sie sieht ihn immernoch voll Unglaube an. " Ich versuchte dich aus der Abhängigkeit von mir zu ziehen... und fiel selbst noch tiefer." " Ich tat was ich konnte, es reichte nicht... Und so muss ich das erste mal in meinem Leben etwas unvollendet zurücklassen... bevor ich selbst zurückbleibe." Sie reißt ihm arrogant die Hand aus der seinen. " Tritt nur durch die Türe mit der Meinung es sei für immer... du kommst wieder... wie ein jedes mal." Er richtet sich auf und geht bedrückt zur Türe. Er legt die Hand auf die Klinke... Dreht sich um... Und geht zum Kamin wo er das Glas mit Cognac abstellt... Er hat es nicht ausgetrunken... Sich nicht erneut nachgeschenkt... Er stellt es einfach nur ab... Und geht wieder zur Tür... Durch die er hinaustritt. Sie bleibt sitzen. Und wartet auf sein reumütiges wiedereinkehren durch die Türe.. Jedoch wartet sie vergebens.... Nach einer langen Zeit des Wartens verschwindet ihr überzeugter, arroganter Blick von ihrem Gesicht. Nunmehr tritt Verzweiflung darauf. Ihr Herz bricht. Er hört es in der Ferne zerbrechen. Ihre Augen werden leer. Sie bringt die letzten verzweifelten Schreie, ihre Sehnsucht nach seiner Nähe aus alten Zeiten, hervor. Doch sie bleiben unerhört. Ihr Gesicht schaut nach der Einsicht ein letztes Mal voller Schmerz in die Abendsonne. Eine Träne glänzt auf ihrer Wange. Eine blutige Träne. Sie fällt zeitgleich mit dem Messer auf den Boden. Über die Beziehung 2er Bekannter^^ |
| Onissa | Die Straße der Einsamkeit Ich gehe alleine durch die Straße der Einsamkeit. Dort treffe ich immer wieder Menschen. Menschen die mich freundlich anlächeln und grüßen. Ich gehe mit frohen Gedanken, daß ich vielleicht doch gemocht werde. Aber dann, als ich mich noch einmal zu ihnen umwende, nur einen kurzen Augenblick, da sehe ich das wahre Gesicht von jedem einzelnem der vorher lächelnden und grüßenden Gestalten. Es ist nun nicht mehr freundlich, es ist zu einer schrecklichen Grimasse verzogen und voller Boshaftigkeit. Nur ein paar unscheinbare Gesichter in einer dunklen Ecke versteckt, sie lächeln immer noch. Es klingen immer noch ein paar warme, klare Stimmen, aber die lieben Stimmen werden von den anderen, schlechten Stimmen übertönt und verschluckt. Die wenig guten Gesichter werden von den übelwollenden umringt und verdeckt. Jetzt habe ich nur noch böse Gesichter vor meinen Augen und vernehme nur noch grausame Stimmen. Nun haben alle in dieser Straße eines gemeinsam, Ablehnung - gegen mich. Endlich bin ich am Ende der Straße angelangt, doch ich sehe nicht das weiße, rettende Licht, von dem immer alle erzählen. Ich sehe nur Dunkelheit und die grausame Einsamkeit. Meine Hoffnung ist schon lange versiebt, meine Hoffnung auf Rettung aus der Einsamkeit. |
| Onissa | Verschlossene Tore Das Herz umnebelt von der Chance, wie in finsterer Nacht. Die Sinne geschärft und in glänzender Pracht, einst das Herz vor der Realität schützten, es nun aber zum bezwingen freigeben. Das Herz sieht nun klar, die Chance zerbrochen. Das verletzte Herz in die dunkelsten Tiefen seiner Herrin entschwindet. Man nun verschlossene Tore vorfindet. Der Schlüssel ward in die Tiefe gestoßen, auf das niemand je wieder die Tore des verletzten Herzen bezwinge und in das Innerste steigt. Die Treppe hinauf, Gefühle zu rühren, das Herz wieder in Verneblung zuführen. Verschlossen sind sie, auf ewige Zeit -für neue Liebe nicht mehr bereit. Die Herrin das Herz beweint, von nun an in jeder Nacht. Sie sich erinnert, es stand einst in blühender Pracht. Einst, vor vielen Wunden. Die Herrin nach dieser Schlacht schwer ist geschunden. Sie nun nicht mehr vermag das Herz zu locken, ihr Leben zerfällt langsam in großen Brocken. Ihr Leben das vor Zeiten gewahrt. Für die Blicke der Menschen rein und zart. Unberührt und schmerzenlos, es spendete so manchem Narren Trost. Jetzt tut sie selber Trost erhoffen, sie und ihr Herz sind schwer getroffen. Hoffen tut sie, wie einst die Narren, die nun im Dunkeln bis zum Tod ausharren. Auch sie wird Enden wie jene die zu hoffen vermochten, mit Hoffnung ihr Leben flochten. Wird ihr Ende still erwarten, das Herz hinter stummen Mauern erharten! |
| Onissa | kalt Es ist kalt Ein blaues Gesicht schaut leer durch Das von Eispartikeln gespickte Fenster Die Lippen sind hell Die Augen dunkel Braun -fast schwarz Ich stehe auf der anderen Seite des Fensters Kann den frierenden Kopf sehen Friert er überhaupt? Oder ist es nur ein Mensch? Ohne Gefühl. |
| Onissa | Menschen..... Ich sehe Sie, ich höre Sie, es gibt unzählige von Ihnen. Ich will sie nicht um mich haben! Ich hasse Sie! Ich bin einer von Ihnen! Soll ich mich? Soll ich Sie? Ich weiß Dies nicht! Ich weiß nur, Sie waren ein Fehler der Natur! Sie, die die Natur und das unsere Universum einfach zerstören! Sie, die die Natur selbst beschuldigen, sich zu zerstören! Sie, nur Sie verdienen den Tod! Sie, die Menschheit! Der einzigste, größte und letzte Fehler der Natur! |
| Onissa | Ich will nicht das du es siehst Das du verstehst Das du bemerkst das ich nichts Besonderes bin LÜGEN! Alles Lügen Und du weißt es - weißt es aber für mich nicht Doch niemand hält die Augen auf ewig verschlossen DAS weiß ich |
| Onissa | Schöner sonniger Tag... Sonne, grausame Sonne. Brennst mir auf der Haut, brennst mir in den Augen, brennst mir ins Herz. Lockst Wehmut und Sehnsucht hervor. Die gut war verborgen. Treibst mir Tränen in die Augen. Quälst mich. |
| Onissa | blind.. Du sprichst Worte - ich will es so Doch die Worte sind wahr - das wollte ich nicht Süßes Garn solltest du mir spinnen! Nun mein Herz - nun schmollt es Doch wie kann es deine Worte verschmähen? Es ist wütend, weil deines trotz Liebe tut sehen! |
| Onissa | - Ignoranz - Schwarzes Haar Es streicht über ihre Wange Als sie dir den Kopf zuwendet Das Kleid im Wind weht - Sturm - Leere Augen Rubinroter Mund Schatten unter den Augen - Kombinationslos - Sieh an ihr vorbei ! Dort ... in der Schwärze Vor ihren Füßen - Der Abgrund - Will sie etwa dort hinab ? In den Tod ? Aus DEINEM Leben ? - Irrtum - Du sollst hinab ! Sie weist es dir Oder ist die auf den Abgrund zeigende Hand Schon so gewohnt und coexistent Als das du sie nicht mehr sehen kannst? - Spring ! - Du Teufel in Gestalt der Liebe - Stürze dich hinab ! - Für all das Leid das Du ihr durch Seel und Leib jagtest |
| Onissa | Das kleine Herz Ein kleines Herz rosarot viele fuhren drüber nun ist es tot Blut quillt heraus aus vielen Wunden das Leben gänzlich ist verschwunden Einst hüpfte es ohne Sorgen nun ists im Profil von Schuhen verborgen Bäng! Bäng! Bäng! Reiß es raus! Mach dem Wesen den Gar aus! Tritt es nieder! Tu es wieder! Das Glück von dem Etwas ist mir zuwider! |