| Mephistopheles6 | Hmm dann werd ich mal sehen was Ihr zu meinen Gedichten sagt sind meine ersten Versuche aber kritik ist immer wilkommen ;) Vom Ende Besessen. Von allen verlassen, sich selber hassen, so einsam leidend, den Arm zerschneidend, mit Messers Klinge, zum Knochen dringe, durch alle Venen, und alle Sehnen, das Leben zerfloßen, die Trännen vergoßen, vom Kummer bezwungen, und Qualen verschlungen, wurd mein Geist zerfressen, vom Ende besessen. Und noch ein zweites: Die Augen geschloßen so liegst du da, und wo einst des Lebens Funken war, sind Körper und Seele nun ewig geteilt, und nurnoch des Todes Kälte verweilt. Und ohne dich ist alles so leer, keine Freude erquickt meines Geistes Grund mehr, und keine Sünde vermag mich zu reizen, nur Schmerz und Qualen die Seele zerreißen. So gehe ich ohne zögern den letzten Schritt, nehm nichts auf die andere Seite mit, und bald schon sind wir wieder zusammen, mit dem Leben sind alle Schmerzen vergangen. Schon sehe ich das Licht im Dunkeln, fühle die Wärme in deines Herzens Funkeln, als das Blut aus meinen Adern fließt, sind wir für immer vereint im Paradis. |
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| Mephistopheles6 | Ich sitzte im Finsteren Saale, auf meinem Thron aus schwarzem Gold, versunken, ertrunken in Gedanken, lächelnd im angesicht des Niedergangs. Die Pforte öfnet sich den Fluten, wie Wasser dringen sie herein, die Menschen kommen mich zu holen, mich meinem Reiche gleich zu Schänden. Sie ahnen nicht das es ein Opfer, an mich gewesen für ihr ende, nun weit ich Lächelnd meine Hände, und freudig schreite ich voran. Schon fang an die Leiber zu Bluten, wunden entstehen wo leben war, die Menschen eben noch gerungen, in Stille liegen immerda. Ich setzte mich auf meinen Thron, auf den Lippen noch der Hohn, wer kommt sich mit dem Wahn zu messen, des Lebens wesen hat vergessen. Den niemals kann es ihn ertragen, so mussten sie den frevel Zahlen, Vom eigen Leben nun bezwungen, kein Leben mehr in ihren Lungen. |
| Mephistopheles6 | Dein Wesen strahlt so wie der Mond, in düstrer Nacht so sanft und rein, und magisch scheint dein Licht zu sein, ich wünscht du wärst für immer mein. Und Glanz von Reinheit gleich der Sterne, fließt von deinem süßen Blick auf mich, wil sanft ihn spüren zu jeder Stund, so tu ich meinen Wunsch nun kund. Entflammst mich wie der Schein der Sonne, durchfließt mein Geist und bringst mir Wonne, dein will ich sein an jedem Tag, da ich ohne dich nicht leben mag. |
| Mephistopheles6 | Wenn alles stumm um mich herum, wenn nichts mehr blüht, kein Schimmer mehr glüht, Wenn Vögel, Tiere, Menschen gehn, und außer Leid ist nichts zu sehn, dann ist vergebens der Sinn des Lebens. Oh, Tod dann reich mir eine Hand, und führe mich in fremdes Land, ins Reich von Träumen ind vergessen, den weiterleben wär vermessen. |