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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: Philosophien aus dem Jenseits
Gabriel BellHallo zusammen,
wünsche euch viel Freude bei meinen Texten - hoffe sie regen zum Nachdenken an.

[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=66887]Kritik u. Anmerkungen[/URL] dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Manager

Berge häufst du täglich an
Kaum bekommst du sie gezählt
Ein Reichtum, der nicht retten kann
Dass in dir ein Jemand fehlt.

Immer einer, der verliert
Einer, der dich gar nicht kennt
Sieht nicht, wie die Welt gefriert
In dir, doch draußen, wie sie brennt.

Ich weiß nicht, welche Angst es war
Die so dein Leben hemmte
Die Hoffnung und am Schluss sogar
Die Träume ganz beiseite schwemmte

Ich hoffe du siehst einmal ein
Dass diese Welt für dich zerbricht
Ich hoffe du kannst glücklich sein
Denn die dort draußen sind es nicht.
Gabriel BellTRÄUME SIND SCHÄUME
Ragen über uns empor
Ändern stetig unseren Willen
Und wer sich einst darin verlor
Mit seinem Herzen sie zu stillen
Erkennt bald doch

Sie sind ein Loch
In dem man stetig fällt
Nie ist dort ein Vorsprung noch
Daran man lang sich hält.

Selten scheint ein Licht herein
Chancenlose Illusion
Heilend Balsam will sie sein
Ähnlich einem sanften Ton
Und wenn man leise mit ihm singt
Merkt man wie im Dunkel schon
Ein Herz an seinem Glück zerspringt.
Gabriel BellMeditation

Im Traum zu sehen
Im Raum zu stehen
Zwischen Schlaf und Wirklichkeit
Macht der Geist
Zu aller Zeit
Die Flügel weit

Am Weg stehend
Zum Steg gehend
Wartet stets zugegen
Bei wehend Wind und Regen
Er am Rand
Und hebt die Hand

Mit ruhigem Geist
Im sitzen meist
Wirst sehen du
Verstehen du
Den SINN im hier
Den SINN in dir.
Gabriel BellDer Engel

In deines Lebens schlimmsten Stunden
Hat er dich einsam vorgefunden
Und versucht seit jenen Tagen
Auf seinem Rücken dich zu tragen

Doch diese Gabe, dies Versprechen
Wird ihm einst die Flügel brechen
Alles hat er dir verliehen
Lass es fallen, lass ihn ziehen

Denn wo er seine Arme hebt
Da erblüht was nie gelebt
Und Himmel wachsen Tag für Tag
Unter seinem Flügelschlag.
Gabriel BellEin Volk im Glück

Pepe sitzt auf der Straße
Er isst Zeitung
Was denn, er lebt doch?!

Klaus wohnt in einer Villa
Bekommt zuwenig Geld
Kann sich keine Yacht leisten.

Lindas kleine Tochter ist verhungert
Na selber schuld
Muss sie halt arbeiten gehen.

Peter leitet die neue Firma
Ein großes Projekt
Mal sehen, obs Erfolg hat.

Michael arbeitet seit heute dort
Ein gutes Gehalt
Seine Frau schenkt ihm Kinder.

Peters Firma ging gestern pleite
Macht doch nix
Er bekommt eine solide Abfindung.

Michael ist drei Jahre arbeitslos
Er lebt allein
Seine Frau lernte Klaus kennen.

Wir haben ein faires System
Alles ist möglich
Keiner kommt hier zu kurz.

Ein Volk voll überschwänglichem Glück
Wir alle schreien
Vor Freude. Das ist Leben.
Gabriel BellGießen

Manchmal seh’ ich mich da stehen
Mühsam schneid ich eine Hecke
Langsam im Vorübergehen
Bring ich sie um jede Ecke.
Auf einmal Schock – bin fertig schon
Sie ist mein Leben wird mir klar
Ich schnitt sie bis zur Perfektion
Bis nichts mehr übrig war.

Manchmal seh’ vor einem Baum
Ich dich stehen – Trauerweide
Ich spüre in dir ist ein Traum
Da bist du eins mit ihrem Leide.
Und langsam scheint er zu verdrängen
Welch ein Mensch da in dir ist
Und vor Köpfen, die da hängen
Siehst du nicht, wie schön du bist.

Manchmal sehe ich uns zwei
Stehen an einem weißen Strand
Jeder hat nur sich dabei
Und eine Kanne in der Hand.
Jeden Tag ein armer Tropf
Sind wir heute glücklich Kind
Gießen sie uns auf den Kopf
Voll Freude, wie verrückt wir sind.
Gabriel BellManchmal geht ein Leben
Einen Weg, den keiner wollte
Den keiner einer kommen sah
Als es ihn überrollte.
Leben kann man ganz verschwenden
An Tage ganz so hohl und leer
Hätt’ man Stärke sich zu wenden
Man sähe, dass da gar nichts wär’.
Manchmal hat man Augenblicke
Da scheinen Welten zu entstehen
Und manchmal kann man Jahresstücke
Ohne einen Inhalt gehen.

In deinem Schädel tickt es weiter
Nimmst das alles einfach hin
Lächelst manchmal sogar heiter
Gibst dir selber einen Sinn.
Siehst du nicht, was aus dir wird?
Siehst du nicht, wie Tier du bist?
Siehst du nicht, was sich verliert,
In einem was so triebhaft ist.
Einmal kommt wohl dieser Tag
Erkennst dich an als ganz verschmutzt
Weißt noch, wo ein Messer lag
Bist Weise, dass du es benutzt.
Gabriel BellMaln Liedtext



Killing Game

Sweet distraction, did you come
Reaching for a way outside
Reaching for a path of light
In his heart a hope is gone
By tonight.
Friend you question why
Behind the soulless cry
And you won’t miss
The Abyss

[Chorus]
Tasted
Switched off your brain
Wasted
For feeling again
Get it loud, shout it out
Hate appears the same
Love is like a killing game.

Roses given in your Passion
Soul inside, a loving heart
Devotedly cut thorns apart
Like sensing your relation
“Deadbeat”
Dismissive voice inside your head
Fallen far as one can get
Fear deminished
Get it finished

[Chorus]
Gabriel BellBest would be taken from real news reports:
Tttzz weapons of mass destruction…amok….whirrrrrllll. mass murder at NYC…father kills children…danger of terroristic activities…youth crmininality….aggressive computer games…drrrr….godless…Taliban regime…we need strength…Iraq is a danger…daaarrrrrrrrrrrrrrrrrrr…moral is disappearing…more and more sexual activities….mentally damaged…androgynic…ill…brrp…insecure…insecure…insecure…insecure…fear… fear…fear…fear…fear…fear…fear…fear

Seven systems
You need more
You need a fourth lock
At your back door
You’d only be happy
By changing your skin
For a lifelong armor
When they’re coming in.

Your wonderful daughter
Keeps making you fear
She migth have sex
Or start drinking beer
She migt become lesbian
Meet blacks or meet jews
Each morning you wait
For her name in the news.

But tell me
What youre afraid of
So fucked up with morals
Worth less than acoin
A handful keeps thinking
Maybe you should join
If far in the future
One comes blow our kind
We long before blew our mind.

A small little girl
Was murdered today
Dunno who ist was
But one has to pay
You find an old bedsheet
Get out and you’re sure
As long as they’re here
Your life’s insecure.

Different became
A danger for you
Gays are disease
And gothics are too
You grow fanatic
Your life is a war
With enimies waiting
Behind every door.

But tell me
What youre afraid of
So fucked up with morals
Worth less than a coin
A handfull keeps thinking
Mabe you should join
If far in the future
One comes blow our kind
We long before blew our mind.

And finally then when your grabbing your gun
Shooting them all every child every nun
Where is the difference between them and you
Where has your moral lead to?

TELL ME
What is it good for
Where is the reason
For any to hide
His pain and his heart
Behind honour and pride
If far in the future
One comes blow our kind
We long before blew our mind.
Gabriel BellEine Frage so alt, wie die Menschheit. Immer präsent, allgegenwärtig und sie lässt auch mir keine Ruhe. Wie soll ich hoffen, wenn alles vorrausbestimmt ist? Wie soll ich an ein Glück glauben, wenn irgendein Aas im Himmel die Fäden meines Daseins in seinen Händen hält. Seine Laune ist es dann, die mich leiden, lieben, leben und sterben lässt. Wozu dann alles?

Aber gibt es ihn nicht, gibt es keine Bestimmung, kein Schicksal, so gibt es nur Ursachen...Wirkungen...pure Kausalität. Wie soll ich Schmied meines Glückes werden, wenn ich Opfer meiner Triebe bin? Wenn Existenz unweigerlich einer Masse von Auslösern folgt, wofür gibt es mich? Wofür diesen Text? Und wofür das Ideal immerwährender Liebe in meinem kaputten Schädel? Schönheit...Anmut...Eleganz...was ist das alles? Wozu Seelenverwandschaft, Treue...wenn doch alles am Ende nur einem animalischen Prozess dienen soll?

Andere häufen Geld an...wollen zu Ruhm. Sich beweisen. Sie fahren am Ende vor eine Wand, wie auch ich eines Tages bei der Suche nach erfüllender Zweisamkeit vor eine Wand fahren werde, weil ich so konzipiert bin...weil wir alle so konzipiert sind. Weil da nichts ist. Tausende Pfade....tausende begehbar...einer nicht.
Ich spüre, dass ich lebe, denn ich leide. Findet dieser Zustand einmal ein endgültiges Ende, so bin ich doch erlegen. Erlegen jenen Seiten in mir, die die Fortpflanzung durch Lebensfreude begünstigt sehen. Mein Denken wird gestorben sein, mein Geist wird gestorben sein, denn Freude über einen leeren, bedeutungslosen Zustand ist bei klarem Verstand nicht zu rechtfertigen.

Liege ich falsch? Wer beweist es mir? Gibt es sie, die immerwährende Liebe, von der ich stetig Träume. Gibt es jenen vollendeten Zustand der Zweisamkeit, für den es sich glücklich sterben lässt wie manch ein Verblendeter es für einen Staat oder ein Land tut, weil er die Suche nach dem lohnendsten Glück am Ende scheute. Und gibt es sie...lohnt sie sich, wenn sie ein Produkt des Schicksals ist statt eines der langen Suche?
Ich habe Angst, zu alt zu werden...Gäb es dich, das Leben wäre immer zu kurz.
Ich habe Angst, mich zu verlieren...Gäb es dich, was könnte schöner sein, als an dich verloren zu gehen.

Bist dus?
Ehrlich?
Wie kannst du mich ertragen?
Gabriel Bell12 nach 10. Unterricht. Die Schreie, die hier verschluckt werden sind spürbar....man will sagen hörbar doch kann das Paradox nicht ertragen, das man formulierte. Da ist es wieder, jeder kennt es, doch keiner spricht es aus: das stille Bedürfnis, ein Schweigen herbeizuführen und dann die Schreie im Raum erhallen zu lassen. Nicht eigene. Aus seinem Mund...dem Mund des Lehrers. Mit stiller Befriedigung greift man sich im Geiste ein Skalpell und schneidet....jaja, das Epithelgewebe lieber Lehrer,...endlich, beim Abziehen seiner Körperhaut will sich die vollständige Erkenntnis von der Essenz menschlicher Existenz langsam einstellen. Ein intensives Hochgefühl, das sich stetig steigert, wenn man endlich mit dem Tranchieren beginnt und die saftigen Happen durch seine kunstschaffenden Hände gleiten lässt....und während man sein eigenes Antlitz erfüllt an diesen fleischernen Gemälden reibt, wird auch der Künstler Teil seines Werkes, das seine Vollendung im Verspeisen eines menschlichen Gehirnes findet. Der fleischlichen Aufnahme des zu erlernenden Wissens. Du erwachst. Die Trance ist zuende. Dir wird schlecht - du hast es wirklich getan. Du willst dich übergeben - ein menschliches Leben hinausgekotzt in eine kranke Welt - so wie dein eigenes seit dem Moment, als du mit einem Meer aus Körperflüssigkeit auf einem Bett gestrandet bist. Doch es geht nicht, denn deine Nachbarin hat den Schock genutzt um deinen Magen mit einem Teelöffel herauszuschneiden und ihn gierig verschlungen. Gerade öffnet sie deinen Schädel. Du dankst ihr im Geiste und gibst dich hin an diese reinste Form der Fleischeslust, die einem niemand wieder nehmen kann, glücklich, dass du nicht mit ihr schlafen musstest. Denn das wäre eklig.
Gabriel BellIch fand einen Hand-Schuh im Sand - Puh er stinkt das klingt nach einem Falle für meine dralle Schnalle sie lebt in Halle an der Saale wo ich zahle für mein Essen, hab das Mehl vergessen bin ich scheel im Hirn ja Himmelpo und Zwirn soso legst Hand an meine Dirn du Schuh der Hand den ich da fand darin die Hand vom Träger ist ein Schläger der mich haut, war seine Braut die mich da nahm ganz wie ein Hund so zahm bin ich dafür gibt’s Schläge, bin zu träge auszuweichen, Nasenbluten müssen reichen denke ich, versenke mich in einem tiefen Schlummer bis mein dummer Erzrivale spürt bei einem Marterpfahle in einer Nacht wie viel uns trennt, wenn einer lacht und einer brennt. Doch soweit noch nicht - ganz platt und breit ist mein Gesicht nachdem er richtig zugetreten, worum ich nichtig ihn gebeten. Irgendeines läuft da schief, der Hirne meines primitiv und seines gleichsam Knäckebrot, man spürt, dass jener gleich kam tot auf diese Welt, in seinem Schädel Sex und Geld. Mit jedem Mädel welch ein Held, ein Mann, der alles kann außer was nicht fressen, poppen und mit kessen, gar saloppen Worten, an allen Orten, allen Zeiten, Blicke auf sein Glied zu leiten. Und voller Schmerzen tief im Herzen fällt mir ein von seiner Sorte soll ich sein. Späte stunde wollt ihr raten, Wasser läuft in aller Munde, was wird uns erwarten, für die Hunde gibt es Braten frisch serviert von geistig Kinde, das seziert aus Luft bestünde und ein Duft steigt in die Nase ein Gelächter dringt ans Ohr, ah ich spürs das war die Blase, die ich just an den verlor, der da steht und hämisch lacht – sorum war das nicht gedacht. Widerlich sein Schmatzen klingt, als wenn ein Schwein die Ode singt, ein Stück Lunge frisst der Lurch, gerne sagt’ ich, wie er stinkt, doch meine Zunge ist gut durch. Schmatzt noch mal schaut auf den Bauch, kratzt sich, Rülpsen kann er auch – Bilder, die fürs Brechen sprechen, doch wer erzwingt dies ohne Magen? So bringt es denn auch erst Behagen, wenn schließlich, besser früh als spät, der Überfluss an Hochgenuss zuletzt auch an den Sehnerv geht – denn Augen schmecken immer mehr, ohne Ecken gut zum Schlecken und neuerdings auch als Dessert.

Die weite Welt regiert der Mann, keiner hindert ihn daran.
Es ist schon so seit vielen Tagen. Ob er’s kann? Das lässt sich fragen…
Es ist ein Junge ruft da einer, böses Spiel mit guter Miene
Allerhöchstes Lebensziel, Fußball gucken, Fressmaschine
Uschi mach ma hört mans klingen…tut schon in den Ohren weh
Könnt das Kind nicht lieber singen? Besser mit Geschlechts-OP
Gabriel BellZeit zu lächeln

Still entgeht der Welt ein Lächeln
Hättest du dich zugewandt
An eine Zeit, die dich erfand
Statt nur als Hund durch sie zu hecheln
So hättest du vielleicht erkannt
Dass für täglich Pflicht verfliegt
Was Wert in deiner Seele liegt.

Voller Kraft stehst du im Leben
Immer hast du Energie
Fragst nicht, wer sie dir verlieh
Nur Ruhe willst du dir nicht geben
Bemerkst in deinem Eifer nie
Wievielen gäb’ es Kraft zu stehen
Würden sie dich lächeln sehen.

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