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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: Garten der Abgründe
schwarze13[center][SIZE=3][FONT=century gothic][COLOR=purple]Hier pflanze ich nun meinen neuen Garten an, da der andere leider ein Verlassener wurde.
Dieser jedoch soll nicht verlassen sein und auch nicht verlassen werden!
Fortan werde ich hier 2-3 Mal wöchentlich, ein weiteres meiner Gedichte veröffentlichen.


Jedoch, hier eine Tür zum Verlassenen, tretet ein und verschafft euch einen Einblick in Vergangenes:

*~***~*

[B]Odyssee einer einsamen Seele[/B]
***
Leise Tickt die Zeit vorüber,
langsam zieht die Nacht herauf
und sein Blick wird immer trüber
er lauert auf den Tag darauf.

Einsam kauert er im stillen,
schlaflos wie vom Sein verlassen,
leise hört er noch die Grillen
er weiß der schein des Lebens wird verblassen.

Traurig denkt er an sein Leben
das so einsam immer war,
hat ihm kaum etwas gegeben,
niemals war jemand für ihn da.

Haltlos hat die Angst begonnen,
seinen Atem hört man kaum.
Grinsend hat der Feind gewonnen,
ihn getrieben an des Todes Saum.

Blutig sind des Todes Hände,
die Sense blitz im Mondenschein
befleckt sind nun die weißen Wände,
und die Kälte fährt ihm ins Gebein.

Ausgehaucht der Lebensatem,
ein schaurig schöner Engel nun
wandeln soll er im Himmelsgarten,
in Stille und in frieden ruhen.

***



[B]Der leidende Narr[/B]

Jede Nacht sehe ich ihn,
in jedem meiner wirren Träume,
es quält mich zu sehen wie er leidet,
von mal zu mal schlimmer
und doch tut er es gern,
für seinen Meister so viele Schmerzen zu erdulden.
Immer wieder führt er seinen blutigen Tanz auf
und ich leide mit ihm.
Allein und demütig steht er da,
mit verbundenen Augen,
wie als ob er zum Henker geführt wird,
mit gesenktem Haupt.
Dann sehe ich sie kommen,
die Diener mit ihren Dolchen,
goldenen Dolchen,
ich sehe wie sie ihn schneiden,
ich spüre für ihn den Schmerz,
denn er scheint ihn selbst nicht zu spüren,
keine Miene verzieht er,
er läßt es zu,
einfach zu...
Seine Kleider färben sich wie das Blut so rot,
es ist überall,
es fließt herab wie ein Strom,
benetzt die Erde, berührt meine Seele.
Dann beginnt die Musik,
ein schrecklicher Rhythmus dröhnt in meinem Kopf,
von diabolischen Kreaturen gespielt.
Sein Körper erzittert,
er beginnt sich zu winden,
die ersten Schritte seines Tanzes,
von eleganter Anmut,
es fließt immer weiter, sein kostbares Blut.
Ich versuche mich abzuwenden,
doch bin ich gebannt,
will dem grausamen Treiben ein Ende setzen,
aber ich bin viel zu schwach.
Langsam beginnt auch der Boden sich immer weiter zu färben,
so rot, so tödlich rot.
Der arme leidende Narr,
er scheint es zu lieben,
sein einzigster Wunsch ist seine Aufgabe zu erfüllen,
er tut es für seinen erhabenen Herrscher auf dem schwarzen Thron.
Immer schwächer wird der Narr,
doch die dämonischen Klänge der Musik treiben ihn an,
immer weiter und weiter,
lassen ihm keine Ruh,
sie fangen an zu kreischen:
TOT, TOT, TOT!
Jubeln ihm zu, spornen ihn an,
doch seines Meisters Augen bleiben kalt und ungerührt.
Ein letzter Auftakt und das Ende ist nicht weit,
langsam verhallt die Musik
und der Narr fällt auf die Knie.
Der Meister erhebt sich, verlässt seinen Thron,
tritt näher und schaut eisig herab...
Dann wache ich auf und weine für ihn...
Warum tut er dass?
Warum leidet er so?

† Armer leidender Narr...†



Nach wie vor aber ist mir Eure Kritik wichtig und dafür ist hier ein Platz:

[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]-> für die teuren Kritiker <-[/u][/COLOR] [/URL]


Begebt Euch nun weit hinab, in neue Abgründe, der Weg steht euch frei.

schwarze 13[/COLOR][/FONT][/SIZE][/center]
schwarze13[center][COLOR=purple][FONT=century gothic][SIZE=3][b]Seelentot[/b]

Jeden Tag wache ich mit dem Gedanken auf:
Wozu das alles?
Was ist ein Mensch?
Was bedeutet es zu leben?
Ich bin noch jung, doch habe ich es satt
Ich habe es satt allein zu sein
Ich bin müde... in der Seele müde
Verstoßen und allein

Ich hasse diese Welt
Ich hasse dieses Leben
Ich kann nicht mehr, doch gibt es kein Ende,
kein Entrinnen für mich
Ich will nicht mehr,
Ich kann nicht mehr...!

Ich erbitte mir Hilfe. Doch bekomme ich sie nicht
Keine Hand die mich leitet
Keine Wärme für mich
Keine Liebe für mich

Ich will weinen, doch zu viele Tränen habe ich schon vergossen
meine Gefühle sind versiegt
Und meine Tränen mit ihnen
nichts was mich am Leben erhält
meine Seele ist bereits tot...!

©13




[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]Reviews[/u][/COLOR] [/URL]
[/SIZE][/FONT][/COLOR][/center]
schwarze13[center][SIZE=3][FONT=century gothic][COLOR=purple][b]Die Angst[/b]

Ich gehe durch die Straßen
es ist kalt und ich friere
niemand ist da für mich
wenn das meine Zukunft ist,
dann will ich sie nicht
die Einsamkeit bringt mich fast um
traurig sehe ich die Menschen
um mich herum
sie laufen an mir vorbei
sie sehen mich nicht

ich sehe sie lachen
sie sind glücklich, doch ich bin es nicht
wie ist es glücklich zu sein?
wie wird man eigentlich glücklich?
Ich weiß es nicht...

Ich fange an zu laufen, immer schneller
meine Traurigkeit erdrückt mich
ich will entfliehen
doch weiß ich nicht wie und wohin
Tränen laufen über mein Gesicht
ich spüre sie, schmecke sie...
es wird dunkel und es beginnt
zu regnen, doch es kümmert mich nicht

Ich höre auf zu laufen bleibe stehen und schaue mich um
ich bin allein im Dunkel
und habe Angst...
Angst vor der Zukunft


©13



[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]Reviews[/u][/COLOR][/URL]
[/COLOR][/FONT][/SIZE][/center]
schwarze13[center][FONT=century gothic][COLOR=purple][SIZE=3][B]Glaubst du?[/B]


Glaubst du, es würde alles damit enden?
Glaubst du etwas würde sich ändern?

Alles würde schlimmer noch sein,
sie würden mit dem Finger auf dich zeigen,
dich schlagen und verspotten.

Lügner würden sie rufen und lachen,
aus vollem Herzen lachen..

Denkst du sie würden dich lieber mögen?
Denkst du sie würden dich akzeptieren,
wenn sie wüssten wer du wahrhaftig bist?

Aus Angst verstecken würden sie sich,
zittern würden sie wenn sie dich erblickten.

Jetzt weinst du und schaust mich an,
du wimmerst und schreist, flehst und bettelst mich an.

Weißt du denn nicht wer du bist?
Weißt du nicht wohin du gehörst,
dass du zu sein versuchst wie all die anderen?
So langweilig und so unendlich gleich?

Dann tust du mir leid!

Glaubst du, du wärest wie sie,
wenn du dich verstellst?
Ihnen nach machst wie ein Affe im Zoo,
dich voll schmierst wie ein Zirkusclown?

Glaubst du sie würden dich leiben?
Glaubst du das?

Ich tue es nicht, ich kenne sie und weiß,
sie sind es nicht wert!

Denk doch einmal an dich, horche in dich
Und du wirst sehen, in dir ist viel mehr,

mehr als in all den anderen zusammen!

Glaub’ es!
[/COLOR][/SIZE]


[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][U][Size=3]Reviews[/URL][/U][/COLOR][/SIZE][/FONT]
[/center]
schwarze13[center][COLOR=purple][FONT=century gothic][SIZE=3][b]Schwarze Abgründe[/b]

Schwarze Abgründe meiner Seele,
tiefe Stille der Einsamkeit
Schläge endloser Qualen, die mein Herz erzittern lassen
kalte Schauer die mich schütteln
gepeinigter Geist zerfressen vor Gram
untermauert von Selbstzweifel
gebunden von Verzweiflung

Traurigkeit die mich unerträglich gefangen hält
in ihrer klammen Umarmung...
mich nicht los lässt mich leiden lässt
dem Tode näher als je zu vor
mit Füßen getreten von Händen geschlagen
unermüdlich hält es mich fest
es gibt kein entkommen

Müde von der ewigen Härte dir mir zuteil wird
wieder und wieder...
zerstört und zerschmettert
mein Herz so blutend
Grausamkeit des Lebens
Unbarmherzigkeit und Kälte
Lieber wäre ich tot um nicht mehr zu leiden

Meine Tränen wie Flüsse, mein Blut wie Eis erstarrt
Ich kauere allein im Dunkeln
wohin sind nur die Wärme und das Licht verschwunden?
Gefühle so schwer wie Blei lassen mich nicht Atmen,
lassen mich nicht los
Zertrümmert mein Glück... zersprungen meine Seele
so schwer mir das Herz...
so schwer mir das Herz
...

© 13



[b]
[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]Reviews[/u][/COLOR] [/URL][/b]
[/COLOR][/FONT][/SIZE][/center]
schwarze13[Center][COLOR=purple][SIZE=3][FONT=century gothic][B]Käfig aus Schmerz[/B]

Lange schlafe ich schon unter der Erde
ich warte das jemand mich erweckt
immer noch denkst du das ich irgendwann verderbe
doch ich habe dagegen etwas ausgeheckt

In Leid ertrinke ich und in Angst
doch ich harre hier aus
ob du im geheimen bangst?
Ich hohle dich sobald ich bin hier raus

Raus? Aus meinem Käfig aus schmerz
in dem du mich gefangen hast
du hattest noch nie ein Herz
ich war für dich immer schon eine Last

Du bist nicht sicher hier
ich komme und das schon ganz schnell
und fange dich wie ein Tier
dann ist’s für dich nicht mehr hell

Früher! Ja früher schon, grausam warst du
und ich bin es jetzt
ich lasse dir nicht ein mal mehr Ruh
du wirst auf ewig gehetzt

So fürchte dich schon heut
denn mit meinem Blut schwor ich
das es mich zu töten dich reut
auf immer und ewiglich!

©13




[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]Reviews[/u][/COLOR] [/URL]
[/FONT][/SIZE][/COLOR][/CENTER]
schwarze13[center][COLOR=purple][FONT=century gothic][SIZE=3][b]Vom Weg abgekommen [/b]

Ich dachte es würde nicht mehr weiter gehen,
habe geglaubt nichts sei mehr etwas wert.
Die Augen schon wund von den Tränen,
das Herz nur noch welk und leer.
Ich bin gestürzt, tief in den Abgrund hinab…
…so tief wie man nur stürzen kann.
Schwärze umhüllt meine Gedanken,
Schwärze umhüllt meine Seele, mein Fleisch.
Ich bin einfach liegen geblieben…
…ohne Kraft zu atmen, zu schreien.
Keine Träne mehr übrig die mir den schmerz lindert,
keine Wärme mehr in mir, kein Licht im tiefen Dunkel,
im Abgrund des Leids, stumm und verzweifelt.
Ich spüre das etwas fehlt, kehrt nie mehr zurück…
…ich will zurück… !
Doch es gibt keinen Weg der zu dem was einmal war zurück führt.
Ich fühle mich leer, bin vom Weg abgekommen,
finde nicht zurück

©13




[SIZE=2]In gedenken an den aller wichtigsten Menschen,
den mir der Tod genommen hat
ich liebe dich und du bist stets bei mir, ich denke an dich![/SIZE]







[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]Reviews[/u][/COLOR] [/URL]
[/SIZE][/FONT][/COLOR][/center]
schwarze13[center][COLOR=purple][FONT=century gothic][SIZE=3][b]Gelitten, geweint [/b]

Gelitten, geweint
geliebt und gehasst
verflucht und verdammt

Wo nimmt die Welt ihr Ende?

Zeit und Ewigkeit
böse und gut

Gibt es ein Ziel oder ist alles umsonst?

... alles umsonst

Getrieben, gehetzt
zerfetzt und getötet
belogen und betrogen

Verborgen das Licht, heillos das Dunkel

Was ist die Lösung des Rätsels, das man Leben nennt ?

Verschlossen der Himmel
es geht nicht mehr weiter...

Gelitten, geweint
es ist nun vorbei... !



©13




[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]Reviews[/u][/COLOR] [/URL]
[/SIZE][/FONT][/COLOR][/center]
schwarze13[center][COLOR=purple][FONT=century gothic][SIZE=3][b]Gedanken, Gedankenlos, verloren im Sein [/b]

Manchmal stehe ich vor einer, mir scheinbar unüberwindbaren Hürde.
Ich denke es geht nicht weiter,
sehe keinen Ausweg.

Doch an einigen anderen Tagen erscheint mir alles so leicht,
dass ich denke ich schaffe alles...

Eine immer wieder kehrende Endlosschleife…

Soll man das Leben einfach so genießen?
Und einfach in den Tag hinein leben?

Nein, ich glaube dann verpasst man auch die Schattenseiten,
die so wichtig sein können...

Wenn man allen Schwierigkeiten aus dem Weg geht,
hat man doch überhaupt keinen Blick mehr für das Schöne...
…es wird gleichgültig.
Man kann die kleinen Wunder die das Schicksal einem schenkt nicht mehr würdigen,
weil es selbstverständlich geworden ist...


©13




[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]Reviews[/u][/COLOR] [/URL]
[/SIZE][/FONT][/COLOR][/center]
schwarze13[center][COLOR=purple][FONT=century gothic][SIZE=3][b]Glaubst du?[/b]

Glaubst du, es würde alles damit enden?
Glaubst du etwas würde sich ändern?

Alles würde schlimmer noch sein,
sie würden mit dem Finger auf dich zeigen,
dich schlagen und verspotten.

Lügner würden sie rufen und lachen,
aus vollem Herne lachen..

Denkst du sie würden dich lieber mögen?
Denkst du sie würden dich akzeptieren,
wenn sie wüssten wer du wahrhaftig bist?

Aus Angst verstecken würden sie sich,
zittern würden sie wenn sie dich erblickten.

Jetzt weinst du und schaust mich an,
du wimmerst und schreist, flehst und bettelst mich an.

Weißt du denn nicht wer du bist?
Weißt du nicht wohin du gehörst,
dass du zu sein versuchst wie all die anderen?
So langweilig und so unendlich gleich?

Dann tust du mir leid!

Glaubst du, du wärest wie sie,
wenn du dich verstellst?
Ihnen nach machst wie ein Affe im Zoo,
dich voll schmierst wie ein Zirkusclown?

Glaubst du sie würden dich leiben?
Glaubst du das?

Ich tue es nicht, ich kenne sie und weiß,
sie sind es nicht wert!

Denk doch einmal an dich, horche in dich
Und du wirst sehen, in die ist viel mehr,

mehr als in all den anderen zusammen!

Glaub’ es!




©13




[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]Reviews[/u][/COLOR] [/URL]
[/SIZE][/FONT][/COLOR][/center]
schwarze13[center][COLOR=purple][FONT=century gothic][SIZE=3][b]Möcht’ fliegen[/b]

Möcht’ fliegen, vor allem entkommen
mich treiben lassen und nicht denken zurück
will meine Flügel strecken, mich abstoßen von dieser Welt
eine Welt die Grauen und Hass in sich birgt

Meine Augen schließen und den Aufwind spür’n
ihn freudig empfangen, ihn halten und umfangen
einfach mit ihm gehen ohne Reue, einfach so
frei sein vom Schein welches das Dasein bedeutet

Und wenn ich lande an einem anderen Ort, aufatmen
„Ich hab es hinter mir!“ werde ich rufen
mir die Flügel entreißen um nie mehr zurück zu müssen
fern ab von all dem Elend und der Pein

Möchte ruhen, mich laben an neuer Schönheit erfreuen
das Herz will ich geben, es ist mir ganz gleich
konnt’ es nie nutzen und brauche es nie mehr
will gern’ zahlen den Preis, ach, wär’ ich doch fort

Die Seel’ würd’ ich verschenken, egal was auch bleibt
könnt’ ich nur fliegen an einen anderen Ort
würd’ es nutzen mit all meiner Kraft
ich würde springen und fliegen, so weit wie ich könnt’

Doch bleibt’s mir verwehrt, ich hab keine Flügel
d’rum bin ich gefangen, einsam und allein
so weh es auch tut, ich kann nicht entfliehen
die Fesseln sie schneiden und halten mich fest

Möcht’ fliegen, die Flügel strecken
kehren den Rücken, vor dieser Welt
möcht’ fliegen, mich hingeben dem Wind
mein Herz, es vergessen und lindern den Schmerz


©13




[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=69408][COLOR=teal][u]Reviews[/u][/COLOR] [/URL]
[/SIZE][/FONT][/COLOR][/center]

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