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  Forum: Gärten der Poeten
    Thema: Meine Werke...
DunklerEngel77Fremde Hilfe

Ich schaue in den Spiegel
Du bist mir völlig fremd.
„Wer bist du?“ frage ich dich.
Du schaust mich an und schweigst.

Ich weine und sehe, dass du mit mir weinst.
Ich kann dir aber nicht helfen, denn ich weiß nicht wie.
Ich kenne deine Sorgen, deine Probleme, deine Ängste…
Jeden einzelnen Schmerz kann ich mit dir fühlen.

Ich kann dich aber nicht trösten,
denn ich empfinde nichts für dich.
Du bist mir fremd und dadurch ziemlich egal.
Ich sehe Verzweiflung in deinem Blick.

Ich weiß nichts von dir. Nicht, was du magst,
nicht, was dir gut tut und was dir schadet.
Dabei sehen wir uns doch täglich!
Hörst du mir denn niemals zu?

Ich schreie dich an: „Warum hilfst du mir nicht!
Bin ich dir nicht wichtig genug?
Für andere bist du immer stark, warum nicht für mich?
Sag mir, warum nicht für mich?“

Die Worte verhallen, es ist wieder Still.
Ich sinke zu Boden, auch du kniest vor mir.
Lass uns Freunde werden sag ich leise zu dir.
Zum ersten Mal sehe ich ein Lächeln in deinem Gesicht.

Der Weg ist weit, aber ich bin immer bei dir.
Ich gebe dir die Kraft und die Stärke die du brauchst.
Fang an, für dich zu leben, deinen Weg zu finden.
Und du wirst sehen, wie schön das Leben ist.
DunklerEngel77Endlose Suche

Der Weg scheint endlos lang
Die Gegend wirkt verlassen
Alles ist kalt, grau und leer.
Man hört kein Wort.

Ich gehe immer weiter
Ich folge Deinen Spuren
Wo bist Du hingegangen?
Ich kann Dich nicht sehen.

Es wird immer dunkler.
Helle Blitze zucken.
Die Luft wird deutlich kälter
Doch von Dir keine Spur.

Ich rufe Deinen Namen
In die gottverlassenen Gassen
Ich schreie vor Verzweiflung
Ich habe Angst um Dich.

Ich höre diese Stimmen
Sie wirken hoffnungslos
Ich fange an zu weinen
Ich will Dich nicht verlieren.

Ich werde ewig weiter suchen
und werde Dich schon finden
Ich werd Dich dann festhalten
Ich lass Dich nie mehr gehen.

Aber der Weg ist weit…
DunklerEngel77Meine Welt

Was ist das nur für eine Welt?
Jeden Tag der gleiche Trott.
Du gehst durch dein Leben
Und fragst dich ständig nach dem Sinn.

Du arbeitest um zu überleben,
aber leben kannst du davon nicht.
Du hast so viele Träume und Ziele
Doch sie sind unerreichbar.

Was ist das nur für eine Welt?
Freunde fangen an dich zu verraten.
Jeder belügt dich und behandelt dich wie Dreck.
Du fragst dich: Wofür das alles noch?

Du bist immer für alle da,
aber wo sind sie wenn es dir schlecht geht?
Wo sind diese „Freunde“ wenn du sie mal brauchst.
Niemand ist für dich da… du bist ganz allein.

Was ist das nur für eine Welt?
Jeder denkt nur noch an sich.
Hinter deinem Rücken wird über dich geredet.
Womit du das verdienst hast? Ich weiß es nicht.

Du wolltest niemandem was Böses.
Nun stehst du in den Trümmern
Du versuchst dir dein Leben aufzubauen
Doch der Weg ist noch weit… vielleicht zu weit.
DunklerEngel77Vorbei

Ich seh Dir in die Augen
Doch ich fühle nichts…
Zu viele kranke Lügen –
Zu viele leere Versprechen…

Ich seh in Dein Gesicht
Doch ich erkenn dich nicht…
Zu viele neue, wirre Ziele -
Zu viele falsche Ideale…

Ich halte Deine Hand
Doch das tröstet nicht…
Zu viele Tränen schon geweint –
Zu viele starke Schmerzen…

Ich halte Dich im Arm
Doch zu wärmst mich nicht…
Zu viele Nächte schon geweint -
Zu viele tote Emotionen…

Ich schrei Dir ins Gesicht
Ich frage „Hörst Du mich?“
Laß mich nun mein Leben leben –
Es ist vorbei… endlich vorbei!
DunklerEngel77Ich sitze auf einem Berg und schaue in die Ferne.
Der Himmel ist dunkelgrau und schwarz.
Es peitscht ein kalter Regen.
Die Welt wirkt hoffnungslos.
Ich sitze ganz still da und weine.
Ich wünsche mir nichts mehr,
als einen kleinen Sonnenstrahl, der mich wärmt
und mir die Hoffnung gibt,
daß selbst das dunkelste Grau einmal vorübergeht
und irgendwann auch für mich die Sonne
vom strahlend blauem Himmel scheint.
DunklerEngel77Ich fühle nur kalte Dunkelheit.
Jedes Lachen ist verhallt.
Umgeben von unendlicher Stille -
ganz mit mir allein.

Jeder Schritt erscheint sinnlos.
Es gibt für mich kein Morgen,
auch das Heute interessiert mich nicht.
Gefangen in der Vergangenheit…

Traurigkeit und Angst begleiten mich.
Jeden verdammten Tag sind sie da.
Sie sind die Wächter vor meiner Zelle.
Sie lassen mich nicht gehen.

Meine Gedanken ziehen Kreise,
sie prallen gegen Grenzen,
Grenzen, die ich nicht überschreiten kann.
Ich fühle mich hilflos und allein.

~unvollendet~
DunklerEngel77Viel zu lange hab ich dich ertragen.
Jetzt entziehe ich dir deine Macht.
Ich bin stärker als du, begreife es.
Ab hier gehe ich meinen Weg allein.

Ich weiß, wer ich bin.
Ich weiß, was ich will.
Neuerschaffen stehe ich da.
Stärker als je zuvor in meinem Leben.

Ich steige aus den Trümmern heraus.
Ich puste die schwarzen Wolken weg-
die schwarzen Wolken, die du mir schicktest.
Auch sie sind jetzt Vergangenheit.

Von dir losgelöst sehe ich der Realität ins Auge.
Niemand ist es wert, Schmerzen zu ertragen.
Niemand ist es wert, Qualen zu erleiden.
Niemand ist es wert, dass ich mich selbst aufgebe.

Ich bin nicht perfekt, aber ich bin ich.
Akzeptiere es oder lass es einfach sein.
Du kannst nicht mehr über mich bestimmen.
Schon bald bin ich frei und du dann tot.
DunklerEngel77…und an einem lauen Sommerabend steht sie da… hoch oben auf dem Dach des Hochhauses… von hier kann sie alles überblicken. Die ganze Stadt in ihrer wahren Schönheit. Wahre Schönheit? Oder doch alles nur Trug?

Doch sie steht einfach nur da… am Rande… ganz nah am Abgrund… nur einen Schritt noch entfernt. Wovon entfernt? Erlösung? Befreiung? Oder einer unendlichen Dummheit?

Sie steht nur da und breitet ihre Arme aus… sie fühlt den warmen Wind, wie er ihren ganzen Körper umspielt, als würde eine Hand sie berühren. Berührungen, die sie schon so lange vermisst… Wärme, von der sie nicht mal mehr zu Träumen vermag.

Tränen laufen ihr die Wangen runter, doch sie spürt keine Trauer… sie spürt auch keine Wut… keine Enttäuschung… keine Liebe… keinen Hass… keinen Schmerz. Sie spürt nichts… nichts außer dieser Leere… eben DAS Gefühl, dass sie seit Tagen verspürt… dieses Nichts, welches ihr so große Angst macht…eben das Nichts, weshalb sie nachts nicht mehr schlafen kann.

Es ist nur ein einziger Schritt… ein kleiner Schritt…

Mit ihren Zehen kann sie genau spüren wo der gesicherte Boden aufhört und der Abgrund beginnt… ganz genau kann sie es spüren… sie schließt die Augen…

Einen Moment lang beginnt sie zu träumen… von dem freien Fall… von dem Gefühl, endlich erlöst zu sein… dieser endlosen Ruhe.

Eine Flucht vor dem Alltag… vor dem, was war… vor dem, was ist… vor dem, was kommt… befreit sein von den ganzen Sorgen und Qualen, die auf ihren schwachen Schultern lasten. Die sie sich immer wieder selbst inszeniert. Die endlosen Gedankenkreise in ihrem Kopf, die einfach keine Ruhe geben…

Sie zuckt zusammen… der Wind wird spürbar kälter… dunkle Wolken ziehen am Himmel auf… sie geht einen Schritt zurück… dann noch einen… dann dreht sie sich um und geht… läuft… die Treppen herunter… immer schneller… ihre nackten Füße schmerzen, ihr ist einfach nur kalt… sie wischt sich die Tränen aus dem Gesicht.

Dann öffnet sie die Tür… dort ist er wieder… der Alltag… die Straße… Autos… Menschengewirr… ein letzter Blick nach oben… sie kann das Dach des Hochhauses sehen… ein sanftes Nicken… ein Abschiedsgruß… gute Nacht lieber Traum… willkommen, verhasstes Leben.

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