| obscuritas lux | Ende... Wenn Nebel über's Land sich legt, sich in den Wäldern nicht's mehr regt, dann kehrt die Welt dem Ende zu und alles Leben geht zur Ruh. So ist denn alles still und tot, niemand hat mehr Müh und Not. Nun lieg ich hier im Kämmerlein und nur der Tod kommt zu mir rein. Wenn Dunkelheit sich um uns legt, das Licht sich selbst zu Grabe trägt, dann kehrt die Welt dem Ende zu und alles Leben geht zur Ruh. Der Tod, er führt mich in sein Reich, mit Haut und Knochen totenbleich. Jetzt bin ich hier, will nicht mehr raus, Will nicht mehr weg, ich bin zu Haus. Wenn Schwärze über's Land sich gießt, und alles wie im Nu zerfließt, dann kehrt die Welt dem Ende zu und alles Leben geht zur Ruh... |
| obscuritas lux | Der Vampyr Am Abend wenn die Sonne geht Und sich der helle Mond erhebt Umflügelt mich die schwarze Nacht Mit ihrer unheimlichen Macht Und wenn der nächste Tag beginnt Verschwinde ich Vampyr geschwind |
| obscuritas lux | Vampirkuss Nun stehen wir im Mondenlicht, Da schaue ich in dein Gesicht. Die Zähne lang und spitz und weiß; Dein Kuss er brennt in mir so heiß. Dein schwarzes Haar, die grünen Augen; Hör' nicht auf mein Blut zu saugen. Die Haut sie ist so totenbleich, Du trägst mich rüber in dein Reich... |
| obscuritas lux | Durch dunkle Schatten wandere ich in die Nacht hinein in des Dunkels Schönheit und lasse mich von ihr verzaubern. Zwischen den Gräbern sehe ich die Geister der Nacht ihren Totentanz aufführen. Ich sitze in des Grabes kühlem Hauch und schaue ihnen zu bis zum Morgengrauen mit dem der Zauber verschwindet. Doch wenn die Dämmerung einbricht beginnt der Zauber von vorn. |
| obscuritas lux | Wie ein Geist scheinst du durch die Dunkelheit zu schweben direkt auf mich zu umschlungen stehen wir nun da dann nimmst du mich mit auf deine Reise in die Schönheit der Nacht und zeigst mir deine Liebe... |
| obscuritas lux | Es ist kalt bald ist nichts mehr die Zeit sie rinnt Stille Leere Stille Alles wird zerbrechlich wie aus Glas die Zeit sie rinnt Stille Leere Stille |
| obscuritas lux | unsere welt sie liegt im sterben, besteht nur noch aus vielen scherben. bald ist sie ruhig, nur noch still weil sie sich nicht mehr drehen will. doch noch bevor das ende naht sie alle ihre kräfte spart um noch einmal zu toben. mit stürmen, wellen, wogen... |
| obscuritas lux | Sleepless I'm dreaming white clouds over my head dark shadows around me between dusk and dawn I'm dancing I'm flying I'm dancing I'm dieing The willows are weeping it sounds like sweet music ... on my funeral procession... |
| obscuritas lux | So geh ich durch die dunkle Nacht und hab dir etwas mitgebracht Ein kleines Kästchen rot wie Blut ich hoffe es gefällt dir gut Ich tat etwas von mir hinein was ist das bloß, was mag es sein Nun öffne schon das Kästelein und sieh, mein Herz, nun ist es dein… |
| obscuritas lux | Herbstlaub umspielt meine Füße Mondlicht auf meiner Haut Nebel umgibt mich wohlige Schauer ergießen sich über mich ich suche... und ich finde dich… |
| obscuritas lux | Wie in einem Traum gehe ich durch diese Welt… alles scheint so fern… so unwirklich… Gedanken rasen vermischen sich mit Geräusch… erhalten Klang… werden zu Musik… Eine andere Welt entsteht hier in meinem Kopf… eine andere Welt… obskur und schön… |
| obscuritas lux | Tragische Trauerspiele erfüllt von Melancholie Tränenerfüllte Träume verworrene Welten Trostlose Gedanken vernebelter Geist Wo gehe ich hin wo werde ich sein? |
| obscuritas lux | Mein Kopf er ist ein Irrenhaus Wahnsinn und Chaos toben sich aus Sie ringen um Macht mit Euphorie durchdringen meine Phantasie So ziehen sie von Ort zu Ort wollen nicht weg, wollen nicht fort Wann hört sie auf, die Anarchie Gedanken rasen wie noch nie Nun wollen sie den Schlaf mir rauben ich schließe meine müden Augen Da, plötzlich Stille, wie im Nu und endlich hab ich meine Ruh… |
| obscuritas lux | Scheinbar ohne Erfolg versuche ich mir Gehör zu verschaffen Doch niemand nimmt mich wahr Wie gegen eine Wand schreie, rede, gestikuliere ich Da plötzlich jemand nimmt mich wahr schnappt meine Worte auf schmückt sich mit ihnen Ich bleibe weiterhin unsichtbar… |
| obscuritas lux | Ein Chaos herrscht jetzt nun seit Wochen in meinem Hirn meinem Geist meinen Knochen Wann hört es auf ich glaub fast nie in meinem Innern herrscht Anarchie |
| obscuritas lux | Leere Gesichter mechanische Leiber ohne Inhalt automatische Bewegungen sinnverlorene Gestalten wie Perlen aufgereiht warten auf Ausstieg verschwinden hinter Fassaden bis die Zeit sie wieder ausspuckt… |