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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: Des Orcas Lyriken
neo_orca[B]Gedicht an die Natur[/B]


Wärme und Kälte,
gibst du uns,
Licht und Schatten,
zeigst du uns,
Trocken und Feucht,
lässt du uns spüren,
Dynamik und Starre,
in real erleben.

Warum nur, liebe Natur, will der
Mensch dich zerstören,
sollst du nur dem Mensch alleine gehören?
Du umgibst uns, bist unsere Kraft,
doch wirst du vom Menschen immer weiter
zerklafft,
Nur das Individuum kann da leider nichts für,
die Masse ist das wahre Untier.

Liebe Natur, das sollst du wissen, dich will
ich nicht zerstören, will dich nicht missen.
neo_orca[B]Pseudo-Liebe?[/B]

Eines Tages werd' ich wohl
saufen bis der Arzt mich holt.
Dein offizieller Sterbeschein
wird Anlass für mein Feste sein.
Und so geht auch die nächste Runde
mit auf deine Sterbeurkunde.

Wenn du weg bist, das wär fein,
du gehst weg, - oh - bist ganz allein?
Und wenn ich alle Einlade,
dein Sarg fällt in die Ablade.
Dann bist du endlich fort, an einem
unbekannten Ort, verpiss Dich, ich kann leben,
will nicht mehr nach dir streben.

Asche zu Asche, Staub zu Staub.
Danke, für deine "Liebe".
neo_orca[B]Der Vogel[/B]

Weit, weit weg,
bist du für mich.

Unerreichbar, und dennoch so nah.

Durchwirbelst meine Gedanken,
wie buntes Konfetti.

Weis nicht mehr, was ich jetzt
tun mag.

Kann nicht fliegen, die Zeit ist
zu früh.

Doch werde ich flügge,
bitte, glaub an mein Wort.
neo_orca[b]Eisherz[/b]

Einsam, Allein.

Das kalte Herz, es friert,
sehnt sich nach Sonne.

Nachdenklich, Kalt.

Der Schmerz, fröstelnd, kristallisierend - Herz zerspringe nicht!

Koma, Delirium, kaputte Adern.

Gib nicht auf, Herz, halte durch.

Zitternd fallen sie herein, tausende Gedanken, hageln, schneien.

Ein stummer schrei des Herzens, einsam, allein, träge im tiefsten Winter der eisigen Einsamkeit.

Das Herz, trauernd gefangen, in sich selbst. Gib nicht auf.
neo_orca[B]Frei wie der Wind[/B]

Raus muss ich, aus diesem Loch der Trauer,
Raus muss ich, aus diesem Loch des Hasses,
Raus aus dem Schmerz, dem Schweigen.

Will frei sein, frei, wie der Orca, frei im Wasser, schwimmend dorthin wo er will,
Grenzlos, Niemand hält ihn auf,
Wild, Frei, unbeklemmt, zügellos, beflügelt, im Bann des Geschwindigkeitsrauschs.

Endlose Horizonte wird er durchqueren,
endlose Meere hinter sich lassen,
endlose Weiten zurücklegen,
stets die Nase nach vorn,
energetisch geladen, zusteuernd ins Glück

Wärme, Energie, Furchtlos, mit Überschall, unermüdent,
voll entschlossen, geistesgegenwärtig,
vom Meerwasser umströmt.

Pfeilschnell donnert er dahin seinem Glück entgegen...der Orca, Frei wie der Wind.

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